Die städtische Müllabfuhr hat mir diese Woche zwei RFID-Aufkleber für meine Restmülltonne zugeschickt. Die soll ich auf beiden Seiten der Tonne aufkleben, es muss schon beim ersten Mal klappen, nochmal abreißen geht nicht. Zur Haltbarkeit wird nichts geschrieben. Im Durchlicht ist eine Dipolantenne mit einem kleinen rechteckigen Klecks in der Mitte zu erkennen. Länge mal Breite des Metalldipols 89 * 19mm, also vermutlich eine Wellenlänge von 178mm (ohne Verkürzungsfaktor des Tonnen-Kunststoffs). Weiß jemand nähres dazu? Frequenz, Norm? 300 / 178 = 1,68 GHz. https://de.wikipedia.org/wiki/ISM-Band die nächsten ISM-Bänder sind 902 - 928 MHz (nur Amerikas) und 2,4 - 2,5 GHz
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Wenn du es nochmal durch 2 teils, bist du bei 886MHz. Das sind Wald und Wiesen UHF Tags.
https://www.balluff.com/de-de/products/BIS0173?pm=BISUDatacarrierRectangular&pf=F03501 "Rechteckige Tags für den UHF-Bereich (860/960 MHz)" das hat nur 51mm außen. Wie weit darf das Lesegerät davon entfernt sein?
Scheint von Seiko zu sein https://www.seikotags.com/product/uhf-chip-mr6-mr6-p-rfid/ Antenna size 41 * 16 mm Read Range 1 m to 3 m (Depend on reader and environment)
Warum schaffen die mit 868 MHz und passiven Tags 1 bis 3 Meter zu überbrücken, während das NFC-Zeugs bei 13,56 MHz nur ein paar Zentimeter weit geht? Ich hätte jetzt erwartet dass es über die niedrigere Frequenz einfacher ist die nötige Energie über die Entfernung zu übertragen. Warum haben die also nicht 13,56 MHz genommen und mit mehr Leistung und evtl. anderem Übertragungsschema für höhere Reichweite aufgebohrt?
Es weiß zwar niemand, wo sich unsere Züge aufhalten, weshalb es immer wieder zu tödlichen Zusammenstößen kommt. Aber die Mülltonnen werden per RFID erfaßt. Wenn ich befürchten müßte, daß die mittlerweile auch gechippt sind, würde ich Schafzüchter in Neuseeland. :)
Gerd E. schrieb: > Warum schaffen die mit 868 MHz und passiven Tags 1 bis 3 Meter zu > überbrücken, während das NFC-Zeugs bei 13,56 MHz nur ein paar Zentimeter > weit geht? Weil da ganz oft, noch ein laaaaange Yagis am/an den Readern hängen. Das gibt dann recht leicht noch einmal ca. +20 dB Bündelungsgewinn. > Ich hätte jetzt erwartet dass es über die niedrigere Frequenz einfacher > ist die nötige Energie über die Entfernung zu übertragen. Warum haben > die also nicht 13,56 MHz genommen und mit mehr Leistung und evtl. > anderem Übertragungsschema für höhere Reichweite aufgebohrt? Wohl weil das unhandlich gross werden würde, und Sonderlocken noch einmal extra kosten.
Wollvieh W. schrieb: > Es weiß zwar niemand, wo sich unsere Züge aufhalten, weshalb es immer > wieder zu tödlichen Zusammenstößen kommt. Ja, quasi täglich. Erst gestern kam mir in meiner Straße so ein entlaufener ICE entgegen, aber ich konnte noch rechtzeitig ausweichen. Einen Parkplatz hat der jedenfalls nicht finden können, wie auch, ist ja Parkraumbewirtschaftung.
Harald K. schrieb: > ... Erst gestern kam mir in meiner Straße so ein > entlaufener ICE entgegen ... Nimm dich auch vor tieffliegenden U-Booten in acht.
