Forum: Offtopic KI: programmieren für jederman


von Christoph M. (mchris)


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Googles Android bekommt jetzt wohl eine Vibcoding-Funktion, mit der 
jeder über Spracheingabe seien eigenen Apss erstellen lassen kann:

https://www.heise.de/news/Google-stellt-Gemini-Intelligence-fuer-Android-vor-11289291.html

=> Eigene Widgets per „Vibe Coding“
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

<heise-mode>Juhuu, das ist das Ende von Linux!!1!eins!elf</heise-mode>

scnr,
WK
von Harald K. (kirnbichler)


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Die Qualität der Software wird in ungeahntem Maße zunehmen ... wie auch 
ihre Größe, weil "vibe-coder" noch weniger Ahnung von dem haben, was sie 
da machen, als die jetzigen 
"wir-klatschen-Frameworks-und-Abhängigkeiten-zusammen"-Jungs der 
CI/CD-Fraktion.
von Norbert (der_norbert)


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Harald K. schrieb:
> Die Qualität der Software wird in ungeahntem Maße zunehmen ... wie
> auch
> ihre Größe, weil "vibe-coder" noch weniger Ahnung von dem haben, was sie
> da machen, als die jetzigen
> "wir-klatschen-Frameworks-und-Abhängigkeiten-zusammen"-Jungs der
> CI/CD-Fraktion.

Und die KI bestätigt ihnen dann auf Nachfrage wie toll sie das gemacht 
haben. Wenn dann demnächst auch noch die Akku-Laderoutinen nicht mehr 
per Hardware, sondern per API den Ladeschluss erkennen, dann werden wir 
urplötzlich BAT110% Apps sehen.
Natürlich nur bis ein noch cleverer Jemand BAT120% vibe-coded.

Ich jedenfalls freu' mich schon…
von Hannes J. (pnuebergang)


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Harald K. schrieb:
> Die Qualität der Software wird in ungeahntem Maße zunehmen ... wie auch
> ihre Größe, weil "vibe-coder" noch weniger Ahnung von dem haben, was sie
> da machen, als die jetzigen
> "wir-klatschen-Frameworks-und-Abhängigkeiten-zusammen"-Jungs der
> CI/CD-Fraktion.

Ich bin an dem Punkt zu sagen dass es egal ist.

Bei der Scheiße die die DevOps-Penner (mit und ohne CI/CD) zusammenhauen 
kann es eine KI auch nicht schlechter machen. Aufzuhalten ist es sowieso 
nicht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ich wünsche Programmierern immer, dass alle ihre Geräte doch eine genau 
so gute Software enthalten mögen, wie sie selber ihre SW programmieren. 
Recht oft gibt das böse Blicke.

Ich selber wäre äusserst zufrieden, wenn die Hardware jedes Geräts so 
gut wäre wie die, die ich selber entwickle... ;-)

KI bildet für mich bisher lediglich den Durchschnitt dessen, was 
irgendwer irgendwo schon mal programmiert hat. Frei nach dem SiSo 
Prinzip: Shit in Shit out. KI erkennt aber meiner Erfahrung nach nicht, 
wenn ein einziger in der ganzen Menge einen besonders guten Ansatz 
gewählt hat.
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Ich wünsche Programmierern immer, dass alle ihre Geräte doch eine genau
> so gute Software enthalten mögen, wie sie selber ihre SW programmieren.

Ich wuensche denen immer das ihr Baecker genau so arbeiten sollte wie 
sie selber. Kommt auch nicht immer gut an. :)

Vanye
von Christoph M. (mchris)


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Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen dieses Threads könnte sein, 
dass so gut wie keiner der Beitragenden Kotlin kann oder jemals eine 
Smartphone-App programmiert hat.
von Norbert (der_norbert)


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Christoph M. schrieb:
> Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen dieses Threads könnte
> sein,
> dass so gut wie keiner der Beitragenden Kotlin kann oder jemals eine
> Smartphone-App programmiert hat.

Du weißt ja, dass ein einziges gegenteiliges Fallbeispiel eine solche 
›Beweisführung‹ zunichte machen kann.

Uuuuuund … Trommelwirbel … Bingo

Und das ging schon zu einer Zeit, als Kotlin nur ein feuchter Schimmer 
im Auge der Android Entwickler war.
von Le X. (lex_91)


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Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im 
uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu 
sein scheint.
von Norbert (der_norbert)


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Le X. schrieb:
> Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im
> uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu
> sein scheint.

Was lässt dich glauben, dass es die ›Crème de la Crème‹ braucht um 
besseren Code als 'ne AI zu schreiben? Vor allem in Anbetracht der 
hochgradig fragwürdigen ›Ergüsse‹, welche hier gerne mal stolz 
vorgezeigt werden?
von Cyblord -. (cyblord)


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Le X. schrieb:
> Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im
> uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu
> sein scheint.

Also genau die, welche 18 Seiten über die Implementierung einer 
Tastenentprellung diskutieren können und für die die höchste 
vorstellbare Form der Abstraktion ein define ist.
von Al. K. (alterknacker)


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Lothar M. schrieb:
> ch selber wäre äusserst zufrieden, wenn die Hardware jedes Geräts so
> gut wäre wie die, die ich selber entwickle... ;-)

ein klein wenig überheblichkeit zu erkennen...
Der 81 Jährige
P.S
Ich habe ein Libre Gerät, da muss man kein programmierer sein um um zu 
erkennen das die software wirklich nichst taugt, human gesagt
: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Cyblord -. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im
>> uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu
>> sein scheint.
>
> Also genau die, welche 18 Seiten über die Implementierung einer
> Tastenentprellung diskutieren können und für die die höchste
> vorstellbare Form der Abstraktion ein define ist.

