Mechatronik Studium und Jobs danach Hi liebe Community, Ich habe meinen Bachelor in Informatik(FH) gemacht und überlege nun den master in Mechatronik (auch FH) zu machen. Von denen unter euch , die Mechatronik studiert haben bis zum master , was arbeitet ihr jetzt ? Ist es ein Schreibtisch- Job ? Ich habe nämlich für mich gemerkt, dass ich nicht den ganzen Tag im büro verbringen will sondern auch hands on arbeiten will. Denkt ihr das ist möglich nach einem Mechatronik master ? Bzw denkt ihr ich kann mich dann auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben ? Hat das jemand gemacht ? Oder was würdet ihr mir raten? (Habe auch überlegt stattdessen eine Lehre zu machen, jedoch tue ich mir im Studium sehr leicht , und gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle) LG
Bei einem Master erwartet man, dass der die Sprache auch in Schrift beherrscht. Da solltest du noch üben (Plenken, Gross/Kleinschreibung). Aber als Master einen Servicetechniker machen? Da wäre eine Lehre und praktische Ausbildung sicher sinnvoller gewesen.
Und habe bis jetzt auch nur den Bachelor fertig. Also bin am überlegen einen Master dranzuhängen , aber würde mich eben gerne erkundigen wie der Berufsalltag dann in der Realität aussieht
Irgendwie habe ich die Geschichte schon mal gelesen. Eine unglaubwürdige Räuberpistole mit höheren akademischen Abschluss machen um dann bewusst als Techniker zu vergammeln.
Alex Z. schrieb: > Ich habe nämlich für mich gemerkt, dass ich nicht den ganzen Tag im büro > verbringen will Alex Z. schrieb: > jedoch tue ich mir im Studium sehr leicht Beide Aussagen schließen sich gegenseitig aus. Wenn man gerne und leicht studiert, verbringt man eben den ganzen Tag mit Bürotätigkeit, das Studium ist keine praktische Arbeitsumgebung. Das Studium vermittelt Theorie in unerschöpflicher Menge, die Praxis sieht anders aus. Der Bachelor Informatik, der scheinbar mit Leichtigkeit erreicht wurde, war sicherlich auch nur reine Schreibtischtätigkeit, wenn auch viel Erfahrung mit Computerei erzielt wurde. Alex Z. schrieb: > denkt ihr ich kann mich dann > auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben ? Bewerben ja, aber eingestellt werden eher nein, weil dafür die praktische Laufbahn gewünscht wird mit Ausbildung und Berufserfahrung, die man als Student vor seinen Büchern am heimischen Schreibtisch nie bekommt. mfg
Alex Z. schrieb: > Denkt ihr das ist > möglich nach einem Mechatronik master ? Nein, das ist nicht möglich.
Alex Z. schrieb: > Von denen unter euch, die Mechatronik studiert haben bis zum Master, > was arbeitet ihr jetzt? Ist es ein Schreibtisch- Job? Wie sieht deine Vorgeschichte aus? Irgendeine handwerkliche Ausbildung (Feinmechaniker, Elektroniker, Fachinformatiker)? Was stellst du dir unter "hands on arbeiten" vor? Wieso studierst du dann Infomatik (was definitiv ein Büro-Job ist)? Unsere Mechatroniker arbeiten als Programmierer, Konstrukteure, Projektmanager oder in der Produktionssteuerung.
Alex Z. schrieb: > Sorry , hab vom Handy aus geschrieben Soll diese Ausrede vermitteln, dass Du einfach generell zu oberflächlich bist Dein Getippsel vor dem Senden noch mal durchzulesen? Gewöhne Dir an ordentlich zu schreiben, das kommt auch im echten Leben gut an!
