Vielleicht will es ja einer wissen: https://www.franzis.de/computing/im-buero/elo-magazin-paket-1-1975-1979-e-book-pdf oder für umme: https://www.franzis.de/social-media-elo-magazin-1-auswahl-download?utm_source=face
Thomas G. schrieb: > Vielleicht will es ja einer wissen: > https://www.franzis.de/computing/im-buero/elo-magazin-paket-1-1975-1979-e-book-pdf > oder für umme: > https://www.franzis.de/social-media-elo-magazin-1-auswahl-download?utm_source=face Ich habe alle Hefte von 1975 bis Ende (1985?) in PDF.... Old-Papa
Thomas G. schrieb: > oder für umme: Nur sechs Ausgaben, wenn man seine Mailadresse verschenkt... Und die Werbung scheint rausgeschnitten zu sein, das ist in den alten PDFs immer das interessanteste Zeitkolorit...
Es kann durchaus interessant sein in alten Zeitschriften Grundlagen zu finden, die heute schon in einem Schaltkreis vereint sind. Leider wird die Auswertung der Massen für einen Einsteiger unübersichtlich sein.
Lu schrieb: > Es kann durchaus interessant sein in alten Zeitschriften Grundlagen zu > finden, die heute schon in einem Schaltkreis vereint sind Nicht in der ELO. Deren Schaltungen waren immer blöd. Zwar nicht von Laien für Laien und nur an Schönwettertagen funktionierend wie bei Elektor sondern von RadioFernsehtechnikern ausgesuchte Schaltungen aus Siemens Applikationsschriften oder selbst zusammengeschusterte ohne Grundlagenknowhow. Es ist krass, dass Franzis heute versucht aus dem alten Müll noch Profit zu schlagen, aber Franzis hat schon immer Müllverwertung betrieben. Ernsthaftere Elektronikzeitschriften haben ihre alten Hefte^WVerbrechen längst aufgegeben.
Michael B. schrieb: > Deren Schaltungen waren immer blöd. > > Zwar nicht von Laien für Laien und nur an Schönwettertagen > funktionierend wie bei Elektor > > sondern von RadioFernsehtechnikern ausgesuchte Schaltungen aus Siemens > Applikationsschriften oder selbst zusammengeschusterte ohne > Grundlagenknowhow. Das ist ja toll das Du alles besser weisst als alle anderen! Welch ein Glück das Du hier im Forum schreibst!
Rainer D. schrieb: > Das ist ja toll Kennst Du nicht die große Buchreihe "Data Becker - Jetzt löte ich mir meinen Scheiß selbst"-Reihe, die Michael deswegen verfasst hat?
Die kostenlose "Auswahl" funktioniert auch mit einer Wegwerfemail, aber da sind nur 6 Hefte drin, bei mir 75/01, 76/11, 77/06, 77/10, 78/04 & 78/05. Dafür mit Einlegekarten und Werbung. Danke für den Tip. Aber ob ich etliche zig Euro für die restlichen Pakete mit den Voll-PDFs ausgebe....
Rainer D. schrieb: > Das ist ja toll das Du alles besser weisst als alle anderen Immerhin habe ich in die genannte Zeitschrift reingeguckt, damals und heute, während du offensichtlich ohne den geringsten Einblick dich mal wieder im Schienbeintrezen versuchst.
Michael B. schrieb: > Es ist krass, dass Franzis heute versucht aus dem alten Müll noch Profit > zu schlagen, aber Franzis hat schon immer Müllverwertung betrieben. Nicht immer, der Verlag ist immerhin über 100 Jahre alt. Aber so spätestens ab den 1990ern wurde es aus meiner Sicht peinlich. Zum Beispiel mit der legendär schlechten, zusammenkopierten und mehrfach aufgewärmten Buchreihe "Professionelle Schaltungstechnik". Ich weiß nicht ob es was mit der damaligen Übernahme durch WEKA zu tun hat. Vielleicht wollte WEKA nicht oder nicht in die richtigen Dinge investieren. So ist über Franzis einfach die Zeit hinweg gegangen. Wie über so viele Verlage die die Kurve nicht bekommen haben. WEKA, und damit indirekt Franzis, gehört mittlerweile einer Private Equity Firma. Da scheint niemand mehr genug Geld in die Hand nehmen zu wollen um aus der Ecke wieder raus zu kommen. Das ELO Magazin Paket wird ein ganz schlauer BWLer sicher nicht ohne Grund in drei Teile gesplittet haben. Ein Excel-Sheet wird ihm verraten haben dass es theoretische ein paar Kröten mehr bringt das alte Intellectual Property als Salamischeiben zu verwerten.
