Forum: Platinen Fotoplatinen Beleuchten welche Röhren


von Maximilian F. (maxf333)


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Hallo alle zusammen ich möchte gerne eine Fotoplatine Beleuchten und 
habe auch oft gehört das dies mit röhren von Gesichtsbräuner möglich 
wäre. Hat schon jemand Erfahrung damit? Welche Röhren wären gut? Vielen 
Dank vorerst.
: Verschoben durch Moderator
von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Maximilian F. schrieb:
> Welche Röhren wären gut?

Die, die mit der Wellenlänge der photosensitiven Beschichtung 
zusammenpassen.
von Michael B. (laberkopp)


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Maximilian F. schrieb:
> das dies mit röhren von Gesichtsbräuner möglich wäre.

Ja

> Hat schon jemand
> Erfahrung damit? Welche Röhren wären gut

Die mit 350-370nm Wellenlänge, also F4W T5 BL350 oder BLB350.

Können an Elektronik einer 5W Energiesparleuchte (die auch immer 
seltener werden) oder die Schaltung einer Leuchtstoff KFZ Bastel Leuchte 
(bei der das Zuleitungskabel ein Vorwiderstand ist) oder eben die 
Schaltung eines Gesichtsbräuners, da ist auch gleich ein Timer drin.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.6
von Joachim B. (jar)


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Vor 54 Jahren nahm ich Krypton 40W E27 für Fotoplatinen
von H. H. (hhinz)


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Joachim B. schrieb:
> Vor 54 Jahren nahm ich Krypton 40W E27 für Fotoplatinen

Und heute könnte man UV-LEDs nehmen, die muss man nicht aus dem Museum 
entwenden.
von Stephan S. (uxdx)


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UV-A Lampe
von Gunnar F. (gufi36)


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Maximilian F. schrieb:
> habe auch oft gehört das dies mit röhren von Gesichtsbräuner möglich
> wäre.

ich habe das früher mit so einem 250W HID-Brenner aus einem Solarien-GB 
gemacht. Allerdings mit einer Lochblende davor D etwa 1cm. Das gab eine 
fast punktförmige UV-Quelle ausreichender Intensität. Wimre 
Belichtungszeit 90s.
von Joachim B. (jar)


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H. H. schrieb:
> Und heute könnte man UV-LEDs

man kann sich auch einen Knopf an die Wange nähen und ein Klavier 
ranhängen um zu merken wie schwer Musik ist.
Einfacher als UV-Leds passend zu beschalten ist nun mal eine Krypton in 
E27 Fassung zu schrauben, aber so kennt man dich du mußt ja immer 
widersprechen oder pöbeln.
von Hans W. (hanswieland)


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Osram Nitraphot
von H. H. (hhinz)


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Hans W. schrieb:
> Osram Nitraphot

Gibts halt auch nur noch im Museum.
von H. H. (hhinz)


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Joachim B. schrieb:
> aber so kennt man dich du mußt ja immer
> widersprechen oder pöbeln.

Paranoia.
von Joachim B. (jar)


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H. H. schrieb:
> Paranoia.

dem würde ja nur stimmen wenn du Schaltungsvorschläge und Bezugsquellen 
genannt hättest, aber so gilt nur weil es Paranoia gibt heißt es nicht 
daß man nicht verfolgt wird.
von Herbert Z. (herbertz)


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Hans W. schrieb:
> Osram Nitraphot

Osram Ultra Vitalux 300 Watt und Hängefassung aus Keramik.
War lange Zeit eine zuverlässige gleichmäßige Sache bei 40cm Abstand.
Jetzt lasse ich meine Platinen fertigen, jetzt gehen auch mehrlagige und 
die spottbillig.
Die Nitraphot hatte ein thermisches Problem und die reale Brenndauer war 
sehr gering, unter 5 Stunden. Genau weiß ich es nicht mehr.
: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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H. H. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> Osram Nitraphot
>
> Gibts halt auch nur noch im Museum.

UV-A Lampen gibt es heute auch noch ausserhalb von Museen zu bezahlbaren 
Preisen, halt nicht gerade Nitraphot

z.B. im Gastro-Bereich
https://www.ebay.de/itm/204648629179
https://www.ebay.de/itm/204226262257
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Alle Leuchtmittel, die irgenwas mit Desinfektion zu tun haben, sollten 
prinzipiell geeignet sein - z.B. wie gerade erwähnt, aus dem Gastro-B
ereich oder von Medizintechnik.

Man müsste mal recherchieren, welche Wellenlänge Lichtquellen zum 
Nachhärten von Resin-3D-Drucken oder im Nagelstudio haben - sollte auch 
ungefähr passen.
von H. H. (hhinz)


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Frank E. schrieb:
> Alle Leuchtmittel, die irgenwas mit Desinfektion zu tun haben,
> sollten
> prinzipiell geeignet sein - z.B. wie gerade erwähnt, aus dem Gastro-B
> ereich oder von Medizintechnik.

Zu kurzwellig.


> Man müsste mal recherchieren, welche Wellenlänge Lichtquellen zum
> Nachhärten von Resin-3D-Drucken oder im Nagelstudio haben - sollte auch
> ungefähr passen.

