Hallo alle zusammen ich möchte gerne eine Fotoplatine Beleuchten und habe auch oft gehört das dies mit röhren von Gesichtsbräuner möglich wäre. Hat schon jemand Erfahrung damit? Welche Röhren wären gut? Vielen Dank vorerst.
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Maximilian F. schrieb: > Welche Röhren wären gut? Die, die mit der Wellenlänge der photosensitiven Beschichtung zusammenpassen.
Maximilian F. schrieb: > das dies mit röhren von Gesichtsbräuner möglich wäre. Ja > Hat schon jemand > Erfahrung damit? Welche Röhren wären gut Die mit 350-370nm Wellenlänge, also F4W T5 BL350 oder BLB350. Können an Elektronik einer 5W Energiesparleuchte (die auch immer seltener werden) oder die Schaltung einer Leuchtstoff KFZ Bastel Leuchte (bei der das Zuleitungskabel ein Vorwiderstand ist) oder eben die Schaltung eines Gesichtsbräuners, da ist auch gleich ein Timer drin. http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.6
Joachim B. schrieb: > Vor 54 Jahren nahm ich Krypton 40W E27 für Fotoplatinen Und heute könnte man UV-LEDs nehmen, die muss man nicht aus dem Museum entwenden.
Maximilian F. schrieb: > habe auch oft gehört das dies mit röhren von Gesichtsbräuner möglich > wäre. ich habe das früher mit so einem 250W HID-Brenner aus einem Solarien-GB gemacht. Allerdings mit einer Lochblende davor D etwa 1cm. Das gab eine fast punktförmige UV-Quelle ausreichender Intensität. Wimre Belichtungszeit 90s.
H. H. schrieb: > Und heute könnte man UV-LEDs man kann sich auch einen Knopf an die Wange nähen und ein Klavier ranhängen um zu merken wie schwer Musik ist. Einfacher als UV-Leds passend zu beschalten ist nun mal eine Krypton in E27 Fassung zu schrauben, aber so kennt man dich du mußt ja immer widersprechen oder pöbeln.
Joachim B. schrieb: > aber so kennt man dich du mußt ja immer > widersprechen oder pöbeln. Paranoia.
H. H. schrieb: > Paranoia. dem würde ja nur stimmen wenn du Schaltungsvorschläge und Bezugsquellen genannt hättest, aber so gilt nur weil es Paranoia gibt heißt es nicht daß man nicht verfolgt wird.
Hans W. schrieb: > Osram Nitraphot Osram Ultra Vitalux 300 Watt und Hängefassung aus Keramik. War lange Zeit eine zuverlässige gleichmäßige Sache bei 40cm Abstand. Jetzt lasse ich meine Platinen fertigen, jetzt gehen auch mehrlagige und die spottbillig. Die Nitraphot hatte ein thermisches Problem und die reale Brenndauer war sehr gering, unter 5 Stunden. Genau weiß ich es nicht mehr.
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H. H. schrieb: > Hans W. schrieb: >> Osram Nitraphot > > Gibts halt auch nur noch im Museum. UV-A Lampen gibt es heute auch noch ausserhalb von Museen zu bezahlbaren Preisen, halt nicht gerade Nitraphot z.B. im Gastro-Bereich https://www.ebay.de/itm/204648629179 https://www.ebay.de/itm/204226262257
Alle Leuchtmittel, die irgenwas mit Desinfektion zu tun haben, sollten prinzipiell geeignet sein - z.B. wie gerade erwähnt, aus dem Gastro-B ereich oder von Medizintechnik. Man müsste mal recherchieren, welche Wellenlänge Lichtquellen zum Nachhärten von Resin-3D-Drucken oder im Nagelstudio haben - sollte auch ungefähr passen.
Frank E. schrieb: > Alle Leuchtmittel, die irgenwas mit Desinfektion zu tun haben, > sollten > prinzipiell geeignet sein - z.B. wie gerade erwähnt, aus dem Gastro-B > ereich oder von Medizintechnik. Zu kurzwellig. > Man müsste mal recherchieren, welche Wellenlänge Lichtquellen zum > Nachhärten von Resin-3D-Drucken oder im Nagelstudio haben - sollte auch > ungefähr passen. Die passen, und sind heute meist UV-LEDs.
Früher hatte ich DR.Müller's Solettina, und als die keinen Lichtbogen mehr hinbekommen hatte, hab' ich im Blödmarkt/Saturn einen Gesichts- bräuner gekauft. Billiger und mit weniger Getue bekommt man das nicht hin. Belichtungszeit ca 12 Min aus 30 cm Entfernung, inclusive einer 4 mm dicken Glasscheibe, die ein ziemlich starker UV-Abschwächer ist. Doppelseitige Platinen kann man schön im Durchlicht mit 2 dieser Glasplatten montieren, so dass oben und unten zusammenpassen. < https://www.flickr.com/photos/137684711@N07/50834544978/in/album-72157720109860238/lightbox/ >
Die Lichtquelle ist eher unwichtig, solange die Vorlage lichtdicht ist! Ich hatte früher jeweils mit einem 1kW-Baustrahler und normaler Glasplatte belichtet. Hauptsache, die Lichtquelle hat nennenswerte Anteile kurzwelligen Lichts (blau). Mmn sind UV-Anteile unter 400nm nicht zwingend. Meine Glasplatte hätte davon eh den überwiegenden Teil geschluckt.
Maximilian F. schrieb: > Hat schon jemand Erfahrung damit? Ich verwende seit 15 Jahren einen Phillips UVA Bräuner mit 4 Röhren. Sowas: https://www.ebay.de/itm/327097418936 Belichtungszeit mit einer 4mm Glasscheibe ist ca. 3 min.
H. H. schrieb: > Und heute könnte man UV-LEDs nehmen, die muss man nicht aus dem Museum > entwenden. Die für Resin liegen bei ca. 405nm. Recht das? Herbert Z. schrieb: > Osram Ultra Vitalux 300 Watt und Hängefassung aus Keramik. Welchen Vorwiderstand nimmt man denn da, wenn der Glühfaden durch ist?
Gerhard H. schrieb: > Blödmarkt/Saturn einen Gesichts- > bräuner gekauft. Billiger und mit weniger Getue bekommt man das nicht > hin Billiger als Blödmarkt geht immer, z.B. Kleinanzeigen. Christoph Z. schrieb: > Die Lichtquelle ist eher unwichtig, solange die Vorlage lichtdicht ist! > Ich hatte früher jeweils mit einem 1kW-Baustrahler und normaler > Glasplatte belichtet Die Lichtquelle ist entscheidend, dein Baustrahler war offenbar uralt so aus den 80ern den vorherigen Jahrtausends und hatte noch keinen UV Schutz. Spätestens seit den 90ern geht das nämlich nicht mehr. Und heute haben Baustrahler LEDs.
"beleuchten" kannst Du mit allem was Licht ausstrahlt, ja nachdem, wie hell es sein muss. Zum "Belichten" wurden ja jede Menge Vorschläge gemacht, jetzt kannst Du Dir den passenden zur Erleuchtung aussuchen.
Peter N. schrieb: > H. H. schrieb: >> Und heute könnte man UV-LEDs nehmen, die muss man nicht aus dem Museum >> entwenden. > > Die für Resin liegen bei ca. 405nm. Recht das? Bestens.
