Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Li Ionen Ladegerät Balancer


von Thomas F. (moorhuhn007)



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Hallo Mikrocontroller Leser / Helfer, ich habe ein Li Ionen Ladegerät, 
der Hersteller heißt Chargery. Es ist der Typ 5006B, ein Ladegerät, das 
dafür konzipiert wurde Li Ionen Akkus im Bereich Modellbau zu laden. Das 
Ladegerät hat einen Eingang für die Spannungsversorgung 10-28V AC, einen 
Ladeausgang +- 4mm Buchsen, einen Balancer Port mit 7 Pins (für bis zu 
6S konfigurierte Akkupacks), einen NTC Temperatur Fühler Port sowie ein 
USB Interface Port an Micro USB sowie einen Diagnose Port mit 3 PINS. 
Zudem ein Display und 4 Taster mit dem das Ladegerät eingestellt werden 
kann auf den verwendeten Akku. Nun zu meinem Problem, ich habe einen 
selbst gebauten 5S 2P Akkupack aus 21700er Akkuzellen (10 Stck) mit 
Balancer Stecker und BMS, ein aktiver Balancer ist ebenfalls im Akkupack 
verbaut.

Bis letzte Woche konnte ich meinen Akkupack damit wunderbar laden, bis 
zu einer einstellbaren Ladeschlussspannung von 4.16V pro (doppel) Zelle. 
Aber seit dem Wochenende spinnt der Lader und zeigt unsinnige Werte der 
Einzelpannungen der Zellen des Akkupacks an.

Solange der Lader funktioniert hat, wurden keine Spannungswerte an den 
Balancer Anschlüssen angezeigt, wenn das Balancer Kabel nicht 
angeschlossen war. Seit dem letzen Ladevorgang, der bei ca. 3.9 V 
Einzelspannung abgebrochen wurde, spinnt der Lader und zeigt auch im 
Ruhezustand auf allen 6 Balancer Anschlüssen die Kalibrierwerte des 
Laders an.

Es kommt auch vor, dass z.B. Zellspannung 2, ohne dass überhaupt ein 
Balancer Kabel angeschlossen ist, Werte zwischen 2V und 4V anzeigt, die 
Werte springen dann hin und her. Bei einem Versuch am nächsten Tag 
zeigte dann Zelleingang 4 auf einmal 36,381V an, ebenfalls ohne dass ein 
Balancer Kabel angeschlossen war.

Beim Versuch den Lader in den Zustand CC Laden zu bringen, passiert 
entweder gar nichts (wenn zumindest die richtige Zellzahl erkannt wird) 
oder der Lader meldet sich mit einer Fehlermeldung "wrong cell count".

Ich habe den Lader mal aufgebaut und die Bauteile auf der Platine 
angesehen, mir ist nicht verbranntes aufgefallen, die Widerstände und 
Transistoren, Kondensatoren MOSFETS Dioden usw sehen alle tadellos aus. 
Verwendet habe ich den Lader nur mit einem Strom bis 2A an 21V, was 
deutlich unter dem ist was das Gerät eigentlich kann (bis 500W angeblich 
möglich). Es wurde keinerlei Erwärmung Rauchentwicklung oder sonstige 
Auffälligkeiten festgestellt. Lediglich der Ladevorgang wurde 
abgebrochen.

Alle Kabel habe ich durchgemessen auf Kabelbruch getestet usw, keine 
Auffälligkeiten.

Jetzt bin ich mir unsicher ob es sich überhaupt lohnt nach der 
Fehlerursache zu suchen, oder ob es gescheiter ist das Teil der Ablage 
rund zuzuführen und einen neuen Lader zu kaufen. Was denkt das Forum, 
was kann als einfachstes gemessen werden? Multimeter und Lötkolben wären 
vorhanden ;-9

Vielen Dank und Grüße

Thomas

: Verschoben durch Moderator
von Ralf X. (ralf0815)


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Bezugnehmend auf Dein 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/696393/IMG_20260504_225728.jpg:
Welche Spannungswerte zeigt Dein DMM (?) für die Einzelzellen/Paarungen 
und und ggü. Minus im angeschlossenen Zustand an?

von Lothar J. (black-bird)


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Wenn ich das richtig verstanden habe, sind im Ladegerät ein (aktiver) 
Balancer UND im Battery-Pack auch einer?
Da hätte ich nicht beim Ladevorgang das Balancer-Kabel des Akkus in den 
Balancerport gesteckt. Jeder Balancer hat seine eigene Test-, Bypass- 
und Meßstrategie, da könnte es zu Fehlfunktionen kommen.
Wieviel Bypass-Strom können denn die beiden Balancer?

