Forum: HF, Funk und Felder WLAN Brücke über 120m mit 1000Mbps gesucht


von Ste N. (steno)


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Gesucht wird eine WLAN Verbindung über ca. 120m und 1000Mbps. Zwischen 
den beiden Gebäuden besteht eine direkte Sichtverbindung. Im Moment habe 
ich 2x TP-Link CPE710 in Einsatz. Das sind APs mit Parabolantenne, laut 
Datenblatt schaffen sie max. 880Mbps. Nun habe ich mir mit der 
Ausrichtung der Antennen alle Mühe gegeben, der SNR beträgt 50-55db. 
Auch die Fresnel-Zone ist nach meiner Erkenntnis weitgehend frei von 
Hindernissen. Die Antennen befinden sich 3 bzw. 2m über dem Erdboden. 
Ich komme beim besten Willen nicht groß über 600Mbps. Erwarte ich zu 
viel?
von Joachim B. (jar)


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mit Laserstrecke
von Chris K. (kathe)


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Such eher mal nach WLAN Richtfunk
https://www.wlan-shop24.de/wlan-bridge-punkt-zu-punkt-sets
Nein ich hab mit dem Shop nichts zu tun, habe vor Jahren schon so was 
gesucht habs aber Vergessen was ich gefunden habe.
: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Ste N. schrieb:
> 120m

Ste N. schrieb:
> Parabolantenne

Völliger Overkill, 120m sind keine grosse Entfernung.

Ste N. schrieb:
> Ich komme beim besten Willen nicht groß über 600Mbps. Erwarte ich zu
> viel?

Ja. Die angegebenen 867Mbps sind die maximal erreichbare 
Brutto-Geschwindigkeit, da sind gut 600Mbps netto schon ein guter Wert. 
Zudem ist das die Gesamtbandbreite für beide Richtungen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Du musst halt zwei Richtverbindungen aufbauen und so die Datenrate 
erhoehen:

Netzwerk-Bonding (auch Link-Aggregation oder NIC-Teaming) fasst mehrere 
physische Netzwerkschnittstellen (z.B. Ethernet oder WLAN) zu einer 
einzigen logischen Verbindung zusammen. Dies erhöht primär den 
Datendurchsatz (Load Balancing).
von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:

> Netzwerk-Bonding (auch Link-Aggregation oder NIC-Teaming) fasst mehrere
> physische Netzwerkschnittstellen (z.B. Ethernet oder WLAN) zu einer
> einzigen logischen Verbindung zusammen. Dies erhöht primär den
> Datendurchsatz (Load Balancing).

Wobei das nur für mehrere gleichzeitige TCP-Verbindungen mit diesem 
Verfahren möglich ist.
von Stefan P. (form)


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Schau dir mal diese 60 GHz Funksachen an:
https://eu.store.ui.com/eu/en/category/60ghz-wireless-wave

Für die erwartbare Bandbreite vor Ort kannst du auch deren Planungs-Tool 
nutzen:
https://ispdesign.ui.com
von Ste N. (steno)


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Hmmm schrieb:
> Die angegebenen 867Mbps sind die maximal erreichbare
> Brutto-Geschwindigkeit, da sind gut 600Mbps netto schon ein guter Wert.
> Zudem ist das die Gesamtbandbreite für beide Richtungen.

Ich stecke da technisch nicht so tief drin, aber gut zu wissen. Also 
benötige ich für höhere Datenraten im Prinzip eine 2Gbps Verbindung. Da 
sind die 60GHz Funksachen wohl die erste Wahl. Damit wird dann auch die 
Antenne etwas kleiner, die jetzige ist ein ganz schöner Klotz ;)

Ich schau mir eure Empfehlungen mal an. Auf den ersten Blick scheinen 
die MikroTik Geräte sehr verlockend zu sein.
: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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> 60GHz sehr verlockend zu sein.
Ob das auch bei Regen und Schnee zuverlässig genug funktioniert?
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/2112051.htm
Wir warten auf Deine Erfahrungsberichte bei 60 GHz.
von F. (radarange)


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Zuverlässig Gigabit ist ... ambitioniert.
Wenn's geht, zieh eine Glasfaser.

