Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Rampenschlitzschrauben lösen?


von Peter N. (alv)


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Hi

Ein weiches thermoplastisches Kunststoffgehäuse ist in dünnen tiefen 
Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt:

Schlitzschraube rechtsrum, linksrum ist der Schlitz eine Rampe, so daß 
der Schraubendreher nicht faßt.

Das Gehäuse darf nicht beschädigt werden.

Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte?

Einen Linksbohrer besitze ich nicht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Peter N. schrieb:
> Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte?
>
> Einen Linksbohrer besitze ich nicht.

Passendes Werkzeug kaufen.
von Martin S. (sirnails)


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Peter N. schrieb:
> Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte?

Es gibt viele verschiedene, sog. one-way Schlitzschrauben. Kannst Du mal 
ein Photo machen (versuchen)?
von Michael P. (mipo)


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passenden Kopf mit Expoy-Knete abformen und mit Sekundenkleber aufkleben
von Achim M. (minifloat)


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Manchmal ist, durch entsprechenden Druck auf die Klinge, die 
Hangabtriebskraft größer als die Tangentialkraft des Drehmoments.

Axialdruck auf den Schraubendreher funktioniert mit breiter Klinge 
natürlich besser. Also ruhig den breitest möglichen Dreher benutzen. Und 
Geduld ...

mfg mf
: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Peter N. schrieb:
> Einen Linksbohrer besitze ich nicht.

Ein Satz Linksausdreher kost nicht die Welt. Erster Treffer bei Google:
https://www.autodoc.de/vorel/24875849
von Peter N. (alv)


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J. T. schrieb:
> Ein Satz Linksausdreher kost nicht die Welt. Erster Treffer bei Google:
> https://www.autodoc.de/vorel/24875849

Die Teile nützen bei Schlitzschrauben gar nichts.

Mittels Rechtsbohrer ein Loch in die Schrauben bohren, ist ziemlich 
riskant.
Der Kunststoff würde schmelzen.

Beim Linksbohrer bestünde die Chance, daß sich der Bohrer verhakt und 
die Schraube damit rausdreht.
von Sebbl M. (sbm)


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Sind die Schrauben auch aus Kunststoff? Dann könntest du einen 
Schraubenzieher einschmelzen. Wenn aus Metall, dann ist was aufkleben 
vermutlich mal gar nicht so doof, zumindest ein Versuch wert
von Ralf X. (ralf0815)


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Peter N. schrieb:
> J. T. schrieb:
>> Ein Satz Linksausdreher kost nicht die Welt. Erster Treffer bei Google:
>> https://www.autodoc.de/vorel/24875849
>
> Die Teile nützen bei Schlitzschrauben gar nichts.
>
> Mittels Rechtsbohrer ein Loch in die Schrauben bohren, ist ziemlich
> riskant.
> Der Kunststoff würde schmelzen.
>
> Beim Linksbohrer bestünde die Chance, daß sich der Bohrer verhakt und
> die Schraube damit rausdreht.

Schon einmal etwas vom Vorbohren gehört?
Oder auch vom Zentrieren eines Bohrers in einem Langloch mittels Hülse?
Eine Überhitzung lässt sich leicht vermeiden, indem man langsam, ggf. 
mit Pausen bohrt...

Nebenbei reicht es idR., mit einem Bohrer max. halbem Kopfdurchmessen 
diesen zu durchbohren, so dass dieser dann einzeln auf dem Bohrer sitzt.
Das Gewinde dreht man dann später per Zange aus dem Kunststoff.
von J. T. (chaoskind)


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Peter N. schrieb:
> Die Teile nützen bei Schlitzschrauben gar nichts.

Wenn man nicht weiß, wie man sein Werkzeug benutzt, könnte dieser 
Verdacht aufkommen.
von Ulf P. (bastler2004)


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ebay 297838716045
von Peter N. (alv)


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J. T. schrieb:
> Wenn man nicht weiß, wie man sein Werkzeug benutzt, könnte dieser
> Verdacht aufkommen.

Diese Ausdreher funktionieren nur bei Innenloch-Schraubenköpfen (Inbus, 
Torx) und da paßt selten die Spitze.

In alle anderen Schraubenköpfe muß man erst ein Loch bohren...
von Johannes F. (jofe)


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von Nick (b620ys)


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Peter N. schrieb:
> Diese Ausdreher funktionieren nur bei Innenloch-Schraubenköpfen (Inbus,
> Torx) und da paßt selten die Spitze.

Also passen sie doch nicht. Vor allem ist das Loch viel zu kurz. Bei 
Schraubenausdrehern muss man zuerst ein Loch bohren. Vorzugsweise mit 
einem Linksbohrer. Und zwar im passenden Durchmesser.

> In alle anderen Schraubenköpfe muß man erst ein Loch bohren...

Siehe oben.

Auch ich würde de Schraubenkopf abbohren. Wenn es geht mit einem 
Linksbohrer.
Achtung, Schrauben die in Richtung "Spax" gehen sind oft unnötig hart. 
Mit freihändig bohren wird das eher nichts. Erst recht, wenn der Bohrer 
sich immer wieder im Schlitz verhakt.

Johannes F. schrieb:
> Schon mal das hier probiert?

Und wie genau soll das in dem Fall gehen?
von Johannes F. (jofe)


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Nick schrieb:
> Und wie genau soll das in dem Fall gehen?

Werkzeugspitze ins Schraubenkopfprofil aufsetzen, Hammerschlag drauf, 
nach links ausdrehen.
von Michael B. (laberkopp)


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Peter N. schrieb:
> Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte?

Die heissen ja nicht umsonst Einweg-Antrieb Sicherheitsschrauben

https://www.schraubenhimmel.de/schrauben/spezialschrauben/sicherheitsschrauben/einweg-linsenkopf-blech/39459/halbrundkopf-sicherheitsschrauben-einweg-antrieb-blechschrauben-edelstahl-a2-c-2-9x9-5

Die SOLL man nicht rausdrehen können.

Wer eine ordentliche Bohrmaschine im Bohrständer besitzt, der kann ihren 
Kopf abbohren (bei Edelstahl mit geeignetem HSS-E, meist sind die 
Schrauben aber aus Weicheisen), das Gehäuse öffnen, den Gewinderest mit 
einer Zange rausdrehen, und es danach mit neuen PG Schrauben 
verschliessen.

Ohne Bohrständer wird es schwer nicht abzurutschen und dabei das Gehäuse 
zu beschädigen, auch eher kurze (Karosserie)Bohrer als lange nutzen.
von Nick (b620ys)


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Johannes F. schrieb:
> Werkzeugspitze ins Schraubenkopfprofil aufsetzen, Hammerschlag drauf,
> nach links ausdrehen.

Ich hab den Eindruck, dass du nicht weißt, wovon der TO spricht. Es geht 
um einen Schraubenkopf ähnlich dem da:
https://www.sicherheits-schrauben.de/gewindeschrauben/halbrundkopf-one-way-m4-a2

So, jetzt erklär uns Dummen nochmal wie dein Werkzeug funktionieren 
soll.
von Ralf X. (ralf0815)


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Michael B. schrieb:
> Ohne Bohrständer wird es schwer nicht abzurutschen und dabei das Gehäuse
> zu beschädigen, auch eher kurze (Karosserie)Bohrer als lange nutzen.

Peter N. schrieb:
> Ein weiches thermoplastisches Kunststoffgehäuse ist in dünnen tiefen
> Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt

Ralf X. schrieb:
> Zentrieren eines Bohrers in einem Langloch mittels Hülse

Ist doch an sich ganz einfach.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Peter N. schrieb:
> Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte?

Gar nicht. An Freitagen ist das verboten.

Das duerfen nur Experten. Die machen das nur auf einer mit Leim 
praeparierten Platte, damit der energiespeichernde Kobold, wie der 
Pumuckl von Meister Eder, kleben bleibt und sichtbar wird.
von Johannes F. (jofe)


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Nick schrieb:
> Ich hab den Eindruck, dass du nicht weißt, wovon der TO spricht.

Doch, weiß ich.

Nick schrieb:
> So, jetzt erklär uns Dummen nochmal wie dein Werkzeug funktionieren
> soll.

