Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Job nach einem Masterstudium in Mechatronik


von Alex Z. (alex_z750)


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Mechatronik Studium und Jobs danach

Hi liebe Community,

Ich habe meinen Bachelor in Informatik(FH) gemacht und  überlege nun den 
master in Mechatronik (auch FH) zu machen.

Von denen unter euch , die Mechatronik studiert haben bis zum master , 
was arbeitet ihr jetzt ? Ist es ein Schreibtisch- Job ?

Ich habe nämlich für mich gemerkt, dass ich nicht den ganzen Tag im büro 
verbringen will sondern auch hands on arbeiten will. Denkt ihr das ist 
möglich nach einem Mechatronik master ? Bzw denkt ihr ich kann mich dann 
auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben ?

Hat das jemand gemacht ?
Oder was würdet ihr mir raten? (Habe auch überlegt stattdessen eine 
Lehre zu machen, jedoch tue ich mir im Studium sehr leicht , und 
gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle)

LG
von Helmut -. (dc3yc)


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Bei einem Master erwartet man, dass der die Sprache auch in Schrift 
beherrscht. Da solltest du noch üben (Plenken, Gross/Kleinschreibung).
Aber als Master einen Servicetechniker machen? Da wäre eine Lehre und 
praktische Ausbildung sicher sinnvoller gewesen.
von Alex Z. (alex_z750)


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Sorry , hab vom Handy aus geschrieben
von Alex Z. (alex_z750)


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Und habe bis jetzt auch nur den Bachelor fertig.
Also bin am überlegen einen Master dranzuhängen , aber würde mich eben 
gerne erkundigen wie der Berufsalltag dann in der Realität aussieht
von Hannes J. (pnuebergang)


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Irgendwie habe ich die Geschichte schon mal gelesen. Eine unglaubwürdige 
Räuberpistole mit höheren akademischen Abschluss machen um dann bewusst 
als Techniker zu vergammeln.
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Alex Z. schrieb:
> Ich habe nämlich für mich gemerkt, dass ich nicht den ganzen Tag im büro
> verbringen will

Alex Z. schrieb:
> jedoch tue ich mir im Studium sehr leicht

Beide Aussagen schließen sich gegenseitig aus. Wenn man gerne und leicht 
studiert, verbringt man eben den ganzen Tag mit Bürotätigkeit, das 
Studium ist keine praktische Arbeitsumgebung. Das Studium vermittelt 
Theorie in unerschöpflicher Menge, die Praxis sieht anders aus.
Der Bachelor Informatik, der scheinbar mit Leichtigkeit erreicht wurde, 
war sicherlich auch nur reine Schreibtischtätigkeit, wenn auch viel 
Erfahrung mit Computerei erzielt wurde.


Alex Z. schrieb:
> denkt ihr ich kann mich dann
> auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben ?

Bewerben ja, aber eingestellt werden eher nein, weil dafür die 
praktische Laufbahn gewünscht wird mit Ausbildung und Berufserfahrung, 
die man als Student vor seinen Büchern am heimischen Schreibtisch nie 
bekommt.

mfg
von Gunnar F. (gufi36)


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Alex Z. schrieb:
> Denkt ihr das ist
> möglich nach einem Mechatronik master ?

Nein, das ist nicht möglich.
von Rahul D. (rahul)


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Alex Z. schrieb:
> Von denen unter euch, die Mechatronik studiert haben bis zum Master,
> was arbeitet ihr jetzt? Ist es ein Schreibtisch- Job?

Wie sieht deine Vorgeschichte aus? Irgendeine handwerkliche Ausbildung 
(Feinmechaniker, Elektroniker, Fachinformatiker)?
Was stellst du dir unter "hands on arbeiten" vor?
Wieso studierst du dann Infomatik (was definitiv ein Büro-Job ist)?

Unsere Mechatroniker arbeiten als Programmierer, Konstrukteure, 
Projektmanager oder in der Produktionssteuerung.
von Alexander (alecxs)


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Alex Z. schrieb:
> Sorry , hab vom Handy aus geschrieben

Soll diese Ausrede vermitteln, dass Du einfach generell zu oberflächlich 
bist Dein Getippsel vor dem Senden noch mal durchzulesen? Gewöhne Dir an 
ordentlich zu schreiben, das kommt auch im echten Leben gut an!
von Alex Z. (alex_z750)


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Rahul D. schrieb:
> Alex Z. schrieb:
>> Von denen unter euch, die Mechatronik studiert haben bis zum Master,
>> was arbeitet ihr jetzt? Ist es ein Schreibtisch- Job?
>
> Wie sieht deine Vorgeschichte aus? Irgendeine handwerkliche Ausbildung
> (Feinmechaniker, Elektroniker, Fachinformatiker)?
> Was stellst du dir unter "hands on arbeiten" vor?
> Wieso studierst du dann Infomatik (was definitiv ein Büro-Job ist)?
>
> Unsere Mechatroniker arbeiten als Programmierer, Konstrukteure,
> Projektmanager oder in der Produktionssteuerung.