Gerd E. schrieb: > Warum schaffen die mit 868 MHz und passiven Tags 1 bis 3 Meter zu > überbrücken, während das NFC-Zeugs bei 13,56 MHz nur ein paar Zentimeter > weit geht? > > Ich hätte jetzt erwartet dass es über die niedrigere Frequenz einfacher > ist die nötige Energie über die Entfernung zu übertragen. Warum haben > die also nicht 13,56 MHz genommen und mit mehr Leistung und evtl. > anderem Übertragungsschema für höhere Reichweite aufgebohrt? Bei 868 MHz geht mit passiven Tags auch noch viel mehr. Bis zu 7m garantiert und unter guten Bedingungen bis zu 10m. Bei 13,56 MHz (und Frequenzen darunter) wird nur das H-Feld genutzt, also nur eine Induktion zwischen Senderspule und Empfängerspule. Die Feldenergie nimmt bei sowas über die Entfernung sehr schnell ab. Sonst könnte man Zahnbürsten auch noch in 1m Entfernung zur Ladestation aufladen. Bei RFID im UHF Bereich wird das E-Feld genutzt (Dipol Antennen). Die Sendeleistung darf dort bis 2 Watt ERP betragen. Zudem sind die UHF RFID Chips mit der Zeit sehr weit entwickelt worden. Die Energie, die zum aufwecken des Chips gebraucht wird, ist gering. Der Leser (Reader) im UHF Bereich vewendet eine Richtantenne, mit der die zur Verfügung stehende Leistung recht konzentriert zum Transponder gerichtet werden kann. Ich war lange Zeit beruflich mit UHF RFID beschäftigt. Ich kenne alle Effekte und Kundenprobleme auswändig... Es gibt bei UHF auch Nachteile. So können über Reflexionen Transponder gelesen werden, die eigentlch gar nicht im "Lesefeld" sind (falsch positive Lesungen). Genauso umgekehrt, wenn ein Transponder zwar locker in Lesereichweite ist, aber er sich durch Überlagerung in einer "Nullstelle" befindet. Dann wird nix gelesen, bis der Leser oder der Transponder etwas bewegt wird. Endlose Geschichten. Aber für die Mülltonne ist mir das mit das mit 868 MHz neu. Ich kenne da nur Systeme mit 134,2 kHz. Das ist die gleiche Frequenz mit der Tiere gechipt sind. Die Antenne des Lesers sitzt dann im sogenannten "Zahn" am Müllfahrzeug, in dem die Tonne bei der Entleerung eingehängt wird.
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Stefan M. schrieb: > Bei RFID im UHF Bereich wird das E-Feld genutzt (Dipol Antennen). Funktioniert denn über das E-Feld die Energieübertragung auch so gut wie über das H-Feld? Es hat ja schon seinen Grund warum für die Energieübertragung sonst das H-Feld mit den niedrigeren Frequenzen verwendet wird. > Die Sendeleistung darf dort bis 2 Watt ERP betragen Huh, so viel? Bist Du Dir da sicher? Ich hab grad mal im Frequenzplan der BnetzA gesucht und das einzige in die Richtung was ich gefunden habe ist Eintrag 251004 mit: > Frequenzteilbereich(e): 863 - 870 MHz > Übertragung von Daten und Tonsignalen über kurze Entfernung > Maximal zulässige äquivalente Strahlungsleistung: 500 mW ERP https://data.bundesnetzagentur.de/Bundesnetzagentur/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/20210114_frequenzplan.pdf
Cartman E. schrieb: > Nimm dich auch vor tieffliegenden U-Booten in acht. Die sind gerade im Neckar, zur Tagung.
Stefan M. schrieb: > Aber für die Mülltonne ist mir das mit das mit 868 MHz neu. Mit der Standardfrequenz von 134,2kHz für Tiere könnten in die Tonne gefallene Katzen beim Fischen nach den Fischresten vom üblichen Freitagstischgericht gerettet werden. https://www.zeit.de/politik/2026-04/illegaler-tierhandel-eu-parlament-chip-pflicht-hunde-katzen
Auf welcher Frequenz sind eigentlich die Chips aktiv, die Schwurblern im Rahmen der von Bill Gates durchgedrückten Zwangsimpfungen verabreicht wurden?
Harald K. schrieb: > Auf welcher Frequenz sind eigentlich die Chips aktiv, Die arbeiten im Bereich von Petahertz. Das sind ja schließlich Nanochips. Besonders große Chips kommen herunter bis auf Terahertz. Geprüft wird die Funktion dann beim Terahertz-Sicherheits-Screening am Flughafen. Allerdings wird beim Terahertz-Screening nur sehr selten etwas gefunden. Scheint wohl nicht so der Hit geworden zu sein diese neue Technik.
