Wegen einem Defekt hat die Firma den 6 Jahre alten Philips automat erneuert (gleiches Modell). Dadurch hatte ich Gelegenheit, die eigentlich nicht zugänglichen Stellen, insbesondere den Auslauf zu inspizieren. Hätte ich das mal nicht gemacht! Was ich dort gesehen habe ist ekeliger als fremde Fußnägel. 6 Jahre alter Glibber. Ich verstehe nicht, warum der ganze Auslauf ein fest verschlossenes System ist, das man nicht regelmäßig reinigen kann. Bei der Senseo konnte man diesen Teil (zumindest früher) ganz leicht zerlegen und sauber machen. Bei dem vielfach teureren Vollautomaten aber nicht. Offenbar scheint das bei anderen Marken ebenso zu sein. Heißluft-Fritteusen sind auch so ein Ding. Bin ich froh, dass es in meiner Küche keinen derartigen Schmickschnack gibt. Jetzt mache ich mir einen Instant Kaffee.
Nemopuk schrieb: > Hätte ich das mal nicht gemacht! Was ich dort gesehen habe ist ekeliger > als fremde Fußnägel. 6 Jahre alter Glibber. Aber wehe, es geht um Lebensmittel und deren Verarbeitung, die du in Verkehr bringen willst. Ich hatte jetzt die Lebensmittelüberwachung bei mir am Bienenstand im Honigschleuderraum. U.a. soll ich einen Nachweis erbringen, das das Trinkwasser, womit ich nur reinige, was hier nichtmal Zutat ist, auch TRINKWASSER ist.
Nemopuk schrieb: > Hätte ich das mal nicht gemacht! Was ich dort gesehen habe ist ekeliger > als fremde Fußnägel. 6 Jahre alter Glibber. Regelmäßig das Reinigungsprogramm (mit dem richtigen Reinger) durchlaufen zu lassen, sollte dagegen helfen. Auch sonst "hier und da mal liebenhaben", bringt was. Bei unserem 12 Jahre altem Nivona-Vollautomaten kann man die Brüheinheit ausbauen und kommt dann auch an die Stellen, wo sich Kaffeepulverreste ablagern.
Nemopuk schrieb: > Jetzt mache ich mir einen Instant Kaffee. Aus gustatorischer und olfaktorischer Perspektive ist der allerdings kaum weniger eklig. Ich persönlich bin allerdings aktuell aus Magengründen auf diesem Tee [1] in jener... sagen wir, "Tasse" [2]. :-) [1] https://www.amazon.de/dp/B0B5285BRC [2] https://www.amazon.de/dp/B0BNHJSWYL
Rahul D. schrieb: > Regelmäßig das Reinigungsprogramm (mit dem richtigen Reinger) > durchlaufen zu lassen, sollte dagegen helfen. Unser Melitta Vollautomat meldet sich regelmäßig automatisch, und bittet darum das jeweilige Reinigungsprogramm durchlaufen zu lassen. Entweder soll die Reinigungstablette in die rausnehmbare Brüheinheit geworfen werden, oder das Entkalkungsmittel in den Wasserbehälter eingefüllt werden. Mit einer Tastenkombination wählt man einfach das entsprechende vom Hersteller einprogrammierte automatisch ablaufende Reinigungsprogramm aus, was gerade durchgeführt werden soll. Nemopuk schrieb: > Heißluft-Fritteusen sind auch so ein Ding. Bin ich froh, dass es in > meiner Küche keinen derartigen Schnickschnack gibt. Heißluftfritteusen lassen sich doch sehr einfach reinigen, denn da ist ja nur der Behälter ohne Ecken und Kanten drin. Da wird noch nicht einmal Öl eingefüllt. Wir arbeiten gerne mit der Heißluftfritteuse, da kann man sich zwischendurch immer mal ein paar leckere Snacks drin zubereiten.
Michael M. schrieb: > Unser Melitta Vollautomat meldet sich regelmäßig automatisch, und bittet > darum das jeweilige Reinigungsprogramm durchlaufen zu lassen. Entweder > soll die Reinigungstablette in die rausnehmbare Brüheinheit geworfen > werden, oder das Entkalkungsmittel in den Wasserbehälter eingefüllt > werden. Mit einer Tastenkombination wählt man einfach das entsprechende > vom Hersteller einprogrammierte automatisch ablaufende > Reinigungsprogramm aus, was gerade durchgeführt werden soll. So ist das bei unserem auch. Es gibt aber auch Geräte, die man nicht derart zerlegen kann (z.B. Krups) - da schimmelt das dann u.U.