Rahul D. schrieb: > Alex Z. schrieb: >> Von denen unter euch, die Mechatronik studiert haben bis zum Master, >> was arbeitet ihr jetzt? Ist es ein Schreibtisch- Job? > > Wie sieht deine Vorgeschichte aus? Irgendeine handwerkliche Ausbildung > (Feinmechaniker, Elektroniker, Fachinformatiker)? > Was stellst du dir unter "hands on arbeiten" vor? > Wieso studierst du dann Infomatik (was definitiv ein Büro-Job ist)? > > Unsere Mechatroniker arbeiten als Programmierer, Konstrukteure, > Projektmanager oder in der Produktionssteuerung. Zur Frage warum ich studiere: Ich habe während dem Informatik Studium als Informatiker gearbeitet und bin dann draufgekommen dass ich mir den Arbeitsalltag als Programmierer nicht vorstellen kann. Da ich aber schon mit mehr als der Hälfte des Studiums fertig war, habe ich mich dazu entschlossen es noch fertig zu machen, damit ich einen Abschluss habe. (Man hat mir geraten , dass es immer gut ist wenn man einen Bachelor Abschluss hat , weil wer weiß für was man es in der Zukunft noch braucht) Mit hands on arbeiten Stelle ich mir sowas vor wie Wartung, Reperatur von Maschinen und/oder Aufbau von Prototypen
Wenn Du mit Nachtschichten kein Problem hast dann arbeite doch in der Instandhaltung, da gibt es zahlreiche unterschiedlichste Betriebe.
Alex Z. schrieb: > Denkt ihr das ist möglich nach einem Mechatronik master ? Bzw denkt ihr > ich kann mich dann auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben > ? Dir ist schon klar, dass ein Servicetechniker auch das Gehalt eines Servcetechnikers bekommt? > gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle Das mit dem Gehalt haben wir ja jetzt geklärt. Aber sag doch mal: welchen sozialen Rang nehmen deiner Ansicht nach Servicetechniker mit eklatanten Rechtschreibschwächen ein? Alex Z. schrieb: > Mit hands on arbeiten Stelle ich mir sowas vor wie Wartung, Reperatur > von Maschinen und/oder Aufbau von Prototypen Dafür braucht man keinen Master. Aber frag doch mal beim TÜV an, die suchen immer Leute, die "on Tour" gehen und Anlagen (re)zertifizieren. BTW: Scheixx Plenkerei!! Es ist auch auf dem Handy möglich, fehlerfreie Texte zu erzeugen. Man darf dem Ding nur nicht durch ständige Wiederholung beibringen, dass es immer ein Leerzeichen einfügen muss! BTW2: gerade ein Servicetechniker sollte brauchbare Sätze zuwege bringen, denn er steht dauernd mit Kunden in Kontakt. BTW3: einer meiner Professoren fragte uns immmer wieder mal ein wenig provokant: "Und Sie, meine Dame, meine Herren(*), wollen also zur geistigen Elite des Landes gehören?" Und Recht hatte er: wer sich dank seiner Bildung zur "geistigen Elite" zählen will, der sollte grundlegende Gedankengänge und Aufgaben schon mal selbständig lösen können. (*) Verhältnis 1:27
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Christian S. schrieb: > Alex Z. schrieb: >> Ich habe nämlich für mich gemerkt, dass ich nicht den ganzen Tag im büro >> verbringen will > > Alex Z. schrieb: >> jedoch tue ich mir im Studium sehr leicht > > Beide Aussagen schließen sich gegenseitig aus. Wenn man gerne und leicht > studiert, verbringt man eben den ganzen Tag mit Bürotätigkeit, das > Studium ist keine praktische Arbeitsumgebung. Das Studium vermittelt > Theorie in unerschöpflicher Menge, die Praxis sieht anders aus. > Der Bachelor Informatik, der scheinbar mit Leichtigkeit erreicht wurde, > war sicherlich auch nur reine Schreibtischtätigkeit, wenn auch viel > Erfahrung mit Computerei erzielt wurde. > > > Alex Z. schrieb: >> denkt ihr ich kann mich dann >> auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben ? > > Bewerben ja, aber eingestellt werden eher nein, weil dafür die > praktische Laufbahn gewünscht wird mit Ausbildung und Berufserfahrung, > die man als Student vor seinen Büchern am heimischen Schreibtisch nie > bekommt. > > mfg Naja ich würde ja an einer FH studieren. Da hat man schon sehr viel Praxis Bezug in Form von Laboren. Und ja, Theorie lernen fällt mir leicht aber das heißt nicht dass ich es längerfrisitg machen will oder in meinem Job später nur geistig arbeiten will. Aber ja , im Informatik Bachelor bin ich viel vor dem Schreibtisch gesessen. Außer Elektronik, das hatte ich auch im Labor.
