Forum: PC Hard- und Software Dos 6.22 download


von Frank W. (frank_w)


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Hallo,
ich suche Dos 6.2 alle 4 Disketten zum download. Im Netz habe ich keine 
gefunden, nur Schrott.

Gruß Frank
von Oliver H. (dobson)


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Da wirst du fündig werden:
https://archive.org/search?query=dos+6.22
von Sandra (sdr_f169)


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von Nemopuk (nemopuk)


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Ich würde erst mal FreeDOS versuchen, denn es ist legal und unterstützt 
USB Laufwerke.
von H. H. (hhinz)


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von H. H. (hhinz)


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Sandra schrieb:
> Oder dort:
>
> https://winworldpc.com/download/2379c3a9-1008-c2ae-11c3-a7cb86c2bd52

Das ist aber 6.22.

Mal sehen welches er wirklich meint.
: Bearbeitet durch User
von Sandra (sdr_f169)


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Oh sorry, wenn die Ursprungsversion von 6.2x gesucht wird. Ansonsten 
eben dort

https://winworldpc.com/product/ms-dos

selber das Passende raussuchen.
von Rbx (rcx)


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von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> ich suche Dos 6.2 alle 4 Disketten zum download. Im Netz habe ich keine
> gefunden, nur Schrott.


Im Archive haste geschaut und rausgefunden das es "Schrott" ist ?
Und dem Archivar dankenswerter Weise einen diesbezüglichen Hinweis 
zukommen lassen ?

https://archive.org/details/msdos_6.22_de

Oder suchste die Handbücher, die damals noch dabei lagen ?.

Oder die Sprachversion Klingonisch (die mit Duranium statt 
Plastik-Disketten) ? SCNR
: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Den Begriff Duranium in Verbindung mit Disketten zu benutzen,
ist eine strafbare Irreführung. Besonders bei den Klingonen.
von Soul E. (soul_eye)


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Ben B. schrieb:
> Den Begriff Duranium in Verbindung mit Disketten zu benutzen,
> ist eine strafbare Irreführung. Besonders bei den Klingonen.

Die meisten Disketten von 1975 sind heute noch problemlos lesbar. Nach 
50 Jahren. Das müssen CD-R oder USB-Sticks erstmal schaffen.
von H. H. (hhinz)


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Soul E. schrieb:
> Die meisten Disketten von 1975 sind heute noch problemlos lesbar.

Die von 1990 eher nicht...
von Harald K. (kirnbichler)


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Soul E. schrieb:
> Die meisten Disketten von 1975 sind heute noch problemlos lesbar. Nach
> 50 Jahren.

Bei 5.25"- und 8"-Disketten ist das gut möglich. Bei 3.5"-HD-Disketten 
ab Anfang der 90er aber ... nee. Die waren oft schon unmittelbar nach 
dem Beschreiben nicht mehr lesbar, auch bei "Marken"ware (Maxell, Sony, 
TDK, Verbatim, Boeder, auch mit nagelneuen Teac/Nec/Sony-Laufwerken 
beschrieben.
von Christian E. (cerker)


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Harald K. schrieb:
> Bei 5.25"- und 8"-Disketten ist das gut möglich. Bei 3.5"-HD-Disketten
> ab Anfang der 90er aber ... nee. Die waren oft schon unmittelbar nach
> dem Beschreiben nicht mehr lesbar, auch bei "Marken"ware (Maxell, Sony,
> TDK, Verbatim, Boeder, auch mit nagelneuen Teac/Nec/Sony-Laufwerken
> beschrieben.

Ich hatte vor einiger Zeit Neuware aus den ziemlich letzten Batches von 
2009-2010 von 3.5" Disks für ein altes Messgerät .. 50% haben schon so 
nie funktioniert, beim Rest war nach 2-3x verwenden die Magnetschicht 
runter, also so, dass man durchsehen konnte.

Das Messgerät hat dann ein Gotek bekommen.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Den Begriff Duranium in Verbindung mit Disketten zu benutzen,
> ist eine strafbare Irreführung. Besonders bei den Klingonen.

Naj, solange code auf der Diskette ist, der eines Klingonen würdig ist:

Key Principles of Klingon Coding
* Aggressive & Direct: Methods are commands, not suggestions;
* use imperative, punchy names (e.g., HIv instead of 
PerformBattleAgainstEnemy).
* No Wasted Words: Fluff is for humans. Code must be concise and to the 
point.
* Honorable Failures: If code fails, it must fail gloriously 
(loudly/immediately).
* Explicit Action: There is no shorthand. Every step—input, storage, and 
output—

Hm, bei DOS läuft das wohl auf komplettes Neuschreiben heraus.
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Dann waren meine Disketten alle nicht würdig.

