Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Relais durch Halbleiter ersetzen


von Bernd F. (metallfunk)


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Bei meinem neuen Projekt Sekundenpendeluhr (SPU) habe ich ein
kleines Problem.

Das Pendel aus Glaskeramik, ca. 1 Meter lang, ist gerade am Entstehen.
Der Antrieb soll berührungsfrei mit Elektromagneten erfolgen.
Die 3 Lichtschranken dienen der Richtungserkennung. Die Mittlere
gibt dann den Impuls an die richtige Spule frei.

Aber wie schalte ich die Magnete?
Relais fallen irgendwie raus, weil hier nur eine bis zehn Millionen
Schaltungen angegeben werden.

Die einfache Rechnung sagt: 10 Jahre = 315 Millionen Schaltungen.

Also müsste ich die Relais mit Halbleitern ersetzen. Leider
ist das eine Branche, von der ich gar keine Ahnung habe.

Die Gabelkoppler benötigen ohnehin noch Schalttransistoren. Das
bistabile Relais könnte durch eine bistabile Kippstufe ersetzt
werden usw...

Viele Grüße
Bernd

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von Jörg R. (solar77)


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Bernd F. schrieb:
> Also müsste ich die Relais mit Halbleitern ersetzen. Leider
> ist das eine Branche, von der ich gar keine Ahnung habe.

Du hast 12V, da hast du eine große Auswahl an Mosfets..IRLZ44 usw.

Die Gabellichtschranken würfe ich ggf. durch digitale Hallsensoren 
ersetzen.

von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
> Du hast 12V, da hast du eine große Auswahl an Mosfets..IRLZ44 usw.

IRFZ44, er hat ja eben 12V.
Und die Logikchips der Baureihe 4000.


> Die Gabellichtschranken würfe ich ggf. durch digitale Hallsensoren
> ersetzen.

Erfordert den weitgehenden Verzicht auf Metall in dem Bereich.


@TE: An was für Gabellichtschranken hattest du gedacht?

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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H. H. schrieb:
> @TE: An was für Gabellichtschranken hattest du gedacht?

Schwierig für mich. Mechanisch sollte die Schlitzbreite 6-8 mm
betragen. Der Lichtpunkt klein. Möglichst Resistent gegen Fremdlicht.

Der Abstand zwischen den Lichtschranken wird ca.20mm betragen,
sie sollten sich auch nicht gegenseitig stören.

Mit gewissem mechanischen Aufwand könnte ich die Teile auch
weitgehend gegen Fremdlicht einhausen.

Grüße Bernd

von Hans W. (hanswieland)


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Schalten die Lichtschranken digital? Wenn nicht, musst du ihre Signale 
noch mit Schmitt-Trigger aufbereiten  bevor du damit Halbkeiter 
ansteuern kannst.

Als Ersatz für Relais sind Photo-Mos am einfachsten zu handhaben, weil 
sie potentialfreie Ausgänge haben, die in beide Richtungen leiten können 
(wie Relaiskontakte).

Wie auch bei Relais wirst du Freilaufdioden oder Snubber brauchen.

von H. H. (hhinz)


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Hans W. schrieb:
> Als Ersatz für Relais sind Photo-Mos am einfachsten zu handhaben, weil
> sie potentialfreie Ausgänge haben, die in beide Richtungen leiten können
> (wie Relaiskontakte).

Man muss es nicht übertreiben.

von Johannes F. (jofe)


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Hans W. schrieb:
> Als Ersatz für Relais sind Photo-Mos am einfachsten zu handhaben, weil
> sie potentialfreie Ausgänge haben, die in beide Richtungen leiten können
> (wie Relaiskontakte).

Ist aber für das Schalten von Elektromagneten irrelevant.

von H. H. (hhinz)


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Bernd F. schrieb:
> Mechanisch sollte die Schlitzbreite 6-8 mm
> betragen. Der Lichtpunkt klein. Möglichst Resistent gegen Fremdlicht.
>
> Der Abstand zwischen den Lichtschranken wird ca.20mm betragen,
> sie sollten sich auch nicht gegenseitig stören.

Da werden wohl LTH-301-05 gut ausreichen.

Datenblatt angehängt.

von Bernd F. (metallfunk)


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Hans W. schrieb:
> Wie auch bei Relais wirst du Freilaufdioden oder Snubber brauchen.

Logisch.
Interessant sind ja die historischen Vorläufer solcher Uhren.
Damals war an Halbleitertechnik nicht zu denken.

Auch die Schutzbeschaltungen der Spulen waren längst nicht ausgereizt.
Ein paralleler Widerstand war schon 1850 üblich.

Ein gewisser Herr Wheatstone hat sich übrigens auch viel mit
elektrischen Pendeluhren beschäftigt.

Die Schaltkontakte wurden damals aus Gold und Platin gefertigt,
mit mäßigem Erfolg.

Grüße Bernd

von Bernd F. (metallfunk)


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H. H. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Mechanisch sollte die Schlitzbreite 6-8 mm
>> betragen. Der Lichtpunkt klein. Möglichst Resistent gegen Fremdlicht.
>>
>> Der Abstand zwischen den Lichtschranken wird ca.20mm betragen,
>> sie sollten sich auch nicht gegenseitig stören.
>
> Da werden wohl LTH-301-05 gut ausreichen.
>
> Datenblatt angehängt.