Gnihihi... :-D - Richtig!

Hier gibt es schon ein paar, einzelne, richtig gute Programmierer - muss 
man ja zugestehen. Aber der prozentuale Anteil derer hier im Forum ist 
sehr gering.

Aber die "Créme de la Créme der Entwickler" die sich hier im MC.net 
regelmäßig über KI / AI echauffieren und negativ auslassen gehören nicht 
mal zum Mittelmaß. Da würde jede KI besseren und vor allem schneller 
Code schreiben als sie es jemals hervorgebracht haben. Vielleicht ist es 
eben diese Angst, die eigene Unfähigkeit vorgeführt zu bekommen, oder 
der Neid der diese Leute die Hass-Röte ins Gesicht treiben lässt wenn 
sie das Buzzword "KI", "AI" hören?!

Man weiß es nicht...
von Norbert (der_norbert)


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Rene K. schrieb:
> Hier gibt es schon ein paar, einzelne, richtig gute Programmierer - muss
> man ja zugestehen.

Korrekt. Durch Beispiele bewiesen.

> Aber der prozentuale Anteil derer hier im Forum ist
> sehr gering.

Das weißt du nicht!

> Aber die "Créme de la Créme der Entwickler" die sich hier im MC.net
> regelmäßig über KI / AI echauffieren und negativ auslassen gehören nicht
> mal zum Mittelmaß.

Das weißt du nicht!

> Da würde jede KI besseren und vor allem schneller
> Code schreiben als sie es jemals hervorgebracht haben.

Das weißt du nicht!

> Vielleicht ist es
> eben diese Angst, die eigene Unfähigkeit vorgeführt zu bekommen, oder
> der Neid der diese Leute die Hass-Röte ins Gesicht treiben lässt wenn
> sie das Buzzword "KI", "AI" hören?!

Das weißt du nicht!

>
> Man weiß es nicht...

Das ist eine korrekte Aussage. Du weißt vieles nicht, stellst deine 
Ansichten aber als Fakten dar. Sehr unangenehm.
von Harald K. (kirnbichler)


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Rene K. schrieb:
> Vielleicht ist es eben diese Angst, die eigene Unfähigkeit
> vorgeführt zu bekommen

... die Dich so krampfhaft an der "KI" und ihren Halluzinationen 
festhalten lässt?

Mein Arbeitgeber jedenfalls würde mir nicht mein Gehalt zahlen, wenn ich 
so unfähig wie Du wäre.
von Rene K. (xdraconix)


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Norbert schrieb:
> Das weißt du nicht!

Doch, ich bin schon ein paar Jahre länger hier aktiv als du. Und z.b. 
von dir oder Vayne hab ich bis dato nichts gesehen das auch nur 
ansatzweise an die Fähigkeit der KI kommen würde. Ihr fallt definitiv in 
diese Kategorie.

Norbert schrieb:
> Du weißt vieles nicht, stellst deine
> Ansichten aber als Fakten dar. Sehr unangenehm.

Das ist richtig, das sind meine Fakten - meine über die Jahre hier 
gesammelten Fakten, keine Ansichten. Das dies für dich "unangenehm" ist, 
sollte nicht mir zu denken geben sondern eher dir.

Mir ist das nicht unangenehm, denn mir sind meine Schwächen bewusst - 
mir ist vollkommen bewusst das die KI in allen belangen mir weit 
überlegen ist. Wem das selbst nicht bewusst ist, der hat sein Leben an 
seine eigene Überheblichkeit und absoluten Arroganz verloren. Das ist 
auch ein Fakt und keine Ansicht! Auch das sollte dich unangenehm 
berühren, da du auch in diese Fraktion zählst.
von Jack V. (jackv)


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Rene K. schrieb:
> Mir ist das nicht unangenehm, denn mir sind meine Schwächen bewusst

Danke für den Lacher am Morgen :)
von Gerald B. (gerald_b)


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Murphy wußte es schon:
Wenn Architekten ihre Häuser so bauen würden, wie Programmierer ihre 
Anwendungen schreiben, könnte ein einziger Buntspecht ganze 
Häuserviertel zum Einsturz bringen.
von Rene K. (xdraconix)


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Harald K. schrieb:
> Mein Arbeitgeber jedenfalls würde mir nicht mein Gehalt zahlen, wenn ich
> so unfähig wie Du wäre.

Ich weiß nicht was du arbeitest, aber jemand der mit seiner 
Rechnertechnik in den 90er hängen geblieben ist sollt man nicht mit 
Steinen im Glashaus rumwerfen.

Außerdem hast du absolut keine Ahnung für was mein Arbeitgeber mich 
bezahlst ;-) Ich verspreche dir aber eines: Sollten wir mal tauschen, 
dann verspreche ich dir das bereits früh um 7 Uhr das Gelächter meiner 
Kollegen dir sicher sein wird, weil du bereits um diese Uhrzeit in 
meinem Beruf so viel Bockmist verzapft hast das 10.000te € übern Jordan 
gegangen sind. Weil du für meinen Beruf absolut unfähig bist, das weiß 
ich ganz genau - da es in meinem Beruf in Deutschland nur eine hand voll 
fähiger Leute gibt und wir uns alle gegenseitig kennen und unterstützen. 
Das ist sicher...