Jens M. schrieb: > Die kostenlose "Auswahl" funktioniert auch mit einer Wegwerfemail, aber > da sind nur 6 Hefte drin, bei mir 75/01, 76/11, ... Sind sie OCR bearbeitet und jetzt einfach durchsuchbar? J/N Sonst würde ich jetzt keinen Finger krumm machen.
Lu schrieb: > Sind sie OCR bearbeitet und jetzt einfach durchsuchbar? Kurze Stichprobe zeigt: jau. Text kopieren oder suchen geht, zumindest in den redaktionellen Berichten.
Michael B. schrieb: > Lu schrieb: >> Es kann durchaus interessant sein in alten Zeitschriften Grundlagen zu >> finden, die heute schon in einem Schaltkreis vereint sind > > Nicht in der ELO. > > Deren Schaltungen waren immer blöd. > > Zwar nicht von Laien für Laien und nur an Schönwettertagen > funktionierend wie bei Elektor Blödsinn! Ich habe zig Schaltungen von Elektor nachgebaut, es gab nie ein Problem, das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT...
Hannes J. schrieb: .... > Das ELO Magazin Paket wird ein ganz schlauer BWLer sicher nicht ohne > Grund in drei Teile gesplittet haben. Ein Excel-Sheet wird ihm verraten > haben dass es theoretische ein paar Kröten mehr bringt das alte > Intellectual Property als Salamischeiben zu verwerten. Was auch Vorteile hat, wenn sich drei User zusammentun und jeder kauft einen Teil. Der Rest ist pure Phantasie.... ;) Old-Papa
Mani W. schrieb: > das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT... Und der Elektor Junior Computer.
>> Zwar nicht von Laien für Laien und nur an Schönwettertagen >> funktionierend wie bei Elektor > Blödsinn! > Ich habe zig Schaltungen von Elektor nachgebaut, es gab nie > ein Problem, das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT... Elektors Edwin-Verstärker läuft bei mir seit 50 Jahren problemlos-
Mani W. schrieb: > das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT... Ein guter Bekannter hatte mal eine halbe Wohnzimmerwand (in etwa 1,20m Höhe) voll mit Modulen.
Ich habe auch einiges von Elektor nachgebaut, nicht alles hat funktioniert. Am schlimmsten der 1GHz Universalzähler (nach Herrn Zschocke oder so). Dieser zählt alle paar Durchgänge immer um einen festen Betrag zuviel. Ich hatte damals Elektor und auch den Autor angeschrieben, nie eine Antwort bekommen. Im Laufe der Jahre habe ich fast alle ICs gewechselt, schnelleren Controller (80c32) verbaut und andere Klimmzüge gemacht, der Fehler blieb. Bei einem Kollegen aus München genau der gleiche Fehler, er kam auch nicht weiter. Egal, inzwischen habe ich diverse (und viel bessere) Zähler, auch Handgeräte (was mich damals besonders gereizt hatte), doch das Elektor-Dingens liegt noch immer im Regal. Old-Papa
Ich hatte mir damals bei heise das Jahres-Archiv der Elrad von 1977 bis 1997 geholt. [1] Irgendwie haben sie es nicht geschafft, die Rechte für die restlichen Ausgaben 1997-07 bis 1998-08 zu klären. Jetzt habe ich da so eine Lücke in meiner Sammlung :-( [1] https://shop.heise.de/elrad-archiv-stick
Marek N. schrieb: > Ich hatte mir damals bei heise das Jahres-Archiv der Elrad von 1977 bis > 1997 geholt. Habe ich mir auch gekauft (auf USB Stick), da mir die Elrad damals am meisten Spaß gemacht hat. Selbstbau LNB/Receiver für Astra um 1990, und der kleine Transcend Synthesizer. Die haben damals auch mit der 'Byte' zusammengearbeitet, wimre. Den Trancend wollte ich immer mal bauen, hat sich aber nie wirklich ergeben. Aber die Selbstbau LNB habe ich hingezimmert und sie hat funktioniert.
Old P. schrieb: > nicht alles hat > funktioniert. Meine Erfahrung mit Bausätzen allgemein -- egal ob ELV, Elektor, VET, QRP-Project, Funkamateur, Vellemann, Nord-Elektronik oder AVT: Finger weg von den mitgelieferten billigen IC-Fassungen! Entweder die ICs direkt einlöten oder sich Präzisions-Fassungen gönnen. Gerade, wenn man mehrere ICs auf einem Board hat, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Pin keinen korrekten Kontakt hat und ein Digital-Pin mal-so-mal-so floated oder ein OPV aufgrund mangelnder Gegenkopplung an Poller geht? -- Du suchst dir nen Wolf! Gerade als NewBee.