Ansonsten funktioniert die 60-GHz-Technik gut, ob man da nun Mikrotik 
oder Ubiquiti nimmt, ist hauptsächlich Geschmackssache. Allerdings 
wird's bei Regen etwas unschön, daher ggf. das bestehende Setup als 
Schlechtwetter-Alternative beibehalten. Auf meiner längeren 
Richtfunkstrecke mit 5 GHz habe ich das schon sehr deutlich gemerkt, bei 
60 GHz ist die Dämpfung nochmal deutlich höher.
von Ste N. (steno)


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Ich merke schon, es wird ein schwieriges Unterfangen. Das mit dem Regen, 
Schnee ist nicht mal so dramatisch. Bei meiner Anwendung ist schönes 
Wetter systemimmanent. Bei Regen und Schnee reichen mir dann auch 50Mbps 
oder weniger. Was ich noch gefunden habe, ist dieser hier.
https://www.mikrotik-store.eu/de/mikrotik-l22ugs-5haxd2haxd-15s-mantbox-ax-15s
Schaft mit 5G angeblich 2400 Mbit/s. Wenn davon die Hälfte durch kommt 
wäre das für mich mehr als ausreichend.

Um die Sache mal auf den Punkt zu bringen, es geht um eine möglichst 
verzögerungsfreie Remotedesktop Anwendung.
von G. K. (zumsel)


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Ste N. schrieb:

> Um die Sache mal auf den Punkt zu bringen, es geht um eine möglichst
> verzögerungsfreie Remotedesktop Anwendung.

Oder du unternimmst was gegen dein ADHS.
von Frank K. (fchk)


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Ste N. schrieb:

> Um die Sache mal auf den Punkt zu bringen, es geht um eine möglichst
> verzögerungsfreie Remotedesktop Anwendung.

Und Glasfaserkabel verlegen geht nicht?

Sowas z.B.
https://www.dinic-shop.de/netzwerk/lwl-outdoor-kabel/dinic-lwl-outdoor-kabel-4-fasern-om4-50-lc-lc-aussenkabel-200m.html

Da sollten dann auch 25 Gbit/s drüber gehen.

fchk
von Ste N. (steno)


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G. K. schrieb:
> Oder du unternimmst was gegen dein ADHS.

Hat nichts mit ADHS zu tun, es geht um die Bedienung einer relativ 
komplexen techn. Anlage.

Frank K. schrieb:
> Und Glasfaserkabel verlegen geht nicht?

Nochmal 120m das Grundstück aufbuddeln? Och nee... Beton, Pflaster, 
Baumwurzeln und Altlasten in Form von Steinen, Glas usw. ...laß mal.

Vor Ort habe ich die Rechner direkt über 2,5G LAN verbunden, das 
funktioniert hervorragend. Auch wenn es mir Spaß macht, aber bei -20°C 
stundenlang draussen sitzen ist nicht wirklich erbauend und deshalb 
möchte ich das Ganze aus meinem warmen Arbeitszimmer fernsteuern. Am 
Ende geht es auch darum die gewonnenen Daten von einigen GB flink auf 
das heimische NAS zu befördern.
von Frank K. (fchk)


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Ste N. schrieb:

> Frank K. schrieb:
>> Und Glasfaserkabel verlegen geht nicht?
>
> Nochmal 120m das Grundstück aufbuddeln? Och nee... Beton, Pflaster,
> Baumwurzeln und Altlasten in Form von Steinen, Glas usw. ...laß mal.

