Hi Ein weiches thermoplastisches Kunststoffgehäuse ist in dünnen tiefen Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt: Schlitzschraube rechtsrum, linksrum ist der Schlitz eine Rampe, so daß der Schraubendreher nicht faßt. Das Gehäuse darf nicht beschädigt werden. Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte? Einen Linksbohrer besitze ich nicht.
Peter N. schrieb: > Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte? > > Einen Linksbohrer besitze ich nicht. Passendes Werkzeug kaufen.
Peter N. schrieb: > Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte? Es gibt viele verschiedene, sog. one-way Schlitzschrauben. Kannst Du mal ein Photo machen (versuchen)?
passenden Kopf mit Expoy-Knete abformen und mit Sekundenkleber aufkleben
Manchmal ist, durch entsprechenden Druck auf die Klinge, die Hangabtriebskraft größer als die Tangentialkraft des Drehmoments. Axialdruck auf den Schraubendreher funktioniert mit breiter Klinge natürlich besser. Also ruhig den breitest möglichen Dreher benutzen. Und Geduld ... mfg mf
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Peter N. schrieb: > Einen Linksbohrer besitze ich nicht. Ein Satz Linksausdreher kost nicht die Welt. Erster Treffer bei Google: https://www.autodoc.de/vorel/24875849
J. T. schrieb: > Ein Satz Linksausdreher kost nicht die Welt. Erster Treffer bei Google: > https://www.autodoc.de/vorel/24875849 Die Teile nützen bei Schlitzschrauben gar nichts. Mittels Rechtsbohrer ein Loch in die Schrauben bohren, ist ziemlich riskant. Der Kunststoff würde schmelzen. Beim Linksbohrer bestünde die Chance, daß sich der Bohrer verhakt und die Schraube damit rausdreht.
Sind die Schrauben auch aus Kunststoff? Dann könntest du einen Schraubenzieher einschmelzen. Wenn aus Metall, dann ist was aufkleben vermutlich mal gar nicht so doof, zumindest ein Versuch wert
Peter N. schrieb: > J. T. schrieb: >> Ein Satz Linksausdreher kost nicht die Welt. Erster Treffer bei Google: >> https://www.autodoc.de/vorel/24875849 > > Die Teile nützen bei Schlitzschrauben gar nichts. > > Mittels Rechtsbohrer ein Loch in die Schrauben bohren, ist ziemlich > riskant. > Der Kunststoff würde schmelzen. > > Beim Linksbohrer bestünde die Chance, daß sich der Bohrer verhakt und > die Schraube damit rausdreht. Schon einmal etwas vom Vorbohren gehört? Oder auch vom Zentrieren eines Bohrers in einem Langloch mittels Hülse? Eine Überhitzung lässt sich leicht vermeiden, indem man langsam, ggf. mit Pausen bohrt... Nebenbei reicht es idR., mit einem Bohrer max. halbem Kopfdurchmessen diesen zu durchbohren, so dass dieser dann einzeln auf dem Bohrer sitzt. Das Gewinde dreht man dann später per Zange aus dem Kunststoff.
Peter N. schrieb: > Die Teile nützen bei Schlitzschrauben gar nichts. Wenn man nicht weiß, wie man sein Werkzeug benutzt, könnte dieser Verdacht aufkommen.
J. T. schrieb: > Wenn man nicht weiß, wie man sein Werkzeug benutzt, könnte dieser > Verdacht aufkommen. Diese Ausdreher funktionieren nur bei Innenloch-Schraubenköpfen (Inbus, Torx) und da paßt selten die Spitze. In alle anderen Schraubenköpfe muß man erst ein Loch bohren...
Schon mal das hier probiert? https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/schraubenausdreher_screwit_m2_5_-_m6-238152
Peter N. schrieb: > Diese Ausdreher funktionieren nur bei Innenloch-Schraubenköpfen (Inbus, > Torx) und da paßt selten die Spitze. Also passen sie doch nicht. Vor allem ist das Loch viel zu kurz. Bei Schraubenausdrehern muss man zuerst ein Loch bohren. Vorzugsweise mit einem Linksbohrer. Und zwar im passenden Durchmesser. > In alle anderen Schraubenköpfe muß man erst ein Loch bohren... Siehe oben. Auch ich würde de Schraubenkopf abbohren. Wenn es geht mit einem Linksbohrer. Achtung, Schrauben die in Richtung "Spax" gehen sind oft unnötig hart. Mit freihändig bohren wird das eher nichts. Erst recht, wenn der Bohrer sich immer wieder im Schlitz verhakt. Johannes F. schrieb: > Schon mal das hier probiert? Und wie genau soll das in dem Fall gehen?
Nick schrieb: > Und wie genau soll das in dem Fall gehen? Werkzeugspitze ins Schraubenkopfprofil aufsetzen, Hammerschlag drauf, nach links ausdrehen.
Peter N. schrieb: > Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte? Die heissen ja nicht umsonst Einweg-Antrieb Sicherheitsschrauben https://www.schraubenhimmel.de/schrauben/spezialschrauben/sicherheitsschrauben/einweg-linsenkopf-blech/39459/halbrundkopf-sicherheitsschrauben-einweg-antrieb-blechschrauben-edelstahl-a2-c-2-9x9-5 Die SOLL man nicht rausdrehen können. Wer eine ordentliche Bohrmaschine im Bohrständer besitzt, der kann ihren Kopf abbohren (bei Edelstahl mit geeignetem HSS-E, meist sind die Schrauben aber aus Weicheisen), das Gehäuse öffnen, den Gewinderest mit einer Zange rausdrehen, und es danach mit neuen PG Schrauben verschliessen. Ohne Bohrständer wird es schwer nicht abzurutschen und dabei das Gehäuse zu beschädigen, auch eher kurze (Karosserie)Bohrer als lange nutzen.
Johannes F. schrieb: > Werkzeugspitze ins Schraubenkopfprofil aufsetzen, Hammerschlag drauf, > nach links ausdrehen. Ich hab den Eindruck, dass du nicht weißt, wovon der TO spricht. Es geht um einen Schraubenkopf ähnlich dem da: https://www.sicherheits-schrauben.de/gewindeschrauben/halbrundkopf-one-way-m4-a2 So, jetzt erklär uns Dummen nochmal wie dein Werkzeug funktionieren soll.
Michael B. schrieb: > Ohne Bohrständer wird es schwer nicht abzurutschen und dabei das Gehäuse > zu beschädigen, auch eher kurze (Karosserie)Bohrer als lange nutzen. Peter N. schrieb: > Ein weiches thermoplastisches Kunststoffgehäuse ist in dünnen tiefen > Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt Ralf X. schrieb: > Zentrieren eines Bohrers in einem Langloch mittels Hülse Ist doch an sich ganz einfach.
Peter N. schrieb: > Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte? Gar nicht. An Freitagen ist das verboten. Das duerfen nur Experten. Die machen das nur auf einer mit Leim praeparierten Platte, damit der energiespeichernde Kobold, wie der Pumuckl von Meister Eder, kleben bleibt und sichtbar wird.
Nick schrieb: > Ich hab den Eindruck, dass du nicht weißt, wovon der TO spricht. Doch, weiß ich. Nick schrieb: > So, jetzt erklär uns Dummen nochmal wie dein Werkzeug funktionieren > soll. Wenn die Schrauben nicht gerade aus Edelstahl sind, wie die von dir verlinkten: wo ist deiner Meinung nach das Problem? Wie das Werkzeug funktioniert, ist im Reichelt-Angebot hinreichend beschrieben.