Ich habe vor einiger Zeit mit einem Nachbarn versucht, zum BIOS flashen 
eines alten Dual-P3-Mainboards eine DOS-Bootdiskette zu erstellen. Keine 
von den alten Disketten, die ich hier noch zu liegen hatte, ließ sich 
fehlerfrei formatieren, alle 20..30kB in fehlerhaften Sektoren.
von Hans (ths23)


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Ben B. schrieb:
> Ich habe vor einiger Zeit mit einem Nachbarn versucht, zum BIOS flashen
> eines alten Dual-P3-Mainboards eine DOS-Bootdiskette zu erstellen. Keine
> von den alten Disketten, die ich hier noch zu liegen hatte, ließ sich
> fehlerfrei formatieren, alle 20..30kB in fehlerhaften Sektoren.

Die Erfahrung habe ich nur in Verbindung mit einem USB-Laufwerk und Win 
XP oder höher gemacht. Ich habe im Keller noch einen alten 486'er 
natürlich mit internen Disklaufwerk stehen, da funktioniert das deutlich 
besser.
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ich habe beides versucht. USB-Laufwerk und ein altes Test-Mainboard, auf 
dem sich eine BootCD starten lässt und was noch über einen 
Floppy-Anschluss verfügt. Lag nicht am Laufwerk, also mit beiden 
Laufwerken gleich schlechte Ergebnisse. Die Laufwerke liegen jetzt 
wieder in der Computerteile-Kiste (man weiß ja nie ...) aber die 
Disketten habe ich komplett weggeschmissen.
von Nemopuk (nemopuk)


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Von meiner Kiste Disketten (überwiegend gekaufte 
Installationsdatenträger) waren um 2005 herum nur noch 50% lesbar.
von Frank W. (frank_w)


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Danke für die Antorten.

Ich suche noch die Software aller Disketten.

Gruß Frank
von Εrnst B. (ernst)


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Frank W. schrieb:
> Ich suche noch die Software aller Disketten.

Du hast ja oben Links bekommen, wo die herunterzuladen wären.

Auf deine Angabe "DOS 6.2" passt eben 6.20 genauso wie 6.22

Wenn es explizit die 6.20 sein muss (z.B. weil du ein mit dieser Version 
komprimiertes Volume lesen willst), schreib das doch dazu.
von Soul E. (soul_eye)


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Frank W. schrieb:
> Ich suche noch die Software aller Disketten.

Von meinem Satz habe ich mal ein Image gezogen, siehe Anhang. Die 
Disketten waren einwandfrei lesbar.

Eingelesen mit DiskImageTool 2.38 mit einem NEC USB-Laufwerk an meinem 
W10-Bürorechner. Die NEC-Laufwerke haben den Vorteil, dass sie auch mit 
720k-Disketten vernünftig klarkommen. Das tun nicht alle Modelle.
https://github.com/Digitoxin1/DiskImageTool/releases/tag/v2.38.00

Das Laufwerk nutze ich regelmäßig für die Screenshots, die Oszi und 
Spektrumanalyzer auf Diskette ablegen, sowie zum Erstellen und 
Archivieren von Datenträgern für historische Computer. Für 90% der 
Anwendungen reicht das, Härtefälle brauchen die echte DOS-Kiste mit Teac 
FD-55GFR und FD-235HF.


ACHTUNG: Wer mit Schrott-Disketten der späten '90er hantiert, der muss 
regelmäßig seine Leseköpfe reinigen! Wattestäbchen und Isopropanol. Mit 
Dreck im Kopfspalt erscheinen alle danach gelesenen Disketten irgendwie 
"kaputt".
: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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Soul E. schrieb:
> Von meinem Satz habe ich mal ein Image gezogen, siehe Anhang. Die
> Disketten waren einwandfrei lesbar.

Die .ima Dateien aus deinem ZIP sind auch Bit-identisch zu den 
Image-Dateien die man von Archive.Org (ganz oben verlinkt) herunterladen 
kann.
Also: Wirklich einwandfrei gelesen.
von Soul E. (soul_eye)


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Εrnst B. schrieb:
> Die .ima Dateien aus deinem ZIP sind auch Bit-identisch zu den
> Image-Dateien die man von Archive.Org (ganz oben verlinkt) herunterladen
> kann.

Dann sind die dort hinterlegten wohl doch kein Schrott. Das unabhängig 
bestätigen schadet nicht.

Meine Scans und Images historischer SW deponiere ich bei bitsavers.org. 
Das ist ein Ableger vom Computer History Museum in Mountain View, CA. Da 
könnte man auch mal nachsehen.
: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


Angehängte Dateien:

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Und er wollte 4 Disketten, also fehlt ihm die "Supplemental Disk" noch.
Gibt's auch zum Download.
Schön wie die die Versionsnummer in der Datei-Uhrzeit stehen haben.


