Guten Tag, ich arbeite in der Produktion in einem kleinen Medizintechnikunternehmen. Und wir hatten in der Produktion die Idee, uns eine kleine Prüfbox für ein circa 30cm langes 21 poliges Kabel zu bauen. Dieses soll vor dem verwenden auf Fehler überprüft werden. Der Hauptstecker (Mainboardseite) hat 24 Adern wovon 21 verwendet und auf 4 kleinere Stecker (Displayseite) aufgeteilt werden. Uns geht es also darum auf richtige Kontaktierung zu überprüfen. Die Spannungsquelle ist ein 9V Block mit Kippschalter für An/Aus. Als Taktgeber ist bereits ein NE555 fertig und funktionsfähig auf der Lochrasterplatine von mir verbaut. An Pin3 des NE555 ist zusätzlich eine 5mm LED mit Vorwiderstand zur optischen Kontrolle des Taktes verbaut, welcher ja am Poti eingestellt wird und dann später nicht mehr verändert werden muss. In der Oberseite der Box sind insgesamt 21 LED mit 1kOhm Vorwiderstand verbaut, die bei einem fehlerfreien Kabel der Reihe nach wie ein Lauflicht durchlaufen sollen. Die Ausgänge der CD4017BE gehen an die 24 polige Steckbuchse und von den vier kleineren Steckbuchsen geht es dann zu den LED welche in vier Reihen angeordnet sind. Aktuell sind am IC1 und IC2 je neun LED und am IC3 die restlichen drei LED. Bei allen drei IC ist zwischen PIN 8 und 16 je ein 100nF Kondensator. Nach Standartaufbau ist es nun so, dass nach einschalten jeder IC bei der ersten LED beginnt und immer fehlerfrei durchtaktet. Als Kaskade wäre es dann ja nach 10er Potenzen. Doch ich suche nun nach einer Möglichkeit, wo der erste IC bis zur 9 LED durchläuft und pausiert. Anschließend der IC2 ebenfalls und dann IC3 die letzten 3 LED. Und es dann über den Reset wieder von vorn bei der 1 LED an IC1 beginnt. KI hab ich hierzu schon versucht, doch keine fehlerfreie Umsetzung gefunden.
Sven schrieb: > ich arbeite in der Produktion in einem kleinen > Medizintechnikunternehmen. Und wir hatten in der Produktion die Idee, bei Medizintechnik denke ich an Qualitätssicherungsbeauftragte, Dokumentation, Zertifizierung usw. und nicht an Prüfmittel, die eigenmächtig von der Produktion zusammengebastelt werden. Das gilt auch für kleine Firmen. Für sowas gibt es fertige Kabelprüfer, die das Ergebnis dokumentieren.
H. H. schrieb: > Einfach einen µC nehmen. So man einen mit genug Ports findet oder eine passende Hardwareumgebung aufbauen kann. R. L. schrieb: > bei Medizintechnik denke ich an Qualitätssicherungsbeauftragte, > Dokumentation, Zertifizierung usw. und nicht an Prüfmittel, die > eigenmächtig von der Produktion zusammengebastelt werden. Das gilt auch > für kleine Firmen. > > Für sowas gibt es fertige Kabelprüfer, die das Ergebnis dokumentieren. Da man branchentypisch knapp vor der Insolvenz ums Überleben kämpft, fallen kommerzielle Lösungen aus. Sven schrieb: > Die Spannungsquelle ist ein 9V Block mit Kippschalter für An/Aus. Das wirkt sehr professionell. > In der Oberseite der Box sind insgesamt 21 LED mit 1kOhm Vorwiderstand > verbaut, die bei einem fehlerfreien Kabel Vergiss das ganz schnell und suche jemanden, der sich mit Prüfmitteln auskennt und schon einmal eine Fertigung gesehen hat. Kein Mensch kann über einen längeren Zeitraum diese 21 LEDs angucken und schon garnicht zuverlässig erkennen, wenn irgendwo ein Schluß vorliegt.
Sven schrieb: > wo der erste IC bis zur 9 LED > durchläuft und pausiert. Ein Flip-Flop setzen durch die letzte LED der Reihe und dies an jedem der 4017. Am Ende die Flip-Flops löschen. mfg
Manfred P. schrieb: > H. H. schrieb: >> Einfach einen µC nehmen. > > So man einen mit genug Ports findet Gibts für kleines Geld fertig aufgebaut: Arduino Mega 2560. Nachbauten sogar für unter 20€.
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