Die meisten dieser Schrauben sind recht weich. Einem Schlitzschraubenzieher mit schön scharfen Kanten und ordentlich Druck sorgfältig gerade aufsetzen. So habe ich schon viele dieser Mistdinger herausbekommen.
Peter N. schrieb: > Einen Linksbohrer besitze ich nicht. Mit normalen Bohrer ein Loch hinein machen. Eine Gewinde einschneiden oder Schraube hineindrehen. Dann diese nochmals mit Kleber hineindrehen. Dann das ganze mit der eingeklebten Schraube herausschrauben. Wenn das aber schief geht, dann kannst Du ganz laut schreiend, wie das Rumpelstilzchen, herumhüpfen. Daher wäre es für Deine Gesundheit doch besser im Baumarkt .... Ralf X. schrieb: > Passendes Werkzeug kaufen. ... zu gehen. An die Anderen im Forum stelle ich hier mal die freitägliche Frage, ob der Kauf solchen Werkzeuges dazu führt, dass der TO in Privatinsolvenz gehen muss?
Eine andere Möglichkeit wäre links und rechts Kerben zu machen und dann mit sowas herausschrauben versuchen: https://www.schraubenhandel24.de/sicherheitsschrauben-welten/werkzeuge/bits/zwei-loch/bits-fuer-zweiloch-schrauben-2l-stahl/
Peter N. schrieb: > Diese Ausdreher funktionieren nur bei Innenloch-Schraubenköpfen (Inbus, > Torx) und da paßt selten die Spitze. > > In alle anderen Schraubenköpfe muß man erst ein Loch bohren... Um diese Ausdreher zu benutzen, musst du auch Schrauben mit Innenantrieb (Torx, Inbus usw) meist anbohren. Ich sag ja, man sollte schon wissen, wie man sein Werkzeug benutzt.
Ralf X. schrieb: > Schon einmal etwas vom Vorbohren gehört? > Oder auch vom Zentrieren eines Bohrers in einem Langloch mittels Hülse? Eindeutig die beste Art, sowas rauszukriegen! Problem ist die passende Hülse für die Führung des Bohrers im Loch, die muss man ggf. anfertigen; der TE hat sicher keine Drehbank, sonst hätte er gar nicht diese Frage gestellt. Aber vielleicht liegt irgendwo eine einigermassen passende Hülse herum.
Stephan S. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Schon einmal etwas vom Vorbohren gehört? >> Oder auch vom Zentrieren eines Bohrers in einem Langloch mittels Hülse? > > Eindeutig die beste Art, sowas rauszukriegen! > > Problem ist die passende Hülse für die Führung des Bohrers im Loch, die > muss man ggf. anfertigen; der TE hat sicher keine Drehbank, sonst hätte > er gar nicht diese Frage gestellt. Aber vielleicht liegt irgendwo eine > einigermassen passende Hülse herum. Feine Sache, wenn man eine grosse Schrottsammlung hat. :-) Oder (hier mechanische) Bauteile. Und insb. auch Ideen. Erst recht, wenn man wie der TE laufend irgendwelche Teile reparieren möchte und dafür in vielen Dimensionen nicht ausgerüstet ist und Invest vermeiden möchte, sowie Salami liefert und dabei auch noch viele Scheiben vergisst. Der TE hat lt. EP tiefe dünne Löcher, natürlich ohne jede Massangabe. Falls er keinen Bohrer hat, der lang genug ist, ist es hier an sich vorbei, da er nichts investieren möchte. Sollte ein vorhandener Bohrer doch passen, reicht es ggf. aus, da einen/mehrere Pariser aus Silikon- oder Schrumpfschlauch draufzuziehen, bzw. den Bohrer nahe seiner Spitze mit Isoband o.ä. passend umwickeln (Drehrichtung beachten) und die Führung leicht einzufetten.
Hallo Peter N.! Die Schraube spanend zu bearbeiten - egal ob mit Links- oder Rechtsbohrer oder mit speziellem Schraubenausdreher - wird wahrscheinlich nicht gelingen. Es ist unwahrscheinlich, dass du die Schraube zentrisch triffst. Außerdem ist der Kunststoff viel viel weicher als der Stahl der Schraube. Sobald der Bohrer etwas verlaufen ist, startet dann ein Schmelz-Szenario. Achim M. schrieb: > Manchmal ist, durch entsprechenden Druck auf die Klinge, die > Hangabtriebskraft größer als die Tangentialkraft des Drehmoments. > > Axialdruck auf den Schraubendreher funktioniert mit breiter Klinge > natürlich besser. Also ruhig den breitest möglichen Dreher benutzen. Und > Geduld ... > Das ist schon eher ein Ansatz. Ich habe das Lösen der Rampenschlitz-Schrauben mal hinbekommen, in dem ich eine Ständerbohrmaschine zur Hilfe genommen habe, jedoch im ausgeschalteten Modus. In das Bohrfutter dann ein langes Schlitzschrauben-Bit, so breit wie eben möglich. Dann den Pinolenhebel fest (aber mit Gefühl) angedrückt und mit der anderen Hand das Bohrfutter nach links gedreht. Mit etwas Glück löst sich die Schraube dann, da die Rampe des Kopfes meist auch nicht ganz glatt ist. Ein altmodisches Bohrfutter mit Schlüssel ist hier natürlich weit besser als ein Schnellspann-Bohrfutter. Bei letzterem fällt das Bit ja raus, wenn man außen linksdrehend anfasst.....
Mit Druck und frisch angeschliffenem Schraubendreher wäre mein 1. Versuch. Einen Punkt 2K-Kleber darauf wäre mein 2. Versuch. Evtl. dann Schraubendreher od. Bohrer ansetzen?
Nebenbei bemerkt zerlegte ich ein Verlängerungskabel mit 3er-Steckdose, das auch solche "Schrauben" hatte. Das funktionierte alles nicht, weil es sich dabei um einen Einwegschnappverschluss handelte. Das Gegenstück war aus dem Gehäusekunststoff ausgeformt, die Schnappverschlussniete war aus Metall.
Michael B. schrieb: > meist sind die > Schrauben aber aus Weicheisen J. R. schrieb: > Die meisten dieser Schrauben sind recht weich. Ganz tolle Aussagen von Leuten, die es nicht besser wissen. Das letzte Ding, was mich geärgert hat, hatte Arschlochschrauben aus ordentlichem Stahl. Stephan S. schrieb: > Problem ist die passende Hülse für die Führung des Bohrers im Loch, die > muss man ggf. anfertigen; der TE hat sicher keine Drehbank, Mit etwas Glück passt eine übliche sechskant-Abstandshülse. Lu schrieb: > Einen Punkt 2K-Kleber darauf wäre mein 2. Versuch. Du hast keine Ahnung, wie fest selbstschneidende Schrauben in ABS-Kunststoff sitzen können. Hier ist bei einer Zweilochschraube das Spezialbit aus dem Reichelt-Kasten einfach so gebrochen. Ralf X. schrieb: > Erst recht, wenn man wie der TE laufend irgendwelche Teile reparieren > möchte und dafür in vielen Dimensionen nicht ausgerüstet ist und Invest > vermeiden möchte, sowie Salami liefert und dabei auch noch viele > Scheiben vergisst. Ja, unser Peterchen (alv) ist schon ein spezieller Fall und es scheint kein Problem zu geben, was er noch nicht hatte. Nun ja, die nicht lösbaren Schrauben, wieviele Threads gibt es dazu bereits?
