Forum: Haus & Smart Home Woher Bodenfeuchtesonde?


von Max (maximilian_az)


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ICh suche eine Bodenfeuchtesonde mit Stufen oder Raster, wie immer man 
es nennen mag.
Also  nicht einfach zwei entfernte Kontakte, sondenr eine z.B: 30 oder 
20cm oder so lange Platine auf der im Abstand von z.B. 5cm 
Kontaktflächen angebracht sind, so das man etwa die Feuchtigkeit in der 
entsprechenden Tiefe einschätzen kann.
Ode rmacht so ein Prinzip keinen Sinn und daher gibt es da nichts?
Als Epoxy Platine mit GOlbeschichteter Kontaktierung wäre eine 
Möglichkeit, oder nicht?
von Gerald B. (gerald_b)


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Max schrieb:
> Als Epoxy Platine mit GOlbeschichteter Kontaktierung wäre eine
> Möglichkeit, oder nicht?

Das haut dir bei Gleichstrom ebenfalls ab. Bei wenig Strom dauert es 
halt länger. mach eine Wechselstrommessung, per H-Brücke :-)
Dann langt auch eine verzinnte Platine.
: Bearbeitet durch User
von Max (maximilian_az)


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Von Gemini bekam ich gerade den Vorschlag der Induktiven Messung und 
Quellen, jedoch sidn die viel zu kuzr..
https://eu.robotshop.com/de/products/rs485-bodenfeuchtesensor-mit-usb-zu-rs485-adapter?qd=0f459999f240387a461976c3bc7cdcc5

oder
 https://opensprinklershop.de/product/smt50/
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Max schrieb:
> sondenr eine z.B: 30 oder
> 20cm oder so lange Platine auf der im Abstand von z.B. 5cm
> Kontaktflächen angebracht sind, so das man etwa die Feuchtigkeit in der
> entsprechenden Tiefe einschätzen kann.

Vielleicht ein paar solche Sensoren in Reihe mit I2C-Bus verbunden und 
ausgelesen, sollten das messen können:
https://sensirion.com/de/produkte/katalog/feuchtigkeitssensoren

Oder Du versuchst es damit:
https://funduinoshop.com/elektronische-module/sensoren/temperatursensoren/aht10-digitaler-temperatur-feuchtigkeitssensor-i2c
: Bearbeitet durch User
von Max (maximilian_az)


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Die sind für Luftfeuchte...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Max schrieb:
> Die sind für Luftfeuchte...

Die Luftfeuchte korreliert auch mit der Bodenfeuchte. Passende Membran 
vor dem Sensor natürlich vorausgesetzt.

Aber die Kontakt-Sensoren halten auch nicht lange durch, gemäß anderer 
Threads.
von Udo S. (urschmitt)


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Dieter D. schrieb:
> Die Luftfeuchte korreliert auch mit der Bodenfeuchte. Passende Membran
> vor dem Sensor natürlich vorausgesetzt.

Du schwätzt wieder einen Unfug. Wo hast du denn das Wort "korreliert" 
gelernt? Jetzt musst du nur noch verstehen was es bedeutet und wie man 
es korrekt anwendet.
Heute war die Luftfeuchte sehr niedrig, trotzdem war die Bodenfeuchte 
ziemlich hoch nachdem wir gegossen hatten.

Gies dir also nicht so viel hinter die Binde, dann klapps auch mal mit 
sinnvollen Beiträgen.
von Klaus F. (klaus27f)


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Max schrieb:
> eine Möglichkeit

Zauberworte: Bodenfeuchte TDR
Und bitte nicht über Preise jammern.
von Gerd E. (robberknight)


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Diese einfachen Sensoren in Platinenform halten nicht lange. Der Lack 
etc. was da auf der Platine drauf ist löst sich mit der Zeit in 
ständiger Feuchtigkeit auf und wird rissig, sobald irgendwo Wasser 
eindringt werden die Messwerte unbrauchbar.

Besser sind Sensoren mit Spießen aus Edelstahl und sauber vergossener 
Elektronik.