Michael B. schrieb: > Immerhin habe ich in die genannte Zeitschrift reingeguckt, damals und > heute, Mani W. schrieb: > Blödsinn! > > Ich habe zig Schaltungen von Elektor nachgebaut, es gab nie > ein Problem, das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT... Er hat wohl reingeschaut, aber nix davon verstanden.
Marek N. schrieb: > Meine Erfahrung mit Bausätzen allgemein -- egal ob ELV, Elektor, VET, > QRP-Project, Funkamateur, Vellemann, Nord-Elektronik oder AVT: > Finger weg von den mitgelieferten billigen IC-Fassungen! > Entweder die ICs direkt einlöten oder sich Präzisions-Fassungen gönnen. Ich habe von Elektor nie Bausätze bezogen (gab es die überhaupt?) Und Ja, mit Fassungen kann man Spaß haben (lese ich zumindest immer), doch selbst bei den billigsten hatte ich bisher kein Problem. > Gerade, wenn man mehrere ICs auf einem Board hat, wie groß ist die > Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Pin keinen korrekten Kontakt hat und > ein Digital-Pin mal-so-mal-so floated oder ein OPV aufgrund mangelnder > Gegenkopplung an Poller geht? -- Du suchst dir nen Wolf! Gerade als > NewBee. Bei neuen ICs (keine ausgelöteten) und neuen Fassungen sehe ich die Chance auf einen Pinfehler bei weit unter 0,01%. Wie geschrieben: Ist mir noch nie wirklich passiert. Eher schonmal ein Pin daneben gesteckt oder unter dem IC flach gelegt oder auch bei Platinen, die ich nicht selber gebaut habe irgendeine Macke. Old-Papa
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Old P. schrieb: > Ich habe von Elektor nie Bausätze bezogen (gab es die überhaupt?) Haben die nicht damals das Velleman-Zeug beworben, bevor Conrad und so in das Geschäft eingestiegen sind? Kommt ja beides aus den Niederlanden.
In jedem Elektor-Heft waren dutzende von Inseraten, in denen Teilesätze
zu den Projekten angeboten wurden. In DE war Geist Elektronik einer der
bekannteren. Wegen irgendwelcher Postzustell-Regeln gab es die Bausätze
immer erst einen Monat später.
Leiterplatten und Software hat Elektor sogar selbt vertrieben. EPS
nannte sich das, "Elektor Platinen Service".
Ungeachtet der Qualität der Schaltungen ("von Laien für Laien") war die
Industrialisierung bei Elektor immer gut. Die Schaltpläne wurden in
einem Zeichenbüro neu gezeichnet und auf Corporate Identity gebracht,
die Layouts von Leuten erstellt, die den ganzen Tag nichts anderes
machen und ihre Tools kennen. Und die Konzepte begannen immer bei der
Mechanik, d.h. die Leiterplatte passte ins Gehäuse, die Bedienelemente
hatten sinnvolle Positionen und es gab keine mechanischen Kollisionen.
Dagegen haben ELO und Populäre Elektronik die Artikel meist so gedruckt,
wie sie der Autor eingereicht hatte.
