Hi, ich habe nach Beiträgen hier in den Foren gesucht, viele befassen sich mit Eigenbauten von ZVS Modulen, gehen aber sonst nicht auf die wichtige Frage ein, wie überhaupt ein ZVS Modul sicher betrieben werden kann. Anwendungsfall: Entwicklung eines Induktions-Sinterofens für NE-Metalle Komponenten: 3000W SE-3000-48 (Marke z.B. WEHO o.ä.) z.B. auf amazon: "Upgrade Transformer DC48 V 62.5 A 3000 W Power Supply" https://www.alibaba.com/product-detail/Industrial-AC-DC-SE-3000-48_1601649225861.html Strom ist einstellbar, entweder durch auf der Platine verbauten Poti oder separaten 0-5/0-10V Signal Eingang. Das Netzteil verfügt über Überstrom-Sicherung und soweit ich sehe eine Reihe von Snap-In Elkos zur Pufferung des Ausgangs. Steuerung erfolgt über einen STM32. Dieser schaltet über 24VDC diverse Relais oder Schütze. u.a. Benedict KG3-40A00-24 DC Leistungsschütz. Aus Mangel an Alternativen bin ich auf dieses ZVS Modul gestoßen: https://de.aliexpress.com/item/1005009437634532.html Es verfügt über Unterspannung, Überstrom, Überhitzung Schutz der Mosfets und einem separaten On/Off switch, der sich auch durch eine Steuerung schalten ließe. Kühlung der Spule erfolgt durch Wasserkühlung. Das Modul wird maximal mit 2.5kW betrieben und dann auch nur wenn CEE Stecker und 1ph Starkstrom verfügbar sind. Während der Entwicklung mit ca 1kW, <=21A. Die Schaltung der Leistung erfolgt nach dem Schema: -> ZVS aus -> Schaltung des DC Leistungsschützes ohne Last -> Einschalten des ZVS Moduls Ausschaltvorgang in umgekehrter Folge. Fragen: Ich bin mir nicht sicher wie die Last die am Ende auf das Netzteil wirkt aussieht. Es ist ja ein Schwingkreis, die Schaltung der Kondensatoren erfolgt aber auf und durch das Modul. - Wie wirkt ein ZVS Modul nach außen hin? (Ohmsche Last aber in Sinusform, dynamisch?) - Wie sieht es mit Inrush-current aus? (wenn nicht als kapazitive Last nach außen, dann eigentlich kein Problem?) Meine Sorge ist, dass die Überstrombegrenzung des Netzteils und die Ausgangspuffer Elkos des Netzteils nicht für solche dynamischen Lasten ausgelegt sind. Erste Recherche (und ja AI), schlagen parallele Pufferkondensatoren (4x4000uF snap-in) (nicht als RC-Glied?) direkt hinter dem Netzteil vor. Ist das eine und einzige Lösung? Problem was ich hier sehe ist die Entladung derselben bei Abschaltung und mit potenziellen kV Entladungen im Ernstfall nicht sonderlich sicher. Möchte auf DIY bei allem was nicht digitale DC Schaltung ist möglichst verzichten und ziehe Kaufteile vor. Danke schonmal für eure Zeit und Antworten.
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