Jack V. schrieb:
> Rene K. schrieb:
>> Mir ist das nicht unangenehm, denn mir sind meine Schwächen bewusst
>
> Danke für den Lacher am Morgen :)

Gern geschehen ;-) Wenn du solche aussagen als "lachhaft" siehst, 
erklärt das so einiges.
von Jack V. (jackv)


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Rene K. schrieb:
> Wenn du solche aussagen als "lachhaft" siehst,
> erklärt das so einiges.

Naja – es ist halt die Diskrepanz zwischen deinem Auftreten und deinen 
Aussagen über dich selbst, die (vermutlich unfreiwillig) komisch wirkt.

„Erklärt so einiges“ ist auch ’n sehr beliebter Spruch von dir, oder?
von Hans W. (hanswieland)


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Meiner ist länger
von Christoph E. (stoppi)


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Natürlich hat die KI noch zum Teil erhebliche Mängel und macht zum Teil 
haarsträubende Fehler. Aber wir sind da erst am Anfang einer Entwicklung 
und die Lernkurve der KIs ist beängstigenderweise um ein Vielfaches 
steiler als die des Menschen. Wenn sich hier etliche über die Fehler und 
Mängel von KIs echauffieren dann bekomme ich den Eindruck, dass sie bzw. 
der Mensch im allgemeinen scheinbar keinerlei Fehler macht. Dem ist aber 
leider in keinster Weise so, man lese nur täglich die Nachrichten.

Ich muss mir trotz Absolvierung von 2 Studien auch eingestehen, dass 
mich die KI in den allermeisten Bereichen um Längen aussticht. Natürlich 
kann ich hie und da die KI berichtigen und auf Fehler hinweisen aber 
wenn man den gesamten Wissensbereich betrachtet, so fühle ich mich doch 
eher wie ein total Unterbelichteter neben einem Universalgenie. Das ist 
natürlich für etliche äußerst frustrierend, da sie nun mit ihrem mühsam 
und über viele Jahrzehnte erworbenenen Wissen kein 
Alleinstellungsmerkmal mehr besitzen. Und dies alles, wo wir uns erst am 
Anfang der ganzen KI-Entwicklung befinden.

In einem anderen Beitrag wird über die mechanischen Leistungen von 
Robotern bei einem Marathon diskutiert. Vor 10 Jahren hat man noch die 
Roboter beinahe ausgelacht, wenn sie nach einer Rolle vorwärts nicht 
mehr auf die Beine kamen. Ich glaube, denn allermeisten ist mittlerweile 
das Lachen im Hals stecken geblieben.

Ich schreibe dies alles nicht als Lobhudelei für die KI, sondern eher 
als Ausdruck meiner sehr großen Besorgnis. Dass die KI wohl das mit 
Abstand mächtigste Werkzeug seit langen/überhaupt darstellt, sieht man 
ja treffend an den abwertenden Reaktionen vieler. Denn daraus spricht in 
meinen Augen auch pure Verzweiflung/Angst...

Ein praktisches Beispiel: Mein Bruder ist Architekt und sein Büro bekam 
die Anfrage für das Rendering eines Bauprojekts. Sie stellten einen 
Kostenvorschlag von rund 1500 Euro. Der Auftraggeber hat sich dann für 
die KI entschieden, welche ihm die Arbeit wohl innerhalb von wenigen 
Minuten und nahezu geschenkt lieferte. Mein sehr kritischer Bruder sah 
sich dann das Ergebnis an und musste sich eingestehen, dass sie es wohl 
nicht viel besser umgesetzt hätten. Und so ähnlich wird es sich wohl in 
100ten Geschäftsbereichen jetzt schon oder in naher Zukunft abspielen 
mit den entsprechenden (katastrophalen) Konsequenzen...
: Bearbeitet durch User
von Christoph M. (mchris)


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Christoph E. schrieb:
> Ein praktisches Beispiel: Mein Bruder ist Architekt und sein Büro bekam
> die Anfrage für das Rendering eines Bauprojekts. Sie stellten einen
> Kostenvorschlag von rund 1500 Euro. Der Auftraggeber hat sich dann für
> die KI entschieden, welche ihm die Arbeit wohl innerhalb von wenigen
> Minuten und nahezu geschenkt lieferte. Mein sehr kritischer Bruder sah
> sich dann das Ergebnis an und musste sich eingestehen, dass sie es wohl
> nicht viel besser umgesetzt hätten.

So ist es.

Hier gibt es eine recht gute Doku des ZDF zu dem Thema:

https://www.zdf.de/play/reportagen/am-puls-100/am-puls-florian-neuhann-ki-arbeitswelt-jobs-100
von Norbert (der_norbert)


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Rene K. schrieb:
> Doch, ich bin schon ein paar Jahre länger hier aktiv als du. Und z.b.
> von dir oder Vayne hab ich bis dato nichts gesehen das auch nur
> ansatzweise an die Fähigkeit der KI kommen würde. Ihr fallt definitiv in
> diese Kategorie.

Du meine Güte Rene.

Das wirklich Erschreckende bei dir ist, du bemerkst noch nicht einmal, 
dass deine komplette Argumentation vollständig invalide ist.
Nur weil DU noch nichts gesehen hast, bildest du dir ein du könntest 
eine Aussage über etwas machen was du noch niemals gesehen hast.