Christoph db1uq K. schrieb: > Die städtische Müllabfuhr hat mir diese Woche zwei RFID-Aufkleber für > meine Restmülltonne zugeschickt. Da ist Dein Entsorger aber spät dran, unserer hat schon seit über 25 Jahren solch ein System für die Restmülltonne. Das Tag 125 kHz sitzt an jeder Tonne unter dem oberen Rand, die Leseantenne am Fahrzeug im hydraulischen Greifarm für die Tonne, sodaß immer eine gute Kopplung erreicht wird. Eine größere Distanz braucht dabei nicht überbrückt zu werden, sitzt die Tonne richtig im Greifarm, ist die Erfassung gwährleistet. Erfasst wird die UID des Tags (der gegriffenen Tonne), das gibt am Ende der Leerfahrt eine Liste der geleerten Tonnen, die dann den Kunden entsprechend als Leerung zugeordnet werden. 73 de Bert (sehe gerade, Stefan M. hat es schon erklärt, "Antenne im sog.Zahn")
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Gerd E. schrieb: >> Die Sendeleistung darf dort bis 2 Watt ERP betragen > > Huh, so viel? Bist Du Dir da sicher? Man darf sich für noch mehr auch eine Genehmigung erteilen lassen. Also z.B. 4 W. > Ich hab grad mal im Frequenzplan der BnetzA gesucht und das einzige in > die Richtung was ich gefunden habe ist Eintrag 251004 mit: > >> Frequenzteilbereich(e): 863 - 870 MHz >> Übertragung von Daten und Tonsignalen über kurze Entfernung >> Maximal zulässige äquivalente Strahlungsleistung: 500 mW ERP > > https://data.bundesnetzagentur.de/Bundesnetzagentur/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/20210114_frequenzplan.pdf In der EU wurde teilweise auch schon das Band um 915 MHz herum für RFID geöffnet. Ob das auch für D gilt, weiss ich aber nicht.
Bert 0. schrieb: > Da ist Dein Entsorger aber spät dran, unserer hat schon seit über 25 > Jahren solch ein System für die Restmülltonne. Leider ein zweischneidiges Schwert, egal ob mit reinem Zähler, oder auch integrierter Wägung, die dem User anteilsmässig in Rechnung gestellt wird. In Wohnanlagen findet der Erziehungswille darüber idR keine Resonanz und im EFH-Bereich kommen die Leute auf die abstrusesten Ideen, ihren Restmüll sehr kreativ "anders" zu entsorgen, um wenige Euros im Jahr einzusparen. Discounter/SBs verkleinern in Folge die Öffnungen der Abfallbehälter, ÖNPV und Kommunen bauen "Papierkörbe" zurück, sogar Sammelstationen für Altglas und Papier werden ausgedünnt, usw. Also wird das Zeugs andersweitig entsorgt.
Gerd E. schrieb: > wird das E-Feld genutzt Ich dachte, elektromagnetische Wellen gibts nur gemeinsam. Die Begriffe "magnetische Antenne" und "elektrische Antenne" sind nicht sehr hilfreich. Von Balluff gibt es ein PDF zu den Grundbegriffen von RFID https://assets.balluff.com/WebBinary1/MAN_MIC_GRUNDLAGEN_RFID_DE_J22_DRW_950372_AA_000.pdf speziell zu UHF: "Ultrahochfrequenz (865 bis 960 MHz). Die Energieübertragung von UHF-Identifikationssystemen erfolgt wie bei den klassischen Funksystemen mittels elektromagnetischer Wellen. Für den Einsatz über größere Entfernungen (mehrere Meter) geeignet." "RFID-Produktgruppe, die ultrahochfrequente (UHF – Ultra-High Frequency) Systemlösungen mit 860 bis 960 MHz beschreibt. Diese eignet sich besonders für Applikationen, bei denen große Lesereichweiten bzw. Multitagging gefordert sind.
Als junger FA in D in 1974 machte ich ein Experiment, um festzustellen wie weit entfernt vom Direktor Ende einer 11 Element 144 MHz Yagi mit 10W Speiseleistung einer QQE03/12 ein 6V, 50mA Fahrrad Rücklicht-Lämpchen in der Mitte eines Dipols gelötet, zum Leuchten gebracht werden konnte. Es gelang bis zu 1 1/2m.
