Hallo, ich bin neu hier im Forum seit meiner frühen Jugend Funktionsmodellbauer (MOBA, RC-Modellflug und seit jüngstem auch RC- Baumaschinen M 1:12, 3D Druck lässt grüssen...). Aktuell habe ich in den letzten Monaten meine Gartenbahnsteuerung (Weichen/Servo & Rückmelder) auf WIFI umgestellt. Als Empfangsmodul dienen 49 PicoW die über die Anlage «verstreut» montiert wurden. An 34 PicoW sind jeweils maximal 4 Reedschalter angeschlossen. An den restlichen 15 PicoW sind maximal 3 Analoge-Micorservo und 2 Reedschalter angeschlossen. Die Servo bewegen lediglich die leichtgängige Weichenzunge. Das Servo lauft somit praktisch im Leerlauf. Eine Bewegung dauert ca. 2-3 Sekunden und das vielleicht 2-3 mal pro Minute. Die Servospannung sollte minimal 4.8V betragen, Leerlaufstrom 90mA. Die Spannung wird nach dem Stellvorgang abgebrochen (2-3Sek.)! PicoW 3V / 30-40mA. Die Stromversorgung der WIFI-Module (PicoW und PCB-Platine "Eigenbau; Gleichrichter, 35V/100yF, Elko Stepdown-Modul 35/5V") wird aktuell von der Schiene (24V DCC) abgenommen. Das Ganze funktioniert soweit recht gut. Probleme gibt es bei Micro-Kurzschlüssen und Kurzschluss durch Entgleisung ect. was zur Folge hat, dass jeweils die PicoW neu hochgefahren werden. Deshalb möchte ich die FIFI-Module autonom versorgen. Eine Möglichkeit ist natürlich ein separate zB. 12V Ringleitung; bei einer Schienenlänge von rund 260m recht aufwändig und vor allem sehr unschön. Meine Idee ist deshalb, jeweils neben oder auf dem WIFI-Modul (65x30x9mm) ein Minisolarpanel (68x37x2mm 5V 60mA) mit Pufferspeicher, wo notwendig, zu montieren. Die Anlage ist von Frühjahr bis Spätherbst 3-4mal pro Woche je 3 Std in Betrieb. Mit dem Solarpanel kann ich grundsätzlich das PicoW bei Tageslicht mit genügend Leistung versorgen. Für das Servo reicht es nicht, deshalb habe ich an einen Puffer-Speicher für Servo und Pico W gedacht. Nun meine Fragen: A) Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich die 34 WIFI-Module mit Reedschalteranschluss direkt an das Solarpanel (5V, 60mA) anschliessen kann und genügend Leistung habe (Tagesbetrieb)? B) Welcher Speicher-Typ (Akku allenfalls ELKO?) ist am geeignetsten und welche Dimension für die FIFI-Module mit Servo? C) Wenn notwendig, wie sieht die Schaltung für Tiefentladungs- und Ueberladungsschutz, bei Akku aus? D) Alternative wäre die Möglichkeit nur das Pico W über das Solarpanel zu speisen und für das Servo ein separater Akku an zu schliessen, der an einer zentralen Ladestation geladen wird bei Bedarf. Für Typs herzlichen Dank im Voraus Gruss huk (Heinz-Urs K..)
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Heinz-Urs K. schrieb: > Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich die 34 WIFI-Module mit > Reedschalteranschluss direkt an das Solarpanel (5V, 60mA) anschliessen > kann und genügend Leistung habe (Tagesbetrieb)? Ohne Akku? Sicher nicht. Da reicht es für eine Unterbrechung ja schon aus, wenn ein Vogel drüber fliegt. Ohne ausreichend großen Pufferakku wird das nichts. > Die Stromversorgung der WIFI-Module (PicoW und PCB-Platine "Eigenbau; > Gleichrichter, 35V/100yF, Elko Stepdown-Modul 35/5V") wird aktuell von > der Schiene (24V DCC) abgenommen. Das Ganze funktioniert soweit recht > gut. Warum pufferst du es dann nicht einfach lokal mit Akkus und lädst die Dinger über die Schiene nach, wenn grade mal kein Kurzschluss ist? Gegen Tiefentladung wäre es dann aber sinnvoll, die Elektronikmodule abzuschalten, wenn z.B. für 10 Minuten keine Spanung mehr an den Schienen anliegt.
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Bearbeitet durch Moderator
Heinz-Urs K. schrieb: > 35V/100yF, Nur so zur Info (da Lothar das Problem schon beschrieben / gelöst hat): Das "µ" wird durch halten der Alt-Gr-Taste und drücken der "m"-Taste ausgegeben.
Meine "Mikro PV", 50W, 20Ah Bleiakku, kann ich theoretisch auch ohne Puffer für meinen DC/DC Wandler nutzen. (E-Bike Laden) Aber wie bereits erwähnt ist ohne Akku schon eine vorbeiziehende Wolke genug, schon ist vorbei. Kannst du das ganze nicht in kleine Gruppen aufteilen und ein Panel pro Gruppe mit einem kleinen Pufferspeicher installieren?
Heinz-Urs K. schrieb: > Die Idee wäre, dass jedes der 34 Module ein eigens Solarpanel erhält. Nimm statt dessen für jedes Modul einen Elko und eine Diode zum Entkoppeln.
Danke für die umgehenden Antworten Typs. Aber eigentlich ist es naheliegend den Schienenstrom zu puffern.... weshalb in der Ferne suchen, wenn das Gute so nahe liegt..... Somit wäre Frage B was für ein Akku-Typ und C wie siet die Schaltung dazu aus, offen Gruss huk
Heinz-Urs K. schrieb: > Meine Idee ist deshalb, jeweils neben oder auf dem WIFI-Modul > (65x30x9mm) ein Minisolarpanel (68x37x2mm 5V 60mA) mit Pufferspeicher, > wo notwendig, zu montieren. Vergiss Solar, du hast eine Versorgungsspannung, 24V der DCC, es fehlt nur eine Überbrückung der Kurzschlüsse. Je nach Kurzschlussf dauer könnte das schon ein Elko vor dem 5V Schaltregler schaffen, oder eben ein LiIon/NiMH Pufferakku.
1 | Diode +------------+ |
2 | Gleis--|>|--+--|5V step down|--5V |
3 | FR103 | +------------+ |
4 | 4700uF | |
5 | | | |
6 | Masse-------+--------+--------- |
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