Wenn die Schrauben nicht gerade aus Edelstahl sind, wie die von dir 
verlinkten: wo ist deiner Meinung nach das Problem? Wie das Werkzeug 
funktioniert, ist im Reichelt-Angebot hinreichend beschrieben.
von J. R. (yoc)


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Die meisten dieser Schrauben sind recht weich.
Einem Schlitzschraubenzieher mit schön scharfen Kanten und ordentlich 
Druck sorgfältig gerade aufsetzen.
So habe ich schon viele dieser Mistdinger herausbekommen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Peter N. schrieb:
> Einen Linksbohrer besitze ich nicht.

Mit normalen Bohrer ein Loch hinein machen. Eine Gewinde einschneiden 
oder Schraube hineindrehen. Dann diese nochmals mit Kleber hineindrehen. 
Dann das ganze mit der eingeklebten Schraube herausschrauben. Wenn das 
aber schief geht, dann kannst Du ganz laut schreiend, wie das 
Rumpelstilzchen, herumhüpfen.

Daher wäre es für Deine Gesundheit doch besser im Baumarkt ....

Ralf X. schrieb:
> Passendes Werkzeug kaufen.

... zu gehen. An die Anderen im Forum stelle ich hier mal die 
freitägliche Frage, ob der Kauf solchen Werkzeuges dazu führt, dass der 
TO in Privatinsolvenz gehen muss?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Eine andere Möglichkeit wäre links und rechts Kerben zu machen und dann 
mit sowas herausschrauben versuchen:
https://www.schraubenhandel24.de/sicherheitsschrauben-welten/werkzeuge/bits/zwei-loch/bits-fuer-zweiloch-schrauben-2l-stahl/
von J. T. (chaoskind)


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Peter N. schrieb:
> Diese Ausdreher funktionieren nur bei Innenloch-Schraubenköpfen (Inbus,
> Torx) und da paßt selten die Spitze.
>
> In alle anderen Schraubenköpfe muß man erst ein Loch bohren...

Um diese Ausdreher zu benutzen, musst du auch Schrauben mit Innenantrieb 
(Torx, Inbus usw) meist anbohren. Ich sag ja, man sollte schon wissen, 
wie man sein Werkzeug benutzt.
von Stephan S. (uxdx)


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Ralf X. schrieb:
> Schon einmal etwas vom Vorbohren gehört?
> Oder auch vom Zentrieren eines Bohrers in einem Langloch mittels Hülse?

Eindeutig die beste Art, sowas rauszukriegen!

Problem ist die passende Hülse für die Führung des Bohrers im Loch, die 
muss man ggf. anfertigen; der TE hat sicher keine Drehbank, sonst hätte 
er gar nicht diese Frage gestellt. Aber vielleicht liegt irgendwo eine 
einigermassen passende Hülse herum.
von Ralf X. (ralf0815)


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Stephan S. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Schon einmal etwas vom Vorbohren gehört?
>> Oder auch vom Zentrieren eines Bohrers in einem Langloch mittels Hülse?
>
> Eindeutig die beste Art, sowas rauszukriegen!
>
> Problem ist die passende Hülse für die Führung des Bohrers im Loch, die
> muss man ggf. anfertigen; der TE hat sicher keine Drehbank, sonst hätte
> er gar nicht diese Frage gestellt. Aber vielleicht liegt irgendwo eine
> einigermassen passende Hülse herum.

Feine Sache, wenn man eine grosse Schrottsammlung hat. :-)
Oder (hier mechanische) Bauteile.
Und insb. auch Ideen.
Erst recht, wenn man wie der TE laufend irgendwelche Teile reparieren 
möchte und dafür in vielen Dimensionen nicht ausgerüstet ist und Invest 
vermeiden möchte, sowie Salami liefert und dabei auch noch viele 
Scheiben vergisst.

Der TE hat lt. EP tiefe dünne Löcher, natürlich ohne jede Massangabe.
Falls er keinen Bohrer hat, der lang genug ist, ist es hier an sich 
vorbei, da er nichts investieren möchte.
Sollte ein vorhandener Bohrer doch passen, reicht es ggf. aus, da 
einen/mehrere Pariser aus Silikon- oder Schrumpfschlauch draufzuziehen, 
bzw. den Bohrer nahe seiner Spitze mit Isoband o.ä. passend umwickeln 
(Drehrichtung beachten) und die Führung leicht einzufetten.
von Christian S. (uhrenfreak)


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Hallo Peter N.!

Die Schraube spanend zu bearbeiten - egal ob mit Links- oder 
Rechtsbohrer oder mit speziellem Schraubenausdreher - wird 
wahrscheinlich nicht gelingen. Es ist unwahrscheinlich, dass du die 
Schraube zentrisch triffst. Außerdem ist der Kunststoff viel viel 
weicher als der Stahl der Schraube. Sobald der Bohrer etwas verlaufen 
ist, startet dann ein Schmelz-Szenario.

Achim M. schrieb:
> Manchmal ist, durch entsprechenden Druck auf die Klinge, die
> Hangabtriebskraft größer als die Tangentialkraft des Drehmoments.
>
> Axialdruck auf den Schraubendreher funktioniert mit breiter Klinge
> natürlich besser. Also ruhig den breitest möglichen Dreher benutzen. Und
> Geduld ...
>

Das ist schon eher ein Ansatz. Ich habe das Lösen der 
Rampenschlitz-Schrauben mal hinbekommen, in dem ich eine 
Ständerbohrmaschine zur Hilfe genommen habe, jedoch im ausgeschalteten 
Modus. In das Bohrfutter dann ein langes Schlitzschrauben-Bit, so breit 
wie eben möglich. Dann den Pinolenhebel fest (aber mit Gefühl) 
angedrückt und mit der anderen Hand das Bohrfutter nach links gedreht. 
Mit etwas Glück löst sich die Schraube dann, da die Rampe des Kopfes 
meist auch nicht ganz glatt ist.
Ein altmodisches Bohrfutter mit Schlüssel ist hier natürlich weit besser 
als ein Schnellspann-Bohrfutter. Bei letzterem fällt das Bit ja raus, 
wenn man außen linksdrehend anfasst.....
von Lu (oszi45)


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Mit Druck und frisch angeschliffenem Schraubendreher wäre mein 1. 
Versuch.
Einen Punkt 2K-Kleber darauf wäre mein 2. Versuch. Evtl. dann 
Schraubendreher od. Bohrer ansetzen?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nebenbei bemerkt zerlegte ich ein Verlängerungskabel mit 3er-Steckdose, 
das auch solche "Schrauben" hatte.

Das funktionierte alles nicht, weil es sich dabei um einen 
Einwegschnappverschluss handelte. Das Gegenstück war aus dem 
Gehäusekunststoff ausgeformt, die Schnappverschlussniete war aus Metall.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael B. schrieb:
> meist sind die
> Schrauben aber aus Weicheisen

J. R. schrieb:
> Die meisten dieser Schrauben sind recht weich.

Ganz tolle Aussagen von Leuten, die es nicht besser wissen. Das letzte 
Ding, was mich geärgert hat, hatte Arschlochschrauben aus ordentlichem 
Stahl.

Stephan S. schrieb:
> Problem ist die passende Hülse für die Führung des Bohrers im Loch, die
> muss man ggf. anfertigen; der TE hat sicher keine Drehbank,

Mit etwas Glück passt eine übliche sechskant-Abstandshülse.

Lu schrieb:
> Einen Punkt 2K-Kleber darauf wäre mein 2. Versuch.

Du hast keine Ahnung, wie fest selbstschneidende Schrauben in 
ABS-Kunststoff sitzen können. Hier ist bei einer Zweilochschraube das 
Spezialbit aus dem Reichelt-Kasten einfach so gebrochen.

Ralf X. schrieb:
> Erst recht, wenn man wie der TE laufend irgendwelche Teile reparieren
> möchte und dafür in vielen Dimensionen nicht ausgerüstet ist und Invest
> vermeiden möchte, sowie Salami liefert und dabei auch noch viele
> Scheiben vergisst.

Ja, unser Peterchen (alv) ist schon ein spezieller Fall und es scheint 
kein Problem zu geben, was er noch nicht hatte.