Z.B. sowas hier:
https://de.aliexpress.com/item/1005009523496060.html

Wenn verschiedene Messtiefen gewünscht sind, dann einfach mehrere davon 
nehmen. Die nutzen Modbus RTU über RS485 und haben normalerweise 
konfigurierbare Busadressen. Beim Händler unbedingt vorher nach dem 
Handbuch mit Protokolldetails fragen. Damit kann man dann problemlos 
mehrere von denen an einen Bus hängen und gezielt abfragen.
von Helmut -. (dc3yc)


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Dieter D. schrieb:
> Max schrieb:
>> Die sind für Luftfeuchte...
>
> Die Luftfeuchte korreliert auch mit der Bodenfeuchte. Passende Membran
> vor dem Sensor natürlich vorausgesetzt.

Kannst du nicht mal deine Griffel still halten bei Themen, wovon du 
nichts verstehst? Wenn es kurz vorher geregnet hat, kann die Luftfeuchte 
bei Sonnenschein um einiges niedriger sein, als die Bodenfeuchte. Am 
Anfang des Regens ist die Bodenfeuchte noch niedrig, bis das Wasser 
versickert ist, aber die Luftfeuchte hoch. Und was korreliert da womit?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Udo S. schrieb:
> Du schwätzt wieder einen Unfug.

Helmut -. schrieb:
> Kannst du nicht mal deine Griffel still halten bei Themen,...

Das solltet Ihr beherzigen, bevor Ihr andere Forenmitglieder hier 
anmault:

Mit Luftfeuchtigkeitssensoren lässt sich die Bodenfeuchte nicht direkt 
messen. Jedoch können Sie das indirekte Prinzip der psychrometrischen 
Messung nutzen: Hierbei wird der Sensor in einer kleinen, geschlossenen 
Kammer im Boden platziert. Über die dort herrschende relative 
Luftfeuchtigkeit lässt sich präzise auf die Bodenfeuchte (Saugspannung) 
schließen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wobei für die Langzeitmssungen den Kapazitiven Bodensensoren der Vorrang 
gegeben wird. Hier wäre zum Beispiel ein solcher als analoger Sensor:

https://funduinoshop.com/elektronische-module/sensoren/feuchtigkeitssensoren/kapazitiver-feuchtigkeitssensor
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Den volumenbezogenen Wassergehalt misst man am Besten kapazitiv. Das 
funktioniert um so besser, je größer der Unterschied in der 
Dielektrizitätskonstante dieser Umgebung (hier: Erde, Wert ca. 3...8) zu 
Wasser (ca. 80+) ist. Das ist beachtlich und verspricht gute 
Erfolgsaussichten.

Da man bei einem "Daueraufenthalt" die Elektroden im Erdreich, auch wenn 
sie aus "edlen" Materialien bestehen und mit Wechselspannung gemessen 
wird, besonders schützen muss, wird hier wohl zusätzliche 
Kalibrierarbeit anhand von Proben notwendig ...

Wir haben für unsere Experimente ursprünglich die Sensoren von Adafruit 
aus der "Stemma" Serie (mit I2C-Interface) benutzt, inzwischen bauen wir 
eigene Platinchen mit einem MC, der einen bzw. mehrere kapzitive 
Touch-Eingänge hat.
: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Dieter D. schrieb:
> Mit Luftfeuchtigkeitssensoren lässt sich die Bodenfeuchte nicht direkt
> messen. Jedoch können Sie das indirekte Prinzip der psychrometrischen
> Messung nutzen: Hierbei wird der Sensor in einer kleinen, geschlossenen
> Kammer im Boden platziert. Über die dort herrschende relative
> Luftfeuchtigkeit lässt sich präzise auf die Bodenfeuchte (Saugspannung)
> schließen.
Du erzählst mal wieder dummes Zeug bzw. glänzt Du mal wieder mit 
Halbwissen. Psychometrie funktioniert durch vergleichende 
Temperaturmessung. Die dafür erforderlichen Messgeräte heißen, oh 
Wunder, Psychrometer. Wie das genau geht kann man sich hier 
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychrometer anschauen. Allein die 
Konstuktion eines Psychrometers zeigt schon, daß dieses Messprinzip für 
die Bodenfeuchtemessung ungeeignet ist.
Eine geschlossene Kammer ist Käse hoch drei. Die muß schon so 
konstruiert sein, daß ein Feuchtigkeitsaustausch mit der Umgebung statt 
finden kann, ansonsten wird Mist gemessen.

