Forum: Haus & Smart Home Solarladeregler mit Netzteil versorgen


von Matthias B. (matzeb)


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Hallo zusammen,

wir haben ein Balkonkraftwerk welches auch im Winter bei Sonnenschein 
regelmäßig 800W erreicht.

Zusätzlich haben wir eine Inselanlage mit Akku (100Ah / 12V), welche von 
einem 120W Panel geladen wird. Mit der Inselanlage werden verschiedene 
kleingeräte betrieben, etwa der Router.
Letzten Winter war der Akku etwa ab Mitte November leer, erst ab Ende 
Fabruar konnte die Anlage wieder voll genutzt werden.

Frage war wie das im kommenden Winter besser laufen kann.

Was wäre wenn man eine schaltbare Steckdose nutzt, welche angeschaltet 
wird wenn z.b. 200W überschuss ins Netz eingespeist werden. Diese 
Versorgt ein 24V-Netzteil, dieses hängt parallel zum Solarmodul auf dem 
Laderegler (MPPT 75/15) und wird durch eine Diode gegen Einspeisung aus 
dem Modul geschützt.

Wie würde sich der Laderegler verhalten wenn das Netzteil z.B. 5A 
liefern kann?
Wäre wahrscheinlich die Einfachste möglichkeit den Akku etwas 
"Kostenfreie" zusatzladung zu geben, was meint ihr?
: Verschoben durch Moderator
von Michael B. (laberkopp)


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Schmeiss deine Inselanlage weg, der Akku ist eh in kurzer Zeit platt und 
kostet mehr als es einspart. Dank Balkonkraftwerk sind gerade diese 
Kleinleistungs-Dauerverbraucher (bei dir offenbar auch im Winter) gut 
aus dem Stromnetz mit kostenlosem Balkonstrom versorgt.

Vielleicht braucht jemand mobiles (Wohnwagen, Boot) die Inselanlage mehr 
als du, wo Kosten (für Akkus) keine Rolle spielen und bevorzugt im 
Sommer Strom benötigt wird.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> Schmeiss deine Inselanlage weg,

Das Trifft den Kern eigentlich recht gut.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die einfachste Lösung ist aber ein Netzteil mit einem netzseitigen 
Relais zuzuschalten, das über den Solarstrom der Inselanlage angetrieben 
eingeschaltet wird. Dann korreliert die Balkonanlage weitestgehend mit 
dem Ladebetrieb.
von Rainer W. (rawi)


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Matthias B. schrieb:
> Zusätzlich haben wir eine Inselanlage mit Akku (100Ah / 12V), welche von
> einem 120W Panel geladen wird. Mit der Inselanlage werden verschiedene
> kleingeräte betrieben, etwa der Router.
> Letzten Winter war der Akku etwa ab Mitte November leer, erst ab Ende
> Fabruar konnte die Anlage wieder voll genutzt werden.

Wie groß ist die von dir abgenommene mittlere Leistung?
Wahrscheinlich ist dein Panel zu klein.
von Hans W. (hanswieland)


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Matthias B. schrieb:
> Diese (Steckdose) Versorgt ein 24V-Netzteil,
> dieses hängt parallel zum Solarmodul auf dem
> Laderegler (MPPT 75/15)

Das muss dann aber ein Netzteil mit Strombegrenzung sein, sonst killt es 
dir den Laderegler. Und es muss für dauerhaften Betrieb in dieser 
Begrenzung geeignet sein, sonst killt es das Netzteil.

Normale Netzteile sind in der Regel ungeeignet. Mit einem LED Treiber 
könnte es gehen, aber nur wenn der wirklich einen konstanten Strom 
ausgibt (nichts pulsierendes) und seine Leerlaufspannung nicht höher 
ist, als was der Laderegler verträgt.

