Panel PC von DSM Computer, Industrie PC oder vielleicht Medizintechnik. Habe auf ne schnelle Suche nichts gefunden. Lüfterlos. Alter nicht bekannt, es ist Windows 10 drauf und hat einen Windows 7 Lizenzschlüssel drauf kleben. Daten siehe Foto. Celeron Prozessor 8gb ram Elo Touchscreen. Vier com ports, war zum Laufzeitpunkt wichtig für mich. Stahlblechgehäuse pulverschichtet. Mit tatstauurhalter verstellbar. Tastatur mit Trackball. Das aluprofil gestell möchte ich behalten. Gegen passendes Gebot würde ich mir aber ein neues bauen. Das gerät sollte mal eine Maschinensteuerung werden, das würde aber niemals umgesetzt. Preis 150€ inkl Versand Abholung in Osnabrück. Versand nur nach Vorkasse. Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung. Die Haftung für arglistig verschwiegene Mängel sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.
Die älteren von dem J1900 sind von einem bösen Bug betroffen der den zum booten nötigen LPC-Bus nach einer Weile killt. Dieser Fehler tötet viele Embedded Systeme, NAS, Enterprise Switche etc. mit dieser und verwandten CPUs. Intel nennt den Fehler VLPI1. Erst ab Stepping 9 ist der behoben. Daher wäre z.B. eine Ausgabe von /proc/cpuinfo unter Linux hilfreich, da sieht man das Stepping. Unter Windows kann man das sicher auch irgendwie auslesen.
Gerd E. schrieb: > Die älteren von dem J1900 sind von einem bösen Bug betroffen der den zum > booten nötigen LPC-Bus nach einer Weile killt. Ist das der sogenannte "Intel Clock Bug"? Dem kann man mit einem ca. 100 Ohm Pulldown entgegenwirken.
Peter N. schrieb: > Ist das der sogenannte "Intel Clock Bug"? Ja. Meine QNAP TS-453pro mit J1900 Stepping 8 läuft schon seit 2700 Tagen (SMART-Daten der HDDs, gut 7 Jahre bzw. 65000h auf den WD Red) quasi immer durch und hat noch kein Problem, Neustarts oder kurze Coldreboots bei Updates oder Tests gehen problemlos, komische Fehler gibt's auch keine. Entweder gibt's also Softwaremitigations, oder das ist nicht so wild. Peter N. schrieb: > Dem kann man mit einem ca. 100 Ohm Pulldown entgegenwirken. Wenn man einen entsprechenden Stecker mit den Signalen hat oder frickeln kann. Hilft dieser Fix dauerhaft, oder ist der Schrottplatzbesuch nur ein "paar" Monate nach hinten geschoben? Damals, als das bekannt wurde, habe ich rausgelesen das da ein Transistor im SoC stirbt und das Signal daher nicht mehr ganz low wird. Mit dem Widerstand belastet man den anderen Highside-Transistor mehr, zudem kann ich mich nicht erinnern ob es eine Begründung gab warum ausgerechnet nur dieser eine von Millionen Transistoren auf dem Die sterben sollte.
Gerd E. schrieb: > Die älteren von dem J1900 sind von einem bösen Bug betroffen der den zum > booten nötigen LPC-Bus nach einer Weile killt Genau das ist mir passiert, selber PC, groß ein schönes Gerät (SDR Empfänger) draus gebaut und dann Zack, zwei Jahre später Feierabend! Arbeit frün A.... Tatsächlich habe ich damals vor ca 7 Jahren nur 120 euro incl. Versand gelöhnt, bei irgendeinem russischen Alt PC Recycler auf Ebay, der hatte duzende im Angebot.
