Forum: Offtopic Zertifizierung eines Zotek-Multimeters?!


von Peter M. (r2d3)


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Hallo zusammen,

kann mir jemand den Sinn der Zertifizierung auf dem Reiter "Product 
Certifications" erklären?

Wenn man mit dem Internet-Browser den Seiteninhalt vergrößert, kann man 
auch die Zertifizierung lesen:

https://zotektools.com/products/zt-219/

von Chris K. (kathe)


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Folge der Zertifizierung ;-)
DIN EN 61010-1 VDE 0411-1:2020-03
Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und 
Laborgeräte
Der hier vorliegende Teil 1 der internationalen Normenreihe IEC 61010 
legt die Sicherheitsanforderungen fest, die allgemein für alle Geräte, 
die zum Anwendungsbereich dieser Norm gehören, anwendbar sind. Für 
bestimmte Arten von Geräten werden diese Anforderungen ergänzt oder 
abgeändert durch die spezifischen Anforderungen eines oder mehrerer 
spezieller Teile 2 der Normenreihe. Diese Teile müssen immer in 
Verbindung mit den Anforderungen von Teil 1 der Normenreihe gelesen und 
angewendet werden. Die Norm legt die allgemeinen 
Sicherheitsanforderungen für folgende Arten elektrischer Geräte und 
deren Zubehör fest, gleichgültig, wo die Benutzung der Geräte 
beabsichtigt ist: a) Elektrische Prüf- und Messgeräte. Dies sind Geräte, 
die mit elektromagnetischen Mitteln eine oder mehrere elektrische oder 
physikalische Größen prüfen, messen, anzeigen oder aufzeichnen, sowie 
nicht messende Geräte wie Signalgeneratoren, Maßverkörperungen, 
Netzteile für den Laborgebrauch, Signalwandler, Umformer und so weiter. 
Diese Norm gilt auch für Prüfgeräte, die in Fertigungsprozesse 
integriert und für die Prüfung gefertigter Einrichtungen vorgesehen 
sind. b) Elektrische Steuer- und Regelgeräte für die industrielle 
Prozessleittechnik. Dies sind Geräte, die eine oder mehrere 
Ausgangsgrößen auf bestimmte Werte einstellen, wobei jeder Wert der 
Größe durch manuelle Einstellung, durch Nah- oder Fernprogrammierung 
oder durch eine oder mehr Eingangsgrößen vorgegeben ist. c) Elektrische 
Laborgeräte. Dies sind Geräte zum Messen, Anzeigen, Kontrollieren oder 
Untersuchen von Stoffen oder zum Vorbereiten von Stoffen, einschließlich 
Geräte für die In-vitro-Diagnostik (IVD). Derartige Geräte dürfen auch 
außerhalb von Laboratorien benutzt werden. Beispiele sind zur 
Selbstprüfung im Wohnbereich angewendete IVD-Geräte und Geräte zur 
Kontrolle von Personen oder Material während des Transports. Für 
Rechner, Prozessoren usw. gilt diese Norm nur, soweit sie Teil eines 
Geräts im Anwendungsbereich dieser Norm sind oder ausschließlich für den 
Gebrauch in Verbindung mit einem solchen Gerät entworfen sind. Der Zweck 
der Anforderungen dieser Norm ist es, sicherzustellen, dass Gefährdungen 
des Benutzers und des Umgebungsbereichs auf ein vertretbares Maß 
reduziert sind. Anforderungen für den Schutz gegen besondere Arten von 
Gefährdungen sind in den Abschnitten 6 bis 13 beschrieben. Sie betreffen 
a) elektrischen Schlag oder Verbrennungen, b) mechanische Gefährdungen, 
c) Ausbreitung von Feuer aus dem Gerät, d) übermäßige Temperatur, e) 
Wirkung von Flüssigkeiten und Flüssigkeitsdruck, f) Wirkung von 
Strahlung, einschließlich Laserstrahlungsquellen, sowie Schall- und 
Ultraschalldruck, g) freiwerdende Gase, Explosion und Implosion. 
Anforderungen zum Schutz vor Gefährdungen bei vernünftigerweise 