Manfred P. schrieb: > Ja, unser Peterchen (alv) ist schon ein spezieller Fall und es scheint > kein Problem zu geben, was er noch nicht hatte. Die kommen noch. *gg
Alles gut, solange er nicht auf der AIDA mitfährt und frägt wie er die nichtlösbare Schraube gelöst bekommt, ;)
für sowas hat man (altes) Gnaggel-Werkzeug. Hier einen Schlitzdreher scharf anschleifen und mit genügend Anpressdruck normal heraus schrauben.
Christian S. schrieb: > Die Schraube spanend zu bearbeiten - egal ob mit Links- oder > Rechtsbohrer oder mit speziellem Schraubenausdreher - wird > wahrscheinlich nicht gelingen. Es ist unwahrscheinlich, dass du die > Schraube zentrisch triffst. Außerdem ist der Kunststoff viel viel > weicher als der Stahl der Schraube. Sobald der Bohrer etwas verlaufen > ist, startet dann ein Schmelz-Szenario. Das ist mit einer passenden Hülse (Rohr) lösbar. Die Hülse muss halt in das Loch passen, und hilft dabei, einen Bohrer zu zentrieren, so daß der eben nicht seitlich abrutschen kann. Die letzte Steckdosenleiste, an der mir diese Arschlochschrauben begegneten, war allerdings mit einem normalen Schlitzschraubenzieher zu öffnen - genügend Anpressdruck und gleichzeitig Feingefühl vorausgesetzt. Dabei die Steckdosenleiste auf festem Untergrund ablegen, nicht in der Hand halten (dann funktioniert das mit dem Anpressdruck nicht). Steckdosenleisten aber muss man im Grunde genommen gar nicht von Arschlochschrauben befreien, denn man kann auch "wiederanschließbare" Steckdosenleisten kaufen. Die sind dafür gedacht, auf- und wieder zugeschraubt zu werden, ganz ohne Ärger. Bei anderen Geräten kommt man natürlich nicht drumherum.
Michael B. schrieb: > Die SOLL man nicht rausdrehen können. die ich trotzdem mit genügend Druck und großer Klinge bis jetzt (Einzelfälle) rausgedreht bekam, so genau sind die Köpfe nicht daß ein scharfer Schraubenzieher (Schraubendreher ist ein altehrwürdiger Beruf gewesen) die bei mir greifen konnte
J. T. schrieb: > Ein Satz Linksausdreher kost nicht die Welt. Erster Treffer bei Google: > https://www.autodoc.de/vorel/24875849 Sind aber Bolzenausdreher
Andreas M. schrieb: > Sind aber Bolzenausdreher Und mit denen bekommt man die hier beschriebenen Schweineschrauben recht sicher nicht gelöst, einerseits fehlt bei diesen Halbschlitzschrauben das dafür nötige Loch, andererseits sind die Dinger hier schlichtweg zu groß.
Harald K. schrieb: >> Sind aber Bolzenausdreher > Und mit denen bekommt man die hier beschriebenen Schweineschrauben recht > sicher nicht gelöst, einerseits fehlt bei diesen Halbschlitzschrauben > das dafür nötige Loch, andererseits sind die Dinger hier schlichtweg zu > groß. Mit denen habe ich noch garnichts zustande bekommen. Wenn eine M6 oder M8 oder ... richtig festgegammelt ist und ich ein Loch hinein bekomme, pilzt der konische Ausdreher den Bolzen auf oder reißt stumpf aus.
Hallo Peter N. Peter N. schrieb: > Ein weiches thermoplastisches Kunststoffgehäuse ist in dünnen tiefen > Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt: > > Schlitzschraube rechtsrum, linksrum ist der Schlitz eine Rampe, so daß > der Schraubendreher nicht faßt. > > Das Gehäuse darf nicht beschädigt werden. > > Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte? Was genau für ein Kunststoff ist das und aus welchem Metall sind die Schrauben? Möglicherweise könnte man ja die Schrauben mit Säure zerätzen. Hängt natürlich auch davon ab, was in dem Gehäuse ist, ob man das erhalten will, und ob es eventuell andere Möglichkeiten gibt, den Inhalt zu schützen, z.B. wenn man das Gehäuse durch andere Löcher während des Ätzvorganges mit größeren Wassermengen spülen kann. Vorsicht: Manche Säuren und Wasser ergeben eine Dampfexplosion.... Vorsicht: Manche Säuren und Gehäuseinhalt zünden hypergol. Elektrolytisches Zersetzten der Schrauben wäre auch möglich, aber natürlich mit ähnlichen Problemen, wie die Kontamination des Inhaltes. Mit freundlichem Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
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Einfach das Kunststoffgehäuse verbrennen, dann hat man am Ende die Schraube unbeschädigt entfernt.
Bernd W. schrieb: > Was genau für ein Kunststoff ist das und aus welchem Metall sind die > Schrauben? Keine Ahnung. Der Kunststoff ist weiß, weich, wärmeempfindlich, von der Art, wie bei billigen Steckdosenleisten verwendet wird. Die Schrauben sind silbergrau und ziemlich hart. Bernd W. schrieb: > Möglicherweise könnte man ja die Schrauben mit Säure zerätzen. Intressante Idee. Aber ich habe keine Ahnung, mit welchem Mittel ich das Metall wegätzen könnte, und woher ich sowas bekommen könnte. Bohrversuch mit Hülse versagte völlig. Ein neuer HSS-Bohrer hat die Schraubenköpfe gerade mal angekratzt. Stattdessen haben sich die Schrauben durch den Kunststoff geschmolzen! Das Gehäuse ist jetzt zwar auf, aber nun muß ich überlegen, wie ich es wieder zubekomme...
Hallo Peter N. Peter N. schrieb: > Der Kunststoff ist weiß, weich, wärmeempfindlich, von der Art, wie bei > billigen Steckdosenleisten verwendet wird. ~~~ ~~ ~ > Stattdessen haben sich die Schrauben durch den Kunststoff geschmolzen! > > Das Gehäuse ist jetzt zwar auf, aber nun muß ich überlegen, wie ich es > wieder zubekomme... Mit einem Lötkolben "zuschweissen"? Dafür eine alte verzunderte Spitze nehmen. Verschmorender Kunststoff ist oft aggressiv. Aus einer PET-Flasche könntest Du Dir Schweissstäbe schneiden. Mit freundlichem Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
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Peter N. schrieb: > Bohrversuch mit Hülse versagte völlig. Ein neuer HSS-Bohrer hat die > Schraubenköpfe gerade mal angekratzt. Nick schrieb: > Achtung, Schrauben die in Richtung "Spax" gehen sind oft unnötig hart. Nene! Die sind aus Weicheisen! Michael B. schrieb: > meist sind die Schrauben aber aus Weicheisen J. R. schrieb: > Die meisten dieser Schrauben sind recht weich. Nicht, dass es mich freut, dass das Gehäuse jetzt kaputt ist! Du hättest ja auch noch dem Rat folgen können mit einem Spezialschraubenausdreher den man in die Schraube reinschlägt das Gehäuse zu zerstören. Das wäre teurer und auch schneller gegangen. Es zeigt mir nur, dass hier ein Haufen Ahnungslose "ganz tolle" Ratschläge geben. So und jetzt Feuer frei zur Minuspunkt-Verteilung. Die gehen immer, selbst wenn man sonst nichts zu sagen hat.