Auf so einen Gedankengang muss man erst einmal kommen. Oder, nein, 
besser nicht.
von Gerd E. (robberknight)


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Christoph E. schrieb:
> Ein praktisches Beispiel: Mein Bruder ist Architekt und sein Büro bekam
> die Anfrage für das Rendering eines Bauprojekts. Sie stellten einen
> Kostenvorschlag von rund 1500 Euro. Der Auftraggeber hat sich dann für
> die KI entschieden, welche ihm die Arbeit wohl innerhalb von wenigen
> Minuten und nahezu geschenkt lieferte. Mein sehr kritischer Bruder sah
> sich dann das Ergebnis an und musste sich eingestehen, dass sie es wohl
> nicht viel besser umgesetzt hätten. Und so ähnlich wird es sich wohl in
> 100ten Geschäftsbereichen jetzt schon oder in naher Zukunft abspielen
> mit den entsprechenden (katastrophalen) Konsequenzen...

Ich habe von Renderings und Bauprojekten keine Ahnung, kann daher nicht 
einschätzen was für Fähigkeiten dafür benötigt werden.

Dort wo ich mich besser auskenne, beim Programmieren, kann ich folgendes 
berichten: Wenn ich dem KI-System eine fertig ausspezifizierte Aufgabe 
gebe die nicht zu groß ist, klappt das ziemlich gut.

Mit fertig ausspezifiziert meine ich dass die ganzen Schnittstellen rein 
und raus und das gewünschte Verhalten klar beschrieben sind. Man muss 
nicht jede Kleinigkeit beschreiben, die kriegt die KI gut hin. Aber man 
muss sich auf jeden Fall über die Aufgabe, die Zusammenarbeit mit den 
Systemen außenrum und die gewünschten Verhaltensweisen und das Verhalten 
im Fehlerfall Gedanken gemacht haben und das im Prompt sauber 
formulieren.

So eine fertig ausspezifizierte Aufgabe ist etwas, was ein erfahrender 
Entwickler in der Designphase entwirft und dann bisher einem Anfänger 
vorgegeben hat. Der Anfänger hat da bisher 3-4 Tage an so ner Aufgabe 
getüftelt. Diese Arbeit ersetzt jetzt die KI und erledigt das in ein 
paar Minuten.

Wenn ich aber versuche die Konzeptarbeit des erfahrenen Entwicklers an 
die KI auszulagern kommt meiner Erfahrung nach bisher nur Unsinn bei 
raus. Sowohl wenn ich fertigen Code haben möchte, als auch wenn ich die 
KI beauftrage die Spezifikation zu schreiben. Vor allem die Konzepte 
lesen sich unheimlich schön und glatt, fallen dann aber in der Praxis 
auf den harten Boden der Realität.

Das große Problem ist dass die erfahrenen Entwickler nicht auf Bäumen 
wachsen. Ich brauche unbedingt die Anfänger und muss denen die Zeit 
geben die Erfahrung zu sammeln...
von Christoph E. (stoppi)


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@Gerd: In deinem letzten Absatz benennst du etwas sehr entscheidendes. 
Wenn aber die KI sehr viele dieser "unteren" Tätigkeiten übernimmt, 
fehlt dann den echten Menschen genau dieser Teil, welcher letztendlich 
auch zu ihrer später fortschrittlicheren Erfahrung beiträgt. Ich kann es 
nicht wirklich abschätzen, ob der Mensch durch das zwangsweise auslassen 
vieler Entwicklungssprünge dennoch ein sehr hohes Niveau erreichen kann. 
Und mit dem Auslassen meine ich u.a. auch den Bereich Bildung, wenn dann 
dort dank KI nicht mehr Wochen über einem Buch/Skriptum gebrütet wird.

Jetzt, wo noch viele Fachleute die KI nutzen und daher auch gezielter 
und kompetenter Aufträge an die KI erteilen können, ist die KI noch eher 
nützliches Werkzeug. Sie wird aber wohl mit jedem Jahr immer mehr zum 
menschlichen Ersatz...
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Also fuer die Entwicklung von ganzen Apps rein per KI bin ich derzeit 
noch arg skeptisch. Was mir aber doch stark impraegniert, sind die 
Faehigkeiten von KI (ich nehm bisher bloss Google dazu her), meine 
eigenen Fluechtigkeitsfehler schneller zu erkennen. Letztes Beispiel als 
diff:
1
-    LL_APB2_GRP1_ForceReset(LL_APB1_GRP1_PERIPH_SPI3);
2
+    LL_APB1_GRP1_ForceReset(LL_APB1_GRP1_PERIPH_SPI3);
3
     __NOP();
4
     __NOP();
5
-    LL_APB2_GRP1_ReleaseReset(LL_APB1_GRP1_PERIPH_SPI3);
6
+    LL_APB1_GRP1_ReleaseReset(LL_APB1_GRP1_PERIPH_SPI3);
7
     __NOP();
8
     __NOP();

Habbich halt aus Dusseligkeit die Macros fuern falschen Bus hergenommen. 
Das ist so die Kategorie Fehler, bei der ich von mir weiss: Da glotz ich 
Stunden/Tage drauf, und es ist gut moeglich, dass ich's nicht finde, 
weil halt Wald vor lauter Baeumen nicht gesehen...
Obwohls auch sonnenklar ist, wenn man sich nur einmal konsequent 
fragen wuerde, warum da APB1 und APB2 in einer Zeile verwurstet sind.

tldr:
Man kann ruhig dumm sein, man muss sich nur zu helfen wissen (ggf. auch 
mit KI).

Gruss
WK
von Gerd E. (robberknight)


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Wir lassen in der Firma natürlich auch die Anfänger und Praktikanten KI 
benutzen. Das hilft denen schon auch zu lernen.