Die passen, und sind heute meist UV-LEDs.
von Gerhard H. (ghf)


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Früher hatte ich DR.Müller's Solettina, und als die keinen Lichtbogen
mehr hinbekommen hatte, hab' ich im Blödmarkt/Saturn einen Gesichts-
bräuner gekauft. Billiger und mit weniger Getue bekommt man das nicht
hin.

Belichtungszeit ca 12 Min aus 30 cm Entfernung, inclusive einer
4 mm dicken Glasscheibe, die ein ziemlich starker UV-Abschwächer ist.
Doppelseitige Platinen kann man schön im Durchlicht mit 2 dieser
Glasplatten montieren, so dass oben und unten zusammenpassen.

< 
https://www.flickr.com/photos/137684711@N07/50834544978/in/album-72157720109860238/lightbox/ 
>
von Christoph Z. (rayelec)


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Die Lichtquelle ist eher unwichtig, solange die Vorlage lichtdicht ist! 
Ich hatte früher jeweils mit einem 1kW-Baustrahler und normaler 
Glasplatte belichtet. Hauptsache, die Lichtquelle hat nennenswerte 
Anteile kurzwelligen Lichts (blau). Mmn sind UV-Anteile unter 400nm 
nicht zwingend. Meine Glasplatte hätte davon eh den überwiegenden Teil 
geschluckt.
von Thomas F. (igel)


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Maximilian F. schrieb:
> Hat schon jemand Erfahrung damit?

Ich verwende seit 15 Jahren einen Phillips UVA Bräuner mit 4 Röhren.
Sowas:
https://www.ebay.de/itm/327097418936

Belichtungszeit mit einer 4mm Glasscheibe ist ca. 3 min.
von Peter N. (alv)


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H. H. schrieb:
> Und heute könnte man UV-LEDs nehmen, die muss man nicht aus dem Museum
> entwenden.

Die für Resin liegen bei ca. 405nm. Recht das?

Herbert Z. schrieb:
> Osram Ultra Vitalux 300 Watt und Hängefassung aus Keramik.

Welchen Vorwiderstand nimmt man denn da, wenn der Glühfaden durch ist?
von Michael B. (laberkopp)


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Gerhard H. schrieb:
> Blödmarkt/Saturn einen Gesichts-
> bräuner gekauft. Billiger und mit weniger Getue bekommt man das nicht
> hin

Billiger als Blödmarkt geht immer, z.B. Kleinanzeigen.

Christoph Z. schrieb:
> Die Lichtquelle ist eher unwichtig, solange die Vorlage lichtdicht ist!
> Ich hatte früher jeweils mit einem 1kW-Baustrahler und normaler
> Glasplatte belichtet

Die Lichtquelle ist entscheidend, dein Baustrahler war offenbar uralt so 
aus den 80ern den vorherigen Jahrtausends und hatte noch keinen UV 
Schutz. Spätestens seit den 90ern geht das nämlich nicht mehr. Und heute 
haben Baustrahler LEDs.
von Rudi K. (ykabel)


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"beleuchten" kannst Du mit allem was Licht ausstrahlt, ja nachdem, wie 
hell es sein muss.

Zum "Belichten" wurden ja jede Menge Vorschläge gemacht, jetzt kannst Du 
Dir den passenden zur Erleuchtung aussuchen.
von H. H. (hhinz)


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Peter N. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Und heute könnte man UV-LEDs nehmen, die muss man nicht aus dem Museum
>> entwenden.
>
> Die für Resin liegen bei ca. 405nm. Recht das?

Bestens.
von Herbert Z. (herbertz)


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Peter N. schrieb:
> Welchen Vorwiderstand nimmt man denn da, wenn der Glühfaden durch ist?

Nach ca 1000 Stunden ist die Hersteller Grenze erreicht. Bei ca 5 
Minuten Belichtungszeit kannst du die Anzahl an möglichen Belichtungen 
selber ausrechnen. Du wolltest wohl genial lustig sein?
von Michael L. (nanu)


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Herbert Z. schrieb:
> Nach ca 1000 Stunden ist die Hersteller Grenze erreicht. Bei ca 5
> Minuten Belichtungszeit kannst du die Anzahl an möglichen Belichtungen
> selber ausrechnen.

Ich habe selbst noch eine derweil sicher 30 Jahre alte "Osram Ultra 
Vitalux 300 Watt" im Schrank liegen, belichte aber seit etwa 10 jahren 
nix mehr selbst. Lohnt sich für mich nicht. Aber die Belichtungszeit 
war, bei bedruckter Folie und etwa 30cm Lampenabstand, sicher unter 1 
Minute.
von Herbert Z. (herbertz)


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Michael L. schrieb:
> Lohnt sich für mich nicht. Aber die Belichtungszeit
> war, bei bedruckter Folie und etwa 30cm Lampenabstand, sicher unter 1
> Minute.

Kommt auf einiges drauf an: Was hat man für eine Glasplatte aus welchem 
Glas.
Was hat man für eine Folie... glasklar oder matt.
Nimmt man eine Folie ,oder doppelt man die.
Welchen Abstand zum belichten hat man. 30cm ist weniger als bei mir mit 
40cm. Ich benutzte matte Folien und die doppelt...;-)
von Johannes F. (jofe)



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Maximilian F. schrieb:
> Hallo alle zusammen ich möchte gerne eine Fotoplatine Beleuchten

Ich kann dir einen Platinenbelichter von Isel mit vier UV-A-Röhren 
anbieten (wollte ihn schon länger mal hier anbieten, da ich ihn nicht 
mehr brauche).