Danke für den Hinweis.
Dann plane ich die mal ein.

Grüße Bernd

von Bernd F. (metallfunk)



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Ich hoffe ja nur, dass ich mit meinem Uhrenfimmel nicht so Ende.

Grüße Bernd

von Rainer W. (rawi)


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Bernd F. schrieb:
> Die 3 Lichtschranken dienen der Richtungserkennung. Die Mittlere
> gibt dann den Impuls an die richtige Spule frei.

Warum drei?
Zwei reichen doch völlig aus.

Bernd F. schrieb:
> Der Abstand zwischen den Lichtschranken wird ca.20mm betragen,
> sie sollten sich auch nicht gegenseitig stören.

Warum sollten die sich stören?
Du brauchst eine LED zur Beleuchtung und zwei Detektoren, die auch in 
einem Gehäuse sitzen können (z.B. PR5001). Die Bewegungsrichtung ergibt 
sich aus der Reihenfolge, in der die Lichtschranken unterbrochen werden.
https://www.tme.eu/Document/2d3a2176dc8709997338748b84fb58cc/PR5001.pdf

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

Relais könnte man mit integrierten Bauteilen ala "smart power switches" 
ala "Profet" ersetzen. Sowas gibt es von verschiedenen Herstellern.

von Rainer W. (rawi)


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Veit D. schrieb:
> Relais könnte man mit integrierten Bauteilen ala "smart power switches"
> ala "Profet" ersetzen.

Dazu braucht man dann noch einen kleinen Soundgenerator, um das Ticken 
der Uhr zu erzeugen. scnr

: Bearbeitet durch User
von Daniel S. (supernova01)


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...warum eigentlich das bistabile Relais? Eigentlich muss die Spule doch 
nicht mehr bestromt werden, wenn der Kern nicht mehr drin ist...?

Bernd F. schrieb:
> Relais fallen irgendwie raus, weil hier nur eine bis zehn Millionen
> Schaltungen angegeben werden.

Bistabile Relais, sind auch Relais!

von H. H. (hhinz)


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Daniel S. schrieb:
> ...warum eigentlich das bistabile Relais?

Ist mir auch nicht klar, aber der TE hat sich das bestimmt nicht selbst 
ausgedacht. Nachbilden lässt sich das jedenfalls problemlos mit 
Halbleitern.

von Daniel S. (supernova01)


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Bernd F. schrieb:
> Bei meinem neuen Projekt Sekundenpendeluhr (SPU) habe ich ein
> kleines Problem.
>
> Das Pendel aus Glaskeramik, ca. 1 Meter lang, ist gerade am Entstehen.

Naja...wer so anfängt... man könnte ja auch zumindest in einem Satz 
schreiben worum es überhaupt geht (elektrisch angetriebenes Pendel) und 
etwas die angedachte Funktion erklären, statt zu schreiben dass das 
Pendel schon fast fertig ist...

Aber wer Massezeichen überkopf malt oder teilweise gar nicht...

Dort steht ja auch etwas von "Nebenuhrwerk" usw... dazu wird auch gar 
nichts erwähnt... demnach sollen wir wohl alle eher dumm sterben statt 
wirklich helfen zu können...

Es ist immer wieder spannend das Leute es nicht mal hin bekommen Text 
und Zeichnung oder Grafik in Einklang zu bringen, so schwer ist das doch 
nicht...
Man erklärt erst mal kurz was im Bild zu sehen ist, dann was man 
bewirken möchte und dann wo es hakt... zu viel verlangt...

Bernd F. schrieb:
> Die Gabelkoppler benötigen ohnehin noch Schalttransistoren.

H. H. schrieb:
> An was für Gabellichtschranken hattest du gedacht?

Bernd F. schrieb:
> Schwierig für mich. Mechanisch sollte die Schlitzbreite 6-8 mm betragen.

Spätestens hier sollte klar sein, dass alles nur heiße Luft ist...

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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H. H. schrieb:
> Daniel S. schrieb:
>> ...warum eigentlich das bistabile Relais?
>
> Ist mir auch nicht klar, aber der TE hat sich das bestimmt nicht selbst
> ausgedacht. Nachbilden lässt sich das jedenfalls problemlos mit
> Halbleitern.

Die Funktion des Pendelantriebes:

Die Mesingausleger mit den Eisenstücken können frei durch die
Magnete schwingen. Diese Magnete sind ca. 20mm lang.
Nur am Anfang (2-8 mm Weg des Eisenstückes), darf der Magnet
bestromt sein, sonst würde der Magnet bremsen.

Die Dauer der Bestromung wird durch die Breite der Blende am Pendel
an der mittleren Lichtschranke festgelegt.
Da die Lichtschranken außen dann schon wieder frei sind, merkt
sich das bistabile Relais den Zustand.
Flip flop geht natürlich auch.