Aber an anderen Stellen steht es ihnen auch klar im Weg. Daduch, dass 
sie viele Aufgaben an die KI auslagern, machen sie manche Fehler nicht 
mehr selbst und kennen daher die Muster einer Klasse von Fehler nicht. 
Wenn der Code der KI jetzt nicht funktioniert, erkennen sie dieses 
Fehlermuster nicht und stehen daher etwas ratlos vor dem Problem. Wenn 
Du nicht weißt welcher Teil bei der Beobachtung des Fehlers relevant 
ist, weißt Du auch nicht was Du der KI in den Prompt schreiben musst um 
eine brauchbare Antwort zu bekommen.

Wir haben uns da auch mal mit den Praktikanten zusammen hingesetzt und 
hinterher deren Beobachtungen und ihre daraus folgenden Prompts 
angeschaut. Da sieht man den Effekt klar - wenn man nicht weiß worauf 
man schauen muss, sondern nur die vermeintlich wichtige Fehlermeldung 
oder das oberflächlich sichtbare Problem promptet, klappt es nicht.

Aber das ist alles das Arbeiten an überschaubaren Teilproblemen. Der 
schwierige Teil ist von da aus den Überblick über ein größeres 
Gesamtprojekt zu bekommen. Das braucht auch bei fähigen Anfängern seine 
Zeit, Willen und Einsatz. Und wenn man wegen  KI von Anfängern schneller 
Ergebnisse erwartet, befürchte ich das es an diesen 3 Punkten fehlen 
wird.
von 1N 4. (1n4148)


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Taschenrechner demokratisierten Rechenoperationen. Aber Buchhaltung, 
Statistik und Ingenieurswesen wurden nicht demokratisiert – sie wurden 
für Kompetente schneller.
von Peter F. (toto)


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Cyblord -. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Bemerkenswert an den bisherigen Beiträgen ist, mal wieder, dass im
>> uc.net scheinbar nur die Crème de la Crème der Entwickler vertreten zu
>> sein scheint.
>
> Also genau die, welche 18 Seiten über die Implementierung einer
> Tastenentprellung diskutieren können und für die die höchste
> vorstellbare Form der Abstraktion ein define ist.

Das sollte wohl eher ironisch gemeint sein?

Die 18-Seitigen Diskussionen über die Tastenentprellung sind doch sehr 
interessant.
Beitrag "Tasten entprellen - Bulletproof"
von Harald K. (kirnbichler)


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Rene K. schrieb:
> Ich weiß nicht was du arbeitest, aber jemand der mit seiner
> Rechnertechnik in den 90er hängen geblieben ist sollt man nicht mit
> Steinen im Glashaus rumwerfen.

Gewiss, so muss es sein. Ganz sicher.

Immerhin, diesen sehr ehrlichen Satz hier von Dir finde ich 
wiederholenswert:

Rene K. schrieb:
> denn mir sind meine Schwächen bewusst - mir ist vollkommen
> bewusst das die KI in allen belangen mir weit überlegen ist.

Was nicht dazu passt, ist Deine Selbstdarstellung als digitaler 
Raketenwissenschaftler/Gehirnchirurg/Genie:

Rene K. schrieb:
> Weil du für meinen Beruf absolut unfähig bist, das weiß
> ich ganz genau - da es in meinem Beruf in Deutschland nur eine hand voll
> fähiger Leute gibt und wir uns alle gegenseitig kennen und unterstützen.

Wie Deine Fähigkeiten so aussehen, hast Du in der Vergangenheit schon 
mehrfach im Forum gezeigt. Das war dann eher "cringe", wie GenZ das wohl 
nennt.
von Karl B. (gustav)


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Es gibt Programme, die in Büchern publiziert werden mit dem Anspruch, 
den der Titel des Buches suggeriert.
Ein Beispiel:
Mikrocomputertechnik mit Controllern der Atmel AVR-RISC-Familie
Prof. Dipl.-Ing. Günter Schmitt
ISBN: 9783486587906

Einige Programme habe ich mit STK500 damals ausprobiert.
Etliche funktionieren nicht. Und die Erklärung und nähere, für mich sehr 
aufschlussreich seiende Dinge fehlen einfach.
Um genau diese Unklarheiten ausräumen zu können, hatte ich das Buch 2008 
ja gekauft.
Da steht zum Beispiel auf Seite 111:
add...
clr...
adc...
Und genau die Funktiuon dieses add mit carry wird nicht genau erklärt.
Wieso add mit Carry? Dass bei indirekter Adressierung immer von 16-Bit 
und Geradzahligkeit ausgegangen wird, ist schon einleuchtend. Aber was 
genau macht adc. Und wieso geht das nicht anders. Das muss ich mir schon 
selber eruieren, da gibt es keine Nanny, die mir den Schnuller in den 
Mund schiebt.

Und KI labert genau diese Ungenauigkeiten nach. Was anderes kann sie 
nicht. Viele im Internet per Prompt aufgerufene Programmschnipsel für 
die Initialisierung von OLEDs sind zwar an sich nicht falsch, aber der 
Gesamtzusammenhang, der zur Funktion des Gerätes absolut notwendig ist, 
fehlt.
Weiteres Beispiel:
Oder dass bei LCD-Initialisierung dieselben temps verwendet werden, die 
auch in Zeitschleifen Verwendung finden, ohne, dass auf push und pop 
verwiesen wird. "Cum granu salis" ist des Programmieres täglich Brot.

