Forum: Markt [S] LiIo-Akku


von Andreas S. (igel1)


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Liebe Forengemeinde,

der Akku in meinem EUFAB Multifunktions Kompressor 
(https://www.eufab.com/multifunktions-kompressor-aufladbar/21077) ist 
platt.

Ich habe ihn ausgebaut und fotographiert - siehe Bild.

Nun bin ich etwas unsicher bei der Ersatzbeschaffung: Der Kompressor 
saugt kurzfristig sicherlich sehr viel Strom (darf auch nur 5 min 
laufen, muss dann abkühlen) und ich überlege, ob der abgebildete Akku 
den Anforderungen entsprach oder ob ich lieber einen anderen 
hochwertigeren (hochstromfähigen) Akku nehmen sollte.

Was meint Ihr?
Wenn ja: welchen Akku würdet Ihr empfehlen (optimalerweise mit genau den 
Anschlüssen)?

Viele Grüße

Igel1

: Bearbeitet durch User
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von Jörg R. (solar77)


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Andreas S. schrieb:
> der Akku in meinem EUFAB Multifunktions Kompressor
> (https://www.eufab.com/multifunktions-kompressor-aufladbar/21077) ist
> platt.
>
> Ich habe ihn ausgebaut und fotographiert - siehe Bild.
>
> Nun bin ich etwas unsicher bei der Ersatzbeschaffung: Der Kompressor
> saugt kurzfristig sicherlich sehr viel Strom (darf auch nur 5 min
> laufen, muss dann abkühlen) und ich überlege, ob der abgebildete Akku
> den Anforderungen entsprach oder ob ich lieber einen anderen
> hochwertigeren (hochstromfähigen) Akku nehmen sollte.
>
> Was meint Ihr?
> Wenn ja: welchen Akku würdet Ihr empfehlen (optimalerweise mit genau den
> Anschlüssen)?

Ich würde wieder denselben Akkutyp nehmen. Der abgebildete hat doch 8 
Jahre durchgehalten. Man erkennt nicht ob der Akku eine eingebaute 
Schutzschaltung hat, ich gehe davon aus dass er keine hat.

So wie der Akku mit den Anschlüssen abgebildet ist wüßte ich nicht woher 
du ihn so konfektionierst bekommst.

Ich würde ihn erst einmal vorsichtig vom Schrumpfschlauch befreien, dann 
kannst du nach Ersatz suchen.

https://www.akkuteile.de/lithium-ionen-akkus/18650

https://www.eremit.de/c/li-ion-akkus

Beitrag #8043030 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Prinzipiell ist schon erkennbar, welche Größe der Akku hat. Aber 
trotzdem wäre es gut mit einem Lineal die Länge und den Durchmesser 
(Dicke) mit einem Lineal Deines Vertrauens nachzumessen.

Meine Empfehlung eine Schiebelehre zu nehmen, ging hier schon mal 
kräftig in die Hose. Die war beim TO aus Metall. Die Dickenmessung war 
nicht so das Problem, aber die Messung der Länge.

von Jörg R. (solar77)


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Dieter D. schrieb:
> Prinzipiell ist schon erkennbar, welche Größe der Akku hat. Aber
> trotzdem wäre es gut mit einem Lineal die Länge und den Durchmesser
> (Dicke) mit einem Lineal Deines Vertrauens nachzumessen.
>
> Meine Empfehlung eine Schiebelehre zu nehmen, ging hier schon mal
> kräftig in die Hose. Die war beim TO aus Metall. Die Dickenmessung war
> nicht so das Problem, aber die Messung der Länge.

Das sind 2 Stück 18650, das steht sogar drauf. Schon mal was von dem Typ 
gehört oder gelesen? Der ist jetzt nicht so selten. 18mm Durchmesser, 
65mm Länge, mit Schutzelektronik wenige mm mehr.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Zwei Infos wären noch sinnvoll.

1. Ein Foto von der Rückseite der Platine mit der USB-Buchse.

2. Öffne an der Stelle, wo die Kabel herauskommen die Folie um zu 
schauen, ob sich noch eine ganz kleine Platine befindet.

von Jörg R. (solar77)


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Dieter D. schrieb:
> Zwei Infos wären noch sinnvoll.
>
> 1. Ein Foto von der Rückseite der Platine mit der USB-Buchse.

Und was willst du da sehen?

> 2. Öffne an der Stelle, wo die Kabel herauskommen die Folie um zu
> schauen, ob sich noch eine ganz kleine Platine befindet.

Genau..

Jörg R. schrieb:
> Ich würde ihn erst einmal vorsichtig vom Schrumpfschlauch befreien, dann
> kannst du nach Ersatz suchen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg R. schrieb:
>> Wenn ja: welchen Akku würdet Ihr empfehlen (optimalerweise mit genau den
>> Anschlüssen)?
>
> Ich würde wieder denselben Akkutyp nehmen. Der abgebildete hat doch 8
> Jahre durchgehalten.