Zu einer Lösung mit 2 Lichtschranken:
Hatte ich mir auch überlegt. Da die Geschichte symetrisch sein muss,
könnte eine breitere Blende die Magnete steuern. Nur die Zeit,
in der beide Lichtschranken verdeckt sind, gäbe es Impuls.
Allerdings müsste mehr Aufwand in die Schaltlogik gesteckt werden.

Ich habe fast keine Ahnung von Elektronik, Mechanik und Schütz-
schaltungen sind kein Problem.

Zum Nebenuhrwerk: Irgendwo braucht es ein Zifferblatt. Elektrische
Nebenuhrwerke mit springendem Sekundenzeiger sind äußerst selten
auf dem Markt und dann auch sehr teuer.

Das werde ich auch selbst bauen. Ein E-Magnet schiebt eine Sperrklinke
über ein Zahnrad mit 60 Zähnen, darauf der Sekundenzeiger. Dann noch
ein paar Zahnräder für Minute und Stunde.

Grüße Bernd

von Johannes F. (jofe)


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Veit D. schrieb:
> Relais könnte man mit integrierten Bauteilen ala "smart power switches"
> ala "Profet" ersetzen.

Genauso ein Maximal-Overkill-Vorschlag wie PhotoMOS.

Zur Erinnerung: Es geht hier darum, E-Magneten (unidirektional) zu 
schalten. Das ist genauso trivial wie Relais mit Logik ansteuern. 
Alles langweiliger Routinekram ohne Besonderheiten, der mit einem 
passenden billigen N-MOSFET erschlagen ist.

von Michael B. (laberkopp)


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Bernd F. schrieb:
> Der Antrieb soll berührungsfrei mit Elektromagneten erfolgen.
> Die 3 Lichtschranken dienen der Richtungserkennung. Die Mittlere
> gibt dann den Impuls an die richtige Spule frei

Bernd, warum erfindest du die Unruh nochmal schlechter selber ?

https://www.hwynen.de/jgh-w794.html

Das ist alles was es braucht um den Pendel mit Energie zu versorgen, 1 
Transistor, eine Doppelspule.

Die Uhrzeit gewinnst du ja aus dem Glaskeramikstab, nicht irgendwelchem 
Quarz oder DCF Signal.

von Bernd F. (metallfunk)


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Daniel S. schrieb:
> Spätestens hier sollte klar sein, dass alles nur heiße Luft ist...

Mein letztes Projekt: Planetenmodell mechanisch (ca. 50 Zahnräder).

Grüße Bernd

von Daniel S. (supernova01)


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Bernd F. schrieb:
> alles

elektrische...

von Rainer W. (rawi)


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Bernd F. schrieb:
> Das Pendel aus Glaskeramik, ca. 1 Meter lang, ist gerade am Entstehen.

Früher (TM) hat man das Pendel aus Stäben aus zwei verschiedenen 
Metallen aufgebaut und die mechanisch so kombiniert, dass sich die 
thermischen Längenausdehnungskoeffizienten kompensieren.
Auch Glaskeramik besitzt keinen Längenausdehnungskoeffizient von Null, 
sondern ist nur mehr oder weniger genau um Null spezifiziert, d.h. auch 
da muss man prinzipiell eine Kompensationseinrichtung vorhalten, falls 
man Restfehler weiter reduzieren möchte.

: Bearbeitet durch User
von Thomas F. (igel)


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Bernd F. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Bernd F. schrieb:
>>> Mechanisch sollte die Schlitzbreite 6-8 mm
>>> betragen. Der Lichtpunkt klein. Möglichst Resistent gegen Fremdlicht.
>>>
>>> Der Abstand zwischen den Lichtschranken wird ca.20mm betragen,
>>> sie sollten sich auch nicht gegenseitig stören.
>>
>> Da werden wohl LTH-301-05 gut ausreichen.
>>
>> Datenblatt angehängt.
>
> Danke für den Hinweis.
> Dann plane ich die mal ein.

Du kannst ja auch mal über IR-Reflexlichtschranke anstelle einer 
Gabellichtschranke nachdenken. Etwas poliertes Metall reicht als 
Reflektor aus.

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/reflexlichtschranke_0_7mm_submin_4-pol-114341

Vorteil: Das Pendel muss  nicht genau durch die Gabel treffen.

Ich habe damit jedenfalls gute Ergebnisse erziehlt.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Bernd F. schrieb:
> Zu einer Lösung mit 2 Lichtschranken:
> Hatte ich mir auch überlegt. Da die Geschichte symetrisch sein muss

Muss sie? Eine mechanisch mit Gewicht angetriebene Pendeluhr läuft auch 
nicht symmetrisch: Die Zähne des Ankerrades stoßen das Pendel nur in 
einer Richtung an, zurück schwingt es ganz von alleine. Wozu also 
brauchst du die zweite Spule und die zweite Lichtschranke? Genauer wird 
die Uhr dadurch nicht.

von Rainer W. (rawi)


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Thomas F. schrieb:
> Du kannst ja auch mal über IR-Reflexlichtschranke ... nachdenken. Etwas 
poliertes Metall reicht als
> Reflektor aus.