Wie problematisch wird das erst werden, mag ich mir nicht auszumalen, 
wenn mit Hochsprachen und KI operiert wird, wenn schon ganz primitive 
Dinge von der KI nicht hinreichend erklärt werden.

ciao
gustav
von Hans W. (hanswieland)


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Ich glaube, für KI sind hochsprachen einfacher als ASM, weil es klare 
Regeln zum Typ und Scope von Variablen gibt. Die meisten potentiellen 
Fehler würde der Compiler schon nicht zulassen. Dazu gibt es noch Linter 
(gibt es das in Assembler?), die ein KI System nutzen kann.
von Klaus (feelfree)


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Karl B. schrieb:
> Wie problematisch wird das erst werden, mag ich mir nicht auszumalen,
> wenn mit Hochsprachen und KI operiert wird, wenn schon ganz primitive
> Dinge von der KI nicht hinreichend erklärt werden.

Ich glaube du musst erstmal den Umgang mit der KI erlernen.
Denn wenn die KI etwas gut kann, dann ist es erklären.

Wenn mir irgendwelche Codeschnippsel begegnen, die ich nicht auf Anhieb 
verstehe, habe ich früher gegoogelt, auf Stackoverflow gesucht, in Foren 
gesucht, mit die fehlenden Grundlagen erarbeitet, und irgendwann nach 10 
bis 180 Minuten, war ich zufrieden.

Heute frage ich die KI, dass sie mir dieses und jedes Konstrukt erklären 
soll, und nach 2 bis 5 Minuten komme ich zum gleichen Ergebnis.

Klar bleibt nach 3h Recherche mehr hängen. Aber brauche ich dieses 
Wissen überhaupt, wenn es inzwischen Werkzeuge gibt, die das besser 
können als ich?
: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Klaus schrieb:
> Denn wenn die KI etwas gut kann, dann ist es erklären.

… halt auch mal gerne total falsch, dafür in ’nem sehr überzeugenden 
Duktus. Ist dann eher ungeschickt, wenn derjenige das Modell überhaupt 
erst gefragt hat, weil er sich damit nicht auskennt, und das nicht 
einschätzen kann. Dann funktioniert unter Umständen nach einigen 
Versuchen der Code-Schnipsel, aber man hat sich eine völlig falsche 
Erklärung gemerkt.
Wenn man allerdings Grundkenntnisse hat, und sieht, warum die Ausgabe 
des Modells  falsch ist, dann kann das durchaus was bringen – hat dann 
ein bisschen die Qualität von so Quizzes, wie es sie bei manchen Kursen 
ja auch gibt.

Allerdings ging’s hier ja eher um „Vibe-Coding“, und da finde ich den 
Threadtitel etwas irreführend: Man programmiert beim „Vibe-Coden“ 
genausoviel, wie man beim Bestellen eines Essens im Restaurant kocht.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Jack V. schrieb:
> … halt auch mal gerne total falsch, dafür in ’nem sehr überzeugenden
> Duktus. Ist dann eher ungeschickt, wenn derjenige das Modell überhaupt
> erst gefragt hat, weil er sich damit nicht auskennt, und das nicht
> einschätzen kann. Dann funktioniert unter Umständen nach einigen
> Versuchen der Code-Schnipsel, aber man hat sich eine völlig falsche
> Erklärung gemerkt.

Hm... einerseits hast Du natürlich Recht, aber andererseits... ich 
glaube, es ist grundsätzlich der flashce Ansatz, eine KI zu befragen, 
wenn oder gar weil man sich nicht auskennt. Aber aus meiner Sicht ist 
nicht KI-spezifisch: jeder der einmal Support für Software geleistet 
hat, kennt die Spezialisten die bei jedem Problem sofort den 
Herstellersupport anschreiben, ganz unabhängig davon ob sie 
Lösungsversuche wie die Lektüre der Dokumentation versucht haben.

> Allerdings ging’s hier ja eher um „Vibe-Coding“, und da finde ich den
> Threadtitel etwas irreführend: Man programmiert beim „Vibe-Coden“
> genausoviel, wie man beim Bestellen eines Essens im Restaurant kocht.

Du, ich kann nur wiederholen, was schon andere gesagt haben: KI finde 
ich toll, weil sie mir lästige Dinge abnimmt. Boilerplate, Kommentare, 
Tests, Dokumentation und manchmal sogar Code. Klar muß man da nochmal 
drüber und schauen, was brauchbar ist und was nicht. Nichts Neues, 
nirgends. :)
von Hans W. (hanswieland)


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Ich bin eigentlich kein Fan davon, hier immer wieder auf Heise Artikel 
zu verweisen, aber jetzt will es doch mal tun, weil ich finde, dass der 
Autor einen wesentlichen Knackpunkt gut auf den Punkt bringt:
https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html?seite=2
von Markus K. (markus-)


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Sheeva P. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> … halt auch mal gerne total falsch, dafür in ’nem sehr überzeugenden
>> Duktus. Ist dann eher ungeschickt, wenn derjenige das Modell überhaupt
>> erst gefragt hat, weil er sich damit nicht auskennt, und das nicht
>> einschätzen kann. Dann funktioniert unter Umständen nach einigen
>> Versuchen der Code-Schnipsel, aber man hat sich eine völlig falsche
>> Erklärung gemerkt.
>
> Hm... einerseits hast Du natürlich Recht, aber andererseits... ich
> glaube, es ist grundsätzlich der flashce Ansatz, eine KI zu befragen,
> wenn oder gar weil man sich nicht auskennt.