Preis: 60 EUR inkl. Versand innerhalb DE. Privatverkauf, keine 
Rücknahme, jegliche Sachmängelhaftung ist soweit wie rechtlich möglich 
ausgeschlossen.

Zudem habe ich auch noch einseitige Fotopositiv-Europlatinen (160 x 100 
mm2) von Bungard übrig, sowie Natriumpersulfat und NaOH. Bei Interesse 
gern PN an mich.
von Peter N. (alv)


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Michael L. schrieb:
> Aber die Belichtungszeit
> war, bei bedruckter Folie und etwa 30cm Lampenabstand, sicher unter 1
> Minute.

Nach einer Minute ist der Quarzbrenner in der Lampe noch gar nicht 
richtig an.
Der powert erst nach ca. 15 min. richtig los...
von Michael L. (nanu)


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Herbert Z. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Lohnt sich für mich nicht. Aber die Belichtungszeit
>> war, bei bedruckter Folie und etwa 30cm Lampenabstand, sicher unter 1
>> Minute.
>
> Kommt auf einiges drauf an: Was hat man für eine Glasplatte aus welchem
> Glas.

Keine Glasplatte, sondern die Folie an den 4 Ecken fixiert. Dann liegt 
die schon plan auf.

> Was hat man für eine Folie... glasklar oder matt.

Klare Folie für den Tintendrucker bzw. den Laserdrucker.

> Nimmt man eine Folie ,oder doppelt man die.

Einfach, wozu sollte ich die doppeln.

> Welchen Abstand zum belichten hat man. 30cm ist weniger als bei mir mit
> 40cm. Ich benutzte matte Folien und die doppelt...;-)

Man kann sich die Arbeit auch unnötig erschweren.
von Johannes F. (jofe)


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Michael L. schrieb:
> Einfach, wozu sollte ich die doppeln.

Früher(TM) hatte ich auch zwei Ausdrucke übereinander gelegt, da der 
Kontrast bei meinem damaligen Drucker sonst nicht ausreichte. Nachteil 
ist natürlich dann eine geringere Kantenschärfe. Trotzdem waren die 
Ergebnisse besser als bei einfacher Vorlage.
von Herbert Z. (herbertz)


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Michael L. schrieb:
> Man kann sich die Arbeit auch unnötig erschweren.


Wenn du meinst... ich hatte immer top Ergebnissen, keine Löcher wo sie 
nicht sein soll...auch keine Durchätzungen von Leiterbahnen ...alles 
pico bello...
Aber jetzt machen das die Chinesen...
: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Ich habe damals per Plotter und Rotring-Tuschestifte auf 
Transparentpapier ("Butterbrotpapier") gezeichnet (max. Leiterbahnbreite 
0,3mm).
von Holger R. (holgerr)


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Johannes F. schrieb:
> Ich kann dir einen Platinenbelichter von Isel mit vier UV-A-Röhren
> anbieten (wollte ihn schon länger mal hier anbieten, da ich ihn nicht
> mehr brauche).
Ich hätte auch einen anzubieten.
50 € Tacken, aber zur Zeit nur Abholung in 21465.
Und eine alte stark gebrauchte Ätzmaschine für 10€ extra gibs dazu.
Die Ätzmaschine hat schon geklebte Scheiben.
1Kg Pulver aus Poland hab ich auch noch.

Wie gesagt, zur Zeit nur für Abholung.

HolgerR
: Bearbeitet durch User
von Maximilian F. (maxf333)


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Danke an alle für die vielen Antworten. Ich persönlich habe noch ein 
Gerät zuhause liegen, habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite 
https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob 
die Röhren für so etwas auch gut sind, Belichtungszeit, Stärke....sonst 
wäre ich doch geneigt die vom Johannes zu erwerben.
von H. H. (hhinz)


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Maximilian F. schrieb:
> Gerät zuhause liegen, habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite
> https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob
> die Röhren für so etwas auch gut sind, Belichtungszeit, Stärke...

Das passt schon. Du musst halt eine Belichtungsreihe machen.
von Michael B. (laberkopp)


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Maximilian F. schrieb:
> habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite
> https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob
> die Röhren für so etwas auch gut sind

Krassomat, 140€ für ein 30€ Ding.

Vermutlich taugen die Röhren

"Vier 15-W-UV-A-Speziallampen"

obwohl sie in den Werbebildchen so gelb aussehen. Schau halt, ob auf den 
Röhre was von 350 oder 370 steht.
von Johannes F. (jofe)


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Maximilian F. schrieb:
> habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite
> https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob
> die Röhren für so etwas auch gut sind,

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ja; die Zweckentfremdung von 
Röhren-Gesichtsbräunern zur Platinenbelichtung ist (bzw. war) sehr 
verbreitet, habe noch nie gelesen, daß irgendein Modell nicht geeignet 
wäre.