Nick schrieb: > Nick schrieb: >> Achtung, Schrauben die in Richtung "Spax" gehen sind oft unnötig hart. > > Nene! Die sind aus Weicheisen! Du redest mit dir selbst :D > So und jetzt Feuer frei zur Minuspunkt-Verteilung. Die gehen immer, > selbst wenn man sonst nichts zu sagen hat. Wenn man ständig Minuspunkte bekommt sollte man vielleicht auch überlegen, ob man was zu sagen hat. Das würde allerdings Selbstreflexion voraussetzen.
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Reinhard S. schrieb: >> Nene! Die sind aus Weicheisen! > > Du redest mit dir selbst :D Ja, das kommt dabei raus, wenn man die folgenden Zitate auslässt. Reinhard S. schrieb: > Wenn man ständig Minuspunkte bekommt Stand jetzt: Null. Aber mich stören die Minuspunkte nicht. Ich leite da ganz was Anderes draus ab. Reinhard S. schrieb: > Das würde allerdings Selbstreflexion voraussetzen. Ich denk vorher nach. Nicht nachher.
Peter N. schrieb: > Stattdessen haben sich die Schrauben durch den Kunststoff geschmolzen! omg Vielleicht war deine Drehzahl arg hoch und du hast ohne Unterbrechung "endlos" drauf rumgenudelt. Etwas mehr Feingefühl ...
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Nick schrieb: > Es zeigt mir nur, dass hier ein Haufen Ahnungslose "ganz tolle" > Ratschläge geben. Genau wir sind Ahnungslos. Dafür hast du nur eine Ahnung.
J. R. schrieb: > Genau wir sind Ahnungslos. Soll ich dich nochmal zitieren? "Weich" uns so ... J. R. schrieb: > Dafür hast du nur eine Ahnung. Nö, es gab hier durchaus sinnvolle Vorschläge. Die Schnapsidee die Schraube wegzuätzen zähl ich aber nicht dazu.
Johannes F. schrieb: > Schon mal das hier probiert? > > https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/schraubenausdreher_screwit_m2_5_-_m6-238152 Nehme ich zurück -- habe es damit selbst an einer gerade gefundenen älteren Steckdosenleiste probiert, leider sind diese Schrauben wirklich sehr hart und das Kunststoffgehäuse ist eher gerissen/weggebrochen, als daß das Werkzeug sichtbare Spuren auf den Schraubenköpfen hinterlassen hat. OK, hätte man sich auch denken können, aber ich hatte halt die Materialeigenschaften des Kunststoffes nicht auf dem Schirm. Vielleicht würde es funktionieren, wenn diese Schrauben aus Weicheisen und in einem Metallgehäuse wären. Den Vorschlag mit Schlitzschraubendreher und geeignetem Kleber halte ich für am ehesten zielführend, oder mit Standbohrmaschine wie oben von Christian S. beschrieben: Beitrag "Re: Rampenschlitzschrauben lösen?"
Nick schrieb: >> Wenn man ständig Minuspunkte bekommt > > Stand jetzt: Null. > Aber mich stören die Minuspunkte nicht. Ich leite da ganz was Anderes > draus ab. Ah, Phantasie hat er. > Reinhard S. schrieb: >> Das würde allerdings Selbstreflexion voraussetzen. > > Ich denk vorher nach. Nicht nachher. Auch vorher nachdenken schützt nicht vor Fehlern und Unfällen. Du wärst der erste Mensch, der bisher keine Fehler gemacht hat.
Vielleicht sollte man die Rampenschlitzschraube durch eine Rumpelstilzschraube ersetzen? Wer hat sich diese seltsame Bezeichnung ausgedacht? Anscheinend nur TO Peter. Ich habe sowas auch nur in einer Steckdosenleiste gefunden und irgendwie rausbekommen. Später durch gewöhnliche Spax ersetzt.
Diese Sicherungsschrauben sind idR wirklich sehr hart, anbohren ist mir da nie wirklich gelungen. Was aber geht ist schleifen. Mit solchen Korund-Schleifkörpern (Anhang) mit Führung durch ein Röhrchen auf dem Schaft kann man mit vorsichtigem Linkslauf und Geduld und Pausen zur Abkühlung den Schraubenkopf entfernen.
Arno R. schrieb: > Mit solchen > Korund-Schleifkörpern (Anhang) mit Führung durch ein Röhrchen auf dem > Schaft kann man mit vorsichtigem Linkslauf Lt. Proxxon: Optimale Arbeitsdrehzahl: 20.000 - 30.000 U/min zulässige Höchstdrehzahl: 90.000 U/min *) Proxxon bietet einen "Feinbohrschleifer" mit max. 22000 UpM an. Schnittgeschwindigkeit beim Schleifen: 20 ... 30 m/s (in Worten: Meter pro Sekunde. SEKUNDE!). Da kommen dann bis zu 230000 UpM raus. Im Linkslauf! Ich hab eine druckluftbetriebene Innenschleifspindel mit 40000 UpM, nur Rechtslauf. Eine HF-Spindel mit 30000 UpM, Links/Rechtslauf, die muss ich an die Fräsmaschine hinschrauben denn sie ist "etwas" unhandlich. Einen Druckluft-Stabschleifer (Hazet Mikro Stabschleifer) 60000 UpM, nur Rechtslauf. Die Schnittgeschwindigkeit beim stirnseitigen Schleifen ist in der Mitte exakt 0 m/min. + "ist in dünnen tiefen Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt" *) 90000 UpM, weil sonst die kritische Drehzahl überschritten wird. Mit der Schaftlänge und dem abgesetzten Kopf macht es dann einfach **knack** und das Ding knickt ab und fliegt durch die Gegend. Nur durchs Einschalten, ohne Last. https://www.yumpu.com/de/document/read/7533788/zulassige-drehzahlen-fur-schleifstifte
Nick schrieb: > Lt. Proxxon: Optimale Arbeitsdrehzahl: 20.000 - 30.000 U/min zulässige > Höchstdrehzahl: 90.000 U/min *) > .... > Da kommen dann bis zu 230000 UpM raus. Im > Linkslauf! > .... Sach mal, sonst gehts aber noch? Es geht hier nicht um zulässige Höchstdrehzahlen oder sonstigen Mist, sondern um eine zweckdienliche (Fremd-) Anwendung mit niedriger Drehzahl, wie z.B. beim Akkubohrschrauber oder Ständerbohrmaschine.
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Arno R. schrieb: > sondern um eine zweckdienliche (Fremd-) Anwendung mit niedriger > Drehzahl, wie z.B. beim Akkubohrschrauber oder Ständerbohrmaschine. Schleifen mit einem Akkuschrauber. Auf die Idee muss man auch erst mal kommen. Naja, das ist wie mit Sandpapier von Hand auf einem Metallstück rumreiben. Kann man machen, wenn man grade nichts zu tun hat ... und die nächsten Tage auch nicht.
Arno R. schrieb: > Sach mal, sonst gehts aber noch? Nächster dummer Vorschlag: Ein MM in Widerstandsmessung stellen und mit dem Kontaktfunken den Kopf wegerodieren.