Peter N. schrieb: > Welchen Vorwiderstand nimmt man denn da, wenn der Glühfaden durch ist? Nach ca 1000 Stunden ist die Hersteller Grenze erreicht. Bei ca 5 Minuten Belichtungszeit kannst du die Anzahl an möglichen Belichtungen selber ausrechnen. Du wolltest wohl genial lustig sein?
Herbert Z. schrieb: > Nach ca 1000 Stunden ist die Hersteller Grenze erreicht. Bei ca 5 > Minuten Belichtungszeit kannst du die Anzahl an möglichen Belichtungen > selber ausrechnen. Ich habe selbst noch eine derweil sicher 30 Jahre alte "Osram Ultra Vitalux 300 Watt" im Schrank liegen, belichte aber seit etwa 10 jahren nix mehr selbst. Lohnt sich für mich nicht. Aber die Belichtungszeit war, bei bedruckter Folie und etwa 30cm Lampenabstand, sicher unter 1 Minute.
Michael L. schrieb: > Lohnt sich für mich nicht. Aber die Belichtungszeit > war, bei bedruckter Folie und etwa 30cm Lampenabstand, sicher unter 1 > Minute. Kommt auf einiges drauf an: Was hat man für eine Glasplatte aus welchem Glas. Was hat man für eine Folie... glasklar oder matt. Nimmt man eine Folie ,oder doppelt man die. Welchen Abstand zum belichten hat man. 30cm ist weniger als bei mir mit 40cm. Ich benutzte matte Folien und die doppelt...;-)
Maximilian F. schrieb: > Hallo alle zusammen ich möchte gerne eine Fotoplatine Beleuchten Ich kann dir einen Platinenbelichter von Isel mit vier UV-A-Röhren anbieten (wollte ihn schon länger mal hier anbieten, da ich ihn nicht mehr brauche). Preis: 60 EUR inkl. Versand innerhalb DE. Privatverkauf, keine Rücknahme, jegliche Sachmängelhaftung ist soweit wie rechtlich möglich ausgeschlossen. Zudem habe ich auch noch einseitige Fotopositiv-Europlatinen (160 x 100 mm2) von Bungard übrig, sowie Natriumpersulfat und NaOH. Bei Interesse gern PN an mich.
Michael L. schrieb: > Aber die Belichtungszeit > war, bei bedruckter Folie und etwa 30cm Lampenabstand, sicher unter 1 > Minute. Nach einer Minute ist der Quarzbrenner in der Lampe noch gar nicht richtig an. Der powert erst nach ca. 15 min. richtig los...
Herbert Z. schrieb: > Michael L. schrieb: >> Lohnt sich für mich nicht. Aber die Belichtungszeit >> war, bei bedruckter Folie und etwa 30cm Lampenabstand, sicher unter 1 >> Minute. > > Kommt auf einiges drauf an: Was hat man für eine Glasplatte aus welchem > Glas. Keine Glasplatte, sondern die Folie an den 4 Ecken fixiert. Dann liegt die schon plan auf. > Was hat man für eine Folie... glasklar oder matt. Klare Folie für den Tintendrucker bzw. den Laserdrucker. > Nimmt man eine Folie ,oder doppelt man die. Einfach, wozu sollte ich die doppeln. > Welchen Abstand zum belichten hat man. 30cm ist weniger als bei mir mit > 40cm. Ich benutzte matte Folien und die doppelt...;-) Man kann sich die Arbeit auch unnötig erschweren.
Michael L. schrieb: > Einfach, wozu sollte ich die doppeln. Früher(TM) hatte ich auch zwei Ausdrucke übereinander gelegt, da der Kontrast bei meinem damaligen Drucker sonst nicht ausreichte. Nachteil ist natürlich dann eine geringere Kantenschärfe. Trotzdem waren die Ergebnisse besser als bei einfacher Vorlage.
Michael L. schrieb: > Man kann sich die Arbeit auch unnötig erschweren. Wenn du meinst... ich hatte immer top Ergebnissen, keine Löcher wo sie nicht sein soll...auch keine Durchätzungen von Leiterbahnen ...alles pico bello... Aber jetzt machen das die Chinesen...
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Ich habe damals per Plotter und Rotring-Tuschestifte auf
Transparentpapier ("Butterbrotpapier") gezeichnet (max. Leiterbahnbreite
0,3mm).
Johannes F. schrieb: > Ich kann dir einen Platinenbelichter von Isel mit vier UV-A-Röhren > anbieten (wollte ihn schon länger mal hier anbieten, da ich ihn nicht > mehr brauche). Ich hätte auch einen anzubieten. 50 € Tacken, aber zur Zeit nur Abholung in 21465. Und eine alte stark gebrauchte Ätzmaschine für 10€ extra gibs dazu. Die Ätzmaschine hat schon geklebte Scheiben. 1Kg Pulver aus Poland hab ich auch noch. Wie gesagt, zur Zeit nur für Abholung. HolgerR
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Danke an alle für die vielen Antworten. Ich persönlich habe noch ein Gerät zuhause liegen, habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob die Röhren für so etwas auch gut sind, Belichtungszeit, Stärke....sonst wäre ich doch geneigt die vom Johannes zu erwerben.
Maximilian F. schrieb: > Gerät zuhause liegen, habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite > https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob > die Röhren für so etwas auch gut sind, Belichtungszeit, Stärke... Das passt schon. Du musst halt eine Belichtungsreihe machen.
Maximilian F. schrieb: > habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite > https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob > die Röhren für so etwas auch gut sind Krassomat, 140€ für ein 30€ Ding. Vermutlich taugen die Röhren "Vier 15-W-UV-A-Speziallampen" obwohl sie in den Werbebildchen so gelb aussehen. Schau halt, ob auf den Röhre was von 350 oder 370 steht.
Maximilian F. schrieb: > habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite > https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob > die Röhren für so etwas auch gut sind, Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ja; die Zweckentfremdung von Röhren-Gesichtsbräunern zur Platinenbelichtung ist (bzw. war) sehr verbreitet, habe noch nie gelesen, daß irgendein Modell nicht geeignet wäre. Ich hatte früher selbst zwei verschiedene verwendet, einen von Dr. Kern und einen von Philips (gebraucht von ebay für je 10 bis 20 Euro). Mit Scannerscheibe drauf und die Platinen mit Bücherstapeln beschwert, um sie möglichst eben auf die Vorlage zu drücken. Für den eher seltenen Gebrauch mit mäßigen Ansprüchen reicht das.
Maximilian F. schrieb: > sonst > wäre ich doch geneigt die vom Johannes zu erwerben. Bitte überlege dir bis heute Abend, ob du den Belichter haben möchtest. Morgen würde ich ihn ansonsten im Marktforum der Allgemeinheit anbieten. Wie gesagt, dein Gesichtsbräuner wird höchstwahrscheinlich funktionieren, allerdings ist die Mechanik (Fixierung von Glasscheibe, Platine und Vorlage) eher bastelmäßige Improvisation, es sei denn, du hast entsprechende Möglichkeiten oder schon eine fertige Lösung. Und eine Belichtungsreihe zur Ermittlung der optimalen Belichtungszeit mußt du ohnehin machen.
