Acronis ist meine Nummer 1 fürs tägliche Backup. Die Version von 2016 ist nun wirklich in die Jahre gekommen und besitzt auch einen Bug, so dass etwas neueres her musste. Aber die Preise sind ... Da fiel mir ein Gratisangebot für für Nutzer von WD-Festplatten auf. Heruntergeladen, oh, geht nicht, weil ich keine WD-Festplatte installiert habe. Das läßt sich ändern. Eine alte Platte aus 2005 eingebaut und die Installation nochmal probiert - dieses Mal erfolgreich. W.
Auch mal die Einschränkungen nachgelesen? Es werden nur Vollbackups unterstütz. Inkrementelle und selektive Backups sind außen vor. Es kann sein das einzelne Laufwerke von dieser Version nicht unterstützt werden. So ist es es zumindest auf der WD Webseite beschrieben. Für das tägliche Backup ist diese Version damit ungeeignet, es sei denn man macht jeden Tag ein Fullbackup, aber wer macht das schon. Das Programm gibt es für um die 50€ als Dauerlizens. Wer mehrere PC's hat, für den gibt es auch Bündel für 3 oder 5 PC's. Die Dauerlizens für 5 PC's kostet 119€ also knapp 24€/PC. Das halte ich für nicht zu teuer, da muß ich keine Experimente mit einer eingeschränkten Sonderversion machen.
Für das Dateibackup nehme ich tar, gibt es auch für Windows. Als ich ganz früher noch Windows benutzte, habe ich mit Drivesnapshot gesichert. Ein geniales Programm, das Sektoren sichert und konsistente (!) Backups im laufenden Betrieb machen kann - funktioniert tatsächlich. ct-Leser finden das auf der jährlichen "CD" mit 1 Jahr Laufzeit.
Hans schrieb: > Auch mal die Einschränkungen nachgelesen? > Es werden nur Vollbackups unterstütz. Inkrementelle und selektive > Backups sind außen vor. Bei mir läuft die WD-Version mit incrementellen Backups, wie meine frühere Kaufversion auch. W.
Was ist der Vorteil von Aconis gegenüber Festplatte klonen? Seit dem Hupigon Virus, der das Acronis Backup sperrte, die gesamte Platte als falsch positiven Virusbefall zur Neupartitionierung und Formatierung zwang, bin ich mit Acronis durch. Seitdem klone ich die C-Platte regelmäßig. Finde das praktischer. Falls die "Originalplatte" einmal versagt, klemme ich eben die Backupplatte an. Für Notebooks scheint Acronis eher geeignet, weil man die Platten meistens nicht so einfach demontieren kann. Hat auch ein Tool zum Auslesen von Daten, wenn von Platte nicht mehr gebootet werden kann. Das mit der WD-Version habe ich erst garnicht angefangen. Hatte immer die lizenzierte Vollversion Acronis True Image 2014 Premium (Deutsch) Dateigröße: 274 MB über Cleverbridge. ciao gustav
Windows kann übrigens auch ohne Zusatzsoftware ein Plattenimage erstellen, zum Wiederherstellen reicht das Installations-Bootmedium. Ist aber nicht ganz so schön Bunt wie Acronis&Co. Und für die Nutzerdaten gibt es den Dateiversionsversionsverlauf, der sich ebenfalls auf ein externes Medium oder NAS replizieren lässt. Und weil das auf NTFS-Features beruht, ist so ein inkrementelles Backup auch sofort fertig, und muss nicht die ganze Platte durchsuchen um geänderte Dateien zu finden. Ein Backup jede Stunde oder alle 10 Minuten ist kein Problem und läuft fast unmerkbar im Hintergrund. Mag den Unix-Gurus mit ZFS, BTRFS, LVM-Snapshots etc wie ein alter Hut vorkommen... Aber für Windows-User auf jeden Fall einen Blick wert, bevor sie Geld für Software ausgeben, die (technisch) schlechter ist als die Windows-eigenen Bordmittel.
Karl B. schrieb: > Was ist der Vorteil von Aconis gegenüber Festplatte klonen? Man muss den Rechner dafür nicht neu booten. Acronis kann Backups im laufenden Betrieb erstellen, und eben auch inkrementelle Backups. Diese Backups sind Festplattenimages, die man, wenn man von einem speziellen Bootmedium startet, auch für die "bare-metal"-Wiederherstellung verwenden kann. Man kann so ein Acronis-Image auch mounten, um auf einzelne Dateien daraus zuzugreifen. Wenn man aber damit leben kann, keine inkrementellen Images zu haben, dann gibt es von Microsoft/Sysinternals das Tool disk2vhd. Das erzeugt im laufenden Betrieb ein konsistentes Image, das man a) mounten, b) unter einem Virtualisierer wie Hyper-V verwenden oder auch mit einem Bootmedium (Windows-Installer) zur Wiederherstellung nutzen kann. Das Tool muss man noch nicht mal installieren, man muss lediglich bei der Sicherung alle benötigten "volumes" aussuchen (das ist etwas kryptisch). Wenn man ein etwas besseres Synology-NAS hat (mit "+" in der Bezeichnung), dann gehört dazu i.d.R. eine Software mit dem leicht irreführenden Namen "Active Backup for Business", das braucht auf den zu sichernden Rechnern nur einen kleinen "Backup Agent" und erledigt den Rest komplett vom NAS aus. Inkrementelle Images, auf die über die Weboberfläche des NAS auch auf einzelne Dateien zugegriffen werden kann, die aber auch für ein "bare metal"-Restore genutzt werden können. Dank des deduplizierenden Dateisystems sieht jeder inkrementelle Sicherungsschritt aus wie ein Vollbackup. Diese Software kann auch macOS- und Linux-Rechner sichern, beim Linux muss es natürlich der richtige von den sechsunddrölfzig verbreiteten Geschmäckern sein.
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