Lothar M. schrieb: > Dir ist schon klar, dass ein Servicetechniker auch das Gehalt eines > Servcetechnikers bekommt? Das Thema hatten wir schon mal. Es nützt nix wenn der Arbeitsmarkt es nicht hergibt. Man kann auch studiert haben und muss bei McDonald's arbeiten. Das Gehalt eines Servicetechnikers ist wenigstens ein ehrlich verdientes!
Lothar M. schrieb: > Verhältnis 1:27 paradiesisch. Bei uns war es 5:1000! Wäre witzig gewesen, das Audimax in Darmstadt von oben zu filmen, wie 5 Trauben von Kerlen um die Mädels rum wimmelten. Eine davon hat bald abgebrochen und ist Pilotin geworden.
Hannes J. schrieb: > Irgendwie habe ich die Geschichte schon mal gelesen. Die kommt alle 4 Wochen, jetzt ist bald wieder der nächste Monat - passt!
Alex Z. schrieb: > Bzw denkt ihr ich kann mich dann > auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben ? Wenn das nicht so ein "Freitagsding" ist, dann würde ich, wenn ich dein Vater wäre, das gesamte Studiengeld von dir zurück haben wollen. Nichts gegen den Job als Service Techniker, denn den habe ich selbst fast 38 Jahre lang gemacht und wie ich schon zu Moritz sagte (ein Freund und mittlerweile ärztlicher Direktor in der Klinik in der Nähe): "Ja Moritz, hättest du nicht so gut in der Schule aufgepasst, dann könntest du das jetzt auch!" Er war so sehr über meine Freiheiten überrascht. Also, wenn man studiert und gut, dass du es getan hast, dann will man kein Service Techniker sein, dann leitet man die Niederlassung.
Alex Z. schrieb: > Sorry , hab vom Handy aus geschrieben Das darf keine Ausrede sein. Von einem Studierten kann man verlangen, dass er vor dem Absenden Korrektur liest. ;)
Frank O. schrieb: > Also, wenn man studiert und gut, dass du es getan hast, dann will man > kein Service Techniker sein, dann leitet man die Niederlassung. Och, das würde ich nicht unbedingt so sagen: Wenn man Technik wirklich mag ist "Service" auch für einen Ingenieur toll: Nicht unbedingt "first Level", also für Wartung usw. sondern dann, wenn die anderen nicht klarkommen. Habe ich viele Jahre gemacht und es war gut. Aber dann wird auch erwartet daß der teuer eingeflogene Experte das Problem löst. Die Stimmung beim Kunden ist dann meist schon im Keller. Aber irgendwann muss man sich überlegen ob man das mit 60 noch immer will. Bei mir wa mit 50 die Luft raus. Jetzt leite ich eine Instandhaltungstruppe und klettere noch immer in den Anlagen herum.
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Jörg K. schrieb: > Jetzt leite ich eine > Instandhaltungstruppe und klettere noch immer in den Anlagen herum. Du hast schon verstanden wie es gemeint war.
Frank O. schrieb: > Du hast schon verstanden wie es gemeint war. Ja :-) Aber da habe ich leider so einen reflexhaftes Verhalten: "Der Ingenieur fasst nix mehr selber an" triggert sofort. Ich arbeite an der Selbstkontrolle...
René H. schrieb: > Alex Z. schrieb: >> Sorry , hab vom Handy aus geschrieben > > Das darf keine Ausrede sein. Von einem Studierten kann man verlangen, > dass er vor dem Absenden Korrektur liest. ;) Das ist sowas von zutreffend, schade, dass man dafür nur einmal positiv bewerten kann!! Nur wird das leider auch Nichts am Verständnis guter Rechtschreibung als "Ding für besondere Gelegenheiten" ändern...
Hast du eigentlich schon mal irgendwas gearbeitet? Oder zumindest ein Betriebspraktikumgemacht? Als Student hat man ja häufig einen Werkstudentenjob.
Rahul D. schrieb: > Hast du eigentlich schon mal irgendwas gearbeitet? > Oder zumindest ein Betriebspraktikumgemacht? > Als Student hat man ja häufig einen Werkstudentenjob. Ja habe ich , eigentlich eh viele Sachen , bisschen Robotik und IT Security, aber eben alles sehr schreibtischlastig und auf Informatik bezogen. Habe auch im Labor gearbeitet , aber habe eben auch nur Datenanalyse dort gemacht.
