Forum: PC Hard- und Software Clonezilla vertauscht sda mit sdb


von Hans H. (wen_h)


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Hallo,

vorab: ich nutze hier Clonezilla schon seit vielen Jahren und habe schon 
etliche "Platte auf Platte" Backups erstellt. Arbeite dabei die 
Reihenfolge stets streng nach Checkliste ab. Bin aber kein 
Linux-Experte.

Aktuell war auf einem Dual-Boot Notebook mit Windows/Ubuntu ein Backup 
auf eine baugleiche HDD zu machen. Beide Platten waren WD1600BEVT mit je 
160 GB. Das letzte Backup wurde 2019 erstellt.

Das Backup lief wie üblich ohne Probleme durch. Nach dem Neustart des 
Systems fiel dann auf, dass die Maus tot war und der Router nicht 
gefunden wurde. Als dann das Notebook noch die interne Festplatte als 
neue Hardware gefunden hatte, wusste ich, dass was faul war.

Das Backup lief in die falsche Richtung, ich hatte jetzt das System von 
2019. Zu der Zeit hatte ich eine andere Maus und einen anderen Router.

Nachdem ich das System wieder aktualisiert hatte, habe ich erneut ein 
Backup angestoßen und mir diesmal vorab mittels CrystalDiskInfo die 
Nummern der Platten notiert und genau aufgepasst. Denn Clonezilla zeigt 
zu sda bzw. sdb auch die Nummern der Platten an. Und es ist so, dass sda 
nicht die Quellplatte ist und sdb nicht die Zielplatte, sda und sdb sind 
vertauscht. Habe dann von sdb nach sda kopiert und es hat gepasst.

Die beiden zentralen Fragen wären:

1. Was ist da angebrannt?
2. Bekommt man das irgendwie repariert?

Hans
von Andreas B. (bitverdreher)


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Deshalb gibt es UUIDs.
Die Reihenfolge sda, sdb ist lediglich diejenige, mit der die FP vom 
System gefunden wurden.
von Alexander (alecxs)


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Der Titel ist irreführend.
von Norbert (der_norbert)


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Mild formuliert.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Klemm die Zielplatte an dem Menüpunkt an,
wo es dich dazu auffordert.
Das ist doch irgendwo auf "halbem Wege" der ganzen Enterdrückerei.
und dann
>> 5 Sekunden warten

Wenn die Quellplatte bereits beim Booten dran ist,
sollte die sda sein.
: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Klemm die Zielplatte an dem Menüpunkt an,
> wo es dich dazu auffordert.

/dev/sdx sind keine Platten am USB Port!
SATA ist selten hotplugfähig.

Noch was: Die UUID wird mitgeclont. Man sollte also nach dem clonen der 
Platte die UUID der Backuplatte ändern. Sonst hat man das nächste Mal 
wieder das gleiche Problem.
: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Clonen verzeiht keine Irrtümer. Wenn Quelle und Ziel irrtümlich 
vertauscht wurden, hat man im schlimmsten Fall blitzschnell 2 leere 
Datenträger.
Deswegen bevorzuge ich Images sofern möglich.
von Norbert (der_norbert)


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Klarheit verschafft stets ein:
1
~$ lsblk -oNAME,SIZE,MODEL,SERIAL|grep "sd[a-z] "
2
sda    232,9G Samsung_xxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxx
3
sdb    186,3G STxxxxxxxxx               xxxxxxxx
4
sdc    931,5G SAMSUNG_xxxxxxx           xxxxxxxxxxxxxx
5
sdd      1,4T SAMSUNG_xxxxxxx           xxxxxxxxxxxxxx
6
sde      3,6T STxxxxxxxxx-xxxxxx        xxxxxxxx
7
sdf     28,6G Ultraxxxx                 xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Darf man sich in ein bash script schreiben.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8055208 wurde vom Autor gelöscht.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Lu schrieb:
> Deswegen bevorzuge ich Images sofern möglich.

so auch hier.

und das Image muss man auch mit einer dritten Platte testen.
Sprich nicht einfach nur Image erstellen und weg legen.
Das wäre im Bedarfsfalle nicht der erste Fehler im Sinne von

"Image kann nicht gelesen werden"
von Jack V. (jackv)


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Andreas B. schrieb:
> SATA ist selten hotplugfähig.