Blackbird

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Ein ISDT 608PD für ~40€ plus ein USB-C-Netzteil mit 65W (Ikea Sjöss für 
13€ wenn man keins rumliegen hat) sollte das Problem lösen und dich in's 
21. Jahrhundert bringen. Kann auch andere DC-Quellen vertragen, aber 
C-Lader hat man heutzutage eigentlich schon.

Du hast irgendwie die AD-Wandler für den Balancerteil zerfrickelt, evtl. 
beim Stecker stecken und mit/ohne/teilweisem Akkuanschluss, da wäre viel 
Testerei, Tauscherei und Kalibriererei angesagt.
Ob sich das noch lohnt?

von Thomas W. (goaty)


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Ich würde mal rechts am "Balancer"-Stecker die Widerstände checken. Evtl 
ist da einer hochohmig.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Guten Morgen, @ralf0815, hier die Werte der Balancer Anschlüsse, im 
angeschlossenen Zustand, gemessen Pin Balancer Port gegen Masse Akku:

PIN1 0V (weil -Akku)
PIN2 3,91V
PIN3 7,83V
PIN4 11,75V
PIN5 15,68V
PIN6 19,60V

PIN7 6,87V

PIN7 sollte aus meiner Sicht 0V gegen Akku - ausgeben, tut er aber nicht 
?!

Die Spannung der Einzelnen PINS gegeneinander: Minus war immer der PIN 
mit der kleineren Nummer.

PIN1-PIN2 3,91V
PIN2-PIN3 3,91V
PIN3-PIN4 3,92V
PIN4-PIN5 3,93V
PIN5-PIN6 3,92V

PIN6-PIN7 -12,74V (verstehe ich nicht, wo soll diese Spannung 
herkommen?!)

Beide Messungen im angeschlossenen Stand am Ladegerät, Ladegerät 
eingeschalten.


Hmm sieht nicht gut aus....

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Hallo, @black-bird.

Guter Hinweis, ja. Der aktive Balancer am Akku kann angeblich 0,5-0,7A 
Ausgleichstrom, ja größer der Zellenunterschied desto größer der Strom. 
Nachgemessen habe ich es nicht.

Während des Lade Vorgangs ist der aktive Balancer abgesteckt, ich habe 
ähnliche Gedanken gehabt und habe auf den aktiven Balancer des Akkupacks 
verzichtet während des Ladevorgangs.

Der Balancer des Laders kann 1,3A pro Port. Das ist, zumindest laut 
Produktbeschreibung, der Wert den ich finden konnte, ebenfalls nicht 
getestet.

Gruß

Thomas

von Thomas W. (goaty)


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Du hast einen 5S Akkupack aber 7 Leitungen zum Balancer-Anschluss ? 
Seltsam.

Ach so, du hast den Stecker vom internen Balancer Board abgezogen und an 
das Adapterkabel vom Ladegerät gesteckt und einen Pin unbenutz gelassen. 
Jetzt sehe ich es.
Das Kabel vom Ladegerät hat 7 Leitungen, der Balancer Stecker hat 6 
Leitungen.
Ist etwas schwer zu sehen.

Warum zeigt das Ladegerät überhaupt 6 Zellen an ?
Mußt du das nicht manuell auf 5S stellen ?
Stimmt die Verdrahtung des Balancer-Kabels so für 5S ? Handbuch ?
Müßte stimmen wenn ich das Handbuch richtig verstanden hab.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Thomas F. schrieb:
> Jetzt bin ich mir unsicher ob es sich überhaupt lohnt nach der
> Fehlerursache zu suchen,

Wohl kaputt gegangen als Balancer und Ladekabel falsch verbunden wurden

Na ja, man sieht die Analogmultiplexer am Balancer (wieso Balancer, 
Q15-Q17? ich seh nur Einzelzellenspannungsmessung) und den 
Differenzverstärker.

Das sind noch reparable Bauteile wenn man SMD rework löten kann.

Der Rest ist wohl eher unreparabel, aber kaum betroffen.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Ja genau, richtig erkannt, die 7. Leitung des Balancer Kabels ist 
ungenutzt. Diese Kabel gibt es als Standard für 6 S Akkupacks.

Jetzt das Auffällige: Seit dem der Lader kaputt ist werden, auch wenn 
kein Balancer Kabel angeschlossen ist, die Werte aus der "Battery 
Voltage Calibrate0" Werte angezeigt.

Als noch alles in Ordnung war, zeigte der Lader keine Spannungswerte 
wenn kein Balancer Kabel angeschlossen war. Jetzt schon.

Der Lader ist auf 5S eingestellt.