Alex Z. schrieb: > Ja habe ich. > Eigentlich eh viele Sachen: > bisschen Robotik und IT Security, aber eben alles sehr schreibtischlastig > und auf Informatik bezogen. Habe auch im Labor gearbeitet, aber habe eben > auch nur Datenanalyse dort gemacht. Also nichts mit "hands on"? Das solltest du erst mal ausprobieren, wenn du sowieso überlegst, eine Lehre zu beginnen.
Rahul D. schrieb: > Alex Z. schrieb: >> Ja habe ich. >> Eigentlich eh viele Sachen: >> bisschen Robotik und IT Security, aber eben alles sehr schreibtischlastig >> und auf Informatik bezogen. Habe auch im Labor gearbeitet, aber habe eben >> auch nur Datenanalyse dort gemacht. > > Also nichts mit "hands on"? Das solltest du erst mal ausprobieren, wenn > du sowieso überlegst, eine Lehre zu beginnen. Ja mein Plan ist eh Praktika zu finden. Deswegen auch die Überlegung mit dem Wechsel zu Mechatronik. Dann könnte ich mich gegebenfalls auf solche stellen bewerben. Das einzige was ich eben nicht einschätzen kann (und deswegen auch die Frage hier) , ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische Erfahrung bekomme um mich auch bei "hands-on" Stellen bewerben zu können.
Alex Z. schrieb: > ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische > Erfahrung bekomme um mich auch bei "hands-on" Stellen bewerben zu > können. Nein, beim Master sind wenig Praktikas üblich. Mache Werkstudent oder was ganz anderes.
Alex Z. schrieb: > Ja mein Plan ist eh Praktika zu finden. Deswegen auch die Überlegung mit > dem Wechsel zu Mechatronik. Dann könnte ich mich gegebenfalls auf solche > stellen bewerben. Mit deiner Vorbildung? Das wird schwierig, da Arbeitgeber gerne das nutzen, was sie billig bekommen können (ein Inf-Bachelor für lau? Super!) Such dir einen Werkstudentenjob, in einem Bereich/Produktbranche, der dich interessiert. > Das einzige was ich eben nicht einschätzen kann (und deswegen auch die > Frage hier) , ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische > Erfahrung bekomme um mich auch bei "hands-on" Stellen bewerben zu > können. Bei uns macht kein Master-Abschluss "hands-on"-Arbeit; höchstens Fehlersuche bei den von ihnen entwickelten Sachen.
Alex Z. schrieb: > ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische Erfahrung bekomme Die Antwort lautet ganz klar: nein. An der Schule lernst du nur, wie es an der Schule zugeht. Praktikanten oder Masteranden in Firmen bekommen ihre Kuschelecke, wo sie sich austoben können. Und vor allem: du wirst keine externe Masterarbeit finden, wo "Hands on" verlangt wird. Als Mechatroniker wirst du bei deiner Masterarbeit bestenfalls theoretische Untersuchungen und evtl. eine Konstruktion machen. Wenn du sehehn willst, ob und wie dein Produkt hinterher tatsächlich eingesetzt wird, dann musst du hinterher bei der Firma bleiben. Rahul D. schrieb: > höchstens Fehlersuche bei den von ihnen entwickelten Sachen ... wenn sie das Glück haben, dass die Funktionsmodelle/Prototypen rechtzeitig fertig werden.