Harald K. schrieb: > Schleifen mit einem Akkuschrauber. Auf die Idee muss man auch erst mal > kommen. Naja, du drehst mir einfach nur das Wort im Munde um. Ich sprach im Gegensatz zum "Nick" mit seinen Zehntausenden UpM, von niedrigen Drehzahlen, wie man sie von Akkubohrschraubern kennt, nichts weiter. Ich habe nicht gesagt, daß man Akkubohrschrauber nehmen soll. War ja auch vollkommen klar, daß nur dämliche Kommentare kommen, so wie praktisch immer hier. Hatte auch lange überlegt, meinen Weg zur Öffnung dieser ekelhaften Steckdosenleisten zu beschreiben. War ein Fehler, wie immer...
Arno R. schrieb: > War ja auch vollkommen klar, daß nur dämliche Kommentare kommen, s/Kommentare/Vorschläge.
Arno R. schrieb: > War ja auch vollkommen klar, daß nur dämliche Kommentare kommen, so wie > praktisch immer hier. Ich habe einen konkreten Vorschlag mit Details gebracht, mit dem ich bereits erfolgreich mehrere dieser Schweineschrauben gelöst bekommen habe. Allerdings bin ich in meinem Beitrag zunächst auf Bohrhilfen eingegangen, und habe die funktionierende Lösung erst in (meinem) zweiten Absatz erwähnt. Beitrag "Re: Rampenschlitzschrauben lösen?" Mag sein, daß bei manchen Les:end:en dann schon die Aufmerksamkeitsspanne vorbei ist.
Arno R. schrieb: > Korund-Schleifkörpern (Anhang) mit Führung durch ein Röhrchen Wäre nur ein Versuch (langsam), falls der Andruck optimal geeignet ist. Ankörnen der Sch-Schraube zur Verbesserung der Griffigkeit wird bei federndem Plaste-Gehäuse kaum helfen. Egon Olsen hätte bestimmt Dynamit-Harry mit der schnellen Lösung des Problems beauftragt?
Harald K. schrieb: > Mag sein, daß bei manchen Les:end:en dann schon die > Aufmerksamkeitsspanne vorbei ist. Ich habs gelesen. Und keiner hat dir widersprochen. Der Hinweis auf die Hülse war ja auch gut. Falls mir mal so eine Schraube unterkommt und ich mein, dass ich sie raus bekommen muss (garantiert nicht bei Baumarkt-Steckdosenleisten), dann schleif ich mir aus Hartmetall eine "negative Variante" des Profils. In einer Tischbohrmaschine kann man dann genügend Druck ausüben und mit dem Bohrfutter die Schraube rausdrehen.
Thomas W. schrieb: > Mit Punktschweißgerät Stift anheften und damit ausdrehen. Die einpoligen sind mir noch zu teuer.
Ein Vorschlag zum Flicken der Bolzenlöcher: Beitrag "Sekundenkleber plus Backpulver" Backpulver oder Zigarrettenasche: > https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=4i48AVmR2xY
Manfred P. schrieb: > Ganz tolle Aussagen von Leuten, die es nicht besser wissen. Zwar gefällt mir nicht immer die Ausdrucksweise und Freunde sind wir sicher auch nicht, aber Manfred hat in solchen Sachen häufig recht. Eigentlich wollte ich gar nichts dazu schreiben, denn Michael hatte in seinem Beitrag schon alles dazu geschrieben. Michael B. schrieb: > Die heissen ja nicht umsonst Einweg-Antrieb Sicherheitsschrauben > > https://www.schraubenhimmel.de/schrauben/spezialschrauben/sicherheitsschrauben/einweg-linsenkopf-blech/39459/halbrundkopf-sicherheitsschrauben-einweg-antrieb-blechschrauben-edelstahl-a2-c-2-9x9-5 > > Die SOLL man nicht rausdrehen können. Jezt kommt es auf die Schraube an. Manche kann man raus bekommen, andere eben nicht. Ausbohren geht evtl. mit soche einem Ausbohrset: https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/KS-Tools/1501305?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=3_DE_Mix&utm_term=&utm_content=166860898497&gad_source=1&gad_campaignid=21785891477&gbraid=0AAAAAD2q5VqIfHJqxQBUKSVK5UMQh3oEr&gclid=Cj0KCQjw77bPBhC_ARIsAGAjjV_BCZN9Ppm3zvVraqcc-ah8BIxzmmJLjGyeDDVl4usoDAi3gOTB77IaAgIyEALw_wcB Glaube ich aber auch nicht. Allerdings gilt, kaputt ist es eh und da ist jeder Rettungsversuch erlaubt. Wegschmeißen kann man immer noch.
Frank O. schrieb: > Jezt kommt es auf die Schraube an. Manche kann man raus bekommen, andere > eben nicht. Ausbohren geht evtl. mit soche einem Ausbohrset: > https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/KS-Tools/1501305 > Glaube ich aber auch nicht. Und warum verlinkst Du das Teil dann überhaupt, das auch noch mit Lebenslauf? > Allerdings gilt, kaputt ist es eh und da ist jeder Rettungsversuch > erlaubt. > Wegschmeißen kann man immer noch. Bist Du inzwischen zu blöd, einem halbwegs einfachen Threadverlauf zu folgen? Der TE hat sein Teil schon etwas länger zerlegt (zerstört?), andere machen sich seither eher Gedanken, wie es der TE mittels diverser Back-/etc-Mittel wieder zusammen bekommt. Bei Peter N. (alv) vermute ich eher, dass das Teil aus dem Schrott stammte und seinen Weg dahin zurück findet. Es ist ja noch nicht einmal gesichert, dass Peter weiss, was er da überhaupt gefunden hatte. Wenn Du noch ein paar komische Werkzeuge kaufen möchtest, auch ohne sie zu benötigen, mach das wie beim Messschieber. Aber empfehle doch nicht anderen, Dir das nachzumachen, ohne deren Restlebensheit und Beziehung zu den Erben zu kennen.
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Ralf X. schrieb: > Bist Du inzwischen zu blöd, einem halbwegs einfachen Threadverlauf zu > folgen? das mit der Ansprache darfst/solltest Du auf Deine alten Tage auch noch lernen... Genau solche Leute wie Du machen durch die Art und Weise mit Schaum vor dem Mund zu schreiben das Forum inzwischen fast unbrauchbar. Denn inhaltlich lieferst Du erstaunlich wenig.
Ralf X. schrieb: > Der TE hat sein Teil schon etwas länger zerlegt (zerstört?), andere > machen sich seither eher Gedanken, wie es der TE mittels diverser > Back-/etc-Mittel wieder zusammen bekommt. Ist tatsächlich an mir vorbei gegangen. Mein Fehler. Das Ausbohrset habe ich deshalb verlinkt, weil sicher die meisten das nicht kennen und weil es so ziemlich das einzige ist was wirklich funktioniert. Aber sorry für den insgesamt überflüssigen Beitrag.
wenn man von einer Steckdosenleiste das Kabel möglichst lang herausoperieren will, kann man diese Schrauben auch immer weiter rein drehen. das gnabbelt dann irgendwann im Gewinde über und dann kannste die Gehäuseteile aufklappen
Arno R. schrieb: > mit Führung durch ein Röhrchen auf dem > Schaft kann man mit vorsichtigem Linkslauf Zeig mir einen Dremel oder Clone den Du auf Linkslauf unstellen könntest. Und überhaupt : Was versprichst Du dir durch Linkslaufendes Wegschleifen des Schraubenkopfes?
