Hab mal wieder einen Wechselrichter auf dem Tisch. Niederspannungsseitig kurz geschlossen. Festgestellt habe ich, das von 8 230N55 drei offensichtlich defekt sind. Ich möchte alle erneuern. Kennt jemand eine verlässliche Bezugsquelle für Jedermann? https://de.scribd.com/document/834572085/787862
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Ebay. "YMP230N55" Zb aus Deutschland: 2,50€ + 1€ Versand. 2-3 Tage Lieferzeit. edit: ich seh grad. Genau der ist nur noch 1x vorhanden. :(
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So schräge Dinger kennt keiner... Ich hab ihn mal halsfreudlich gemacht. Ein Datenblatt ist natürlich nicht aufzutreiben. Man könnte MCP200N06Y versuchen, aber billig sind solche natürlich nicht.
H. H. schrieb: > Ein Datenblatt ist natürlich nicht aufzutreiben. > > Man könnte MCP200N06Y versuchen, aber billig sind solche natürlich > nicht. Ich würde erst mal mit IRF3205 probieren... braucht man wirklich 220A an dieser Stelle? 55V, 110A, 200W im TO220AB, Ciss und Qg sind auch vertretbar, den Treiber wirds freuen. Onkel Max hat die im Angebot, angeblich original IRF: https://www.pollin.de/p/international-rectifier-leistungs-mosfet-irf3205pbf-131239 Gruß... Bert
Bert 0. schrieb: > Ich würde erst mal mit IRF3205 probieren.. Rds(on) ist halt schon deutlich größer.
H. H. schrieb: > Bert 0. schrieb: >> Ich würde erst mal mit IRF3205 probieren.. > > Rds(on) ist halt schon deutlich größer. Jop, zugegeben, 2mOhm <> gegen 8 mOhm... leider kennen wir die Betriebsbedingungen beim OT nicht, ob dadurch wirklich die Verluste signifikant ansteigen. Vielleicht gibts ja noch nen paar Infos über die Betriebsbedingungen. Gruß... Bert
Bert 0. schrieb: > Jop, zugegeben, 2mOhm <> gegen 8 mOhm... leider kennen wir die > Betriebsbedingungen beim OT nicht, Hab keine Ahnung. Einfach nur die FETs ausgelötet und das wars. Keine Platinenanalyse, garnix. Irgend sone 1000% ReinSinus NoName Kiste, da investiere ich nix weiter. Hoffe das es nur die FETs waren, und ich nicht noch die Kosten tragen muss.
Bert 0. schrieb: > Ich würde erst mal mit IRF3205 probieren... > 55V, 110A, 200W im TO220AB, Ciss und Qg sind auch vertretbar, > Onkel Max hat die im Angebot, angeblich original IRF: Danke, hab mal ein Zehnerpack bestellt und werde die einkleben. Und hoffen das die länger als 10 Minuten nach der Übergabe halten ......
Rainer D. schrieb: > Keine Platinenanalyse, garnix. Aber Du wirst doch wissen, welche Leistung der WR maximal kann und welche Eingangsspannung für die Solarstränge das Teil hat? D.h. ob es eine 800W Balkonkiste oder 2...10kW WR ist.
Dieter D. schrieb: > Aber Du wirst doch wissen, Nicht so feierlich denken, einfach nur ne Billigkiste von 12 auf 230V, 1000W.
Dieter D. schrieb: > welche Eingangsspannung für die Solarstränge das Teil hat? Gar keine. Halt einfach die Finger still.
Rainer D. schrieb: > Hab keine Ahnung. Einfach nur die FETs ausgelötet und das wars. Keine > Platinenanalyse, garnix. Naja, oftmals zerschießt es auch gern die Gatebeschaltung, also auch den Gatetreiber. Kannst Glück haben damit, oder auch nicht ...
Rainer D. schrieb: > Festgestellt habe ich, das von 8 230N55 drei offensichtlich defekt sind. Ich befürchte, dass du die Platine beim Auslöten zerstört hast. Am Transistor hängen Überreste der Durchkontaktierungen.
Rainer D. schrieb: > Billigkiste von 12 auf 230V, 1000W. Also bei Vollast 100A, und je nach Tastverhältnis des Wandlers noch mehr.
Rainer D. schrieb: > Bert 0. schrieb: >> Ich würde erst mal mit IRF3205 probieren... >> Onkel Max hat die im Angebot, angeblich original IRF: > Danke, hab mal ein Zehnerpack bestellt Das bestellte Zehnerpack ist angekommen und eingelötet. Nach Einschalten blinkt die LED des Wandlers einige Male, danach kommt eine Fehler LED. Und danach magischer Rauch :-( Das Teil geht zurück an den Eigner.
Mark S. schrieb: > Bei diesem thread Titel blitzt irgendwo im Unterbewusstsein der 2N3055 > auf. :-)) Das alte Arbeitstier wäre in diesem Fall aber völlig ungeeignet
Rainer D. schrieb: > Das bestellte Zehnerpack ist angekommen und eingelötet. > Nach Einschalten blinkt die LED des Wandlers einige Male, danach kommt > eine Fehler LED. Und danach magischer Rauch :-( [X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft. Stand weiter oben von Jens als guter Rat... Gruß... Bert
Bert 0. schrieb: > [X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft. Außerhalb seiner Möglichkeiten.
