Hallo zusammen, ich habe ein Problem mit mehreren ESP8266 (D1 Mini) mit WLED. Die Geräte verbinden sich kurz mit meinem WLAN (Speedport Router), bekommen eine IP-Adresse und erscheinen im Router. Nach kurzer Zeit gehen sie jedoch wieder offline bzw. zeigen 0 bit/s und sind nicht mehr erreichbar. Die WLED-App findet die Geräte nur sporadisch oder gar nicht zuverlässig. Wichtig: Es hat einmal funktioniert. Danach trat das Problem plötzlich auf und ließ sich auch durch Neu-Einrichten und verschiedene Versuche nicht dauerhaft beheben. Mir ist der zu sehende Kabelsalat durchaus bewusst. Dieser entstand nach dem zerpflücken der Verdrahtung. Ich bin Anfänger in dem Thema und brauche bitte eine möglichst einfache Erklärung, da ich kein Vorwissen in Netzwerktechnik oder ESP-Programmierung habe. Ich habe bereits: - mehrere Geräte neu eingerichtet - verschiedene WLED-Versionen getestet - WLAN-Verbindung überprüft Ich komme alleine nicht mehr weiter und würde mich über Hinweise freuen, woran es liegen könnte. Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Sven Veltum
Schlechte Stromversorgung ist fast oft immer eine gute Ursache! Da musst einen Kondensator zugeben um die Spannung zu stützen. Wieso überhaupt noch einen ESP8266 und keinen ESP32? Der hat mehr Leistung. Oder nimm gleich ein fertiges WLED-Modul: https://nl.aliexpress.com/item/1005010072190701.html Preis sollte so um die 10€ sein.
Ich habe ein großes Netzwerk mit vielen ESP8266 / ESP32 Auf diesen läuft Tasmota, ESPEasy, ESPHome,diverse Sondersachen und halt auch WLED Insgesamt gibt es 4 WLED-Geräte Einzig diese WLED-Clients sind immer wieder nicht erreichbar Das Merkwürdige: - Vom Browser nicht erreichbar - bei Ping kommen manchmal Pakete, manchmal nicht - eine Ansteuerung vom Linux-Server mit curl xxx.yyy.command geht fast immer
Ich habe zwei voneinander getrennte Stromquellen getestet, aber das Problem besteht leider weiterhin. Bezüglich des ESP32: Wie bereits kurz erwähnt, fehlt mir hierzu einfach noch das Fachwissen. Ich möchte das Projekt nutzen, um dazuzulernen, und hatte mich vorher nicht besser ausgekannt, im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer. Da ich zudem bereits acht ESP8266 erworben habe, möchte ich ungern zusätzliche Kosten für acht ESP32 aufwenden. Mein Ziel ist es, eine Lösung mit den vorhandenen Bauteilen zu finden. Diese haben sich in der Vergangenheit sicherlich auch erfolgreich einsetzen lassen. Viele Grüße
Heinz R. schrieb: > Einzig diese WLED-Clients sind immer wieder nicht erreichbar Und gerade an den WLEDs sind LED-Streifen, die fiese Stromspitzen und generell hohe Ströme und damit hohe Spannungsabfälle verursachen. Ein WLED-Client ohne LEDs zum Testen kann zeigen, ob es daran liegt. Einfach identische Hardware nehmen die unter z.B. Tasmota stabil läuft (ESP, Netzteil, alles!), WLED aufspielen und normal nutzen, nur eben ohne LEDs. Wenn es da auch Ärger gibt, ist die Firmware scheiße. Geht es, dann LEDs dranmachen. Geht es dann nicht mehr, sind die LEDs oder die Stromversorgung schuld. Geht es wider erwarten mit dieser "Tasmota-Hardware" plus LEDs, liegts an den Zwei Euro für das ESP-Modul... ;)
https://www.ledstyles.de/index.php?thread/28750-universalplatine-f%C3%BCr-esp8266-vorzugsweise-f%C3%BCr-wled/ Ich habe für sowas Universalplatinen erstellt, wo du wahlweise RS485, Levelshifter oder LL-MOSFETs drauflöten kannst. Desgleichen hast du mehrere Optionen bei der Spannungsversorgung. bei den ESP Modulen hast du auch mehrere Bestückungsoptionen. Meine Platinen laufen sehr stabil. Du kannst wahlweise die Gerberfiles haben oder nackte, bzw. bestückte Platinen. Bei Interesse melde dich einfach per PN