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Soul E. schrieb: > In jedem Elektor-Heft waren dutzende von Inseraten, in denen Teilesätze > zu den Projekten angeboten wurden. In DE war Geist Elektronik einer der > bekannteren. Wegen irgendwelcher Postzustell-Regeln gab es die Bausätze > immer erst einen Monat später. Ja, von Geist und anderen, aber Komplettbausätze direkt von Elektor gab es in D wohl nicht. > Leiterplatten und Software hat Elektor sogar selbt vertrieben. EPS > nannte sich das, "Elektor Platinen Service". Das ja, habe ich auch gelegentlich genutzt. > Ungeachtet der Qualität der Schaltungen ("von Laien für Laien") war die > Industrialisierung bei Elektor immer gut. Die Schaltpläne wurden in > einem Zeichenbüro neu gezeichnet und auf Corporate Identity gebracht, > die Layouts von Leuten erstellt, die den ganzen Tag nichts anderes > machen und ihre Tools kennen. Und die Konzepte begannen immer bei der > Mechanik, d.h. die Leiterplatte passte ins Gehäuse, die Bedienelemente > hatten sinnvolle Positionen und es gab keine mechanischen Kollisionen. Und dennoch gab es auch Zeichen- und sogar Schaltungsfehler, von denen einige in späteren Heften unter "Nachlese" korrigiert wurden (aber nicht alle). Old-Papa
Marek N. schrieb: > Irgendwie haben sie es nicht geschafft, die Rechte für > die restlichen Ausgaben 1997-07 bis 1998-08 zu klären. Hast Du mal eine Ausgabe aus dieser Zeit in der Hand gehabt? Der Name des Verlags war ... Programm. Das, was da erschien, hatte mit der Elrad nur den Namen gemein. Wer gerne Augenkrebs bekommt, findet vielleicht(?) auf dieser sehr schönen Webseite irgendwelche Hinweise: https://sites.schaltungen.at/elektronik/elrad/elrad-inhalt/elrad-1998.html
Ich hatte leider oft Pech mit den normalen Fassungen oder überlagerten ICs, wo die Verzinnung schon richtig mattgrau angelaufen war. Bei ELV waren die meisten ICs ja eh direkt bestückt oder ich hab sie in Präzisionsfassungen gesetzt, das hat dann auch auf Anhieb funktioniert. Ich blättere ja öfters gerne mal in den alten diversen Zeitschriften aus meinem Archiv und muss sagen, dass mir im Nachhinein oft der didaktische Ansatz fehlt: Bauteile wurden oft nur vereinfacht dargestellt, z.B. ganz oft der NE555 oder komplexere Digitalbausteine wie Zähler oder Multiplexer einfach nur als stupfer Rechteck-Block ohne Funktion der Pins. Klar, heute legt man sich das Datenblatt des betreffenden Bausteins auf den anderen Bildschrim daneben und kann die Funktion aufschlüsseln, aber damals war das Schwarze Magie mit mindestens sieben Siegeln. Darum habe ich auch nicht gern und lange mit ICs gebastelt, sondern bin recht rasch von diskreten BJT-Schaltungen auf Microcontroller gegangen, weil ich das Glück hatte, dort vernünftigere Literatur im Zugriff zu haben, wo jedes Register und jede Mnemonic exakt beschrieben wurde. Oder: Scope-Bilder vermisse ich auch ganz oft, wo man lernt, dass ein Rechteck-Signal eben nicht einfach ein ideales Rechteck ist, sondern eine gewisse rise- und fall-time hat und dass diese von AHC über HC nach CMOS4000 immer länger wird und dass jedes Gatter immer eine gewisse propagation delay hat, was bei kombinatorischer Logik oder asynchronen Zählern irgendwann zu Glitches führen kann. Ganz oft beobachtet: Uhren, wo das 2-er und 4-er Bit des Zählers für Sekunden und Minuten verundet und auf den Reset zurückgeführt wird. Rein faktisch befindet sich die Schaltung für einige Nanosekunden im Zustand "60". Ist zwar bei einer Uhr egal, da man das Aufflackern der falschen Ziffer nicht bemerkt, aber unschön ist es trotzdem. Was ich auch oft beobachtet habe, DCF-Uhren, wo fast immer der Empfänger am Interrupt-Pin hängt. - Ja man muss den Interrupt nicht nutzen und kann ganz normal pollen, aber der Verdacht kommt einem dann doch auf. Ja, heute weiß man es alles besser, aber damals als Kind/Jugendlicher war man halt noch leichtgläubig und hat vieles für in Stein gemeißelt hingenommen und bloß nicht angezweifelt oder hinterfragt, weil "die da oben" sich ja wohl bestimmt schon Gedanken gemacht haben und das gefälligst so zu sein hat.
Ich hab die ELO-Hefte entsorgt, die elektor hab ich noch aus Sentimentalität. Wenn es um Grundlagen geht waren die Hefte bis mitte 80-er ganz gut, danach kamen viel µC-Projekte mit fertigen binaries.
Michael X. schrieb: > Ich hab die ELO-Hefte entsorgt, die elektor hab ich noch aus > Sentimentalität. Neeeein Die Elos hätte ich gern gehabt... Ich fand die paar Hefte die ich hatte wesentlich professioneller als die Elektor, die eigentlich nur eine Erwachsenen-Elex war, also mit hübscheren Bildern aber gleichen Schaltungen. Aber was weiß ich schon, da war ich noch Jung... Jetzt versuch ich aus Nostalgie eine komplette Elektor-Bibliothek zu haben. Leider werfen viele Leute die Hefte in die blaue Tonne, anstatt sie gegen aufgerundetes Porto in den Postkasten zu stecken. Ein paar alte brauch ich aber noch...
