Googles Android bekommt jetzt wohl eine Vibcoding-Funktion, mit der jeder über Spracheingabe seien eigenen Apss erstellen lassen kann: https://www.heise.de/news/Google-stellt-Gemini-Intelligence-fuer-Android-vor-11289291.html => Eigene Widgets per „Vibe Coding“
Moin, <heise-mode>Juhuu, das ist das Ende von Linux!!1!eins!elf</heise-mode> scnr, WK
Die Qualität der Software wird in ungeahntem Maße zunehmen ... wie auch ihre Größe, weil "vibe-coder" noch weniger Ahnung von dem haben, was sie da machen, als die jetzigen "wir-klatschen-Frameworks-und-Abhängigkeiten-zusammen"-Jungs der CI/CD-Fraktion.
Harald K. schrieb: > Die Qualität der Software wird in ungeahntem Maße zunehmen ... wie > auch > ihre Größe, weil "vibe-coder" noch weniger Ahnung von dem haben, was sie > da machen, als die jetzigen > "wir-klatschen-Frameworks-und-Abhängigkeiten-zusammen"-Jungs der > CI/CD-Fraktion. Und die KI bestätigt ihnen dann auf Nachfrage wie toll sie das gemacht haben. Wenn dann demnächst auch noch die Akku-Laderoutinen nicht mehr per Hardware, sondern per API den Ladeschluss erkennen, dann werden wir urplötzlich BAT110% Apps sehen. Natürlich nur bis ein noch cleverer Jemand BAT120% vibe-coded. Ich jedenfalls freu' mich schon…
Harald K. schrieb: > Die Qualität der Software wird in ungeahntem Maße zunehmen ... wie auch > ihre Größe, weil "vibe-coder" noch weniger Ahnung von dem haben, was sie > da machen, als die jetzigen > "wir-klatschen-Frameworks-und-Abhängigkeiten-zusammen"-Jungs der > CI/CD-Fraktion. Ich bin an dem Punkt zu sagen dass es egal ist. Bei der Scheiße die die DevOps-Penner (mit und ohne CI/CD) zusammenhauen kann es eine KI auch nicht schlechter machen. Aufzuhalten ist es sowieso nicht.
Ich wünsche Programmierern immer, dass alle ihre Geräte doch eine genau so gute Software enthalten mögen, wie sie selber ihre SW programmieren. Recht oft gibt das böse Blicke. Ich selber wäre äusserst zufrieden, wenn die Hardware jedes Geräts so gut wäre wie die, die ich selber entwickle... ;-) KI bildet für mich bisher lediglich den Durchschnitt dessen, was irgendwer irgendwo schon mal programmiert hat. Frei nach dem SiSo Prinzip: Shit in Shit out. KI erkennt aber meiner Erfahrung nach nicht, wenn ein einziger in der ganzen Menge einen besonders guten Ansatz gewählt hat.
> Ich wünsche Programmierern immer, dass alle ihre Geräte doch eine genau > so gute Software enthalten mögen, wie sie selber ihre SW programmieren. Ich wuensche denen immer das ihr Baecker genau so arbeiten sollte wie sie selber. Kommt auch nicht immer gut an. :) Vanye
Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen dieses Threads könnte sein, dass so gut wie keiner der Beitragenden Kotlin kann oder jemals eine Smartphone-App programmiert hat.
Christoph M. schrieb: > Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen dieses Threads könnte > sein, > dass so gut wie keiner der Beitragenden Kotlin kann oder jemals eine > Smartphone-App programmiert hat. Du weißt ja, dass ein einziges gegenteiliges Fallbeispiel eine solche ›Beweisführung‹ zunichte machen kann. Uuuuuund … Trommelwirbel … Bingo Und das ging schon zu einer Zeit, als Kotlin nur ein feuchter Schimmer im Auge der Android Entwickler war.
Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu sein scheint.
Le X. schrieb: > Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im > uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu > sein scheint. Was lässt dich glauben, dass es die ›Crème de la Crème‹ braucht um besseren Code als 'ne AI zu schreiben? Vor allem in Anbetracht der hochgradig fragwürdigen ›Ergüsse‹, welche hier gerne mal stolz vorgezeigt werden?
Le X. schrieb: > Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im > uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu > sein scheint. Also genau die, welche 18 Seiten über die Implementierung einer Tastenentprellung diskutieren können und für die die höchste vorstellbare Form der Abstraktion ein define ist.