Ein Spiegel als Reflektor ist für eine Positionsbestimmung ungeeignet, 
weil damit auch eine Torsion des Pendels in das Signal eingeht. Das will 
man genau nicht, wenn es um die Erfassung der Position geht.
Für eine Reflexlichtschranke bräuchte man einen diffusen Reflektor 
(helle, matte Fläche) oder einen Retroreflektor, der ggf. ausreichend 
fein strukturiert sein muss, damit der Strahlversatz klein bleibt.

von Stephan S. (uxdx)


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H. H. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Mechanisch sollte die Schlitzbreite 6-8 mm
>> betragen. Der Lichtpunkt klein. Möglichst Resistent gegen Fremdlicht.
>>
>> Der Abstand zwischen den Lichtschranken wird ca.20mm betragen,
>> sie sollten sich auch nicht gegenseitig stören.
>
> Da werden wohl LTH-301-05 gut ausreichen.
>
> Datenblatt angehängt.

Da stellt sich die Frage, inwieweit die sicher gegen Fremdlicht sind; 
ich finde im DB keine Angabe zur verwendeten Wellenlänge.

von Bernd F. (metallfunk)


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Rainer W. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Das Pendel aus Glaskeramik, ca. 1 Meter lang, ist gerade am Entstehen.
>
> Früher (TM) hat man das Pendel aus Stäben aus zwei verschiedenen
> Metallen aufgebaut und die mechanisch so kombiniert, dass sich die
> thermischen Längenausdehnungskoeffizienten kompensieren.
> Auch Glaskeramik besitzt keinen Längenausdehnungskoeffizient von Null,
> sondern ist nur mehr oder weniger genau um Null spezifiziert, d.h. auch
> da muss man prinzipiell eine Kompensationseinrichtung vorhalten, falls
> man Restfehler weiter reduzieren möchte.

Rainer,
eine Zusatzkompensation ist vorgesehen (Oben, bei der Aufhängung).

Das große Problem heutzutage ist, dass eine Berechnung fast un-
möglich wird. Die Ausdehnungswerte von Stahl und Messing sind
Chargenabhängig und streuen extrem.(Schrottanteil-Fremdmetalle).
( Zufällig habe ich kein Michelson-Interferometer rumliegen,
um das Material zu vermessen).

Da bleibt nur Probieren.

Im Bild ein Ausschnitt des Datenblattes der Glaskeramik.
Je nach Charge wäre sogar negative Ausdehnung möglich.

Grüße Bernd

von H. H. (hhinz)


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Stephan S. schrieb:
>> Da werden wohl LTH-301-05 gut ausreichen.
>>
>> Datenblatt angehängt.
>
> Da stellt sich die Frage, inwieweit die sicher gegen Fremdlicht sind;
> ich finde im DB keine Angabe zur verwendeten Wellenlänge.

Stimmt, die sind zwar ganz gut, aber der Phototransistor wird wohl nicht 
in schwarzem Epoxy verpackt sein.

von Michael B. (laberkopp)


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Rainer W. schrieb:
> Auch Glaskeramik besitzt keinen Längenausdehnungskoeffizient von Null,

Im Prinzip schon, zerodur, da sind die Materialien mit unterschiedlichem 
tk schon als Pulver kombiniert, genau so stellt man die her.

von Bernd F. (metallfunk)


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H. H. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>>> Da werden wohl LTH-301-05 gut ausreichen.
>>>
>>> Datenblatt angehängt.
>>
>> Da stellt sich die Frage, inwieweit die sicher gegen Fremdlicht sind;
>> ich finde im DB keine Angabe zur verwendeten Wellenlänge.
>
> Stimmt, die sind zwar ganz gut, aber der Phototransistor wird wohl nicht
> in schwarzem Epoxy verpackt sein.

Darüber habe ich mir Gedanken gemacht. Es ist möglich die Lichtschranken
so einzuhausen, dass selbst direkte Sonneneinstrahlung nichts
bewirken kann.

Eine Sache ist mir noch eingefallen: Die Dauer des Magnetimpulses
wir durch die Breite der Blende vorgegeben.
Etwas blöd wären da Änderungen.
Ein Timer (Ausschaltverzögerung) und die Blende sehr schmal,
sollte funktionieren? (Es geht da um Bruchteile einer Sekunde).

Grüße Bernd

von H. H. (hhinz)


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OMRON EE-SX4070 wäre wohl eine bessere Wahl, läuft auf 940/870nm und hat 
als Blende einen sehr schmalen Schlitz von 0,5mm.

von Thomas F. (igel)


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Rainer W. schrieb:
> Ein Spiegel als Reflektor ist für eine Positionsbestimmung ungeeignet,
> weil damit auch eine Torsion des Pendels in das Signal eingeht. Das will
> man genau nicht, wenn es um die Erfassung der Position geht.

