Forum: Offtopic ELO von früher


von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Thomas G. schrieb:
> Vielleicht will es ja einer wissen:
> 
https://www.franzis.de/computing/im-buero/elo-magazin-paket-1-1975-1979-e-book-pdf
> oder für umme:
> 
https://www.franzis.de/social-media-elo-magazin-1-auswahl-download?utm_source=face

Ich habe alle Hefte von 1975 bis Ende (1985?) in PDF....

Old-Papa
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Thomas G. schrieb:
> oder für umme:

Nur sechs Ausgaben, wenn man seine Mailadresse verschenkt... Und die 
Werbung scheint rausgeschnitten zu sein, das ist in den alten PDFs immer 
das interessanteste Zeitkolorit...
von Lu (oszi45)


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Es kann durchaus interessant sein in alten Zeitschriften Grundlagen zu 
finden, die heute schon in einem Schaltkreis vereint sind. Leider wird 
die Auswertung der Massen für einen Einsteiger unübersichtlich sein.
von Michael B. (laberkopp)


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Lu schrieb:
> Es kann durchaus interessant sein in alten Zeitschriften Grundlagen zu
> finden, die heute schon in einem Schaltkreis vereint sind

Nicht in der ELO.

Deren Schaltungen waren immer blöd.

Zwar nicht von Laien für Laien und nur an Schönwettertagen 
funktionierend wie bei Elektor

sondern von RadioFernsehtechnikern ausgesuchte Schaltungen aus Siemens 
Applikationsschriften oder selbst zusammengeschusterte ohne 
Grundlagenknowhow.

Es ist krass, dass Franzis heute versucht aus dem alten Müll noch Profit 
zu schlagen, aber Franzis hat schon immer Müllverwertung betrieben.

Ernsthaftere Elektronikzeitschriften haben ihre alten Hefte^WVerbrechen 
längst aufgegeben.
von Rainer D. (rainer4x4)


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Michael B. schrieb:
> Deren Schaltungen waren immer blöd.
>
> Zwar nicht von Laien für Laien und nur an Schönwettertagen
> funktionierend wie bei Elektor
>
> sondern von RadioFernsehtechnikern ausgesuchte Schaltungen aus Siemens
> Applikationsschriften oder selbst zusammengeschusterte ohne
> Grundlagenknowhow.

Das ist ja toll das Du alles besser weisst als alle anderen! Welch ein 
Glück das Du hier im Forum schreibst!
von Harald K. (kirnbichler)


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Rainer D. schrieb:
> Das ist ja toll

Kennst Du nicht die große Buchreihe

"Data Becker - Jetzt löte ich mir meinen Scheiß selbst"-Reihe, die 
Michael deswegen verfasst hat?
von Jens M. (schuchkleisser)


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Die kostenlose "Auswahl" funktioniert auch mit einer Wegwerfemail, aber 
da sind nur 6 Hefte drin, bei mir 75/01, 76/11, 77/06, 77/10, 78/04 & 
78/05.
Dafür mit Einlegekarten und Werbung.

Danke für den Tip.
Aber ob ich etliche zig Euro für die restlichen Pakete mit den Voll-PDFs 
ausgebe....
von Michael B. (laberkopp)


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Rainer D. schrieb:
> Das ist ja toll das Du alles besser weisst als alle anderen

Immerhin habe ich in die genannte Zeitschrift reingeguckt, damals und 
heute,
während du offensichtlich ohne den geringsten Einblick dich mal wieder 
im Schienbeintrezen versuchst.
von H. H. (hhinz)


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Elektor und ELO waren stets Zeitschriften für Bastler, nicht für Profis.
von Hannes J. (pnuebergang)


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Michael B. schrieb:
> Es ist krass, dass Franzis heute versucht aus dem alten Müll noch Profit
> zu schlagen, aber Franzis hat schon immer Müllverwertung betrieben.

Nicht immer, der Verlag ist immerhin über 100 Jahre alt. Aber so 
spätestens ab den 1990ern wurde es aus meiner Sicht peinlich. Zum 
Beispiel mit der legendär schlechten, zusammenkopierten und mehrfach 
aufgewärmten Buchreihe "Professionelle Schaltungstechnik".

Ich weiß nicht ob es was mit der damaligen Übernahme durch WEKA zu tun 
hat. Vielleicht wollte WEKA nicht oder nicht in die richtigen Dinge 
investieren.

So ist über Franzis einfach die Zeit hinweg gegangen. Wie über so viele 
Verlage die die Kurve nicht bekommen haben. WEKA, und damit indirekt 
Franzis, gehört mittlerweile einer Private Equity Firma. Da scheint 
niemand mehr genug Geld in die Hand nehmen zu wollen um aus der Ecke 
wieder raus zu kommen.