Ich hatte früher selbst zwei verschiedene verwendet, einen von Dr. Kern 
und einen von Philips (gebraucht von ebay für je 10 bis 20 Euro). Mit 
Scannerscheibe drauf und die Platinen mit Bücherstapeln beschwert, um 
sie möglichst eben auf die Vorlage zu drücken. Für den eher seltenen 
Gebrauch mit mäßigen Ansprüchen reicht das.
von Johannes F. (jofe)


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Maximilian F. schrieb:
> sonst
> wäre ich doch geneigt die vom Johannes zu erwerben.

Bitte überlege dir bis heute Abend, ob du den Belichter haben möchtest. 
Morgen würde ich ihn ansonsten im Marktforum der Allgemeinheit anbieten.

Wie gesagt, dein Gesichtsbräuner wird höchstwahrscheinlich 
funktionieren, allerdings ist die Mechanik (Fixierung von Glasscheibe, 
Platine und Vorlage) eher bastelmäßige Improvisation, es sei denn, du 
hast entsprechende Möglichkeiten oder schon eine fertige Lösung.

Und eine Belichtungsreihe zur Ermittlung der optimalen Belichtungszeit 
mußt du ohnehin machen.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich habe damals einen UV-Leuchtkasten für doppelseitige Belichtung 
gebaut. Davor hatte ich die übliche Osram Vitalux. Die zwei Holzkästchen 
waren vom Bauhaus, wie gewohnt Plexiglas, das soll weniger UV-dämpfend 
sein als Fensterglas.
Wenn ich recht gezählt habe 396 LEDs. Netzgerät war ein 
Stecker-Schaltnetzteil "Voltcraft SNG-24-48W-A. 24V 2A Wirkungsgrad 
>75%"
https://www.manualslib.com/manual/2799260/Voltcraft-Sng.html?page=9#manual
: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die Vorwiderstände haben br-gr-sw-sw-br, wenn ich das recht decodiere 
180 Ohm +/-1%

https://www.digikey.de/de/resources/conversion-calculators/conversion-calculator-resistor-color-code
"Ohms" wieso nicht gleich Öhmer?
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Die zwei Holzkästchen waren vom Bauhaus, wie gewohnt Plexiglas, das
> soll weniger UV-dämpfend sein als Fensterglas.

Mit "soll sein" hat das wenig zu tun.

Es kommt drauf an, ob der Plexiglastyp UV-durchlässig ist, genauer bei 
der Wellenlänge der Lampe eine ausreichend hohe Transmission besitzt. 
Die Plexiglasarten unterscheiden sich da unten kräftig.

Wie so oft heißt es auch da: RTFM
: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Wäre schön wenn es ein FM gäbe.
https://www.bauhaus.info/search?q=plexiglas%20zuschnitt&onsite_search=true
"Farbe: Farblos (21) Weiß (3)"
Solche Durchlässigkeitskurven finde ich nicht beim Händler.
Wenn ich es bei einem Spezialhändler für optische Gläser suche, wird es 
vermutlich sehr viel teurer.
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Maximilian F. schrieb:
> Danke an alle für die vielen Antworten. Ich persönlich habe noch ein
> Gerät zuhause liegen, habe es damals (vor ca. 5 Jahren) von der Seite
> https://www.gesichtsbraeuner.com/ gekauft und weiß jetzt nicht genau ob
> die Röhren für so etwas auch gut sind, Belichtungszeit, Stärke....sonst
> wäre ich doch geneigt die vom Johannes zu erwerben.

Bei den Preisen die jetzt für Ersatzröhren (z.B. bei Reichelt) 
aufgerufen werden, ist das Angebot von Johannes überlegenswert. Ich 
hatte mir vor Jahren mal die Röhren bei Reichelt bestellt 
("Ersatz-UV-Röhre für UV-Belichter 1") und dann mit der Elektronik aus 
IKEA-ESL 8W verheiratet.

Das Problem mit der UV-durchlässigen Scheibe habe ich mir dadurch 
erspart daß ich in das Gehäuse einfach eine rechteckige Öffnung gemacht 
habe, wo ein Platinen-Belichtungsrahmen von Conrad reinpaßt.

Es sollte hier eigentlich einen Thread von mir geben, mit Bildern und 
allem. Aber ich finde ihn nicht wieder :(
von Gunnar F. (gufi36)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Solche Durchlässigkeitskurven finde ich nicht beim Händler.
> Wenn ich es bei einem Spezialhändler für optische Gläser suche, wird es
> vermutlich sehr viel teurer.

Das trifft ja auf viele "Bastler" zu. Mit meinem oben beschriebenen 
Ansatz 250W HID Brenner hatte ich Leistung im Überfluss, bei einem 
UV-Spektrum bis gut ins UVB herunter. Ich nutzte eine ganz normale dünne 
Glasscheibe und weiß dass die dämpft. Aber auch die Dämpfung ist nicht 
vollkommen und es wurde schon gesagt: Belichtungsversuche braucht es 
sowieso.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Mich wundert das Diagramm "UV-LightTransmission.jpg": Für die 
UV-undurchlässigen  Typen zeit es eine "negative prozentuale 
Durchlässigkeit".
Die Skala in Prozent ist linear von Null bis 100%, aber die Kurven 
fallen unter Null. Das gibt doch zu denken.

Gunnar F. schrieb:
> weiß dass die dämpft
Genauso hatte ich es auch gemeint, man sollte Vorversuche an Teststücken 
machen, dann weiß man etwa wie lange die Belichtung dauern muss.
: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Die Skala in Prozent ist linear von Null bis 100%, aber die Kurven
> fallen unter Null.