Kommerzielle Bodefeuchtemessgeräte gehen über die Leitfähigkeit. Hierbei 
muß man zwischen 2 Arten unterscheiden. Einmal die Sensoren die die 
Leitfähigkeit des Bodens messen und so einen Rückschluß auf die 
Wassermenge im Boden geben. Dieser Wert ist allerdings aus Sicht der 
Landwirtschaft uninteressant. Da will man wissen, wieviel Wasser auch 
von den Pflanzen aufgenommen werden kann. Hoher Wassergehalt im Boden 
bedeutet nicht unbedingt, daß dieses dann auch den Pflanzen zur 
Verfügung steht. Um dies festzustellen bedient man sich sogenannter 
Watermarksensoren 
(https://www.treesense.net/wiki_post/funktion-watermark/). Die basieren 
auch auf Messung der Leitfähigkeit. Dazu ist in diesen Sensoren ein 
"Referenzboden", meist aus Gips, eingebaut, der das Wasser wie die 
Wurzel einer Pflanze aus der Umgebung ansaugt. Der Sensor misst dann die 
Leitfähigkeit dieses Referenzbodens. Der Messwert wird dann in cBar 
umgerechnet. Da das Ganze auch noch temperaturabhängig ist, positioniert 
man auch noch einen Temperatursensor in der Nähe und gleichen Tiefe. 
Beispiel für so eine Messstation ist die Bodenfeuchtestation von Davis.

Bei Messung der Saugspannung wird auch nicht die absolute Feuchte des 
Bodens bestimmt, sondern auch hier geht es darum zu bestimmen ob das 
Wasser für die Pflanzen verfügbar ist. Gemessen wird das mit einem 
Tensiometer. Diese Messung basiert auf einer Unterdruckmessung 
(https://de.wikipedia.org/wiki/Tensiometer_(Bodenfeuchte)).

Fazit: Mit Luftfeuchtesensoren ist hier kein Blumentopf zu gewinnen.

Der TO muß als erstes entscheiden was er messen will. Möchte er den 
Wassergehalt des Bodens bestimmen, dann ist das eine einfache Messung 
des Leitwertes. Soll hingegen gemessen werden was den Pflanzen zur 
Verfügung steht, dann wird die Sensorik aufwendiger. Da führt wohl für 
Amateurzwecke kein Weg an einem Watermarksensor vorbei. Die gibt es ab 
etwa 50€ 
(https://www.bewaesserungswelt.de/bewaesserungs-shop/hunter-bodenfeuchtesensor-sc-probe-102701250.html). 
Der Selbstbau eines solchen Sensors ist nicht trivial und am Ende 
vermutlich auch nicht günstiger wie ein industriell hergestellter.
von Hans (ths23)


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Dieter D. schrieb:
> Wobei für die Langzeitmssungen den Kapazitiven Bodensensoren der Vorrang
> gegeben wird. Hier wäre zum Beispiel ein solcher als analoger Sensor:
>
> 
https://funduinoshop.com/elektronische-module/sensoren/feuchtigkeitssensoren/kapazitiver-feuchtigkeitssensor

Sorry, dieser Sensor dürfte sein Geld nicht wert sein - der liefert 2027 
andere Ergebnisse als 2026.
von H. H. (hhinz)


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Hans schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Wobei für die Langzeitmssungen den Kapazitiven Bodensensoren der Vorrang
>> gegeben wird. Hier wäre zum Beispiel ein solcher als analoger Sensor:
>>
>>
> 
https://funduinoshop.com/elektronische-module/sensoren/feuchtigkeitssensoren/kapazitiver-feuchtigkeitssensor
>
> Sorry, dieser Sensor dürfte sein Geld nicht wert sein - der liefert 2027
> andere Ergebnisse als 2026.

