Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drei CD4017BE für ein Lauflicht ohne Kaskadierung


von Sven (hallenser1976)


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Guten Tag,

ich arbeite in der Produktion in einem kleinen 
Medizintechnikunternehmen. Und wir hatten in der Produktion die Idee, 
uns eine kleine Prüfbox für ein circa 30cm langes 21 poliges Kabel zu 
bauen. Dieses soll vor dem verwenden auf Fehler überprüft werden. Der 
Hauptstecker (Mainboardseite) hat 24 Adern wovon 21 verwendet und auf 4 
kleinere Stecker (Displayseite) aufgeteilt werden. Uns geht es also 
darum auf richtige Kontaktierung zu überprüfen.

Die Spannungsquelle ist ein 9V Block mit Kippschalter für An/Aus.

Als Taktgeber ist bereits ein NE555 fertig und funktionsfähig auf der 
Lochrasterplatine von mir verbaut.

An Pin3 des NE555 ist zusätzlich eine 5mm LED mit Vorwiderstand zur 
optischen Kontrolle des Taktes verbaut, welcher ja am Poti eingestellt 
wird und dann später nicht mehr verändert werden muss.

In der Oberseite der Box sind insgesamt 21 LED mit 1kOhm Vorwiderstand 
verbaut, die bei einem fehlerfreien Kabel der Reihe nach wie ein 
Lauflicht durchlaufen sollen. Die Ausgänge der CD4017BE gehen an die 24 
polige Steckbuchse und von den vier kleineren Steckbuchsen geht es dann 
zu den LED welche in vier Reihen angeordnet sind.

Aktuell sind am IC1 und IC2 je neun LED und am IC3 die restlichen drei 
LED. Bei allen drei IC ist zwischen PIN 8 und 16 je ein 100nF 
Kondensator.

Nach Standartaufbau ist es nun so, dass nach einschalten jeder IC bei 
der ersten LED beginnt und immer fehlerfrei durchtaktet. Als Kaskade 
wäre es dann ja nach 10er Potenzen.

Doch ich suche nun nach einer Möglichkeit, wo der erste IC bis zur 9 LED 
durchläuft und pausiert. Anschließend der IC2 ebenfalls und dann IC3 die 
letzten 3 LED. Und es dann über den Reset wieder von vorn bei der 1 LED 
an IC1 beginnt. KI hab ich hierzu schon versucht, doch keine fehlerfreie 
Umsetzung gefunden.

von H. H. (hhinz)


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Einfach einen µC nehmen.

von R. L. (roland123)


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Sven schrieb:
> ich arbeite in der Produktion in einem kleinen
> Medizintechnikunternehmen. Und wir hatten in der Produktion die Idee,

bei Medizintechnik denke ich an Qualitätssicherungsbeauftragte, 
Dokumentation, Zertifizierung usw. und nicht an Prüfmittel, die 
eigenmächtig von der Produktion zusammengebastelt werden. Das gilt auch 
für kleine Firmen.

Für sowas gibt es fertige Kabelprüfer, die das Ergebnis dokumentieren.

von Manfred P. (pruckelfred)


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H. H. schrieb:
> Einfach einen µC nehmen.

So man einen mit genug Ports findet oder eine passende Hardwareumgebung 
aufbauen kann.

R. L. schrieb:
> bei Medizintechnik denke ich an Qualitätssicherungsbeauftragte,
> Dokumentation, Zertifizierung usw. und nicht an Prüfmittel, die
> eigenmächtig von der Produktion zusammengebastelt werden. Das gilt auch
> für kleine Firmen.
>
> Für sowas gibt es fertige Kabelprüfer, die das Ergebnis dokumentieren.

Da man branchentypisch knapp vor der Insolvenz ums Überleben kämpft, 
fallen kommerzielle Lösungen aus.

Sven schrieb:
> Die Spannungsquelle ist ein 9V Block mit Kippschalter für An/Aus.

Das wirkt sehr professionell.

> In der Oberseite der Box sind insgesamt 21 LED mit 1kOhm Vorwiderstand
> verbaut, die bei einem fehlerfreien Kabel

Vergiss das ganz schnell und suche jemanden, der sich mit Prüfmitteln 
auskennt und schon einmal eine Fertigung gesehen hat.

Kein Mensch kann über einen längeren Zeitraum diese 21 LEDs angucken und 
schon garnicht zuverlässig erkennen, wenn irgendwo ein Schluß vorliegt.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Sven schrieb:
> wo der erste IC bis zur 9 LED
> durchläuft und pausiert.

Ein Flip-Flop setzen durch die letzte LED der Reihe und dies an jedem 
der 4017. Am Ende die Flip-Flops löschen.

mfg

von H. H. (hhinz)


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Manfred P. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Einfach einen µC nehmen.
>
> So man einen mit genug Ports findet

Gibts für kleines Geld fertig aufgebaut: Arduino Mega 2560.

Nachbauten sogar für unter 20€.

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