Lothar M. schrieb: > ch selber wäre äusserst zufrieden, wenn die Hardware jedes Geräts so > gut wäre wie die, die ich selber entwickle... ;-) ein klein wenig überheblichkeit zu erkennen... Der 81 Jährige P.S Ich habe ein Libre Gerät, da muss man kein programmierer sein um um zu erkennen das die software wirklich nichst taugt, human gesagt
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Cyblord -. schrieb: > Le X. schrieb: >> Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im >> uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu >> sein scheint. > > Also genau die, welche 18 Seiten über die Implementierung einer > Tastenentprellung diskutieren können und für die die höchste > vorstellbare Form der Abstraktion ein define ist. Gnihihi... :-D - Richtig! Hier gibt es schon ein paar, einzelne, richtig gute Programmierer - muss man ja zugestehen. Aber der prozentuale Anteil derer hier im Forum ist sehr gering. Aber die "Créme de la Créme der Entwickler" die sich hier im MC.net regelmäßig über KI / AI echauffieren und negativ auslassen gehören nicht mal zum Mittelmaß. Da würde jede KI besseren und vor allem schneller Code schreiben als sie es jemals hervorgebracht haben. Vielleicht ist es eben diese Angst, die eigene Unfähigkeit vorgeführt zu bekommen, oder der Neid der diese Leute die Hass-Röte ins Gesicht treiben lässt wenn sie das Buzzword "KI", "AI" hören?! Man weiß es nicht...
Rene K. schrieb: > Hier gibt es schon ein paar, einzelne, richtig gute Programmierer - muss > man ja zugestehen. Korrekt. Durch Beispiele bewiesen. > Aber der prozentuale Anteil derer hier im Forum ist > sehr gering. Das weißt du nicht! > Aber die "Créme de la Créme der Entwickler" die sich hier im MC.net > regelmäßig über KI / AI echauffieren und negativ auslassen gehören nicht > mal zum Mittelmaß. Das weißt du nicht! > Da würde jede KI besseren und vor allem schneller > Code schreiben als sie es jemals hervorgebracht haben. Das weißt du nicht! > Vielleicht ist es > eben diese Angst, die eigene Unfähigkeit vorgeführt zu bekommen, oder > der Neid der diese Leute die Hass-Röte ins Gesicht treiben lässt wenn > sie das Buzzword "KI", "AI" hören?! Das weißt du nicht! > > Man weiß es nicht... Das ist eine korrekte Aussage. Du weißt vieles nicht, stellst deine Ansichten aber als Fakten dar. Sehr unangenehm.
Rene K. schrieb: > Vielleicht ist es eben diese Angst, die eigene Unfähigkeit > vorgeführt zu bekommen ... die Dich so krampfhaft an der "KI" und ihren Halluzinationen festhalten lässt? Mein Arbeitgeber jedenfalls würde mir nicht mein Gehalt zahlen, wenn ich so unfähig wie Du wäre.
Norbert schrieb: > Das weißt du nicht! Doch, ich bin schon ein paar Jahre länger hier aktiv als du. Und z.b. von dir oder Vayne hab ich bis dato nichts gesehen das auch nur ansatzweise an die Fähigkeit der KI kommen würde. Ihr fallt definitiv in diese Kategorie. Norbert schrieb: > Du weißt vieles nicht, stellst deine > Ansichten aber als Fakten dar. Sehr unangenehm. Das ist richtig, das sind meine Fakten - meine über die Jahre hier gesammelten Fakten, keine Ansichten. Das dies für dich "unangenehm" ist, sollte nicht mir zu denken geben sondern eher dir. Mir ist das nicht unangenehm, denn mir sind meine Schwächen bewusst - mir ist vollkommen bewusst das die KI in allen belangen mir weit überlegen ist. Wem das selbst nicht bewusst ist, der hat sein Leben an seine eigene Überheblichkeit und absoluten Arroganz verloren. Das ist auch ein Fakt und keine Ansicht! Auch das sollte dich unangenehm berühren, da du auch in diese Fraktion zählst.
Rene K. schrieb: > Mir ist das nicht unangenehm, denn mir sind meine Schwächen bewusst Danke für den Lacher am Morgen :)
Murphy wußte es schon: Wenn Architekten ihre Häuser so bauen würden, wie Programmierer ihre Anwendungen schreiben, könnte ein einziger Buntspecht ganze Häuserviertel zum Einsturz bringen.
Harald K. schrieb: > Mein Arbeitgeber jedenfalls würde mir nicht mein Gehalt zahlen, wenn ich > so unfähig wie Du wäre. Ich weiß nicht was du arbeitest, aber jemand der mit seiner Rechnertechnik in den 90er hängen geblieben ist sollt man nicht mit Steinen im Glashaus rumwerfen. Außerdem hast du absolut keine Ahnung für was mein Arbeitgeber mich bezahlst ;-) Ich verspreche dir aber eines: Sollten wir mal tauschen, dann verspreche ich dir das bereits früh um 7 Uhr das Gelächter meiner Kollegen dir sicher sein wird, weil du bereits um diese Uhrzeit in meinem Beruf so viel Bockmist verzapft hast das 10.000te € übern Jordan gegangen sind. Weil du für meinen Beruf absolut unfähig bist, das weiß ich ganz genau - da es in meinem Beruf in Deutschland nur eine hand voll fähiger Leute gibt und wir uns alle gegenseitig kennen und unterstützen. Das ist sicher... Jack V. schrieb: > Rene K. schrieb: >> Mir ist das nicht unangenehm, denn mir sind meine Schwächen bewusst > > Danke für den Lacher am Morgen :) Gern geschehen ;-) Wenn du solche aussagen als "lachhaft" siehst, erklärt das so einiges.