Jens M. schrieb: > Und gerade an den WLEDs sind LED-Streifen, die fiese Stromspitzen und > generell hohe Ströme und damit hohe Spannungsabfälle verursachen. Ich nutze WLED nicht mit Pixelweise ansteurbaren Strips wie WS2811, nur rein mit RGB-Strips per PWM Hierfür kommt meist ein fertiges H801-Modul zum Einsatz https://devices.esphome.io/devices/h801-rgbw-led-controller/ die LEDs sind aus, trotzdem nicht erreichbar
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Heinz R. schrieb: > Hierfür kommt meist ein fertiges H801-Modul zum Einsatz Heinz R. schrieb: > die LEDs sind aus, trotzdem nicht erreichbar Wenn das so ist: Ich hab seit Jahren einen H801 mit Tasmota, der ein paar 4m lange Streifen im Schrank als Fachbeleuchtung dimmt, täglich mehrfach per DeviceGroup von einem anderen Tasmota als Schaltuhr/manueller Button gesteuert. Statt RGBW hab ich da 4 warmweiße 24V-COB-Streifen dran, insgesamt etwa 30W, laufen meist auf 20%. Spannung ist aus einem 15 Jahre alten Satbox-Netzteil, das von 30 auf 24V modifiziert ist. Funktioniert einwandfrei, über Monate. Die Lampen sind gesteckt und je nach Jahreszeit/Deko werden die Schrankstreifen gegen "Lichterketten" getauscht, daher kommt es ab und an zu Neustarts wg. Konfigurationsänderung. Fazit: Firmware scheiße. Evtl. verträgt sich was mit deinem Router nicht, aber ich denke da kannst du nix konfigurieren.
Gerald B. schrieb: > https://www.ledstyles.de/index.php?thread/28750-universalplatine-f%C3%BCr-esp8266-vorzugsweise-f%C3%BCr-wled/ > Ich habe für sowas Universalplatinen erstellt, wo du wahlweise RS485, > Levelshifter oder LL-MOSFETs drauflöten kannst. Desgleichen hast du > mehrere Optionen bei der Spannungsversorgung. bei den ESP Modulen hast > du auch mehrere Bestückungsoptionen. > Meine Platinen laufen sehr stabil. Du kannst wahlweise die Gerberfiles > haben oder nackte, bzw. bestückte Platinen. > Bei Interesse melde dich einfach per PN Ich habe mich bei dir via PN gemeldet.
Hi, schon mal fixe IP getestet? Die Speedport Router hab ich noch nie gemocht ;-) Oftmals unerklärliche Probleme. Grüße
Hi, nein, habe ich nicht getestet – einfach weil ich davon absolut keine Ahnung habe. Genau deshalb bin ich hier gelandet. Ich versuche seit Stunden, dieses Problem irgendwie selbst zu lösen, lese mich überall ein und stoße trotzdem permanent an Grenzen, weil mir schlicht die Grundlagen fehlen. Und ehrlich gesagt frustriert es extrem, wenn dann Antworten kommen, die wieder voraussetzen, dass ich bereits verstehe, worüber gesprochen wird. Ihr habt die Erfahrung – ich nicht. Für euch sind Begriffe wie „fixe IP“ vermutlich völlig normal. Für mich ist das aber alles Neuland. Deshalb die ehrliche Bitte: Wenn ihr helfen möchtet, erklärt es mir bitte wirklich auf absolutem Anfänger-Niveau, Schritt für Schritt und ohne vorauszusetzen, dass ich Netzwerk- oder Programmierwissen habe. Genau deshalb frage ich ja hier nach Hilfe. Ich will das wirklich lernen, aber aktuell fühlt es sich eher so an, als würde ich versuchen, eine fremde Sprache zu verstehen. Danke trotzdem an alle, die sich die Zeit nehmen.
Sven V. schrieb: > Ich habe zwei voneinander getrennte Stromquellen getestet, aber das > Problem besteht leider weiterhin. Der ESP soll einen soliden Stützkondensator bekommen (direkt an der Platine) - was nützen dir getrennte Stromquellen.
Beitrag #8051597 wurde vom Autor gelöscht.
Okay, das wusste ich nicht. Genau an solchen Punkten merkt man leider, dass mir die Grundlagen fehlen. Deshalb bin ich hier, weil ich solche Dinge eben nicht automatisch weiß. Wenn ihr mögliche Ursachen nennt, wäre ich euch wirklich dankbar, wenn ihr kurz dazuschreibt, was das konkret bedeutet und was ich genau tun müsste. Was ist ein Stützkondensator genau, welchen bräuchte ich dafür und wie würde ich den anschließen?