Ich hatte noch keinen Rechner, wo es nicht hotplugfähig war. Tatsächlich 
ist das Teil der Spezifikation – gegebenenfalls muss man es im 
Firmware-Setup einstellen.
von Herbert Z. (herbertz)


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Lu schrieb:
> Deswegen bevorzuge ich Images sofern möglich.
>
Die dann nicht gehen wenn du sie brauchst?

Ich habe noch nie diesen Fehler beim klonen mit Clonezilla  gehabt. Bei 
mir wird die Quellplatte richtig erkannt. Meine Quelle ist eine Toshiba, 
die Zielplatte eine Samsung. Alleine deswegen kann ich die gut 
auseinanderhalten.
Natürlich muss man die Eintragung der Laufwerke überprüfen...immer.
Früher hatte ich zwei baugleiche Laufwerke, die kann man nur über die 
Seriennummer auseinander halten.
von Lu (oszi45)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich habe noch nieee diesen Fehler beim klonen mit Clonezilla  gehabt.

Ich habe vor Jahren schon mal eine leere Diskette auf eine volle 
"gesichert" und viel dabei gelernt. *Sie waren dann beide leer!*
von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Andreas B. schrieb:
> /dev/sdx sind keine Platten am USB Port!
So pauschal einfach falsch.
von Stephan S. (uxdx)


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Hans H. schrieb:
> Nach dem Neustart des
> Systems fiel dann auf, dass die Maus tot war und der Router nicht
> gefunden wurde.

Neustart: Neue Zuteilung von sda und sdb zu den Platten möglich.
Also: Hersteller/Typ/Grösse/ggf.Seriennummer checken!
von Norbert (der_norbert)


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Stephan S. schrieb:
> Neustart: Neue Zuteilung von sda und sdb zu den Platten möglich.
> Also: Hersteller/Typ/Grösse/ggf.Seriennummer checken!

Nach dem Klonvorgang hat er entweder die Neue auf die alte Platte 
geschrieben. Dann sind beide gleich.
Oder er hat die Alte auf die neue Platte geschrieben. Dann sind 
ebenfalls beide gleich.
Also sollte es egal sein in welcher Reihenfolge die beiden Platten auf 
sda und sdb gemappt werden.
von Alexander (alecxs)


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Man könnte ja auch ganz einfach selbst mal einen Blick auf die Daten 
werfen bevor man startet. Zur Not mtime auf /var/log/journal/*/*.journal 
oder pagefile.sys per Skript vergleichen oder sowas.
von Herbert Z. (herbertz)


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Man sollte immer wissen was man tut und den gröbsten aller Fehler durch 
"kontrolletti" ausschließen. Quelle und Ziel vertauschen ist echt 
schlecht...
von Daniel A. (daniel-a)


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Andreas B. schrieb:
> Deshalb gibt es UUIDs.
> Die Reihenfolge sda, sdb ist lediglich diejenige, mit der die FP vom
> System gefunden wurden.

Das ist die richtige Antwort. Bei allem, was durchnummeriert ist / keine 
UUID oder ähnliches hat, geht man am besten davon aus, dass die 
Reihenfolge zufällig ist. Zumindest als grobe Faustregel, auf manche 
Sachen, wie die Partitionsnummer, kann man sich natürlich schon 
verlassen.
von Rolf (rolf22)


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Hans H. schrieb:
> Was ist da angebrannt?

Dein Fehler: Du hast nur auf die logische Platten-Bezeichnungen geschaut 
und irrtümlicherweise angenommen, dass die immer und ewig mit denselben 
physischen Platten verbunden sind. Sind sie aber nicht.

> Bin aber kein Linux-Experte.

Wenn du unter Windows D: nach E: kopierst, kann dir genau dasselbe 
Missgeschick passieren.

> Arbeite dabei die Reihenfolge stets streng nach Checkliste ab.

In der Checkliste fehlt der Punkt "Prüfe vor dem Starten des Kopierens 
zweimal, ob wirklich die richtige physische Platte als Zielplatte 
genutzt wird."
Beitrag #8055295 wurde vom Autor gelöscht.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Frank D. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> /dev/sdx sind keine Platten am USB Port!
> So pauschal einfach falsch.

Stimmt, da habe ich was verwechselt.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Jack V. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> SATA ist selten hotplugfähig.
>
> Ich hatte noch keinen Rechner, wo es nicht hotplugfähig war. Tatsächlich
> ist das Teil der Spezifikation – gegebenenfalls muss man es im
> Firmware-Setup einstellen.

Meines Wissens braucht es dazu spezielle HW. Oder geht das mit diesen 
getrennten Steckern für Power & Daten?
von G. K. (zumsel)


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"ls -lR /dev/disk/" liefert Platten in verschiedenen 
Geschmacksrichtungen

Da ist für jeden was dabei.