Rahul D. schrieb: > 12 Jahre altem Nivona Kann ich nur empfehlen. Unser hat mittlerweile über 15 Tausend Tassen auf dem Buckel. Bis auf ein paar Dichtungsringe und einen Flügelradsensor, keine Reparaturen. Beim Kauf (gebraucht) war wichtig, dass er auch gemahlenen Kaffee nimmt und nicht nur Bohnen.
Aeropress kaufen. Vernünftigen Kaffee benutzen. Glücklich sein. Gemeinschafts-Vollautomaten sind nicht nur wegen des Gegammels widerlich, sondern auch deshalb, weil da dann meist der schrecklichste Kaffee überhaupt reingefüllt wird.
Wer von Firmenmaschinen Kaffe zapft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Arduino F. schrieb: > Rahul D. schrieb: >> 12 Jahre altem Nivona > > Kann ich nur empfehlen. Ich auch. Und wenn doch etwas ist, gibt es (a) eine wirklich hilfreiche Hotline mit echten Menschen, (b) problemlos Ersatzteile, und (c) wenn alle Stricke reißen, Reparaturen zum fairen Festpreis.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Wer von Firmenmaschinen Kaffe zapft, > hat die Kontrolle über sein Leben verloren. In der Firma haben wir nur einen (Melitta?) für "VIP" (GF, Gäste u.a.), die auch gerne mal außerhalb der normalen Arbeitszeiten eine Tasse Kaffee trinken (und keine 2-Literkanne aufsetzen wollen). Der Nivona-Vollautomat steht bei uns zuhause.
Nemopuk schrieb: > ekeliger Rs heisst, drei Gramm Dreck braucht der Mensch taeglich. Fuer wieviel Tage haette das gereicht?
Rahul D. schrieb: > Bei unserem 12 Jahre altem Nivona-Vollautomaten kann man die Brüheinheit > ausbauen und kommt dann auch an die Stellen, wo sich Kaffeepulverreste > ablagern. Stimmt nur bedingt. Ich habe auch eine 6-7 Jahre alte Nivona. Die war vor kurzem übrigens bei Nivona zur Reparatur, jetzt hat sie einen neuen Antrieb, neuen Wassermengensensor, neue Brüheinheit und neuen Milchaufschäumer. Bei der rausnehmbaren Brüheinheit gibt es hinten ein Bereich in den man nicht mal mit einem Pfeifenputzer richtig reinkommt, in den aber Kaffeepulver fällt das da vor sich hingammelt wenn man nicht sehr regelmäßig mit starkem Wasserstrahl alles rauswäscht. Außerdem kann in das Druckentlastungsventil (hinter der Brüheinheit) Kaffeemehl reinfallen und gammelt da wunderbar vor sich hin. Zum Reinigen muss man die Klappe hinter der Brüheinheit mit mehreren Torx abschrauben, und dann mit einer Spritze den Dreck ausschwemmen. Beides wird beim Reinigungsprogramm nicht gespült. Ob der Auslauf vergammelt ist, sieht man nicht, und ich hatte bisher noch nicht die Muße das auseinander zu nehmen, das ist nämlich nicht trivial. Aber ich stimme dem TO zu, es wäre sehr wünschenswert da überall besser dranzukommen. Die nächste Maschine wird deshalb wahrscheinlich auch eine Siebträgermaschine, bei der der Siebträger auch zerlegbar ist.
was hat man da eigentlich? Diesen orangen Biofilm wie im 3 Monate lang nicht gereinigten Waschbeckenabfluss?
Wir haben in der Firma wieder eine gute alte Filterkaffeemaschine im Gastronomie Format angeschafft. Die rödelt nicht wegen jeder Tasse Kaffee laut rum, muss nicht umständlich gereinigt werden. Außerdem schmeckt allen der Filterkaffee besser. Mir persönlich hat dieser Vollautomaten "Lärmpegelkaffee" noch nie gut geschmeckt.
Stefan M. schrieb: > Mir persönlich hat dieser Vollautomaten "Lärmpegelkaffee" noch nie gut > geschmeckt. Bei mir ist es genau umgekehrt. Ein frischer Kaffee Crema aus dem Kaffeevollautomat schmeckt deutlich aromatischer, als ein normaler abgestandener warmgehaltener Kaffee aus der Kaffeemaschine. ☕ Beim Lärmpegel gebe ich dir allerdings recht. Aber den Lärmpegel hast du auch bei dem alten Thermomix TM5 und das die ganze Kochzeit lang. Der Kaffeevollautomat benötigt pro Tasse eine Minute, dann ist Ruhe im Knatterkasten.
