ICh suche eine Bodenfeuchtesonde mit Stufen oder Raster, wie immer man es nennen mag. Also nicht einfach zwei entfernte Kontakte, sondenr eine z.B: 30 oder 20cm oder so lange Platine auf der im Abstand von z.B. 5cm Kontaktflächen angebracht sind, so das man etwa die Feuchtigkeit in der entsprechenden Tiefe einschätzen kann. Ode rmacht so ein Prinzip keinen Sinn und daher gibt es da nichts? Als Epoxy Platine mit GOlbeschichteter Kontaktierung wäre eine Möglichkeit, oder nicht?
Max schrieb: > Als Epoxy Platine mit GOlbeschichteter Kontaktierung wäre eine > Möglichkeit, oder nicht? Das haut dir bei Gleichstrom ebenfalls ab. Bei wenig Strom dauert es halt länger. mach eine Wechselstrommessung, per H-Brücke :-) Dann langt auch eine verzinnte Platine.
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Von Gemini bekam ich gerade den Vorschlag der Induktiven Messung und Quellen, jedoch sidn die viel zu kuzr.. https://eu.robotshop.com/de/products/rs485-bodenfeuchtesensor-mit-usb-zu-rs485-adapter?qd=0f459999f240387a461976c3bc7cdcc5 oder https://opensprinklershop.de/product/smt50/
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Max schrieb: > sondenr eine z.B: 30 oder > 20cm oder so lange Platine auf der im Abstand von z.B. 5cm > Kontaktflächen angebracht sind, so das man etwa die Feuchtigkeit in der > entsprechenden Tiefe einschätzen kann. Vielleicht ein paar solche Sensoren in Reihe mit I2C-Bus verbunden und ausgelesen, sollten das messen können: https://sensirion.com/de/produkte/katalog/feuchtigkeitssensoren Oder Du versuchst es damit: https://funduinoshop.com/elektronische-module/sensoren/temperatursensoren/aht10-digitaler-temperatur-feuchtigkeitssensor-i2c
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Max schrieb: > Die sind für Luftfeuchte... Die Luftfeuchte korreliert auch mit der Bodenfeuchte. Passende Membran vor dem Sensor natürlich vorausgesetzt. Aber die Kontakt-Sensoren halten auch nicht lange durch, gemäß anderer Threads.
Dieter D. schrieb: > Die Luftfeuchte korreliert auch mit der Bodenfeuchte. Passende Membran > vor dem Sensor natürlich vorausgesetzt. Du schwätzt wieder einen Unfug. Wo hast du denn das Wort "korreliert" gelernt? Jetzt musst du nur noch verstehen was es bedeutet und wie man es korrekt anwendet. Heute war die Luftfeuchte sehr niedrig, trotzdem war die Bodenfeuchte ziemlich hoch nachdem wir gegossen hatten. Gies dir also nicht so viel hinter die Binde, dann klapps auch mal mit sinnvollen Beiträgen.
Diese einfachen Sensoren in Platinenform halten nicht lange. Der Lack etc. was da auf der Platine drauf ist löst sich mit der Zeit in ständiger Feuchtigkeit auf und wird rissig, sobald irgendwo Wasser eindringt werden die Messwerte unbrauchbar. Besser sind Sensoren mit Spießen aus Edelstahl und sauber vergossener Elektronik. Z.B. sowas hier: https://de.aliexpress.com/item/1005009523496060.html Wenn verschiedene Messtiefen gewünscht sind, dann einfach mehrere davon nehmen. Die nutzen Modbus RTU über RS485 und haben normalerweise konfigurierbare Busadressen. Beim Händler unbedingt vorher nach dem Handbuch mit Protokolldetails fragen. Damit kann man dann problemlos mehrere von denen an einen Bus hängen und gezielt abfragen.
Dieter D. schrieb: > Max schrieb: >> Die sind für Luftfeuchte... > > Die Luftfeuchte korreliert auch mit der Bodenfeuchte. Passende Membran > vor dem Sensor natürlich vorausgesetzt. Kannst du nicht mal deine Griffel still halten bei Themen, wovon du nichts verstehst? Wenn es kurz vorher geregnet hat, kann die Luftfeuchte bei Sonnenschein um einiges niedriger sein, als die Bodenfeuchte. Am Anfang des Regens ist die Bodenfeuchte noch niedrig, bis das Wasser versickert ist, aber die Luftfeuchte hoch. Und was korreliert da womit?