Was wäre denn "derselbe"? Das sind 18650, die man von mehreren 
Herstellern bekommt. Die müssen viel Strom können, wie z.B. Sony 
US18650VTC5A oder LG INR18650MG1.

Es ist kein Fehler, Zellen mit geringerer Kapazität und dafür höherem 
zulässigen Entladestrom zu suchen.

> Ich würde ihn erst einmal vorsichtig vom Schrumpfschlauch befreien, dann
> kannst du nach Ersatz suchen.

Das hätte ich als allererstes getan!

von Andreas S. (igel1)


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Dieter D. schrieb:
> Zwei Infos wären noch sinnvoll.
>
> 1. Ein Foto von der Rückseite der Platine mit der USB-Buchse.

Bitteschön - s. Bilder im Anhang

Der Akku hing mit seinen dicken Kabeln an B+ und B- auf der Platine vom 
4. Bild.

Außerdem hing er mit seinem 2-poligen JST Stecker in der Buchse auf der 
Platine des 1. Bildes.

> 2. Öffne an der Stelle, wo die Kabel herauskommen die Folie um zu
> schauen, ob sich noch eine ganz kleine Platine befindet.

Kann das Akkupack wegen Planänderung noch nicht zerstören:

Ich lade gerade den Akku in meinem Graupner Ultramat 16 Ladegerät, um 
festzustellen, ob er vielleicht doch noch tut und ggf. nur die 
Elektronik im Kompressor ihn  falsch geladen hat.

Viele Grüße

Igel1

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß der blaue Schrumpfschlauch das 
teuerste am ganzen Akkupack ist.

Praktisch alle Geräte, die wegen sowas verendet sind, hatten darin die 
übelsten Rotzzellen ohne jede Kennzeichnung. Teils schon mit Rostspuren 
an den Kontakten, weil irgendwas raussabberte.

Ich schneide den Schlumpfschlauch weg, trenne die Zellen, indem ich die 
aufgepunkteten Bänder ablöse, und löte dann irgendwas ein, das gerade 
rumliegt. Na gut, meist achte ich noch darauf ob die Spezifikation 
passen könnte, aber typischerweise ist selbst eine alte Laptopzelle 
hochstromfähiger als das namenlose Gewächs was vorher drinwar.

Wenns eine Batterieverwaltung drin hat, ist die praktisch immer dumm, 
also keine Probleme mit Stromunterbrechung, anlernen etc.

Wenn man zur Reparatur echte Markenzellen kauft, sind die meistens 
teurer als das ganze Gerät.

von Andreas S. (igel1)


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Akkupack lädt zwar noch, aber ich war zu neugierig und habe es geöffnet.

Sieht nach Akku mit Schutzelektronik aus, oder?

Viele Grüße

Igel1

von Manfred P. (pruckelfred)


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Andreas S. schrieb:
> Kann das Akkupack wegen Planänderung noch nicht zerstören:
>
> Ich lade gerade den Akku in meinem Graupner Ultramat 16 Ladegerät, um
> festzustellen, ob er vielleicht doch noch tut

Clown, das hätte jeder denkende Elektroniker getan, bevor er hier 
loskaspert.

Vielleicht gibt es auch in Deinem einem einen 
Selbstzertörungsmechnaismus wie in 
Beitrag "Akku-Kompressor = = Lidl lohnt nich"

Manfred P. schrieb:
> Laut Anleitung wird Laden blockiert, wenn eine Zelle tiefentladen ist,
> es ist ein Pack aus vier LiFePO4 drin - Dead on Arrivel.

Andreas S. schrieb:
> Sieht nach Akku mit Schutzelektronik aus, oder?

.. oder nach Bildern ohne Wert?

von Andreas S. (igel1)


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Der Ladevorgang läuft zwar noch, aber nach 650mAh Ladung bin ich bereits 
in der Konstantspannungs-Ladephase und der Ladestrom ist schon von 0,5A 
auf 0,2A gefallen.

Ich denke, das Akkupack kann damit als defekt abgeschrieben werden.

Watt nu?

von Jörg R. (solar77)


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Andreas S. schrieb:
> Der Ladevorgang läuft zwar noch, aber nach 650mAh Ladung bin ich
> bereits in der Konstantspannungs-Ladephase und der Ladestrom ist
> schon von 0,5A auf 0,2A gefallen.
>
> Ich denke, das Akkupack kann damit als defekt abgeschrieben werden.

Ja.

> Watt nu?

Akkus tauschen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Andreas S. schrieb:
> Der Ladevorgang läuft zwar noch, aber nach 650mAh Ladung bin ich bereits
> in der Konstantspannungs-Ladephase und der Ladestrom ist schon von 0,5A
> auf 0,2A gefallen.

Dann kannst Du aufhören.

> Ich denke, das Akkupack kann damit als defekt abgeschrieben werden.

Jou. Aber ob das wirklich ein Grund sein kann, sich garnicht mehr zu 
rühren? Also zumindest versuchen, anzulaufen?

> Watt nu?

Akkus aus der Restekiste dran und gucken, ob sich 'was rührt.

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