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Nemopuk schrieb: > Hätte ich das mal nicht gemacht! Was ich dort gesehen habe ist ekeliger > als fremde Fußnägel. 6 Jahre alter Glibber. Das ist bekannnt. Deshalb würde ich mir nie einen Vollautomaten kaufen. Rahul D. schrieb: > Regelmäßig das Reinigungsprogramm (mit dem richtigen Reinger) > durchlaufen zu lassen, sollte dagegen helfen. Nö, weil da "normalerweise" kein Wasser hinkommt. Diese Suppe hängt in allen Ritzen der Maschine. Deswegen: Siebträger und handgemahlenen Kaffee rein. DAS ist Kaffee! Arduino F. schrieb: > Beim Kauf (gebraucht) war wichtig, dass er auch gemahlenen Kaffee nimmt > und nicht nur Bohnen. iiihhh! Diese abgestandene Pulver aus dem Supermarkt. :-( Wolfgang R. schrieb: > Lecker. Nee, dann doch lieber Kaffee.
Michael M. schrieb: > Beim Lärmpegel gebe ich dir allerdings recht. Ist halt das Mahlwerk. Die Schwingankerpumpen sind nicht unbedingt leise aber meist nicht mehr so große Krawallmacher. Stefan M. schrieb: > Mir persönlich hat dieser Vollautomaten "Lärmpegelkaffee" noch nie gut > geschmeckt. Kommt auf die Bohnen an. Oft meinen die Chefs sie müssten unbedingt die stärksten gerösteten Bohnen kaufen. Ist für einen Espresso gut, aber ein Crema schmeckt dann nur noch bitter. Ich habe gute Erfahrungen mit einem Americano gemacht. Vorteil, es werden durch die kurze Brühzeit weniger Bitterstoffe extrahiert. Ich trinke auch Firterkaffee. Aber der schmeckt aus den großen Gastrokannen irgendwann bitter wenn er schon Stunden steht. Und daheim trinke ich 3-5 Tassen aber halt über den Tag verteilt. Den Filterkaffee warm halten schmeckt nicht, und 4 mal am Tag nur 1-2 Tassen überbrühen ist doof. Da ist mir der Automat lieber und es schmeckt besser.
Wolfgang R. schrieb: > Lecker. Leider nur ein Plus möglich! Deshalb:+++ Entweder von Hand gebrühten Kaffee oder Mokka, oder Espresso aus einer anständigen Siebträger-Maschine, welche sich perfekt reinigen lässt. Außer man liebt es mit Schimmel verseuchte Plärre zu saufen. Dann will ich nichts gesagt haben.
Norbert schrieb: > Außer man liebt es mit Schimmel verseuchte Plärre zu saufen. Dann will > ich nichts gesagt haben. Ist so pauschal natürlich auch wieder Bockmist.
Udo S. schrieb: > Ist so pauschal natürlich auch wieder Bockmist. Ein guter Kollege hat sein sehr, sehr teures Markengerät mal zur Reparatur in seine Werkstatt gebracht. Dann hat er's geöffnet, hat Beweisphotos für das holde Eheweib gemacht und das Ding auf der Stelle entsorgt. Und JA, das hat alle Weichspül- und Pflegeprogramme welche man sich nur mit krankem Geist ausdenken kann. Nur wo das Spülmittel nicht hinkommt, kann es auch nicht wirken. Allerdings war der Milch-Aufschäum-Mechanismus noch einmal eine eigene Kategorie und hätte laut Genfer Konvention zu Biowaffen gar nicht in Betrieb genommen werden dürfen. Es gab übrigens – vor langer Zeit – mal einen schönen 45min Beitrag zu diesen Dingern. Direkt aus verschiedenen Reparaturwerkstätten. Guten Appetit. PS. pauschal: Ich kann und will ja gar nicht kategorisch ausschließen, dass es auch Modelle gibt, welche nach einem Jahr Benutzung keinen Brechreiz auslösen.
Andreas B. schrieb: > Nö, weil da "normalerweise" kein Wasser hinkommt. Diese Suppe hängt in > allen Ritzen der Maschine. Nemopuk schrieb: > insbesondere den Auslauf zu > inspizieren. Der Auslauf wird dauernd gespült. Schließlich kommt da der Kaffee raus. Unsere spült auch vor der ersten Kaffeeausgabe den Trakt einmal durch. Demnach hat hier jemand keine Ahnung, aber eine Meinung, die er als Tatsache darstellt.
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