Nun ja, die nicht lösbaren Schrauben, wieviele Threads gibt es dazu 
bereits?
von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred P. schrieb:
> Ja, unser Peterchen (alv) ist schon ein spezieller Fall und es scheint
> kein Problem zu geben, was er noch nicht hatte.

Die kommen noch. *gg
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alles gut, solange er nicht auf der AIDA mitfährt und frägt wie er die 
nichtlösbare Schraube gelöst bekommt, ;)
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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für sowas hat man (altes) Gnaggel-Werkzeug.
Hier einen Schlitzdreher scharf anschleifen
und mit genügend Anpressdruck normal heraus schrauben.
von Harald K. (kirnbichler)


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Christian S. schrieb:
> Die Schraube spanend zu bearbeiten - egal ob mit Links- oder
> Rechtsbohrer oder mit speziellem Schraubenausdreher - wird
> wahrscheinlich nicht gelingen. Es ist unwahrscheinlich, dass du die
> Schraube zentrisch triffst. Außerdem ist der Kunststoff viel viel
> weicher als der Stahl der Schraube. Sobald der Bohrer etwas verlaufen
> ist, startet dann ein Schmelz-Szenario.

Das ist mit einer passenden Hülse (Rohr) lösbar. Die Hülse muss halt in 
das Loch passen, und  hilft dabei, einen Bohrer zu zentrieren, so daß 
der eben nicht seitlich abrutschen kann.

Die letzte Steckdosenleiste, an der mir diese Arschlochschrauben 
begegneten, war allerdings mit einem normalen Schlitzschraubenzieher zu 
öffnen - genügend Anpressdruck und gleichzeitig Feingefühl 
vorausgesetzt. Dabei die Steckdosenleiste auf festem Untergrund ablegen, 
nicht in der Hand halten (dann funktioniert das mit dem Anpressdruck 
nicht).

Steckdosenleisten aber muss man im Grunde genommen gar nicht von 
Arschlochschrauben befreien, denn man kann auch "wiederanschließbare" 
Steckdosenleisten kaufen. Die sind dafür gedacht, auf- und wieder 
zugeschraubt zu werden, ganz ohne Ärger.

Bei anderen Geräten kommt man natürlich nicht drumherum.
von Joachim B. (jar)


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Michael B. schrieb:
> Die SOLL man nicht rausdrehen können.

die ich trotzdem mit genügend Druck und großer Klinge bis jetzt 
(Einzelfälle)
rausgedreht bekam, so genau sind die Köpfe nicht daß ein scharfer 
Schraubenzieher (Schraubendreher ist ein altehrwürdiger Beruf gewesen) 
die bei mir greifen konnte
von Andreas M. (elektronenbremser)


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J. T. schrieb:
> Ein Satz Linksausdreher kost nicht die Welt. Erster Treffer bei Google:
> https://www.autodoc.de/vorel/24875849

Sind aber Bolzenausdreher
von Harald K. (kirnbichler)


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Andreas M. schrieb:
> Sind aber Bolzenausdreher

Und mit denen bekommt man die hier beschriebenen Schweineschrauben recht 
sicher nicht gelöst, einerseits fehlt bei diesen Halbschlitzschrauben 
das dafür nötige Loch, andererseits sind die Dinger hier schlichtweg zu 
groß.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Harald K. schrieb:
>> Sind aber Bolzenausdreher
> Und mit denen bekommt man die hier beschriebenen Schweineschrauben recht
> sicher nicht gelöst, einerseits fehlt bei diesen Halbschlitzschrauben
> das dafür nötige Loch, andererseits sind die Dinger hier schlichtweg zu
> groß.

Mit denen habe ich noch garnichts zustande bekommen. Wenn eine M6 oder 
M8 oder ... richtig festgegammelt ist und ich ein Loch hinein bekomme, 
pilzt der konische Ausdreher den Bolzen auf oder reißt stumpf aus.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Peter N.

Peter N. schrieb:

> Ein weiches thermoplastisches Kunststoffgehäuse ist in dünnen tiefen
> Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt:
>
> Schlitzschraube rechtsrum, linksrum ist der Schlitz eine Rampe, so daß
> der Schraubendreher nicht faßt.
>
> Das Gehäuse darf nicht beschädigt werden.
>
> Hat jemand eine Idee, wie man diese Schrauben lösen könnte?

Was genau für ein Kunststoff ist das und aus welchem Metall sind die 
Schrauben?
Möglicherweise könnte man ja die Schrauben mit Säure zerätzen.

Hängt natürlich auch davon ab, was in dem Gehäuse ist, ob man das 
erhalten will, und ob es eventuell andere Möglichkeiten gibt, den Inhalt 
zu schützen, z.B. wenn man das Gehäuse durch andere Löcher während des 
Ätzvorganges mit größeren Wassermengen spülen kann.
Vorsicht: Manche Säuren und Wasser ergeben eine Dampfexplosion....
Vorsicht: Manche Säuren und Gehäuseinhalt zünden hypergol.

Elektrolytisches Zersetzten der Schrauben wäre auch möglich, aber 
natürlich mit ähnlichen Problemen, wie die Kontamination des Inhaltes.

Mit freundlichem Gruß
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von Gtx F. (gtx-freak)


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Einfach das Kunststoffgehäuse verbrennen, dann hat man am Ende die 
Schraube unbeschädigt entfernt.
von Peter N. (alv)


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Bernd W. schrieb:
> Was genau für ein Kunststoff ist das und aus welchem Metall sind die
> Schrauben?
Keine Ahnung.
Der Kunststoff ist weiß, weich, wärmeempfindlich, von der Art, wie bei 
billigen Steckdosenleisten verwendet wird.
Die Schrauben sind silbergrau und ziemlich hart.

Bernd W. schrieb:
> Möglicherweise könnte man ja die Schrauben mit Säure zerätzen.
Intressante Idee. Aber ich habe keine Ahnung, mit welchem Mittel ich das 
Metall wegätzen könnte, und woher ich sowas bekommen könnte.


Bohrversuch mit Hülse versagte völlig. Ein neuer HSS-Bohrer hat die 
Schraubenköpfe gerade mal angekratzt.
Stattdessen haben sich die Schrauben durch den Kunststoff geschmolzen!

Das Gehäuse ist jetzt zwar auf, aber nun muß ich überlegen, wie ich es 
wieder zubekomme...
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Peter N.

Peter N. schrieb:

