Hallo, ich suche Dos 6.2 alle 4 Disketten zum download. Im Netz habe ich keine gefunden, nur Schrott. Gruß Frank
Ich würde erst mal FreeDOS versuchen, denn es ist legal und unterstützt USB Laufwerke.
Sandra schrieb: > Oder dort: > > https://winworldpc.com/download/2379c3a9-1008-c2ae-11c3-a7cb86c2bd52 Das ist aber 6.22. Mal sehen welches er wirklich meint.
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Oh sorry, wenn die Ursprungsversion von 6.2x gesucht wird. Ansonsten eben dort https://winworldpc.com/product/ms-dos selber das Passende raussuchen.
> ich suche Dos 6.2 alle 4 Disketten zum download. Im Netz habe ich keine > gefunden, nur Schrott. Im Archive haste geschaut und rausgefunden das es "Schrott" ist ? Und dem Archivar dankenswerter Weise einen diesbezüglichen Hinweis zukommen lassen ? https://archive.org/details/msdos_6.22_de Oder suchste die Handbücher, die damals noch dabei lagen ?. Oder die Sprachversion Klingonisch (die mit Duranium statt Plastik-Disketten) ? SCNR
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Den Begriff Duranium in Verbindung mit Disketten zu benutzen, ist eine strafbare Irreführung. Besonders bei den Klingonen.
Ben B. schrieb: > Den Begriff Duranium in Verbindung mit Disketten zu benutzen, > ist eine strafbare Irreführung. Besonders bei den Klingonen. Die meisten Disketten von 1975 sind heute noch problemlos lesbar. Nach 50 Jahren. Das müssen CD-R oder USB-Sticks erstmal schaffen.
Soul E. schrieb: > Die meisten Disketten von 1975 sind heute noch problemlos lesbar. Die von 1990 eher nicht...
Soul E. schrieb: > Die meisten Disketten von 1975 sind heute noch problemlos lesbar. Nach > 50 Jahren. Bei 5.25"- und 8"-Disketten ist das gut möglich. Bei 3.5"-HD-Disketten ab Anfang der 90er aber ... nee. Die waren oft schon unmittelbar nach dem Beschreiben nicht mehr lesbar, auch bei "Marken"ware (Maxell, Sony, TDK, Verbatim, Boeder, auch mit nagelneuen Teac/Nec/Sony-Laufwerken beschrieben.
Harald K. schrieb: > Bei 5.25"- und 8"-Disketten ist das gut möglich. Bei 3.5"-HD-Disketten > ab Anfang der 90er aber ... nee. Die waren oft schon unmittelbar nach > dem Beschreiben nicht mehr lesbar, auch bei "Marken"ware (Maxell, Sony, > TDK, Verbatim, Boeder, auch mit nagelneuen Teac/Nec/Sony-Laufwerken > beschrieben. Ich hatte vor einiger Zeit Neuware aus den ziemlich letzten Batches von 2009-2010 von 3.5" Disks für ein altes Messgerät .. 50% haben schon so nie funktioniert, beim Rest war nach 2-3x verwenden die Magnetschicht runter, also so, dass man durchsehen konnte. Das Messgerät hat dann ein Gotek bekommen.
> Den Begriff Duranium in Verbindung mit Disketten zu benutzen, > ist eine strafbare Irreführung. Besonders bei den Klingonen. Naj, solange code auf der Diskette ist, der eines Klingonen würdig ist: Key Principles of Klingon Coding * Aggressive & Direct: Methods are commands, not suggestions; * use imperative, punchy names (e.g., HIv instead of PerformBattleAgainstEnemy). * No Wasted Words: Fluff is for humans. Code must be concise and to the point. * Honorable Failures: If code fails, it must fail gloriously (loudly/immediately). * Explicit Action: There is no shorthand. Every step—input, storage, and output— Hm, bei DOS läuft das wohl auf komplettes Neuschreiben heraus.
Dann waren meine Disketten alle nicht würdig. Ich habe vor einiger Zeit mit einem Nachbarn versucht, zum BIOS flashen eines alten Dual-P3-Mainboards eine DOS-Bootdiskette zu erstellen. Keine von den alten Disketten, die ich hier noch zu liegen hatte, ließ sich fehlerfrei formatieren, alle 20..30kB in fehlerhaften Sektoren.