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Alex Z. schrieb: > Naja ich würde ja an einer FH studieren. Da hat man schon sehr viel > Praxis Bezug in Form von Laboren. Mag sein, daß man dies vom Hörensagen so kennt. Praxis sieht aber noch ganz anders aus, als im Labor der Hochschule vorgegebene Szenarien durchzuexerzieren, die dann der Assistent des Profs im Rahmen seines Wissensschatzes bewerten können soll. Überzeugt mich nicht. Alex Z. schrieb: > ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische > Erfahrung bekomme Nein, eben genau dort nicht. Nur als Idee: https://www.bohrinsel-job-portal.net/ mfg
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Jörg K. schrieb: > Wenn man Technik wirklich mag ist "Service" auch für einen Ingenieur > toll: Nicht unbedingt "first Level", also für Wartung usw. sondern dann, > wenn die anderen nicht klarkommen. Habe ich viele Jahre gemacht und es > war gut. Aber nur, wenn nicht allzu oft. Ich habe einige Jahre am Telefon Händchen gehalten, wenn die Außendienstler nicht weiter wussten. Selbst zum Kunden sollte die Ausnahme darstellen, erweiterte aber den Horizont, wie es im Feld tatsächlich aussieht und war meist recht interessant. > Aber dann wird auch erwartet daß der teuer eingeflogene Experte das > Problem löst. Die Stimmung beim Kunden ist dann meist schon im Keller. So ist das und erfordert neben soliden Systemkenntnissen eine stabile Persönlichkeit mit sicherem Auftreten. Danach kommt dann in der Firma die Hauerei "hängt den Boten", wenn das Ergebnis aufwendige Nacharbeit zu eigenen Lasten ist. Das ist kein Job für einen Frischling fern von Mama. > Aber irgendwann muss man sich überlegen ob man das mit 60 noch immer > will. Bei mir war mit 50 die Luft raus. Bei den Rentendiskussionen wird immer von körperlicher Arbeit gesprochen und die mentale Last gewisser Tätigkeiten ignoriert. Ich erinnere mich an mehrere (ex)Kollegen, die die Firma verlassen haben oder in psychatrische Behandlung gingen bis hin zu einem Außendienstler, der danach Selbstmord machte. > Jetzt leite ich eine > Instandhaltungstruppe und klettere noch immer in den Anlagen herum. Dann weiß der Leiter (Du) wenigstens, auf was es ankommt - das fehlt vielen Firmen. Christian S. schrieb: > Nur als Idee: > https://www.bohrinsel-job-portal.net/ Die brauchen keine Clowns, die sich im Internetforum ausheulen.
Manfred es wäre schön, wenn du immer so schreiben würdest. Das alles kann ich voll unterstreichen, auch wenn ich den letzten Satz anders geschrieben hätte.
Der Text de TO liest sich wieder nach einer Materialsuche von GeisteswissenschaflterInnen, die damit ihre nutzlosen politisch korrekten Habilitationsschriften füllen.
Lothar M. schrieb: > ... wenn sie das Glück haben, dass die Funktionsmodelle/Prototypen > rechtzeitig fertig werden. Second level support...
von ganz oben: > Oder was würdet ihr mir raten? Geh' in irgendein Land mit wenigstens noch ein bisschen Zukunft! > ...gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle Davon kannst Du Dir leider nix kaufen... ;-)
Uwe schrieb: > Geh' in irgendein Land mit wenigstens noch ein bisschen Zukunft! Ich glaub Flüchtlinge haben nirgendwo eine Zukunft. Vor allem wenn man die dortige Sprache nicht versteht.
Alex Z. schrieb: > Bzw denkt ihr ich kann mich dann auch auf stellen wie service techniker > etc. bewerben ? Ohne handwerkliche Ausbildung wirst du wahrscheinlich als Quereinsteiger behandelt, also Mindestlohn.
Alex Z. schrieb: > Sorry , hab vom Handy aus geschrieben Mein Handy kann fehlerfrei schreiben und kann sogar die Groß/Kleinschreibung. Vielleicht ist deln Handy kaputt - Wackelkontakt?
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Thomas Re schrieb: > Vielleicht ist deln Handy kaputt - Wackelkontakt? Ganz sicher nicht. Er hat nur die KI auf Gen-Z und alles was an Schneeflöckchen danach kommt eingestellt. Die fühlen sich sonst von überdurchschnittlicher Rechtschreibung diskriminiert. ;)
Alex Z. schrieb: > gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle Das bekommt man nicht alleine durch Gehalt. Außer vielleicht bei Menschen, die das andere Geschlecht nur des Geldes wegen wollen.