Rene K. schrieb: > Wenn du solche aussagen als "lachhaft" siehst, > erklärt das so einiges. Naja – es ist halt die Diskrepanz zwischen deinem Auftreten und deinen Aussagen über dich selbst, die (vermutlich unfreiwillig) komisch wirkt. „Erklärt so einiges“ ist auch ’n sehr beliebter Spruch von dir, oder?
Natürlich hat die KI noch zum Teil erhebliche Mängel und macht zum Teil haarsträubende Fehler. Aber wir sind da erst am Anfang einer Entwicklung und die Lernkurve der KIs ist beängstigenderweise um ein Vielfaches steiler als die des Menschen. Wenn sich hier etliche über die Fehler und Mängel von KIs echauffieren dann bekomme ich den Eindruck, dass sie bzw. der Mensch im allgemeinen scheinbar keinerlei Fehler macht. Dem ist aber leider in keinster Weise so, man lese nur täglich die Nachrichten. Ich muss mir trotz Absolvierung von 2 Studien auch eingestehen, dass mich die KI in den allermeisten Bereichen um Längen aussticht. Natürlich kann ich hie und da die KI berichtigen und auf Fehler hinweisen aber wenn man den gesamten Wissensbereich betrachtet, so fühle ich mich doch eher wie ein total Unterbelichteter neben einem Universalgenie. Das ist natürlich für etliche äußerst frustrierend, da sie nun mit ihrem mühsam und über viele Jahrzehnte erworbenenen Wissen kein Alleinstellungsmerkmal mehr besitzen. Und dies alles, wo wir uns erst am Anfang der ganzen KI-Entwicklung befinden. In einem anderen Beitrag wird über die mechanischen Leistungen von Robotern bei einem Marathon diskutiert. Vor 10 Jahren hat man noch die Roboter beinahe ausgelacht, wenn sie nach einer Rolle vorwärts nicht mehr auf die Beine kamen. Ich glaube, denn allermeisten ist mittlerweile das Lachen im Hals stecken geblieben. Ich schreibe dies alles nicht als Lobhudelei für die KI, sondern eher als Ausdruck meiner sehr großen Besorgnis. Dass die KI wohl das mit Abstand mächtigste Werkzeug seit langen/überhaupt darstellt, sieht man ja treffend an den abwertenden Reaktionen vieler. Denn daraus spricht in meinen Augen auch pure Verzweiflung/Angst... Ein praktisches Beispiel: Mein Bruder ist Architekt und sein Büro bekam die Anfrage für das Rendering eines Bauprojekts. Sie stellten einen Kostenvorschlag von rund 1500 Euro. Der Auftraggeber hat sich dann für die KI entschieden, welche ihm die Arbeit wohl innerhalb von wenigen Minuten und nahezu geschenkt lieferte. Mein sehr kritischer Bruder sah sich dann das Ergebnis an und musste sich eingestehen, dass sie es wohl nicht viel besser umgesetzt hätten. Und so ähnlich wird es sich wohl in 100ten Geschäftsbereichen jetzt schon oder in naher Zukunft abspielen mit den entsprechenden (katastrophalen) Konsequenzen...
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Christoph E. schrieb: > Ein praktisches Beispiel: Mein Bruder ist Architekt und sein Büro bekam > die Anfrage für das Rendering eines Bauprojekts. Sie stellten einen > Kostenvorschlag von rund 1500 Euro. Der Auftraggeber hat sich dann für > die KI entschieden, welche ihm die Arbeit wohl innerhalb von wenigen > Minuten und nahezu geschenkt lieferte. Mein sehr kritischer Bruder sah > sich dann das Ergebnis an und musste sich eingestehen, dass sie es wohl > nicht viel besser umgesetzt hätten. So ist es. Hier gibt es eine recht gute Doku des ZDF zu dem Thema: https://www.zdf.de/play/reportagen/am-puls-100/am-puls-florian-neuhann-ki-arbeitswelt-jobs-100
Rene K. schrieb: > Doch, ich bin schon ein paar Jahre länger hier aktiv als du. Und z.b. > von dir oder Vayne hab ich bis dato nichts gesehen das auch nur > ansatzweise an die Fähigkeit der KI kommen würde. Ihr fallt definitiv in > diese Kategorie. Du meine Güte Rene. Das wirklich Erschreckende bei dir ist, du bemerkst noch nicht einmal, dass deine komplette Argumentation vollständig invalide ist. Nur weil DU noch nichts gesehen hast, bildest du dir ein du könntest eine Aussage über etwas machen was du noch niemals gesehen hast. Auf so einen Gedankengang muss man erst einmal kommen. Oder, nein, besser nicht.