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Gerd E. schrieb: > Funktioniert denn über das E-Feld die Energieübertragung auch so gut wie > über das H-Feld? Es hat ja schon seinen Grund warum für die > Energieübertragung sonst das H-Feld mit den niedrigeren Frequenzen > verwendet wird. Eigentlich ist die "magnetische" H-Feld Übertragung sogar nur ein Kompromiss. Wenn man könnte, würde man auch hier das E-Feld nutzen. Wie riesengroß eine E-Feld Antenne für z.B. 13,56 MHz sein müsste, kann man leicht ausrechnen. Ein Halbwellendipol (so wie in dem Foto im Eingangspost) wäre dann 11m breit. Mit Verkürzungstricks vielleicht 8m. Da man ein E-Feld gerichtet aussenden kann (siehe Yagi Antenne) und auch der Transponder mit seinem Dipol zwei Vorzugsrichtungen hat, steigt der Gewinn insgesamt stark an. UHF Leser (Reader), die für hohe Reichweiten ausgelegt sind haben eine Richtantenne, die eine Bündelung der Energie bewirkt. Etwa vom Antennengewinn so wie eine kurze Yagiantenne. Mit solchen Readern werden z.B. Transponder im Auto (Windschutzscheibe) gelesen, um Schranken für Parkplätze zu öffnen. Es gibt natürlich auch UHF Reader, die absichtlich für geringere Reichweiten gebaut sind. Alles eine Frage des Kundenwunsches. Beim H-Feld kann man sich die magnetischen Feldlinien bei der Antennenspule leicht vorstellen. Die eine "Hälfte" der Feldlinien geht immer in die falsche Richtung. Beim Sender, wie auch beim Empfänger. Es bleibt also viel Energie beim H-Feld ungenutzt. Und sowas wie eine H-Feld Richtantenne gibt es physikalisch nicht. Wer das erfindet ist schnell reich. Gerd E. schrieb: > Huh, so viel? Bist Du Dir da sicher? > > Ich hab grad mal im Frequenzplan der BnetzA gesucht und das einzige in > die Richtung was ich gefunden habe ist Eintrag 251004 mit: > >> Frequenzteilbereich(e): 863 - 870 MHz >> Übertragung von Daten und Tonsignalen über kurze Entfernung >> Maximal zulässige äquivalente Strahlungsleistung: 500 mW ERP Ja, da bin ich mir sicher (habe ich wie gesagt lange beruflich gemacht). 863-870 MHz ist sehr allgemein gefasst. Im unteren Bereich um 863 MHz sind drahtlose Kopfhörer, Garagentoröffner, Funkthermometer etc. angesiedelt. Da sind 2W ERP nicht zulässig. Ab 866 MHz beginnt RFID. Da geht das dann schon. In den USA liegt das RFID Band z.B. bei 915 MHz.
Der Schreiber der "Aufklebeanweisung" hat das selbst wohl nie ausgeführt, sonst hätte er bemerkt, dass da ein Versteifungssteg im Weg ist. Das Etikett mit RFID muss etwa so angebracht werden, zum Glück ist das der Hochfrequenz reichlich schnurz. Mal sehen wie lange der Aufkleber das aushält, hab die Tonne zum ersten Mal gesäubert, damit es wenigstens die nächsten Jahre dranbleibt.
Harald K. schrieb: > Auf welcher Frequenz sind eigentlich die Chips aktiv, die Schwurblern im > Rahmen der von Bill Gates durchgedrückten Zwangsimpfungen verabreicht > wurden? Das hängt vom Chip ab. War ja ein bisschen wie Lotto. Wer mehr Glück hatte, der hat jetzt besseres 5 G-Netz, wer weniger Glück hatte, der ist jetzt bei Tasso registriert...
Wollvieh W. schrieb: > Aber die Mülltonnen werden per RFID erfaßt. Da musst du jetzt nachts den Giftmüll beim Nachbarn rein werfen.😆
Christoph db1uq K. schrieb: > Die soll ich auf beiden Seiten der Tonne aufkleben Die haben bei unseren Tonnen kleine runde RFID-Plastikdinger von unten in runde Aussparungen gepresst die sich unter dem oberen Rand der Tonne befinden. Dort bekommen sie keine UV-Strahlung ab und werden nicht nass. Hält ewig. Bei 13,56 MHz konnte mein Professor die RFID-Tags quer durch den Raum auslesen, das waren ein paar Meter. Die hatten da eine Richtfunkantenne verwendet. Das Magnetfeld muss entsprechend ausgerichtet worden sein.