ACK.

https://arduinodiy.wordpress.com/2018/06/28/a-capacitive-soil-humidity-sensor-part-4/

Oder etwas besserer Schaltplan:
https://www.savel.org/stuff/20200623a.png
: Bearbeitet durch User
von Sebastian W. (wangnick)


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Ich benutze die Gardena Bodenfeuchtesensoren, z.B. den 1867. Die sind 
zufriedenstellend zuverlässig.

LG, Sebastian
: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Hans schrieb:
> Möchte er den
> Wassergehalt des Bodens bestimmen, dann ist das eine einfache Messung
> des Leitwertes.

Die Leitfähigkeit ist von viel mehr Faktoren abhängig als die Kapazität, 
z.B. vom Salzgehalt, vom Kontakt der Elektroden mit dem Bodenmaterial, 
von dessen Körnigkeit, der Temperatur usw.

Deshalb messen professionelle Sensoren überwiegend kapzitv.
von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Kapazitive Sendsoren nehmen,  die mit Unterbodenlack ordentlich 
versiegeln und nach eigenen Regeln kalibrieren!

Alles andere wird im Erdreich schnell zerfressen!
von Max (maximilian_az)


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Sebastian W. schrieb:
> 1867

Kann man den auslesen? gibt es da infos zu?
von Gerd E. (robberknight)


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Frank E. schrieb:
> Deshalb messen professionelle Sensoren überwiegend kapzitv.

Nein. Hans hat das oben schon beschrieben. Der Trick ist in einem 
bekannten Referenzmedium zu messen um hinterher auf die für Pflanzen 
verfügbare Feuchtigkeit rückschließen zu können.

In dem Referenzmedium kommst Du dann mit einer Widerstandsmessung aus, 
aber immer AC damit es nicht zu Korrosion kommt. So machen es die 
Watermark-Sensoren.

Alternativ kann man auch die komplexe Impedanz bei verschiedenen 
Frequenzen und zwischen verschiedenen Elektroden messen und damit 
Rückschlüsse auf die Erdbeschaffenheit im Umfeld ziehen. Dann kommt man 
auch ohne Referenzmedium recht nah an die gewünschte Wasserverfügbarkeit 
ran. So machen es die oben von mir verlinkten Sensoren mit den 3 oder 4 
Edelstahlstäben.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hans schrieb:
> Du erzählst mal wieder ...

Vielleicht nimmst Du beim Lesen nur nicht alles wahr.

Hans schrieb:
> daß ein Feuchtigkeitsaustausch mit der Umgebung statt
> finden kann,

Dieter D. schrieb:
> Passende Membran vor dem Sensor natürlich vorausgesetzt.

Bewußt kurzgefaßt, weil nur im Falle das würde interessieren oder der TO 
hätte solche Sensoren bereits herumliegen, wäre das eine mögliche 
Meßmethode.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Übrigens die Messung kleiner Kapazitäten ist einfach aufzubauen:

https://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/Kalender11/Kapazitaet.html

Mit µC geht das auch sehr einfach:

https://www.elektronik-labor.de/Projekte/Cmessung.html
https://www.elektronik-labor.de/AVR/Tiny85pF.html

Dafür nimmst Du einen µC mit ausreichener Anzahl von Eingängen. Damit 
wird der Messaufbau insgesamt sehr einfach.
von Matthias S. (dachs)


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Max schrieb:
> Von Gemini bekam ich gerade den Vorschlag der Induktiven Messung und
> Quellen, jedoch sidn die viel zu kuzr..

Das Beste wird sein, Du unterhältst Dich weiter mit dem, das kommt auch 
besser mit der nachlässigen Rechtschreibung zurecht.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Matthias S. schrieb:
> Max schrieb:
>> Von Gemini bekam ich gerade den Vorschlag der Induktiven Messung und
>> Quellen, jedoch sidn die viel zu kuzr..
>
> Das Beste wird sein, Du unterhältst Dich weiter mit dem, das kommt auch
> besser mit der nachlässigen Rechtschreibung zurecht.

Den Anteil von Wasser in einem Volumen kann man tatsächlich anhand aller 
denkbaren physikalischen Effekte live ermitteln, bei denen davon irgend 
eine elektrisch bestimmbare Größe abhängig ist:

- Leitfähigkeit
- Kapazität
- Brechungsindex (in dünnen Folien)
- Magnetresonanz-Verhalten (s. Oben, "induktiv"!)
- Absorption/Streuung von ioniseriender Strahlung
- Dämpfung/Phasenverschiebung/Resonanz von HF/Mikrowellen

Ist alles nur eine Frage des Aufwandes, der benötigten Genauigkeit, den 
Umgebungs-Bedingungen u.v.a.

