Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mosfet Verstärker


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von Gustav G. (gustavgggg)


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Kann vielleicht mal jemand beurteilen ob für einen einfachen Verstärker 
das Prinzip so ausreichend ist. Ich habe die Stromquellen jetzt bewusst 
nicht als Transistoren eingezeichnet, da die recht einfach zu 
realisieren sind.

ich brauche DC Kopplung und keine besonders hohe Geschwindigkeit. Die 
Übernahmeverzerrung ist hier auch nicht so wichtig.

Meine Frage ist nun ob man die Mosfets direkt aus der VAS Stufe so 
treiben kann. Ich will den Schaltungsaufwand so gering wie möglich 
halten.

Die Geschwindigkeit ist hier doch maßgeblich vom Strom der VAS Stufe 
abhängig, oder?

Mal angenommen ich möchte slew rate und übernahmeverzerrung optimieren 
wie würde man die Mosfets besser ansteuern?
von H. H. (hhinz)


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Gustav G. schrieb:
> Mal angenommen ich möchte slew rate und übernahmeverzerrung optimieren

Schau dir die Y-Endstufe von Röhrenoszis an.
von Gustav G. (gustavgggg)


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H. H. schrieb:
> Schau dir die Y-Endstufe von Röhrenoszis an.

Hast du da Links. Habe so auf anhieb nichts gefunden oder nur 
irgendwelche Röhrenschaltungen. Außerdem ist der Strom da nicht klein 
ich brauche schon bis zu 100mA DC.
von Alexander S. (alesi)


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Gustav G. schrieb:
> Hast du da Links.

Bei Sky Messtechnik gibt es Service Manuals zu Hameg Oszilloskopen:

https://www.sky-messtechnik.de/reparaturdienst-service/downloads

Z.B. Service Manual HM203-7 
https://www.sky-messtechnik.de/images/PDFs/4S-0203-07D0.pdf
von Klaus R. (klara)


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Gustav G. schrieb:
> Mal angenommen ich möchte slew rate und übernahmeverzerrung optimieren
> wie würde man die Mosfets besser ansteuern?

Also, solch eine Schaltung würde ich immer zunächst mit LTspice testen.
Alles andere wäre Herumraterei.
mfg Klaus
von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Gustav G. schrieb:
> Kann vielleicht mal jemand beurteilen ob für einen einfachen Verstärker
> das Prinzip so ausreichend ist. Ich habe die Stromquellen jetzt bewusst
> nicht als Transistoren eingezeichnet, da die recht einfach zu
> realisieren sind.
>
> ich brauche DC Kopplung und keine besonders hohe Geschwindigkeit. Die
> Übernahmeverzerrung ist hier auch nicht so wichtig.
>
> Meine Frage ist nun ob man die Mosfets direkt aus der VAS Stufe so
> treiben kann. Ich will den Schaltungsaufwand so gering wie möglich
> halten.
>
> Die Geschwindigkeit ist hier doch maßgeblich vom Strom der VAS Stufe
> abhängig, oder?
>
> Mal angenommen ich möchte slew rate und übernahmeverzerrung optimieren
> wie würde man die Mosfets besser ansteuern?

1.) Wie ist den dein "einfach" definiert?

Und im Prinzip theoretisch ja, ausreichend... in der Praxis eher nicht.

2.) Du widersprichst Dir bei: "ich brauche keine hohe Geschwindigkeit" 
und "ich möchte slew rate und übernahmeverzerrung optimieren"

Einfach mal in Ruhe überlegen, was Du "hart" brauchst und was "NTH" 
wäre. (NTH = Nice to have)und das dann hier wirklich anfragen.
von Mark S. (voltwide)


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Mit kaskadierten Ausgangsstufen habe ich mich nie beschäftigt. Aber ich 
würde die gate-Spannungsteiler wg der nicht vernachlässigbaren 
gate-Eingangskapazitäten mit parallel-Kondensatoren (1..10nF) 
kompensieren.
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