Christoph E. schrieb: > Ein praktisches Beispiel: Mein Bruder ist Architekt und sein Büro bekam > die Anfrage für das Rendering eines Bauprojekts. Sie stellten einen > Kostenvorschlag von rund 1500 Euro. Der Auftraggeber hat sich dann für > die KI entschieden, welche ihm die Arbeit wohl innerhalb von wenigen > Minuten und nahezu geschenkt lieferte. Mein sehr kritischer Bruder sah > sich dann das Ergebnis an und musste sich eingestehen, dass sie es wohl > nicht viel besser umgesetzt hätten. Und so ähnlich wird es sich wohl in > 100ten Geschäftsbereichen jetzt schon oder in naher Zukunft abspielen > mit den entsprechenden (katastrophalen) Konsequenzen... Ich habe von Renderings und Bauprojekten keine Ahnung, kann daher nicht einschätzen was für Fähigkeiten dafür benötigt werden. Dort wo ich mich besser auskenne, beim Programmieren, kann ich folgendes berichten: Wenn ich dem KI-System eine fertig ausspezifizierte Aufgabe gebe die nicht zu groß ist, klappt das ziemlich gut. Mit fertig ausspezifiziert meine ich dass die ganzen Schnittstellen rein und raus und das gewünschte Verhalten klar beschrieben sind. Man muss nicht jede Kleinigkeit beschreiben, die kriegt die KI gut hin. Aber man muss sich auf jeden Fall über die Aufgabe, die Zusammenarbeit mit den Systemen außenrum und die gewünschten Verhaltensweisen und das Verhalten im Fehlerfall Gedanken gemacht haben und das im Prompt sauber formulieren. So eine fertig ausspezifizierte Aufgabe ist etwas, was ein erfahrender Entwickler in der Designphase entwirft und dann bisher einem Anfänger vorgegeben hat. Der Anfänger hat da bisher 3-4 Tage an so ner Aufgabe getüftelt. Diese Arbeit ersetzt jetzt die KI und erledigt das in ein paar Minuten. Wenn ich aber versuche die Konzeptarbeit des erfahrenen Entwicklers an die KI auszulagern kommt meiner Erfahrung nach bisher nur Unsinn bei raus. Sowohl wenn ich fertigen Code haben möchte, als auch wenn ich die KI beauftrage die Spezifikation zu schreiben. Vor allem die Konzepte lesen sich unheimlich schön und glatt, fallen dann aber in der Praxis auf den harten Boden der Realität. Das große Problem ist dass die erfahrenen Entwickler nicht auf Bäumen wachsen. Ich brauche unbedingt die Anfänger und muss denen die Zeit geben die Erfahrung zu sammeln...
@Gerd: In deinem letzten Absatz benennst du etwas sehr entscheidendes. Wenn aber die KI sehr viele dieser "unteren" Tätigkeiten übernimmt, fehlt dann den echten Menschen genau dieser Teil, welcher letztendlich auch zu ihrer später fortschrittlicheren Erfahrung beiträgt. Ich kann es nicht wirklich abschätzen, ob der Mensch durch das zwangsweise auslassen vieler Entwicklungssprünge dennoch ein sehr hohes Niveau erreichen kann. Und mit dem Auslassen meine ich u.a. auch den Bereich Bildung, wenn dann dort dank KI nicht mehr Wochen über einem Buch/Skriptum gebrütet wird. Jetzt, wo noch viele Fachleute die KI nutzen und daher auch gezielter und kompetenter Aufträge an die KI erteilen können, ist die KI noch eher nützliches Werkzeug. Sie wird aber wohl mit jedem Jahr immer mehr zum menschlichen Ersatz...
Moin, Also fuer die Entwicklung von ganzen Apps rein per KI bin ich derzeit noch arg skeptisch. Was mir aber doch stark impraegniert, sind die Faehigkeiten von KI (ich nehm bisher bloss Google dazu her), meine eigenen Fluechtigkeitsfehler schneller zu erkennen. Letztes Beispiel als diff:
1 | - LL_APB2_GRP1_ForceReset(LL_APB1_GRP1_PERIPH_SPI3); |
2 | + LL_APB1_GRP1_ForceReset(LL_APB1_GRP1_PERIPH_SPI3); |
3 | __NOP(); |
4 | __NOP(); |
5 | - LL_APB2_GRP1_ReleaseReset(LL_APB1_GRP1_PERIPH_SPI3); |
6 | + LL_APB1_GRP1_ReleaseReset(LL_APB1_GRP1_PERIPH_SPI3); |
7 | __NOP(); |
8 | __NOP(); |
Habbich halt aus Dusseligkeit die Macros fuern falschen Bus hergenommen. Das ist so die Kategorie Fehler, bei der ich von mir weiss: Da glotz ich Stunden/Tage drauf, und es ist gut moeglich, dass ich's nicht finde, weil halt Wald vor lauter Baeumen nicht gesehen... Obwohls auch sonnenklar ist, wenn man sich nur einmal konsequent fragen wuerde, warum da APB1 und APB2 in einer Zeile verwurstet sind. tldr: Man kann ruhig dumm sein, man muss sich nur zu helfen wissen (ggf. auch mit KI). Gruss WK
Wir lassen in der Firma natürlich auch die Anfänger und Praktikanten KI benutzen. Das hilft denen schon auch zu lernen. Aber an anderen Stellen steht es ihnen auch klar im Weg. Daduch, dass sie viele Aufgaben an die KI auslagern, machen sie manche Fehler nicht mehr selbst und kennen daher die Muster einer Klasse von Fehler nicht. Wenn der Code der KI jetzt nicht funktioniert, erkennen sie dieses Fehlermuster nicht und stehen daher etwas ratlos vor dem Problem. Wenn Du nicht weißt welcher Teil bei der Beobachtung des Fehlers relevant ist, weißt Du auch nicht was Du der KI in den Prompt schreiben musst um eine brauchbare Antwort zu bekommen. Wir haben uns da auch mal mit den Praktikanten zusammen hingesetzt und hinterher deren Beobachtungen und ihre daraus folgenden Prompts angeschaut. Da sieht man den Effekt klar - wenn man nicht weiß worauf man schauen muss, sondern nur die vermeintlich wichtige Fehlermeldung oder das oberflächlich sichtbare Problem promptet, klappt es nicht. Aber das ist alles das Arbeiten an überschaubaren Teilproblemen. Der schwierige Teil ist von da aus den Überblick über ein größeres Gesamtprojekt zu bekommen. Das braucht auch bei fähigen Anfängern seine Zeit, Willen und Einsatz. Und wenn man wegen KI von Anfängern schneller Ergebnisse erwartet, befürchte ich das es an diesen 3 Punkten fehlen wird.