In deiner Phantasie.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die vier rechten Kurven schneiden die Nullinie. Das Gemälde hat ein 
Werbegrafiker ohne technischen Sachverstand gezeichnet. Hauptsache bunt.
von Rainer W. (rawi)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Solche Durchlässigkeitskurven finde ich nicht beim Händler.

Die finden sich beim Hersteller und den sollte der Händler angeben 
können.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Für die UV-undurchlässigen Typen zeit es eine "negative prozentuale
> Durchlässigkeit".

Wo?

Christoph db1uq K. schrieb:
> Das Gemälde hat ein Werbegrafiker ohne technischen Sachverstand gezeichnet.

Vielleicht hat er einfach gerundete Daten bekommen, so dass die richtige 
Krümmung nicht mehr aufgelöst wird.
Was interessiert dich überhaupt der Durchgang durch die Nulllinie, wenn 
es um UV-Durchlässigkeit zum Platinenbelichten geht. Da willst du 
wissen, bei welcher Wellenlänge bspw. der Punkt mit 50% Transmission 
liegt und wie steil der Übergang ist.
: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Rainer W. schrieb:
> Was interessiert dich überhaupt der Durchgang durch die Nulllinie,

Da das Diagramm an dieser Stelle bereits mehrfach fehlerhaft ist, muss 
man wohl davon ausgehen, dass der Rest ebenfalls unbrauchbar ist.
von Rainer W. (rawi)


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Nemopuk schrieb:
> Da das Diagramm an dieser Stelle bereits mehrfach fehlerhaft ist, muss
> man wohl davon ausgehen, dass der Rest ebenfalls unbrauchbar ist.

Stefan, du hast die Sache mit der Rundung nicht verstanden.

Um ein Gefühl für die Variabilität verschiedener Plexiglasarten zu 
bekommen, ist die Graphik allemal gut und wenn das Verhalten im Übergang 
zum Sperrbereich genauer interessiert, muss man sowieso zu eine 
logarithmischen Darstellung und einem Absorptionsphotometer mit 
Doppelmonochromator greifen. Das weiß aber kein Photolack zu würdigen - 
Perlen vor die Säue ...
von Gunnar F. (gufi36)


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Rainer W. schrieb:
> so dass die richtige Krümmung nicht mehr aufgelöst wird

dafür haben wir Nachrichtentechniker ja auch die Dezibel erfunden. Da 
sieht das gleich weniger spektakulär aus.
von Rainer W. (rawi)


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Gunnar F. schrieb:
> dafür haben wir Nachrichtentechniker ja auch die Dezibel erfunden. Da
> sieht das gleich weniger spektakulär aus.

Im Fall von Transmissionskurven nützt dir eine einfache logarithmische 
Darstellung nur leider nichts. Bei Transmissionskurven interessiert, je 
nach Anwendung, sowohl der Übergang zu 100% als auch der zu 0%, d.h. 
beide Enden werden dann nichtlinear dargestellt.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die Bildersuche findet fast nur diese winzige Zeichnung, hier eine etwas 
höhere Auflösung:
https://www.beardeddragon.org/threads/con-sub-uv-harmful-to-human-eyes-vision.250911/
Das dritte Diagramm aus "Perry's Chemical Engineers' Handbook"
Hier verlaufen wenigstens die meisten Kurven über Null.

http://www.plasticgenius.com/2011/05/infrared-and-ultraviolet-transmission.html
auch hier wieder Kurven die unter Null fallen. Scheint in der Branche 
üblich zu sein.

Jedenfalls ist "Glass" meistens eher UV-durchlässig als Plexiglas.
von Rainer W. (rawi)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Jedenfalls ist "Glass" meistens eher UV-durchlässig als Plexiglas.

"Meist" ist eine statistische Aussage und nützt dir überhaupt nichts, 
wenn es um ein spezielles Glas/Plexiglas geht. Plexiglas GS 2458 von 
Röhm ist auf jeden Fall gut geeignet, wenn es um Platinenbelichtung 
geht.
: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Man kann die UV-Durchlässigkeit der Glasscheibe mit einem Stück 
fluoreszierenden Papier oder gewissen Plastikobjekten behelfsmässig 
erfassen, indem man es einfach davor und dann dahinter platziert. Wenn 
kein großer Unterschied in der Helligkeit der Fluoreszenz bemerkbar ist, 
müsste es für Belichtung funktionieren.

Als ich mir meinen Belichter baute, erstand ich mir vom Glaser eine 
gewöhnliche 4mm Glasplatte und der Prozess funktioniert mit 7 Röhren 
einwandfrei. M.G. Chemicals oder Negativ-Resist belichtet in unter einer 
Minute korrekt.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Gerhard O. schrieb:
> in unter einer Minute

Ja daher mein Vorschlag mit dem Probestück. Irgendwo am Rand der Platine 
bleibt immer ein unbenutztes Stück übrig, an dem man die Belichtung 
testen kann.
Ich habe auch mit 4mm dickem Glas angefangen und festgestellt, dass es 
funktioniert. Der Kontrastumfang des Platinenmaterials ist sowieso groß, 
das klappt auf jeden Fall irgendwie. Man muss sich schon anstrengen, um 
unter- oder überzubelichten. Es ist ziemlich narrensicher.

