Hallo zusammen, wir haben ein Balkonkraftwerk welches auch im Winter bei Sonnenschein regelmäßig 800W erreicht. Zusätzlich haben wir eine Inselanlage mit Akku (100Ah / 12V), welche von einem 120W Panel geladen wird. Mit der Inselanlage werden verschiedene kleingeräte betrieben, etwa der Router. Letzten Winter war der Akku etwa ab Mitte November leer, erst ab Ende Fabruar konnte die Anlage wieder voll genutzt werden. Frage war wie das im kommenden Winter besser laufen kann. Was wäre wenn man eine schaltbare Steckdose nutzt, welche angeschaltet wird wenn z.b. 200W überschuss ins Netz eingespeist werden. Diese Versorgt ein 24V-Netzteil, dieses hängt parallel zum Solarmodul auf dem Laderegler (MPPT 75/15) und wird durch eine Diode gegen Einspeisung aus dem Modul geschützt. Wie würde sich der Laderegler verhalten wenn das Netzteil z.B. 5A liefern kann? Wäre wahrscheinlich die Einfachste möglichkeit den Akku etwas "Kostenfreie" zusatzladung zu geben, was meint ihr?
Schmeiss deine Inselanlage weg, der Akku ist eh in kurzer Zeit platt und kostet mehr als es einspart. Dank Balkonkraftwerk sind gerade diese Kleinleistungs-Dauerverbraucher (bei dir offenbar auch im Winter) gut aus dem Stromnetz mit kostenlosem Balkonstrom versorgt. Vielleicht braucht jemand mobiles (Wohnwagen, Boot) die Inselanlage mehr als du, wo Kosten (für Akkus) keine Rolle spielen und bevorzugt im Sommer Strom benötigt wird.
Die einfachste Lösung ist aber ein Netzteil mit einem netzseitigen Relais zuzuschalten, das über den Solarstrom der Inselanlage angetrieben eingeschaltet wird. Dann korreliert die Balkonanlage weitestgehend mit dem Ladebetrieb.
Matthias B. schrieb: > Zusätzlich haben wir eine Inselanlage mit Akku (100Ah / 12V), welche von > einem 120W Panel geladen wird. Mit der Inselanlage werden verschiedene > kleingeräte betrieben, etwa der Router. > Letzten Winter war der Akku etwa ab Mitte November leer, erst ab Ende > Fabruar konnte die Anlage wieder voll genutzt werden. Wie groß ist die von dir abgenommene mittlere Leistung? Wahrscheinlich ist dein Panel zu klein.
Matthias B. schrieb: > Diese (Steckdose) Versorgt ein 24V-Netzteil, > dieses hängt parallel zum Solarmodul auf dem > Laderegler (MPPT 75/15) Das muss dann aber ein Netzteil mit Strombegrenzung sein, sonst killt es dir den Laderegler. Und es muss für dauerhaften Betrieb in dieser Begrenzung geeignet sein, sonst killt es das Netzteil. Normale Netzteile sind in der Regel ungeeignet. Mit einem LED Treiber könnte es gehen, aber nur wenn der wirklich einen konstanten Strom ausgibt (nichts pulsierendes) und seine Leerlaufspannung nicht höher ist, als was der Laderegler verträgt. So viele "wenn" und "aber" - lohnt sich der Aufwand überhaupt?
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Matthias B. schrieb: > Letzten Winter war der Akku etwa ab Mitte November leer, erst ab Ende > Fabruar konnte die Anlage wieder voll genutzt werden. > > Frage war wie das im kommenden Winter besser laufen kann. In ein Land weiter südlich mit wenig Niederschlag und Wolken ziehen. Oliver
@Michael B. Die Batterie Inselanlage wurde auch bereits mit genommen, Versorgt auch das Funkgerät, auch beim Contest. Daher wird der Akku schon gebraucht, ist aber natürlich eine Hobby-Spielerei. Denke dass der LiFePo nicht so schnell platt sein wird, zudem er ja getrennt wurde und erst nach vollständiger Ladung wieder die versorgung übernahm. Dieter D. schrieb: > Die einfachste Lösung ist aber ein Netzteil mit einem netzseitigen > Relais zuzuschalten, das über den Solarstrom der Inselanlage angetrieben > eingeschaltet wird. Dann korreliert die Balkonanlage weitestgehend mit > dem Ladebetrieb. Ja, aber das Natzteil macht dann z.B. 12V, der Akku wird also nicht voll, bzw. korrekt geladen. Ein Raspi welches den Laderegler sowie den Stromzähler auswertet gibt es schon. Eine Steckdose zu schalten schätze ich auch eher als einfach ein, somit stellt sich die Frage ob ein 24V Hutschienen-Netzteil mit einem solchen Laderegler Victron MPPT 75/15 als last dauerhaft leben kann? Rainer W. schrieb: > Wie groß ist die von dir abgenommene mittlere Leistung? > Wahrscheinlich ist dein Panel zu klein. Ja, es ist für den Winter zu klein, reicht aber den Großteil des Jahres, denke nicht dass es sinn macht das Panel so auszulegen dass die Anlage an Weihnachten den Bedarf deckt.
Matthias B. schrieb: > Letzten Winter war der Akku etwa ab Mitte November leer, erst ab Ende > Fabruar konnte die Anlage wieder voll genutzt werden. Matthias B. schrieb: > Denke dass der LiFePo nicht so schnell platt sein wird, zudem er ja > getrennt wurde und erst nach vollständiger Ladung wieder die versorgung > übernahm. Befindet sich der Akku in einem beheizten Raum oder wird sonst irgendwie temperiert? Wenn nicht, kann das einen großen Teil des Problems ausgemacht haben. beiläufig bemerkt: LiFePO₄, oder wenn das zu komplex ist, LFP. LiFePo tut Leuten mit entsprechender Bildung in den Augen weh.
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Matthias B. schrieb: > Denke dass der LiFePo ... Noch nie von gehört - Lithium Eisen Polonium Was ist das für ein Akku?
Matthias B. schrieb: > H... Diese > Versorgt ein 24V-Netzteil, dieses hängt parallel zum Solarmodul auf dem > Laderegler (MPPT 75/15) und wird durch eine Diode gegen Einspeisung aus > dem Modul geschützt.... Doofe Idee. Einige WR klemmen den Paneeleingang kurz, wenn sie der Meinung sind die Solarpaneele abschalten zu müssen. Zielführender wäre es, den Router direkt zu versorgen, bis die Inselanlage wieder aufwacht.
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