Hallo Dieter. Dieter D. schrieb: > Der Text de TO liest sich wieder nach einer Materialsuche von > GeisteswissenschaflterInnen, die damit ihre nutzlosen politisch > korrekten Habilitationsschriften füllen. Und Deine Texte lesen sich oft wie verdeckte erzkonservative bis rechtsradikale politisch-ideologische Propaganda. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
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Hallo Alex und Jörg. Alex Z. schrieb: > > Hat das jemand gemacht ? So ähnlich. Ich habe eine Lehre als Energieanlagenelektroniker gemacht, anschließend in E-Technik ein Diplom-I. Jetzt arbeite ich als Facharbeiter. > Oder was würdet ihr mir raten? (Habe auch überlegt stattdessen eine > Lehre zu machen, jedoch tue ich mir im Studium sehr leicht , und > gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle) Mach eine Lehre. Wenn Du einen Master hast, und Dich stellt keiner als Master ein, wirst Du auch nicht als Facharbeiter eingestellt, weil mangelnde praktische Erfahrung. D.h. Du kommst nur noch als Handlanger unter. Kann Dir mit Lehre auch passieren (mir z.B.), ist aber seltener. Praktische Erfahrung bekommt man an keiner UNI-, TH oder FH oder Technikerschule. Die bekommt man nur im Job. Und weil ich nach dem Studium zu lange aus dem Job raus war, war meine praktische Erfahrung auch reichlich veraltet. Wissenshalbwertszeit ist ungefähr 5 Jahre, mit Tendenz zu weniger. Mir hat es sehr geholfen, eine Facharbeiterstelle zu finden, dass ich nicht nur eine Lehre hatte, sondern auch privat viel gebastelt habe. Jörg K. schrieb: >> Also, wenn man studiert und gut, dass du es getan hast, dann will man >> kein Service Techniker sein, dann leitet man die Niederlassung. > > Och, > das würde ich nicht unbedingt so sagen: > Wenn man Technik wirklich mag ist "Service" auch für einen Ingenieur > toll. Naja. Wenn ich als Ingenieur Technik mag, bedeutet das nicht, dass ich das Händchen für den Umgang mit Kunden habe, das Händchen für Führungsaufgaben habe oder extrem Stressbelastungsfähig bin. Und nein, man wächst meistens nicht an seinen Aufgaben, sondern man geht unter. Von den Untergegangenen hört man nur nichts mehr. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Survivorship_Bias > Aber irgendwann muss man sich überlegen ob man das mit 60 noch immer > will. Es geht selten ums wollen, meistens ums können. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
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Bernd W. schrieb: > Ich habe eine Lehre als Energieanlagenelektroniker gemacht, anschließend > in E-Technik ein Diplom-I. > Jetzt arbeite ich als Facharbeiter. Wow! Das ist hart. Tut mir sehr leid, dass das so verlaufen ist.
Bernd W. schrieb: > Und Deine Texte lesen sich oft ... Wer öfters mit dem ÖPNV unterwegs ist, bekommt vieles außerhalb der eigenen Blase mit. Diese Auswüchse von LowLevel-Niveaus gibt es leider durchaus. Wenn es sich eignet etwas unerwartet ins Wespennest zu stechen, hole ich aus jeder Ecke noch etwas hervor und klaue auch Ideen aus anderen Blasen, auch aus dieser. Ich kenne da so einige Nichttechniker, die sich in der Form äußerten, dass die Techniker sich am leichtesten aushören lassen, wie der Arbeitsmarkt ist und daher am leichtesten bei der Einstellung gedrückt werden könnten. Die Mißbrauchen auch Technikerforen zur Informationsgewinnung. Seit Corona sind auch viele dieser Personen viel weniger unterwegs, weil fast die ganze Woche aus dem Homeoffice gearbeitet wird. Wenn diese dann doch mal fahren, dann sind diese merklich später unterwegs. Dadurch entfernt sich deren Blase auch immer weiter.
Frank O. schrieb: > Wow! Das ist hart. Es gab im letzten Jahrtausend zwei technische Hochschuljahrgänge, die waren in so ein Rezessionsloch gefallen. Nur ein drittel kam in den Einkommensbereich mit akademischer Bildung, aber auch nur ein Teil davon fanden Beschäftigung gemäß der Studienrichtung. Auf Anhieb fallen mir zwei Ingenieure ein, die heute noch als Paketausfahrer und Sanitätsfahrer arbeiten.
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Dieter D. schrieb: > Auf Anhieb fallen mir > zwei Ingenieure ein, die heute noch als Paketausfahrer und > Sanitätsfahrer arbeiten. Ich hatte wirklich keine Ahnung. Bei den Ing. dachte ich immer, dass alles safe ist.