Nochmal zum Verständnis, der Lader hat bereits mehrere male den Akkupack 
einwandfrei geladen, ich gehe nicht davon aus dass irgendwas mit der 
Verkabelung nicht stimmt oder es zu einem Kabelbruch gekommen ist. Meine 
Annahme geht eher in Richtung die Jens M. (schuchkleisser) geäußert hat.

Irgendwas hat den AD Wandler des Balancer Ports zerlegt, aber jetzt weiß 
ich nicht ob ich noch was machen kann oder ob das Teil in den Müll 
wandert, wäre eigentlich sehr schade drum :-(

von Thomas W. (goaty)


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Thomas F. schrieb:
> Jetzt das Auffällige: Seit dem der Lader kaputt ist werden, auch wenn
> kein Balancer Kabel angeschlossen ist, die Werte aus der "Battery
> Voltage Calibrate0" Werte angezeigt.
Ohne die Taste "ENTER/START" für 3 Sekunden zu drücken ? Da dürfte der 
Microcontroller was abbekommen haben. Sonst kommt man ja nur mit 
bestimmten Tastendrücken in das Kalibriermenü. Die Werte kann man schon 
anzeigen lassen, nur nicht 'von alleine'.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Thomas W. schrieb:
> Ich würde mal rechts am "Balancer"-Stecker die Widerstände checken. Evtl
> ist da einer hochohmig.

Hallo, folgende Widerstandswerte habe ich gemessen:

R165 22,2kOhm; R166 67,2kOhm
R167 24,0kOhm; R168 0,23MOhm
R172 23,9kOhm; R173 0,23MOhm
R174 23,9kOhm; R175 0,23MOhm
R176 24,0kOhm; R177 0,23MOhm
R117 23,9kOhm; R118 0,23MOhm

im Endeffekt ist nur R166 "auffällig", das habe ich bereits selbst 
gesehen und diesen Widerstand und den R145 (auf dem Board der Unterste 
Widerstand, rechts, meines Erachtens nach ungenutzt, da nur verwendet 
wenn der Lader als 10S Lader verwendet wird) gegeneinander getauscht. 
Trotzdem zeigt der Widerstand R166 im eingebauten Zustand andere Werte 
als R168, R173, R175, R177 und R118.

Kann das sein oder handelt es sich um eine Fehlmessung?

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Thomas W. schrieb:

> Ohne die Taste "ENTER/START" für 3 Sekunden zu drücken ? Da dürfte der
> Microcontroller was abbekommen haben. Sonst kommt man ja nur mit
> bestimmten Tastendrücken in das Kalibriermenü. Die Werte kann man schon
> anzeigen lassen, nur nicht 'von alleine'.

Jein, nochmal anders erklärt: es wird beim Start des Laders nicht das 
Battery Voltage Calibrate0 Menü angezeigt, sondern die Werte aus dem 
Kalibriermenü werden als Werte, die angeblich am Balancer Port anliegen, 
angezeigt.

Und dieses Verhalten war, solange der Lader i.O. war, anders, da wurde, 
solange kein Balancer Kabel angeschlossen war, auch kein Wert angezeigt. 
Daher stimme ich der Vermutung zu, der µController könnte einen Schaden 
haben. Welcher Baustein könnte das sein?

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Michael B. schrieb:

> Wohl kaputt gegangen als Balancer und Ladekabel falsch verbunden wurden

-->Der Balancer wurde nicht falsch angeschlossen. Der Lader ist während 
des Ladevorgangs "gestorben" bzw. hat den Dienst eingestellt.



> Na ja, man sieht die Analogmultiplexer am Balancer (wieso Balancer,
> Q15-Q17? ich seh nur Einzelzellenspannungsmessung) und den
> Differenzverstärker.

--> diese Antwort verstehe ich leider nicht ganz, was ist mit Q15-Q17 
gemeint?


> Das sind noch reparable Bauteile wenn man SMD rework löten kann.
>
> Der Rest ist wohl eher unreparabel, aber kaum betroffen.

von Thomas W. (goaty)


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Thomas F. schrieb:
> Thomas W. schrieb:
>> Ich würde mal rechts am "Balancer"-Stecker die Widerstände checken. Evtl
>> ist da einer hochohmig.
>
> Hallo, folgende Widerstandswerte habe ich gemessen:
>
> R165 22,2kOhm; R166 67,2kOhm

Was steht denn drauf auf dem R166 ? "683" ?