H. H. schrieb: > Bert 0. schrieb: >> [X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft. > Außerhalb seiner Möglichkeiten. Immer muss ich seuftzen. Das Problem liegt weniger in den Möglichkeiten, sondern eher in der völligen Abwesenheit jeglicher Lust und Leidenschaft mich überhaupt mit der Box zu beschäftigen.
Rainer D. schrieb: > Das Teil geht zurück an den Eigner. Rainer D. schrieb: > Immer muss ich seuftzen. Das Problem liegt weniger in den Möglichkeiten, > sondern eher in der völligen Abwesenheit jeglicher Lust und Leidenschaft > mich überhaupt mit der Box zu beschäftigen. Keinen Arsch in der Hose, die Annahme direkt abzulehnen - geschieht Dir recht.
Solche Situationen haben wir alle schon mal durch, dass man erst später feststellt Aufwand>Nutzen. Manche Erkenntnis reift auch durch länger liegenlassen?
Bert 0. schrieb: > [X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft. Wie würde man die Gate Ansteuerung denn vorab prüfen können (ohne den neuen MOSFET vorab einzubauen) ?
Rob R. schrieb: > Bert 0. schrieb: >> [X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft. > > Wie würde man die Gate Ansteuerung denn vorab prüfen können (ohne den > neuen MOSFET vorab einzubauen) ? Warum sollte man dazu den Mosfet einbauen? Solange der Leistungsteil nicht selbst Teil des Oszillators ist, geht das auch erstmal vollkommen ohne ...
Jens G. schrieb: > Warum sollte man dazu den Mosfet einbauen? Solange der Leistungsteil > nicht selbst Teil des Oszillators ist, geht das auch erstmal vollkommen > ohne ... Die Frage war ja, WIE man die Funktionstüchtigkeit der Gate-Ansteuerung/Gatetreiber prüfen kann (ohne den MOSFET einzubauen). Das Problem ist, wie schon erwähnt, dass der MOSEFT oft nicht allein kaputt geht sondern auch der Treiber. Aber wie lässt sich der Treiber überprüfen; ist ja meistens ein IC - wie macht ihr das, wenn ihr wie oben mehrfach erwähnt die Funktionstüchtigkeit des Treibers vorab prüft? Baut man die MOSFETS ein und der Treiber ist kaputt, geht die Leistungsstufe mit den MOSFETs oft wieder kaputt, baut man die MOSFETs nicht ein, ist die Frage, wie prüft man die Treiberstufe?
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H. H. schrieb: > Bert 0. schrieb: >> [X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft. > > Außerhalb seiner Möglichkeiten. Wie sähen denn die Möglichkeiten aus, die Treiberstufe(n) vor dem MOSFET Einbau zu checken? (rein technisch gesehen)
Rob R. schrieb: > H. H. schrieb: >> Bert 0. schrieb: >>> [X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft. >> >> Außerhalb seiner Möglichkeiten. > > Wie sähen denn die Möglichkeiten aus, die Treiberstufe(n) vor dem MOSFET > Einbau zu checken? (rein technisch gesehen) Habe kürzlich einen 40A MPPT Solarregler erfolgreich repariert. 2 MOSFETs von 4 schlüssig, habe ich erstmal alle ausgebaut. Dann an den freien Gate-Pads mit dem Oszilloskop geschaut während als Solarpanelersatz das Labornetzteil den Regler versorgte. Da zeigten sich an 2 Gates PWM-Bursts im kHz-Bereich, an den anderen stat. (High?)-Pegel. Diese Gateleitungen zurückverfolgt endeten in einem üblichen NPN/PNP Gatetreiber mit Standardtransistoren, der PNP war schlüssig. Beide getauscht, dann war auch an den Gatepads der zuvor defekten MOSFETs wieder der Burst zu sehen, MOSFETs eingebaut, Panel dran, läuft heute noch. Ob das Verfahren 1:1 auf den vorliegenden Wechselrichter zu übertragen ist, k.A., aber ich hoffe das Prinzip der Fehlersuche erläutert zu haben. Gruß... Bert
Bert 0. schrieb: > Ob das Verfahren 1:1 auf den vorliegenden Wechselrichter zu übertragen > ist Danke Bert, leider funktioniert das Verfahren bei Wechselrichtern (zumindest bei Typen von Hoymiles, Growatt, Fronius) nicht derart, wie du das beschrieben hast, da diese die Treiber offenbar gar nicht erst (kontinuierlich) ansteuern, wenn ein Fehler im 4-Quadrantensteller (z.B. fehlender/defekter MOSFET) erkannt wird. Schließt man diese ohne MOSFET an, so kommt direkt nach dem Versuch der Netzsynchronsiation schon eine Fehlermeldung (Treiberanschluss hat dann kein Signal). Mag sicherlich sein, dass der Treiber kurz bei den ganzen Tests vor der Synchronsiation und Netzaufschaltung angesteuert wird (muss ja so sein), aber diesen Zeitpunkt zu erwischen, ist mir per Oszi bislang nicht gelungen.
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