Taschenrechner demokratisierten Rechenoperationen. Aber Buchhaltung, Statistik und Ingenieurswesen wurden nicht demokratisiert – sie wurden für Kompetente schneller.
Cyblord -. schrieb: > Le X. schrieb: >> Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im >> uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu >> sein scheint. > > Also genau die, welche 18 Seiten über die Implementierung einer > Tastenentprellung diskutieren können und für die die höchste > vorstellbare Form der Abstraktion ein define ist. Das sollte wohl eher ironisch gemeint sein? Die 18-Seitigen Diskussionen über die Tastenentprellung sind doch sehr interessant. Beitrag "Tasten entprellen - Bulletproof"
Rene K. schrieb: > Ich weiß nicht was du arbeitest, aber jemand der mit seiner > Rechnertechnik in den 90er hängen geblieben ist sollt man nicht mit > Steinen im Glashaus rumwerfen. Gewiss, so muss es sein. Ganz sicher. Immerhin, diesen sehr ehrlichen Satz hier von Dir finde ich wiederholenswert: Rene K. schrieb: > denn mir sind meine Schwächen bewusst - mir ist vollkommen > bewusst das die KI in allen belangen mir weit überlegen ist. Was nicht dazu passt, ist Deine Selbstdarstellung als digitaler Raketenwissenschaftler/Gehirnchirurg/Genie: Rene K. schrieb: > Weil du für meinen Beruf absolut unfähig bist, das weiß > ich ganz genau - da es in meinem Beruf in Deutschland nur eine hand voll > fähiger Leute gibt und wir uns alle gegenseitig kennen und unterstützen. Wie Deine Fähigkeiten so aussehen, hast Du in der Vergangenheit schon mehrfach im Forum gezeigt. Das war dann eher "cringe", wie GenZ das wohl nennt.
Es gibt Programme, die in Büchern publiziert werden mit dem Anspruch, den der Titel des Buches suggeriert. Ein Beispiel: Mikrocomputertechnik mit Controllern der Atmel AVR-RISC-Familie Prof. Dipl.-Ing. Günter Schmitt ISBN: 9783486587906 Einige Programme habe ich mit STK500 damals ausprobiert. Etliche funktionieren nicht. Und die Erklärung und nähere, für mich sehr aufschlussreich seiende Dinge fehlen einfach. Um genau diese Unklarheiten ausräumen zu können, hatte ich das Buch 2008 ja gekauft. Da steht zum Beispiel auf Seite 111: add... clr... adc... Und genau die Funktiuon dieses add mit carry wird nicht genau erklärt. Wieso add mit Carry? Dass bei indirekter Adressierung immer von 16-Bit und Geradzahligkeit ausgegangen wird, ist schon einleuchtend. Aber was genau macht adc. Und wieso geht das nicht anders. Das muss ich mir schon selber eruieren, da gibt es keine Nanny, die mir den Schnuller in den Mund schiebt. Und KI labert genau diese Ungenauigkeiten nach. Was anderes kann sie nicht. Viele im Internet per Prompt aufgerufene Programmschnipsel für die Initialisierung von OLEDs sind zwar an sich nicht falsch, aber der Gesamtzusammenhang, der zur Funktion des Gerätes absolut notwendig ist, fehlt. Weiteres Beispiel: Oder dass bei LCD-Initialisierung dieselben temps verwendet werden, die auch in Zeitschleifen Verwendung finden, ohne, dass auf push und pop verwiesen wird. "Cum granu salis" ist des Programmieres täglich Brot. Wie problematisch wird das erst werden, mag ich mir nicht auszumalen, wenn mit Hochsprachen und KI operiert wird, wenn schon ganz primitive Dinge von der KI nicht hinreichend erklärt werden. ciao gustav
Ich glaube, für KI sind hochsprachen einfacher als ASM, weil es klare Regeln zum Typ und Scope von Variablen gibt. Die meisten potentiellen Fehler würde der Compiler schon nicht zulassen. Dazu gibt es noch Linter (gibt es das in Assembler?), die ein KI System nutzen kann.