Q15-17 Sind Transistoren (evtl Mosfets) zum (vermutlich) Schalten der 
Eingänge an die Meß-Weiterverarbeitung.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Thomas W. schrieb:
> Thomas F. schrieb:
>> Thomas W. schrieb:
>>> Ich würde mal rechts am "Balancer"-Stecker die Widerstände checken. Evtl
>>> ist da einer hochohmig.
>>
>> Hallo, folgende Widerstandswerte habe ich gemessen:
>>
>> R165 22,2kOhm; R166 67,2kOhm
>
> Was steht denn drauf auf dem R166 ? "683" ?

--> auf den Widerständen steht 360, ich habe versucht mit Handy und Lupe 
ein Bild aufzunehmen, es ist leidlich gelungen aber leicht verschwommen. 
Man erkennt auch gut, dass ich diesen Widerstand bereits getauscht habe, 
aber jetzt im eingebauten Zustand zeigt er wieder den, von den anderen 
Widerständen abweichenden, Wert an.


> Q15-17 Sind Transistoren (evtl Mosfets) zum (vermutlich) Schalten der
> Eingänge an die Meß-Weiterverarbeitung.

--> gut zu wissen, kann ich die mit "Hausmitteln" auch irgendwie auf 
Defekt prüfen? Wenn ja, wie?

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Du hast Mist gemessen weil eingebaut.
360 wären 36 Ohm, 09E 1M21.

Aber da du schon getauscht hast ist relativ sicher, das die Schaltung a) 
die Messung beeinflusst und b) die Widerstände ok sind und c) vmtl. 
zumindest an einem Kanal die Schaltung defekt ist, wobei Kanal 1 evtl. 
auch anders beschaltet sein kann, weil der ja noch an Masse anliegt. 
Kann also völlig normal sein was du da misst.

Das mit deinem Balancerkabel versteh ich nicht.
5S hat 6 Strippen belegt am Balancerstecker, die restlichen Kontakte 
müssen frei bleiben, sonst spinnen die meisten Modellbaulader.
Wenn dein interner aktiver Balancer mehr Leitungen hat/braucht, musst du 
ein passendes Adapterkabel frickeln das nur 6 Kontakte durchleitet.
Und deine Messung dazu sieht gut aus, den fehlerhaften Wert am letzten 
werweißwie beschalteten Kanal kannst du ignorieren wenn der interne 
Balancer oder das BMS ansonsten normal funktionieren. Ist vielleicht ein 
Temperatursensor oder so, für den Lader nicht interessant.

von Lothar J. (black-bird)


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Wie es aussieht, ist der Balancer im Ladegerät "gestorben". Der wird 
aber zum Laden Deines selbst gebauten 5S2P-Akkupacks (mit aktiven 
Balancer) ohnehin nie gebraucht, er darf auch nie mit den 
Balanceranschlüssen des Akkupacks verbunden werden. Sonst arbeiten beide 
eventuell gegeneinander, weil nur einer einstellbare Grenzwerte hat (der 
im Ladegerät).

Wenn der Lader während des Ladens (ohne angestecktes Balancerkabel vom 
Akkupack) gestorben ist, so liegt das sehr wahrscheinlich nicht am Akku.

Welchen Lademodus hattest Du denn in dieser Betriebsart für diesen Akku 
eingestellt?

Blackbird

von Norbert (der_norbert)


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Thomas F. schrieb:
> auf den Widerständen steht 360,

Tja, ist das ein ›360‹ oder ein ›09E‹?

Wenn ich nicht flasch liegen sollte,
so wäre nach EIA96 ›09E‹ 1.21MΩ.
Oder aber (nach 'normaler' E-Reihe) ›360‹  36Ω.

Da du aber deutlich höhere Werte (im eingebauten Zustand) gemessen hast, 
kann es demnach nur die EIA96 Kodierung sein.

Ups, Jens war schneller.

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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36D ist 232kOhm EIA-96
Ist vermutlich also in Ordnung der Widerstand, nur was anderes parallel, 
was den Wert runterzieht. Evtl der kaputte Analog-Eingang am 
Microcontroller ?

Du Kannst ja mal schauen, wo der Mittelpunkt des Spannungsteilers R165, 
R166 (10:1) hingeht. Evtl an einen Baustein der defekt ist ?

: Bearbeitet durch User
von Thomas F. (moorhuhn007)


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Hallo zusammen, ich glaube es sind tatsächlich 09E Widerstände, da habe 
ich wohl verkehrt herum geschaut ....

Anbei noch zwei Bilder die den Aufbau des Akkupacks besser zeigen. Zur 
Erklärung:

Es ist ein BMS Modul verbaut, die einzel-Zell Spannungen sind fest 
verkabelt (Z1+ grün; Z2+ orange; Z3+ weiß; Z4+ gelb, Z5+ braun) um 
tiefentladung und überladung stets sicher erkennen zu können. BMS 
Lade-Eingang und Leistungs-Ausgang sind mit getrennten Kabeln 
ausgestattet.