Ralf X. schrieb: > ... > im EFH-Bereich kommen die Leute auf die abstrusesten Ideen, ihren > Restmüll sehr kreativ "anders" zu entsorgen, um wenige Euros im Jahr > einzusparen. > > ... Wer außerhalb der Windelzeit viel Restmüll hat, macht echt was falsch. 99,9% des Mülls im Haushalt ist Gelbe, Blaue oder Grüne Tonne. Meine graue steht seit einem Jahr und ist noch nicht voll. Tonnen mit dem sog. Chipnest waren um 1995..99 der Verkaufsschlager. Seit der Zeit haben die das. So ein kleiner runder Plastedrops, der in die entsprechende Aussparung unterm Rand geclipst wird.
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Roland E. schrieb: > So ein kleiner runder Plastedrops, der in > die entsprechende Aussparung unterm Rand geclipst wird. ist vor so 3 Jahren hier überall rein gedrückt worden. Bin mal gespannt, wie lange das noch Bestand hat und wann ein nächstes System kommt. In der Branche benennen sich die Abholer-Firmen ja auch ständig um.
Roland E. schrieb: > Meine graue steht seit einem Jahr und ist noch nicht voll. Logisch, wenn man den Restmüll über den Papierkorb an der ÖPNV Haltestelle entsorgt, so wie bei uns die Zugezogenen. Das Ding ist innerhalb eines Tages nach Leerung knackevoll. Da gibt es Zeitgenossen die stellen den Beutel mit dem Restmüll darauf, wenn sie es nicht mehr rein bekommen.
Bremen hatte irgendwann mal eingeführt daß in den Müllgebühren nur noch eine kleinere Anzahl an Abholungen als Abholtage enthalten war. Stellte man die Tonne also öfter raus, kostete es extra. Das Ergebnis war ein Boom von Mülltonnenschlössern da die Leute des Müll lieber in Nachbars Tonne geschmissen haben. Ob das System so noch existiert ist mir nicht bekannt. Der Sinn der RFID-Chips an Mülltonnen kann doch eigentlich nur ein geplantes "Pay per use" sein, oder? Also schmeißen die Leute dann den Müll wieder in die Landschaft
Jörg K. schrieb: > Der Sinn der RFID-Chips an Mülltonnen kann doch eigentlich nur ein > geplantes "Pay per use" sein, oder? Verstehe ich nicht. Hier werden die Mülltonnen an den Abholtagen geleert. Stellt jemand seine Tonne nicht an die Straße, wird sie nicht geleert, kostet aber genausoviel.
Peter N. schrieb: > Jörg K. schrieb: >> Der Sinn der RFID-Chips an Mülltonnen kann doch eigentlich nur ein >> geplantes "Pay per use" sein, oder? > > Verstehe ich nicht. > Hier werden die Mülltonnen an den Abholtagen geleert. > Stellt jemand seine Tonne nicht an die Straße, wird sie nicht geleert, > kostet aber genausoviel. Moinsen, in meiner Heimatgemeinde wird der Müll (seit 25? Jahren) nach Gewicht berechnet, zu WG-Zeiten (vor knapp 20 Jahren) kam die Müllabfuhr 14-tägig, es waren 13 Leerungen im Grundpreis enthalten, jede weitere kostete extra. Ob darum noch mehr Müll in der Botanik landet, ich weiß es nicht. Bei und sind alle Leerungen ungewogen drin, trotzdem gibt es wilde Müllhaufen.
Peter N. schrieb: > Jörg K. schrieb: >> Der Sinn der RFID-Chips an Mülltonnen kann doch eigentlich nur ein >> geplantes "Pay per use" sein, oder? > > Verstehe ich nicht. > Hier werden die Mülltonnen an den Abholtagen geleert. > Stellt jemand seine Tonne nicht an die Straße, wird sie nicht geleert, > kostet aber genausoviel. Ist bei uns auch so, nur kann man 4-wöchentlich, 2-wöchentlich und wöchentlich buchen (mit ansteigenden Gebühren). Da der Abholtag aber davon unabhängig ist, könnte ein 4-er natürlich auf die nette Idee kommen, an einem der Zwischentermine ... So etwas darf man natürlich nicht durchgehen lassen!