> Der Kunststoff ist weiß, weich, wärmeempfindlich, von der Art, wie bei
> billigen Steckdosenleisten verwendet wird.
~~~
~~
~
> Stattdessen haben sich die Schrauben durch den Kunststoff geschmolzen!
>
> Das Gehäuse ist jetzt zwar auf, aber nun muß ich überlegen, wie ich es
> wieder zubekomme...

Mit einem Lötkolben "zuschweissen"? Dafür eine alte verzunderte Spitze 
nehmen. Verschmorender Kunststoff ist oft aggressiv.

Aus einer PET-Flasche könntest Du Dir Schweissstäbe schneiden.

Mit freundlichem Gruß
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Peter N. schrieb:
> Bohrversuch mit Hülse versagte völlig. Ein neuer HSS-Bohrer hat die
> Schraubenköpfe gerade mal angekratzt.

Nick schrieb:
> Achtung, Schrauben die in Richtung "Spax" gehen sind oft unnötig hart.

Nene! Die sind aus Weicheisen!

Michael B. schrieb:
> meist sind die Schrauben aber aus Weicheisen

J. R. schrieb:
> Die meisten dieser Schrauben sind recht weich.

Nicht, dass es mich freut, dass das Gehäuse jetzt kaputt ist!
Du hättest ja auch noch dem Rat folgen können mit einem 
Spezialschraubenausdreher den man in die Schraube reinschlägt das 
Gehäuse zu zerstören. Das wäre teurer und auch schneller gegangen.

Es zeigt mir nur, dass hier ein Haufen Ahnungslose "ganz tolle" 
Ratschläge geben.

So und jetzt Feuer frei zur Minuspunkt-Verteilung. Die gehen immer, 
selbst wenn man sonst nichts zu sagen hat.
von Reinhard S. (rezz)


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Nick schrieb:
> Nick schrieb:
>> Achtung, Schrauben die in Richtung "Spax" gehen sind oft unnötig hart.
>
> Nene! Die sind aus Weicheisen!

Du redest mit dir selbst :D

> So und jetzt Feuer frei zur Minuspunkt-Verteilung. Die gehen immer,
> selbst wenn man sonst nichts zu sagen hat.

Wenn man ständig Minuspunkte bekommt sollte man vielleicht auch 
überlegen, ob man was zu sagen hat. Das würde allerdings Selbstreflexion 
voraussetzen.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Reinhard S. schrieb:
>> Nene! Die sind aus Weicheisen!
>
> Du redest mit dir selbst :D

Ja, das kommt dabei raus, wenn man die folgenden Zitate auslässt.

Reinhard S. schrieb:
> Wenn man ständig Minuspunkte bekommt

Stand jetzt: Null.
Aber mich stören die Minuspunkte nicht. Ich leite da ganz was Anderes 
draus ab.

Reinhard S. schrieb:
> Das würde allerdings Selbstreflexion voraussetzen.

Ich denk vorher nach. Nicht nachher.
von Rainer W. (rawi)


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Ulf P. schrieb:
> ebay 297838716045

Hervorragender Link :-(
von Rainer W. (rawi)


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Peter N. schrieb:
> Stattdessen haben sich die Schrauben durch den Kunststoff geschmolzen!

omg

Vielleicht war deine Drehzahl arg hoch und du hast ohne Unterbrechung 
"endlos" drauf rumgenudelt. Etwas mehr Feingefühl ...
: Bearbeitet durch User
von J. R. (yoc)


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Nick schrieb:
> Es zeigt mir nur, dass hier ein Haufen Ahnungslose "ganz tolle"
> Ratschläge geben.

Genau wir sind Ahnungslos.
Dafür hast du nur eine Ahnung.
von Nick (b620ys)


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J. R. schrieb:
> Genau wir sind Ahnungslos.

Soll ich dich nochmal zitieren? "Weich" uns so ...

J. R. schrieb:
> Dafür hast du nur eine Ahnung.

Nö, es gab hier durchaus sinnvolle Vorschläge. Die Schnapsidee die 
Schraube wegzuätzen zähl ich aber nicht dazu.
von Johannes F. (jofe)


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Johannes F. schrieb:
> Schon mal das hier probiert?
>
> 
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/schraubenausdreher_screwit_m2_5_-_m6-238152

Nehme ich zurück -- habe es damit selbst an einer gerade gefundenen 
älteren Steckdosenleiste probiert, leider sind diese Schrauben wirklich 
sehr hart und das Kunststoffgehäuse ist eher gerissen/weggebrochen, als 
daß das Werkzeug sichtbare Spuren auf den Schraubenköpfen hinterlassen 
hat. OK, hätte man sich auch denken können, aber ich hatte halt die 
Materialeigenschaften des Kunststoffes nicht auf dem Schirm. Vielleicht 
würde es funktionieren, wenn diese Schrauben aus Weicheisen und in einem 
Metallgehäuse wären.

Den Vorschlag mit Schlitzschraubendreher und geeignetem Kleber halte ich 
für am ehesten zielführend, oder mit Standbohrmaschine wie oben von 
Christian S. beschrieben: 
Beitrag "Re: Rampenschlitzschrauben lösen?"
von Reinhard S. (rezz)


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Nick schrieb:
>> Wenn man ständig Minuspunkte bekommt
>
> Stand jetzt: Null.
> Aber mich stören die Minuspunkte nicht. Ich leite da ganz was Anderes
> draus ab.

Ah, Phantasie hat er.

> Reinhard S. schrieb:
>> Das würde allerdings Selbstreflexion voraussetzen.
>
> Ich denk vorher nach. Nicht nachher.

Auch vorher nachdenken schützt nicht vor Fehlern und Unfällen. Du wärst 
der erste Mensch, der bisher keine Fehler gemacht hat.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Vielleicht sollte man die Rampenschlitzschraube durch eine 
Rumpelstilzschraube ersetzen?
Wer hat sich diese seltsame Bezeichnung ausgedacht? Anscheinend nur TO 
Peter.
Ich habe sowas auch nur in einer Steckdosenleiste gefunden und irgendwie 
rausbekommen. Später durch gewöhnliche Spax ersetzt.
von Arno R. (arnor)


Angehängte Dateien:

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Diese Sicherungsschrauben sind idR wirklich sehr hart, anbohren ist mir 
da nie wirklich gelungen. Was aber geht ist schleifen. Mit solchen 
Korund-Schleifkörpern (Anhang) mit Führung durch ein Röhrchen auf dem 
Schaft kann man mit vorsichtigem Linkslauf und Geduld und Pausen zur 
Abkühlung den Schraubenkopf entfernen.
von Nick (b620ys)


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Arno R. schrieb:
> Mit solchen
> Korund-Schleifkörpern (Anhang) mit Führung durch ein Röhrchen auf dem
> Schaft kann man mit vorsichtigem Linkslauf

Lt. Proxxon: Optimale Arbeitsdrehzahl: 20.000 - 30.000 U/min zulässige 
Höchstdrehzahl: 90.000 U/min *)
Proxxon bietet einen "Feinbohrschleifer" mit max. 22000 UpM an.

Schnittgeschwindigkeit beim Schleifen: 20 ... 30 m/s (in Worten: Meter 
pro Sekunde. SEKUNDE!). Da kommen dann bis zu 230000 UpM raus. Im 
Linkslauf!

Ich hab eine druckluftbetriebene Innenschleifspindel mit 40000 UpM, nur 
Rechtslauf.
Eine HF-Spindel mit 30000 UpM, Links/Rechtslauf, die muss ich an die 
Fräsmaschine hinschrauben denn sie ist "etwas" unhandlich.
Einen Druckluft-Stabschleifer (Hazet Mikro Stabschleifer) 60000 UpM, nur 
Rechtslauf.

Die Schnittgeschwindigkeit beim stirnseitigen Schleifen ist in der Mitte 
exakt 0 m/min.
+
"ist in dünnen tiefen Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben 
verschraubt"

*) 90000 UpM, weil sonst die kritische Drehzahl überschritten wird. Mit 
der Schaftlänge und dem abgesetzten Kopf macht es dann einfach **knack** 
und das Ding knickt ab und fliegt durch die Gegend. Nur durchs 
Einschalten, ohne Last.
https://www.yumpu.com/de/document/read/7533788/zulassige-drehzahlen-fur-schleifstifte
von Arno R. (arnor)


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Nick schrieb:
> Lt. Proxxon: Optimale Arbeitsdrehzahl: 20.000 - 30.000 U/min zulässige
> Höchstdrehzahl: 90.000 U/min *)
> ....
> Da kommen dann bis zu 230000 UpM raus. Im
> Linkslauf!
> ....

Sach mal, sonst gehts aber noch?

Es geht hier nicht um zulässige Höchstdrehzahlen oder sonstigen Mist, 