Es ist ein aktiver Balancer verbaut, der die gleiche Farbkombination am 
Anschlusskabel verwendet wie das BMS, aber zusätzlich ein blaues Kabel 
als Batterie - Pol.

In der Mitte vom Akkupack ist ein Modul erkennbar, das die Zellspannung 
an den Empfänger meines Modells überträgt. Dieses Modul hat eine 7polige 
Buchse (orange) in den ein 6 poliger Stecker (5x schwarz, einmal rot) 
eingeht. Also ein Balancer Kabel für einen 5S Akkupack mit in Summe 6 
Kabeln.

Das 6 adrige Balancer Kabel in der Mitte vom Bild (5xschwarz, einmal 
rot) ist an einem 7 poligen 6S Balancer Kabel (Standard Kabel) 
angeschlossen, man erkennt gut, dass rot aus dem 6 poligen Kabel, an ein 
weißes Kabel im 7poligen Balancer Kabel angeschlossen ist. die 7. 
Leitung bleibt unbelegt, so dass der Balancer Anschluss im Ladegerät 
hier keine Spannung messen kann und automatisch einen 5S Akkupack 
erkennt (hat bisher auch super funktioniert, bis der Lader kaputt 
gegangen ist).

Das klingt alles kompliziert ist es aber nicht, wichtig ist, dass alle 
Kabel als Minus das erste Kabel nutzen, danach kommen in der richtigen 
Reihenfolge die Plus Pole des Akkupacks. Für einen 5S Akku also -Pol und 
dann 5 + Pole (6 Leitungen), Für einen 6S Akku -Pol und 6+Pole (7 
Leitungen).

Das zweite Bild zeigt den Lader mit angeschlossenem Balancer Kabel und 
angeschlossenem +-Pol. Die Akkuspannung beträgt 19,652 V, die Balancer 
Zellwerte sind Quatsch, erstens weil es keine Zelle 6 gibt, zweitens 
weil Zelle 4 angeblich 35,271V betragen soll. genau das ist das Problem 
warum der Lader nicht startet.

@black-bird, der Lader wurde im balance Charge Modus verwendet, mit, wie 
du richtig verstanden hast, abgestecktem (internen) Akku Balancer Kabel, 
so wie es auf dem Bild gezeigt ist.

Wenn das Balancer Kabel vom Ladegerät abgesteckt ist messe ich 
selbstredend zwischen Pol 6 und 7 logischerweise 0 V, ist er an das 
Ladegerät angesteckt messe ich zwischen Pol 6 und 7 seltsamer weise die 
angesprochenen -12,74V und zwischen - (Pin1) und Pin7 6,87V (was ich mir 
nicht recht erklären kann.

Das dritte Bild zeigt das Display des Laders im balance Charge modus, 
als noch alles funktioniert hat. Es wird mit 0,99A geladen, alle 
Einzelspannungen der Zellen 1-5 werden korrekt angezeigt.

Mir ist es wirklich ein Rätsel wie es dazu kam dass der Balancer 
Anschluss des Laders den Geist aufgegeben hat :-( Macht mich traurig 
muss ich schon sagen....

von Thomas W. (goaty)


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Thomas F. schrieb:
> Hallo zusammen, ich glaube es sind tatsächlich 09E Widerstände, da habe
> ich wohl verkehrt herum geschaut ....

Nein. "36D"

> ..erstens weil es keine Zelle 6 gibt, zweitens
> weil Zelle 4 angeblich 35,271V betragen soll.

Und der Pin geht evtl zu dem R166 ?

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Nein. "36D"

--> habe nachgesehen, das stimmt wohl, 36D steht für  232 kOhm was den 
gemessenen 0,23MOhm entspricht. Danke hierfür.

Und der Pin geht evtl zu dem R166 ?

--> eher nicht, ich kann Leitungen erkennen, die zwischen den 22 kOhm 
und 232 kOhm Widerständen ausgeleitet werden, durch die Platine auf die 
oberseite gehen und dann in zwei ICs eingehen. Auf dem Bild anbei habe 
ich die beiden ICs H1 und H2 fotographiert.

Es steht CD4052BM drauf und der Baustein ist zweimal verbaut.

wenn ich an den Eingängen der ICs was messen soll, ist dann als Minus 
Pol immer der Balancer - Anschluss zu verwenden? mit oder ohne 
angeschlossenem Akku?

von Thomas W. (goaty)


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Ich würde beide 4052 tauschen.
Oder du misst Widerstand an den Eingängen des Multiplexers gegen Masse, 
ich vermute da ist einer defekt.