Zur Position der Reflexlichtschranke habe ich tatsächlich nichts gesagt:
Ich lasse die Reflexlichtschranken immer radial auf das Messobjekt 
zeigen. Hier also von unten. Damit fällt die Torsion weg.
Und wenn man nun anstelle nur einer polierten Fläche einen Strichcode 
unterschiedlicher Breite nimmt so kommt man mit nur einem Sensor (und 
einen Controller) aus.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Bernd F. schrieb:
> Eine Sache ist mir noch eingefallen: Die Dauer des Magnetimpulses
> wir durch die Breite der Blende vorgegeben.
> Etwas blöd wären da Änderungen.
> Ein Timer (Ausschaltverzögerung) und die Blende sehr schmal,
> sollte funktionieren? (Es geht da um Bruchteile einer Sekunde).

Das sollte kein Problem sein, wenn das mit Relais funktionieren würde, 
dann elektronisch um so besser.

von Rainer W. (rawi)


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Michael B. schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Auch Glaskeramik besitzt keinen Längenausdehnungskoeffizient von Null,
>

Michael B. schrieb:
> Im Prinzip schon, zerodur, da sind die Materialien mit unterschiedlichem
> tk schon als Pulver kombiniert, genau so stellt man die her.

Laberkopp, im Prinzip unterliegt der tk von Glaskeramik Toleranzen, die 
auch spezifiziert sind. Ein tk von 0 wird angestrebt, lässt sich bei der 
Herstellung aber nicht beliebig genau erreichen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Der Vollständigkeit halber, wenn es euch interessiert, möchte ich ich 
noch ein elektronisches Konzept eines Perpendikel-Antriebs nach dem Hipp 
Prinzip erwähnen:

https://ve6aqo.com/New2023/Roger%20Jelbert%20cHipp%20Toggle/cHipp_Toggle.htm

Ich baute mir letztes Jahr eine Versuchsschaltung nach diesem Prinzip 
für ein 0.8s Pendel damit auf und war beeindruckt wie gut die 
elektronische Durchführung der Steuerung nach dem Hipp Prinzip 
funktioniert. In dem Link steht alles Notwendige.

Das offene Pendel in meinem Versuchsstand wurde im Mittel alle 30 bis 
45s durch einen Doppel Elektromagneten im oberen 2/3 Bereich der 
Pendelstange im richtigen Zeitpunkt und Dauer sanft angezogen. Die 
Anordnung dieses Antriebs war dem des PO-36 sehr ähnlich:

https://ve6aqo.com/A_DIY_electric_pendulum_clock.htm

Die Pendelamplitude bleibt auf 1mm gleich und repräsentiert einen 
Sägezahn mit einer Periode die dem des Antriebs-Intervalls entspricht. 
Der Pendelausschlag war aus bekannten Gründen auf ca. +/- 2.5 Grad 
eingestellt. Dieses Konzept ermöglicht also einen vollkommen freien 
Pendelantrieb zu verwirklichen.

Wer sich wegen 0.8s wundert, das wurde lediglich durch praktische 
Bau-Überlegungen bestimmt. Den Sekundentakt für das Schrittschaltuhrwerk 
erzeuge ich deswegen synthetisch durch SW Interpolation, synchronisiert 
alle 4s nach fünf Pendeldurchgängen in der uC FW mit seinem 
Quarztaktgenerator, um die bi-polaren Umschaltimpulse zu erzeugen.

Für die Gabellichtschranken verwende ich die langlebigen OBP815DW. Bei 
korrekter Stromeinstellung der IR-Emitter dürfte eine mindest 30 jährige 
Lebensdauer erzielbar sein.

Wenn ich an diesen Pendeluhr Projekt wieder weitermache, werde ich 
dieses Konzept permanent verwenden, weil die damaligen Versuche so 
überzeugend waren. Nur werde ich es der Einfachheit halber mit einem uC 
machen, um auch gleichzeitig das Arbeitsverhalten überwachen und 
aufzeichnen zu können. Allerdings verwende ich bei mir nur eine 
Invarstange.

In irgendeinen deutschen Uhrenforum war übrigens auch ein hochwertiges 
Pendeluhr Projekt auf Quarzstangen-Basis beschrieben und mit Bildern 
belegt. Allerdings macht dieser Ansatz Anspruch auf ein extrem hohes 
Niveau.


Gerhard

von Bernd F. (metallfunk)


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Es könnte sinnvoll werden, das Pendel nicht auf Nullausdehnung
zu bringen.
Eine gewisse Überkompensation (Kürzer, wenn Warm), kann Vorteile
bei der Luftdruck- Kompensation bieten.

Letztlich bleibt das ein großes Experimentierfeld.

Dazu gehört auch der magnetische Pendelantrieb. Bei diese Konstruktion
erwarte ich weite Verstellmöglichkeiten, um unterschiedliche
Amplitudenweiten zu testen.
2 bis 10 Grad (Rechts bzw. Links vom Nullpunkt gesehen), sollten
möglich werden.

Grüße Bernd

von H. H. (hhinz)


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Bernd F. schrieb:
> Letztlich bleibt das ein großes Experimentierfeld.

Und genau das macht einen guten Teil das Vergnügens bei solcher Bastelei 
aus.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Was die Luftdruck Kompensation betrifft, kann man das normalerweise 
negative Isochronieverhalten des Pendels vorteilhaft durch präzise 
gewollte Einstellung des Pendelausschlags ausnützen. Das hat John 
Harrison bei einigen Versuchsanordnungen angeblich so gemacht und soll 
gut funktioniert haben.