vorhersehbarer Fehlanwendung sowie ergonomische Faktoren sind im 
Abschnitt 16 festgelegt. Eine Risikobeurteilung von Gefährdungen oder 
Umgebungen, die vorstehend nicht vollständig erfasst sind, wird im 
Abschnitt 17 gefordert. Diese Norm berücksichtigt nicht a) die 
zuverlässige Funktion, das Betriebsverhalten oder sonstige Eigenschaften 
der Geräte, die nicht mit Fragen der Sicherheit in Verbindung stehen, b) 
die Zweckmäßigkeit der Transportverpackung, c) Anforderungen an die 
elektromagnetische Verträglichkeit, d) Schutzmaßnahmen bei 
explosionsfähigen Atmosphären. Diese Norm legt auch die Methoden für den 
Nachweis fest, dass das Gerät die Anforderungen dieser Norm erfüllt. 
Diese sind Besichtigen, Typprüfungen, Stückprüfungen und die 
Risikobeurteilung. Diese Norm gilt für Geräte, die so entworfen sind, 
dass sie zumindest unter den folgenden Bedingungen sicher sind: a) 
Verwendung in Innenräumen; b) Höhenlage bis 2 000 m; c) 
Umgebungstemperatur von 5 Grad Celsius bis 40 Grad Celsius; d) maximale 
relative Luftfeuchte 80 Prozent bei Temperaturen bis 31 Grad Celsius, 
linear abnehmend bis zu 50 Prozent relativer Luftfeuchte bei 40 Grad 
Celsius; e) Schwankungen der Netzversorgungsspannung bis zu plusminus 10 
Prozent der Nennspannung; f) transiente Überspannungen bis zu den Werten 
der Überspannungskategorie II (Diese Werte für transiente Überspannungen 
sind typisch für Geräte, die über die Gebäudeinstallation versorgt 
werden). g) zeitweilige Überspannungen, die in der Netzstromversorgung 
auftreten; h) zutreffender Verschmutzungsgrad, entsprechend der 
vorgesehenen Umgebung anzuwenden (in den meisten Fällen 
Verschmutzungsgrad 2). Hersteller dürfen für den Betrieb weiter 
eingeschränkte Umgebungsbedingungen festlegen, trotzdem muss das Gerät 
unter den genannten normalen Umgebungsbedingungen sicher sein. Diese 
Norm gilt für Geräte, die so entworfen sind, dass sie auch unter jeder 
beliebigen der folgenden Bedingungen, für die das Gerät vom Hersteller 
bemessen worden ist, sicher sind: a) Verwendung im Freien; b) Höhen über 
2 000 m; c) Umgebungstemperaturen unter 5 Grad Celsius oder über 40 Grad 
Celsius; d) relative Luftfeuchte über den in 1.4.1 angegebenen Werten; 
e) Schwankungen der Netzspannung, die plusminus 10 Prozent der 
Nennspannung überschreiten; f) nasse Umgebung; g) transiente 
Überspannungen bis zu den Werten der Überspannungskategorie III oder IV.
Zuständig ist das DKE/K 911 "Sicherheitsanforderungen an elektrische 
einschließlich elektronische Geräte für das Messen, Steuern und Regeln" 
der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik 
Informationstechnik in DIN und VDE.
DIN EN IEC 61326-1 VDE 0843-20-1:2022-11
Elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – EMV-Anforderungen

>Dieser Teil von IEC 61326 legt hinsichtlich der elektromagnetischen 
Verträglichkeit (EMV) die Anforderungen an die Störfestigkeit und die 
Störaussendung für elektrische Geräte fest, die aus einer Stromversorgung oder 
Batterie mit weniger als 1 000 V Wechselspannung oder weniger als 1 500 V 
Gleichspannung oder von dem Stromkreis, an dem gemessen wird, betrieben werden. 
Von diesem Teil der Norm werden Geräte erfasst, die für gewerblichen Gebrauch, 
industrielle Prozesse, industrielle Fertigung und für den Unterricht vorgesehen 
sind.
...
Mit zusätzlichem Zertifikat siehts halt besser aus und die Gewinnmarge 
wird höher.
Edit: 61010-1 bla bla hinzugefügt

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