Prinzipiell ist die KI in der Lage Dinge spezifisch für meinen Fall zu 
erklären. Gerade z.B. bei Physik hat sie ein sehr breites Wissen. Ich 
wollte z.B. wissen, ob man mit Luftultraschall (40kHz) die Dicke einer 
Wand in einer Wohnung messen kann. Von einer Seite aus. Die KI hat mir 
was von akustischer Impedanz erzählt und das mal durchgerechnet. Ich 
habe dabei viel gelernt. Für eine eigene Recherche hat mir irgendwie der 
Ansatz gefehlt. Wäre es mir wichtig gewesen, dann hätte ich ein 
Physikbuch dazu genommen und geschaut, was es dazu denn zu wissen gibt 
und wäre wahrscheinlich auch drauf gekommen. Mit einem vielfachen 
Zeitaufwand.

Es ist aber leider auch so wie Jack schreibt: Manchmal verrennt sie sich 
und lässt nicht von ihrer Meinung ab. Ich wollte z.B. wissen, ob man bei 
Fotografien über große Entfernungen die Luftunruhe benutzen kann, um die 
Beugung zu überwinden. Sie hat nein gesagt und alle meine Argumente 
abgeschmettert. Ich habe sie ein anderes Mal wieder gefragt, 
wahrscheinlich auch anders angefangen, und da hat sie ja gesagt und 
konnte mir auch ein paar Papers dazu nennen.

> Aber aus meiner Sicht ist
> nicht KI-spezifisch: jeder der einmal Support für Software geleistet
> hat, kennt die Spezialisten die bei jedem Problem sofort den
> Herstellersupport anschreiben, ganz unabhängig davon ob sie
> Lösungsversuche wie die Lektüre der Dokumentation versucht haben.

Solche Leute gibts natürlich auch. Allerdings muss man halt auch wissen, 
was das Problem ist. Wenn man z.B. eine Race Condition im Code hat, dann 
muss man ja wissen, dass es sowas gibt. Man kann dann nicht danach 
googeln  und für Abstürze gibt es natürlich 1001 Gründe. Die KI schaut 
sich den Code an und kann das durchaus finden.

>> Allerdings ging’s hier ja eher um „Vibe-Coding“, und da finde ich den
>> Threadtitel etwas irreführend: Man programmiert beim „Vibe-Coden“
>> genausoviel, wie man beim Bestellen eines Essens im Restaurant kocht.
>
> Du, ich kann nur wiederholen, was schon andere gesagt haben: KI finde
> ich toll, weil sie mir lästige Dinge abnimmt. Boilerplate, Kommentare,
> Tests, Dokumentation und manchmal sogar Code. Klar muß man da nochmal
> drüber und schauen, was brauchbar ist und was nicht. Nichts Neues,
> nirgends. :)

Die KI kann schon deutlich mehr als nur Boilerplate. Privat habe ich 
jetzt auch mit Vibecoding angefangen. Macht wirklich Spaß. Man kann sich 
auf das Ergebnis konzentrieren. Funktioniert natürlich noch nicht zu 
100%, aber es ist schon erstaunlich, was schon alles funktioniert.

Aktuell werden doch gerade Sicherheitslücken in Code von den KIs 
gefunden. Da gab es natürlich schon Codereviews durch Menschen, die das 
nicht gefunden haben. Die KI ist also zumindest punktuell besser als der 
Mensch. Würde mich nicht überraschen, wenn mittelfristig die KIs auch 
besseren Code als die Menschen schreiben.
von Jack V. (jackv)


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Markus K. schrieb:
> Würde mich nicht überraschen, wenn mittelfristig die KIs auch
> besseren Code als die Menschen schreiben.

Spitze Zungen könnten entgegnen: „Natürlich wird AI besseren Code als 
Menschen schreiben, weil Menschen diese Fähigkeit nämlich weitestgehend 
verlieren werden – und dann ist jeder Code besser, als das, was ein 
Mensch dann noch zustande bringt“. Und dann ist Mensch noch abhängiger, 
als jetzt schon.
von Markus K. (markus-)


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Jack V. schrieb:
> Markus K. schrieb:
>> Würde mich nicht überraschen, wenn mittelfristig die KIs auch
>> besseren Code als die Menschen schreiben.
>
> Spitze Zungen könnten entgegnen: „Natürlich wird AI besseren Code als
> Menschen schreiben, weil Menschen diese Fähigkeit nämlich weitestgehend
> verlieren werden – und dann ist jeder Code besser, als das, was ein
> Mensch dann noch zustande bringt“. Und dann ist Mensch noch abhängiger,
> als jetzt schon.

Das wird natürlich auch passieren. Ich denke aber, dass die KI schneller 
besser wird als die Menschen dümmer.
von Christoph M. (mchris)


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Markus K. schrieb:
> Prinzipiell ist die KI in der Lage Dinge spezifisch für meinen Fall zu
> erklären.
> Ich habe sie ein anderes Mal wieder gefragt,
> wahrscheinlich auch anders angefangen, und da hat sie ja gesagt und
> konnte mir auch ein paar Papers dazu nennen.

Allerdings gibt es ja nun nicht "die KI".

Ich versuche es mal folgendermaßen .. es ist ein wenig so, wie wenn du 
gesagt hättest: Gestern bin ich mit einem Auto gefahren und wurde von 
einem Lastwagen überholt. Die Dinger taugen nichts. Heute bin ich wieder 
mit einem Auto gefahren und die Lastwagen waren sehr langsam

(Im ersten Fall war das Auto ein 2CV und im zweiten Fall ein Ferrari).

So ähnlich ist es ein wenig mit der KI: Du musst sagen, welches Modell 
oder welches System du benutzt hast. Du kannst dir hier eines von ein 
paar tausend aussuchen:

https://huggingface.co/models

Und das Beste: Morgen gibt es schon wieder neue, die können noch besser 
programmieren.