Ein Stützkondensator ist ein normaler Kondensator, der über einer Spannungsquelle hängt und bei hoher Stromaufnahme stützt, falls z.B. die Last kurzzeitig viel Strom aufnimmt. Beim ESP8266 steigt bpsw. die Stromaufnahme beim Senden im WLAN kurzzeitig um gut einen Faktor 4. Je nach Leitungs- und Kontaktqualität kann das zu einem Spannungseinbruch führen und da stützt ein Stützkondensator, indem er zusätzliche Ladung liefert. Die erforderliche Größe des Kondensators hängt dann von der zu liefernden Ladungsmenge und tolerierbarem Spannungseinbruch ab.
Sven V. schrieb: > Was ist ein Stützkondensator genau, welchen bräuchte ich dafür und wie > würde ich den anschließen? sinnvoller Vorschlag - aber hier nein Ich betreibe wie gesagt zig ESP, gibts fix fertig mit Platine für paar € - die haben Spannungswandler drauf Alle funktionieren problemlos - bis auf die 4 WLED-Teile
Welche sind das genau? Würde mein Projekt dann damit stabil laufen?
Löte einen Kondensator mit 100 oder 220 Mikrofarat an die Pins GND und VCC (3,3V) vom ESP8266 Modul. > Würde mein Projekt dann damit stabil laufen? Ich bin kein Hellseher, aber ich kann dir bestätigen, dass das oft hilft. Lies dort die Hinweise zur Stromversorgung: http://stefanfrings.de/ws2812/ http://stefanfrings.de/esp8266/
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Heinz R. schrieb: > Ich habe ein großes Netzwerk mit vielen ESP8266 / ESP32 > Auf diesen läuft Tasmota, ESPEasy, ESPHome,diverse Sondersachen und halt > auch WLED > > Insgesamt gibt es 4 WLED-Geräte > > Einzig diese WLED-Clients sind immer wieder nicht erreichbar > > Das Merkwürdige: > - Vom Browser nicht erreichbar > - bei Ping kommen manchmal Pakete, manchmal nicht > - eine Ansteuerung vom Linux-Server mit curl xxx.yyy.command geht fast > immer Hatte das gleiche Problem. Wenn du einen Fritz!-Router hast, deaktiviere die Hardwarebeschleunigung, dann sollte es funktionieren. Bei einem anderen Router eventuell das gleiche Problem. Die ICs bei aktiver Hardwarebeschleunigung in den Routern sind oft inkompatibel mit den ESPs oder der Software der Router, je nachdem was im Einsatz ist.
Wenn die anderen ESP problemlos funktionieren, nur die mit eben dieser Firmware nicht (aber identischer Hardware!), ist es ein Problem mit der Firmware. Die Hardwarebeschleunigung im AP zu deaktivieren ist dann ein (schlechter?) Workaround, denn die gibt's ja nicht ohne Grund. Welche anderen Probleme holt man sich damit rein? Weniger Durchsatz? Mehr Stromverbrauch/Hitze und damit weniger Lebensdauer?
Jens M. schrieb: > Die Hardwarebeschleunigung im AP zu deaktivieren ist dann ein > (schlechter?) Workaround, denn die gibt's ja nicht ohne Grund. > Welche anderen Probleme holt man sich damit rein? Weniger Durchsatz? > Mehr Stromverbrauch/Hitze und damit weniger Lebensdauer? Eher nicht, ich habe das Ganze schon fast 1 Jahr inaktiviert und keine Nachteile bemerkt, eher Vorteile. Der Durchsatz hat sich sogar leicht erhöht. Über den Stromverbrauch kann ich nichts sagen, der Router vernraucht eh nur ein paar Watt und ob das nun ein paar Watt mehr oder weniger sind, ist dann auch egal - messbar war es nicht. Die HW Beschleunigung soll auch nur Last von der Software auf die Hardware verlagern und damit Spiele schneller machen, wobei das der Hersteller auch mit Vorsicht wiedergibt. Manchmal sollen Spiele mit HW Beschleunigung gar nicht laufen. Da ich kein Gamer bin, war mir das auch egal. Muss jeder selber wissen, wie er seine Box konfiguriert nur hat das meine Probleme mit der WLAN/ESP Landschaft gelöst.
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