Und wenn man das Image als File in ein Filesystem schreibt besteht noch 
weniger Verwechslungsgefahr.
: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Andreas B. schrieb:
> Meines Wissens braucht es dazu spezielle HW. Oder geht das mit diesen
> getrennten Steckern für Power & Daten?

Das geht problemlos mit den normalen SATA Steckern (mit engen Grenzen 
für die Anzahl der Steckvorgänge).
Wenn man's oft machen will, dafür gibt es extra eSATA Steckanschlüsse 
zB. für die Slotblende.
von Norbert (der_norbert)


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G. K. schrieb:
> "ls -lR /dev/disk/" liefert Platten in verschiedenen
> Geschmacksrichtungen
>
> Da ist für jeden was dabei.

…und nur (im Sinne von ausschließlich) /dev/disk/by-id/ enthält von der 
Hardware abgeleitete Namen, welche wie oben schon gelistet zB. auch 
SERIAL beinhalten.
von Reinhard S. (rezz)


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Lu schrieb:
> Clonen verzeiht keine Irrtümer. Wenn Quelle und Ziel irrtümlich
> vertauscht wurden, hat man im schlimmsten Fall blitzschnell 2 leere
> Datenträger.

Da Clonezilla ja auch den Typ/Hersteller anzeigt und sich die bei mir 
grob unterschieden ist Clonen für mich ein akzeptabler Weg.
von Harald K. (kirnbichler)


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Andreas B. schrieb:
> Meines Wissens braucht es dazu spezielle HW. Oder geht das mit diesen
> getrennten Steckern für Power & Daten?

SATA ist prinzipiell hotplugfähig, genau dafür wurden die Steckverbinder 
mit vorauseilenden Massekontakten erfunden.

Aber nicht jeder SATA-Hostcontroller kommt damit zurecht, und erst recht 
nicht jedes Betriebssystem.

Am wenigsten Ärger hat man, wenn man eine der zu klonenden Platten/SSDs 
an einem USB-SATA-Adapter betreibt. Der ist prinzipiell immer 
hotplugfähig, und der sollte selbst unter Clonezilla leicht vom 
SATA-Controller des PCs zu unterscheiden sein.

Sofern man keinen Uralt-PC verwendet, der nur USB2.0 kennt, ist so etwas 
auch ausreichend schnell. Bei SATA-SSDs ist die USB-Lösung vielleicht 
10..20% langsamer, aber das auch nur, solange der Cache der SSD 
ausreicht.
von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> Aber nicht jeder SATA-Hostcontroller kommt damit zurecht, und erst recht
> nicht jedes Betriebssystem.

Welches denn nicht? Selbst Windows (getestet mit 10 und 11) kommt 
heutzutage damit zurecht, Linux und FreeBSD ebenso. MacOS, OpenBSD und 
TempleOS habe ich noch nicht probiert, bei den beiden BSDs würde ich es 
allerdings annehmen. Letzteres kommt vermutlich wirklich nicht damit 
klar – aber ich kenne keinen, der das ernsthaft nutzt.

Und wie gesagt: Ich hatte noch keinen Rechner, bei dem es nicht 
funktioniert hat, und ich hab ’ne Zeitlang wirklich viele Rechner am 
Wickel gehabt (als in den Firmen die Hardware auf ’nen Win11-fähigen 
Stand gebracht wurde – da haben wir die Datenträger im laufenden Betrieb 
an die Boards gehängt und abgezogen, weil’s halt am schnellsten ging). 
Einer meiner PCs kam damit mal nicht zurecht (glaube, das hatte ich hier 
im Forum irgendwo auch mal geschrieben), aber da war’s besagte 
Einstellung im Firmware-Setup.
: Bearbeitet durch User
von Hans H. (wen_h)


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Rolf schrieb:
> In der Checkliste fehlt der Punkt "Prüfe vor dem Starten des Kopierens
> zweimal, ob wirklich die richtige physische Platte als Zielplatte
> genutzt wird."

Nach der aktuell üblen Erfahrung habe ich meine Checkliste angepasst. 
Ich hielt bei einem Backup die Richtung von A nach B in Stein gemeißelt. 
Bei meinem zweiten und hauptsächlich genutzten System ist dies und war 
das auch immer so.

Clonezilla gibt hier bei der Auswahl der Platten folgende Info aus:

Wählen Sie die lokale Original-Platte. Die erste Platte im System ist 
"hda" oder "sda", die zweite Platte ist "hdb" oder "sdb"...