Das Temperaturverhalten der Gesamt-Pendelanordnung einschliesslich 
seiner Aufhängung lässt sich durch gezielte Einströmung von Korrektur 
Gleichstrom Vorbelastung geeigneter Polarität, durch FW berechnet, 
anhand des Gesamt-Temperaturprofils im Pendelbehälter, korrigieren. 
Wegen dem Temperaturgefälle müsste man die Temperatur vertikal mehrfach 
im Pendelkasten erfassen und berücksichtigen. Ob das alles funktionieren 
wird, wird sich ergeben.

von Rainer W. (rawi)


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Gerhard O. schrieb:
> Für die Gabellichtschranken verwende ich die langlebigen OBP815DW.

Die Lebensdauer der Lichtschranke kannst du kräftig verlängern, indem du 
die LED normalerweise nur kurz vor dem erwarteten Pendeldurchgang 
einschaltest und direkt nach dessen Erkennung wieder aus.

von Bernd F. (metallfunk)


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Zurück zum Thema:

Demnächst mache ich mal eine größere Bestellung an Bauteilen
und los geht es.
So kompliziert sind Mosfet-Schaltungen nicht, das kriegt der
Opa auch noch hin. Erst, wenn ich nicht mehr weiter weiß, frage
ich wieder nach.

Aber da hätte ich noch eine Frage:
Ich brauche ein 12V Schalt-Netzteil, das ich gleich mitbestellen möchte.
Wie sollte das dimensioniert sein, um mindestens 2-3 Sekunden
Netzunterbrechung zu überbrücken?

Grüße Bernd

von Gerhard O. (gerhard_)


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Rainer W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Für die Gabellichtschranken verwende ich die langlebigen OBP815DW.
>
> Die Lebensdauer der Lichtschranke kannst du kräftig verlängern, indem du
> die LED normalerweise nur kurz vor dem erwarteten Pendeldurchgang
> einschaltest und direkt nach dessen Erkennung wieder aus.

Daran dachte ich auch schon, aber der Einfachheit halber habe ich es 
nicht weiter verfolgt. Allerdings ließe es sich sicherlich leicht 
verwirklichen.

Im Bereich hoher Pendelgeschwindigkeit (BDC) würden vielleicht auch 
Sensoren nach dem variablen Reluktanz-Prinzip ausreichend gut 
funktionieren.

Diesbezügliche Versuche haben übrigens ein gutes Impulsverhalten 
ergeben, solange man mit konzentrierten Magnetfeldern arbeitet. 
Allerdings sollte man unnötige Magnetfelder bei solchen Resonatoren wie 
ein Pendel vermeiden, deswegen gefällt mir das weniger. Da ist 
wahrscheinlich optische Erfassung immer noch am Besten.

Bei mir verwendete ich damals einen 3mm Carbonfiber Parallel-Arm für die 
Lichtschrankenbetätigung. Dieses wurde vom Pendel durch eine Gabel 
mitgeführt. Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass dieser Sensor Arm 
in der Bewegungsrichtung durch ein leichtgängiges Kugellager starr 
ausgerichtet ist und so einen präzisen Arbeitsweg einhalten kann. Der 
Carbonfiber-Arm ist sehr steif. Die Sensoren sind in einem Abdeckgehäuse 
mit einem Schlitz verdeckt, so dass die Uhrästhetik nicht beeinträchtigt 
wird.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Bernd F. schrieb:
> Zurück zum Thema:
>
> Demnächst mache ich mal eine größere Bestellung an Bauteilen
> und los geht es.
> So kompliziert sind Mosfet-Schaltungen nicht, das kriegt der
> Opa auch noch hin. Erst, wenn ich nicht mehr weiter weiß, frage
> ich wieder nach.
>
> Aber da hätte ich noch eine Frage:
> Ich brauche ein 12V Schalt-Netzteil, das ich gleich mitbestellen möchte.
> Wie sollte das dimensioniert sein, um mindestens 2-3 Sekunden
> Netzunterbrechung zu überbrücken?
>
> Grüße Bernd

Einfach mit einer Serien-Diode und großen Stützkondensatoren (10000uF). 
Oder nimm einen Akku der korrekt dauergeladen wird. Die Größe richtet 
sich nach dem Stromverbrauch.

Abgesehen davon haben solche Netzteile ohnehin große 
Ausgangskondensatoren. Vielleicht reicht das schon aus.

Ein kleines PC USV wäre auch eine Möglichkeit.