Udo S. schrieb: > Du schwätzt wieder einen Unfug. Helmut -. schrieb: > Kannst du nicht mal deine Griffel still halten bei Themen,... Das solltet Ihr beherzigen, bevor Ihr andere Forenmitglieder hier anmault: Mit Luftfeuchtigkeitssensoren lässt sich die Bodenfeuchte nicht direkt messen. Jedoch können Sie das indirekte Prinzip der psychrometrischen Messung nutzen: Hierbei wird der Sensor in einer kleinen, geschlossenen Kammer im Boden platziert. Über die dort herrschende relative Luftfeuchtigkeit lässt sich präzise auf die Bodenfeuchte (Saugspannung) schließen.
Wobei für die Langzeitmssungen den Kapazitiven Bodensensoren der Vorrang gegeben wird. Hier wäre zum Beispiel ein solcher als analoger Sensor: https://funduinoshop.com/elektronische-module/sensoren/feuchtigkeitssensoren/kapazitiver-feuchtigkeitssensor
Den volumenbezogenen Wassergehalt misst man am Besten kapazitiv. Das funktioniert um so besser, je größer der Unterschied in der Dielektrizitätskonstante dieser Umgebung (hier: Erde, Wert ca. 3...8) zu Wasser (ca. 80+) ist. Das ist beachtlich und verspricht gute Erfolgsaussichten. Da man bei einem "Daueraufenthalt" die Elektroden im Erdreich, auch wenn sie aus "edlen" Materialien bestehen und mit Wechselspannung gemessen wird, besonders schützen muss, wird hier wohl zusätzliche Kalibrierarbeit anhand von Proben notwendig ... Wir haben für unsere Experimente ursprünglich die Sensoren von Adafruit aus der "Stemma" Serie (mit I2C-Interface) benutzt, inzwischen bauen wir eigene Platinchen mit einem MC, der einen bzw. mehrere kapzitive Touch-Eingänge hat.
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Dieter D. schrieb: > Mit Luftfeuchtigkeitssensoren lässt sich die Bodenfeuchte nicht direkt > messen. Jedoch können Sie das indirekte Prinzip der psychrometrischen > Messung nutzen: Hierbei wird der Sensor in einer kleinen, geschlossenen > Kammer im Boden platziert. Über die dort herrschende relative > Luftfeuchtigkeit lässt sich präzise auf die Bodenfeuchte (Saugspannung) > schließen. Du erzählst mal wieder dummes Zeug bzw. glänzt Du mal wieder mit Halbwissen. Psychometrie funktioniert durch vergleichende Temperaturmessung. Die dafür erforderlichen Messgeräte heißen, oh Wunder, Psychrometer. Wie das genau geht kann man sich hier https://de.wikipedia.org/wiki/Psychrometer anschauen. Allein die Konstuktion eines Psychrometers zeigt schon, daß dieses Messprinzip für die Bodenfeuchtemessung ungeeignet ist. Eine geschlossene Kammer ist Käse hoch drei. Die muß schon so konstruiert sein, daß ein Feuchtigkeitsaustausch mit der Umgebung statt finden kann, ansonsten wird Mist gemessen. Kommerzielle Bodefeuchtemessgeräte gehen über die Leitfähigkeit. Hierbei muß man zwischen 2 Arten unterscheiden. Einmal die Sensoren die die Leitfähigkeit des Bodens messen und so einen Rückschluß auf die Wassermenge im Boden geben. Dieser Wert ist allerdings aus Sicht der Landwirtschaft uninteressant. Da will man wissen, wieviel Wasser auch von den Pflanzen aufgenommen werden kann. Hoher Wassergehalt im Boden bedeutet nicht unbedingt, daß dieses dann auch den Pflanzen zur Verfügung steht. Um dies festzustellen bedient man sich sogenannter Watermarksensoren (https://www.treesense.net/wiki_post/funktion-watermark/). Die basieren auch auf Messung der Leitfähigkeit. Dazu ist in diesen Sensoren ein "Referenzboden", meist aus Gips, eingebaut, der das Wasser wie die Wurzel einer Pflanze aus der Umgebung ansaugt. Der Sensor misst dann die Leitfähigkeit dieses Referenzbodens. Der Messwert wird dann in cBar umgerechnet. Da das Ganze auch noch temperaturabhängig ist, positioniert man auch noch einen Temperatursensor in der Nähe und gleichen Tiefe. Beispiel für so eine Messstation ist die Bodenfeuchtestation von Davis. Bei Messung der Saugspannung wird auch nicht die absolute Feuchte des Bodens bestimmt, sondern auch hier geht es darum zu bestimmen ob das Wasser für die Pflanzen verfügbar ist. Gemessen wird das mit einem Tensiometer. Diese Messung basiert auf einer Unterdruckmessung (https://de.wikipedia.org/wiki/Tensiometer_(Bodenfeuchte)). Fazit: Mit Luftfeuchtesensoren ist hier kein Blumentopf zu gewinnen. Der TO muß als erstes entscheiden was er messen will. Möchte er den Wassergehalt des Bodens bestimmen, dann ist das eine einfache Messung des Leitwertes. Soll hingegen gemessen werden was den Pflanzen zur Verfügung steht, dann wird die Sensorik aufwendiger. Da führt wohl für Amateurzwecke kein Weg an einem Watermarksensor vorbei. Die gibt es ab etwa 50€ (https://www.bewaesserungswelt.de/bewaesserungs-shop/hunter-bodenfeuchtesensor-sc-probe-102701250.html). Der Selbstbau eines solchen Sensors ist nicht trivial und am Ende vermutlich auch nicht günstiger wie ein industriell hergestellter.