Das ELO Magazin Paket wird ein ganz schlauer BWLer sicher nicht ohne 
Grund in drei Teile gesplittet haben. Ein Excel-Sheet wird ihm verraten 
haben dass es theoretische ein paar Kröten mehr bringt das alte 
Intellectual Property als Salamischeiben zu verwerten.
von Lu (oszi45)


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Jens M. schrieb:
> Die kostenlose "Auswahl" funktioniert auch mit einer Wegwerfemail, aber
> da sind nur 6 Hefte drin, bei mir 75/01, 76/11, ...

Sind sie OCR bearbeitet und jetzt einfach durchsuchbar? J/N
Sonst würde ich jetzt keinen Finger krumm machen.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Lu schrieb:
> Sind sie OCR bearbeitet und jetzt einfach durchsuchbar?

Kurze Stichprobe zeigt: jau. Text kopieren oder suchen geht, zumindest 
in den redaktionellen Berichten.
von Mani W. (e-doc)


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Michael B. schrieb:
> Lu schrieb:
>> Es kann durchaus interessant sein in alten Zeitschriften Grundlagen zu
>> finden, die heute schon in einem Schaltkreis vereint sind
>
> Nicht in der ELO.
>
> Deren Schaltungen waren immer blöd.
>
> Zwar nicht von Laien für Laien und nur an Schönwettertagen
> funktionierend wie bei Elektor

Blödsinn!

Ich habe zig Schaltungen von Elektor nachgebaut, es gab nie
ein Problem, das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT...
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Hannes J. schrieb:
....
> Das ELO Magazin Paket wird ein ganz schlauer BWLer sicher nicht ohne
> Grund in drei Teile gesplittet haben. Ein Excel-Sheet wird ihm verraten
> haben dass es theoretische ein paar Kröten mehr bringt das alte
> Intellectual Property als Salamischeiben zu verwerten.

Was auch Vorteile hat, wenn sich drei User zusammentun und jeder kauft 
einen Teil. Der Rest ist pure Phantasie.... ;)

Old-Papa
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Mani W. schrieb:
> das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT...

Und der Elektor Junior Computer.
von H. H. (hhinz)


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Wolfgang R. schrieb:
> Elektor Junior Computer.

Naja, abgekupferter KIM-1.
von Uwe (neuexxer)


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>> Zwar nicht von Laien für Laien und nur an Schönwettertagen
>> funktionierend wie bei Elektor

> Blödsinn!

> Ich habe zig Schaltungen von Elektor nachgebaut, es gab nie
> ein Problem, das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT...

Elektors Edwin-Verstärker läuft bei mir seit 50 Jahren problemlos-
von Rbx (rcx)


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Mani W. schrieb:
> das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT...

Ein guter Bekannter hatte mal eine halbe Wohnzimmerwand (in etwa 1,20m 
Höhe) voll mit Modulen.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Ich habe auch einiges von Elektor nachgebaut, nicht alles hat 
funktioniert.

Am schlimmsten der 1GHz Universalzähler (nach Herrn Zschocke oder so). 
Dieser zählt alle paar Durchgänge immer um einen festen Betrag zuviel. 
Ich hatte damals Elektor und auch den Autor angeschrieben, nie eine 
Antwort bekommen. Im Laufe der Jahre habe ich fast alle ICs gewechselt, 
schnelleren Controller (80c32) verbaut und andere Klimmzüge gemacht, der 
Fehler blieb. Bei einem Kollegen aus München genau der gleiche Fehler, 
er kam auch nicht weiter.

Egal, inzwischen habe ich diverse (und viel bessere) Zähler, auch 
Handgeräte (was mich damals besonders gereizt hatte), doch das 
Elektor-Dingens liegt noch immer im Regal.

Old-Papa
von Marek N. (db1bmn)


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Ich hatte mir damals bei heise das Jahres-Archiv der Elrad von 1977 bis 
1997 geholt. [1] Irgendwie haben sie es nicht geschafft, die Rechte für 
die restlichen Ausgaben 1997-07 bis 1998-08 zu klären. Jetzt habe ich da 
so eine Lücke in meiner Sammlung :-(

[1] https://shop.heise.de/elrad-archiv-stick
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Marek N. schrieb:
> Ich hatte mir damals bei heise das Jahres-Archiv der Elrad von 1977 bis
> 1997 geholt.

Habe ich mir auch gekauft (auf USB Stick), da mir die Elrad damals am 
meisten Spaß gemacht hat. Selbstbau LNB/Receiver für Astra um 1990, und 
der kleine Transcend Synthesizer. Die haben damals auch mit der 'Byte' 
zusammengearbeitet, wimre.

Den Trancend wollte ich immer mal bauen, hat sich aber nie wirklich 
ergeben. Aber die Selbstbau LNB habe ich hingezimmert und sie hat 
funktioniert.
von Marek N. (db1bmn)


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Old P. schrieb:
> nicht alles hat
> funktioniert.

Meine Erfahrung mit Bausätzen allgemein -- egal ob ELV, Elektor, VET, 
QRP-Project, Funkamateur, Vellemann, Nord-Elektronik oder AVT:
Finger weg von den mitgelieferten billigen IC-Fassungen!
Entweder die ICs direkt einlöten oder sich Präzisions-Fassungen gönnen.