Bernd W. schrieb: > Und nein, > man wächst meistens nicht an seinen Aufgaben, sondern man geht unter. Dass es Dir so gegangen zu sein scheint, darfst' nicht verallgemeinern. Ich habe in der Firma immer Dinge bekommen, die für mich neu und herausfordernd waren. Dafür passt wohl nicht jeder Typ Mensch, neben Lernbereitschaft muß man auch mit Pannen und natürlich Streß umgehen können. Bernd W. schrieb: > Wenn ich als Ingenieur Technik mag, bedeutet das nicht, dass ich > das Händchen für den Umgang mit Kunden habe, Der Umgang mit Kunden war niemals meine favorisierte Tätigkeit, aber eine Kommunikation mit externen Firmen war Tagesgeschäft. Mit den 'offiziellen' Ansprechpartnern wie Projektmanager oder Qualitätsverantwortlicher hat es mehrfach gekracht, der (inoffiziell entstandene) Umgang mit den Entwicklern verlief überwiegend positiv.
Alex Z. schrieb: > ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische > Erfahrung bekomme um mich auch bei "hands-on" Stellen bewerben zu > können. Hands-on-Stellen sind z.B. Inbetriebnahme. Die Erfahrung lernst Du on the Job oder gar in 6 oder 12 Monaten Schulung. Abgesehen von der Entwicklung, wo Du manchmal direkt weitermachen kannst, gibt es keine Stelle, für die ein FH-Absolvent genügend Erfahrung hätte, schon gar keine praktische. Die hat man höchstens durch seinen Beruf vorher oder durch Praxissemester / Masterarbeit genau dort. Überlege Dir, wie Du Dir Hands-On vorstellst (mit oder ohne Reisen, körperlich anstrengend oder im weißen Kittel, in Uniform oder im Reinraum, ...)
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Hallo Dieter. Dieter D. schrieb: >> Und Deine Texte lesen sich oft ... > > Wer öfters mit dem ÖPNV unterwegs ist, bekommt vieles außerhalb der > eigenen Blase mit. Diese Auswüchse von LowLevel-Niveaus gibt es leider > durchaus. Wenn es sich eignet etwas unerwartet ins Wespennest zu > stechen, hole ich aus jeder Ecke noch etwas hervor und klaue auch Ideen > aus anderen Blasen, auch aus dieser. Soso, Du hörst also bei Gesprächen im Bus mit. Bist Du Dir denn sicher, dass Du auch alles richtig verstanden hast, so rein akustisch? Ist ja nicht so störungsfrei. Andere Gespräche in vergleichbarer Lautstärke, der Busfahrer hört Radio, und hier in der Einöde werden, gerade spätabends, furchtbare Klapperkisten eingesetzt. ;O) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Bruno V. schrieb: > Abgesehen von der Entwicklung, wo Du manchmal direkt weitermachen > kannst, gibt es keine Stelle, für die ein FH-Absolvent genügend > Erfahrung hätte, schon gar keine praktische. Ist das bei Uni-Absolventen grundlegend anders? Warum? Grade in der Entwicklung ist praktische Erfahrung sehr hilfreich. Denn nur, wenn man viele andere Geräte gesehen und analysiert (und ggfs. repariert) hat, weiß man, welche Fehler man nicht mehr selber machen muss, weil sie schon "erprobt" sind. Frank O. schrieb: > Bei den Ing. dachte ich immer, dass alles safe ist. Kommt eben auch sehr drauf an, ob der Ingenieur gut und für den Job überhaupt geeignet ist. Wie sage ich immer: den Wert des guten Ingenieurs erkennt man erst, wenn man einen Schlechten erwischt hat. Dieter D. schrieb: > Wer öfters mit dem ÖPNV unterwegs ist, bekommt vieles außerhalb der > eigenen Blase mit. - https://www.piper.de/bahngespraeche-intime-gespraeche-im-oeffentlichen-nahverkehr Was ich da aber vorrangig sehe, sind Leute, die in ihr Handy starren. Bist du eher so einer, der alle anquatscht? - https://www.wikihow.com/Start-a-Conversation-with-Someone-on-the-Train,-Bus-or-Subway
Geh bei einem Anlagenhersteller ins Feld für Service und Inbetriebnahme, Da ist von Hände schmutzig machen bis Powerpontpräsentation erstellen, alles dabei und du verdienst gutes Geld, bist allerdings auch in der Weltgeschichte unterwegs.