Jenseits des Atlantiks lieben die Leute ihre Utility Poles und nutzen 
sie für alles: Strom, Telefon,... Wäre auch eine Möglichkeit.

fchk
von Gerd E. (robberknight)


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Wenn vor allem die Latenz das Problem ist und nicht der Bulk-Durchsatz, 
dann ist nicht sicher dass eine neue Funkstrecke mit höherem 
Bulk-Durchsatz auch wirklich schneller (in Form von niedrigerer Latenz) 
ist. Denn für den höheren Bulk-Durchsatz braucht es oft komplexere 
Modulationsmechanismen etc. und die brauchen mehr Rechenzeit, also eine 
längere Pipeline, größere Puffer die auf einmal verarbeitet werden und 
damit höhere Latenz.

Glasfaser ist klar die bessere Lösung. Es gibt z.B. sog. Bodenraketen. 
Damit muss man nicht die komplette Strecke graben. Wie von Frank genannt 
sind Masten und dazwischen hängendes Kabel auch eine Überlegung Wert.
von Robert M. (r_mu)


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Was ist das für ein seltsames Remote-Desktop System? Sowas ist 
heutzutage ja sogar übers öffentliche Internet mit 20 megabit/s mehr als 
brauchbar (3d-CAD, 4k).
von Cartman E. (cartmaneric)


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Robert M. schrieb:
> Was ist das für ein seltsames Remote-Desktop System? Sowas ist
> heutzutage ja sogar übers öffentliche Internet mit 20 megabit/s mehr als
> brauchbar (3d-CAD, 4k).

Ja, ich habe aus Spass dass mal mit Horizon-ThinClients, und 10 Mbps
ausprobiert. Unbrauchbar (gemacht) wurde das nur von der Firmware
der ThinClients, die einen Warnhinweis auf die Übertragungsrate der
Anbindungen einblendeten. ☺

(Vektor-)CAD ging mit dem X-Protokoll, auch problemlos mit 512 kbit
oder 2 Mbit Strecken. Ist aber natürlich kein RDP.
von Ste N. (steno)


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Robert M. schrieb:
> Was ist das für ein seltsames Remote-Desktop System? Sowas ist
> heutzutage ja sogar übers öffentliche Internet mit 20 megabit/s mehr als
> brauchbar (3d-CAD, 4k).

Ich muß ehrlich zugeben, das ich den Remotebetrieb über WLAN noch gar 
nicht richtig probiert habe. Ich nutze NoMachine und das ist am 
heimischen PC noch gar nicht installiert. Das die CAD Programme so 
flüssig funktionieren erstaunt mich dann doch. Ich hatte bisher nur 
mehrere Dateien von 10-20GB Größe überspielt und das ist schon recht 
zäh. Direkt vor Ort über das 2,5GB LAN geht es dagegen recht fix.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Da gibt es viele Lösungen, von denen ich mal hier zwei beispielhaft 
einwerfe.

1. Ubiquiti NanoStation M5 Loco im Pärchen. Stückpreis ca. 50...60 Euro. 
Es handelt sich um Outdoor-APs, die auch einen speziellen Bridge-Modus 
beherrschen. Dabei werden sie gegenseitig über ihre MAC-Adresse 
"verdongelt" un dkein anderes Gerät kann daran teilnehmen. Ersetzt quasi 
ein LAN-Kabel mit ca. 150 MBit bis 2...3 Kilometern. Selbst schon 
ausprobiert.