Gerade, wenn man mehrere ICs auf einem Board hat, wie groß ist die 
Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Pin keinen korrekten Kontakt hat und 
ein Digital-Pin mal-so-mal-so floated oder ein OPV aufgrund mangelnder 
Gegenkopplung an Poller geht? -- Du suchst dir nen Wolf! Gerade als 
NewBee.
von Rainer D. (rainer4x4)


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Michael B. schrieb:
> Immerhin habe ich in die genannte Zeitschrift reingeguckt, damals und
> heute,

Mani W. schrieb:
> Blödsinn!
>
> Ich habe zig Schaltungen von Elektor nachgebaut, es gab nie
> ein Problem, das Meisterstück war auf jeden Fall der FORMANT...

Er hat wohl reingeschaut, aber nix davon verstanden.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Marek N. schrieb:

> Meine Erfahrung mit Bausätzen allgemein -- egal ob ELV, Elektor, VET,
> QRP-Project, Funkamateur, Vellemann, Nord-Elektronik oder AVT:
> Finger weg von den mitgelieferten billigen IC-Fassungen!
> Entweder die ICs direkt einlöten oder sich Präzisions-Fassungen gönnen.

Ich habe von Elektor nie Bausätze bezogen (gab es die überhaupt?)
Und Ja, mit Fassungen kann man Spaß haben (lese ich zumindest immer), 
doch selbst bei den billigsten hatte ich bisher kein Problem.

> Gerade, wenn man mehrere ICs auf einem Board hat, wie groß ist die
> Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Pin keinen korrekten Kontakt hat und
> ein Digital-Pin mal-so-mal-so floated oder ein OPV aufgrund mangelnder
> Gegenkopplung an Poller geht? -- Du suchst dir nen Wolf! Gerade als
> NewBee.

Bei neuen ICs (keine ausgelöteten) und neuen Fassungen sehe ich die 
Chance auf einen Pinfehler bei weit unter 0,01%. Wie geschrieben: Ist 
mir noch nie wirklich passiert. Eher schonmal ein Pin daneben gesteckt 
oder unter dem IC flach gelegt oder auch bei Platinen, die ich nicht 
selber gebaut habe irgendeine Macke.

Old-Papa
: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Old P. schrieb:
> Ich habe von Elektor nie Bausätze bezogen (gab es die überhaupt?)

Haben die nicht damals das Velleman-Zeug beworben, bevor Conrad und so 
in das Geschäft eingestiegen sind?
Kommt ja beides aus den Niederlanden.
von Soul E. (soul_eye)


Angehängte Dateien:

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In jedem Elektor-Heft waren dutzende von Inseraten, in denen Teilesätze 
zu den Projekten angeboten wurden. In DE war Geist Elektronik einer der 
bekannteren. Wegen irgendwelcher Postzustell-Regeln gab es die Bausätze 
immer erst einen Monat später.

Leiterplatten und Software hat Elektor sogar selbt vertrieben. EPS 
nannte sich das, "Elektor Platinen Service".


Ungeachtet der Qualität der Schaltungen ("von Laien für Laien") war die 
Industrialisierung bei Elektor immer gut. Die Schaltpläne wurden in 
einem Zeichenbüro neu gezeichnet und auf Corporate Identity gebracht, 
die Layouts von Leuten erstellt, die den ganzen Tag nichts anderes 
machen und ihre Tools kennen. Und die Konzepte begannen immer bei der 
Mechanik, d.h. die Leiterplatte passte ins Gehäuse, die Bedienelemente 
hatten sinnvolle Positionen und es gab keine mechanischen Kollisionen.

Dagegen haben ELO und Populäre Elektronik die Artikel meist so gedruckt, 
wie sie der Autor eingereicht hatte.
: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Soul E. schrieb:
> In jedem Elektor-Heft waren dutzende von Inseraten, in denen Teilesätze
> zu den Projekten angeboten wurden. In DE war Geist Elektronik einer der
> bekannteren. Wegen irgendwelcher Postzustell-Regeln gab es die Bausätze
> immer erst einen Monat später.

Ja, von Geist und anderen, aber Komplettbausätze direkt von Elektor gab 
es in D wohl nicht.

> Leiterplatten und Software hat Elektor sogar selbt vertrieben. EPS
> nannte sich das, "Elektor Platinen Service".

Das ja, habe ich auch gelegentlich genutzt.

> Ungeachtet der Qualität der Schaltungen ("von Laien für Laien") war die
> Industrialisierung bei Elektor immer gut. Die Schaltpläne wurden in
> einem Zeichenbüro neu gezeichnet und auf Corporate Identity gebracht,
> die Layouts von Leuten erstellt, die den ganzen Tag nichts anderes
> machen und ihre Tools kennen. Und die Konzepte begannen immer bei der
> Mechanik, d.h. die Leiterplatte passte ins Gehäuse, die Bedienelemente
> hatten sinnvolle Positionen und es gab keine mechanischen Kollisionen.