Ich verstehe als erste Platte die Platte, die fest im Gerät verbaut ist.

Desweiteren liefert Clonezilla hier bei der Auswahl von Quell-und 
Zielplatte folgende Informationen zur Platte:

Speicherplatz - Hersteller - Modellnummer (MDL) - Seriennummer (S/N)

Alle vier Angaben stehen auf dem Label der Platte und werden einem auch 
in CrystalDiskInfo angezeigt. Man kann also eine Platte eindeutig 
zuordnen und sollte sda bzw. sdb besser vergessen.
von Hans H. (wen_h)


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Herbert Z. schrieb:
> Lu schrieb:
>> Deswegen bevorzuge ich Images sofern möglich.
> Die dann nicht gehen wenn du sie brauchst?

Das ist auch meine Befürchtung. Und bei einem testweisen zurück laden 
des eben erstellten Images hat man sich schnell mal sein System versaut. 
Bei einem Backup auf eine zweite Platte kann ich zum Testen mal eben 
umstecken, ohne mein aktuelles System zu riskieren.
von Michael L. (nanu)


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Daniel A. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Deshalb gibt es UUIDs.
>> Die Reihenfolge sda, sdb ist lediglich diejenige, mit der die FP vom
>> System gefunden wurden.
>
> Das ist die richtige Antwort. Bei allem, was durchnummeriert ist / keine
> UUID oder ähnliches hat, geht man am besten davon aus, dass die
> Reihenfolge zufällig ist.

Die Reihenfolge ist aber nicht zufällig.

Der TE wird, wie in seinen Threads üblich, mindestens einen Fakt nicht 
genannt haben, der zu einer anderern Bennungsreihenfolge geführt hat.
von Lu (oszi45)


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Man kann ein Image erzeugen auf einem großen Datenträger und später auf 
eine neue Platte zurückspielen. Das kostet zwar Zeit, hat aber den 
Vorteil, dass man später noch ein Image als Backup im Schrank 
herumliegen hat, wenn die neue Platte eingebaut wurde und funktioniert.
von Oliver S. (oliverso)


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Hans H. schrieb:
> Desweiteren liefert Clonezilla hier bei der Auswahl von Quell-und
> Zielplatte folgende Informationen zur Platte:
>
> Speicherplatz - Hersteller - Modellnummer (MDL) - Seriennummer (S/N)

Gleich die erste Anleitung, die Google im Netz zu Clonezilla findet, 
schreibt:

„Um die Festplatten später eindeutig zuzuordnen, können Sie sich im 
Vorfeld die Seriennummern der Festplatten notieren. Diese finden Sie 
z.B. auf den Deckeln der Festplatten.“

Erfahrung kommt halt überall von erfahren.

Oliver
von Jack V. (jackv)


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Michael L. schrieb:
> Die Reihenfolge ist aber nicht zufällig.

Das ist wahr, nur sind die Faktoren für den User nicht in jedem Fall 
vorhersehbar, die die Reihenfolge kann sich durchaus von Boot zu Boot 
ändern. Zu Festplattenzeiten mit zwei Platten, die ähnlich schnell 
angelaufen sind, war’s fast schon als RNG zu gebrauchen, aber ich hab 
das Verhalten auch schon bei Flash-Datenträgern beobachtet.

Ich würde daher zumindest diesbezüglich nichts unterstellen wollen.
: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Norbert schrieb:

> …und nur (im Sinne von ausschließlich) /dev/disk/by-id/ enthält von der
> Hardware abgeleitete Namen, welche wie oben schon gelistet zB. auch
> SERIAL beinhalten.

/dev/disk/by-path kann auch zur eindeutigen Identifizierung heran 
gezogen werden.

Nicht umsonst schrieb ich von verschieden Geschmacksrichtungen.
von Norbert (der_norbert)


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G. K. schrieb:
> /dev/disk/by-path kann auch zur eindeutigen Identifizierung heran
> gezogen werden.
>
> Nicht umsonst schrieb ich von verschieden Geschmacksrichtungen.

So wie ich das sehe, identifizierst du damit aber den Anschluss, nicht 
jedoch das angeschlossene physikalische Gerät.
Solange man nichts an- oder umsteckt, ist das in Ordnung.

Allerdings hören sich ›Notebook‹ und ›zwei physische Harddisks‹ sowie 
etwas seltsam an.
: Bearbeitet durch User
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