https://eu.store.ui.com/eu/en/products/locom5

2. MikroTik nRAYG-60adpair - Wireless Wire nRAY. Paarpreis unter 300,-, 
Bandbreite um die 300...500 MBit.

https://www.mikrotik-store.eu/de/mikrotik-nrayg-60adpair-wireless-wire-nray

Nachtrag: Richtantennen an Sender UND Empfänger erhöhen nicht einfach 
nur die Reichweite sondern auch die Störsicherheit und damit die 
Bandbreite. Beim Sender ist das klar, der straht nur - ähnlich einer 
Taschenlampe - in die benötigte Richung und verschont so auch andere 
Funk-User vor unerwünschten Signalen. Beim Empfänger wirkt eine 
Richtatenne auch so, dass andere (unerwünschte) Signale ausgeblendet 
werden ("Schuklappen") :-)
: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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RDP kann auch einen h264-Videostream verwenden (Seit Windows10 1803).
Mit Hardware-Unterstütztem En- und Decoding (sofern CPU/GPU nicht aus 
dem letzten Jahrtausend stammen).
Geringe Latenz, selbst über SSH-Tunnel bei <10Mbps Bandbreite Nutzbar.
Auch bei 1440p-Bildschirmauflösung, während der Remote-Rechner ein 
YT-Video abspielt, also ständig Bewegung im Bild ist.
Ok, schnelle Shooter möchte man vielleicht nicht darüber spielen.
von Hmmm (hmmm)


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Frank E. schrieb:
> ca. 150 MBit

Netto nicht mehr als 100, weil nur ein 10/100Mbps-Ethernet-Port verbaut 
ist.

Nicht so ganz zielführend, wenn der TO mit seiner 802.11ac-Lösung schon 
auf gut 600Mbps kommt, aber der Meinung ist, mehr zu brauchen.

Frank E. schrieb:
> Bandbreite um die 300...500 MBit

Damit soll sogar 1Gbps full-duplex drin sein, habe ich aber bislang 
nicht getestet.

Frank E. schrieb:
> Nachtrag: Richtantennen an Sender UND Empfänger erhöhen nicht einfach
> nur die Reichweite sondern auch die Störsicherheit und damit die
> Bandbreite.

Niemand hat etwas anderes behauptet. Eine Antenne mit 23dBi Gewinn ist 
hier dennoch Overkill und kann bei kurzen Distanzen sogar zur 
Übersteuerung des Empfängers führen.

Mit einer Mindest-Sendeleistung von 0dBm und dieser Antenne auf beiden 
Seiten sieht der Empfänger bei 120m Distanz -43dBm, bei 60m wären es 
sogar -37dBm.
von Oliver S. (oliverso)


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Hmmm schrieb:
> Nicht so ganz zielführend, wenn der TO mit seiner 802.11ac-Lösung schon
> auf gut 600Mbps kommt, aber der Meinung ist, mehr zu brauchen.

Was er wirklich will, ist mehr Schwupdizität.

Oliver
von Bauform B. (bauformb)


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Die Bundespost hat Telefonkabel auch mit Rollen am Mast aufgehängt. 
Damit kann man an jedem Aufhängepunkt die Richtung beliebig ändern und 
die Zugbelastung mittelt sich raus.

LWL dürfen länger als 120 Meter sein, Umwege "außen rum", von Haus zu 
Haus und Baum zu Baum sind evt. der Ausweg.
von Klaus (feelfree)


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Ste N. schrieb:
> ch hatte bisher nur
> mehrere Dateien von 10-20GB Größe überspielt und das ist schon recht
> zäh.

Das hat doch jetzt aber nichts mir Remote-Desktop zu tun.

Willst Du einen Rechner fernbedienen (als quasi nur dessen Bildschirm zu 
dir spiegeln)? Dann reicht dir vermutlich auch ein Zehntel deiner bisher 
erreichten Datenrate, vermutlich sogar noch weniger.
von Lu (oszi45)


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Klaus schrieb:
> Willst Du einen Rechner fernbedienen (als quasi nur dessen Bildschirm zu
> dir spiegeln)? Dann reicht dir vermutlich auch ein Zehntel deiner bisher
> erreichten Datenrate, vermutlich sogar noch weniger.