Sag Bescheid wenn du Hilfe mit dem löten brauchst, kann ich dir auch 
machen.

: Bearbeitet durch User
von Thomas F. (moorhuhn007)


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Thomas W. schrieb:
> Ich würde beide 4052 tauschen.
> Oder du misst Widerstand an den Eingängen des Multiplexers gegen Masse,
> ich vermute da ist einer defekt.
>
> Sag Bescheid wenn du Hilfe mit dem löten brauchst, kann ich dir auch
> machen.

Sehr liebes Angebot mit dem löten, danke. Darauf komme ich ggfs zurück, 
wenn es das wirklich sein sollte:-) Ich messe erst mal die Widerstände 
gegen Masse (also am -Pol des Laders?! odewr ist gegen GRD des ICs 
gemeint?) gegen die Pins der ICs und melde mich mit dem Ergebnis. Bei 
der Gelegenheit kann ich ja auch checken, welcher der 4052 Pins mit den 
Balancer Anschlüssen verbunden ist, es müssten ja dort 232 kOhm zu 
messen sein wenn ich es richtig verstehe.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Hallo, anbei ein Bild mit den gemessenen Widerständen der Balancer Ports 
gegen die 16 poligen 4052IC PIns.

Die rot hinterlegten Werte entsprechen den 1:10 Spannungsteiler 
Mittelausgangswerten der Widerstände der Pins am Balancer Port 
(232kOhm).

Zudem habe ich die beiden 4052 ICs von Pin 8, welcher Masse sein sollte, 
gegen die einzel Pins des jeweiligen ICs gemessen. Die Werte verhalten 
sich analog.

Ich finde für Pin 1 und 2 keine plausiblen Widerstandswerte die den 
Werten von  Balancer Port Pin 3+4+5 und 6 entsprechen. Ich glaube da 
stimmt was nicht. Aber ich bin kein Experte die Daten zu interpretieren, 
das seid ihr :-)

Wenn ich die IC Beschreibung richtig verstehe können pro IC nur 4 Kanäle 
verarbeitet werden, das würde also für den Lader als 6S und als 8S mit 2 
ICs funktionieren, aber als 10S nicht (es gibt dieses Ladegerät als 
5006, 5008 und als 5010 Typ, wobei die letzen Ziffern für die Anzahl der 
Balancer Ports steht). So wie ich es verstehe müsste also bei der 10S 
Variante ein 3tes IC verbaut sein, dafür kann ich aber kein Layout auf 
der Platine erkennen, da ist eine Schraube im Weg.
Nun ja, vielleicht kann mir jemand mit den gemessen Werten eine 
Einschätzung geben ob ein Tausch der ICs was bringen könnte oder ob es 
doch eher ein Projekt für die Tonne ist.....

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Da ist nichts rauszulesen, die Werte sind unauffällig und lassen erstmal 
nicht erkennen dass z.b. ein Eingang des Multiplexers irgendwie 
kurzgeschlossen ist.

Bzw es sieht bei beiden Bausteinen gleich aus, und keine Unterschiede.
Ich hätte aber höhere Widerstände von Pin 1,2,4,5,11,12,14,15 gegen 8 
erwartet.
Du hast vergessen in der Tabelle abzugeben dass es kOhm sind.

Das würde jetzt vermutlich noch sehr weit ins Rabbit Hole hinunter 
gehen.
Einen Versuch war es wert.

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Ich hab gerade einen 4051 durchgemessen, da ist gegen Pin 8 alles 
hochohmig.
Vermutlich sehr schwer da was zu erkennen in der Schaltung mit der 
Beschaltung herum.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Thomas W. schrieb:
> Ich hab gerade einen 4051 durchgemessen, da ist gegen Pin 8 alles
> hochohmig.
> Vermutlich sehr schwer da was zu erkennen in der Schaltung mit der
> Beschaltung herum.

Guten Morgen, ja du hast recht, es sind kOhm bei der Messung gegen Pin 
8. Die aktualisierte Tabelle anbei.

Also ist ohne Ausbau der ICs keine weitere Aussage möglich?

Gruß

Thomas

von Thomas W. (goaty)


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Zumindest sehe ich hier nicht was Offensichtliches.
z.B. alle sind hochohmig, nur der eine zu R166 hat plötzlich geringeren 
Widerstand, das wäre dann auffällig gewesen.

Mit Heißluft ist das ja schnell gemacht den Chip raus, kurz 
durchklingeln (Widerstand/Diodenmodus). Aber mußt du selbst wissen, 
wieviel Aufwand du noch reinstecken möchtest.