Ich habe damals einen UV-Leuchtkasten für doppelseitige Belichtung gebaut. Davor hatte ich die übliche Osram Vitalux. Die zwei Holzkästchen waren vom Bauhaus, wie gewohnt Plexiglas, das soll weniger UV-dämpfend sein als Fensterglas. Wenn ich recht gezählt habe 396 LEDs. Netzgerät war ein Stecker-Schaltnetzteil "Voltcraft SNG-24-48W-A. 24V 2A Wirkungsgrad >75%" https://www.manualslib.com/manual/2799260/Voltcraft-Sng.html?page=9#manual
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Die Vorwiderstände haben br-gr-sw-sw-br, wenn ich das recht decodiere 180 Ohm +/-1% https://www.digikey.de/de/resources/conversion-calculators/conversion-calculator-resistor-color-code "Ohms" wieso nicht gleich Öhmer?
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Christoph db1uq K. schrieb: > Die zwei Holzkästchen waren vom Bauhaus, wie gewohnt Plexiglas, das > soll weniger UV-dämpfend sein als Fensterglas. Mit "soll sein" hat das wenig zu tun. Es kommt drauf an, ob der Plexiglastyp UV-durchlässig ist, genauer bei der Wellenlänge der Lampe eine ausreichend hohe Transmission besitzt. Die Plexiglasarten unterscheiden sich da unten kräftig. Wie so oft heißt es auch da: RTFM
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Wäre schön wenn es ein FM gäbe. https://www.bauhaus.info/search?q=plexiglas%20zuschnitt&onsite_search=true "Farbe: Farblos (21) Weiß (3)" Solche Durchlässigkeitskurven finde ich nicht beim Händler. Wenn ich es bei einem Spezialhändler für optische Gläser suche, wird es vermutlich sehr viel teurer.
Maximilian F. schrieb: > Danke an alle für die vielen Antworten. Ich persönlich habe noch ein > Gerät zuhause liegen, habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite > https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob > die Röhren für so etwas auch gut sind, Belichtungszeit, Stärke....sonst > wäre ich doch geneigt die vom Johannes zu erwerben. Bei den Preisen die jetzt für Ersatzröhren (z.B. bei Reichelt) aufgerufen werden, ist das Angebot von Johannes überlegenswert. Ich hatte mir vor Jahren mal die Röhren bei Reichelt bestellt ("Ersatz-UV-Röhre für UV-Belichter 1") und dann mit der Elektronik aus IKEA-ESL 8W verheiratet. Das Problem mit der UV-durchlässigen Scheibe habe ich mir dadurch erspart daß ich in das Gehäuse einfach eine rechteckige Öffnung gemacht habe, wo ein Platinen-Belichtungsrahmen von Conrad reinpaßt. Es sollte hier eigentlich einen Thread von mir geben, mit Bildern und allem. Aber ich finde ihn nicht wieder :(
Christoph db1uq K. schrieb: > Solche Durchlässigkeitskurven finde ich nicht beim Händler. > Wenn ich es bei einem Spezialhändler für optische Gläser suche, wird es > vermutlich sehr viel teurer. Das trifft ja auf viele "Bastler" zu. Mit meinem oben beschriebenen Ansatz 250W HID Brenner hatte ich Leistung im Überfluss, bei einem UV-Spektrum bis gut ins UVB herunter. Ich nutzte eine ganz normale dünne Glasscheibe und weiß dass die dämpft. Aber auch die Dämpfung ist nicht vollkommen und es wurde schon gesagt: Belichtungsversuche braucht es sowieso.
Mich wundert das Diagramm "UV-LightTransmission.jpg": Für die UV-undurchlässigen Typen zeit es eine "negative prozentuale Durchlässigkeit". Die Skala in Prozent ist linear von Null bis 100%, aber die Kurven fallen unter Null. Das gibt doch zu denken. Gunnar F. schrieb: > weiß dass die dämpft Genauso hatte ich es auch gemeint, man sollte Vorversuche an Teststücken machen, dann weiß man etwa wie lange die Belichtung dauern muss.
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Christoph db1uq K. schrieb: > Die Skala in Prozent ist linear von Null bis 100%, aber die Kurven > fallen unter Null. In deiner Phantasie.
Die vier rechten Kurven schneiden die Nullinie. Das Gemälde hat ein Werbegrafiker ohne technischen Sachverstand gezeichnet. Hauptsache bunt.
Christoph db1uq K. schrieb: > Solche Durchlässigkeitskurven finde ich nicht beim Händler. Die finden sich beim Hersteller und den sollte der Händler angeben können. Christoph db1uq K. schrieb: > Für die UV-undurchlässigen Typen zeit es eine "negative prozentuale > Durchlässigkeit". Wo? Christoph db1uq K. schrieb: > Das Gemälde hat ein Werbegrafiker ohne technischen Sachverstand gezeichnet. Vielleicht hat er einfach gerundete Daten bekommen, so dass die richtige Krümmung nicht mehr aufgelöst wird. Was interessiert dich überhaupt der Durchgang durch die Nulllinie, wenn es um UV-Durchlässigkeit zum Platinenbelichten geht. Da willst du wissen, bei welcher Wellenlänge bspw. der Punkt mit 50% Transmission liegt und wie steil der Übergang ist.
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Rainer W. schrieb: > Was interessiert dich überhaupt der Durchgang durch die Nulllinie, Da das Diagramm an dieser Stelle bereits mehrfach fehlerhaft ist, muss man wohl davon ausgehen, dass der Rest ebenfalls unbrauchbar ist.
Nemopuk schrieb: > Da das Diagramm an dieser Stelle bereits mehrfach fehlerhaft ist, muss > man wohl davon ausgehen, dass der Rest ebenfalls unbrauchbar ist. Stefan, du hast die Sache mit der Rundung nicht verstanden. Um ein Gefühl für die Variabilität verschiedener Plexiglasarten zu bekommen, ist die Graphik allemal gut und wenn das Verhalten im Übergang zum Sperrbereich genauer interessiert, muss man sowieso zu eine logarithmischen Darstellung und einem Absorptionsphotometer mit Doppelmonochromator greifen. Das weiß aber kein Photolack zu würdigen - Perlen vor die Säue ...
Rainer W. schrieb: > so dass die richtige Krümmung nicht mehr aufgelöst wird dafür haben wir Nachrichtentechniker ja auch die Dezibel erfunden. Da sieht das gleich weniger spektakulär aus.
Gunnar F. schrieb: > dafür haben wir Nachrichtentechniker ja auch die Dezibel erfunden. Da > sieht das gleich weniger spektakulär aus. Im Fall von Transmissionskurven nützt dir eine einfache logarithmische Darstellung nur leider nichts. Bei Transmissionskurven interessiert, je nach Anwendung, sowohl der Übergang zu 100% als auch der zu 0%, d.h. beide Enden werden dann nichtlinear dargestellt.