Uwe schrieb: > Elektors Edwin-Verstärker läuft bei mir seit 50 Jahren problemlos- Wenn man unbedingt Verzerrungen braucht. Matthias S. schrieb: > der kleine Transcend Synthesizer https://www.amazona.de/vintage-analog-powertran-transcendent-2000-1978/ Du hättest Joy Division/New Order werden können. Marek N. schrieb: > aber damals war das Schwarze Magie Man hatte ja keine Datenblätter und war froh, wenn in der Zeitschrift ein kopierter Ausschnitt war. Mit dem Internet entfiel die Notwendigkeit und Lebensberechtigung der Zeitschriften, Werbung und Applikationsschaltungen gab es da mehr und umsonst. Matthias S. schrieb: > Die haben damals auch mit der 'Byte' zusammengearbeitet, wimre. Nein, mit ETI (Electronics Today International). Elrad war im wesentlichen bloss eine deutsche Übersetzung der ETI. Sah man an den Bildern, manchmal waren Schilder überklebt. Deren Computing Today wurde zur deutschen c't. Mani W. schrieb: > Ich habe zig Schaltungen von Elektor nachgebaut, es gab nie > ein Problem ELO hatte nur Murks: untaugliche Netzteile, unsägliche Diavertonung, unzumutbare Spiele. H. H. schrieb: > Naja, abgekupferter KIM-1. Hätte ich gewusst, dass der weitgehend kompatibel war, hätte ich ihn wohl nachgebaut. Aber das hat man nicht so publiziert. So haben wir uns was aus dem SC/MP II selbst zusammengestrickt. Nachbauten waren eher aus der Elrad: Deren Gigant Verstärker 9 x aufgebaut für diverse Musiker, die ICL7106 Panelmeter weil Applikationen dabei waren landeten in pH Metern etc. und irgendeine Uhr.
Michael B. schrieb: > Nachbauten waren eher aus der Elrad: Deren Gigant Verstärker 9 x > aufgebaut für diverse Musiker, War nicht von elrad, sondern von elektor, Juniausgabe 1986.
@ Michael B. (laberkopp): > Uwe schrieb: >> Elektors Edwin-Verstärker läuft bei mir seit 50 Jahren problemlos- > Wenn man unbedingt Verzerrungen braucht. Vom Edwin kommt da nicht so viel, die dranhängenden Isophon-Boxen gleichen das aus ... ;-)
Thomas G. schrieb: > Vielleicht will es ja einer wissen: > https://www.franzis.de/computing/im-buero/elo-magazin-paket-1-1975-1979-e-book-pdf > oder für umme: > https://www.franzis.de/social-media-elo-magazin-1-auswahl-download?utm_source=face Warum lebt ihr immer nur in und für die Vergangenheit?
Cyblord -. schrieb: > Warum lebt ihr immer nur in und für die Vergangenheit? Nimm einfach deine Medikamente.
Cyblord -. schrieb: > Warum lebt ihr immer nur in und für die Vergangenheit? a) weil's Spaß macht. b) um dich zu verwirren.
Heinrich K. schrieb: > Michael B. schrieb: >> Nachbauten waren eher aus der Elrad: Deren Gigant Verstärker 9 x >> aufgebaut für diverse Musiker, > > War nicht von elrad, sondern von elektor, Juniausgabe 1986. Auch Elrad war 'gigantisch' 5/79
Michael B. schrieb: > Auch Elrad war 'gigantisch' 5/79 Das war aber ein Engländer, kein Hannoveraner.
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H. H. schrieb: > Das war aber ein Engländer, kein Hannoveraner. Na ja, wenn es mal ein Engländer wie Quad (405), Naim (NAP250), Linn (LK140) gewesen wäre, so war er eher bescheiden für viel Aufwand.
Auch von Radio-RIM gabs einen Gigant, die 60er Jahre hindurch. Der Name war also gar nicht so selten und es handelte sich dabei um selbstzubauende Geräte. Nur von RIM gabs die gegen Aufpreis auch fertig aufgebaut, mit Röhren, "heiß und fettig!".
Michael B. schrieb: > H. H. schrieb: >> Das war aber ein Engländer, kein Hannoveraner. > > Na ja, wenn es mal ein Engländer wie Quad (405), Naim (NAP250), Linn > (LK140) gewesen wäre, so war er eher bescheiden für viel Aufwand. Man hat beim Heise-Verlag nur "elrad" aufgeklebt.
