Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED Treiber Platine von Moving Heads, schaltet mal, mal nicht


von Guido G. (guidokr)



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Guten Tag.
Ich habe einen Moving Head jeg colorspot 140. Bei diesem funktioniert 
die LED 90W nicht mehr richtig. Mal ist sie an mal ist sie aus. 24 Volt 
Eingangsspannung an der Platine sind vorhanden. Wenn die LED leuchtet 
liegen ca 14 Volt am Ausgang an. Die LED kann ich auch dimmen, 
entsprechend verändert sich die Spannung. Messe ich jedoch 24 Volt am 
Ausgang leuchtet die LED nicht mehr. . Ich vermute mal der LED-Chip hat 
eine Schutzschaltung das bei zu hoher Spannung die LED nicht leuchtet. 
Die Frage ist jedoch welches Bauteil auf der Platine könnte nun kaputt 
sein? Ist es der MOSFET irfz44n oder liegt es vielleicht an der 
Ansteuerung des Mosfet?
Was sollte ich ggf. Zuerst versuchen zu tauschen?

Grüsse Guido
: Verschoben durch Moderator
von Christian M. (likeme)


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Beim Movinghead ist fast immer was mit Kabeln die bei günstigen Geräten 
nicht wirklich hochflexibel sind.
von Frank O. (frank_o)


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Guido G. schrieb:
> Ist es der MOSFET irfz44n oder liegt es vielleicht an der
> Ansteuerung des Mosfet?

Das kann man doch messen.
von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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Guido G. schrieb:
> Ich vermute mal der LED-Chip hat eine Schutzschaltung

Aber nur einmalig, danach ist er dauerhaft vor Benutzung geschützt:-)

Konstantstromquelle, wenn da keine Last dran hängt, gibt diese in der 
Regel die maximale Spannung aus. Interessanter ist hier den Strom zu 
messen. Da dürfte eher irgendwas unterbrochen zu sein. Bei LED gehen 
ganz gerne mal die Bonddrähte auf dem Chip kaputt und du hast ggf. einen 
schönen Wackelkontakt.
von Guido G. (guidokr)


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Ich konnte LED kreuz mit einem anderen Moving Head tauschen, also LED 
sind in Ordnung, auch die Kabel haben Durchgang.
Ich hatte auch noch eine LED Platine  eines anderes Gerätes wo die LED 
defekt war.
Diese an dem Gerät benutzt, zuerst funktionierte es dann mal wieder 
nicht. Fehler bleibt quasi dann gleich.

Bin ein wenig ratlos, Erstzteile bestellen und zu wechseln ist nicht das 
Problem, wollte jeodch nicht alles einfach ausprobieren zu wechseln 
irgendwas.

Guido
von Frank O. (frank_o)


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Guido G. schrieb:
> wollte jeodch nicht alles einfach ausprobieren zu wechseln
> irgendwas.

Hast du doch schon gemacht.
Welche Messmittel stehen dir zur Verfügung?
von Guido G. (guidokr)


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Frank O. schrieb:
> Guido G. schrieb:
>> wollte jeodch nicht alles einfach ausprobieren zu wechseln
>> irgendwas.
>
> Hast du doch schon gemacht.
> Welche Messmittel stehen dir zur Verfügung

ich bezog es auf Bautteile auslösen.

Normales Multimeter und ein Mini Oszilloskop, mit dem ich leider noch 
nie gearbeitet habe.
von Harald A. (embedded)


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Wie schon gesagt, die 24V an der LED bekommst Du, wenn die Zuführung zur 
LED unterbrochen ist - das kann der Bonddraht an der LED sein (nicht 
reparierbar) oder das kann der zuführende Draht sein (reparierbar). Eine 
"Sicherung" wie von Dir vermutet gibt es auf der LED nicht.

Um das LED-Netzteil zu testen könntest Du ein Multimeter in Strommessung 
anstelle(!) der LED reinhängen. Da müsste dann dauerhaft der LED-Strom 
messbar sein.

Die LED zu testen ist mit deinen Möglichkeiten schon schwieriger. Selbst 
wenn Du ein Labornetzteil hättest müsstest Du genau wissen, was Du tust 
und wo die Herausforderungen liegen. Könntest höchstens ein LED-Treiber 
Modul verwenden, sofern Strom und zulässiger Spannungsbereich passen.

Aus dem Bauch raus tippe ich auf den Bonddraht in der LED. Kann man die 
bekommen?
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Guido G. schrieb:
> Mini Oszilloskop, mit dem ich leider noch
> nie gearbeitet habe.

Die beste Gelegenheit zu prüfen, ob die Fets angesteuert werden.
Dann kannst du auch gleich sehen, ob sie lange offen sind und im Laufe 
der Zeit kannst du abschätzen, ob das zur Ausgangsleistung passt oder ob 
die Stromkontrolle nicht stimmt.
Immer in dem Gedanken,  kaputt ist es schon,  kann nur besser werden.
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