Andreas B. schrieb: > Ist bei uns auch so, nur kann man 4-wöchentlich, 2-wöchentlich und > wöchentlich buchen (mit ansteigenden Gebühren). Die Abholtage sind regelmäßig fest (werden nur durch Feiertage durcheinandergebracht). Die Müllgebühren richten sich grob nach dem Müllvolumen, dafür gibt es Tonnen mit unterschiedlichen Volumen. Unsere Restmülltonne ist die kleinste und hat mMn. 20 Liter.
Christoph db1uq K. schrieb: > Der Schreiber der "Aufklebeanweisung" hat das selbst wohl nie > ausgeführt, sonst hätte er bemerkt, dass da ein Versteifungssteg im Weg > ist. Du hast dich nicht an die Anweisung gehalten, deine Tiefenmaß hat einen anderen Bezugspunkt.
Hier das Schreiben der Müllabfuhr vom 30.4.26 Die Formulierungen für den Verwendungszweck sind recht vage. Ich vermute, daran waren mindestens zwei Schreiber beteiligt, der erste wusste noch wie man die 10 cm messen soll, der zweite (der das Foto bearbeitete) dann nicht mehr. Das gemeine Volk rätselt jetzt darüber. Hauptsache Geld gespart.
Jörg K. schrieb: > Der Sinn der RFID-Chips an Mülltonnen kann doch eigentlich nur ein > geplantes "Pay per use" sein, oder? So ist es, allerdings inde ich das OK. Wer viel Müll verursacht, so das dessen Mülltonne halt öfter geleert werden muß, der zahlt eben auch mehr für die Entsorgung. Ist nach meinem Empfinden gerechter als wenn es eine feste Gebühr gäbe, die alle zahlen müssen egal ob sie wenig oder viel Müll zu entsorgen haben. Den Zeitgenossen, die meinen ihren Müll in den öffentlichen Behältnissen ersorgen zu müssen, wird keine der beiden Varianten zur Einsicht verhelfen. Da helfen dann nur drastische Strafen, die deutlich über den Kosten für eine ordnungsgemäße Entsorgung liegen, wenn sie erwischt werden. Peter N. schrieb: > Jörg K. schrieb: >> Der Sinn der RFID-Chips an Mülltonnen kann doch eigentlich nur ein >> geplantes "Pay per use" sein, oder? > > Verstehe ich nicht. > Hier werden die Mülltonnen an den Abholtagen geleert. > Stellt jemand seine Tonne nicht an die Straße, wird sie nicht geleert, > kostet aber genausoviel. Was gibt es daran nicht zu verstehen? Es zahlt nur der der Müll verusacht. Ansonsten werden auch bei uns die Tonnen an den Abholtagen geleert. Unterschied ist lediglich, daß die Restmülltonne kostet, während es bei den Werstofftonnen und der grünen Tonne nix zusätzlich kostet, weil das mit den Grundentsorgungsgebühren bereits gedeckt ist. Bei Rest müll geht es halt einfach darum, daß davon so wenig wie möglich anfällt.
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Gelb, Grün und Schwarz sind Pflichttonnen, die muß man haben, lediglich die Größe kann man wählen...
Peter N. schrieb: > Gelb, Grün und Schwarz sind Pflichttonnen, die muß man haben, lediglich > die Größe kann man wählen... Was willst Du damit sagen? War doch gar nicht das Thema. In Deutschland ist außerden auch nur die Schwarze (Restmüll) und die Grüne (Bioabfall, bei uns braun) verpflichtend. Die gelbe Tonne muß man nicht haben, man kann statt dessen auch das was dort hinein gehört direkt zum Wertstoffhof bringen. Die blaue Tonne (Papier) ist komplett optional, wir haben sie trotzdem - an den Entsorgungsgebühren ändert sich mit dieser Tonne rein gar nichts.