Solange er NUR bedienen muß reicht mstsc /? wahrscheinlich völlig aus. 
Er möchte seine xxxGB Daten aber auch flink ins Büro übertragen als 
Backup? Mit etwas Überlegung geht sowas auch über Nacht?
von Ste N. (steno)


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Hmmm schrieb:
> Niemand hat etwas anderes behauptet. Eine Antenne mit 23dBi Gewinn ist
> hier dennoch Overkill und kann bei kurzen Distanzen sogar zur
> Übersteuerung des Empfängers führen.
>
> Mit einer Mindest-Sendeleistung von 0dBm und dieser Antenne auf beiden
> Seiten sieht der Empfänger bei 120m Distanz -43dBm, bei 60m wären es
> sogar -37dBm.

Dann scheint bei mir etwas nicht zu stimmen. Mit 10dB Sendeleistung 
komme ich gerade mal auf ein Signal von ca. -40dBm. Es schwankt auch 
recht stark um 10-12dBm. Gehe ich am Sender auf 3-4dB Sendeleistung 
runter, bricht die Verbindung ab.

Klaus schrieb:
> Willst Du einen Rechner fernbedienen (als quasi nur dessen Bildschirm zu
> dir spiegeln)? Dann reicht dir vermutlich auch ein Zehntel deiner bisher
> erreichten Datenrate, vermutlich sogar noch weniger.

Hab es gerade mal vom Büro getestet. Es funktioniert ganz gut, 
allerdings sind einige feine Strukturen schon sehr verwaschen. Aber das 
ist jetzt nur ein kosmetisches Problem, die Bedienung selbst geht ganz 
gut. Nicht ganz so flüssig wie über LAN aber brauchbar.

Lu schrieb:
> Er möchte seine xxxGB Daten aber auch flink ins Büro übertragen als
> Backup? Mit etwas Überlegung geht sowas auch über Nacht?

Da gebe ich dir natürlich recht, aber manchmal möchte man die Ergebnisse 
seiner Mühe eben instant betrachten. Ja ich weiß, Luxusprobleme.
von Hmmm (hmmm)


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Ste N. schrieb:
> Dann scheint bei mir etwas nicht zu stimmen. Mit 10dB Sendeleistung
> komme ich gerade mal auf ein Signal von ca. -40dBm.

Oder die Antennen sind nicht perfekt aufeinander ausgerichtet, die 
Herstellerangaben zum Antennengewinn sind übertrieben, die Verbindung 
zwischen WLAN-Chip und Antenne ist stark verlustbehaftet, es gibt doch 
kleinere Hindernisse etc.

Aber -40dBm ist schon im oberen Bereich, viel mehr Pegel ist meistens 
nicht förderlich.

Ste N. schrieb:
> Es schwankt auch recht stark um 10-12dBm.

Bäume in der Fresnelzone?

Ste N. schrieb:
> Ja ich weiß, Luxusprobleme.

Wenn Du es wirklich elegant lösen willst, nimm Glasfaser, dann sind 
problemlos 10Gbps drin, je nach Budget noch deutlich mehr.
von Harald K. (kirnbichler)


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Ste N. schrieb:
> Es funktioniert ganz gut,
> allerdings sind einige feine Strukturen schon sehr verwaschen.

Lässt sich beeinflussen, beim rdp-Client (mstsc) einstellen 
("Leistung"->"Verbindungsqualität"), für welche Bandbreite der verwendet 
werden soll. Bei geringeren Bandbreiten wird halt stärker komprimiert, 
was zu sichtbaren Artefakten führt. Ja, mehr als 10 MBit kann man da gar 
nicht einstellen ...
von Ulrich (Firma: DC3AX) (uprinz)


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Mit dem Spaten 50m "Linie" übers Gelänge gezogen, eine Spaten-Länge tief 
und etwas "gewackelt". Dann 20er Riffelrohr eingezogen. Mit dem 
Staubsauger ein Zugseil eingezogen, dann mit dem einen Seil 5 Seile 
nachgezogen und eine fertig konfektionierte gepanzerte pinke LC/LC 
Faser. Da laufen jetzt stabile 25GB/s drüber.
Das gleiche Konzept habe ich auch von einem Verteile auf einem Gebäude 
durch Riffelrohre (Wetterfest) um zig Ecken und Außen herum in ein 
anderes Gebäude.
von Schorsch M. (schorschm)