Zur Frage warum ich studiere:
Ich habe während dem Informatik Studium als Informatiker gearbeitet und 
bin dann draufgekommen dass ich mir den Arbeitsalltag als Programmierer 
nicht vorstellen kann. Da ich aber schon mit mehr als der Hälfte des 
Studiums fertig war, habe ich mich dazu entschlossen es noch fertig zu 
machen, damit ich einen Abschluss habe. (Man hat mir geraten , dass es 
immer gut ist wenn man einen Bachelor Abschluss hat , weil wer weiß für 
was man es in der Zukunft noch braucht)
Mit hands on arbeiten Stelle ich mir sowas vor wie Wartung, Reperatur 
von Maschinen und/oder Aufbau von Prototypen
von Alexander (alecxs)


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Wenn Du mit Nachtschichten kein Problem hast dann arbeite doch in der 
Instandhaltung, da gibt es zahlreiche unterschiedlichste Betriebe.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alex Z. schrieb:
> Denkt ihr das ist möglich nach einem Mechatronik master ? Bzw denkt ihr
> ich kann mich dann auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben
> ?
Dir ist schon klar, dass ein Servicetechniker auch das Gehalt eines 
Servcetechnikers bekommt?

> gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle
Das mit dem Gehalt haben wir ja jetzt geklärt. Aber sag doch mal: 
welchen sozialen Rang nehmen deiner Ansicht nach Servicetechniker mit 
eklatanten Rechtschreibschwächen ein?

Alex Z. schrieb:
> Mit hands on arbeiten Stelle ich mir sowas vor wie Wartung, Reperatur
> von Maschinen und/oder Aufbau von Prototypen
Dafür braucht man keinen Master. Aber frag doch mal beim TÜV an, die 
suchen immer Leute, die "on Tour" gehen und Anlagen (re)zertifizieren.

BTW: Scheixx Plenkerei!!
Es ist auch auf dem Handy möglich, fehlerfreie Texte zu erzeugen. Man 
darf dem Ding nur nicht durch ständige Wiederholung beibringen, dass 
es immer ein Leerzeichen einfügen muss!

BTW2: gerade ein Servicetechniker sollte brauchbare Sätze zuwege 
bringen, denn er steht dauernd mit Kunden in Kontakt.

BTW3: einer meiner Professoren fragte uns immmer wieder mal ein wenig 
provokant: "Und Sie, meine Dame, meine Herren(*), wollen also zur 
geistigen Elite des Landes gehören?"

Und Recht hatte er: wer sich dank seiner Bildung zur "geistigen Elite" 
zählen will, der sollte grundlegende Gedankengänge und Aufgaben schon 
mal selbständig lösen können.

(*) Verhältnis 1:27
: Bearbeitet durch Moderator
von Alex Z. (alex_z750)


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Christian S. schrieb:
> Alex Z. schrieb:
>> Ich habe nämlich für mich gemerkt, dass ich nicht den ganzen Tag im büro
>> verbringen will
>
> Alex Z. schrieb:
>> jedoch tue ich mir im Studium sehr leicht
>
> Beide Aussagen schließen sich gegenseitig aus. Wenn man gerne und leicht
> studiert, verbringt man eben den ganzen Tag mit Bürotätigkeit, das
> Studium ist keine praktische Arbeitsumgebung. Das Studium vermittelt
> Theorie in unerschöpflicher Menge, die Praxis sieht anders aus.
> Der Bachelor Informatik, der scheinbar mit Leichtigkeit erreicht wurde,
> war sicherlich auch nur reine Schreibtischtätigkeit, wenn auch viel
> Erfahrung mit Computerei erzielt wurde.
>
>
> Alex Z. schrieb:
>> denkt ihr ich kann mich dann
>> auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben ?
>
> Bewerben ja, aber eingestellt werden eher nein, weil dafür die
> praktische Laufbahn gewünscht wird mit Ausbildung und Berufserfahrung,
> die man als Student vor seinen Büchern am heimischen Schreibtisch nie
> bekommt.
>
> mfg




Naja ich würde ja an einer FH studieren. Da hat man schon sehr viel 
Praxis Bezug in Form von Laboren.

Und ja, Theorie lernen fällt mir leicht aber das heißt nicht dass ich es 
längerfrisitg machen will oder in meinem Job später nur geistig arbeiten 
will. Aber ja , im Informatik Bachelor bin ich viel vor dem Schreibtisch 
gesessen. Außer Elektronik, das hatte ich auch im Labor.
von Alexander (alecxs)


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Lothar M. schrieb:
> Dir ist schon klar, dass ein Servicetechniker auch das Gehalt eines
> Servcetechnikers bekommt?