sondern um eine zweckdienliche (Fremd-) Anwendung mit niedriger 
Drehzahl, wie z.B. beim Akkubohrschrauber oder Ständerbohrmaschine.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Arno R. schrieb:
> sondern um eine zweckdienliche (Fremd-) Anwendung mit niedriger
> Drehzahl, wie z.B. beim Akkubohrschrauber oder Ständerbohrmaschine.

Schleifen mit einem Akkuschrauber. Auf die Idee muss man auch erst mal 
kommen.

Naja, das ist wie mit Sandpapier von Hand auf einem Metallstück 
rumreiben. Kann man machen, wenn man grade nichts zu tun hat ... und die 
nächsten Tage auch nicht.
von Nick (b620ys)


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Arno R. schrieb:
> Sach mal, sonst gehts aber noch?

Nächster dummer Vorschlag:
Ein MM in Widerstandsmessung stellen und mit dem Kontaktfunken den Kopf 
wegerodieren.
von Arno R. (arnor)


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Harald K. schrieb:
> Schleifen mit einem Akkuschrauber. Auf die Idee muss man auch erst mal
> kommen.

Naja, du drehst mir einfach nur das Wort im Munde um. Ich sprach im 
Gegensatz zum "Nick" mit seinen Zehntausenden UpM, von niedrigen 
Drehzahlen, wie man sie von Akkubohrschraubern kennt, nichts weiter. Ich 
habe nicht gesagt, daß man Akkubohrschrauber nehmen soll.

War ja auch vollkommen klar, daß nur dämliche Kommentare kommen, so wie 
praktisch immer hier. Hatte auch lange überlegt, meinen Weg zur Öffnung 
dieser ekelhaften Steckdosenleisten zu beschreiben. War ein Fehler, wie 
immer...
von Thomas W. (goaty)


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Mit Punktschweißgerät Stift anheften und damit ausdrehen.
von Nick (b620ys)


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Arno R. schrieb:
> War ja auch vollkommen klar, daß nur dämliche Kommentare kommen,

s/Kommentare/Vorschläge.
von Harald K. (kirnbichler)


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Arno R. schrieb:
> War ja auch vollkommen klar, daß nur dämliche Kommentare kommen, so wie
> praktisch immer hier.

Ich habe einen konkreten Vorschlag mit Details gebracht, mit dem ich 
bereits erfolgreich mehrere dieser Schweineschrauben gelöst bekommen 
habe.

Allerdings bin ich in meinem Beitrag zunächst auf Bohrhilfen 
eingegangen, und habe die funktionierende Lösung erst in (meinem) 
zweiten Absatz erwähnt.

Beitrag "Re: Rampenschlitzschrauben lösen?"

Mag sein, daß bei manchen Les:end:en dann schon die 
Aufmerksamkeitsspanne vorbei ist.
von Lu (oszi45)


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Arno R. schrieb:
> Korund-Schleifkörpern (Anhang) mit Führung durch ein Röhrchen

Wäre nur ein Versuch (langsam), falls der Andruck optimal geeignet 
ist.  Ankörnen der Sch-Schraube zur Verbesserung der Griffigkeit wird 
bei federndem Plaste-Gehäuse kaum helfen. Egon Olsen hätte bestimmt 
Dynamit-Harry mit der schnellen Lösung des Problems beauftragt?
von Nick (b620ys)


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Harald K. schrieb:
> Mag sein, daß bei manchen Les:end:en dann schon die
> Aufmerksamkeitsspanne vorbei ist.

Ich habs gelesen. Und keiner hat dir widersprochen.
Der Hinweis auf die Hülse war ja auch gut.

Falls mir mal so eine Schraube unterkommt und ich mein, dass ich sie 
raus bekommen muss (garantiert nicht bei Baumarkt-Steckdosenleisten), 
dann schleif ich mir aus Hartmetall eine "negative Variante" des 
Profils. In einer Tischbohrmaschine kann man dann genügend Druck ausüben 
und mit dem Bohrfutter die Schraube rausdrehen.
von Ralf X. (ralf0815)


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Thomas W. schrieb:
> Mit Punktschweißgerät Stift anheften und damit ausdrehen.

Die einpoligen sind mir noch zu teuer.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ein Vorschlag zum Flicken der Bolzenlöcher:
Beitrag "Sekundenkleber plus Backpulver"

Backpulver oder Zigarrettenasche:
> https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=4i48AVmR2xY
von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Ganz tolle Aussagen von Leuten, die es nicht besser wissen.

Zwar gefällt mir nicht immer die Ausdrucksweise und Freunde sind wir 
sicher auch nicht, aber Manfred hat in solchen Sachen häufig recht.

Eigentlich wollte ich gar nichts dazu schreiben, denn Michael hatte in 
seinem Beitrag schon alles dazu geschrieben.

Michael B. schrieb:
> Die heissen ja nicht umsonst Einweg-Antrieb Sicherheitsschrauben
>

> 
https://www.schraubenhimmel.de/schrauben/spezialschrauben/sicherheitsschrauben/einweg-linsenkopf-blech/39459/halbrundkopf-sicherheitsschrauben-einweg-antrieb-blechschrauben-edelstahl-a2-c-2-9x9-5
>
> Die SOLL man nicht rausdrehen können.

Jezt kommt es auf die Schraube an. Manche kann man raus bekommen, andere 
eben nicht. Ausbohren geht evtl. mit soche einem Ausbohrset:
https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/KS-Tools/1501305?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=3_DE_Mix&utm_term=&utm_content=166860898497&gad_source=1&gad_campaignid=21785891477&gbraid=0AAAAAD2q5VqIfHJqxQBUKSVK5UMQh3oEr&gclid=Cj0KCQjw77bPBhC_ARIsAGAjjV_BCZN9Ppm3zvVraqcc-ah8BIxzmmJLjGyeDDVl4usoDAi3gOTB77IaAgIyEALw_wcB
Glaube ich aber auch nicht.
Allerdings gilt, kaputt ist es eh und da ist jeder Rettungsversuch 
erlaubt.
Wegschmeißen kann man immer noch.
von Ralf X. (ralf0815)


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Frank O. schrieb:
> Jezt kommt es auf die Schraube an. Manche kann man raus bekommen, andere
> eben nicht. Ausbohren geht evtl. mit soche einem Ausbohrset:
> https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/KS-Tools/1501305
> Glaube ich aber auch nicht.

Und warum verlinkst Du das Teil dann überhaupt, das auch noch mit 
Lebenslauf?

> Allerdings gilt, kaputt ist es eh und da ist jeder Rettungsversuch
> erlaubt.
> Wegschmeißen kann man immer noch.

Bist Du inzwischen zu blöd, einem halbwegs einfachen Threadverlauf zu 
folgen?
Der TE hat sein Teil schon etwas länger zerlegt (zerstört?), andere 
machen sich seither eher Gedanken, wie es der TE mittels diverser 
Back-/etc-Mittel wieder zusammen bekommt.

Bei Peter N. (alv) vermute ich eher, dass das Teil aus dem Schrott 
stammte und seinen Weg dahin zurück findet.
Es ist ja noch nicht einmal gesichert, dass Peter weiss, was er da 
überhaupt gefunden hatte.

Wenn Du noch ein paar komische Werkzeuge kaufen möchtest, auch ohne sie 
zu benötigen, mach das wie beim Messschieber.
Aber empfehle doch nicht anderen, Dir das nachzumachen, ohne deren 
Restlebensheit und Beziehung zu den Erben zu kennen.
: Bearbeitet durch User
von Mi. W. (mikuwi)


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Ralf X. schrieb:

> Bist Du inzwischen zu blöd, einem halbwegs einfachen Threadverlauf zu
> folgen?

das mit der Ansprache darfst/solltest Du auf Deine alten Tage auch noch 
lernen...

Genau solche Leute wie Du machen durch die Art und Weise mit Schaum vor 
dem Mund zu schreiben das Forum inzwischen fast unbrauchbar. Denn 
inhaltlich lieferst Du erstaunlich wenig.
von Frank O. (frank_o)


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Ralf X. schrieb:
> Der TE hat sein Teil schon etwas länger zerlegt (zerstört?), andere
> machen sich seither eher Gedanken, wie es der TE mittels diverser
> Back-/etc-Mittel wieder zusammen bekommt.

Ist tatsächlich an mir vorbei gegangen.  Mein Fehler.
Das Ausbohrset habe ich deshalb verlinkt, weil sicher die meisten das 