Dieter D. schrieb: > Wobei für die Langzeitmssungen den Kapazitiven Bodensensoren der Vorrang > gegeben wird. Hier wäre zum Beispiel ein solcher als analoger Sensor: > > https://funduinoshop.com/elektronische-module/sensoren/feuchtigkeitssensoren/kapazitiver-feuchtigkeitssensor Sorry, dieser Sensor dürfte sein Geld nicht wert sein - der liefert 2027 andere Ergebnisse als 2026.
Hans schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Wobei für die Langzeitmssungen den Kapazitiven Bodensensoren der Vorrang >> gegeben wird. Hier wäre zum Beispiel ein solcher als analoger Sensor: >> >> > https://funduinoshop.com/elektronische-module/sensoren/feuchtigkeitssensoren/kapazitiver-feuchtigkeitssensor > > Sorry, dieser Sensor dürfte sein Geld nicht wert sein - der liefert 2027 > andere Ergebnisse als 2026. ACK. https://arduinodiy.wordpress.com/2018/06/28/a-capacitive-soil-humidity-sensor-part-4/ Oder etwas besserer Schaltplan: https://www.savel.org/stuff/20200623a.png
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Ich benutze die Gardena Bodenfeuchtesensoren, z.B. den 1867. Die sind zufriedenstellend zuverlässig. LG, Sebastian
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Hans schrieb: > Möchte er den > Wassergehalt des Bodens bestimmen, dann ist das eine einfache Messung > des Leitwertes. Die Leitfähigkeit ist von viel mehr Faktoren abhängig als die Kapazität, z.B. vom Salzgehalt, vom Kontakt der Elektroden mit dem Bodenmaterial, von dessen Körnigkeit, der Temperatur usw. Deshalb messen professionelle Sensoren überwiegend kapzitv.
Kapazitive Sendsoren nehmen, die mit Unterbodenlack ordentlich versiegeln und nach eigenen Regeln kalibrieren! Alles andere wird im Erdreich schnell zerfressen!
Frank E. schrieb: > Deshalb messen professionelle Sensoren überwiegend kapzitv. Nein. Hans hat das oben schon beschrieben. Der Trick ist in einem bekannten Referenzmedium zu messen um hinterher auf die für Pflanzen verfügbare Feuchtigkeit rückschließen zu können. In dem Referenzmedium kommst Du dann mit einer Widerstandsmessung aus, aber immer AC damit es nicht zu Korrosion kommt. So machen es die Watermark-Sensoren. Alternativ kann man auch die komplexe Impedanz bei verschiedenen Frequenzen und zwischen verschiedenen Elektroden messen und damit Rückschlüsse auf die Erdbeschaffenheit im Umfeld ziehen. Dann kommt man auch ohne Referenzmedium recht nah an die gewünschte Wasserverfügbarkeit ran. So machen es die oben von mir verlinkten Sensoren mit den 3 oder 4 Edelstahlstäben.
Hans schrieb: > Du erzählst mal wieder ... Vielleicht nimmst Du beim Lesen nur nicht alles wahr. Hans schrieb: > daß ein Feuchtigkeitsaustausch mit der Umgebung statt > finden kann, Dieter D. schrieb: > Passende Membran vor dem Sensor natürlich vorausgesetzt. Bewußt kurzgefaßt, weil nur im Falle das würde interessieren oder der TO hätte solche Sensoren bereits herumliegen, wäre das eine mögliche Meßmethode.