Das Thema hatten wir schon mal. Es nützt nix wenn der Arbeitsmarkt es 
nicht hergibt. Man kann auch studiert haben und muss bei McDonald's 
arbeiten. Das Gehalt eines Servicetechnikers ist wenigstens ein ehrlich 
verdientes!
von Gunnar F. (gufi36)


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Lothar M. schrieb:
> Verhältnis 1:27

paradiesisch. Bei uns war es 5:1000! Wäre witzig gewesen, das Audimax in 
Darmstadt von oben zu filmen, wie 5 Trauben von Kerlen um die Mädels rum 
wimmelten. Eine davon hat bald abgebrochen und ist Pilotin geworden.
von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Hannes J. schrieb:
> Irgendwie habe ich die Geschichte schon mal gelesen.
Die kommt alle 4 Wochen, jetzt ist bald wieder der nächste Monat - 
passt!
von Frank O. (frank_o)


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Alex Z. schrieb:
> Bzw denkt ihr ich kann mich dann
> auch auf stellen wie service techniker etc. bewerben ?

Wenn das nicht so ein "Freitagsding" ist, dann würde ich, wenn ich dein 
Vater wäre, das gesamte Studiengeld von dir zurück haben wollen.
Nichts gegen den Job als Service Techniker, denn den habe ich selbst 
fast 38 Jahre lang gemacht und wie ich schon zu Moritz sagte (ein Freund 
und mittlerweile ärztlicher Direktor in der Klinik in der Nähe): "Ja 
Moritz, hättest du nicht so gut in der Schule aufgepasst, dann könntest 
du das jetzt auch!" Er war so sehr über meine Freiheiten überrascht.

Also, wenn man studiert und gut, dass du es getan hast, dann will man 
kein Service Techniker sein, dann leitet man die Niederlassung.
von René H. (mumpel)


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Alex Z. schrieb:
> Sorry , hab vom Handy aus geschrieben

Das darf keine Ausrede sein. Von einem Studierten kann man verlangen, 
dass er vor dem Absenden Korrektur liest. ;)
von Jörg K. (joergk)


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Frank O. schrieb:
> Also, wenn man studiert und gut, dass du es getan hast, dann will man
> kein Service Techniker sein, dann leitet man die Niederlassung.

Och,
das würde ich nicht unbedingt so sagen:
Wenn man Technik wirklich mag ist "Service" auch für einen Ingenieur 
toll: Nicht unbedingt "first Level", also für Wartung usw. sondern dann, 
wenn die anderen nicht klarkommen. Habe ich viele Jahre gemacht und es 
war gut.
Aber dann wird auch erwartet daß der teuer eingeflogene Experte das 
Problem löst. Die Stimmung beim Kunden ist dann meist schon im Keller.

Aber irgendwann muss man sich überlegen ob man das mit 60 noch immer 
will.
Bei mir wa mit 50 die Luft raus. Jetzt leite ich eine 
Instandhaltungstruppe und klettere noch immer in den Anlagen herum.
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Jörg K. schrieb:
> Jetzt leite ich eine
> Instandhaltungstruppe und klettere noch immer in den Anlagen herum.

Du hast schon verstanden wie es gemeint war.
von Jörg K. (joergk)


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Frank O. schrieb:
> Du hast schon verstanden wie es gemeint war.

Ja :-)
Aber da habe ich leider so einen reflexhaftes Verhalten: "Der Ingenieur 
fasst nix mehr selber an" triggert sofort. Ich arbeite an der 
Selbstkontrolle...
von Thilo L. (bc107)


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René H. schrieb:
> Alex Z. schrieb:
>> Sorry , hab vom Handy aus geschrieben
>
> Das darf keine Ausrede sein. Von einem Studierten kann man verlangen,
> dass er vor dem Absenden Korrektur liest. ;)

Das ist sowas von zutreffend, schade, dass man dafür nur einmal positiv 
bewerten kann!!
Nur wird das leider auch Nichts am Verständnis guter Rechtschreibung als 
"Ding für besondere Gelegenheiten" ändern...
von Rahul D. (rahul)


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Hast du eigentlich schon mal irgendwas gearbeitet?
Oder zumindest ein Betriebspraktikumgemacht?
Als Student hat man ja häufig einen Werkstudentenjob.
von Alexander (alecxs)


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Das ist auch Arbeit. Nur unbezahlt.
von Alex Z. (alex_z750)


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Rahul D. schrieb:
> Hast du eigentlich schon mal irgendwas gearbeitet?
> Oder zumindest ein Betriebspraktikumgemacht?
> Als Student hat man ja häufig einen Werkstudentenjob.