nicht kennen und weil es so ziemlich das einzige ist was wirklich 
funktioniert.

Aber sorry für den insgesamt überflüssigen Beitrag.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wenn man von einer Steckdosenleiste
das Kabel möglichst lang herausoperieren will,
kann man diese Schrauben auch immer weiter rein drehen.
das gnabbelt dann irgendwann im Gewinde über
und dann kannste die Gehäuseteile aufklappen
von Armin X. (werweiswas)


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Arno R. schrieb:
> mit Führung durch ein Röhrchen auf dem
> Schaft kann man mit vorsichtigem Linkslauf

Zeig mir einen Dremel oder Clone den Du auf Linkslauf unstellen 
könntest.
Und überhaupt : Was versprichst Du dir durch Linkslaufendes Wegschleifen 
des Schraubenkopfes?
von Arno R. (arnor)


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Armin X. schrieb:
> Zeig mir einen Dremel oder Clone den Du auf Linkslauf unstellen
> könntest.

Von Dremel war doch gar keine Rede. Ich habe eine kleine 
Ständerbohrmaschine mit einem 12V-Motor (beides vor ca. 30 Jahren bei 
Conrad gekauft), der kann in beide Richtungen laufen. Siehe Anhang, der 
weiter oben gezeigte Schleifkörper ist eingespannt.

Armin X. schrieb:
> Und überhaupt : Was versprichst Du dir durch Linkslaufendes Wegschleifen
> des Schraubenkopfes?

Durch das Schleifen wird die Schraube heiß und ich möchte vermeiden, daß 
die bei dem Vorgang noch unnötig weiter ins Gewinde/Gegenstück gedreht 
wird. Außerdem ist es ja möglich, daß der Schleifkörper die Schraube 
etwas rausdreht. Du kannst ja meinetwegen Rechtslauf machen.
von Carypt C. (carypt)


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Den Vorschlag von Harald, etc mit Gefühl und scharfem Schraubendreher zu 
versuchen könnte man mit etwas Kriechöl unterstützen.

Ansonsten den Schraubenkopf wegätzen (Salpetersäure zB) war auch mein 
Gedanke. Und dann gibt es noch elektrolytisch Bohren, falls es musealen 
Wert hat (gehabt hätte).
von Joachim B. (jar)


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Carypt C. schrieb:
> Den Vorschlag von Harald, etc mit Gefühl und scharfem Schraubendreher zu
> versuchen

Joachim B. schrieb:
> die ich trotzdem mit genügend Druck und großer Klinge bis jetzt
> (Einzelfälle)
> rausgedreht bekam, so genau sind die Köpfe nicht daß ein scharfer
> Schraubenzieher (Schraubendreher ist ein altehrwürdiger Beruf gewesen)
> die bei mir greifen konnte

war ja auch meine Meinung, Sprühöl sehe ich nicht
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Carypt C. schrieb:
> Ansonsten den Schraubenkopf wegätzen (Salpetersäure zB)

uuuh das GANZ böse Wort.
Jetzt leuchtet sicherlich irgendwo wieder
ein Tracking-Überwachungs-Gadget auf.

-Grüsse an den ausländischen Geheimdienst
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> uuuh das GANZ böse Wort.

Wer kennt noch die Zeiten, als man als Jugendlicher in die Apotheke 
gegangen ist und irgend eine böse Chemikalie[tm] kaufen wollte:
"Wofür brauchst du das?"
"Für XYZ"
"OK. Aber Vorsicht! Gummihandschuhe und Schutzbrille. 
$Sicherheitshinweise"
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die letzte Eskalationsstufe
war ein Agrarprodukt mit Schwefelsäure auszukochen.
von Carypt C. (carypt)


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Wahrscheinlich reicht schon Autoabgase durch Wasser zu blubbern, mit den 
Stickoxiden wird wohl auch NO2 dabei sein, was dann wieder pscht ergibt.

Ja, Joachim, entschuldige, dass ich dich übergangen habe, ich dachte es 
wäre nicht so wichtig. Ein irrtum.
von Frank O. (frank_o)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Die letzte Eskalationsstufe
> war ein Agrarprodukt mit Schwefelsäure auszukochen.

Ich wusste schon vor der Schulzeit wie man Bomben baut,  dank der 
größeren Jungs, die sich damit in einen alten Bunker sprengten.
Polizei? Es war ja mehrfach, weil die Sprengung nicht einmal richtig 
gegen die Wand geleitet wurde,  geschweige denn hinein, durch 
entsprechende Löcher. Das hatte keinen so sehr interessiert,  obwohl der 
Bunker auf einem Leeen Gelände zwischen den Häusern stand.
von Joachim B. (jar)


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Carypt C. schrieb:
> Ja, Joachim, entschuldige

OK es war ja auch nicht wichtig!
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Carypt C. schrieb:
> Wahrscheinlich reicht schon Autoabgase durch Wasser zu blubbern, mit den
> Stickoxiden wird wohl auch NO2 dabei sein, was dann wieder pscht ergibt.

ich würde da ganz einfach mal die Solarüberproduktion ins Spiel bringen,
die man zu HV umwandelt, Luft am Lichtbogen vorbei pumpt
und DIESE dann ins Wasser zu leiten.

Strom kann im Sommer mehr als immer nur Warm+Klima
von Stefan M. (derwisch)


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Thomas W. schrieb:
> Mit Punktschweißgerät Stift anheften und damit ausdrehen.

Sicher?
Weil:

Peter N. schrieb:
> Ein weiches thermoplastisches Kunststoffgehäuse ist in dünnen tiefen
> Löchern mit solchen Sicherheitsschrauben verschraubt:

Ein neuer oder sauber angeschliffener Schlitz-Schraubendreher beisst 
sich auch gegen die Richtung in Rampenschrauben rein.
z.B. Steckdosenleisten habe ich so bisher immer erfolgreich geöffnet.
von Joachim B. (jar)


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Stefan M. schrieb:
> Ein neuer oder sauber angeschliffener Schlitz-Schraubendreher beisst
> sich auch gegen die Richtung in Rampenschrauben rein.

+2
von Hans (ths23)


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Rainer W. schrieb:
> Vielleicht war deine Drehzahl arg hoch und du hast ohne Unterbrechung
> "endlos" drauf rumgenudelt. Etwas mehr Feingefühl ...
Nein, mit dem Anbohren funktioniert das definitiv nicht. Die Schrauben 
sind einfach zu hart. Mit einem Bohrer aus dem Baumarkt richtet man da 
nix aus, der macht am Ende nur warm mit den bekannten Folgen. Für dieses 
Material braucht es Bohrer z.B. aus Wolframkarbid und eine Vorrichtung 
zur exakten Führung des Bohrers. Aber auch hier ist die Wärmeentwicklung 
das Problem. Man kann also nur in kleinen Schritten arbeiten und muß das 
Ganze zudem noch gut kühlen.
Eine weitere Möglichkeit, wäre wenn man eine Fräsmaschine sein Eigen 
nennt. Dann kann man, vorausgesetzt man kann das Objekt gut spannen, mit 
einem Fräser für Hartmetall mit viel Geduld und Kühlung den Kopf weg 
fräsen. Aus einem Aluteil habe ich so mal eine abgebrochene Schraube 
heraus gefräst - allerdings ließ sich das Teil auch gut fest spannen.

Einzige Möglichkeit als Amateur ist wirklich die mit dem scharfkantigen 
Schraubenzieher und viel Druck auf die Schraube. Die Klinge muß 
scharfkantig sein und die Breite der Klinge muß so sein, daß sie gerade 
in die Vertiefung im Gehäuse hinein passt. Man nimmt also einen alten 
Schraubenzieher und schleift ihn sich passend. In der Mitte der Klinge 
evtl. noch eine kleine Kerbe einschleifen, damit die Kraft vorzugsweise 
an den erhöhten Stellen übertragen wird.
: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Peter N. schrieb:
> Stattdessen haben sich die Schrauben durch den Kunststoff geschmolzen!
> Das Gehäuse ist jetzt zwar auf, aber nun muß ich überlegen, wie ich es
> wieder zubekomme...

Also die Bodenverjüngung im tiefen Loch, auf der der Schraubenkopf 
aufliegt, ist weg?
Distanzhülse tief unten in das Loch einkleben. Oder ein Rohrstück und 
ggf oben eine Beilagscheibe drauf.