Am Ende ist es dann doch ein anderes Bauteil was defekt ist und den 
Fehler verusrsacht, im worst case der Mikroprozessor, dann ist sowieso 
nichts zu machen, weil die Software nicht zu bekommen ist und selbst 
wenn der Aufwand zum Programmieren auch nicht wenig ist.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Hmmmm,

ich habe weder Heißluft Lötstation noch passende Wechsel ICs. Ich habe 
sowas immer mit einer feinen Lötspitze und Entlöt Litze erledigt, ggfs 
einen Draht drunter um die Beinchen los zu kriegen.

Auf der anderen Seite nutzt mir der Lader in diesem Zustand rein gar 
nichts.

Jetzt heißt es abwägen......

von Thomas W. (goaty)


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Wenn du keine Bock mehr hast, schick es mir gerne mal zu und ich 
versuche mein Glück. Gruß

von Thomas W. (goaty)


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Die 4052 machen schonmal keinen Unterschied wenn sie raus sind...

> Spannungsversorgung 10-28V AC
Ich hoffe du hast da nicht wirklich AC angeschlossen.

Und 30V ist absolute Maximum laut Datenblatt
(https://www.mikrocontroller.net/attachment/696393/IMG_20260504_225728.jpg)

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)



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Micro ist ein STM32F103. Gut abgelasert, aber nicht gut genug.
Unter dem Display ist noch ein Chip mit abgeschliffenem Marking.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Thomas W. schrieb:
> Die 4052 machen schonmal keinen Unterschied wenn sie raus sind...
>
>> Spannungsversorgung 10-28V AC
> Ich hoffe du hast da nicht wirklich AC angeschlossen.
>
Entschuldige, ich meinte 28V DC. Mehr nicht, die Spannung am Netzteil 
ist begrenzt auf diese 28V.

von Thomas W. (goaty)



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Thomas F. schrieb:
> Thomas W. schrieb:
>> Die 4052 machen schonmal keinen Unterschied wenn sie raus sind...
>>
>>> Spannungsversorgung 10-28V AC
>> Ich hoffe du hast da nicht wirklich AC angeschlossen.
>>
> Entschuldige, ich meinte 28V DC. Mehr nicht, die Spannung am Netzteil
> ist begrenzt auf diese 28V.
Nur weil das Ladegerät im Bild 
(https://www.mikrocontroller.net/attachment/696393/IMG_20260504_225728.jpg) 
29,5V anzeigt. Und diese Anzeige ist (zumindest hier bei meinen Tests), 
die Eingangsspannung.

Es ist aber noch mehr kaputt. Ein unbekannter Widerstand R104 ist 
durchgebrannt und nicht mehr identifizierbar.

Evtl vom Werk ist noch R152 entfernt worden mit Flußmittelrest, kann 
aber so gewollt sein.

Ich hab jetzt noch die Opamps 358 und 2252 ausgebaut, das stabilisiert 
die Spannung die angezeigt wird, aber er erkennt immer noch 6 Akkus.

Wenn man wüßte was der komische Chip mit den 'übersprungenen' Pins macht 
könnte man evtl weiterraten.

So tippe ich inzwischen fast auf einen kaputten Microcontroller.

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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So irgendwas tut sich wieder. Ich kann es leider mangels Akkupack nicht 
voll testen (und fehlender Kühlung).
Ich hab zwei Zellen mit minimalem Strom geladen.

Vermutlich war bis auf den Widerstand nichts kaputt. Lediglich die 
Software hat sich in irgendeiner Weise 'aufgehängt'. Durch Schreiben der 
Kalibrierwerte hat sich alles normalisiert.
Ich hoffe ich habe nicht mehr kaputt gemacht durch meine Löterei.
Den R104 hab ich 'experimentell' durch einen 1Ohm ersetzt. Was da 
wirklich rein gehört ist unbekannt.
Ohne den Widerstand scheint der Ladevorgang nicht zu starten.

Da es so nicht richtig repariert ist, ist es leider nicht wirklich 
benutzbar.

: Bearbeitet durch User
von Götz R. (darfnurdiefolgendenz)


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Jene Truppen, die sich hinter dem intelligenten Namen "chargery" 
verstecken, haben das Klassenziel erreicht: Der Kunde hat sich an ihr - 
naja - Produkt gewöhnt und wird nachkaufen.
Ihre Idee, im Prozessor von 999 aus runterzählen zu lassen, bis was 
knallt, war erfolgreich, aber eben so neu nun auch wieder nicht.
Ich hätte hier noch eine 3R12 ...
Duckunwech.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Götz R. schrieb:
> Jene Truppen, die sich hinter dem intelligenten Namen "chargery"
> verstecken, haben das Klassenziel erreicht: Der Kunde hat sich an ihr -
> naja - Produkt gewöhnt und wird nachkaufen.
> Ihre Idee, im Prozessor von 999 aus runterzählen zu lassen, bis was
> knallt, war erfolgreich, aber eben so neu nun auch wieder nicht.
> Ich hätte hier noch eine 3R12 ...
> Duckunwech.