Und dennoch gab es auch Zeichen- und sogar Schaltungsfehler, von denen 
einige in späteren Heften unter "Nachlese" korrigiert wurden (aber nicht 
alle).

Old-Papa
von Harald K. (kirnbichler)


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Marek N. schrieb:
> Irgendwie haben sie es nicht geschafft, die Rechte für
> die restlichen Ausgaben 1997-07 bis 1998-08 zu klären.

Hast Du mal eine Ausgabe aus dieser Zeit in der Hand gehabt?

Der Name des Verlags war ... Programm.

Das, was da erschien, hatte mit der Elrad nur den Namen gemein.

Wer gerne Augenkrebs bekommt, findet vielleicht(?) auf dieser sehr 
schönen Webseite irgendwelche Hinweise:

https://sites.schaltungen.at/elektronik/elrad/elrad-inhalt/elrad-1998.html
von Marek N. (db1bmn)


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Ich hatte leider oft Pech mit den normalen Fassungen oder überlagerten 
ICs, wo die Verzinnung schon richtig mattgrau angelaufen war.

Bei ELV waren die meisten ICs ja eh direkt bestückt oder ich hab sie in 
Präzisionsfassungen gesetzt, das hat dann auch auf Anhieb funktioniert.

Ich blättere ja öfters gerne mal in den alten diversen Zeitschriften aus 
meinem Archiv und muss sagen, dass mir im Nachhinein oft der didaktische 
Ansatz fehlt: Bauteile wurden oft nur vereinfacht dargestellt, z.B. ganz 
oft der NE555 oder komplexere Digitalbausteine wie Zähler oder 
Multiplexer einfach nur als stupfer Rechteck-Block ohne Funktion der 
Pins. Klar, heute legt man sich das Datenblatt des betreffenden 
Bausteins auf den anderen Bildschrim daneben und kann die Funktion 
aufschlüsseln, aber damals war das Schwarze Magie mit mindestens sieben 
Siegeln. Darum habe ich auch nicht gern und lange mit ICs gebastelt, 
sondern bin recht rasch von diskreten BJT-Schaltungen auf 
Microcontroller gegangen, weil ich das Glück hatte, dort vernünftigere 
Literatur im Zugriff zu haben, wo jedes Register und jede Mnemonic exakt 
beschrieben wurde.

Oder: Scope-Bilder vermisse ich auch ganz oft, wo man lernt, dass ein 
Rechteck-Signal eben nicht einfach ein ideales Rechteck ist, sondern 
eine gewisse rise- und fall-time hat und dass diese von AHC über HC nach 
CMOS4000 immer länger wird und dass jedes Gatter immer eine gewisse 
propagation delay hat, was bei kombinatorischer Logik oder asynchronen 
Zählern irgendwann zu Glitches führen kann.
Ganz oft beobachtet: Uhren, wo das 2-er und 4-er Bit des Zählers für 
Sekunden und Minuten verundet und auf den Reset zurückgeführt wird. Rein 
faktisch befindet sich die Schaltung für einige Nanosekunden im Zustand 
"60". Ist zwar bei einer Uhr egal, da man das Aufflackern der falschen 
Ziffer nicht bemerkt, aber unschön ist es trotzdem.

Was ich auch oft beobachtet habe, DCF-Uhren, wo fast immer der Empfänger 
am Interrupt-Pin hängt. - Ja man muss den Interrupt nicht nutzen und 
kann ganz normal pollen, aber der Verdacht kommt einem dann doch auf.

Ja, heute weiß man es alles besser, aber damals als Kind/Jugendlicher 
war man halt noch leichtgläubig und hat vieles für in Stein gemeißelt 
hingenommen und bloß nicht angezweifelt oder hinterfragt, weil "die da 
oben" sich ja wohl bestimmt schon Gedanken gemacht haben und das 
gefälligst so zu sein hat.
von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Ich hab die ELO-Hefte entsorgt, die elektor hab ich noch aus 
Sentimentalität. Wenn es um Grundlagen geht waren die Hefte bis mitte 
80-er ganz gut, danach kamen viel µC-Projekte mit fertigen binaries.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Michael X. schrieb:
> Ich hab die ELO-Hefte entsorgt, die elektor hab ich noch aus
> Sentimentalität.

Neeeein
Die Elos hätte ich gern gehabt...
Ich fand die paar Hefte die ich hatte wesentlich professioneller als die 
Elektor, die eigentlich nur eine Erwachsenen-Elex war, also mit 
hübscheren Bildern aber gleichen Schaltungen.
Aber was weiß ich schon, da war ich noch Jung...