Ja habe ich , eigentlich eh viele Sachen , bisschen Robotik und IT 
Security, aber eben alles sehr schreibtischlastig und auf Informatik 
bezogen. Habe auch im Labor gearbeitet , aber habe eben auch nur 
Datenanalyse dort gemacht.
von Rahul D. (rahul)


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Alex Z. schrieb:
> Ja habe ich.
> Eigentlich eh viele Sachen:
> bisschen Robotik und IT Security, aber eben alles sehr schreibtischlastig
> und auf Informatik bezogen. Habe auch im Labor gearbeitet, aber habe eben
> auch nur Datenanalyse dort gemacht.

Also nichts mit "hands on"? Das solltest du erst mal ausprobieren, wenn 
du sowieso überlegst, eine Lehre zu beginnen.
von Alex Z. (alex_z750)


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Rahul D. schrieb:
> Alex Z. schrieb:
>> Ja habe ich.
>> Eigentlich eh viele Sachen:
>> bisschen Robotik und IT Security, aber eben alles sehr schreibtischlastig
>> und auf Informatik bezogen. Habe auch im Labor gearbeitet, aber habe eben
>> auch nur Datenanalyse dort gemacht.
>
> Also nichts mit "hands on"? Das solltest du erst mal ausprobieren, wenn
> du sowieso überlegst, eine Lehre zu beginnen.

Ja mein Plan ist eh Praktika zu finden. Deswegen auch die Überlegung mit 
dem Wechsel zu Mechatronik. Dann könnte ich mich gegebenfalls auf solche 
stellen bewerben.
Das einzige was ich eben nicht einschätzen kann (und deswegen auch die 
Frage hier) , ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische 
Erfahrung bekomme um mich auch bei "hands-on" Stellen bewerben zu 
können.
von Helmut -. (dc3yc)


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Alex Z. schrieb:
> ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische
> Erfahrung bekomme um mich auch bei "hands-on" Stellen bewerben zu
> können.

Nein, beim Master sind wenig Praktikas üblich. Mache Werkstudent oder 
was ganz anderes.
von Rahul D. (rahul)


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Alex Z. schrieb:
> Ja mein Plan ist eh Praktika zu finden. Deswegen auch die Überlegung mit
> dem Wechsel zu Mechatronik. Dann könnte ich mich gegebenfalls auf solche
> stellen bewerben.
Mit deiner Vorbildung? Das wird schwierig, da Arbeitgeber gerne das 
nutzen, was sie billig bekommen können (ein Inf-Bachelor für lau? 
Super!)
Such dir einen Werkstudentenjob, in einem Bereich/Produktbranche, der 
dich interessiert.

> Das einzige was ich eben nicht einschätzen kann (und deswegen auch die
> Frage hier) , ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische
> Erfahrung bekomme um mich auch bei "hands-on" Stellen bewerben zu
> können.
Bei uns macht kein Master-Abschluss "hands-on"-Arbeit; höchstens 
Fehlersuche bei den von ihnen entwickelten Sachen.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alex Z. schrieb:
> ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische Erfahrung bekomme
Die Antwort lautet ganz klar: nein.

An der Schule lernst du nur, wie es an der Schule zugeht. Praktikanten 
oder Masteranden in Firmen bekommen ihre Kuschelecke, wo sie sich 
austoben können.

Und vor allem: du wirst keine externe Masterarbeit finden, wo "Hands on" 
verlangt wird. Als Mechatroniker wirst du bei deiner Masterarbeit 
bestenfalls theoretische Untersuchungen und evtl. eine Konstruktion 
machen. Wenn du sehehn willst, ob und wie dein Produkt hinterher 
tatsächlich eingesetzt wird, dann musst du hinterher bei der Firma 
bleiben.

Rahul D. schrieb:
> höchstens Fehlersuche bei den von ihnen entwickelten Sachen
... wenn sie das Glück haben, dass die Funktionsmodelle/Prototypen 
rechtzeitig fertig werden.
: Bearbeitet durch Moderator
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Alex Z. schrieb:
> Naja ich würde ja an einer FH studieren. Da hat man schon sehr viel
> Praxis Bezug in Form von Laboren.

Mag sein, daß man dies vom Hörensagen so kennt. Praxis sieht aber noch 
ganz anders aus, als im Labor der Hochschule vorgegebene Szenarien 
durchzuexerzieren, die dann der Assistent des Profs im Rahmen seines 
Wissensschatzes bewerten können soll. Überzeugt mich nicht.

Alex Z. schrieb:
> ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische
> Erfahrung bekomme

Nein, eben genau dort nicht.