Peter N. schrieb: > Gelb, Grün und Schwarz sind Pflichttonnen, die muß man haben, lediglich > die Größe kann man wählen... Tja, Getto, Tellerrand usw. ... Was in deiner Kommune gilt, das gilt doch nicht in jeder anderen. In meiner Kommune hat niemand eine grüne Tonne, die gibt es dort gar nicht. Und falls du mit "grün" die Biotonne (ist bei uns braun!) meinst, nein, die ist bei uns nicht Pflicht. Und nein, die Größe der Restmülltonne kann man bei uns nicht wählen. Und wo ich schon mal dabei bin: Gelbe (Wertstoff)und blaue Tonne (Papier) kosten bei uns nur deshalb nichts, weil das abholende Unternehmen den Inhalt an Verwerter verkauft.
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Bei uns in Detmold wurden Restüll- und Biotonnen 1998 mit RFID-Chips ausgerüstet. Die Dinger wurden am oberen Rand vor dem Deckel aufgenietet. Rest- und Biomüll werden bei der Abholung gewogen. Es kommen wohl Systeme der Firma SULO zum Einsatz: https://sulo.de/hardware-ident-und-wiegesysteme/ https://sulo.de/hardware-transponder/
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Jörg K. schrieb: > Der Sinn der RFID-Chips an Mülltonnen kann doch eigentlich nur ein > geplantes "Pay per use" sein, oder? Eine Entleerung der kleineren Restmüll-Tonne kostet hier nur 3,90€. Da ich aber ultimativ geizig bin sortiere ich den Müll ordentlich und habe zwei kleine Schnell-Komposter die ich regelmäßig wässere, damit das Zeug schnell verrottet. Für Plastik und Papier bezahlt man nur die Pauschale, die kann man bei jeder Abholfahrt auch raus stellen.
Rolf schrieb: > Und nein, die Größe der Restmülltonne kann man bei uns nicht wählen. Hier schreibt die Müllmafia des Landkreises eine Mindestgröße nach Anzahl der Bewohner vor. Wie oft man die zur Leerung stellt, ist egal, Jahrespauschale. Und trotzdem haben die Tonnen RFID, was eigentlich dem Grundsatz der Datensparsamkeit widerspricht. Es ist zu Abrechnungszwecken nicht erforderlich und erlaubt Rückschlüsse zum jeweiligen Grundstück. Um die Gängelei der Bürger zu perfektionieren, wird mit Kamera an der Müllwagenschütte und KI getestet, um Fehlbefüllungen zu ahnden. Mike J. schrieb: > Eine Entleerung der kleineren Restmüll-Tonne kostet hier nur 3,90€. Na ja, das wären 14-tägig 102 €uro, ich muß pauschal 168€/Jahr zahlen.
Manfred P. schrieb: > Um die > Gängelei der Bürger zu perfektionieren, wird mit Kamera an der > Müllwagenschütte und KI getestet, um Fehlbefüllungen zu ahnden. Das wird wohl letztlich der Zweck sein. Immer ein bisschen extra verdienen.
Manfred P. schrieb: > Rolf schrieb: >> Und nein, die Größe der Restmülltonne kann man bei uns nicht wählen. > > Hier schreibt die Müllmafia des Landkreises eine Mindestgröße nach > Anzahl der Bewohner vor. Wie oft man die zur Leerung stellt, ist egal, > Jahrespauschale. Meines Wissens müssen Fremdleistungen durch die Kommunen, etc. in gewissen Zeitabständen neu ausgeschrieben werden, wobei es prinzipiell Sache der Kommune ist, was darin steht. Du bekommst doch keine Abfallabrechnung der "Müllmafia", sondern den Gebührenbescheid der Kommune. > Und trotzdem haben die Tonnen RFID, was eigentlich dem Grundsatz der > Datensparsamkeit widerspricht. Es ist zu Abrechnungszwecken nicht > erforderlich und erlaubt Rückschlüsse zum jeweiligen Grundstück. Um die > Gängelei der Bürger zu perfektionieren, wird mit Kamera an der > Müllwagenschütte und KI getestet, um Fehlbefüllungen zu ahnden. Bei uns auch seit ca. zwei Jahren, wobei man Grösse der Restmülltonne in Grenzen wählen kann, dazu zwischen 2- und 4-wöchiger Leerung mit Einfluss auf die Kosten. Bei der Biotonne kann man sich davon befreien lassen, wenn eigene Kompostierung nachgewiesen wird und Kontrollen zustimmt. Zwischen Entsorger/Verwerter bestehen immer mehr Verträge, die sich abrechnungsmässig zumindest teilweise auf den tatsächlichen Aufwand beziehen. Gewicht und Fehlbefüllung kann da grösseren Einfluss haben. Gewisse Kontrollen tun not, im Verkehr sehen es die meisten ja auch ein.