Übrigens hier ist ein Zukunftsberuf fuer Mechatroniker: https://www.t-online.de/mobilitaet/autos/id_100172782/autodiebstahl-alte-handys-werden-von-kriminellen-zum-einbruch-benutzt.html
>> Wer öfters mit dem ÖPNV unterwegs ist, bekommt vieles außerhalb der >> eigenen Blase mit. > Soso, Du hörst also bei Gesprächen im Bus mit. Bist Du Dir denn sicher, > dass Du auch alles richtig verstanden hast, so rein akustisch? Ist ja > nicht so störungsfrei. Andere Gespräche in vergleichbarer Lautstärke, > der Busfahrer hört Radio, und hier in der Einöde werden, gerade > spätabends, furchtbare Klapperkisten eingesetzt. ;O) Is wohl regional sehr unterschiedlich. In einer zum Berufsverkehrstosszeiten gut gefüllten S-, U- oder Regionalbahn nimmt man als unfreiwilliger Zuhörer an etlichen nah- und fernmündlichen Unterhaltungen teil. Kürzlich war da ein Paar "auf Lehramt" Studenteninnen, das sich darüber beklagte, das es ohne KI nicht möglich wäre, das Vorlesungsscript durchzuarbeiten und das der eine Papa das auch stark beruflich nutzt und dazu auf den "Copilot" schwört". Sicher gibt es Tausend andere Themen, aber die fängt meine Aufmerksamkeit nicht ein, weil sie gerade auf anderes gerichtet ist (bspw. Lesen, am Laptop arbeiten, Sitzmeditation, aktuallisierte Anschlußmöglichkeiten des ÖPNV checken, ...).
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Bradward B. schrieb: > Kürzlich war da ein Paar "auf Lehramt" Studenteninnen, das sich darüber > beklagte, das es ohne KI nicht möglich wäre, das Vorlesungsscript > durchzuarbeiten Früher hätte das klar auf das Ziel Grundschullehrer hingedeutet: Das Studium ist kurz und es macht Spaß, mit kleinen Kindern Liedchen zu singen und Ball zu spielen. Heute hören sich manche späteren Oberstudiendirektoren ähnlich an. Jedenfalls in manchen Regionen.
Jörg K. schrieb: > Aber irgendwann muss man sich überlegen ob man das mit 60 noch immer > will. Genau und zwar rechtzeitig. Ich liebte meinen Job im Aussendienst, treppauf treppab mit dem 25kg Reaparaturkoffer als Fernsehtechniker und auch bei einem Kunden in den 13ten Stock wo der Aufzug defekt war. Ich wußte daß ich das mit 60 nicht mehr wollte, abgesehen davon wechselte der Job schon zu Module. Reparaturen auf Bauteilebene wurden immer seltener, also war es Zeit endlich zu studieren. Ich war froh den Absprung geschafft zu haben, denn selbst im Studium wurden die Semesterjobs in Reparaturwerkstätten immer weniger. Zum Schluß hatte ich Arbeit bei einem Architekten und in einem Projekt von ihm auf dem Bau, Gräben ausgehoben und Wände hochgemauert.
Beitrag #8049269 wurde vom Autor gelöscht.
Bernd W. schrieb: > Soso, Du hörst also bei Gesprächen im Bus mit. Bist Du Dir denn sicher, > dass Du auch alles richtig verstanden hast, so rein akustisch? I Wer in einer modernen U-Bahn nicht alles verstehen kann, was jemand auf dem Sitz neben/vor/hinter dir sagt, der hat ein Hörproblem. Vielleicht ohne sich dessen bewusst zu sein, das kommt ja oft schleichend. Bei Umgebungsgeräuschen oder in Gesellschaften nicht alle einzelnen Sprecher verstehen zu können, obwohl man sie laut genug hört, ist ein so verbreitetes Problem, dass die Hörgerätebranche seit Jahren versucht, dem mit KI entgegenzuwirken.
Thomas Re schrieb: > Mein Handy kann fehlerfrei schreiben und kann sogar die > Groß/Kleinschreibung. KLar. Aber beim OP ist es ja auch der Sachinhalt/Stil. Wenn er als Bewerber an Unternehmen (oder später an Kunden) auch in so einem Stil schreibt, hilft ihm die Rechtschreibprüfung am PC auch nicht, ein - wie er es nennt - hohes "gesellschaftliches Ansehen" zu erreichen - die nutzt so viel wie ein großes Auto.
Lothar M. schrieb: > Ist das bei Uni-Absolventen grundlegend anders? Warum? Nein. Warum sollte es? Da gibt es zwar auch viele Hands-On-Jobs (Chirurg oder Sportlehrer z.B.), aber meist auch mit einer Art "Referendariat".
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