Bin eigentlich der Meinung, daß für Uhrenzwecke ein normales Netztrafo 
Netzteil zweckmässiger wäre, weil SMPS wegen alternder ESRs 
langzeitmässig gerne ausfallen.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Bernd F. schrieb:
> Es könnte sinnvoll werden, das Pendel nicht auf Nullausdehnung
> zu bringen.
> Eine gewisse Überkompensation (Kürzer, wenn Warm), kann Vorteile
> bei der Luftdruck- Kompensation bieten.
>
> Letztlich bleibt das ein großes Experimentierfeld.
>
> Dazu gehört auch der magnetische Pendelantrieb. Bei diese Konstruktion
> erwarte ich weite Verstellmöglichkeiten, um unterschiedliche
> Amplitudenweiten zu testen.
> 2 bis 10 Grad (Rechts bzw. Links vom Nullpunkt gesehen), sollten
> möglich werden.
>
> Grüße Bernd

Das kann ich bestätigen. Bei mir konnte ich das Pendel ohne Hand 
vollautomatisch starten. Durch korrekte Strombegrenzung kann man das gut 
einstellen. Allerdings ist m.M.n. ein exponentieller Stromabfall 
vorteilhaft um das Pendel so wenig wie möglich zu stören.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Falls es interessiert:
(Von Google Gemini)

Leider funktioniert copy und paste am iPad aus Gemini nicht sehr gut - 
also keine Beschwerden bitte;-)

It is physically possible to achieve barometric compensation by 
precisely balancing a pendulum's operating amplitude, and the claim that 
John Harrison utilized a variation of this principle is fact.This 
phenomenon, known historically and in modern horological physics as 
barycentric compensation (or barometric compensation via circular 
deviation), relies on the interaction between environmental air density 
and the geometric properties of a pendulum's swing.

The Physics of Barycentric CompensationWhen atmospheric pressure rises, 
air density increases. This exerts two primary negative forces on a 
clock's pendulum, both of which act to slow down its rate of 
oscillation:Buoyancy & Virtual Mass: Denser air increases the upward 
buoyant force on the pendulum bob, effectively reducing the net 
gravitational acceleration (\(g\)) acting on it. It also increases the 
"virtual mass" of the air the pendulum must drag along with 
it.Aerodynamic Drag: Increased air density enhances fluid resistance, 
which saps energy from the swing.To counteract this slowing effect 
without using mechanical auxiliary barometers (like aneroid capsules), 
horologists can exploit circular deviation (circular error).A standard 
pendulum swinging in a circular arc is not perfectly isochronous; larger 
amplitudes take longer to complete than smaller amplitudes.Atmospheric 
Pressure Rises
       │
       ├──► Increases Air Density ──► Reduces Arc Amplitude ──► 
Minimizes Circular Error ──► Speeds Up Clock
       │ 
▲
       └──► Increases Buoyancy & Aerodynamic Drag 
────────────────────────────────────────────┘
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Cancellation)
By configuring a pendulum to operate at a highly specific, moderately 
large amplitude (the "compensation arc"), a beautiful natural 
equilibrium is established:When barometric pressure rises, the increased 
air drag naturally decreases the pendulum's amplitude (the arc 
narrows).Because the amplitude has decreased, the negative effect of 
circular deviation drops, which causes the pendulum to naturally speed 
up.At the correct mathematical intersection, the gain in speed from the 
reduced amplitude perfectly cancels out the loss of speed caused by 
barometric buoyancy and drag.

John Harrison: Fact or Fiction?

The claim regarding John Harrison is fact, though with historical 
nuances that have only been fully proven in the 21st century.

While Harrison is globally famous for solving the longitude problem with 
marine chronometers like H4, his final lifelong project was a series of 
precision grandfather clocks, culminating in his "Late Regulator" 
manuscript (Concerning Such Mechanism..., 1775). In it, Harrison claimed 
his land-based clocks could maintain accuracy to within one second over 
100 days without requiring a vacuum chamber.For over two centuries, the 
horological establishment dismissed this as an old man's arrogant boast. 
However, modern modern testing proved him right:

The Trial of "Clock B": In 1975, clockmaker Martin Burgess began 
building "Clock B", a precision regulator based strictly on Harrison's 
radical, unyielding design principles—including a massive pendulum, 
circular (rather than cycloidal) suspension cheeks, and his frictionless 
grasshopper escapement.The 2015 Breakthrough: Under strict supervision 
at the Royal Observatory, Greenwich, Clock B underwent a rigorous 
100-day public trial.

It shocked scientists by deviating a mere 5/8ths of a second over the 
entire 100 days.The Verdict: Analysis confirmed that Harrison's clock 
achieved this impossible stability because it was designed as an 
integrated system. The interplay between the grasshopper escapement's 
recoil deviation, a carefully chosen lower quality factor (\(Q\)), and 
the specific running amplitude of ~6.125° perfectly leveraged circular 
error to cancel out barometric fluctuations.

Harrison did not write down the exact equations of fluid dynamics we use 
today, but through meticulous empirical experimentation, he mastered the 
geometry of amplitude to make the atmosphere self-compensating.

http://leapsecond.com/pend/clockb/data.htm

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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von Gerhard O. (gerhard_)


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: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Gerhard O. schrieb:
> Einfach mit einer Serien-Diode und großen Stützkondensatoren (10000uF).

Aber bitte mit Begrenzung des Ladestroms, sonst startet das Netzteil 
eventuell nicht.

von Rainer W. (rawi)


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Gerhard O. schrieb:
> Leider funktioniert copy und paste am iPad aus Gemini nicht sehr gut -
> also keine Beschwerden bitte;-)

Sind deine Fähigkeiten durch die von iPad und Gemini limitiert und 
dominiert?