Die Bildersuche findet fast nur diese winzige Zeichnung, hier eine etwas höhere Auflösung: https://www.beardeddragon.org/threads/con-sub-uv-harmful-to-human-eyes-vision.250911/ Das dritte Diagramm aus "Perry's Chemical Engineers' Handbook" Hier verlaufen wenigstens die meisten Kurven über Null. http://www.plasticgenius.com/2011/05/infrared-and-ultraviolet-transmission.html auch hier wieder Kurven die unter Null fallen. Scheint in der Branche üblich zu sein. Jedenfalls ist "Glass" meistens eher UV-durchlässig als Plexiglas.
Christoph db1uq K. schrieb: > Jedenfalls ist "Glass" meistens eher UV-durchlässig als Plexiglas. "Meist" ist eine statistische Aussage und nützt dir überhaupt nichts, wenn es um ein spezielles Glas/Plexiglas geht. Plexiglas GS 2458 von Röhm ist auf jeden Fall gut geeignet, wenn es um Platinenbelichtung geht.
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Man kann die UV-Durchlässigkeit der Glasscheibe mit einem Stück fluoreszierenden Papier oder gewissen Plastikobjekten behelfsmässig erfassen, indem man es einfach davor und dann dahinter platziert. Wenn kein großer Unterschied in der Helligkeit der Fluoreszenz bemerkbar ist, müsste es für Belichtung funktionieren. Als ich mir meinen Belichter baute, erstand ich mir vom Glaser eine gewöhnliche 4mm Glasplatte und der Prozess funktioniert mit 7 Röhren einwandfrei. M.G. Chemicals oder Negativ-Resist belichtet in unter einer Minute korrekt.
Gerhard O. schrieb: > in unter einer Minute Ja daher mein Vorschlag mit dem Probestück. Irgendwo am Rand der Platine bleibt immer ein unbenutztes Stück übrig, an dem man die Belichtung testen kann. Ich habe auch mit 4mm dickem Glas angefangen und festgestellt, dass es funktioniert. Der Kontrastumfang des Platinenmaterials ist sowieso groß, das klappt auf jeden Fall irgendwie. Man muss sich schon anstrengen, um unter- oder überzubelichten. Es ist ziemlich narrensicher. Wir sind von logarithmischen Skalen verbildet, hier ist linear normal. Der Plotter hat unten einen mechanischen Anschlag, daher kommt das unstetige Verhalten am Rand (der Knick in der Kurve). Normal wäre ein stetiger Kurvenverlauf. Ein Dreckeffekt.
Christoph db1uq K. schrieb: > Der Kontrastumfang des Platinenmaterials ist sowieso groß, > das klappt auf jeden Fall irgendwie. Man muss sich schon anstrengen, um > unter- oder überzubelichten. Es ist ziemlich narrensicher. Das gilt aber nur bei sehr kontraststarker Vorlage mit nahezu 100% Deckung, wie man sie früher(TM) in Photogeschäften wohl herstellen lassen konnte. Gibt es aber heute nicht mehr. "Alte" Laserdrucker aus den 90ern deckten noch ziemlich gut, da taugte noch normales Kopierpapier als Vorlage bei mäßigen Ansprüchen. Heutige Drucker sind aber so dermaßen auf Sparsamkeit getrimmt, daß man selbst auf Folien nur lausigen Kontrast bekommt (gegen's Fenster gehalten kann man durch die "schwarzen" Flächen nach draußen sehen), entsprechend kritisch ist die Belichtungszeit. Zwischen ausgefransten/unterbrochenen Leiterbahnen einerseits und mechanische Nacharbeit erfordernden Kupferbrücken andererseits ist es nur eine Gratwanderung. Macht dann leider keinen Spaß mehr.
Maximilian F. schrieb: > mit röhren von Gesichtsbräuner Ich hätte noch Röhren mit 100 Watt anzubieten als Sperrgut, falls jemand ein großes Gesicht hätte. mfg
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Die Vorlagen habe ich mit Lithfilm und Lithentwickler erstellt. Gevalith O81p hieß der Film. Der war schwärzer als Laserdrucker auf Folie. Beitrag "Re: ELV Journal 2/97 o. 3/97 + 6/98 (Platinenfolien für Nachbau) gesucht"
Wenn man das belichten von Leiterplatten nicht als Projekt sieht, tut es eine Osram Vitalux als Hängelampe mit Keramikfassung bei 40cm Abstand am billigten, recht zuverlässig gleichmäßig und am schnellsten.
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Herbert Z. schrieb: > tut es > eine Osram Vitalux als Hängelampe mit Keramikfassung bei 40cm Abstand am > billigten, recht zuverlässig gleichmäßig und am schnellsten. Hmm, ich weiß nicht so recht: Die Osram Birne kostet 60€ neu, einen Gesichtsbräuner bekommt man wenig benutzt für 30€. https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/philips-gesichtsbraeuner-hb-172-solarium-facial/3435516404-224-9224 Ich bin jedenfalls froh einen alten Gesichtsbräuner zu haben anstelle der heißen Hängelampe mit der ich als Jugendlicher rumgebastelt habe.
Thomas F. schrieb: > Die Osram Birne kostet 60€ neu, einen Gesichtsbräuner bekommt man wenig > benutzt für 30€. 45€, wenn man ein wenig rumschaut. Für 2 € bekommst du in China eine fertige Leiterplatte mit Lötstop und verzinnt. Ich belichte keine mehr selber!
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Es geht nichts verloren, ich hatte sogar das Versandtütchen noch im Keller liegen. Im Jahr 2006 laut Aufdruck gekauft. Die Daten der UV-LEDs stehen drauf. Wellenlänge 400-405 nm, 1000-2000 mcd, Durchlassspannung 3,2-3,4V. Ich habe es wohl über einen Kollegen mitbestellt, der Händler saß in Dessau.
Herbert Z. schrieb: > Für 2 € bekommst du in China eine fertige Leiterplatte mit Lötstop und > verzinnt. Dafür muß man dann einige Tage auf die LPs warten...
Variante 1 - LP-Belichter: 275 µW/cm² in 5cm über Glasplatte Variante 2 – China: 1300 µW/cm² in 5cm über Array Variante 3 – Osram UV-Strahler Ultra Vitalux 300W E27: 4100µW/cm² in 50cm über Lampe Variante 4 – 9 x 3W UV-LED (365nm): 7200 µW/cm² in 10cm über Array Als Plexiglas ist PLEXIGLAS® GS, Farblos 2458, bzw. Farblos 2458 SC geeignet. Das hat für 365nm eine sehr hohe Transmission (ca. 95%). Gemessen wurde alles mit einem UV-Energy-Meter mit einem Messbereich von 290nm – 390nm (Peak 310nm) und einem Messwinkel von 100 Grad. Es lohnt sich also ein Eigenbau von 9 x 3W UV-LED als Array.
Wozu PMMA? Einfaches Fensterglas ist im relevanten Bereich mehr als ausreichend durchlässig.
Joe G. schrieb: > Das hat für 365nm eine sehr hohe Transmission (ca. 95%). Für die 5% Verlust kann das Plexiglas nichts. Das liegt an der Fehlanpassung zur Luft. Die werden reflektiert.