Übrigens die Messung kleiner Kapazitäten ist einfach aufzubauen: https://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/Kalender11/Kapazitaet.html Mit µC geht das auch sehr einfach: https://www.elektronik-labor.de/Projekte/Cmessung.html https://www.elektronik-labor.de/AVR/Tiny85pF.html Dafür nimmst Du einen µC mit ausreichener Anzahl von Eingängen. Damit wird der Messaufbau insgesamt sehr einfach.
Max schrieb: > Von Gemini bekam ich gerade den Vorschlag der Induktiven Messung und > Quellen, jedoch sidn die viel zu kuzr.. Das Beste wird sein, Du unterhältst Dich weiter mit dem, das kommt auch besser mit der nachlässigen Rechtschreibung zurecht.
Matthias S. schrieb: > Max schrieb: >> Von Gemini bekam ich gerade den Vorschlag der Induktiven Messung und >> Quellen, jedoch sidn die viel zu kuzr.. > > Das Beste wird sein, Du unterhältst Dich weiter mit dem, das kommt auch > besser mit der nachlässigen Rechtschreibung zurecht. Den Anteil von Wasser in einem Volumen kann man tatsächlich anhand aller denkbaren physikalischen Effekte live ermitteln, bei denen davon irgend eine elektrisch bestimmbare Größe abhängig ist: - Leitfähigkeit - Kapazität - Brechungsindex (in dünnen Folien) - Magnetresonanz-Verhalten (s. Oben, "induktiv"!) - Absorption/Streuung von ioniseriender Strahlung - Dämpfung/Phasenverschiebung/Resonanz von HF/Mikrowellen Ist alles nur eine Frage des Aufwandes, der benötigten Genauigkeit, den Umgebungs-Bedingungen u.v.a. Hier eine einfache Zusammenfassung: https://www.teutenberg.de/images/_download/kapitel-teutenberg.pdf
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Frank E. schrieb: > Hier eine einfache Zusammenfassung: Das Kapitel 6 lassen Hans und ein paar andere hier bitte beim Lesen aus. Vorausschauend hast Du das nicht in Deiner Liste genannt (+1).
Leider hatte ich noch keine Antwort, ob man für die Gardenasensooren die notwendigen Infos bekommt, die man benötigt um die auch selber auslesen zu können. Sonst werden es wohl doch einfach die bodenstangen werden und keine Messung verschiedener Schichten.
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Ich habe Perplexity mal zum GArdena Feuchtesensor befragt. "Der Sensor arbeitet nach einem elektrothermischen Prinzip: Die Sensorspitze wird aufgeheizt und aus der Abkühlungsdauer wird der Feuchtegrad des Bodens bestimmt. Die Bedienungsanleitung sagt außerdem, dass die aktuelle Bodenfeuchte am angeschlossenen GARDENA-Gerät angezeigt wird und der Schaltpunkt dort eingestellt werden kann. Für eigene Projekte Für eigene Projekte ist er grundsätzlich nutzbar, aber eher als Hardware-Baustein mit Eigenaufwand als als „Arduino-freundliches“ Modul. GARDENA dokumentiert keine offene Schnittstelle für den direkten Mikrocontroller-Anschluss; die offizielle Nutzung ist an GARDENA-Steuerungen gebunden, und in älteren Diskussionen wird der Sensoranschluss als einfache Schalt-/Widerstandslogik beschrieben. Arduino-Ansteuerung Es gibt Berichte aus Bastlerforen, dass der Sensoranschluss der älteren GARDENA-Systeme sich als binäres Signal verhalten kann: „kein Sensor“, „feucht“ und „trocken“ werden dort über unterschiedliche Widerstände bzw. Kontakte beschrieben. In einem Forum wurde für den Gardena-Feuchtesensor 10 kΩ als „trocken“ und 0 Ω als „feucht“ genannt; das ist aber nicht die offizielle Arduino-Dokumentation, sondern Community-Analyse und kann je nach Modell/Steuergerät abweichen."