: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Peter N. schrieb:
> Ein neuer HSS-Bohrer hat die
> Schraubenköpfe gerade mal angekratzt.

HSS bedeutet nicht immer härter als die Schraube, je nach Norm...
von Hans (ths23)


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Mani W. schrieb:
> HSS bedeutet nicht immer härter als die Schraube, je nach Norm...
HSS sagt gar nichts über die Härte aus. HSS bedeutet High Speed Steel = 
Schnellarbeitsstahl, und hat mit der Härte des Stahls nichts zu tun.
von Nick (b620ys)


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Hans schrieb:
> HSS sagt gar nichts über die Härte aus.

Im Zustand "Bohrer, gehärtet und geschliffen" ist die Mindesthärte HRC 
65. Die Aussage ist schon mal sicher.
von Joachim B. (jar)


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Nick schrieb:
> Im Zustand "Bohrer, gehärtet und geschliffen" ist die Mindesthärte HRC
> 65. Die Aussage ist schon mal sicher.

klar und es wird niemals ungeprüfte Ware ausgeliefert und nie wird 
mangelhafte Ware geliefert.
von Nick (b620ys)


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Joachim B. schrieb:
> klar und es wird niemals ungeprüfte Ware ausgeliefert und nie wird
> mangelhafte Ware geliefert.

Wenn man dir einen goldfarben angemalten Zahnstocher als Bohrer 
verkaufen kann, dann gilt auch die Ausrede.
Es gibt aber auch deutlich zuverlässigere Lieferanten als Temu und 
Alibaba.
von Hans (ths23)


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Nick schrieb:
> Im Zustand "Bohrer, gehärtet und geschliffen" ist die Mindesthärte HRC
> 65. Die Aussage ist schon mal sicher.
Ja und? Ist, um gehärteten Stahl zu bohren, immer noch zu weich. Die 
Härte ist zudem auch nicht das einzige was einen Bohrer für gehärteten 
Stahl auszeichnet. Der muß neben der Härte auch noch eine gewisse 
Zähigkeit aufweisen. Das erreicht man z.B. durch eine Legierung mit 
Kobalt. Neben diesen Werkstoffeigenschaften ist auch noch der Anschliff 
des Bohrers wichtig. Bohrer für Hartmetalle sind deutlich spitzer 
angeschliffen als ein normaler Spiralbohrer.
von Nick (b620ys)


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Hans schrieb:
> Bohrer für Hartmetalle sind deutlich spitzer
> angeschliffen als ein normaler Spiralbohrer.

Ziemlich verquirlter Mist!
"Hartmetalle", was ist denn das deiner Meinung nach? Im allgemeinen 
versteht man darunter Wolframcarbide. Und das bearbeitet man mit PKD.
"Spitz angeschliffen" meint den Spitzenwinkel? Der ist größer (spitzer) 
bei weichen Materalien (Kunststoffen). Letztendlich aber nicht relevant, 
die Beschichtung ist wichtiger.

Was du meinst, aber nicht mal richtig ausdrücken kannst, ist 
Hartbearbeitung. Und das macht man überwiegend mit Hartmetall.
von Thomas R. (thomasr)


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Zum Supern von Steckdosenleisten habe ich mir mehrere Bohrhülsen 
angefertigt (ohne Drehbank, aus kleinen Kapillarrohrstücken) und 
verwende gegen diese Arschlochschrauben ausschließlich HSS-E Bohrer aus 
verlässlichen Quellen mit etwas Schneidöl.

Keine Probleme.

Entweder anbohren und mit Linksausdreher raus oder den ganzen Kopf 
wegbohren und den Stummel nach dem öffnen mit der Zange rausdrehen.
von Torsten B. (butterbrotstern)


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> Mit einem Bohrer aus dem Baumarkt richtet man da nix aus,
> der macht am Ende nur warm mit den bekannten Folgen.

Es ist schon von Vorteil, wenn die Schraube warm ist, weil der 
Kunststoff dann weicher wird und die Schraube sich leichter drehen 
lässt.
von Peter N. (alv)


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Thomas R. schrieb:
> mit etwas Schneidöl.

Was soll das denn bewirken?

Ein Werkstück ließ sich mal sehr widerspenstig bohren. Da habe ich 
Schneidöl verwendet. Danach ließ es sich überhaupt nicht mehr bohren!

Erst, als ich das ganze Schneidöl entfernt habe, ließ es sich mühsam 
weiterbohren...
von Hans (ths23)


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Nick schrieb:
> Letztendlich aber nicht relevant,
> die Beschichtung ist wichtiger.
Dann frag mal einen Werkzeugmacher. Gute Werkzeugmacher wählen den 
Spitzenwinkel entsprechend dem zu bearbeitenten Werkstoff aus.

Torsten B. schrieb:
> wenn die Schraube warm ist, weil der
> Kunststoff dann weicher wird
oder das Teil eben ganz kaputt geht, wie beim TO. Wenn's richtig dumm 
läuft, dann verklebt der weiche Kunststoff die Schraube richtig und sie 
läßt sich noch schwerer lösen.

Spangebende Bearbeitung dieser Schrauben ist mit Heimwerkermitteln fast 
unmöglich, weil bei den meisten einfach die Voraussetzungen fehlen.  Das 
geht mit den passenden Werkzeugen (Bohrer, Fräser) los, die die meisten 
eben nicht in der Schublade haben. Allerdings würden die passenden 
Werkzeuge auch nichts nutzen, weils schlichtweg an geeigneten Maschinen 
mangelt. Mit einem handgeführten Akkuschrauber wird es in diesem Fall 
eben nichts. Ein letzter Punkt ist auch noch das Spannen des 
Werkstückes. Das unterschätzen die meisten aber es ist eben wichtig für 
ein gutes Enderergebnis.

Was heraus kommt, wenn man unbedarft an die Sache herangeht und es so 
macht wie der TO zeigt ja dessen Ergebnis 
(Beitrag "Re: Rampenschlitzschrauben lösen?"). Er 
hat halt den Beweis erbracht das man mit einem HSS Bohrer nichts 
erreicht und am Ende mehr Schaden macht.
: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Peter N. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> mit etwas Schneidöl.
>
> Was soll das denn bewirken?
Scheidöl funktioniert schon, benutze ich auch oft ins besondere beim 
Gewindeschneiden.
Hängt natürlich auch von der ZUsammensetzung des Öles und des Werkstoffs 
ab den man bearbeitet. Es muß aber nicht immer Öl sein, bei Alu wirken 
ein paar Tropfen Spiritus oft wunder.
von Frank O. (frank_o)


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Frank O. schrieb:
> Ausbohren geht evtl. mit soche einem Ausbohrset:

Da mein Beitrag offenbar doch nicht so überflüssig war und die 
Diskussion um das Entfernen solcher Schrauben neu angefacht hat, wollte 
ich noch einmal etwas Grundsätzliches dazu schreiben und deshalb hatte 
ich auch dieses Ausbohrset verlinkt.
Es ist nicht nötig den Kopf in Kopfgröße ab zu bohren, sondern nur so 
viel, dass der Bohrer größer ist, als der eigentliche Schraubenzylinder.
Dazu muss man eine dieser Hülsen in das Loch einbringen, sodass der 
Bohrer nicht weglaufen kann, dann einige Millimeter mit dem passenden 
Bohrer für diese Hülse bohren und der Kopf ist ab.
Dann, wie Michael schon schrieb, die Reste der Schraube nach dem Öffnen 
mit einer Zange rausdrehen. Am besten mit einer Gripzange.
Was aber nicht unbedingt klappt, ist nur mit dem Bohrständer, denn da 
kann der Bohrer immer noch weglaufen.
Auch diese Ausbohrer versagen manchmal, aber nur sehr selten und 
meistens hat man dann schon nicht alles richtig gemacht.
Damals musste ich das auch erst lernen, da keine Bedienungsanleitung für 
dieses Ausbohrsetz dabei war, aber nach ein bisschen Erfahrung habe ich 
damit schon so ziemlich alle unlösbar gedachten Aufgaben erledigt.
von Hans (ths23)


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Nick schrieb:
> dann schleif ich mir aus Hartmetall eine "negative Variante" des
> Profils.
Zeig mal ein Funktionsmuster Deines Ausdrehprofiles. Würde bestimmt alle 
hier interessieren.
von Nick (b620ys)