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Peter N. schrieb: > Ist das der sogenannte "Intel Clock Bug"? Ja. > Dem kann man mit einem ca. 100 Ohm Pulldown entgegenwirken. Nein. Das Problem ist, dass der CMOS-Treiber für das Clock-Signal "ausleiert". Es kann sowohl die High-Side als auch die Low-Side treffen die zuerst den Geist aufgibt, das ist bei jedem Exemplar anders. Wenn es eine Maschine getroffen hat, kann man meist die schwache Seite mit einem Pullup oder Pulldown unterstützten und dann geht es wieder für eine Weile. Dafür muss man aber erst ausmessen welche Seite bei einem konkreten Prozessor betroffen ist und dann entscheiden ob Pullup oder Pulldown. > Hilft dieser Fix dauerhaft, oder ist der Schrottplatzbesuch nur ein > "paar" Monate nach hinten geschoben? Das schiebt es lediglich etwas auf, richtig gefixt ist es erst ab Stepping 9. > zudem kann ich mich nicht erinnern ob es eine Begründung gab warum > ausgerechnet nur dieser eine von Millionen Transistoren auf dem Die > sterben sollte. Der wird mit dem Treiben des LPC-Busses sehr deutlich überlastet. Beim Design hat Intel vermutlich aus Versehen in irgendeiner Definitionsdatei die falsche Transistorgröße verwendet und das ist dann in den Reviews irgenwie durchgerutscht und nicht aufgefallen.
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Gerd E. schrieb: > Der wird mit dem Treiben des LPC-Busses sehr deutlich überlastet. Leiterbahn unterbrechen und ein 74x1Gxx einsetzen, wäre das besser?
Jens M. schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Der wird mit dem Treiben des LPC-Busses sehr deutlich überlastet. > > Leiterbahn unterbrechen und ein 74x1Gxx einsetzen, wäre das besser? vermutlich. Nur mach das mal auf einer 4- bis 6-lagigen Platine deren Layout Du nicht kennst.
Ich hab hier ein Atömchen, dass bzgl. des SD-Kartenlesers auch ausfällig geworden ist. Ob man den bei Intel® wohl reklamiert bekommt? Um das anzustrengen müsste schon Aussicht auf Erfolg bestehen.
Cartman E. schrieb: > Ob man den bei Intel® wohl reklamiert bekommt? Daß Intel noch mal so eine Aktion wie den jahre- und jahrzehntelangen Umtausch des Ur-Pentiums wegen des FDIV-Bugs vornimmt, ist sehr, sehr unwahrscheinlich.
Wenn ich mich richtig entsinne, und man nachweisen kann, dass der Fehler bereits "im Design" des Produktes begründet ist. gile eine wesentlich längere Frist. In einem Verfahren müsste Intel dann Details offenlegen. Bzgl. des hier genannten J1900 gab es wohl erfolgreiche Reklamationen.
Cartman E. schrieb: > Wenn ich mich richtig entsinne, und man nachweisen kann, dass der > Fehler bereits "im Design" des Produktes begründet ist. Wenn Du meinst ... Atome aber sind noch nicht mal gesockelt, anders als den Celeron kann man sowas also nicht ohne weiteres austauschen. Und dann steht ganz schnell die Frage der Wirtschaftlichkeit im Raum, lohnt es bei einer lahmen alten Gurke, ein BGA aus- und einzulöten?
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Cartman E. schrieb: > Wenn ich mich richtig entsinne, und man nachweisen kann, dass der > Fehler bereits "im Design" des Produktes begründet ist. gile eine > wesentlich längere Frist. > In einem Verfahren müsste Intel dann Details offenlegen. Um vor Gericht erfolgreich zu sein, müsstest Du erst mal nen fundiertes Gutachten vorlegen. Das zu erstellen darfst Du bezahlen. Dann gibts nen Gegengutachten und das ganze geht in die nächste Instanz. Willst Du da wirklich soviel Geld vorstrecken? Du sitzt da nem Milliardenkonzern gegenüber. Da tust Du Dich als einzelner schwer. Und selbst wenn Du dann 2033 irgendwann mal rechtskräftig gewonnen haben solltest, was kriegst Du dann? Vermutlich den angenommenen Wiederbeschaffungswert Deines Geräts zum Zeitpunkt des Defekts. Toller Sieg.
Vielleicht möchte den ja doch jemand kaufen? Preisupdate 100€ inkl Versandkosten
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