Gerd E. schrieb: > Nein. Hans hat das oben schon beschrieben. Der Trick ist in einem > bekannten Referenzmedium zu messen um hinterher auf die für Pflanzen > verfügbare Feuchtigkeit rückschließen zu können. 👍 Dieter D. schrieb: > Vielleicht nimmst Du beim Lesen nur nicht alles wahr. Das ist bei Posts vom Super-Diet reiner Eigenschutz. Dieter D. schrieb: > Das Kapitel 6 lassen Hans und ein paar andere hier bitte beim Lesen aus. Der Hans und ein paar andere müssen das nicht auslassen, weil sie das Geschriebene verstehen. Kleiner Tipp für den Dieter: Man erzeugt dort einen Luftraum, in dem dann die relative Feuchte bestimmt wird. Für den dort aufgezeigten Fall der Bestimmung des Feuchtegehalts einer Wand kann man das so machen. Zur Bestimmung der Bodenfeuchte ist das aber völlig ungeeignet. Es hat schon einen Grund warum man die Bodenfeuchte nicht hygrometrisch misst. Frank E. schrieb: > - Brechungsindex (in dünnen Folien) Ausgerechnet diese Messmethode wird in Deinem verlinkten Artikel nicht genannt Aber egal, im verlinkten Artikel geht es um die Baubranche und ganz konkret um die Feuchtebestimmung im Mauerwerk und in Konstruktionshölzern. Das sind völlig andere Anforderungen an die Messtechnik.
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Fred R. schrieb: > https://tutorials-raspberrypi.de/raspberry-pi-giessomat-kapazitiver-erdfeuchtigkeitssensor/ Spam.
Moin, wie man sich ein uC Tensiometer selber baut, kann man hier lesen: https://www.agroengineering.org/index.php/jae/article/view/jae.2013.e16/0 Ich habe mir ein ähnliches Tensiometer ohne uC nur mit Analog Vakuum-Anzeige gebaut und kam bis auf -80kPa mit Blumat Keramik aus OE. Gerhard
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Das ist dann halt ein klassisches, echtes Tensiometer mit den dazugehörigen Nachteilen. Die sind vor allem dass es immer feucht gehalten werden muss und dass es damit auch in trockener Umgebung keine brauchbaren Messwerte mehr liefert. Wenn es einmal ausgetrocknet ist, löst sich das Problem nicht wieder von alleine und man muss es neu füllen. Diese trockenere Umgebung will man aber durchaus manchmal auch bei Pflanzen haben, und das nicht nur wenn man Kakteen anbaut. Viele Pflanzen brauchen die Abwechslung feucht/trocken. Und wenn man Chili anbaut, dann erzeugt man gezielten, aber begrenzten Trockenstress damit die Chili scharf werden. Daher kann ich nur die Watermark-Sensoren empfehlen. Bei denen bekommt man hinterher auch die Saugspannung als Ergebnis raus, hat aber einen viel weiteren möglichen Wertebereich und keine Probleme mit Austrocknen.
Deine Einwände bzgl. Tensiometrie stimmen natuerlich. Es gibt auch noch Sensoren auf Zeitbereichs-Transmissometrie Basis: https://edaphic.com.au/soil-water-compendium/time-domain-transmissometry-tdt/ Ist aber relativ aufwendig in der Schaltungstechnik und Instructions Eigenheiten und erfordert Erfahrung mit Transmission Line Theorien und Praxis. Ist aber eine sehr interessante Methode.
Gerhard O. schrieb: > Es gibt auch noch Sensoren auf Zeitbereichs-Transmissometrie Basis: Jaja Beitrag "Re: Woher Bodenfeuchtesonde?"
In Ermangelung eines grünen Daumens baute ich mir als Schüler eine einfache analoge Bodenfeuchteüberwachung meiner Blumentöpfe aus den verzinkten Metallstreifen von Sektkorkensicherungen als Elektroden selbst. Da diese aber bald korrodierten, ersetzte ich sie durch die Anodenstäbe aus alten Zinkkohlebatterien. Die hielten ewig und meine Kakteen überlebten ;-) Falls ich den Schaltplan noch finde, poste ich ihn. Wenn die Bodenfeuchte mit einem Arduino bzw uC erfasst werden soll, würde ich die Elektroden nur für die Dauer der Messung bestromen und die Messung nur alle Stunde durchführen.
Generell ist übigens für die Wahl des Feuchtesensors wichtig, in welchem Bereich dieser relativ genau, auflösend und gering alternd messen soll. Das kann entweder der Bereich sein, bei der die Erde patschnass oder krümeltrocken wird. So wird übrigens mit günstigen Sensoren über die Feuchte gemessen: Ausrichtung: Durch die „auf dem Kopf“ Position entsteht ein Luftpolster im Inneren, das den Sensor vor direkter Nässe von unten schützen kann. Sensor-Position: Er befindet sich am höchsten Punkt im Inneren, umgeben von der eingeschlossenen Luft. Kabelführung: Das Kabel wird unten aus dem Glas herausgeführt, so dass keine Dichtung notwendig wird.
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