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Peter N. schrieb: > Herbert Z. schrieb: >> Für 2 € bekommst du in China eine fertige Leiterplatte mit Lötstop und >> verzinnt. > Dafür muß man dann einige Tage auf die LPs warten... Ja und? Die Wartezeit kann man doch sinnvoll nutzen. Das Problem heutzutage ist das Erstellen einer wirklich lichtdichten Vorlage, der Johannes hat es hier Beitrag "Re: Fotoplatinen Beleuchten welche Röhren" korrekt dargestellt. Am Ende hat man oftmals wegen der mangelhaften Vorlage viel Nacharbeit (wie von Johannes beschrieben: Haarrisse, ausgefranste Strukturen etc.). Schlimmstenfalls war die ganze Arbeit umsonst und man muß es noch einmal machen. Richtige Fummelei wird es, wenn es 2-lagig wird. Die Überdeckung beider Lagen gelingt auch nicht immer perfekt. Eine qualitativ hochwertige PCB mit Durchkontaktierung, Lötstop und Bestückungsdruck hat man dann aber immer noch nicht und am Ende ist es nicht unbedingt günstiger. Bei den Preisen die heutzutage vom Chinamann aufgerufen werden, lohnt der Aufwand es selbst zu machen einfach nicht mehr. Natürlich war man stolz, wenn man eine komplett selbstgefertigte PCB vorweisen konnte. Seinerzeit ging es ja auch gar nicht anders. Mittlerweile sind diese Zeiten aber vorbei und ich weine ihnen keine Träne hinterher.
Hans schrieb: > Eine qualitativ hochwertige PCB mit Durchkontaktierung, Lötstop und > Bestückungsdruck hat man dann aber immer noch nicht Braucht man ja oft auch nicht, die Hälfte der industriellen Platinen sind simpler einseitiger Kram Trägerplatinen, Netzteile, Verteiler, ist privat meist sogar noch anspruchsloser.
Michael B. schrieb: > Braucht man ja oft auch nicht, die Hälfte der industriellen Platinen > sind simpler einseitiger Kram Trägerplatinen, Netzteile, Verteiler, ist > privat meist sogar noch anspruchsloser. Zeig mal deine fertigen Projekte...;-)
Michael B. schrieb: > Braucht man ja oft auch nicht, die Hälfte der industriellen Platinen > sind simpler einseitiger Kram Trägerplatinen, Netzteile, Verteiler, ist > privat meist sogar noch anspruchsloser. Kommt halt stark darauf an, was man privat so macht. Aber ich denke, die wenigsten werden im Hobby maximal kosteneffiziente Massenware wie Schaltnetzteile und Trägerplatinen designen und herstellen, wo jeder Cent Ersparnis an der Leiterplatte ausschlaggebend ist (und dafür aber auch sehr viel Hirnschmalz in das einlagige Layout gesteckt werden muß, damit dieses überhaupt brauchbar wird). Die überwiegende Mehrheit macht (vermutlich) eher Einzelexemplare bis Kleinstserien, und möchte dafür zwei-, vier- oder gar sechslagige Platinen, weil damit das Layouten wesentlich einfacher und schneller geht, bei gleichzeitig viel besseren elektrischen Eigenschaften. Und die Kosten dafür sind letztendlich auch nicht größer als bei Selbstherstellung, eher im Gegenteil, wenn man Ätzmittel, dessen Entsorgung, Werkzeug und Bohrer etc. (von der Arbeitszeit mal ganz abgesehen) mit einrechnet. Der einzige verbliebene objektive Vorteil der Selbstherstellung ist, daß (die nötige Routine und Ausstattung vorausgesetzt) die Wartezeit auf die Lieferung entfällt und man noch am selben Tag des Designs seine Platine fertig haben kann. Dem stehen aber eben die verschiedenen gravierenden Nachteile gegenüber.
Michael B. schrieb: > Braucht man ja oft auch nicht, die Hälfte der industriellen Platinen > sind simpler einseitiger Kram Trägerplatinen, Netzteile, Verteiler, ist > privat meist sogar noch anspruchsloser. Wieviele Netzteile baust Du so pro Jahr? Separate Netzteile baue ich mittlerweile sehr selten. Mittlerweile kommen da meist Steckernetzteile zum Einsatz. Auf der Platine mit der Schaltung ist dann meist nur noch ein Festspannungsregler drauf der aus der eingespeisten Spannung die passende Spannung für die Schaltung macht. Trägerplatinen mache ich auch nicht so arg viele. Derzeit habe ich 2 Projekte am Laufen, wo ich mit Trägerplatinen arbeite. Ein Beispiel, mein Analogrechnerprojekt, habe ich mal als Bild angehangen. Selbst diese recht einfache Trägerplatine ist zweilagig weil es sonst zu unnötig langen und verwinkelten Leiterzügen für den Kopfsteckverbinder kommt. Die zweite Platine könnte man auch als Trägerplatine bezeichnen - da wird ein PSoC4-Modul aufgesteckt - ist auch zweilagig, weil man so einfach eine bessere Leiterzugführung hin bekommt, ohne das man Verrenkungen machen muß. Die meisten meiner Platinen mache ich mittlerweile zweilagig. Die Leiterzugführung ist am Ende einfach übersichtlicher und geradliniger. 2 Lagen kosten auch nicht mehr als eine Lage. Die Zeiten wo die industriellen Platinen einseitig mit tausenden von Lötbrücken waren sind auch schon lange vorbei. Heutzutage macht auch die Industrie mindestens zweilagig. Das Bestücken der vielen Lötbrücken ist viel zu aufwändig und bei den mittlerweile meist eingesetzten SMD-Bauteilen auch nicht mehr so ganz zeitgemäß.
Johannes F. schrieb: > Der einzige verbliebene objektive Vorteil der Selbstherstellung ist, daß > (die nötige Routine und Ausstattung vorausgesetzt) die Wartezeit auf die > Lieferung entfällt und man noch am selben Tag des Designs seine Platine > fertig haben kann. Dem stehen aber eben die verschiedenen gravierenden > Nachteile gegenüber. Mit seiner Einschätzung hat der Johannes völlig recht. Die wenigsten Projekte müssen bei mir sofort und gleich fertig werden. Geht oftmals schon gar nicht, weil verschiedene Teile erst beschafft werden müssen oder die Mechanik bremst das Ganze aus. Ich versuche mittlerweile die Projekte etwas zu bündeln. Dadurch sinken die Versandkosten für die einzelne Leiterplatte. Die Wartezeit auf Selbige läßt prima verkürzen, indem man derweil die nötigen mechanischen Arbeiten macht, Dokumentationen zum Projekt macht bzw. die vielen anderen tausend kleinen Dinge tut, die für so ein Projekt nötig sind.
Thomas F. schrieb: >> eine Osram Vitalux als Hängelampe mit Keramikfassung bei 40cm Abstand am >> billigten, recht zuverlässig gleichmäßig und am schnellsten. > Hmm, ich weiß nicht so recht: > Die Osram Birne kostet 60€ neu, Dafür erzeugt sie jede Menge Wärme, die man mit Leuchtstoffröhren kaum hat. Thomas F. schrieb: > einen Gesichtsbräuner bekommt man wenig benutzt für 30€. Birnen und Äpfel - neu gegen Gebrauchtmarkt. Hans schrieb: > Trägerplatinen mache ich auch nicht so arg viele. Deine nichtssagenden mäßigen Bilder haben mit dem Thema "Fotoplatinen belichten" genau was zu tun? Hans schrieb: > .. Leiterplatte. > Die Wartezeit auf Selbige läßt prima verkürzen, indem man .. das Forum mit unpassendem Zeug zumüllt.