Nur als Idee:
https://www.bohrinsel-job-portal.net/

mfg
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg K. schrieb:
> Wenn man Technik wirklich mag ist "Service" auch für einen Ingenieur
> toll: Nicht unbedingt "first Level", also für Wartung usw. sondern dann,
> wenn die anderen nicht klarkommen. Habe ich viele Jahre gemacht und es
> war gut.

Aber nur, wenn nicht allzu oft.

Ich habe einige Jahre am Telefon Händchen gehalten, wenn die 
Außendienstler nicht weiter wussten. Selbst zum Kunden sollte die 
Ausnahme darstellen, erweiterte aber den Horizont, wie es im Feld 
tatsächlich aussieht und war meist recht interessant.

> Aber dann wird auch erwartet daß der teuer eingeflogene Experte das
> Problem löst. Die Stimmung beim Kunden ist dann meist schon im Keller.

So ist das und erfordert neben soliden Systemkenntnissen eine stabile 
Persönlichkeit mit sicherem Auftreten. Danach kommt dann in der Firma 
die Hauerei "hängt den Boten", wenn das Ergebnis aufwendige Nacharbeit 
zu eigenen Lasten ist.

Das ist kein Job für einen Frischling fern von Mama.

> Aber irgendwann muss man sich überlegen ob man das mit 60 noch immer
> will. Bei mir war mit 50 die Luft raus.

Bei den Rentendiskussionen wird immer von körperlicher Arbeit gesprochen 
und die mentale Last gewisser Tätigkeiten ignoriert. Ich erinnere mich 
an mehrere (ex)Kollegen, die die Firma verlassen haben oder in 
psychatrische Behandlung gingen bis hin zu einem Außendienstler, der 
danach Selbstmord machte.

> Jetzt leite ich eine
> Instandhaltungstruppe und klettere noch immer in den Anlagen herum.

Dann weiß der Leiter (Du) wenigstens, auf was es ankommt - das fehlt 
vielen Firmen.

Christian S. schrieb:
> Nur als Idee:
> https://www.bohrinsel-job-portal.net/

Die brauchen keine Clowns, die sich im Internetforum ausheulen.
von Frank O. (frank_o)


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Manfred es wäre schön, wenn du immer so schreiben würdest.
Das alles kann ich voll unterstreichen, auch wenn ich den letzten Satz 
anders geschrieben hätte.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der Text de TO liest sich wieder nach einer Materialsuche von 
GeisteswissenschaflterInnen, die damit ihre nutzlosen politisch 
korrekten Habilitationsschriften füllen.
von Rahul D. (rahul)


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Lothar M. schrieb:
> ... wenn sie das Glück haben, dass die Funktionsmodelle/Prototypen
> rechtzeitig fertig werden.

Second level support...
von Uwe (neuexxer)


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von ganz oben:

> Oder was würdet ihr mir raten?

Geh' in irgendein Land mit wenigstens noch ein bisschen Zukunft!

> ...gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle

Davon kannst Du Dir leider nix kaufen...     ;-)
von Alexander (alecxs)


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Uwe schrieb:
> Geh' in irgendein Land mit wenigstens noch ein bisschen Zukunft!

Ich glaub Flüchtlinge haben nirgendwo eine Zukunft. Vor allem wenn man 
die dortige Sprache nicht versteht.
von Hans W. (hanswieland)


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Alex Z. schrieb:
> Bzw denkt ihr ich kann mich dann auch auf stellen wie service techniker
> etc. bewerben ?

Ohne handwerkliche Ausbildung wirst du wahrscheinlich als Quereinsteiger 
behandelt, also Mindestlohn.
von Thomas Re (db8nr)


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Alex Z. schrieb:
> Sorry , hab vom Handy aus geschrieben

Mein Handy kann fehlerfrei schreiben und kann sogar die 
Groß/Kleinschreibung.
Vielleicht ist deln Handy kaputt - Wackelkontakt?
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas Re schrieb:
> Vielleicht ist deln Handy kaputt - Wackelkontakt?

Ganz sicher nicht. Er hat nur die KI auf Gen-Z und alles was an 
Schneeflöckchen danach kommt eingestellt. Die fühlen sich sonst von 
überdurchschnittlicher Rechtschreibung diskriminiert. ;)
von René H. (mumpel)


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Alex Z. schrieb:
> gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle

Das bekommt man nicht alleine durch Gehalt. Außer vielleicht bei 
Menschen, die das andere Geschlecht nur des Geldes wegen wollen.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Dieter.

Dieter D. schrieb:
> Der Text de TO liest sich wieder nach einer Materialsuche von
> GeisteswissenschaflterInnen, die damit ihre nutzlosen politisch
> korrekten Habilitationsschriften füllen.

Und Deine Texte lesen sich oft wie verdeckte erzkonservative bis 
rechtsradikale politisch-ideologische Propaganda.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Alex und Jörg.

Alex Z. schrieb:
>
> Hat das jemand gemacht ?