Armin X. schrieb: > Zeig mir einen Dremel oder Clone den Du auf Linkslauf unstellen > könntest. Von Dremel war doch gar keine Rede. Ich habe eine kleine Ständerbohrmaschine mit einem 12V-Motor (beides vor ca. 30 Jahren bei Conrad gekauft), der kann in beide Richtungen laufen. Siehe Anhang, der weiter oben gezeigte Schleifkörper ist eingespannt. Armin X. schrieb: > Und überhaupt : Was versprichst Du dir durch Linkslaufendes Wegschleifen > des Schraubenkopfes? Durch das Schleifen wird die Schraube heiß und ich möchte vermeiden, daß die bei dem Vorgang noch unnötig weiter ins Gewinde/Gegenstück gedreht wird. Außerdem ist es ja möglich, daß der Schleifkörper die Schraube etwas rausdreht. Du kannst ja meinetwegen Rechtslauf machen.
Den Vorschlag von Harald, etc mit Gefühl und scharfem Schraubendreher zu versuchen könnte man mit etwas Kriechöl unterstützen. Ansonsten den Schraubenkopf wegätzen (Salpetersäure zB) war auch mein Gedanke. Und dann gibt es noch elektrolytisch Bohren, falls es musealen Wert hat (gehabt hätte).
Carypt C. schrieb: > Den Vorschlag von Harald, etc mit Gefühl und scharfem Schraubendreher zu > versuchen Joachim B. schrieb: > die ich trotzdem mit genügend Druck und großer Klinge bis jetzt > (Einzelfälle) > rausgedreht bekam, so genau sind die Köpfe nicht daß ein scharfer > Schraubenzieher (Schraubendreher ist ein altehrwürdiger Beruf gewesen) > die bei mir greifen konnte war ja auch meine Meinung, Sprühöl sehe ich nicht
Carypt C. schrieb: > Ansonsten den Schraubenkopf wegätzen (Salpetersäure zB) uuuh das GANZ böse Wort. Jetzt leuchtet sicherlich irgendwo wieder ein Tracking-Überwachungs-Gadget auf. -Grüsse an den ausländischen Geheimdienst
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.● Des|ntegrator ●. schrieb: > uuuh das GANZ böse Wort. Wer kennt noch die Zeiten, als man als Jugendlicher in die Apotheke gegangen ist und irgend eine böse Chemikalie[tm] kaufen wollte: "Wofür brauchst du das?" "Für XYZ" "OK. Aber Vorsicht! Gummihandschuhe und Schutzbrille. $Sicherheitshinweise"
Die letzte Eskalationsstufe war ein Agrarprodukt mit Schwefelsäure auszukochen.
Wahrscheinlich reicht schon Autoabgase durch Wasser zu blubbern, mit den Stickoxiden wird wohl auch NO2 dabei sein, was dann wieder pscht ergibt. Ja, Joachim, entschuldige, dass ich dich übergangen habe, ich dachte es wäre nicht so wichtig. Ein irrtum.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Die letzte Eskalationsstufe > war ein Agrarprodukt mit Schwefelsäure auszukochen. Ich wusste schon vor der Schulzeit wie man Bomben baut, dank der größeren Jungs, die sich damit in einen alten Bunker sprengten. Polizei? Es war ja mehrfach, weil die Sprengung nicht einmal richtig gegen die Wand geleitet wurde, geschweige denn hinein, durch entsprechende Löcher. Das hatte keinen so sehr interessiert, obwohl der Bunker auf einem Leeen Gelände zwischen den Häusern stand.
Carypt C. schrieb: > Wahrscheinlich reicht schon Autoabgase durch Wasser zu blubbern, mit den > Stickoxiden wird wohl auch NO2 dabei sein, was dann wieder pscht ergibt. ich würde da ganz einfach mal die Solarüberproduktion ins Spiel bringen, die man zu HV umwandelt, Luft am Lichtbogen vorbei pumpt und DIESE dann ins Wasser zu leiten. Strom kann im Sommer mehr als immer nur Warm+Klima
Thomas W. schrieb: > Mit Punktschweißgerät Stift anheften und damit ausdrehen. Sicher? Weil: Peter N. schrieb: > Ein weiches thermoplastisches Kunststoffgehäuse ist in dünnen tiefen > Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt: Ein neuer oder sauber angeschliffener Schlitz-Schraubendreher beisst sich auch gegen die Richtung in Rampenschrauben rein. z.B. Steckdosenleisten habe ich so bisher immer erfolgreich geöffnet.
Stefan M. schrieb: > Ein neuer oder sauber angeschliffener Schlitz-Schraubendreher beisst > sich auch gegen die Richtung in Rampenschrauben rein. +2
Rainer W. schrieb: > Vielleicht war deine Drehzahl arg hoch und du hast ohne Unterbrechung > "endlos" drauf rumgenudelt. Etwas mehr Feingefühl ... Nein, mit dem Anbohren funktioniert das definitiv nicht. Die Schrauben sind einfach zu hart. Mit einem Bohrer aus dem Baumarkt richtet man da nix aus, der macht am Ende nur warm mit den bekannten Folgen. Für dieses Material braucht es Bohrer z.B. aus Wolframkarbid und eine Vorrichtung zur exakten Führung des Bohrers. Aber auch hier ist die Wärmeentwicklung das Problem. Man kann also nur in kleinen Schritten arbeiten und muß das Ganze zudem noch gut kühlen. Eine weitere Möglichkeit, wäre wenn man eine Fräsmaschine sein Eigen nennt. Dann kann man, vorausgesetzt man kann das Objekt gut spannen, mit einem Fräser für Hartmetall mit viel Geduld und Kühlung den Kopf weg fräsen. Aus einem Aluteil habe ich so mal eine abgebrochene Schraube heraus gefräst - allerdings ließ sich das Teil auch gut fest spannen. Einzige Möglichkeit als Amateur ist wirklich die mit dem scharfkantigen Schraubenzieher und viel Druck auf die Schraube. Die Klinge muß scharfkantig sein und die Breite der Klinge muß so sein, daß sie gerade in die Vertiefung im Gehäuse hinein passt. Man nimmt also einen alten Schraubenzieher und schleift ihn sich passend. In der Mitte der Klinge evtl. noch eine kleine Kerbe einschleifen, damit die Kraft vorzugsweise an den erhöhten Stellen übertragen wird.
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Peter N. schrieb: > Stattdessen haben sich die Schrauben durch den Kunststoff geschmolzen! > Das Gehäuse ist jetzt zwar auf, aber nun muß ich überlegen, wie ich es > wieder zubekomme... Also die Bodenverjüngung im tiefen Loch, auf der der Schraubenkopf aufliegt, ist weg? Distanzhülse tief unten in das Loch einkleben. Oder ein Rohrstück und ggf oben eine Beilagscheibe drauf.
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Peter N. schrieb: > Ein neuer HSS-Bohrer hat die > Schraubenköpfe gerade mal angekratzt. HSS bedeutet nicht immer härter als die Schraube, je nach Norm...
Mani W. schrieb: > HSS bedeutet nicht immer härter als die Schraube, je nach Norm... HSS sagt gar nichts über die Härte aus. HSS bedeutet High Speed Steel = Schnellarbeitsstahl, und hat mit der Härte des Stahls nichts zu tun.
Hans schrieb: > HSS sagt gar nichts über die Härte aus. Im Zustand "Bohrer, gehärtet und geschliffen" ist die Mindesthärte HRC 65. Die Aussage ist schon mal sicher.
Nick schrieb: > Im Zustand "Bohrer, gehärtet und geschliffen" ist die Mindesthärte HRC > 65. Die Aussage ist schon mal sicher. klar und es wird niemals ungeprüfte Ware ausgeliefert und nie wird mangelhafte Ware geliefert.