Karl B. schrieb: > Wie problematisch wird das erst werden, mag ich mir nicht auszumalen, > wenn mit Hochsprachen und KI operiert wird, wenn schon ganz primitive > Dinge von der KI nicht hinreichend erklärt werden. Ich glaube du musst erstmal den Umgang mit der KI erlernen. Denn wenn die KI etwas gut kann, dann ist es erklären. Wenn mir irgendwelche Codeschnippsel begegnen, die ich nicht auf Anhieb verstehe, habe ich früher gegoogelt, auf Stackoverflow gesucht, in Foren gesucht, mit die fehlenden Grundlagen erarbeitet, und irgendwann nach 10 bis 180 Minuten, war ich zufrieden. Heute frage ich die KI, dass sie mir dieses und jedes Konstrukt erklären soll, und nach 2 bis 5 Minuten komme ich zum gleichen Ergebnis. Klar bleibt nach 3h Recherche mehr hängen. Aber brauche ich dieses Wissen überhaupt, wenn es inzwischen Werkzeuge gibt, die das besser können als ich?
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Klaus schrieb: > Denn wenn die KI etwas gut kann, dann ist es erklären. … halt auch mal gerne total falsch, dafür in ’nem sehr überzeugenden Duktus. Ist dann eher ungeschickt, wenn derjenige das Modell überhaupt erst gefragt hat, weil er sich damit nicht auskennt, und das nicht einschätzen kann. Dann funktioniert unter Umständen nach einigen Versuchen der Code-Schnipsel, aber man hat sich eine völlig falsche Erklärung gemerkt. Wenn man allerdings Grundkenntnisse hat, und sieht, warum die Ausgabe des Modells falsch ist, dann kann das durchaus was bringen – hat dann ein bisschen die Qualität von so Quizzes, wie es sie bei manchen Kursen ja auch gibt. Allerdings ging’s hier ja eher um „Vibe-Coding“, und da finde ich den Threadtitel etwas irreführend: Man programmiert beim „Vibe-Coden“ genausoviel, wie man beim Bestellen eines Essens im Restaurant kocht.
Jack V. schrieb: > … halt auch mal gerne total falsch, dafür in ’nem sehr überzeugenden > Duktus. Ist dann eher ungeschickt, wenn derjenige das Modell überhaupt > erst gefragt hat, weil er sich damit nicht auskennt, und das nicht > einschätzen kann. Dann funktioniert unter Umständen nach einigen > Versuchen der Code-Schnipsel, aber man hat sich eine völlig falsche > Erklärung gemerkt. Hm... einerseits hast Du natürlich Recht, aber andererseits... ich glaube, es ist grundsätzlich der flashce Ansatz, eine KI zu befragen, wenn oder gar weil man sich nicht auskennt. Aber aus meiner Sicht ist nicht KI-spezifisch: jeder der einmal Support für Software geleistet hat, kennt die Spezialisten die bei jedem Problem sofort den Herstellersupport anschreiben, ganz unabhängig davon ob sie Lösungsversuche wie die Lektüre der Dokumentation versucht haben. > Allerdings ging’s hier ja eher um „Vibe-Coding“, und da finde ich den > Threadtitel etwas irreführend: Man programmiert beim „Vibe-Coden“ > genausoviel, wie man beim Bestellen eines Essens im Restaurant kocht. Du, ich kann nur wiederholen, was schon andere gesagt haben: KI finde ich toll, weil sie mir lästige Dinge abnimmt. Boilerplate, Kommentare, Tests, Dokumentation und manchmal sogar Code. Klar muß man da nochmal drüber und schauen, was brauchbar ist und was nicht. Nichts Neues, nirgends. :)
Ich bin eigentlich kein Fan davon, hier immer wieder auf Heise Artikel zu verweisen, aber jetzt will es doch mal tun, weil ich finde, dass der Autor einen wesentlichen Knackpunkt gut auf den Punkt bringt: https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html?seite=2
Sheeva P. schrieb: > Jack V. schrieb: >> … halt auch mal gerne total falsch, dafür in ’nem sehr überzeugenden >> Duktus. Ist dann eher ungeschickt, wenn derjenige das Modell überhaupt >> erst gefragt hat, weil er sich damit nicht auskennt, und das nicht >> einschätzen kann. Dann funktioniert unter Umständen nach einigen >> Versuchen der Code-Schnipsel, aber man hat sich eine völlig falsche >> Erklärung gemerkt. > > Hm... einerseits hast Du natürlich Recht, aber andererseits... ich > glaube, es ist grundsätzlich der flashce Ansatz, eine KI zu befragen, > wenn oder gar weil man sich nicht auskennt. Prinzipiell ist die KI in der Lage Dinge spezifisch für meinen Fall zu erklären. Gerade z.B. bei Physik hat sie ein sehr breites Wissen. Ich wollte z.B. wissen, ob man mit Luftultraschall (40kHz) die Dicke einer Wand in einer Wohnung messen kann. Von einer Seite aus. Die KI hat mir was von akustischer Impedanz erzählt und das mal durchgerechnet. Ich habe dabei viel gelernt. Für eine eigene Recherche hat mir irgendwie der Ansatz gefehlt. Wäre es mir wichtig