So viele "wenn" und "aber" - lohnt sich der Aufwand überhaupt?
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Matthias B. schrieb:
> Letzten Winter war der Akku etwa ab Mitte November leer, erst ab Ende
> Fabruar konnte die Anlage wieder voll genutzt werden.
>
> Frage war wie das im kommenden Winter besser laufen kann.

In ein Land weiter südlich mit wenig Niederschlag und Wolken ziehen.

Oliver
von Matthias B. (matzeb)


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@Michael B.

Die Batterie Inselanlage wurde auch bereits mit genommen, Versorgt auch 
das Funkgerät, auch beim Contest.
Daher wird der Akku schon gebraucht, ist aber natürlich eine 
Hobby-Spielerei.

Denke dass der LiFePo nicht so schnell platt sein wird, zudem er ja 
getrennt wurde und erst nach vollständiger Ladung wieder die versorgung 
übernahm.

Dieter D. schrieb:
> Die einfachste Lösung ist aber ein Netzteil mit einem netzseitigen
> Relais zuzuschalten, das über den Solarstrom der Inselanlage angetrieben
> eingeschaltet wird. Dann korreliert die Balkonanlage weitestgehend mit
> dem Ladebetrieb.

Ja, aber das Natzteil macht dann z.B. 12V, der Akku wird also nicht 
voll, bzw. korrekt geladen.

Ein Raspi welches den Laderegler sowie den Stromzähler auswertet gibt es 
schon. Eine Steckdose zu schalten schätze ich auch eher als einfach ein, 
somit stellt sich die Frage ob ein 24V Hutschienen-Netzteil mit einem 
solchen Laderegler Victron MPPT 75/15 als last dauerhaft leben kann?

Rainer W. schrieb:
> Wie groß ist die von dir abgenommene mittlere Leistung?
> Wahrscheinlich ist dein Panel zu klein.

Ja, es ist für den Winter zu klein, reicht aber den Großteil des Jahres, 
denke nicht dass es sinn macht das Panel so auszulegen dass die Anlage 
an Weihnachten den Bedarf deckt.
von Jack V. (jackv)


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Matthias B. schrieb:
> Letzten Winter war der Akku etwa ab Mitte November leer, erst ab Ende
> Fabruar konnte die Anlage wieder voll genutzt werden.

Matthias B. schrieb:
> Denke dass der LiFePo nicht so schnell platt sein wird, zudem er ja
> getrennt wurde und erst nach vollständiger Ladung wieder die versorgung
> übernahm.

Befindet sich der Akku in einem beheizten Raum oder wird sonst irgendwie 
temperiert? Wenn nicht, kann das einen großen Teil des Problems 
ausgemacht haben.

beiläufig bemerkt: LiFePO₄, oder wenn das zu komplex ist, LFP. LiFePo 
tut Leuten mit entsprechender Bildung in den Augen weh.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Matthias B. schrieb:
> Denke dass der LiFePo ...

Noch nie von gehört - Lithium Eisen Polonium
Was ist das für ein Akku?
von Roland E. (roland0815)


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Matthias B. schrieb:
> H... Diese
> Versorgt ein 24V-Netzteil, dieses hängt parallel zum Solarmodul auf dem
> Laderegler (MPPT 75/15) und wird durch eine Diode gegen Einspeisung aus
> dem Modul geschützt....

Doofe Idee. Einige WR klemmen den Paneeleingang kurz, wenn sie der 
Meinung sind die Solarpaneele abschalten zu müssen.

Zielführender wäre es, den Router direkt zu versorgen, bis die 
Inselanlage wieder aufwacht.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Jack V. schrieb:
> oder wenn das zu komplex ist, LFP. LiFePo
> tut Leuten mit entsprechender Bildung in den Augen weh.

Leute tatsächlicher Bildung übersehen das einfach.

Rainer W. schrieb:
> Noch nie von gehört - Lithium Eisen Polonium

Dussel.

Matthias B. schrieb:
> Die Batterie Inselanlage wurde auch bereits mitgenommen , Versorgt auch
> das Funkgerät, auch beim Contest.
> Daher wird der Akku schon gebraucht, ist aber natürlich eine
> Hobby-Spielerei.