Du könntest bspw. noch einmal drüber gucken. Und dass ASCII-Diagramme in 
Proportionalschrift selten funktionieren, sollte sich doch inzwischen 
herum gesprochen haben. Um Dinge wie variierende Zeichenbreite und 
automatischen Zeilenumbruch abzuschalten, gibt es hier die pre-Tags.

von Michael B. (laberkopp)


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Rainer W. schrieb:
> lässt sich bei der Herstellung aber nicht beliebig genau erreichen.

Genau so wenig oder viel wie mit 2 kombinierten Materialien.

Und dafür gefertigte Glaskeramik ist verdammt gut.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Rainer W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Leider funktioniert copy und paste am iPad aus Gemini nicht sehr gut -
>> also keine Beschwerden bitte;-)
>
> Sind deine Fähigkeiten durch die von iPad und Gemini limitiert und
> dominiert?
Es ist sehr aufmerksam von Dir, mich auf diese Aspekte des Forums 
Editieren hinzuweisen. Aber lese weiter:
>
> Du könntest bspw. noch einmal drüber gucken. Und dass ASCII-Diagramme in
> Proportionalschrift selten funktionieren, sollte sich doch inzwischen
> herum gesprochen haben. Um Dinge wie variierende Zeichenbreite und
> automatischen Zeilenumbruch abzuschalten, gibt es hier die pre-Tags.
Das ist mir angesichts der Cloudflair Schikanen zu umständlich. Obwohl 
diese Umständlichkeiten am PC noch ertragbar sind, ist der Forumsbetrieb 
am iPad zur wahren Hölle geworden.

Wenn man nicht schnell genug mit dem Forum agiert, werden andauernd C.F. 
Bestätigungen wiederholt gefordert. C.F hat eine sehr kurze Erinnerung 
und scheint unfähig zu sein, sich an mich während des Forumsteilnahme zu 
erinnern und denkt bei vielen Navigationssprüngen und Seitenwechsel ist 
eine wiederholte Prüfung notwendig. Beim Posten geht oft der Inhalt 
meines Beitrags verloren, wenn ich ihn nicht vorsorglich vorher durch 
Copy und Paste vor dem Posten absichere.

Da habe ich dann natürlich wenig Lust, noch weitgehend zu editieren und 
wollte mir in diesen Fall die zusätzliche Arbeit nicht mehr machen. 
Forumsbeiträge sind zumindest auf dieser Seite des Atlantiks zum 
Spießrutenlaufen geworden und macht nun wenig Spass. Bei der Navigation 
im Forum schlägt andauernd C.F. zu.

Wieder mal ein Parade Beispiel der "Enshittification" oder 
"Plattformverfall" der fortschreitenden digitalen Welt, daß Maßnahmen 
wie C.F. leider angebracht sind. Vielleicht funktioniert C.F. bei Euch 
besser. Aber hier in Kanada ist es ein Ärgernis.

Ja, es ist leicht, kritisieren zu wollen

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Gerhard O. schrieb:
> Vielleicht funktioniert C.F. bei Euch
> besser. Aber hier in Kanada ist es ein Ärgernis.

Nicht unbedingt regionabhängig.
Beispiel: Wollte einen Uraltbeitrag von mir aus dem Jahre 2008 per 
Suchfunktion aufrufen. Etwa 24 Mal kam eine Sicherheitsanfrage.
Nun ja, es sind ja auch fast 24 Seiten nacheinander durchzublättern 
gewesen.

ciao
gustav

von Gerhard O. (gerhard_)


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Karl B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Vielleicht funktioniert C.F. bei Euch
>> besser. Aber hier in Kanada ist es ein Ärgernis.
>
> Nicht unbedingt regionabhängig.
> Beispiel: Wollte einen Uraltbeitrag von mir aus dem Jahre 2008 per
> Suchfunktion aufrufen. Etwa 24 Mal kam eine Sicherheitsanfrage.
> Nun ja, es sind ja auch fast 24 Seiten nacheinander durchzublättern
> gewesen.
>
> ciao
> gustav

Ich verstehe nicht, warum C.F. so "gedankenlos" funktioniert. Es muß 
doch durch ein Session Cookie oder Ähnliches imstande sein zu merken, 
daß es kein neuer User ist und warum es nicht ohne Schikane 
funktioniert. Entweder ungünstige Einstellungen oder schlechte 
Implementation.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Thomas F. schrieb:
> Hier also von unten. Damit fällt die Torsion weg.
> Und wenn man nun anstelle nur einer polierten Fläche einen Strichcode
> unterschiedlicher Breite nimmt so kommt man mit nur einem Sensor (und
> einen Controller) aus.

Mit Lichteinfall auf den Detektor von oben wird die LS besonders 
anfällig für Deckenlicht - aber gut.
Alternativ wäre ein Laser von oben möglich, so dass per Lichtzeiger 
nicht die Position, sondern der Ausschlagwinkel erfasst wird.
Mit dem oben vorgeschlagenen Doppeldetektor wären auch bei einer 
Reflexlichtschranke irgendwelche Bar-Codes überflüssig.

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