Ben B. schrieb: > Ich habe vor einiger Zeit mit einem Nachbarn versucht, zum BIOS flashen > eines alten Dual-P3-Mainboards eine DOS-Bootdiskette zu erstellen. Keine > von den alten Disketten, die ich hier noch zu liegen hatte, ließ sich > fehlerfrei formatieren, alle 20..30kB in fehlerhaften Sektoren. Die Erfahrung habe ich nur in Verbindung mit einem USB-Laufwerk und Win XP oder höher gemacht. Ich habe im Keller noch einen alten 486'er natürlich mit internen Disklaufwerk stehen, da funktioniert das deutlich besser.
Ich habe beides versucht. USB-Laufwerk und ein altes Test-Mainboard, auf dem sich eine BootCD starten lässt und was noch über einen Floppy-Anschluss verfügt. Lag nicht am Laufwerk, also mit beiden Laufwerken gleich schlechte Ergebnisse. Die Laufwerke liegen jetzt wieder in der Computerteile-Kiste (man weiß ja nie ...) aber die Disketten habe ich komplett weggeschmissen.
Von meiner Kiste Disketten (überwiegend gekaufte Installationsdatenträger) waren um 2005 herum nur noch 50% lesbar.
Danke für die Antorten. Ich suche noch die Software aller Disketten. Gruß Frank
Frank W. schrieb: > Ich suche noch die Software aller Disketten. Du hast ja oben Links bekommen, wo die herunterzuladen wären. Auf deine Angabe "DOS 6.2" passt eben 6.20 genauso wie 6.22 Wenn es explizit die 6.20 sein muss (z.B. weil du ein mit dieser Version komprimiertes Volume lesen willst), schreib das doch dazu.
Frank W. schrieb: > Ich suche noch die Software aller Disketten. Von meinem Satz habe ich mal ein Image gezogen, siehe Anhang. Die Disketten waren einwandfrei lesbar. Eingelesen mit DiskImageTool 2.38 mit einem NEC USB-Laufwerk an meinem W10-Bürorechner. Die NEC-Laufwerke haben den Vorteil, dass sie auch mit 720k-Disketten vernünftig klarkommen. Das tun nicht alle Modelle. https://github.com/Digitoxin1/DiskImageTool/releases/tag/v2.38.00 Das Laufwerk nutze ich regelmäßig für die Screenshots, die Oszi und Spektrumanalyzer auf Diskette ablegen, sowie zum Erstellen und Archivieren von Datenträgern für historische Computer. Für 90% der Anwendungen reicht das, Härtefälle brauchen die echte DOS-Kiste mit Teac FD-55GFR und FD-235HF. ACHTUNG: Wer mit Schrott-Disketten der späten '90er hantiert, der muss regelmäßig seine Leseköpfe reinigen! Wattestäbchen und Isopropanol. Mit Dreck im Kopfspalt erscheinen alle danach gelesenen Disketten irgendwie "kaputt".
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Soul E. schrieb: > Von meinem Satz habe ich mal ein Image gezogen, siehe Anhang. Die > Disketten waren einwandfrei lesbar. Die .ima Dateien aus deinem ZIP sind auch Bit-identisch zu den Image-Dateien die man von Archive.Org (ganz oben verlinkt) herunterladen kann. Also: Wirklich einwandfrei gelesen.
Εrnst B. schrieb: > Die .ima Dateien aus deinem ZIP sind auch Bit-identisch zu den > Image-Dateien die man von Archive.Org (ganz oben verlinkt) herunterladen > kann. Dann sind die dort hinterlegten wohl doch kein Schrott. Das unabhängig bestätigen schadet nicht. Meine Scans und Images historischer SW deponiere ich bei bitsavers.org. Das ist ein Ableger vom Computer History Museum in Mountain View, CA. Da könnte man auch mal nachsehen.
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Und er wollte 4 Disketten, also fehlt ihm die "Supplemental Disk" noch. Gibt's auch zum Download. Schön wie die die Versionsnummer in der Datei-Uhrzeit stehen haben. Aber ob die wirklich wichtig ist? Anfang der Setup.bat:
1 | @echo off |
2 | if "%2"=="COPY" goto docopy |
3 | echo. |
4 | echo Installs the MS-DOS 6.22 Supplemental Utilities, including: |
5 | echo * AccessDOS - assists persons with disabilities in using MS-DOS 6.22 |
6 | echo * Keyboard utilities, including ISO fonts and Dvorak keyboard layouts |
7 | echo * A program for creating a bootable compressed floppy disk |
8 | echo * Utilities from MS-DOS 5.0 that were not included with MS-DOS 6.22 |
9 | echo * Updated network files for MS-DOS 6.22 |
10 | echo * MS-DOS Shell |
11 | echo. |
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Zur Installation ist die vierte Diskette nicht erforderlich. Da sind nur Bonusprogramme drauf. Die Supplemental Disk war auch nur bei manchen Retail-Paketen dabei. Bei meinem nicht, da gehören nur Handbuch, Lizenzvertrag, Zertifikat mit Hologramm und die drei Disketten dazu.