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Beitrag #8057304 wurde vom Autor gelöscht.
ELO aus den 70ern und 80ern lesen ist wie Opas Diashow im fünften Aufwasch, wenn man inzwischen selbst schon Opa ist.
H. H. schrieb: > Man hat beim Heise-Verlag nur "elrad" aufgeklebt. Ja klar, ich weiss, dass die Elrad nur eine übersetzte ETI war, schrieb ich schon.
Nein, Pultgehäuse, "Gigant" und "Gigant S". Zu finden bei radiomuseum.org, dort rim gigant in der Modellsuche (Hauptseite) eingeben. "Gigant" steht dann rechts unten auf der Frontplatte unter RIM.
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Beitrag #8059349 wurde vom Autor gelöscht.
Hab die Ausgaben gerade gekauft (deshalb meinen vorherigen Beitrag gelöscht). Die Werbung ist vorhanden. Die Auflösung geht so, leider stark komprimiert, aber man kann den Text gut lesen und die Hefte sind in Farbe.
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kennt jemand eigentlich noch das EAMagazin (von Conrad)? Da waren auch Platinenlayouts auf Transparentpapier drin.
Rahul D. schrieb: > kennt jemand eigentlich noch das EAMagazin (von Conrad)? > Da waren auch Platinenlayouts auf Transparentpapier drin. Ich hatte alle Jahrgänge, schön in Ordnern gesammelt. Hab mich vor ein paar Jahren davon getrennt, weil da nichts drin war, das mich wirklich interessiert hat. Ich hatte auch die Elektor komplett. Einige Hefte (den ersten Jahrgang und die vom Formant Synthesizer) habe ich behalten. Den Rest habe abgegeben, als die als PDF rauskamen. Zwei große Schränke mit Zeitschriften wurden frei. Die ELV gibt es ja auch zum runterladen.
Rahul D. schrieb: > kennt jemand eigentlich noch das EAMagazin (von Conrad)? Das waren ja immer die Bausätze, jeweils mit etwas mehr als der Anleitung erklärt. Ganz ok, weil man damals noch nicht die Anleitungen runterladen und vorher ansehen konnte, so konnte man dann sehen ob der Bausatz taugt. Tim 🔆 schrieb: > Zwei große Schränke mit Zeitschriften wurden frei. Ja, aber mit einer Zeitung kannst du Fliegen verjagen. Mach das mal mit einem iPad.... Oder eben auch: die Haptik der Hefte ist was ganz anderes, ich sammel die dafür, nicht für die Berichte. Alte Werbung, und das Gefühl das man damals hatte als man sehnsüchtig auf die nächste Ausgabe wartete... Ein Ordner voller PDFs hat auch Vorteile (z.B. die Durchsuchbarkeit, wenn gegeben), aber bei mir ist Papier immer bevorzugt.
Jens M. schrieb: > Ja, aber mit einer Zeitung kannst du Fliegen verjagen. Mach das mal mit > einem iPad.... > Oder eben auch: die Haptik der Hefte ist was ganz anderes, ich sammel > die dafür, nicht für die Berichte. > Alte Werbung, und das Gefühl das man damals hatte als man sehnsüchtig > auf die nächste Ausgabe wartete... > Ein Ordner voller PDFs hat auch Vorteile (z.B. die Durchsuchbarkeit, > wenn gegeben), aber bei mir ist Papier immer bevorzugt. Das stimmt schon. Was mich wirklich interessiert, das habe ich auch noch auf Papier aufbewahrt. Aber es sind insgesamt vielleicht nur 20-30 Hefte von ca. 800 (Elektor, ELO, ELV, EAM, und viele andere inkomplette Jahrgänge). Früher war ich ganz heiß auf die Halbleiterhefte, aber als ich mir das nochmal alles ansah, war meine Erkenntnis, dass da nur unausgegorener Mist drin stand. So trennte ich mich von denen auch noch. Ansonsten habe ich angefangen mir eine Datenbank mit den Inhalten anzulegen. Auch von Zeitschriften aus anderen Ländern. Da arbeite ich immer dran, wenn ich mal krank bin und nichts anders tun kann. Einfach stumpf Daten eingeben geht dann noch. Auch wenn ich längst nicht alles erfasst habe, aber es hat sich bisher bewährt. Wenn ich was suche werde ich darin meist fündig.