Hans schrieb: > Das Problem heutzutage ist das Erstellen einer wirklich lichtdichten > Vorlage, der Johannes hat es hier > Beitrag "Re: Fotoplatinen Beleuchten welche Röhren" korrekt > dargestellt. Nö, daß ist auch heute kein Problem. > Am Ende hat man oftmals wegen der mangelhaften Vorlage viel Nacharbeit > (wie von Johannes beschrieben: Haarrisse, ausgefranste Strukturen etc.). > Schlimmstenfalls war die ganze Arbeit umsonst und man muß es noch einmal > machen. Richtige Fummelei wird es, wenn es 2-lagig wird. Die Überdeckung > beider Lagen gelingt auch nicht immer perfekt. Ach Unsinn, man muß halt 1x den richtigen Workflow finden, dann geht das reproduzierbar und qualitativ gut. Was wirklich gegen selbst Belichten, Entwickeln und Ätzen spricht, ist der Zeitaufwand.
Manfred P. schrieb: > Thomas F. schrieb: >>> eine Osram Vitalux als Hängelampe mit Keramikfassung bei 40cm Abstand am >>> billigten, recht zuverlässig gleichmäßig und am schnellsten. >> Hmm, ich weiß nicht so recht: >> Die Osram Birne kostet 60€ neu, > > Dafür erzeugt sie jede Menge Wärme, die man mit Leuchtstoffröhren kaum > hat. Die 5W für ne Minute Belichtungszeit machen sicher niemanden arm.
Wir reden hier vom Stand der Technik Anno Dunnemals. Das wird heute immer noch funktionieren (wenn man das Material noch beschaffen kann). Aber wird hatten einen technischen Fortschritt, und der bedeutet heute eben, dass man seine Eagle- oder Kicad-Datei an einen chinesischen Dienstleister schickt und ein paar Tage später seine fertigen Platinen bekommt, gebohrt und mit Bestückungsdruck. Ich bevorzuge (wie an meinen Fotos oben zu sehen ist) wenn möglich einen Aufbau auf Lochrastermaterial, selbst bestückt und Einzelfertigung. Billiger ist das wahrscheinlich nicht. Und heutige Bestückungsdichten erreicht man so auch nicht.
Michael L. schrieb: > Hans schrieb: >> Das Problem heutzutage ist das Erstellen einer wirklich lichtdichten >> Vorlage, der Johannes hat es hier >> Beitrag "Re: Fotoplatinen Beleuchten welche Röhren" korrekt >> dargestellt. > > Nö, daß ist auch heute kein Problem. Und das geeignete Mittel dafür bleibt dein Geheimnis? Michael L. schrieb: > Was wirklich gegen selbst Belichten, Entwickeln und Ätzen spricht, ist > der Zeitaufwand. Und die deutlich höheren Kosten, und die geringere erreichbare Strukturfeinheit sowie fehlende Extras. Das wurde jetzt auch alles schon zum x-ten Mal gesagt, nur noch nicht von jedem ... Christoph db1uq K. schrieb: > (wenn man das Material noch beschaffen kann) Guter Punkt. Fraglich ist auch, wie lange es Bungard u.ä. überhaupt noch gibt. Die Nachfrage nach Photo-Basismaterial dürfte seit Jahren ins Bodenlose sinken. Ja, man kann den Photolack auch selbst aufsprühen, aber dann hat man noch einen Produktionsschritt inkl. Fehlerquellen (Dicke, Gleichmäßigkeit) mehr, und ob es geeigneten Photolack auch noch "ewig" zu kaufen gibt?
Christoph db1uq K. schrieb: > Aber wird hatten einen technischen Fortschritt, und der bedeutet heute > eben, dass man seine Eagle- oder Kicad-Datei an einen chinesischen > Dienstleister schickt und ein paar Tage später seine fertigen Platinen > bekommt, gebohrt und mit Bestückungsdruck. Keine Frage, so ist es. Aber danach hat der TE nicht gefragt.
Manfred P. schrieb: > Deine nichtssagenden mäßigen Bilder haben mit dem Thema "Fotoplatinen > belichten" genau was zu tun? Typischer Fall von " der Puckelfred konnte mal wieder die Finger nicht still halten. Gegenfrage was hat Dein Beitrag mit dem Thema "Fotoplatinen belichten" zu tun? Würde mal sagen Null Komma Nichts. Christoph db1uq K. schrieb: > Ich bevorzuge (wie an meinen Fotos oben zu sehen ist) wenn möglich einen > Aufbau auf Lochrastermaterial, selbst bestückt und Einzelfertigung. > Billiger ist das wahrscheinlich nicht. Und heutige Bestückungsdichten > erreicht man so auch nicht. Das mache ich auch bei Sachen wo es mal schnell gehen soll. Leider geht es eben auch nicht so flott wie man es sich wünschen würde, wenn man das halbwegs ordentlich machen will. Auch eine Uniplatte kann ordentlich aussehen wenn man sich Mühe gibt. Billiger ist es am Ende definitiv nicht. Allein der Preis der Uniplatte ist schon höher als das was der Chinamann für die fertige Leiterplatte verlangt. Dennoch gibt es Sachen, wo eine Uniplatte durchaus angesagt ist und auch sinnvoll ist.
Beitrag #8062558 wurde vom Autor gelöscht.
Hans schrieb: > Allein der Preis der Uniplatte ist schon höher als das was der Chinamann > für die fertige Leiterplatte verlangt. Die Uniplatinen designst du dir genau einmal und der Chinamann verlangt dafür nicht mehr, als für zum Projekt passend gefertigte Leiterplatten.
Johannes F. schrieb: > und ob es geeigneten Photolack auch noch > "ewig" zu kaufen gibt? Da gäbe es noch die Möglichkeit, den "Abdecklack" gleich als Layout per Resindrucker auf die blanke Kupferplatine zu drucken...
Johannes F. schrieb: > Die überwiegende Mehrheit macht (vermutlich) eher Einzelexemplare bis > Kleinstserien, und möchte dafür zwei-, vier- oder gar sechslagige > Platinen, LOL. Gib zu, du machst nix. Noch nie. Nur Dampfplauderei. Johannes F. schrieb: > Der einzige verbliebene objektive Vorteil der Selbstherstellung ist, die Wartezeit Also mir fällt vor allem immer wieder auf, wie teuer industrielle Platinen ab einer bestimmten Grösse (jenseits der 10x10) werden. So 26cm lange (und nur 1cm breite) LED Träger mit Konstantstromregler, oder 16x22 gehäusebodengrosse Trägerplatine die ein paar fertige Module (uC, RS485, step down, LCD) miteinander verbindet und trägt, oder Tastaturträger die sogar 48cm breit sind. Und die Verdrahtung ist simpel also reicht einseitig. Manchmal kann man sie sogar mit dem Edding malen. Ist ja ein Einzelstück. Das reicht auch für Printtrafo, Gleichrichter, Siebelko und Regler oder den step up Schaltregler oder den NE555 Blinker oder den Audioverstärker. Leider muss man nicht nur die Fertigmodule aus China beziehen, sondern auch die Rohplatinen, denn Basismaterial ist in Deutschland verboten teuer. Aber wer eh in China einkauft, kriegt auch das hin.