So ähnlich.
Ich habe eine Lehre als Energieanlagenelektroniker gemacht, anschließend 
in E-Technik ein Diplom-I.
Jetzt arbeite ich als Facharbeiter.

> Oder was würdet ihr mir raten? (Habe auch überlegt stattdessen eine
> Lehre zu machen, jedoch tue ich mir im Studium sehr leicht , und
> gesellschaftliches Ansehen/Gehalt spielt auch eine Rolle)

Mach eine Lehre. Wenn Du einen Master hast, und Dich stellt keiner als 
Master ein, wirst Du auch nicht als Facharbeiter eingestellt, weil 
mangelnde praktische Erfahrung.
D.h. Du kommst nur noch als Handlanger unter. Kann Dir mit Lehre auch 
passieren (mir z.B.), ist aber seltener.

Praktische Erfahrung bekommt man an keiner UNI-, TH oder FH oder 
Technikerschule. Die bekommt man nur im Job. Und weil ich nach dem 
Studium zu lange aus dem Job raus war, war meine praktische Erfahrung 
auch reichlich veraltet. Wissenshalbwertszeit ist ungefähr 5 Jahre, mit 
Tendenz zu weniger.
Mir hat es sehr geholfen, eine Facharbeiterstelle zu finden, dass ich 
nicht nur eine Lehre hatte, sondern auch privat viel gebastelt habe.

Jörg K. schrieb:

>> Also, wenn man studiert und gut, dass du es getan hast, dann will man
>> kein Service Techniker sein, dann leitet man die Niederlassung.
>
> Och,
> das würde ich nicht unbedingt so sagen:
> Wenn man Technik wirklich mag ist "Service" auch für einen Ingenieur
> toll.

Naja. Wenn ich als Ingenieur Technik mag, bedeutet das nicht, dass ich 
das Händchen für den Umgang mit Kunden habe, das Händchen für 
Führungsaufgaben habe oder extrem Stressbelastungsfähig bin. Und nein, 
man wächst meistens nicht an seinen Aufgaben, sondern man geht unter. 
Von den Untergegangenen hört man nur nichts mehr.
Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Survivorship_Bias

> Aber irgendwann muss man sich überlegen ob man das mit 60 noch immer
> will.

Es geht selten ums wollen, meistens ums können.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Bernd W. schrieb:
> Ich habe eine Lehre als Energieanlagenelektroniker gemacht, anschließend
> in E-Technik ein Diplom-I.
> Jetzt arbeite ich als Facharbeiter.

Wow! Das ist hart.
Tut mir sehr leid, dass das so verlaufen ist.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bernd W. schrieb:
> Und Deine Texte lesen sich oft ...

Wer öfters mit dem ÖPNV unterwegs ist, bekommt vieles außerhalb der 
eigenen Blase mit. Diese Auswüchse von LowLevel-Niveaus gibt es leider 
durchaus. Wenn es sich eignet etwas unerwartet ins Wespennest zu 
stechen, hole ich aus jeder Ecke noch etwas hervor und klaue auch Ideen 
aus anderen Blasen, auch aus dieser.

Ich kenne da so einige Nichttechniker, die sich in der Form äußerten, 
dass die Techniker sich am leichtesten aushören lassen, wie der 
Arbeitsmarkt ist und daher am leichtesten bei der Einstellung gedrückt 
werden könnten. Die Mißbrauchen auch Technikerforen zur 
Informationsgewinnung. Seit Corona sind auch viele dieser Personen viel 
weniger unterwegs, weil fast die ganze Woche aus dem Homeoffice 
gearbeitet wird. Wenn diese dann doch mal fahren, dann sind diese 
merklich später unterwegs. Dadurch entfernt sich deren Blase auch immer 
weiter.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Frank O. schrieb:
> Wow! Das ist hart.

Es gab im letzten Jahrtausend zwei technische Hochschuljahrgänge, die 
waren in so ein Rezessionsloch gefallen. Nur ein drittel kam in den 
Einkommensbereich mit akademischer Bildung, aber auch nur ein Teil davon 
fanden Beschäftigung gemäß der Studienrichtung. Auf Anhieb fallen mir 
zwei Ingenieure ein, die heute noch als Paketausfahrer und 
Sanitätsfahrer arbeiten.
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Dieter D. schrieb:
> Auf Anhieb fallen mir
> zwei Ingenieure ein, die heute noch als Paketausfahrer und
> Sanitätsfahrer arbeiten.

Ich hatte wirklich keine Ahnung. Bei den Ing. dachte ich immer, dass 
alles safe ist.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Bernd W. schrieb:
> Und nein,
> man wächst meistens nicht an seinen Aufgaben, sondern man geht unter.

Dass es Dir so gegangen zu sein scheint, darfst' nicht verallgemeinern.