Wir sind von logarithmischen Skalen verbildet, hier ist linear normal.
Der Plotter hat unten einen mechanischen Anschlag, daher kommt das 
unstetige Verhalten am Rand (der Knick in der Kurve). Normal wäre ein 
stetiger Kurvenverlauf. Ein Dreckeffekt.
von Johannes F. (jofe)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Der Kontrastumfang des Platinenmaterials ist sowieso groß,
> das klappt auf jeden Fall irgendwie. Man muss sich schon anstrengen, um
> unter- oder überzubelichten. Es ist ziemlich narrensicher.

Das gilt aber nur bei sehr kontraststarker Vorlage mit nahezu 100% 
Deckung, wie man sie früher(TM) in Photogeschäften wohl herstellen 
lassen konnte. Gibt es aber heute nicht mehr.

"Alte" Laserdrucker aus den 90ern deckten noch ziemlich gut, da taugte 
noch normales Kopierpapier als Vorlage bei mäßigen Ansprüchen. Heutige 
Drucker sind aber so dermaßen auf Sparsamkeit getrimmt, daß man selbst 
auf Folien nur lausigen Kontrast bekommt (gegen's Fenster gehalten kann 
man durch die "schwarzen" Flächen nach draußen sehen), entsprechend 
kritisch ist die Belichtungszeit. Zwischen ausgefransten/unterbrochenen 
Leiterbahnen einerseits und mechanische Nacharbeit erfordernden 
Kupferbrücken andererseits ist es nur eine Gratwanderung. Macht dann 
leider keinen Spaß mehr.
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Maximilian F. schrieb:
> mit röhren von Gesichtsbräuner

Ich hätte noch Röhren mit 100 Watt anzubieten als Sperrgut, falls jemand 
ein großes Gesicht hätte.

mfg
: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die Vorlagen habe ich mit Lithfilm und Lithentwickler erstellt. Gevalith 
O81p hieß der Film. Der war schwärzer als Laserdrucker auf Folie.
Beitrag "Re: ELV Journal 2/97 o. 3/97 + 6/98 (Platinenfolien für Nachbau) gesucht"
von Herbert Z. (herbertz)


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Wenn man das belichten von Leiterplatten nicht als Projekt sieht, tut es 
eine Osram Vitalux als Hängelampe mit Keramikfassung bei 40cm Abstand am 
billigten, recht zuverlässig gleichmäßig und am schnellsten.
: Bearbeitet durch User
von Thomas F. (igel)


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Herbert Z. schrieb:
> tut es
> eine Osram Vitalux als Hängelampe mit Keramikfassung bei 40cm Abstand am
> billigten, recht zuverlässig gleichmäßig und am schnellsten.

Hmm, ich weiß nicht so recht:

Die Osram Birne kostet 60€ neu, einen Gesichtsbräuner bekommt man wenig 
benutzt für 30€.

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/philips-gesichtsbraeuner-hb-172-solarium-facial/3435516404-224-9224

Ich bin jedenfalls froh einen alten Gesichtsbräuner zu haben anstelle 
der heißen Hängelampe mit der ich als Jugendlicher rumgebastelt habe.
von Herbert Z. (herbertz)


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Thomas F. schrieb:
> Die Osram Birne kostet 60€ neu, einen Gesichtsbräuner bekommt man wenig
> benutzt für 30€.

45€, wenn man ein wenig rumschaut.
Für 2 € bekommst du in China eine fertige Leiterplatte mit Lötstop und 
verzinnt. Ich belichte keine mehr selber!
: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Es geht nichts verloren, ich hatte sogar das Versandtütchen noch im 
Keller liegen. Im Jahr 2006 laut Aufdruck gekauft. Die Daten der UV-LEDs 
stehen drauf.
Wellenlänge 400-405 nm, 1000-2000 mcd, Durchlassspannung 3,2-3,4V. Ich 
habe es wohl über einen Kollegen mitbestellt, der Händler saß in Dessau.
von Peter N. (alv)


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Herbert Z. schrieb:
> Für 2 € bekommst du in China eine fertige Leiterplatte mit Lötstop und
> verzinnt.

Dafür muß man dann einige Tage auf die LPs warten...
von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Variante 1 - LP-Belichter:  275 µW/cm² in 5cm über Glasplatte
Variante 2 – China: 1300 µW/cm² in 5cm über Array
Variante 3 – Osram UV-Strahler Ultra Vitalux 300W E27: 4100µW/cm² in 
50cm über Lampe
Variante 4 – 9 x 3W UV-LED (365nm): 7200 µW/cm² in 10cm über Array

Als Plexiglas ist PLEXIGLAS® GS, Farblos 2458, bzw. Farblos 2458 SC 
geeignet. Das hat für 365nm eine sehr hohe Transmission (ca. 95%).

Gemessen wurde alles mit einem UV-Energy-Meter mit einem Messbereich von 
290nm – 390nm (Peak 310nm) und einem Messwinkel von 100 Grad.