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Peter N. schrieb: > Resindrucker Hast du mal einen Link auf ein Angebot... (wahrscheinlich meinst du resist, aber das machts nicht besser, die Ahnungslosigkeit überwiegt)
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Michael B. schrieb: > wahrscheinlich meinst du resist https://de.wikipedia.org/wiki/Harz_(Material)#Verarbeitung_und_Verwendung "resin" bedeutet auch Harz
Allgemein ist mit "Resin" die unter UV-Licht aushärtende Flüssigkeit gemeint, die in 3D-Resindruckern verwendet wird.
Christoph db1uq K. schrieb: > "resin" bedeutet auch Harz Mir ist klar was es bedeutet, schön dass du es auch rausgefunden hast, aber du wolltest sicherlich resist drucken, Ätzresist, das tunlichst kein (Epoxyd)harz ist sondern nach dem ätzen wieder abgelöst/aufgelöst werden kann damit man pads verlöten kann. Der Lötstop darf dann aus resin (wie die Platine) sein, denn der soll lötfest werden..
Michael B. schrieb: > schön dass du es auch rausgefunden hast Schade eigentlich, das wäre eine einfache Erklärung gewesen. "Explanations exist; they have existed for all time; there is always a well-known solution to every human problem — neat, plausible, and wrong." https://en.wikiquote.org/wiki/H._L._Mencken#1910s
Michael B. schrieb: > So 26cm lange (und nur 1cm breite) LED Träger mit Konstantstromregler, > oder 16x22 gehäusebodengrosse Trägerplatine die ein paar fertige Module > (uC, RS485, step down, LCD) miteinander verbindet und trägt, oder > Tastaturträger die sogar 48cm breit sind. Und die Verdrahtung ist simpel > also reicht einseitig. Manchmal kann man sie sogar mit dem Edding malen. > Ist ja ein Einzelstück. Sowas kann man tatsächlich auch mit Lochrasterplatinen machen, dafür muß ich mir den ganzen Aufwand mit Entwickeln, Ätzen, Bohren etc. nicht antun, und spare demgegenüber auch noch reichlich Zeit und Geld. Michael B. schrieb: > sondern > auch die Rohplatinen, denn Basismaterial ist in Deutschland verboten > teuer. Aber wer eh in China einkauft, kriegt auch das hin. Ja genau, nur daß ich dann halt gleich die fertigen doppelseitig durchkontaktierten Platinen in Industriequalität in China bestelle, und nicht das Basismaterial, was ich erst noch aufwendig bearbeiten muß. Deine "Argumentation" ist schwach, du widersprichst dir selber. Die Fakten sprechen eindeutig gegen das Selbst-Ätzen. Wem es so viel Spaß macht, der kann es ja machen, aber zu behaupten, es würde sich irgendwie lohnen oder objektive Vorteile haben, ist einfach lächerlich.
Johannes F. schrieb: > Sowas kann man tatsächlich auch mit Lochrasterplatinen machen Klar. Macht besonders viel Spass bei 20 davon. Johannes F. schrieb: > nur daß ich dann halt gleich die fertigen doppelseitig > durchkontaktierten Platinen in Industriequalität in China bestelle, und > nicht das Basismaterial, was ich erst noch aufwendig bearbeiten muß Uberraschenderweise kann ich das Basismaterial bereits weit vor dem Zeitpunkt (mit)bestellen, an dem ich die Schaltung designe, und du erst danach. Johannes F. schrieb: > Deine "Argumentation" ist schwach, du widersprichst dir selber Deine Dummheit ist zu gigantisch.
Michael B. schrieb: > Macht besonders viel Spass bei 20 davon. Und diese 20 Stück brauchst du natürlich unbedingt noch am selben Tag, keinesfalls erst in ein bis zwei Wochen. Stattdessen steckst du x Stunden in das Selbst-Herstellen von 20 dieser Platinen, wo sich bei solchen Mengen JLC erst recht lohnt. Zeit, in der man auch an anderen Projekten weiterarbeiten könnte, am nächsten Design, an der Software, etc. pp. Michael B. schrieb: > Uberraschenderweise kann ich das Basismaterial bereits weit vor dem > Zeitpunkt (mit)bestellen, an dem ich die Schaltung designe, und du erst > danach. Ja, das hatten wir schon. Meines Erachtens nach spielt das halt gerade im Hobby eher keine Rolle, wenn man quasi Pipelining macht, wie oben angedeutet. Wie gesagt, jedem wie ihm beliebt. Wer meint, unbedingt viel Zeit und Geld mit Chemie, Säge und Bohrer rumbringen zu müssen, der soll das tun. Die Wirtschaftlichkeit ist aber mindestens fraglich und die erreichbaren Resultate (einseitig, geringe Strukturfeinheit, Toleranzen, etc.) sind technisch seit Jahrzehnten überholt, wenn sie überhaupt brauchbar sind.
Johannes F. schrieb: > Die Wirtschaftlichkeit ist aber mindestens fraglich und die erreichbaren > Resultate (einseitig, geringe Strukturfeinheit, Toleranzen, etc.) sind > technisch seit Jahrzehnten überholt, wenn sie überhaupt brauchbar sind. Da gebe ich Dir recht. Dehalb habe ich noch einen Belichter gegen geringe €50,-- an Selbstabholer abzugeben. HolgerR
Holger R. schrieb: > Da gebe ich Dir recht Ich ihm nicht. Seine Argumentation ist: ein Spaten ist überholt, es gibt heute Minibagger. Aber ich rufe einfach den Galabau an und die machen das dann fur mich. Wer heute noch einen Spaten kauft ist blöd, damit kann man gar nicht den ganzen Rasen umbuddeln. Es ist halt einfach so, dass oftmals die einfache Platine AUSREICHEND ist.
Michael B. schrieb: > Seine Argumentation ist: ein Spaten ist überholt, es gibt heute > Minibagger. Aber ich rufe einfach den Galabau an und die machen das dann > fur mich. Der Vergleich hinkt nicht nur, der hat nicht mal Beine. Michael B. schrieb: > Wer heute noch einen Spaten kauft ist blöd, damit kann man gar nicht den > ganzen Rasen umbuddeln. Ich habe hier niemanden als blöd oder dumm beleidigt, im Gegensatz zu dir. Da dir die sachlichen Argumente fehlen, greifst du leider zu primitiven Mitteln... Michael B. schrieb: > Es ist halt einfach so, dass oftmals die einfache Platine AUSREICHEND > ist. Bei dir scheinbar. Ich wage aber mal die These, daß der überwiegende Teil der heutigen Elektronik-Hobbyisten (zumal in einem /Mikrocontroller/-Forum) sich nicht mehr hauptsächlich auf THT beschränkt. Das "oftmals" ist da eher durch "selten" zu ersetzen.