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Hans schrieb:
> Dann frag mal einen Werkzeugmacher. Gute Werkzeugmacher wählen den
> Spitzenwinkel entsprechend dem zu bearbeitenten Werkstoff aus.

Da genügt mir ein Blick in meine Bohrer-Schubladen.
von Nick (b620ys)


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Hans schrieb:
> Zeig mal ein Funktionsmuster Deines Ausdrehprofiles. Würde bestimmt alle
> hier interessieren.

Stell dir einfach einen Boherer vor. Aber für Linkslauf. Ohne 
Querscheide, stattdessen ein Schlitz.
von Peter N. (alv)


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Nick schrieb:
> Stell dir einfach einen Boherer vor. Aber für Linkslauf. Ohne
> Querscheide, stattdessen ein Schlitz.

Wie soll der auf der Rampe der Schraube fassen?
Die Schrauben sind ziemlich hart, also nichts mit "reinkrallen". Die 
Rampe ist ziemlich flach, ohne Anstiegsschwelle.

Ein Linksbohrer hätte vielleicht etwas gebracht, aber bei der 
entstehenden Wärme und dem nötigen starken Andruck hätte sich die 
Schraube wahrscheinlich ebenfalls durch den Kunststoff gedrückt...
von Hans (ths23)


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Nick schrieb:
> Stell dir einfach einen Boherer vor. Aber für Linkslauf. Ohne
> Querscheide, stattdessen ein Schlitz.
Du wolltest ein Negativprofil des Schraubenkopfes. Dein Bohrer mit 
Linkslauf und besagten Schlitz ist am Ende nicht anderes als ich es hier
Hans schrieb:
> Einzige Möglichkeit als Amateur ist wirklich die mit dem scharfkantigen
> Schraubenzieher und viel Druck auf die Schraube. Die Klinge muß
> scharfkantig sein und die Breite der Klinge muß so sein, daß sie gerade
> in die Vertiefung im Gehäuse hinein passt. Man nimmt also einen alten
> Schraubenzieher und schleift ihn sich passend. In der Mitte der Klinge
> evtl. noch eine kleine Kerbe einschleifen, damit die Kraft vorzugsweise
> an den erhöhten Stellen übertragen wird.
beschrieben habe, außer das Du einen Bohrer zur Sau gemacht hast.
von Michael L. (nanu)


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Peter N. schrieb:
> Wie soll der auf der Rampe der Schraube fassen?

Gar nicht.

> Die Schrauben sind ziemlich hart, also nichts mit "reinkrallen". Die
> Rampe ist ziemlich flach, ohne Anstiegsschwelle.

Es ist sogar von Vorteil, wenn die Rampe möglich glatt ist.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Hans schrieb:
> Dein Bohrer mit Linkslauf und besagten Schlitz

Ich hab gesagt, dass ich mir etwas selber schleif. Ausgangsmaterial ist 
garantiert kein Bohrer, da ungeeignet.

> ist am Ende nicht anderes als ich es hier
> Hans schrieb:
Aha, du hast also nichts verstanden. Der scharf geschliffene 
Schraubenzieher ist ja schon mal ein Anfang.

Peter N. schrieb:
> Wie soll der auf der Rampe der Schraube fassen?

Ah, OK, geht also doch nicht. Nicht mal mit einem geschliffenen 
Schraubenzieher.
Ein Schraubenzieher ist zähhart, ungeeignet sich in Stahl "einzugraben"
Ich würde VHM oder 115CrV3 verwenden. Bei Letzterem kann man auch mal 
draufhauen, das ist ein Kaltarbeitsstahl (und als Bohrer ungeeignet).

Hans schrieb:
> beschrieben habe, außer das Du einen Bohrer zur Sau gemacht hast.

Wenn du das machen würdest, dann ist deine Prognose wohl richtig. Ich 
nehme keinen Bohrer als Ausgangsmaterial (höchstens einen abgerissenen). 
Hartmetall gibt es auch als Rundmaterial, nicht nur als Fräser oder 
Bohrer.

So, dann mal genauer auf den Bauzener Senf vom Hans eingehen:

Nick schrieb:
> Hans schrieb:
>> Dann frag mal einen Werkzeugmacher. Gute Werkzeugmacher wählen den
>> Spitzenwinkel entsprechend dem zu bearbeitenten Werkstoff aus.
>
> Da genügt mir ein Blick in meine Bohrer-Schubladen.
Siehe Bild b1
Das dürfte wohl an die 10000 € gehen, da überwiegend VHM. Natürlich 
streng sortiert nach Spitzenwinkel. NICHT.
Ist aber nur die Schublade bis 10 mm.

Da ist auch sowas dabei:
Bild b3 Listenpreis 170 € das Stück.
Bohrt in 42CrMo4+QT (Rm 1000 ... 1200 MPa) ohne Ausspanen wimre 30 mm 
tief.

Oder sowas:
Bild b5 Drm 0.5 mm, VHM. Das radiale AGW schafft nur 4000 UpM, geht aber 
trotzdem gut in Stahl. Hat schon paar 100 Löcher gemacht.

Nick schrieb:
> "Spitz angeschliffen" meint den Spitzenwinkel? Der ist größer (spitzer)
> bei weichen Materalien (Kunststoffen).

Siehe Tabellenbuch-Ausschnitt weiter unten. Aber das muss ja falsch 
sein.

Hans schrieb:
> Dann frag mal einen Werkzeugmacher. Gute Werkzeugmacher wählen den
> Spitzenwinkel entsprechend dem zu bearbeitenten Werkstoff aus.

Ich frag lieber mal das Tabellenbuch Metall, statt deinen imaginären 
Werkzeugmacher:
Bild b4. Komisch, da gibts für HSS (VHM hat 140°) nur zwei Winkel. Die 
Auswahl ist also recht übersichtlich. Und widerspricht Deiner Aussage:

Hans schrieb:
> Bohrer für Hartmetalle sind deutlich spitzer
> angeschliffen als ein normaler Spiralbohrer.

Wenn es mal zäheres Zeug ist, dann schau ich in die Übersicht des 
Bohrer-Herstellers (Gührung). Der weiß es, ohne dich jemals gefragt zu 
haben:
b2  Schnittgeschwindigkeit und Vorschub anpassen. Von anderen 
Spitzenwinkel find ich da nichts. Ist alles ein und derselbe Bohrertyp 
mit ein und dem selben Spitzenwinkel. Selbst der Hersteller hat keine 
Ahnung!

Also reichlich verquirlter Mist.

Nur noch nebenbei: Eine Teileklasse hat 5 Gewinde M4 am Umfang. Davon 
wurden etwa 7000 Stück bis jetzt gemacht. Ist aus Alu. Der Bohrer ist 
einer für Stahl, immer noch der selbe und er hat inzwischen 35000 Löcher 
gemacht, 4 mm tief. Es ist also schei**egal, ob das ein spezieller 
Bohrer für Alu mit exotischen Spitzenwinkel oder Typ H oder W ist. Ohne 
Anbohren, ohne reduzierten Vorschub einfach ein.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Unscharfer Nachtrag Bild b5
von Norbert (der_norbert)


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Nick schrieb:
> Da ist auch sowas dabei:

Nick schrieb:
> Oder sowas:

Bohrer PrOn im µController net.

Dass ich das noch erleben darf… ;-)
von Manfred P. (pruckelfred)


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Nick schrieb:
> Siehe Bild b1
Nick schrieb:
> Bild b3

Wird der arg kurze xxx nun länger, niemanden interessiert die Menge 
Deiner Sammlung. Die Matschbilder tun im Auge weh.

Ich muß schnell mal lüften, die heiße Luft Deiner Beiträge aus der Stube 
lassen.

Nick schrieb:
> Also reichlich verquirlter Mist.

Selbstgespräch?
von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred P. schrieb:
> Nick schrieb:
>> Siehe Bild b1
> Nick schrieb:
>> Bild b3
>
> Wird der arg kurze xxx nun länger, niemanden interessiert die Menge
> Deiner Sammlung. Die Matschbilder tun im Auge weh.
>
> Ich muß schnell mal lüften, die heiße Luft Deiner Beiträge aus der Stube
> lassen.
>
> Nick schrieb:
>> Also reichlich verquirlter Mist.
>
> Selbstgespräch?

Ich freue mich immer, wenn Manfred einen Kommentar verfasst, dem ich 
gerne mehr als +1 zuteilen würde.
von Nick (b620ys)


Lesenswert?

Manfred P. schrieb:
> Wird der arg kurze xxx nun länger,

Der wird bei mir von alleine länger. Mag bei dir anders sein.

Manfred P. schrieb:
> Die Matschbilder tun im Auge weh.

Das tut mir aufrichtig leid! Dass es ausgerechnet dich so schwer 
getroffen hat, ist an Tragik nicht zu überbieten. Du wirst morgen 
hoffentlich in den Nachrichten ausreichend gewürdigt und bemitleidet.
Gibt es schon einen Termin für Kondolenzbesuche?
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