Hallo, das ist ein interessanter Beitrag wie ich finde - ich darf 
berichten, dass durchaus noch Bewegung in der Sache ist - Antwort kommt 
bei Feststellung der Sachlage.

Zum rückwärts zählenden Counter, der bei erreichen der "0" einen 
internen  Defekt in der Elektronik des Laders auslöst, wäre es mir 
persönlich sehr recht, wenn diese Aussage untermauert werden könnte 
durch Messungen oder statistische Auswertungen.

Eine kategorische Aussage in Form von, ich drücke es jetzt salopp in 
meinen Worten aus, "nach 999 Ladevorgängen muss das Gerät kaputt gehen 
um aus Herstellersicht sicherstellen zu können, genügend Produkte 
verkaufen zu können, um Gewinn zu erwirtschaften", halte ich als 
pauschal Aussage für schwierig.

Damit will ich keinesfalls sagen, dass ich es für ausgeschlossen halte, 
dass es solche Vorgehen gibt. Auf breiter Front, reihenweise Dienst 
versagende Produkte aus Fernost (und auch die, auf denen ein 
europäisches Hersteller Etikett drauf geklebt ist) gibt es zuhauf, um 
nicht zu sagen, sind der Standard seit vielen Jahren.

Auf der anderen Seite, wenn es tatsächlich gelänge vorsätzliche 
"Sollbruchstellen" in Elektronik Komponenten zu identifizieren, um die 
Lebensdauer der Selben künstlich zu begrenzen, dann wäre es in meinen 
Augen schon so was wie eine fragwürdige Geschäftspraxis...... und das 
pauschal zu unterstellen, da wäre ich aus meiner Sicht vorsichtig - weil 
geschäftsschädigend.

Ich habe keinerlei Absichten einem Hersteller solche Praktiken zu 
unterstellen - auch wenn es Beispiele zu Hauf gibt. Der Beweis dafür ist 
aber, eine andere Seite der Medaille.

Ich bin mir durchaus dem Zusammenhang zwischen "für die Ewigkeit 
gemachten Produkten" und "consumer Pruducts" bewusst, aber ohne einen 
Nachweis in der Hand zu haben wäre mir zumindest unwohl dabei, das laut 
zu sagen.

Da das MKontroller Forum hier kein Platz ist, um Produkt Zyklen oder 
marketing Strategien zu besprechen, schlage ich als thread opener vor, 
keine weiteren Beobachtungen oder Vermutungen zu dieser Antwort zu 
diskutieren.

Sicherlich gerne aber findet sich ein Platz "off topic" im Forum hier, 
um "selbstzerstörungs Mechanismen/Logiken" zu identifizieren (und im 
Idealfall was man als Nutzer dagegen unternehmen kann - die EU 
Richtlinie zum Recht auf Reparatur lässt grüßen).

P.S.: was meinst du mit einer "3R12" ? Eine Stromquelle in Form einer 
bastel Projekt Batterie? Das jedenfalls war das Ergebnis meiner Suche im 
Netz ?!


In diesem Sinne, gute Nacht

von Götz R. (darfnurdiefolgendenz)


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3R12 ist die gute alte Flachbatterie aus den Zeiten des Glühlämpchens. 
Man holte sich eine neue aus der Drogerie und hatte damit eine Weile 
Ruhe. Als Empfehlung taugt das natürlich nicht, nur Sarkasmus.

von Thomas F. (moorhuhn007)


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Liebes Forum, ich mache es kurz.

Der Lader funktioniert wieder tadellos.

goaty hat den Fehler gefunden, der R104 mit unbekanntem Wert war defekt 
und wurde durch einen 1 Ohm Widerstand ersetzt. Ich habe den Hersteller 
angeschrieben um Informationen bzgl. des gesuchten Widerstandes zu 
bekommen, mal sehen ob eine Antwort zu bekommen ist. Warum dieser 
Widerstand kaputt gegangen ist kann ich beileibe nicht begründen.

Ich möchte einen ganz herzlichen Dank und meine große Anerkennung 
aussprechen bzgl. goaty, er ist fürwahr ein Mann vom Fach, reich an 
Erfahrung und einfach gut in allem was er hier leistet. Hut ab und 
Chapeau!

Sollte ich noch Infos bzgl. R104 bekommen melde ich mich wieder.

Gruß

moorhuhn 007

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