gewesen, dann hätte ich ein Physikbuch dazu genommen und geschaut, was es dazu denn zu wissen gibt und wäre wahrscheinlich auch drauf gekommen. Mit einem vielfachen Zeitaufwand. Es ist aber leider auch so wie Jack schreibt: Manchmal verrennt sie sich und lässt nicht von ihrer Meinung ab. Ich wollte z.B. wissen, ob man bei Fotografien über große Entfernungen die Luftunruhe benutzen kann, um die Beugung zu überwinden. Sie hat nein gesagt und alle meine Argumente abgeschmettert. Ich habe sie ein anderes Mal wieder gefragt, wahrscheinlich auch anders angefangen, und da hat sie ja gesagt und konnte mir auch ein paar Papers dazu nennen. > Aber aus meiner Sicht ist > nicht KI-spezifisch: jeder der einmal Support für Software geleistet > hat, kennt die Spezialisten die bei jedem Problem sofort den > Herstellersupport anschreiben, ganz unabhängig davon ob sie > Lösungsversuche wie die Lektüre der Dokumentation versucht haben. Solche Leute gibts natürlich auch. Allerdings muss man halt auch wissen, was das Problem ist. Wenn man z.B. eine Race Condition im Code hat, dann muss man ja wissen, dass es sowas gibt. Man kann dann nicht danach googeln und für Abstürze gibt es natürlich 1001 Gründe. Die KI schaut sich den Code an und kann das durchaus finden. >> Allerdings ging’s hier ja eher um „Vibe-Coding“, und da finde ich den >> Threadtitel etwas irreführend: Man programmiert beim „Vibe-Coden“ >> genausoviel, wie man beim Bestellen eines Essens im Restaurant kocht. > > Du, ich kann nur wiederholen, was schon andere gesagt haben: KI finde > ich toll, weil sie mir lästige Dinge abnimmt. Boilerplate, Kommentare, > Tests, Dokumentation und manchmal sogar Code. Klar muß man da nochmal > drüber und schauen, was brauchbar ist und was nicht. Nichts Neues, > nirgends. :) Die KI kann schon deutlich mehr als nur Boilerplate. Privat habe ich jetzt auch mit Vibecoding angefangen. Macht wirklich Spaß. Man kann sich auf das Ergebnis konzentrieren. Funktioniert natürlich noch nicht zu 100%, aber es ist schon erstaunlich, was schon alles funktioniert. Aktuell werden doch gerade Sicherheitslücken in Code von den KIs gefunden. Da gab es natürlich schon Codereviews durch Menschen, die das nicht gefunden haben. Die KI ist also zumindest punktuell besser als der Mensch. Würde mich nicht überraschen, wenn mittelfristig die KIs auch besseren Code als die Menschen schreiben.
Markus K. schrieb: > Würde mich nicht überraschen, wenn mittelfristig die KIs auch > besseren Code als die Menschen schreiben. Spitze Zungen könnten entgegnen: „Natürlich wird AI besseren Code als Menschen schreiben, weil Menschen diese Fähigkeit nämlich weitestgehend verlieren werden – und dann ist jeder Code besser, als das, was ein Mensch dann noch zustande bringt“. Und dann ist Mensch noch abhängiger, als jetzt schon.
Jack V. schrieb: > Markus K. schrieb: >> Würde mich nicht überraschen, wenn mittelfristig die KIs auch >> besseren Code als die Menschen schreiben. > > Spitze Zungen könnten entgegnen: „Natürlich wird AI besseren Code als > Menschen schreiben, weil Menschen diese Fähigkeit nämlich weitestgehend > verlieren werden – und dann ist jeder Code besser, als das, was ein > Mensch dann noch zustande bringt“. Und dann ist Mensch noch abhängiger, > als jetzt schon. Das wird natürlich auch passieren. Ich denke aber, dass die KI schneller besser wird als die Menschen dümmer.
Markus K. schrieb: > Prinzipiell ist die KI in der Lage Dinge spezifisch für meinen Fall zu > erklären. > Ich habe sie ein anderes Mal wieder gefragt, > wahrscheinlich auch anders angefangen, und da hat sie ja gesagt und > konnte mir auch ein paar Papers dazu nennen. Allerdings gibt es ja nun nicht "die KI". Ich versuche es mal folgendermaßen .. es ist ein wenig so, wie wenn du gesagt hättest: Gestern bin ich mit einem Auto gefahren und wurde von einem Lastwagen überholt. Die Dinger taugen nichts. Heute bin ich wieder mit einem Auto gefahren und die Lastwagen waren sehr langsam (Im ersten Fall war das Auto ein 2CV und im zweiten Fall ein Ferrari). So ähnlich ist es ein wenig mit der KI: Du musst sagen, welches Modell oder welches System du benutzt hast. Du kannst dir hier eines von ein paar tausend aussuchen: https://huggingface.co/models Und das Beste: Morgen gibt es schon wieder neue, die können noch besser programmieren. Kleiner Fun-Fact am Rande: Laut DLF werden momentan 2 Milliarden Dollar pro Tag in KI-Themen investiert. Damit ist ziemlich sicher, dass es morgen schon wieder was neues gibt.