Danke für die Diskettensoftware. Wie bekomme ich sie auf einen USB Stick zumlaufen? Ich bin dabei einen Rechner mit Dos 6.22 und Win 3.1 zu installieren. Gruß Frank
Frank W. schrieb: > Wie bekomme ich sie auf einen USB Stick zumlaufen? > > Ich bin dabei einen Rechner mit Dos 6.22 und Win 3.1 zu installieren. Auf der nackten Hardware? Garnicht (*). In einer VM/Emulator: einfach die Disketten-Images der Reihe nach dem Laufwerk A: zuweisen. Ob die Images dann auf USB-Stick oder Festplatte oder SSD gespeichert sind, ist egal. *) Sternchen-Text: Manche Server-Mainboards können über Netzwerk CD- und Diskettenimages lesen. Wenn du sowas hast: Netzwerk-Kabel zum Management-Ethernet-Port, zweiten Rechner dran, Management-Interface aufmachen, die Images (meinetwegen vom USB-Stick) dort hochladen.
Εrnst B. schrieb: > Auf der nackten Hardware? Garnicht (*). Mit "Rufus" kann man auch DOS bootfähig auf einen USB-Stick bekommen. https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Bootf%C3%A4higen_DOS_USB-Stick_erstellen Der PC, auf dem das genutzt werden soll, muss aber ein CSM haben, wenn er das nicht hat (also nur noch UEFI-Boot anbietet), dann geht sowas nicht. Dann bekommt man DOS aber auch auf andere Weise nicht mehr zum laufen - außer virtualisiert in einer VM.
Harald K. schrieb: > Der PC, auf dem das genutzt werden soll, muss aber ein CSM haben, wenn > er das nicht hat (also nur noch UEFI-Boot anbietet), dann geht sowas > nicht. Dann bekommt man DOS aber auch auf andere Weise nicht mehr zum > laufen - außer virtualisiert in einer VM. Natürlich nicht. Wie sollte das auch gehen? DOS braucht nunmal das BIOS als Grundlage. Oder halt eine brauchbare Simulation eines solchen in Form des CSM.
Harald K. schrieb: > Mit "Rufus" kann man auch DOS bootfähig auf einen USB-Stick bekommen. FreeDOS, und zwar über deren Installer-CD-Image. Und FreeDOS bringt einen eigenen USB-Stack mit. Um das mit drei oder vier MS-DOS 6.22 - Disketten-Images hinzubekommen, hat Rufus m.W. keine Option. Über CSM, "USB-Legacy-Support", kann es sein dass das BIOS einen passend formatierten USB-Stick als "INT13h"-Festplatte für DOS verfügbar macht. Da könnte er vorab die Disk-Images (ausgepackt) draufkopieren. Fehlt noch ein Bootsektor, und der SETUP.EXE müsste beigebracht werden, ihre Quellen nicht von A: sondern von D:\DISK1, D:\DISK2 usw. zu lesen. Dann lieber die Installation mit einer VM machen, und dann das fertig installierte HDD-Image auf die reale Hardware bringen. Oder eben zwei Diskettenlaufwerke kaufen. Eins mit USB um die Disk-Images zu schreiben, eins für die Ziel-Hardware (die hoffentlich noch einen Floppyanschluss hat).
Εrnst B. schrieb: > Um das mit drei oder vier MS-DOS 6.22 - Disketten-Images hinzubekommen, > hat Rufus m.W. keine Option. Man muß ja nicht unbedingt Disketten-Images verwenden. DOS6.22 ist auch vielfach auf Windows(3.x)-CDs verfügbar gewesen. Erscheint dann aus Sicht des Installers als HDD-Partition mit installiertem Minimal-DOS, die u.a. in Unterordnern die Inhalte der DOS-Disketten bereitstellt. Die Arbeit des Installers wurde dann über die autoexec.bat gesteuert. Da muß man nur die eine Zeile rausnehmen, die dann im Original die Windows-Installation startet. Das geht sogar ohne echtes Remastering des CD-Image, rein mit einem simplen Hex-Editor.
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