Es lohnt sich also ein Eigenbau von 9 x 3W UV-LED als Array.
von H. H. (hhinz)


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Wozu PMMA? Einfaches Fensterglas ist im relevanten Bereich mehr als 
ausreichend durchlässig.
von Rainer W. (rawi)


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Joe G. schrieb:
> Das hat für 365nm eine sehr hohe Transmission (ca. 95%).

Für die 5% Verlust kann das Plexiglas nichts. Das liegt an der 
Fehlanpassung zur Luft. Die werden reflektiert.
: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Peter N. schrieb:
> Herbert Z. schrieb:
>> Für 2 € bekommst du in China eine fertige Leiterplatte mit Lötstop und
>> verzinnt.
> Dafür muß man dann einige Tage auf die LPs warten...

Ja und? Die Wartezeit kann man doch sinnvoll nutzen.

Das Problem heutzutage ist das Erstellen einer wirklich lichtdichten 
Vorlage, der Johannes hat es hier 
Beitrag "Re: Fotoplatinen Beleuchten welche Röhren" korrekt 
dargestellt.
Am Ende hat man oftmals wegen der mangelhaften Vorlage viel Nacharbeit 
(wie von Johannes beschrieben: Haarrisse, ausgefranste Strukturen etc.). 
Schlimmstenfalls war die ganze Arbeit umsonst und man muß es noch einmal 
machen. Richtige Fummelei wird es, wenn es 2-lagig wird. Die Überdeckung 
beider Lagen gelingt auch nicht immer perfekt.
Eine qualitativ hochwertige PCB mit Durchkontaktierung, Lötstop und 
Bestückungsdruck hat man dann aber immer noch nicht und am Ende ist es 
nicht unbedingt günstiger. Bei den Preisen die heutzutage vom Chinamann 
aufgerufen werden, lohnt der Aufwand es selbst zu machen einfach nicht 
mehr.

Natürlich war man stolz, wenn man eine komplett selbstgefertigte PCB 
vorweisen konnte. Seinerzeit ging es ja auch gar nicht anders. 
Mittlerweile sind diese Zeiten aber vorbei und ich weine ihnen keine 
Träne hinterher.
von Michael B. (laberkopp)


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Hans schrieb:
> Eine qualitativ hochwertige PCB mit Durchkontaktierung, Lötstop und
> Bestückungsdruck hat man dann aber immer noch nicht

Braucht man ja oft auch nicht, die Hälfte der industriellen Platinen 
sind simpler einseitiger Kram  Trägerplatinen, Netzteile, Verteiler, ist 
privat meist sogar noch anspruchsloser.
von Herbert Z. (herbertz)


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Michael B. schrieb:
> Braucht man ja oft auch nicht, die Hälfte der industriellen Platinen
> sind simpler einseitiger Kram  Trägerplatinen, Netzteile, Verteiler, ist
> privat meist sogar noch anspruchsloser.

Zeig mal deine fertigen Projekte...;-)
von Johannes F. (jofe)


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Michael B. schrieb:
> Braucht man ja oft auch nicht, die Hälfte der industriellen Platinen
> sind simpler einseitiger Kram  Trägerplatinen, Netzteile, Verteiler, ist
> privat meist sogar noch anspruchsloser.

Kommt halt stark darauf an, was man privat so macht.

Aber ich denke, die wenigsten werden im Hobby maximal kosteneffiziente 
Massenware wie Schaltnetzteile und Trägerplatinen designen und 
herstellen, wo jeder Cent Ersparnis an der Leiterplatte ausschlaggebend 
ist (und dafür aber auch sehr viel Hirnschmalz in das einlagige Layout 
gesteckt werden muß, damit dieses überhaupt brauchbar wird).

Die überwiegende Mehrheit macht (vermutlich) eher Einzelexemplare bis 
Kleinstserien, und möchte dafür zwei-, vier- oder gar sechslagige 
Platinen, weil damit das Layouten wesentlich einfacher und schneller 
geht, bei gleichzeitig viel besseren elektrischen Eigenschaften.

Und die Kosten dafür sind letztendlich auch nicht größer als bei 
Selbstherstellung, eher im Gegenteil, wenn man Ätzmittel, dessen 
Entsorgung, Werkzeug und Bohrer etc. (von der Arbeitszeit mal ganz 
abgesehen) mit einrechnet.

Der einzige verbliebene objektive Vorteil der Selbstherstellung ist, daß 
(die nötige Routine und Ausstattung vorausgesetzt) die Wartezeit auf die 
Lieferung entfällt und man noch am selben Tag des Designs seine Platine 
fertig haben kann. Dem stehen aber eben die verschiedenen gravierenden 
Nachteile gegenüber.
von Hans (ths23)


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Michael B. schrieb:
> Braucht man ja oft auch nicht, die Hälfte der industriellen Platinen
> sind simpler einseitiger Kram  Trägerplatinen, Netzteile, Verteiler, ist
> privat meist sogar noch anspruchsloser.
Wieviele Netzteile baust Du so pro Jahr? Separate Netzteile baue ich 
mittlerweile sehr selten. Mittlerweile kommen da meist Steckernetzteile 
zum Einsatz. Auf der Platine mit der Schaltung ist dann meist nur noch 
ein Festspannungsregler drauf der aus der eingespeisten Spannung die 
passende Spannung für die Schaltung macht.