Jetzt versuch ich aus Nostalgie eine komplette Elektor-Bibliothek zu 
haben.
Leider werfen viele Leute die Hefte in die blaue Tonne, anstatt sie 
gegen aufgerundetes Porto in den Postkasten zu stecken.
Ein paar alte brauch ich aber noch...
von Michael B. (laberkopp)


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Uwe schrieb:
> Elektors Edwin-Verstärker läuft bei mir seit 50 Jahren problemlos-

Wenn man unbedingt Verzerrungen braucht.

Matthias S. schrieb:
> der kleine Transcend Synthesizer

https://www.amazona.de/vintage-analog-powertran-transcendent-2000-1978/

Du hättest Joy Division/New Order werden können.

Marek N. schrieb:
> aber damals war das Schwarze Magie

Man hatte ja keine Datenblätter und war froh, wenn in der Zeitschrift 
ein kopierter Ausschnitt war. Mit dem Internet entfiel die Notwendigkeit 
und Lebensberechtigung der Zeitschriften,   Werbung und 
Applikationsschaltungen gab es da mehr und umsonst.

Matthias S. schrieb:
> Die haben damals auch mit der 'Byte' zusammengearbeitet, wimre.

Nein, mit ETI (Electronics Today International). Elrad war im 
wesentlichen bloss eine deutsche Übersetzung der ETI. Sah man an den 
Bildern, manchmal waren Schilder überklebt. Deren Computing Today wurde 
zur deutschen c't.

Mani W. schrieb:
> Ich habe zig Schaltungen von Elektor nachgebaut, es gab nie
> ein Problem

ELO hatte nur Murks: untaugliche Netzteile, unsägliche Diavertonung, 
unzumutbare Spiele.

H. H. schrieb:
> Naja, abgekupferter KIM-1.

Hätte ich gewusst, dass der weitgehend kompatibel war, hätte ich ihn 
wohl nachgebaut. Aber das hat man nicht so publiziert.

So haben wir uns was aus dem  SC/MP II selbst zusammengestrickt.

Nachbauten waren eher aus der Elrad: Deren Gigant Verstärker 9 x 
aufgebaut für diverse Musiker, die ICL7106 Panelmeter weil Applikationen 
dabei waren landeten in pH Metern etc. und irgendeine Uhr.
von Heinrich K. (minrich)


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Michael B. schrieb:
> Nachbauten waren eher aus der Elrad: Deren Gigant Verstärker 9 x
> aufgebaut für diverse Musiker,

War nicht von elrad, sondern von elektor, Juniausgabe 1986.
von Uwe (neuexxer)


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@ Michael B. (laberkopp):

> Uwe schrieb:
>> Elektors Edwin-Verstärker läuft bei mir seit 50 Jahren problemlos-
> Wenn man unbedingt Verzerrungen braucht.

Vom Edwin kommt da nicht so viel, die dranhängenden Isophon-Boxen
gleichen das aus ...   ;-)
von Cyblord -. (cyblord)


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von H. H. (hhinz)


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Cyblord -. schrieb:
> Warum lebt ihr immer nur in und für die Vergangenheit?

Nimm einfach deine Medikamente.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Cyblord -. schrieb:
> Warum lebt ihr immer nur in und für die Vergangenheit?

a) weil's Spaß macht.
b) um dich zu verwirren.
von Cyblord -. (cyblord)


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"Auferstanden aus Ruinen UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT"

Was ist daraus geworden?
von H. H. (hhinz)


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Cyblord -. schrieb:
> Was ist daraus geworden?

Wir haben ja Mitleid mit dir.
von Michael B. (laberkopp)



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Heinrich K. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Nachbauten waren eher aus der Elrad: Deren Gigant Verstärker 9 x
>> aufgebaut für diverse Musiker,
>
> War nicht von elrad, sondern von elektor, Juniausgabe 1986.

Auch Elrad war 'gigantisch' 5/79
von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Auch Elrad war 'gigantisch' 5/79

Das war aber ein Engländer, kein Hannoveraner.
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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H. H. schrieb:
> Das war aber ein Engländer, kein Hannoveraner.

Na ja, wenn es mal ein Engländer wie Quad (405), Naim (NAP250), Linn 
(LK140) gewesen wäre, so war er eher bescheiden für viel Aufwand.
von Heinrich K. (minrich)


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Auch von Radio-RIM gabs einen Gigant, die 60er Jahre hindurch. Der Name 
war also gar nicht so selten und es handelte sich dabei um 
selbstzubauende Geräte. Nur von RIM gabs die gegen Aufpreis auch fertig 
aufgebaut, mit Röhren, "heiß und fettig!".
von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Das war aber ein Engländer, kein Hannoveraner.
>
> Na ja, wenn es mal ein Engländer wie Quad (405), Naim (NAP250), Linn
> (LK140) gewesen wäre, so war er eher bescheiden für viel Aufwand.

Man hat beim Heise-Verlag nur "elrad" aufgeklebt.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8057304 wurde vom Autor gelöscht.
von Nick (b620ys)


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ELO aus den 70ern und 80ern lesen ist wie Opas Diashow im fünften 
Aufwasch, wenn man inzwischen selbst schon Opa ist.
von Michael B. (laberkopp)


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H. H. schrieb:
> Man hat beim Heise-Verlag nur "elrad" aufgeklebt.