Hier eine einfache Zusammenfassung:

https://www.teutenberg.de/images/_download/kapitel-teutenberg.pdf
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Frank E. schrieb:
> Hier eine einfache Zusammenfassung:

Das Kapitel 6 lassen Hans und ein paar andere hier bitte beim Lesen aus. 
Vorausschauend hast Du das nicht in Deiner Liste genannt (+1).
von Max (maximilian_az)


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Leider hatte ich noch keine Antwort, ob man für die Gardenasensooren die 
notwendigen Infos bekommt, die man benötigt um die auch selber auslesen 
zu können.
Sonst werden es wohl doch einfach die bodenstangen werden und keine 
Messung verschiedener Schichten.
: Bearbeitet durch User
von Max (maximilian_az)


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Ich habe Perplexity mal zum GArdena Feuchtesensor befragt.
"Der Sensor arbeitet nach einem elektrothermischen Prinzip: Die 
Sensorspitze wird aufgeheizt und aus der Abkühlungsdauer wird der 
Feuchtegrad des Bodens bestimmt. Die Bedienungsanleitung sagt außerdem, 
dass die aktuelle Bodenfeuchte am angeschlossenen GARDENA-Gerät 
angezeigt wird und der Schaltpunkt dort eingestellt werden kann.

Für eigene Projekte
Für eigene Projekte ist er grundsätzlich nutzbar, aber eher als 
Hardware-Baustein mit Eigenaufwand als als „Arduino-freundliches“ Modul. 
GARDENA dokumentiert keine offene Schnittstelle für den direkten 
Mikrocontroller-Anschluss; die offizielle Nutzung ist an 
GARDENA-Steuerungen gebunden, und in älteren Diskussionen wird der 
Sensoranschluss als einfache Schalt-/Widerstandslogik beschrieben.

Arduino-Ansteuerung
Es gibt Berichte aus Bastlerforen, dass der Sensoranschluss der älteren 
GARDENA-Systeme sich als binäres Signal verhalten kann: „kein Sensor“, 
„feucht“ und „trocken“ werden dort über unterschiedliche Widerstände 
bzw. Kontakte beschrieben. In einem Forum wurde für den 
Gardena-Feuchtesensor 10 kΩ als „trocken“ und 0 Ω als „feucht“ genannt; 
das ist aber nicht die offizielle Arduino-Dokumentation, sondern 
Community-Analyse und kann je nach Modell/Steuergerät abweichen."
von Hans (ths23)


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Gerd E. schrieb:
> Nein. Hans hat das oben schon beschrieben. Der Trick ist in einem
> bekannten Referenzmedium zu messen um hinterher auf die für Pflanzen
> verfügbare Feuchtigkeit rückschließen zu können.
👍

Dieter D. schrieb:
> Vielleicht nimmst Du beim Lesen nur nicht alles wahr.
Das ist bei Posts vom Super-Diet reiner Eigenschutz.

Dieter D. schrieb:
> Das Kapitel 6 lassen Hans und ein paar andere hier bitte beim Lesen aus.
Der Hans und ein paar andere müssen das nicht auslassen, weil sie das 
Geschriebene verstehen. Kleiner Tipp für den Dieter: Man erzeugt dort 
einen Luftraum, in dem dann die relative Feuchte bestimmt wird. Für den 
dort aufgezeigten Fall der Bestimmung des Feuchtegehalts einer Wand kann 
man das so machen. Zur Bestimmung der Bodenfeuchte ist das aber völlig 
ungeeignet. Es hat schon einen Grund warum man die Bodenfeuchte nicht 
hygrometrisch misst.