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Ulrich schrieb:
> Dann 20er Riffelrohr eingezogen. Mit dem
> Staubsauger ein Zugseil eingezogen

schlechter Witz
von Bauform B. (bauformb)


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Ulrich schrieb:
> ... 20er Riffelrohr eingezogen. Mit dem
> Staubsauger ein Zugseil eingezogen, dann mit dem einen Seil 5 Seile
> nachgezogen und eine fertig konfektionierte gepanzerte pinke LC/LC
> Faser.

Genau so, nur hatten wir Druckluft und haben die Faser direkt an ein 
Ü-Ei angebunden :) Das ganze ging in 6 Meter Höhe zum Nachbarhaus; mit 
Kabelbindern am Tragseil.
von Jens K. (jensky)


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Chris K. schrieb:
> Nein ich hab mit dem Shop nichts zu tun

Wer will das wissen?
von Jörg K. (joergk)


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Schorsch M. schrieb:
> schlechter Witz

Wenn keine Ahnung einfach mal...

Klar klappt das. Auch über 100m. Wir haben aber ein altes Gebläse einer 
Rohrpost genommen, das macht dann noch mehr Spaß.

24Faser LWK-Erdleitung läßt sich auch über 1000m in PE-Rohr SCHIEBEN. 
Man braucht nur genug Luft von hinten, dann bleibt das Ende von allein 
von den Rohrwandungen weg. Einschubgescgwindigkeit 1m/s.
von Schorsch M. (schorschm)


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Jörg K. schrieb:
> Wir haben aber ein altes Gebläse einer
> Rohrpost genommen, das macht dann noch mehr Spaß.

Dummschwätzer!

hier wurde ein Staubsauger erwähnt, nicht und kein Gebläse und selbiger 
erzeut wenn es ein Industriesauger ist, max. 0,3 bar, dies auf ein 20er 
Rohr berechnet ist eine lächerliche Kraft, damit ziehst du vielleicht 
ein taubes Blatt eine Pflanze durchs Rohr!
von Wolf17 (wolf17)


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Schorsch M. schrieb:
> damit ziehst du vielleicht ein taubes Blatt eine Pflanze durchs Rohr!
Noch nie selber mit Wattebausch und dünnem Faden probiert? Dann empfehle 
ich nachrechnen!
Sauger mit -15kPa, eine 20mm Wattekugel hat 3cm², macht 4,5N Zugkraft.
Tip: Pa=N/m² 3cm²= 0,0003m²
von Jörg K. (joergk)


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Schorsch M. schrieb:
> Dummschwätzer

Siehe Antwort von Wolf17 und zügle Deine Zunge.

Zum Thema Unterdruck: Mein billig-Naßsauger saugt Wasser 1,5m hoch. Sind 
also -0,15 Bar entsprechend 0,15kg/cm^2. Das zieht schon ordentlich.
von Ulrich (Firma: DC3AX) (uprinz)


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Schorsch M. schrieb:
> Dummschwätzer!

Egal welche Worte du wählst, es verändert die Sympathie, die ich Dir 
gegenüber empfinde, aber nicht die Tatsache, dass es funktioniert hat. 
Mehrfach!

Wie gesagt, eine simple Paketschnur lässt sich mit einem Staubsauger 
problemlos über 50m einsaugen. Beim ersten Versuch musste ich lernen, 
dass man keine 5 Schnüre auf einmal durch saugen kann. Sie kommen zwar 
an, sind aber untrennbar ineinander verheddert. Also erst ein Seil 
einziehen und damit dann weitere nachziehen.