Ja klar, ich weiss, dass die Elrad nur eine übersetzte ETI war, schrieb 
ich schon.
von Michael B. (laberkopp)


Angehängte Dateien:

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Heinrich K. schrieb:
> Auch von Radio-RIM gabs einen Gigant,

Hiess der Gigant da nicht Hercules ?
von Heinrich K. (minrich)


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Nein, Pultgehäuse, "Gigant" und "Gigant S".

Zu finden bei radiomuseum.org, dort rim gigant in der Modellsuche 
(Hauptseite) eingeben.

"Gigant" steht dann rechts unten auf der Frontplatte unter RIM.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8059349 wurde vom Autor gelöscht.
von Tim 🔆 (solarlicht)


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Hab die Ausgaben gerade gekauft (deshalb meinen vorherigen Beitrag 
gelöscht).

Die Werbung ist vorhanden. Die Auflösung geht so, leider stark 
komprimiert, aber man kann den Text gut lesen und die Hefte sind in 
Farbe.
: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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kennt jemand eigentlich noch das EAMagazin (von Conrad)?
Da waren auch Platinenlayouts auf Transparentpapier drin.
von Tim 🔆 (solarlicht)


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Rahul D. schrieb:
> kennt jemand eigentlich noch das EAMagazin (von Conrad)?
> Da waren auch Platinenlayouts auf Transparentpapier drin.

Ich hatte alle Jahrgänge, schön in Ordnern gesammelt. Hab mich vor ein 
paar Jahren davon getrennt, weil da nichts drin war, das mich wirklich 
interessiert hat.

Ich hatte auch die Elektor komplett. Einige Hefte (den ersten Jahrgang 
und die vom Formant Synthesizer) habe ich behalten. Den Rest habe 
abgegeben, als die als PDF rauskamen.

Zwei große Schränke mit Zeitschriften wurden frei. Die ELV gibt es ja 
auch zum runterladen.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Rahul D. schrieb:
> kennt jemand eigentlich noch das EAMagazin (von Conrad)?

Das waren ja immer die Bausätze, jeweils mit etwas mehr als der 
Anleitung erklärt.
Ganz ok, weil man damals noch nicht die Anleitungen runterladen und 
vorher ansehen konnte, so konnte man dann sehen ob der Bausatz taugt.

Tim 🔆 schrieb:
> Zwei große Schränke mit Zeitschriften wurden frei.

Ja, aber mit einer Zeitung kannst du Fliegen verjagen. Mach das mal mit 
einem iPad....
Oder eben auch: die Haptik der Hefte ist was ganz anderes, ich sammel 
die dafür, nicht für die Berichte.
Alte Werbung, und das Gefühl das man damals hatte als man sehnsüchtig 
auf die nächste Ausgabe wartete...
Ein Ordner voller PDFs hat auch Vorteile (z.B. die Durchsuchbarkeit, 
wenn gegeben), aber bei mir ist Papier immer bevorzugt.
von Tim 🔆 (solarlicht)


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Jens M. schrieb:
> Ja, aber mit einer Zeitung kannst du Fliegen verjagen. Mach das mal mit
> einem iPad....
> Oder eben auch: die Haptik der Hefte ist was ganz anderes, ich sammel
> die dafür, nicht für die Berichte.
> Alte Werbung, und das Gefühl das man damals hatte als man sehnsüchtig
> auf die nächste Ausgabe wartete...
> Ein Ordner voller PDFs hat auch Vorteile (z.B. die Durchsuchbarkeit,
> wenn gegeben), aber bei mir ist Papier immer bevorzugt.

Das stimmt schon. Was mich wirklich interessiert, das habe ich auch noch 
auf Papier aufbewahrt. Aber es sind insgesamt vielleicht nur 20-30 Hefte 
von ca. 800 (Elektor, ELO, ELV, EAM, und viele andere inkomplette 
Jahrgänge). Früher war ich ganz heiß auf die Halbleiterhefte, aber als 
ich mir das nochmal alles ansah, war meine Erkenntnis, dass da nur 
unausgegorener Mist drin stand. So trennte ich mich von denen auch noch.

Ansonsten habe ich angefangen mir eine Datenbank mit den Inhalten 
anzulegen. Auch von Zeitschriften aus anderen Ländern. Da arbeite ich 
immer dran, wenn ich mal krank bin und nichts anders tun kann. Einfach 
stumpf Daten eingeben geht dann noch. Auch wenn ich längst nicht alles 
erfasst habe, aber es hat sich bisher bewährt. Wenn ich was suche werde 
ich darin meist fündig.
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Tim 🔆 schrieb:
> Einige Hefte (den ersten Jahrgang
> und die vom Formant Synthesizer) habe ich behalten.