Tim 🔆 schrieb: > Einige Hefte (den ersten Jahrgang > und die vom Formant Synthesizer) habe ich behalten. IRONIE ON Lüger: 'Einige Hefte (den ersten Jahrgang...' hast du mir verkauft! IRONIE OFF Das waren 4 Hefte. Hatte das Heft 1 in den letzten Tagen noch mal in den Fingern, um der Schaltung des 'Pseudo-OP' nachzugehen. ;-) 73 Wilhelm
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Wilhelm S. schrieb: > IRONIE ON > Lüger: > 'Einige Hefte (den ersten Jahrgang...' > hast du mir verkauft! > IRONIE OFF > Das waren 4 Hefte. > > Hatte das Heft 1 in den letzten Tagen noch mal in den Fingern, um der > Schaltung des 'Pseudo-OP' nachzugehen. ;-) > > 73 > Wilhelm Kann sein dass ich die doppelt hatte. Es würde mich wundern, wenn ich die nicht aus Nostalgie aufbewahrt hätte. Das waren für mich immer heilige Hefte, weggeben nicht verhandelbar ;-) Das muss ich doch gleich mal nachsehen.
Cyblord -. schrieb: > "Auferstanden aus Ruinen UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT" Das schönste an der DDR ist immer noch, daß es sie nicht mehr gibt.
Harald K. schrieb: > Cyblord -. schrieb: >> "Auferstanden aus Ruinen UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT" > > Das schönste an der DDR ist immer noch, daß es sie nicht mehr gibt. Volle Zustimmung! Old-Papa (Alt-Ossi)
Old P. schrieb: > Harald K. schrieb: >> Das schönste an der DDR ist immer noch, daß es sie nicht mehr gibt. > > Volle Zustimmung! > > Old-Papa (Alt-Ossi) Und wie kommts dann, dass immer mehr Leute sich die guten alten DDR-Zeiten, die doch gar nicht so schlimm waren, verklären und zurückwünschen??? Nach nicht mal 4 Wochen Zeitreise zurück ins DDR-Camp wären die sofort allesamt und für die nächsten paar Jahre kuriert.
StefanK schrieb: > Und wie kommts dann, dass immer mehr Leute sich die guten alten > DDR-Zeiten, die doch gar nicht so schlimm waren, verklären und > zurückwünschen??? > > Nach nicht mal 4 Wochen Zeitreise zurück ins DDR-Camp wären die sofort > allesamt und für die nächsten paar Jahre kuriert. Du verkennst, was Ideologie in den Köpfen anrichten kann.
Michael B. schrieb: > H. H. schrieb: >> Man hat beim Heise-Verlag nur "elrad" aufgeklebt. > > Ja klar, ich weiss, dass die Elrad nur eine übersetzte ETI war, schrieb > ich schon. Es gab eine Kooperation, das war auch nie ein Geheimnis. Die allermeisten Beiträge und Projekte stammen aber aus "Hannoveraner" Feder. Die Projekte in der ETI sind mir, der die (ursprüngliche) Elrad damals verschlungen hat, durchweg unbekannt. Schade eigentlich. https://www.worldradiohistory.com/ETI_Magazine.htm Uwe
Ralf X. schrieb: > Du verkennst, was Ideologie in den Köpfen anrichten kann. Oder dass man mit Täterakte damals gut dort leben konnte....
Uwe B. schrieb: > Es gab eine Kooperation, das war auch nie ein Geheimnis. > Die allermeisten Beiträge und Projekte stammen aber aus "Hannoveraner" > Feder. Die Projekte in der ETI sind mir, der die (ursprüngliche) Elrad > damals verschlungen hat, durchweg unbekannt. Schade eigentlich. Das waren so die ersten 1-2 Jahre, da wurden ins Deutsche übersetzte ETI-Artikel gedruckt. Auf den Fotos sieht man oft, dass auf den Gehäusen das ETI-Logo wegretuschiert oder überklebt wurde. Später hatte man genügend eigene Autoren.
„Damals“ auf dem hannoverschen Flohmarkt am Leineufer. Der damalige Techniker (irgendwas mit Bernd?) hat da die ETI Vorlagenhefte verkauft. Die habe ich dann auch schon mal gekauft. Die englischsprachigen Bildunterschriften waren dann mit TIPEX übermalst worden. Dann ging es zu Zloch oder Menzel … Tja, those were the days.