Ich habe in der Firma immer Dinge bekommen, die für mich neu und 
herausfordernd waren. Dafür passt wohl nicht jeder Typ Mensch, neben 
Lernbereitschaft muß man auch mit Pannen und natürlich Streß umgehen 
können.

Bernd W. schrieb:
> Wenn ich als Ingenieur Technik mag, bedeutet das nicht, dass ich
> das Händchen für den Umgang mit Kunden habe,

Der Umgang mit Kunden war niemals meine favorisierte Tätigkeit, aber 
eine Kommunikation mit externen Firmen war Tagesgeschäft. Mit den 
'offiziellen' Ansprechpartnern wie Projektmanager oder 
Qualitätsverantwortlicher hat es mehrfach gekracht, der (inoffiziell 
entstandene) Umgang mit den Entwicklern verlief überwiegend positiv.
von Bruno V. (bruno_v)


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Alex Z. schrieb:
> ob ich mit einem Master an einer FH genug praktische
> Erfahrung bekomme um mich auch bei "hands-on" Stellen bewerben zu
> können.

Hands-on-Stellen sind z.B. Inbetriebnahme. Die Erfahrung lernst Du on 
the Job oder gar in 6 oder 12 Monaten Schulung. Abgesehen von der 
Entwicklung, wo Du manchmal direkt weitermachen kannst, gibt es keine 
Stelle, für die ein FH-Absolvent genügend Erfahrung hätte, schon gar 
keine praktische. Die hat man höchstens durch seinen Beruf vorher oder 
durch Praxissemester / Masterarbeit genau dort.

Überlege Dir, wie Du Dir Hands-On vorstellst (mit oder ohne Reisen, 
körperlich anstrengend oder im weißen Kittel, in Uniform oder im 
Reinraum, ...)
: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Dieter.

Dieter D. schrieb:

>> Und Deine Texte lesen sich oft ...
>
> Wer öfters mit dem ÖPNV unterwegs ist, bekommt vieles außerhalb der
> eigenen Blase mit. Diese Auswüchse von LowLevel-Niveaus gibt es leider
> durchaus. Wenn es sich eignet etwas unerwartet ins Wespennest zu
> stechen, hole ich aus jeder Ecke noch etwas hervor und klaue auch Ideen
> aus anderen Blasen, auch aus dieser.

Soso, Du hörst also bei Gesprächen im Bus mit. Bist Du Dir denn sicher, 
dass Du auch alles richtig verstanden hast, so rein akustisch? Ist ja 
nicht so störungsfrei. Andere Gespräche in vergleichbarer Lautstärke, 
der Busfahrer hört Radio, und hier in der Einöde werden, gerade 
spätabends, furchtbare Klapperkisten eingesetzt. ;O)

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bruno V. schrieb:
> Abgesehen von der Entwicklung, wo Du manchmal direkt weitermachen
> kannst, gibt es keine Stelle, für die ein FH-Absolvent genügend
> Erfahrung hätte, schon gar keine praktische.
Ist das bei Uni-Absolventen grundlegend anders? Warum?

Grade in der Entwicklung ist praktische Erfahrung sehr hilfreich. Denn 
nur, wenn man viele andere Geräte gesehen und analysiert (und ggfs. 
repariert) hat, weiß man, welche Fehler man nicht mehr selber machen 
muss, weil sie schon "erprobt" sind.

Frank O. schrieb:
> Bei den Ing. dachte ich immer, dass alles safe ist.
Kommt eben auch sehr drauf an, ob der Ingenieur gut und für den Job 
überhaupt geeignet ist.

Wie sage ich immer: den Wert des guten Ingenieurs erkennt man erst, wenn 
man einen Schlechten erwischt hat.

Dieter D. schrieb:
> Wer öfters mit dem ÖPNV unterwegs ist, bekommt vieles außerhalb der
> eigenen Blase mit.
- 
https://www.piper.de/bahngespraeche-intime-gespraeche-im-oeffentlichen-nahverkehr

Was ich da aber vorrangig sehe, sind Leute, die in ihr Handy starren.
Bist du eher so einer, der alle anquatscht?
- 
https://www.wikihow.com/Start-a-Conversation-with-Someone-on-the-Train,-Bus-or-Subway
von Gerald B. (gerald_b)


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Geh bei einem Anlagenhersteller ins Feld für Service und Inbetriebnahme, 
Da ist von Hände schmutzig machen bis Powerpontpräsentation erstellen, 
alles dabei und du verdienst gutes Geld, bist allerdings auch in der 
Weltgeschichte unterwegs.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bernd W. schrieb:
> Soso,...

... nicht nur mit, sondern bin manchmal mit dabei.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Wer öfters mit dem ÖPNV unterwegs ist, bekommt vieles außerhalb der
>> eigenen Blase mit.