Kleiner Fun-Fact am Rande: Laut DLF werden momentan 2 Milliarden Dollar 
pro Tag in KI-Themen investiert. Damit ist ziemlich sicher, dass es 
morgen schon wieder was neues gibt.
von Christoph M. (mchris)


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Hans W. schrieb:
> Ich bin eigentlich kein Fan davon, hier immer wieder auf Heise Artikel
> zu verweisen, aber jetzt will es doch mal tun, weil ich finde, dass der
> Autor einen wesentlichen Knackpunkt gut auf den Punkt bringt:
> 
https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html?seite=2

Ja, das ist aus der Sicht eines erfahrenen Programmierers geschrieben.

Allerdings: Als Mikrosoft 2018 für 7,5 Milliarden USD github gekauft 
hatte, hatte ich schon eine relativ klare Ahnung was sie damit tun 
werden.

Im deinem verlinkten Artikel steht: "Lesen lässt sich üben"
So ist es: die KI liest und übt sehr viel.
von Harald K. (kirnbichler)


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Hans W. schrieb:
> weil ich finde, dass der
> Autor einen wesentlichen Knackpunkt gut auf den Punkt bringt:

O ja. Da kann ich Dir ganzheitlich zustimmen.

Wer aber kann das wirklich?
von Norbert (der_norbert)


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Markus K. schrieb:
> Das wird natürlich auch passieren. Ich denke aber, dass die KI schneller
> besser wird als die Menschen dümmer.

Ich würde nicht soweit gehen zu behaupten, dass die Menschen dümmer 
werden. Aber mit abnehmendem Training des Denkmuskels werden sie zu 
einem Äquivalent des berühmt, berüchtigten couch potato der auf dem 
gleichnamigen Möbel sitzt und den Sportlern zuruft: Bewegt euch 
schneller ihr lahmen Säcke.
von Markus K. (markus-)


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Christoph M. schrieb:
> Markus K. schrieb:
>> Prinzipiell ist die KI in der Lage Dinge spezifisch für meinen Fall zu
>> erklären.
>> Ich habe sie ein anderes Mal wieder gefragt,
>> wahrscheinlich auch anders angefangen, und da hat sie ja gesagt und
>> konnte mir auch ein paar Papers dazu nennen.
>
> Allerdings gibt es ja nun nicht "die KI".

Klar, aber dass KIs auf ihrem Standpunkt beharren ist ja keine neue 
Erkenntnis und ich glaub auch nicht so spezifisch nur für ein Modell.

Bei mir war es ChatGPT im Thinking Mode (Plus Abo), aber ich hatte 
solche Erlebnisse auch schon mit CoPilot in MS Teams. Allerdings ist die 
genaue Version anzugeben recht schwierig. Zum einen weiß ich nicht mehr 
genau wann das war, zum anderen wurde die Anzeige der Sub-Versionen 
schon vor einiger Zeit entfernt. Selbst die konkrete Major/Minor (z.B. 
ChatGPT 5.5) muss man erst im Menü nachschlagen.
von Rbx (rcx)


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Norbert schrieb:
> Markus K. schrieb:
>> Das wird natürlich auch passieren. Ich denke aber, dass die KI schneller
>> besser wird als die Menschen dümmer.
>
> Ich würde nicht soweit gehen zu behaupten, dass die Menschen dümmer
> werden. Aber mit abnehmendem Training des Denkmuskels werden sie zu
> einem Äquivalent des berühmt, berüchtigten couch potato der auf dem
> gleichnamigen Möbel sitzt und den Sportlern zuruft: Bewegt euch
> schneller ihr lahmen Säcke.

Früher: "ich muss noch x,y,z im Internet (außerhalb) nachsehen, 
eventuell a,b oder c noch herunterladen (üblicherweise auf einem 
USB-Stick).
Aktuell: "ich muss noch x,y,z die KI fragen und eventuell a,b oder c 
speichern und weiterverarbeiten. Beispielsweise Rust und 
Linux-Assemplerprogramierung. Fortran wollte ich auch wieder 
weitermachen, das heißt, die KI hat mich da eher inspiriert, selber 
wieder aktiver zu werden, und nicht immer am Bildschirm zu hocken - 
lässt sich zwar nicht vermeiden - aber hilft schon, da wieder 
wegzukommen. Letztlich ist das Internet zuhause auch schon 
problematisch.
von Norbert (der_norbert)


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Rbx schrieb:
> Früher: "ich muss noch x,y,z im Internet (außerhalb) nachsehen,

Ja – und dann selber denken. Und machen. Dabei Erkenntnisse gewinnen.

Apropos ›außerhalb‹. Wir nannten das früher Buch. War 'ne andere Zeit. 
Erkennbar am nicht vorhandenen Einschalter. Wenn man's falsch herum 
gehalten hat, drehte sich der Text nicht automatisch. Für die jüngeren 
Mitleser – Ihr wisst schon, die Dinger mit Papier. Einband? Buchrücken? 
Blätter? Ach iss egal ;-)

Rbx schrieb:
> Aktuell: "ich muss noch x,y,z die KI fragen

s/fragen/machen lassen/
…
s/machen lassen/irgend etwas machen lassen/
…
s/$/ und hoffen dass es gut geht/
von Harald K. (kirnbichler)


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Norbert schrieb:
> Ja – und dann selber denken.

Ist doch so anstrengend.

> Und machen.

Ist doch so umständlich.

> Dabei Erkenntnisse gewinnen.

Wozu? Das kann doch die KI viel besser ...
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