Auf die Idee am vorderen Ende noch twas "Fluffiges" anzubinden bin ich 
nicht gekommen, danke dafür! War aber eben bei relativ gerader Verlegung 
nicht nötig.
von Kilo S. (kilo_s)


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Ulrich schrieb:
> Wie gesagt, eine simple Paketschnur lässt sich mit einem Staubsauger
> problemlos über 50m einsaugen.

Funktioniert mit dünneren Fäden und Staubsauger auch wunderbar zum 
einziehen von zugseilen in Fahrradrahmen. (Verkabelung von licht, Züge 
in den Rahmen Einziehen usw..)
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ich musste mal ca. 8m Kabel in so ein 10mm-Wellrohr einziehen.

Dass ließ sich selbst bei glatt gespanntem Wellrohr immer nur 4..5m 
reinschieben und dann war Ende, so dass ich dann - ganz von alleine - 
auf die Idee mit dem Staubsauger kam.

Also: Kleinen Ball aus Alufolie geknetet und an sog. "Sternzwirn" (was 
anderes hatte ich gerade nicht zur Hand) gebunden. Das Ding war - flupp 
- so schnell durch, dass ich es am Ende aus dem Staubsauger fummeln 
musste ...
von Stephan S. (uxdx)


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Frank E. schrieb:
> Also: Kleinen Ball aus Alufolie geknetet und an sog. "Sternzwirn" (was
> anderes hatte ich gerade nicht zur Hand) gebunden. Das Ding war - flupp
> - so schnell durch, dass ich es am Ende aus dem Staubsauger fummeln
> musste ...

Das Verfahren nennt sich "einblasen" und ist seit langem Standard im 
Tiefbau, allerdings nicht mit einem Alu-Bällchen sondern einem aus 
Schaumstoff
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Stephan S. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Also: Kleinen Ball aus Alufolie geknetet und an sog. "Sternzwirn" (was
>> anderes hatte ich gerade nicht zur Hand) gebunden. Das Ding war - flupp
>> - so schnell durch, dass ich es am Ende aus dem Staubsauger fummeln
>> musste ...
>
> Das Verfahren nennt sich "einblasen" und ist seit langem Standard im
> Tiefbau, allerdings nicht mit einem Alu-Bällchen sondern einem aus
> Schaumstoff

Krümelkack: Staubsauger saugen.

Meiner (Dyson) hat leider nur diverse Schlitze im Ghäuse für den 
Luftauslass, an die man keinen Schlauch oder sowas einfach anbringen 
könnte.

Mit der Alufolie konnte ich die Größe präziser definieren. Ich dachte 
anfangs auch an Styropor, aber weil das Wellrohr (kein glattes Rohr) ja 
innen sehr wellig, geradezu eckig ist, hatte das zuviel 
Reibungswiderstand.
: Bearbeitet durch User
von Marco K. (fuerst-rene)


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https://ui.com/eu/en/wifi/bridging
Mit denen haben wir gute erfahrungen gemacht.
von Joachim B. (jar)


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Frank E. schrieb:
> Ich musste mal ca. 8m Kabel in so ein 10mm-Wellrohr einziehen.

da nimmt man eine blanke Kupferseele vom 1.5mm² aus NYM formt eine 
Rundöse mit 6mm Durchmesser uns schiebt sie rein, die kann im Wellrohr 
nicht hängenbleiben, man kann auch gleich hinter der Öse das Kupfer um 
die gewünschte Leitung wickeln und mit Isolierband festzurren.
Alternativ die 8m blanke Kupferseele mit einer Zugschnur verknüppern.
: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Joachim B. schrieb:
> da nimmt man eine blanke Kupferseele vom 1.5mm² aus NYM formt eine
> Rundöse mit 6mm Durchmesser uns schiebt sie rein, die kann im Wellrohr
> nicht hängenbleiben

Keine Ahnung wo Du die hernimmst, isolierst Du die vorher 8m weit ab?

Alle anderen nehmen einfach eine Einziehhilfe aus dem Baumarkt.
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