Frank E. schrieb:
> - Brechungsindex (in dünnen Folien)
Ausgerechnet diese Messmethode wird in Deinem verlinkten Artikel nicht 
genannt
Aber egal, im verlinkten Artikel geht es um die Baubranche und ganz 
konkret um die Feuchtebestimmung im Mauerwerk und in 
Konstruktionshölzern. Das sind völlig andere Anforderungen an die 
Messtechnik.
: Bearbeitet durch User
von Fred R. (Firma: www.ramser-elektro.at/shop) (fred_ram)


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von H. H. (hhinz)


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von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

wie man sich ein uC Tensiometer selber baut, kann man hier lesen:

https://www.agroengineering.org/index.php/jae/article/view/jae.2013.e16/0

Ich habe mir ein ähnliches Tensiometer ohne uC nur mit Analog 
Vakuum-Anzeige  gebaut und kam bis auf -80kPa mit Blumat Keramik aus OE.

Gerhard
: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Das ist dann halt ein klassisches, echtes Tensiometer mit den 
dazugehörigen Nachteilen. Die sind vor allem dass es immer feucht 
gehalten werden muss und dass es damit auch in trockener Umgebung keine 
brauchbaren Messwerte mehr liefert. Wenn es einmal ausgetrocknet ist, 
löst sich das Problem nicht wieder von alleine und man muss es neu 
füllen.

Diese trockenere Umgebung will man aber durchaus manchmal auch bei 
Pflanzen haben, und das nicht nur wenn man Kakteen anbaut. Viele 
Pflanzen brauchen die Abwechslung feucht/trocken. Und wenn man Chili 
anbaut, dann erzeugt man gezielten, aber begrenzten Trockenstress damit 
die Chili scharf werden.

Daher kann ich nur die Watermark-Sensoren empfehlen. Bei denen bekommt 
man hinterher auch die Saugspannung als Ergebnis raus, hat aber einen 
viel weiteren möglichen Wertebereich und keine Probleme mit Austrocknen.
von Gerhard O. (gerhard_)


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Deine Einwände bzgl. Tensiometrie stimmen natuerlich.

Es gibt auch noch Sensoren auf Zeitbereichs-Transmissometrie  Basis:

https://edaphic.com.au/soil-water-compendium/time-domain-transmissometry-tdt/

Ist aber relativ aufwendig in der Schaltungstechnik und Instructions 
Eigenheiten und erfordert Erfahrung mit Transmission Line Theorien und 
Praxis.
Ist aber eine sehr interessante Methode.
von Klaus F. (klaus27f)


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Gerhard O. schrieb:
> Es gibt auch noch Sensoren auf Zeitbereichs-Transmissometrie  Basis:

Jaja
Beitrag "Re: Woher Bodenfeuchtesonde?"
von StefanK (stefanka)


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In Ermangelung eines grünen Daumens baute ich mir als Schüler eine 
einfache analoge Bodenfeuchteüberwachung meiner Blumentöpfe aus den 
verzinkten Metallstreifen von Sektkorkensicherungen als Elektroden 
selbst. Da diese aber bald korrodierten, ersetzte ich sie durch die 
Anodenstäbe aus alten Zinkkohlebatterien. Die hielten ewig und meine 
Kakteen überlebten ;-) Falls ich den Schaltplan noch finde, poste ich 
ihn.

Wenn die Bodenfeuchte mit einem Arduino bzw uC erfasst werden soll, 
würde ich die Elektroden nur für die Dauer der Messung bestromen und die 
Messung nur alle Stunde durchführen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Generell ist übigens für die Wahl des Feuchtesensors wichtig, in welchem 
Bereich dieser relativ genau, auflösend und gering alternd messen soll. 
Das kann entweder der Bereich sein, bei der die Erde patschnass oder 
krümeltrocken wird.

So wird übrigens mit günstigen Sensoren über die Feuchte gemessen:

Ausrichtung: Durch die „auf dem Kopf“ Position entsteht ein Luftpolster 
im Inneren, das den Sensor vor direkter Nässe von unten schützen kann.

Sensor-Position: Er befindet sich am höchsten Punkt im Inneren, umgeben 
von der eingeschlossenen Luft.

Kabelführung: Das Kabel wird unten aus dem Glas herausgeführt, so dass 
keine Dichtung notwendig wird.
von StefanK (stefanka)


Angehängte Dateien:

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Hier noch der Schaltplan
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