M. M. schrieb: > those were the days. als die Haare noch lang waren... Anbei ein Scan aus der ersten Elrad Uwe
StefanK schrieb: > Und wie kommts dann, dass immer mehr Leute sich die guten alten > DDR-Zeiten, die doch gar nicht so schlimm waren, verklären und > zurückwünschen??? In der Rückschau ist selbst ein verhagelter Urlaub schön blau gewesen, so ist der Mensch..... > Nach nicht mal 4 Wochen Zeitreise zurück ins DDR-Camp wären die sofort > allesamt und für die nächsten paar Jahre kuriert. Kommt darauf an, ist man dann im Camp wieder der Bonze mit Privilegien, dann dauerts länger als 4 Wochen. Old-Papa
In einer der Atari ST-Zeitschriften waren auch immer gute Basteltips drin, und auch verschiedene Programmierlistings. Davor bin ich oft mit dem Fahrrad in die Nachbarstadt gefahren - um die Bude meiner Schwester aufzusuchen, denn die hatte einen c128, den ich besser kennenlernen wollte. Meine Schwester hatte sich damals aber auch die C16-Kisten gleich bei Aldi gekrallt, wo da auch eine schöne Datacassete mit dabei war, mit einem schönem Basic-Kurs.
Tim 🔆 schrieb: > Hab die Ausgaben gerade gekauft Nur als Hinweis, man wird danach jeden Tag mit Mails zugespammt, ohne aktiv irgendwo ein Häkchen für den Newsletter gesetzt zu haben. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es mehr Kunden bringt, als es sie verärgert, aber es wird wohl doch so sein, denn die Marketingleute sind vom Fach.
Wolfgang R. schrieb: > Nur sechs Ausgaben, wenn man seine Mailadresse verschenkt... Tim 🔆 schrieb: > Nur als Hinweis, man wird danach jeden Tag mit Mails zugespammt, Wer konnte das ahnen? ;-)
Während der schrittweisen Hinführung zum kostenlosen Download wird man darauf hingewiesen, dass man den Newsletter erhält und jederzeit abbestellen kann. Auch das ist kostenlos.
Wie viel einfacher wäre das Netz, wenn diese ganzen Newsletter Opt In wären statt Opt Out. Wesentlich weniger Traffic, wesentlich kleinere Mülleimer und wesentlich ruhigere Nerven. Ich hatte noch nie in einem Newsletter irgendwas was auch nur im entferntesten interessant war, also nur Ärger über "schonwiedersoeinescheißwerbung", und in der Regel heißt das für mich: ich kauf da nicht mehr ein. Wenn ich den Newsletter nicht schon vorher ausmachen kann zumindest. Manche sind ja nett genug den Haken a) nicht selber anzumachen und b) tatsächlich ohne Schrifttricks o.ä. ein "weiter" ohne "ich stimme zu" zu ermöglichen.
Heinrich K. schrieb: > Während der schrittweisen Hinführung zum kostenlosen Download wird man > darauf hingewiesen, dass man den Newsletter erhält und jederzeit > abbestellen kann. Auch das ist kostenlos. Ich habe die komplette Ausgabe gekauft, nicht die kostenlose Leseprobe. Jetzt habe ich extra nochmal den kompletten Prozess bis zur Bezahlung durchlaufen und die Datenschutzerklärung durchgelesen. Da steht nichts von automatischer Newsletter-Anmeldung.
Jens M. schrieb: > Ich hatte noch nie in einem Newsletter irgendwas was auch nur im > entferntesten interessant war, also nur Ärger über > "schonwiedersoeinescheißwerbung", und in der Regel heißt das für mich: > ich kauf da nicht mehr ein. Wie auch ? Wenn ein Laden mit Newsletter droht (um einen Rabatt zu bekommen der zuvor draufgeschlagen wurde), dann kommt seine eMail doch sofort in den Spamfilter. Und schon kann man nicht mehr bestellen weil man ja auch keine Bestätigungs-eMail oder Versand-eMail mehr bekäme. Wie wiele Laden, vom Metzger über Solarfirmen bis zu Restpostenhândern sich damit schon ins Knie geschossen haben...
Tim 🔆 schrieb: > Tim 🔆 schrieb: >> Hab die Ausgaben gerade gekauft > > Nur als Hinweis, man wird danach jeden Tag mit Mails zugespammt, ohne > aktiv irgendwo ein Häkchen für den Newsletter gesetzt zu haben. Ich kann > mir zwar nicht vorstellen, dass es mehr Kunden bringt, als es sie > verärgert, aber es wird wohl doch so sein, denn die Marketingleute sind > vom Fach. Ich habe nicht eine Mail bekommen..... Old-Papa
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