Also ist der Akku frei zugänglich. Dann muß die Zusatzspeisung nicht an 
die Solaranschlüsse, sondern wird als eigenes Ladegerät auf den Akku 
geklemmt. Zu einfach?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred P. schrieb:
> Leute tatsächlicher Bildung übersehen das einfach.

+1
von Schorsch M. (schorschm)


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Matthias B. schrieb:
> Zusätzlich haben wir eine Inselanlage mit Akku (100Ah / 12V),

Das ist lächelich wenig! ...um nicht zu sagen für eine Inselanlage nur 
Spielzeug.

Matthias B. schrieb:
> welche von
> einem 120W Panel geladen wird

Noch lächelicher.


Aaaaber prinzipiell kannst du den Laderegler auch mittels Netzteil 
versorgen, das mache ich schon seit vielen Jahren so.

Hans W. schrieb:
> Das muss dann aber ein Netzteil mit Strombegrenzung sein, sonst killt es
> dir den Laderegler.

Welch ein Unsinn!
Der Laderegler bestimmt den Strom!

Der Laderegler ist so ausgelegt, dass er sich an Angebot und Nachfrage 
orientiert, d.h. der Abnehmer (Batterie) bestimmt was der Laderegler 
weiter gibt. Solange das Angebot (Panel, oder Netzteil) nicht die 
erlaubte Eingangsspannung des Ladereglers überschreitet, wird er tun was 
er soll.

Genau so läuft das bei mir schon seit vielen Jahren für ein Garagentor.

...und im Winter muss ich halt manchmal nachhelfen.
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Schorsch M. schrieb:
> Matthias B. schrieb:
>> welche von
>> einem 120W Panel geladen wird
>
> Noch lächelicher.
> Aaaaber prinzipiell kannst du den Laderegler auch mittels Netzteil
> versorgen, das mache ich schon seit vielen Jahren so.
> Hans W. schrieb:
>> Das muss dann aber ein Netzteil mit Strombegrenzung sein, sonst killt es
>> dir den Laderegler.
>
> Welch ein Unsinn!
> Der Laderegler bestimmt den Strom

Schorsch, bitte, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe 
halten.

Es gibt UNTERSCHIEDLICHE Solarladeregler, auch wenn du das nicht für 
möglich hältst weil du nur einen kennst, der den du hast. Nicht jeder 
Solarladeregler verträgt das, was du hier so selbstverständlich 
vorschlägst.
von Schorsch M. (schorschm)


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Michael B. schrieb:
> einfach mal die Klappe
> halten.

dito

Besonders Dir zu empfehlen!

Nomen est omen
: Bearbeitet durch User
von Achim H. (pluto25)


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Kennt den Niemand hier den MPPT 75/15?
Viele Mpp ziehen Maximalleistung und beachten dabei nur noch die 
Ausgangspannung um die Batterie nicht überladen. Da liegt es am Netzteil 
ob das gut geht. Auch da gibt es welche bei denen ein Kurzschluss keine 
schlechte Idee ist. Die tickern dann ein wenig um zu sehen ob er weg ist 
und brauchen dabei erheblich weniger Strom als bei Vollast. Solange die 
Batterie nicht voll ist könnte das jedoch ein wildes Überlastschwingen 
werden.
Da ist das vorgeschlagene Led Netzteil mit ca 15V die bessere Idee. Aber 
auch da gibts gewaltige Unterschiede. Während das eine sich fast wie ein 
Labornetzteil verhält ist ein anderes butterweich.
Solange sich keiner meldet der genau die selbe Konstellation im einsatz 
hat bleibt nur Testen. Darauf achten das das Netzteil die Maximalwerte 
des 75/15 nicht überschreitet.
PS Gibt es denn wirklich Überschuss wenn so wenig Sonne da ist, dass die 
kleine Anlage aufgibt?
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