IRONIE ON
Lüger:
'Einige Hefte (den ersten Jahrgang...'
hast du mir verkauft!
IRONIE OFF
Das waren 4 Hefte.

Hatte das Heft 1 in den letzten Tagen noch mal in  den Fingern, um der 
Schaltung des 'Pseudo-OP' nachzugehen. ;-)

73
Wilhelm
: Bearbeitet durch User
von Tim 🔆 (solarlicht)


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Wilhelm S. schrieb:
> IRONIE ON
> Lüger:
> 'Einige Hefte (den ersten Jahrgang...'
> hast du mir verkauft!
> IRONIE OFF
> Das waren 4 Hefte.
>
> Hatte das Heft 1 in den letzten Tagen noch mal in  den Fingern, um der
> Schaltung des 'Pseudo-OP' nachzugehen. ;-)
>
> 73
> Wilhelm

Kann sein dass ich die doppelt hatte. Es würde mich wundern, wenn ich 
die nicht aus Nostalgie aufbewahrt hätte. Das waren für mich immer 
heilige Hefte, weggeben nicht verhandelbar ;-) Das muss ich doch gleich 
mal nachsehen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Cyblord -. schrieb:
> "Auferstanden aus Ruinen UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT"

Das schönste an der DDR ist immer noch, daß es sie nicht mehr gibt.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Harald K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> "Auferstanden aus Ruinen UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT"
>
> Das schönste an der DDR ist immer noch, daß es sie nicht mehr gibt.

Volle Zustimmung!

Old-Papa (Alt-Ossi)
von StefanK (stefanka)


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Old P. schrieb:
> Harald K. schrieb:

>> Das schönste an der DDR ist immer noch, daß es sie nicht mehr gibt.
>
> Volle Zustimmung!
>
> Old-Papa (Alt-Ossi)

Und wie kommts dann, dass immer mehr Leute sich die guten alten 
DDR-Zeiten, die doch gar nicht so schlimm waren, verklären und 
zurückwünschen???

Nach nicht mal 4 Wochen Zeitreise zurück ins DDR-Camp wären die sofort 
allesamt und für die nächsten paar Jahre kuriert.
von Ralf X. (ralf0815)


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StefanK schrieb:
> Und wie kommts dann, dass immer mehr Leute sich die guten alten
> DDR-Zeiten, die doch gar nicht so schlimm waren, verklären und
> zurückwünschen???
>
> Nach nicht mal 4 Wochen Zeitreise zurück ins DDR-Camp wären die sofort
> allesamt und für die nächsten paar Jahre kuriert.

Du verkennst, was Ideologie in den Köpfen anrichten kann.
von Uwe B. (uwebre)


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Michael B. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Man hat beim Heise-Verlag nur "elrad" aufgeklebt.
>
> Ja klar, ich weiss, dass die Elrad nur eine übersetzte ETI war, schrieb
> ich schon.

Es gab eine Kooperation, das war auch nie ein Geheimnis.
Die allermeisten Beiträge und Projekte stammen aber aus "Hannoveraner" 
Feder. Die  Projekte in der ETI sind mir, der die (ursprüngliche) Elrad 
damals verschlungen hat, durchweg unbekannt. Schade eigentlich.

https://www.worldradiohistory.com/ETI_Magazine.htm

Uwe
von Cyblord -. (cyblord)


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Ralf X. schrieb:
> Du verkennst, was Ideologie in den Köpfen anrichten kann.

Oder dass man mit Täterakte damals gut dort leben konnte....
von Soul E. (soul_eye)


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Uwe B. schrieb:
> Es gab eine Kooperation, das war auch nie ein Geheimnis.
> Die allermeisten Beiträge und Projekte stammen aber aus "Hannoveraner"
> Feder. Die  Projekte in der ETI sind mir, der die (ursprüngliche) Elrad
> damals verschlungen hat, durchweg unbekannt. Schade eigentlich.

Das waren so die ersten 1-2 Jahre, da wurden ins Deutsche übersetzte 
ETI-Artikel gedruckt. Auf den Fotos sieht man oft, dass auf den Gehäusen 
das ETI-Logo wegretuschiert oder überklebt wurde.

Später hatte man genügend eigene Autoren.
von M. M. (schaunwirmal)


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„Damals“ auf dem hannoverschen Flohmarkt am Leineufer.
Der damalige Techniker (irgendwas mit Bernd?) hat da die ETI 
Vorlagenhefte verkauft. Die habe ich dann auch schon mal gekauft. Die 
englischsprachigen Bildunterschriften waren dann mit TIPEX übermalst 
worden.  Dann ging es zu Zloch oder Menzel … Tja, those were the days.
von Uwe B. (uwebre)


Angehängte Dateien:

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M. M. schrieb:
> those were the days.

als die Haare noch lang waren...
Anbei ein Scan aus der ersten Elrad

Uwe
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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StefanK schrieb:

> Und wie kommts dann, dass immer mehr Leute sich die guten alten
> DDR-Zeiten, die doch gar nicht so schlimm waren, verklären und
> zurückwünschen???