Aber ob die wirklich wichtig ist? Anfang der Setup.bat:
1
@echo off
2
if "%2"=="COPY" goto docopy
3
echo.
4
echo Installs the MS-DOS 6.22 Supplemental Utilities, including:
5
echo    * AccessDOS - assists persons with disabilities in using MS-DOS 6.22
6
echo    * Keyboard utilities, including ISO fonts and Dvorak keyboard layouts
7
echo    * A program for creating a bootable compressed floppy disk
8
echo    * Utilities from MS-DOS 5.0 that were not included with MS-DOS 6.22
9
echo    * Updated network files for MS-DOS 6.22
10
echo    * MS-DOS Shell
11
echo.
: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Zur Installation ist die vierte Diskette nicht erforderlich. Da sind nur 
Bonusprogramme drauf. Die Supplemental Disk war auch nur bei manchen 
Retail-Paketen dabei. Bei meinem nicht, da gehören nur Handbuch, 
Lizenzvertrag, Zertifikat mit Hologramm und die drei Disketten dazu.
von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Was wollt ihr mit der uralten Klamotte machen? Das tut doch weh!
von Frank W. (frank_w)


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Danke für die Diskettensoftware.

Wie bekomme ich sie auf einen USB Stick zumlaufen?

Ich bin dabei einen Rechner mit Dos 6.22 und Win 3.1 zu installieren.

Gruß Frank
von Εrnst B. (ernst)


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Frank W. schrieb:
> Wie bekomme ich sie auf einen USB Stick zumlaufen?
>
> Ich bin dabei einen Rechner mit Dos 6.22 und Win 3.1 zu installieren.

Auf der nackten Hardware? Garnicht (*).

In einer VM/Emulator: einfach die Disketten-Images der Reihe nach dem 
Laufwerk A: zuweisen. Ob die Images dann auf USB-Stick oder Festplatte 
oder SSD gespeichert sind, ist egal.



*) Sternchen-Text: Manche Server-Mainboards können über Netzwerk CD- und 
Diskettenimages lesen. Wenn du sowas hast: Netzwerk-Kabel zum 
Management-Ethernet-Port, zweiten Rechner dran, Management-Interface 
aufmachen, die Images (meinetwegen vom USB-Stick) dort hochladen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Εrnst B. schrieb:
> Auf der nackten Hardware? Garnicht (*).

Mit "Rufus" kann man auch DOS bootfähig auf einen USB-Stick bekommen.

https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Bootf%C3%A4higen_DOS_USB-Stick_erstellen

Der PC, auf dem das genutzt werden soll, muss aber ein CSM haben, wenn 
er das nicht hat (also nur noch UEFI-Boot anbietet), dann geht sowas 
nicht. Dann bekommt man DOS aber auch auf andere Weise nicht mehr zum 
laufen - außer virtualisiert in einer VM.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Harald K. schrieb:

> Der PC, auf dem das genutzt werden soll, muss aber ein CSM haben, wenn
> er das nicht hat (also nur noch UEFI-Boot anbietet), dann geht sowas
> nicht. Dann bekommt man DOS aber auch auf andere Weise nicht mehr zum
> laufen - außer virtualisiert in einer VM.

Natürlich nicht. Wie sollte das auch gehen? DOS braucht nunmal das BIOS 
als Grundlage. Oder halt eine brauchbare Simulation eines solchen in 
Form des CSM.
von Εrnst B. (ernst)


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Harald K. schrieb:
> Mit "Rufus" kann man auch DOS bootfähig auf einen USB-Stick bekommen.

FreeDOS, und zwar über deren Installer-CD-Image.
Und FreeDOS bringt einen eigenen USB-Stack mit.

Um das mit drei oder vier MS-DOS 6.22 - Disketten-Images hinzubekommen, 
hat Rufus m.W. keine Option.

Über CSM, "USB-Legacy-Support", kann es sein dass das BIOS einen passend 
formatierten USB-Stick als "INT13h"-Festplatte für DOS verfügbar macht.

Da könnte er vorab die Disk-Images (ausgepackt) draufkopieren.
Fehlt noch ein Bootsektor, und der SETUP.EXE müsste beigebracht werden, 
ihre Quellen nicht von A: sondern von D:\DISK1, D:\DISK2 usw. zu lesen.


Dann lieber die Installation mit einer VM machen, und dann das fertig 
installierte HDD-Image auf die reale Hardware bringen.

Oder eben zwei Diskettenlaufwerke kaufen. Eins mit USB um die 
Disk-Images zu schreiben, eins für die Ziel-Hardware (die hoffentlich 
noch einen Floppyanschluss hat).
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Εrnst B. schrieb:

> Um das mit drei oder vier MS-DOS 6.22 - Disketten-Images hinzubekommen,
> hat Rufus m.W. keine Option.

Man muß ja nicht unbedingt Disketten-Images verwenden. DOS6.22 ist auch 
vielfach auf Windows(3.x)-CDs verfügbar gewesen. Erscheint dann aus 
Sicht des Installers als HDD-Partition mit installiertem Minimal-DOS, 
die u.a. in Unterordnern die Inhalte der DOS-Disketten bereitstellt.

Die Arbeit des Installers wurde dann über die autoexec.bat gesteuert. Da 
muß man nur die eine Zeile rausnehmen, die dann im Original die 
Windows-Installation startet. Das geht sogar ohne echtes Remastering des 
CD-Image, rein mit einem simplen Hex-Editor.
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