Johannes F. schrieb: > Bei dir scheinbar. Genau. Bei mir ist das so. Und weil ich das weiss, gestehe ich das auch anderen zu. Du hingegen hast einen StandPUNKT der so gross ist wie dein Ego. Nur so und nicht anders darf die Welt sein die du überblickst. Dass andere Leute andere Präferenzen haben kommt in deinem Leben nicht vor. Übrigens hättest du merken können, wenn du dir mein Bild angesehen hättest, dass es durchaus auch SMD gibt wenn das angeraten ist. Und du hättest wissen können, dass THT gut für Handbestuckung geeignet und SMD für Maschinenbestückung ist und dir denken können dass Hobbyisten wohl meist per Hand bestücken. Man sieht an deinem nicht-Wissen vor allem dass du keine Praxiserfahrung hast.
Michael B. schrieb: > Dass andere Leute andere Präferenzen haben kommt in deinem Leben nicht > vor. Was für ein Käse. Ich habe oft genug geschrieben, daß jeder doch seine Platinen selber ätzen soll, wenn er das will. Habe ich früher(tm) in meiner Jugend auch gemacht, erst mit FeCl3 und später Na2S2O8, und mich mit Eisenflecken, Chlorgeruch, herumstehenden Chemikalienresten, zwei mangelhaften Ätzküvetten, Bohrerverschleiß etc. pp. herumgeärgert. Zum Teil hat es auch Spaß gemacht, aber insgesamt war es doch eher unbefriedigend, bei dem ganzen Aufwand am Ende doch nur bestenfalls mäßige und gerade so brauchbare Platinen zu erhalten. Daher kann ich heute dankend darauf verzichten. Michael B. schrieb: > Übrigens hättest du merken können, wenn du dir mein Bild angesehen > hättest, dass es durchaus auch SMD gibt Naja, große LEDs und Hühnerfutter halt. Wenn ich hier von SMD schreibe, meine ich eher feinere Dinge wie TQFP oder QFN. Michael B. schrieb: > Und du hättest wissen können, dass THT gut für Handbestuckung geeignet > und SMD für Maschinenbestückung ist Jaja, klar, es ist natürlich streng verboten, SMD von Hand zu bestücken. Wie man auch hier im Forum sehen kann, macht das absolut niemand. Michael B. schrieb: > Man sieht an deinem nicht-Wissen vor allem dass du keine Praxiserfahrung > hast. Und an deinen Äußerungen sieht man, daß du technologisch in den 90er-Jahren hängen geblieben bist.
Johannes F. schrieb: > Und an deinen Äußerungen sieht man, daß du technologisch in den > 90er-Jahren hängen geblieben bist. Genau so wie meine Finger, die sind seit dem 90ern nicht geschrumpft. Die taugen nach wie vor nicht für 0201. Johannes F. schrieb: > gerade so brauchbare Platinen zu erhalten. Daher kann ich heute dankend > darauf verzichten Mir ist klar dass du keine brauchbaren Platinen brauchst. Zum Dampfplaudern reicht Vaporware. Johannes F. schrieb: > herumgeärgert Ts ts, dass der grösste Hecht hier das nicht im Griff hat.
Michael B. schrieb: > Die taugen nach wie vor nicht für 0201. Hat auch keiner verlangt. Mir reichte bisher immer 0805. Michael B. schrieb: > Mir ist klar dass du keine brauchbaren Platinen brauchst. Zum > Dampfplaudern reicht Vaporware. Michael B. schrieb: > Ts ts, dass der grösste Hecht hier das nicht im Griff hat. Mehr als sinnlose Provokation kommt hier wohl nicht mehr von dir. Mach halt weiter deine NE555-Platinen, wenn es dich glücklich macht.
Ich werde diese Woche mit gezielten Experimenten zur Laser-Direktbelichtung beginnen. Dazu hab ich einen kleinen Desktop-Laser-Marker (xy-Galvo-Prinzip) "Longer" mit 6W Blau per USB am Mac. Software: Lightburn. Designquelle: LibrePCB. Das Vorhaben: Kleine (max. 80x80mm, in Realität 12x52mm) einseitige Platinen für SMD (Sensoren plus MC) herzustellen. Das Prinzip: Das einseitige Platinenmaterial wird mit schwarzem Acryl einesprüht, der Laser brennt es an den Stellen weg, wo geäzt werden soll. Vor ca. 4 Wochen hab ich mal schnell einen Test gemacht, der sah recht hoffnungsvoll aus. Leider hatte ich bis jetzt keine Zeit, z.B. die Laser-Leistung, die Geschwndigkeit und die Anzahl der Durchläufe samt Äztests optimal auf einander abzustimmen, das passiert in der kommenden Woche ... Ich werde berichten.
Frank E. schrieb: > Ich werde berichten. bin sehr gespannt drauf! Mein Plan, Toner per Laser aufzuschmelzen war schon ganz kurz nach dem Start wieder verworfen... Zum Glück noch vor der riesigen Schweinerei!
Michael L. schrieb: > Was wirklich gegen selbst Belichten, Entwickeln und Ätzen spricht, ist > der Zeitaufwand. Für diejenigen, die Leiterplatten als Hobby entwickeln und selbst herstellen wollen, ist der notwendige Zeitaufwand zweitrangig. Wer natürlich viele Leiterplatten mit gleicher Schaltung benötigt und dies als Belastung empfindet, der muss sich natürlich nicht mit eigener Herstellung plagen. Für mich ist es ein Hobby und deshalb stelle ich meine Leiterplatten durch Belichten, Entwickeln und Ätzen selbst her. Die max. Größe der Leiterplatten ist bei mir 160 x 100mm. Verwendet wird ein Laserdrucker, welcher die Leiterplattenmuster auf Pergamentpapier ausdruckt. Anschließend wird noch mit Tonerverdichter gearbeitet, um scharfkantige Leiterzüge zu erzeugen.
Wolle G. schrieb: > Für diejenigen, die Leiterplatten als Hobby entwickeln und selbst > herstellen wollen, ist der notwendige Zeitaufwand zweitrangig. Klar, wenn man so viel Spaß daran hat. Für viele dürfte das heute jedoch eher nur ein untergeordneter Aspekt des Hobbys "Elektronik" sein. Wolle G. schrieb: > Für mich ist es ein Hobby und deshalb stelle ich meine Leiterplatten > durch Belichten, Entwickeln und Ätzen selbst her. Es gibt aber so viele andere Teilgebiete, in denen man sich als Elektronik-"Hobbyist" austoben kann: Schaltungen verstehen und entwerfen, Platinenlayouts entwerfen, Platinen bestücken bzw. löten, und heutzutage nicht zuletzt auch das ganze Mikrocontroller-Software-Gebiet, also sich in Architekturen, Befehlssätze und Peripheriemodule einarbeiten, Datenblätter und fremden Code lesen und verstehen, sich mit SDKs und Toolchains vertraut machen, etc. Darüber hinaus auch noch elektrotechnische, mathematische und physikalische Grundlagen vertiefen. Für mich persönlich bieten sich da schon viel mehr Möglichkeiten, als ich überhaupt Zeit aufbringen kann, sodaß ich sehr froh bin, das für mich persönlich entbehrliche Selbstherstellen von Platinen einsparen und die sonst dafür benötigten Stunden gewinnbringender nutzen zu können. Wie gesagt, wenn es um's Hobby geht, darf und soll natürlich jeder seine eigenen Schwerpunkte setzen. Das o.g. daher nur mal als meine persönliche Sichtweise.
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