Hans W. schrieb: > Ich bin eigentlich kein Fan davon, hier immer wieder auf Heise Artikel > zu verweisen, aber jetzt will es doch mal tun, weil ich finde, dass der > Autor einen wesentlichen Knackpunkt gut auf den Punkt bringt: > https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html?seite=2 Ja, das ist aus der Sicht eines erfahrenen Programmierers geschrieben. Allerdings: Als Mikrosoft 2018 für 7,5 Milliarden USD github gekauft hatte, hatte ich schon eine relativ klare Ahnung was sie damit tun werden. Im deinem verlinkten Artikel steht: "Lesen lässt sich üben" So ist es: die KI liest und übt sehr viel.
Hans W. schrieb: > weil ich finde, dass der > Autor einen wesentlichen Knackpunkt gut auf den Punkt bringt: O ja. Da kann ich Dir ganzheitlich zustimmen. Wer aber kann das wirklich?
Markus K. schrieb: > Das wird natürlich auch passieren. Ich denke aber, dass die KI schneller > besser wird als die Menschen dümmer. Ich würde nicht soweit gehen zu behaupten, dass die Menschen dümmer werden. Aber mit abnehmendem Training des Denkmuskels werden sie zu einem Äquivalent des berühmt, berüchtigten couch potato der auf dem gleichnamigen Möbel sitzt und den Sportlern zuruft: Bewegt euch schneller ihr lahmen Säcke.
Christoph M. schrieb: > Markus K. schrieb: >> Prinzipiell ist die KI in der Lage Dinge spezifisch für meinen Fall zu >> erklären. >> Ich habe sie ein anderes Mal wieder gefragt, >> wahrscheinlich auch anders angefangen, und da hat sie ja gesagt und >> konnte mir auch ein paar Papers dazu nennen. > > Allerdings gibt es ja nun nicht "die KI". Klar, aber dass KIs auf ihrem Standpunkt beharren ist ja keine neue Erkenntnis und ich glaub auch nicht so spezifisch nur für ein Modell. Bei mir war es ChatGPT im Thinking Mode (Plus Abo), aber ich hatte solche Erlebnisse auch schon mit CoPilot in MS Teams. Allerdings ist die genaue Version anzugeben recht schwierig. Zum einen weiß ich nicht mehr genau wann das war, zum anderen wurde die Anzeige der Sub-Versionen schon vor einiger Zeit entfernt. Selbst die konkrete Major/Minor (z.B. ChatGPT 5.5) muss man erst im Menü nachschlagen.
Norbert schrieb: > Markus K. schrieb: >> Das wird natürlich auch passieren. Ich denke aber, dass die KI schneller >> besser wird als die Menschen dümmer. > > Ich würde nicht soweit gehen zu behaupten, dass die Menschen dümmer > werden. Aber mit abnehmendem Training des Denkmuskels werden sie zu > einem Äquivalent des berühmt, berüchtigten couch potato der auf dem > gleichnamigen Möbel sitzt und den Sportlern zuruft: Bewegt euch > schneller ihr lahmen Säcke. Früher: "ich muss noch x,y,z im Internet (außerhalb) nachsehen, eventuell a,b oder c noch herunterladen (üblicherweise auf einem USB-Stick). Aktuell: "ich muss noch x,y,z die KI fragen und eventuell a,b oder c speichern und weiterverarbeiten. Beispielsweise Rust und Linux-Assemplerprogramierung. Fortran wollte ich auch wieder weitermachen, das heißt, die KI hat mich da eher inspiriert, selber wieder aktiver zu werden, und nicht immer am Bildschirm zu hocken - lässt sich zwar nicht vermeiden - aber hilft schon, da wieder wegzukommen. Letztlich ist das Internet zuhause auch schon problematisch.
Rbx schrieb: > Früher: "ich muss noch x,y,z im Internet (außerhalb) nachsehen, Ja – und dann selber denken. Und machen. Dabei Erkenntnisse gewinnen. Apropos ›außerhalb‹. Wir nannten das früher Buch. War 'ne andere Zeit. Erkennbar am nicht vorhandenen Einschalter. Wenn man's falsch herum gehalten hat, drehte sich der Text nicht automatisch. Für die jüngeren Mitleser – Ihr wisst schon, die Dinger mit Papier. Einband? Buchrücken? Blätter? Ach iss egal ;-) Rbx schrieb: > Aktuell: "ich muss noch x,y,z die KI fragen s/fragen/machen lassen/ … s/machen lassen/irgend etwas machen lassen/ … s/$/ und hoffen dass es gut geht/
Norbert schrieb: > Ja – und dann selber denken. Ist doch so anstrengend. > Und machen. Ist doch so umständlich. > Dabei Erkenntnisse gewinnen. Wozu? Das kann doch die KI viel besser ...
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