> Soso, Du hörst also bei Gesprächen im Bus mit. Bist Du Dir denn sicher,
> dass Du auch alles richtig verstanden hast, so rein akustisch? Ist ja
> nicht so störungsfrei. Andere Gespräche in vergleichbarer Lautstärke,
> der Busfahrer hört Radio, und hier in der Einöde werden, gerade
> spätabends, furchtbare Klapperkisten eingesetzt. ;O)

Is wohl regional sehr unterschiedlich.
In einer zum Berufsverkehrstosszeiten gut gefüllten S-, U- oder 
Regionalbahn nimmt man als unfreiwilliger Zuhörer an etlichen nah- und 
fernmündlichen Unterhaltungen teil. Kürzlich war da ein Paar "auf 
Lehramt" Studenteninnen, das sich darüber beklagte, das es ohne KI nicht 
möglich wäre, das Vorlesungsscript durchzuarbeiten und das der eine Papa 
das auch stark beruflich nutzt und dazu auf den "Copilot" schwört".
Sicher gibt es Tausend andere Themen, aber die fängt meine 
Aufmerksamkeit nicht ein, weil sie gerade auf anderes gerichtet ist 
(bspw. Lesen, am Laptop arbeiten, Sitzmeditation, aktuallisierte 
Anschlußmöglichkeiten des ÖPNV checken, ...).
: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Bradward B. schrieb:
> Kürzlich war da ein Paar "auf Lehramt" Studenteninnen, das sich darüber
> beklagte, das es ohne KI nicht möglich wäre, das Vorlesungsscript
> durchzuarbeiten

Früher hätte das klar auf das Ziel Grundschullehrer hingedeutet: Das 
Studium ist kurz und es macht Spaß, mit kleinen Kindern Liedchen zu 
singen und Ball zu spielen.
Heute hören sich manche späteren Oberstudiendirektoren ähnlich an. 
Jedenfalls in manchen Regionen.
von Joachim B. (jar)


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Jörg K. schrieb:
> Aber irgendwann muss man sich überlegen ob man das mit 60 noch immer
> will.

Genau und zwar rechtzeitig.

Ich liebte meinen Job im Aussendienst, treppauf treppab mit dem 25kg 
Reaparaturkoffer als Fernsehtechniker und auch bei einem Kunden in den 
13ten Stock wo der Aufzug defekt war. Ich wußte daß ich das mit 60 nicht 
mehr wollte, abgesehen davon wechselte der Job schon zu Module. 
Reparaturen auf Bauteilebene wurden immer seltener, also war es Zeit 
endlich zu studieren.
Ich war froh den Absprung geschafft zu haben, denn selbst im Studium 
wurden die Semesterjobs in Reparaturwerkstätten immer weniger. Zum 
Schluß hatte ich Arbeit bei einem Architekten und in einem Projekt von 
ihm auf dem Bau, Gräben ausgehoben und Wände hochgemauert.
Beitrag #8049269 wurde vom Autor gelöscht.
von Rolf (rolf22)


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Bernd W. schrieb:
> Soso, Du hörst also bei Gesprächen im Bus mit. Bist Du Dir denn sicher,
> dass Du auch alles richtig verstanden hast, so rein akustisch? I

Wer in einer modernen U-Bahn nicht alles verstehen kann, was jemand auf 
dem Sitz neben/vor/hinter dir sagt, der hat ein Hörproblem. Vielleicht 
ohne sich dessen bewusst zu sein, das kommt ja oft schleichend.

Bei Umgebungsgeräuschen oder in Gesellschaften nicht alle einzelnen 
Sprecher verstehen zu können, obwohl man sie laut genug hört, ist ein so 
verbreitetes Problem, dass die Hörgerätebranche seit Jahren versucht, 
dem mit KI entgegenzuwirken.
von Rolf (rolf22)


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Thomas Re schrieb:
> Mein Handy kann fehlerfrei schreiben und kann sogar die
> Groß/Kleinschreibung.

KLar.

Aber beim OP ist es ja auch der Sachinhalt/Stil. Wenn er als Bewerber an 
Unternehmen (oder später an Kunden) auch in so einem Stil schreibt, 
hilft ihm die Rechtschreibprüfung am PC auch nicht, ein - wie er es 
nennt - hohes "gesellschaftliches Ansehen" zu erreichen - die nutzt so 
viel wie ein großes Auto.
von Bruno V. (bruno_v)


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Lothar M. schrieb:
> Ist das bei Uni-Absolventen grundlegend anders? Warum?
Nein. Warum sollte es? Da gibt es zwar auch viele Hands-On-Jobs (Chirurg 
oder Sportlehrer z.B.), aber meist auch mit einer Art "Referendariat".
: Bearbeitet durch User
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