Joachim B. schrieb: > klar und es wird niemals ungeprüfte Ware ausgeliefert und nie wird > mangelhafte Ware geliefert. Wenn man dir einen goldfarben angemalten Zahnstocher als Bohrer verkaufen kann, dann gilt auch die Ausrede. Es gibt aber auch deutlich zuverlässigere Lieferanten als Temu und Alibaba.
Nick schrieb: > Im Zustand "Bohrer, gehärtet und geschliffen" ist die Mindesthärte HRC > 65. Die Aussage ist schon mal sicher. Ja und? Ist, um gehärteten Stahl zu bohren, immer noch zu weich. Die Härte ist zudem auch nicht das einzige was einen Bohrer für gehärteten Stahl auszeichnet. Der muß neben der Härte auch noch eine gewisse Zähigkeit aufweisen. Das erreicht man z.B. durch eine Legierung mit Kobalt. Neben diesen Werkstoffeigenschaften ist auch noch der Anschliff des Bohrers wichtig. Bohrer für Hartmetalle sind deutlich spitzer angeschliffen als ein normaler Spiralbohrer.
Hans schrieb: > Bohrer für Hartmetalle sind deutlich spitzer > angeschliffen als ein normaler Spiralbohrer. Ziemlich verquirlter Mist! "Hartmetalle", was ist denn das deiner Meinung nach? Im allgemeinen versteht man darunter Wolframcarbide. Und das bearbeitet man mit PKD. "Spitz angeschliffen" meint den Spitzenwinkel? Der ist größer (spitzer) bei weichen Materalien (Kunststoffen). Letztendlich aber nicht relevant, die Beschichtung ist wichtiger. Was du meinst, aber nicht mal richtig ausdrücken kannst, ist Hartbearbeitung. Und das macht man überwiegend mit Hartmetall.
Zum Supern von Steckdosenleisten habe ich mir mehrere Bohrhülsen angefertigt (ohne Drehbank, aus kleinen Kapillarrohrstücken) und verwende gegen diese Arschlochschrauben ausschließlich HSS-E Bohrer aus verlässlichen Quellen mit etwas Schneidöl. Keine Probleme. Entweder anbohren und mit Linksausdreher raus oder den ganzen Kopf wegbohren und den Stummel nach dem öffnen mit der Zange rausdrehen.
> Mit einem Bohrer aus dem Baumarkt richtet man da nix aus, > der macht am Ende nur warm mit den bekannten Folgen. Es ist schon von Vorteil, wenn die Schraube warm ist, weil der Kunststoff dann weicher wird und die Schraube sich leichter drehen lässt.
Thomas R. schrieb: > mit etwas Schneidöl. Was soll das denn bewirken? Ein Werkstück ließ sich mal sehr widerspenstig bohren. Da habe ich Schneidöl verwendet. Danach ließ es sich überhaupt nicht mehr bohren! Erst, als ich das ganze Schneidöl entfernt habe, ließ es sich mühsam weiterbohren...
Nick schrieb: > Letztendlich aber nicht relevant, > die Beschichtung ist wichtiger. Dann frag mal einen Werkzeugmacher. Gute Werkzeugmacher wählen den Spitzenwinkel entsprechend dem zu bearbeitenten Werkstoff aus. Torsten B. schrieb: > wenn die Schraube warm ist, weil der > Kunststoff dann weicher wird oder das Teil eben ganz kaputt geht, wie beim TO. Wenn's richtig dumm läuft, dann verklebt der weiche Kunststoff die Schraube richtig und sie läßt sich noch schwerer lösen. Spangebende Bearbeitung dieser Schrauben ist mit Heimwerkermitteln fast unmöglich, weil bei den meisten einfach die Voraussetzungen fehlen. Das geht mit den passenden Werkzeugen (Bohrer, Fräser) los, die die meisten eben nicht in der Schublade haben. Allerdings würden die passenden Werkzeuge auch nichts nutzen, weils schlichtweg an geeigneten Maschinen mangelt. Mit einem handgeführten Akkuschrauber wird es in diesem Fall eben nichts. Ein letzter Punkt ist auch noch das Spannen des Werkstückes. Das unterschätzen die meisten aber es ist eben wichtig für ein gutes Enderergebnis. Was heraus kommt, wenn man unbedarft an die Sache herangeht und es so macht wie der TO zeigt ja dessen Ergebnis (Beitrag "Re: Rampenschlitzschrauben lösen?"). Er hat halt den Beweis erbracht das man mit einem HSS Bohrer nichts erreicht und am Ende mehr Schaden macht.
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Peter N. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> mit etwas Schneidöl. > > Was soll das denn bewirken? Scheidöl funktioniert schon, benutze ich auch oft ins besondere beim Gewindeschneiden. Hängt natürlich auch von der ZUsammensetzung des Öles und des Werkstoffs ab den man bearbeitet. Es muß aber nicht immer Öl sein, bei Alu wirken ein paar Tropfen Spiritus oft wunder.
Frank O. schrieb: > Ausbohren geht evtl. mit soche einem Ausbohrset: Da mein Beitrag offenbar doch nicht so überflüssig war und die Diskussion um das Entfernen solcher Schrauben neu angefacht hat, wollte ich noch einmal etwas Grundsätzliches dazu schreiben und deshalb hatte ich auch dieses Ausbohrset verlinkt. Es ist nicht nötig den Kopf in Kopfgröße ab zu bohren, sondern nur so viel, dass der Bohrer größer ist, als der eigentliche Schraubenzylinder. Dazu muss man eine dieser Hülsen in das Loch einbringen, sodass der Bohrer nicht weglaufen kann, dann einige Millimeter mit dem passenden Bohrer für diese Hülse bohren und der Kopf ist ab. Dann, wie Michael schon schrieb, die Reste der Schraube nach dem Öffnen mit einer Zange rausdrehen. Am besten mit einer Gripzange. Was aber nicht unbedingt klappt, ist nur mit dem Bohrständer, denn da kann der Bohrer immer noch weglaufen. Auch diese Ausbohrer versagen manchmal, aber nur sehr selten und meistens hat man dann schon nicht alles richtig gemacht. Damals musste ich das auch erst lernen, da keine Bedienungsanleitung für dieses Ausbohrsetz dabei war, aber nach ein bisschen Erfahrung habe ich damit schon so ziemlich alle unlösbar gedachten Aufgaben erledigt.
Nick schrieb: > dann schleif ich mir aus Hartmetall eine "negative Variante" des > Profils. Zeig mal ein Funktionsmuster Deines Ausdrehprofiles. Würde bestimmt alle hier interessieren.
Hans schrieb: > Dann frag mal einen Werkzeugmacher. Gute Werkzeugmacher wählen den > Spitzenwinkel entsprechend dem zu bearbeitenten Werkstoff aus. Da genügt mir ein Blick in meine Bohrer-Schubladen.
Hans schrieb: > Zeig mal ein Funktionsmuster Deines Ausdrehprofiles. Würde bestimmt alle > hier interessieren. Stell dir einfach einen Boherer vor. Aber für Linkslauf. Ohne Querscheide, stattdessen ein Schlitz.
Nick schrieb: > Stell dir einfach einen Boherer vor. Aber für Linkslauf. Ohne > Querscheide, stattdessen ein Schlitz. Wie soll der auf der Rampe der Schraube fassen? Die Schrauben sind ziemlich hart, also nichts mit "reinkrallen". Die Rampe ist ziemlich flach, ohne Anstiegsschwelle. Ein Linksbohrer hätte vielleicht etwas gebracht, aber bei der entstehenden Wärme und dem nötigen starken Andruck hätte sich die Schraube wahrscheinlich ebenfalls durch den Kunststoff gedrückt...