Christoph db1uq K. schrieb: > Hier das Schreiben der Müllabfuhr vom 30.4.26 > Die Formulierungen für den Verwendungszweck sind recht vage. und wenn man dieser höflichen Bitte nicht nachkommt?
Dann werden ganz andere Saiten aufgezogen? Ich weiß es nicht. Meine Tonne steht jedenfalls heute frisch geputzt und beklebt draußen. Ob die Müllfahrzeuge schon umgerüstet sind?
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > und wenn man dieser höflichen Bitte nicht nachkommt? Dann müssen sie es selbst machen. Sie erschleichen sich so eine kostenlose Dienstleistung von den Nutzern und deshalb auch diese schwammige Aussage.
Ich war nicht ganz sicher aber der Duden stimmt meiner Schreibweise zu: https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/saite-seite-waise-weise-laib-leib "andere Saiten aufziehen" / "Wir lernten sie von einer ganz anderen Seite kennen"
Gerade mal meine schwarze Tonne (= Restmüll) genauer angesehen. Diese ist nicht gechippt.
Was zeigt das Müllauto wohl an, wenn man seine gechippte tote Katze in die Mülltonne wirft? :) (Oder einen Wal mit Peilsender.)
Wollvieh W. schrieb: > Was zeigt das Müllauto wohl an, wenn man seine gechippte tote > Katze in > die Mülltonne wirft? :) (Oder einen Wal mit Peilsender.) Durchrauschende Picaxe wären auch interessant.
Wollvieh W. schrieb: > Was zeigt das Müllauto wohl an, wenn man seine gechippte tote Katze in > die Mülltonne wirft? Mülltonne falsch befüllt, wird nicht geleert. Katzen gehören in die Biotonne...
Ralf X. schrieb: > Und trotzdem haben die Tonnen RFID, was eigentlich dem Grundsatz der >> Datensparsamkeit widerspricht. Selten so einen Unsinn gehört. Wenn man nach Menge abrechnet muß die Leerung ja in irgendeiner Form registriert werden. Das könnte der Müllman machen indem er Strichliste führt oder man macht es halt automatisch mit RFID. Letzteres halte ich da für geeigneter und weniger fehlerträchtig. Bei uns funktioniert das System bestens. Da steht dann auch auf der Rechnung wie oft die Tonne geleert wurde.
Hans schrieb: >> Und trotzdem haben die Tonnen RFID, was eigentlich dem Grundsatz der >>> Datensparsamkeit widerspricht. > Selten so einen Unsinn gehört. Wenn man nach Menge abrechnet muß die > Leerung ja in irgendeiner Form registriert werden. Aber mal wieder Unsinn gepostet, Leseschwäche: Manfred P. schrieb: > Wie oft man die zur Leerung stellt, ist egal, Jahrespauschale. > Und trotzdem haben die Tonnen RFID, was eigentlich dem Grundsatz der > Datensparsamkeit widerspricht. Die von Ralf ersponnene kommunale Abrechnung gibt es hier nicht, der Abfallbetrieb gehört dem Landkreis. Die Gesamtabrechnung geht über das Gewicht des Müllwagens, dafür muß keine Individualtonne erfasst werden.
Hans schrieb: > Roland E. schrieb: >> Meine graue steht seit einem Jahr und ist noch nicht voll. > Logisch, wenn man den Restmüll über den Papierkorb an der ÖPNV > Haltestelle entsorgt, ... Ist gar nicht nötig. Denn echter Restmüll fällt in einem Haushalt kaum an. Oder wie viele Tassen und Teller zepperst du so? Oder wie viele Mülltüten vom Staubsauger fallen bei dir vierteljährlich an? Bei uns sind vier Leerungen der 120l Tonne pro Jahr im Grundpreis enthalten. Ich wüsste beim besten Willen nicht, was ich da rein werfen soll. Recylebares kommt in die entsprechenden Sammler. Organisches in den Kompost/Grüne Tonne. Da bleibt nix für die graue übrig. Die Idioten, die du so beschreibst sind einfach nur zu doof/faul zu trennen.
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