In der Rückschau ist selbst ein verhagelter Urlaub schön blau gewesen, 
so ist der Mensch.....

> Nach nicht mal 4 Wochen Zeitreise zurück ins DDR-Camp wären die sofort
> allesamt und für die nächsten paar Jahre kuriert.

Kommt darauf an, ist man dann im Camp wieder der Bonze mit Privilegien, 
dann dauerts länger als 4 Wochen.

Old-Papa
von Rbx (rcx)


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In einer der Atari ST-Zeitschriften waren auch immer gute Basteltips 
drin, und auch verschiedene Programmierlistings. Davor bin ich oft mit 
dem Fahrrad in die Nachbarstadt gefahren - um die Bude meiner Schwester 
aufzusuchen, denn die hatte einen c128, den ich besser kennenlernen 
wollte. Meine Schwester hatte sich damals aber auch die C16-Kisten 
gleich bei Aldi gekrallt, wo da auch eine schöne Datacassete mit dabei 
war, mit einem schönem Basic-Kurs.
von Tim 🔆 (solarlicht)


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Tim 🔆 schrieb:
> Hab die Ausgaben gerade gekauft

Nur als Hinweis, man wird danach jeden Tag mit Mails zugespammt, ohne 
aktiv irgendwo ein Häkchen für den Newsletter gesetzt zu haben. Ich kann 
mir zwar nicht vorstellen, dass es mehr Kunden bringt, als es sie 
verärgert, aber es wird wohl doch so sein, denn die Marketingleute sind 
vom Fach.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Wolfgang R. schrieb:
> Nur sechs Ausgaben, wenn man seine Mailadresse verschenkt...

Tim 🔆 schrieb:
> Nur als Hinweis, man wird danach jeden Tag mit Mails zugespammt,

Wer konnte das ahnen? ;-)
von Heinrich K. (minrich)


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Während der schrittweisen Hinführung zum kostenlosen Download wird man 
darauf hingewiesen, dass man den Newsletter erhält und jederzeit 
abbestellen kann. Auch das ist kostenlos.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Wie viel einfacher wäre das Netz, wenn diese ganzen Newsletter Opt In 
wären statt Opt Out.
Wesentlich weniger Traffic, wesentlich kleinere Mülleimer und wesentlich 
ruhigere Nerven.

Ich hatte noch nie in einem Newsletter irgendwas was auch nur im 
entferntesten interessant war, also nur Ärger über 
"schonwiedersoeinescheißwerbung", und in der Regel heißt das für mich: 
ich kauf da nicht mehr ein.
Wenn ich den Newsletter nicht schon vorher ausmachen kann zumindest. 
Manche sind ja nett genug den Haken a) nicht selber anzumachen und b) 
tatsächlich ohne Schrifttricks o.ä. ein "weiter" ohne "ich stimme zu" zu 
ermöglichen.
von Tim 🔆 (solarlicht)


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Heinrich K. schrieb:
> Während der schrittweisen Hinführung zum kostenlosen Download wird man
> darauf hingewiesen, dass man den Newsletter erhält und jederzeit
> abbestellen kann. Auch das ist kostenlos.

Ich habe die komplette Ausgabe gekauft, nicht die kostenlose Leseprobe.

Jetzt habe ich extra nochmal den kompletten Prozess bis zur Bezahlung 
durchlaufen und die Datenschutzerklärung durchgelesen. Da steht nichts 
von automatischer Newsletter-Anmeldung.
von Michael B. (laberkopp)


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Jens M. schrieb:
> Ich hatte noch nie in einem Newsletter irgendwas was auch nur im
> entferntesten interessant war, also nur Ärger über
> "schonwiedersoeinescheißwerbung", und in der Regel heißt das für mich:
> ich kauf da nicht mehr ein.

Wie auch ?

Wenn ein Laden mit Newsletter droht (um einen Rabatt zu bekommen der 
zuvor draufgeschlagen wurde), dann kommt seine eMail doch sofort in den 
Spamfilter.

Und schon kann man nicht mehr bestellen weil man ja auch keine 
Bestätigungs-eMail oder Versand-eMail mehr bekäme.

Wie wiele Laden, vom Metzger über Solarfirmen bis zu Restpostenhândern 
sich damit schon ins Knie geschossen haben...
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Tim 🔆 schrieb:
> Tim 🔆 schrieb:
>> Hab die Ausgaben gerade gekauft
>
> Nur als Hinweis, man wird danach jeden Tag mit Mails zugespammt, ohne
> aktiv irgendwo ein Häkchen für den Newsletter gesetzt zu haben. Ich kann
> mir zwar nicht vorstellen, dass es mehr Kunden bringt, als es sie
> verärgert, aber es wird wohl doch so sein, denn die Marketingleute sind
> vom Fach.

Ich habe nicht eine Mail bekommen.....

Old-Papa
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