Nick schrieb: > Stell dir einfach einen Boherer vor. Aber für Linkslauf. Ohne > Querscheide, stattdessen ein Schlitz. Du wolltest ein Negativprofil des Schraubenkopfes. Dein Bohrer mit Linkslauf und besagten Schlitz ist am Ende nicht anderes als ich es hier Hans schrieb: > Einzige Möglichkeit als Amateur ist wirklich die mit dem scharfkantigen > Schraubenzieher und viel Druck auf die Schraube. Die Klinge muß > scharfkantig sein und die Breite der Klinge muß so sein, daß sie gerade > in die Vertiefung im Gehäuse hinein passt. Man nimmt also einen alten > Schraubenzieher und schleift ihn sich passend. In der Mitte der Klinge > evtl. noch eine kleine Kerbe einschleifen, damit die Kraft vorzugsweise > an den erhöhten Stellen übertragen wird. beschrieben habe, außer das Du einen Bohrer zur Sau gemacht hast.
Peter N. schrieb: > Wie soll der auf der Rampe der Schraube fassen? Gar nicht. > Die Schrauben sind ziemlich hart, also nichts mit "reinkrallen". Die > Rampe ist ziemlich flach, ohne Anstiegsschwelle. Es ist sogar von Vorteil, wenn die Rampe möglich glatt ist.
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Hans schrieb: > Dein Bohrer mit Linkslauf und besagten Schlitz Ich hab gesagt, dass ich mir etwas selber schleif. Ausgangsmaterial ist garantiert kein Bohrer, da ungeeignet. > ist am Ende nicht anderes als ich es hier > Hans schrieb: Aha, du hast also nichts verstanden. Der scharf geschliffene Schraubenzieher ist ja schon mal ein Anfang. Peter N. schrieb: > Wie soll der auf der Rampe der Schraube fassen? Ah, OK, geht also doch nicht. Nicht mal mit einem geschliffenen Schraubenzieher. Ein Schraubenzieher ist zähhart, ungeeignet sich in Stahl "einzugraben" Ich würde VHM oder 115CrV3 verwenden. Bei Letzterem kann man auch mal draufhauen, das ist ein Kaltarbeitsstahl (und als Bohrer ungeeignet). Hans schrieb: > beschrieben habe, außer das Du einen Bohrer zur Sau gemacht hast. Wenn du das machen würdest, dann ist deine Prognose wohl richtig. Ich nehme keinen Bohrer als Ausgangsmaterial (höchstens einen abgerissenen). Hartmetall gibt es auch als Rundmaterial, nicht nur als Fräser oder Bohrer. So, dann mal genauer auf den Bauzener Senf vom Hans eingehen: Nick schrieb: > Hans schrieb: >> Dann frag mal einen Werkzeugmacher. Gute Werkzeugmacher wählen den >> Spitzenwinkel entsprechend dem zu bearbeitenten Werkstoff aus. > > Da genügt mir ein Blick in meine Bohrer-Schubladen. Siehe Bild b1 Das dürfte wohl an die 10000 € gehen, da überwiegend VHM. Natürlich streng sortiert nach Spitzenwinkel. NICHT. Ist aber nur die Schublade bis 10 mm. Da ist auch sowas dabei: Bild b3 Listenpreis 170 € das Stück. Bohrt in 42CrMo4+QT (Rm 1000 ... 1200 MPa) ohne Ausspanen wimre 30 mm tief. Oder sowas: Bild b5 Drm 0.5 mm, VHM. Das radiale AGW schafft nur 4000 UpM, geht aber trotzdem gut in Stahl. Hat schon paar 100 Löcher gemacht. Nick schrieb: > "Spitz angeschliffen" meint den Spitzenwinkel? Der ist größer (spitzer) > bei weichen Materalien (Kunststoffen). Siehe Tabellenbuch-Ausschnitt weiter unten. Aber das muss ja falsch sein. Hans schrieb: > Dann frag mal einen Werkzeugmacher. Gute Werkzeugmacher wählen den > Spitzenwinkel entsprechend dem zu bearbeitenten Werkstoff aus. Ich frag lieber mal das Tabellenbuch Metall, statt deinen imaginären Werkzeugmacher: Bild b4. Komisch, da gibts für HSS (VHM hat 140°) nur zwei Winkel. Die Auswahl ist also recht übersichtlich. Und widerspricht Deiner Aussage: Hans schrieb: > Bohrer für Hartmetalle sind deutlich spitzer > angeschliffen als ein normaler Spiralbohrer. Wenn es mal zäheres Zeug ist, dann schau ich in die Übersicht des Bohrer-Herstellers (Gührung). Der weiß es, ohne dich jemals gefragt zu haben: b2 Schnittgeschwindigkeit und Vorschub anpassen. Von anderen Spitzenwinkel find ich da nichts. Ist alles ein und derselbe Bohrertyp mit ein und dem selben Spitzenwinkel. Selbst der Hersteller hat keine Ahnung! Also reichlich verquirlter Mist. Nur noch nebenbei: Eine Teileklasse hat 5 Gewinde M4 am Umfang. Davon wurden etwa 7000 Stück bis jetzt gemacht. Ist aus Alu. Der Bohrer ist einer für Stahl, immer noch der selbe und er hat inzwischen 35000 Löcher gemacht, 4 mm tief. Es ist also schei**egal, ob das ein spezieller Bohrer für Alu mit exotischen Spitzenwinkel oder Typ H oder W ist. Ohne Anbohren, ohne reduzierten Vorschub einfach ein.
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Nick schrieb: > Da ist auch sowas dabei: Nick schrieb: > Oder sowas: Bohrer PrOn im µController net. Dass ich das noch erleben darf… ;-)
Nick schrieb: > Siehe Bild b1 Nick schrieb: > Bild b3 Wird der arg kurze xxx nun länger, niemanden interessiert die Menge Deiner Sammlung. Die Matschbilder tun im Auge weh. Ich muß schnell mal lüften, die heiße Luft Deiner Beiträge aus der Stube lassen. Nick schrieb: > Also reichlich verquirlter Mist. Selbstgespräch?
Manfred P. schrieb: > Nick schrieb: >> Siehe Bild b1 > Nick schrieb: >> Bild b3 > > Wird der arg kurze xxx nun länger, niemanden interessiert die Menge > Deiner Sammlung. Die Matschbilder tun im Auge weh. > > Ich muß schnell mal lüften, die heiße Luft Deiner Beiträge aus der Stube > lassen. > > Nick schrieb: >> Also reichlich verquirlter Mist. > > Selbstgespräch? Ich freue mich immer, wenn Manfred einen Kommentar verfasst, dem ich gerne mehr als +1 zuteilen würde.
Manfred P. schrieb: > Wird der arg kurze xxx nun länger, Der wird bei mir von alleine länger. Mag bei dir anders sein. Manfred P. schrieb: > Die Matschbilder tun im Auge weh. Das tut mir aufrichtig leid! Dass es ausgerechnet dich so schwer getroffen hat, ist an Tragik nicht zu überbieten. Du wirst morgen hoffentlich in den Nachrichten ausreichend gewürdigt und bemitleidet. Gibt es schon einen Termin für Kondolenzbesuche?
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