Trägerplatinen mache ich auch nicht so arg viele. Derzeit habe ich 2 
Projekte am Laufen, wo ich mit Trägerplatinen arbeite. Ein Beispiel, 
mein Analogrechnerprojekt, habe ich mal als Bild angehangen. Selbst 
diese recht einfache Trägerplatine ist zweilagig weil es sonst zu 
unnötig langen und verwinkelten Leiterzügen für den Kopfsteckverbinder 
kommt.
Die zweite Platine könnte man auch als Trägerplatine bezeichnen - da 
wird ein PSoC4-Modul aufgesteckt - ist auch zweilagig, weil man so 
einfach eine bessere Leiterzugführung hin bekommt, ohne das man 
Verrenkungen machen muß.

Die meisten meiner Platinen mache ich mittlerweile zweilagig. Die 
Leiterzugführung ist am Ende einfach übersichtlicher und geradliniger. 2 
Lagen kosten auch nicht mehr als eine Lage.
Die Zeiten wo die industriellen Platinen einseitig mit tausenden von 
Lötbrücken waren sind auch schon lange vorbei. Heutzutage macht auch die 
Industrie mindestens zweilagig. Das Bestücken der vielen Lötbrücken ist 
viel zu aufwändig und bei den mittlerweile meist eingesetzten 
SMD-Bauteilen auch nicht mehr so ganz zeitgemäß.
von Hans (ths23)


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Johannes F. schrieb:
> Der einzige verbliebene objektive Vorteil der Selbstherstellung ist, daß
> (die nötige Routine und Ausstattung vorausgesetzt) die Wartezeit auf die
> Lieferung entfällt und man noch am selben Tag des Designs seine Platine
> fertig haben kann. Dem stehen aber eben die verschiedenen gravierenden
> Nachteile gegenüber.
Mit seiner Einschätzung hat der Johannes völlig recht.

Die wenigsten Projekte müssen bei mir sofort und gleich fertig werden. 
Geht oftmals schon gar nicht, weil verschiedene Teile erst beschafft 
werden müssen oder die Mechanik bremst das Ganze aus.
Ich versuche mittlerweile die Projekte etwas zu bündeln. Dadurch sinken 
die Versandkosten für die einzelne Leiterplatte. Die Wartezeit auf 
Selbige läßt prima verkürzen, indem man derweil die nötigen mechanischen 
Arbeiten macht, Dokumentationen zum Projekt macht bzw. die vielen 
anderen tausend kleinen Dinge tut, die für so ein Projekt nötig sind.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Thomas F. schrieb:
>> eine Osram Vitalux als Hängelampe mit Keramikfassung bei 40cm Abstand am
>> billigten, recht zuverlässig gleichmäßig und am schnellsten.
> Hmm, ich weiß nicht so recht:
> Die Osram Birne kostet 60€ neu,

Dafür erzeugt sie jede Menge Wärme, die man mit Leuchtstoffröhren kaum 
hat.

Thomas F. schrieb:
> einen Gesichtsbräuner bekommt man wenig benutzt für 30€.

Birnen und Äpfel - neu gegen Gebrauchtmarkt.

Hans schrieb:
> Trägerplatinen mache ich auch nicht so arg viele.

Deine nichtssagenden mäßigen Bilder haben mit dem Thema "Fotoplatinen 
belichten" genau was zu tun?

Hans schrieb:
> .. Leiterplatte.
> Die Wartezeit auf Selbige läßt prima verkürzen, indem man

.. das Forum mit unpassendem Zeug zumüllt.
von Michael L. (nanu)


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Hans schrieb:
> Das Problem heutzutage ist das Erstellen einer wirklich lichtdichten
> Vorlage, der Johannes hat es hier
> Beitrag "Re: Fotoplatinen Beleuchten welche Röhren" korrekt
> dargestellt.

Nö, daß ist auch heute kein Problem.

> Am Ende hat man oftmals wegen der mangelhaften Vorlage viel Nacharbeit
> (wie von Johannes beschrieben: Haarrisse, ausgefranste Strukturen etc.).
> Schlimmstenfalls war die ganze Arbeit umsonst und man muß es noch einmal
> machen. Richtige Fummelei wird es, wenn es 2-lagig wird. Die Überdeckung
> beider Lagen gelingt auch nicht immer perfekt.

Ach Unsinn, man muß halt 1x den richtigen Workflow finden, dann geht das 
reproduzierbar und qualitativ gut.

Was wirklich gegen selbst Belichten, Entwickeln und Ätzen spricht, ist 
der Zeitaufwand.
von Michael L. (nanu)


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Manfred P. schrieb:
> Thomas F. schrieb:
>>> eine Osram Vitalux als Hängelampe mit Keramikfassung bei 40cm Abstand am
>>> billigten, recht zuverlässig gleichmäßig und am schnellsten.
>> Hmm, ich weiß nicht so recht:
>> Die Osram Birne kostet 60€ neu,
>
> Dafür erzeugt sie jede Menge Wärme, die man mit Leuchtstoffröhren kaum
> hat.

Die 5W für ne Minute Belichtungszeit machen sicher niemanden arm.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Wir reden hier vom Stand der Technik Anno Dunnemals. Das wird heute 
immer noch funktionieren (wenn man das Material noch beschaffen kann).

Aber wird hatten einen technischen Fortschritt, und der bedeutet heute 
eben, dass man seine Eagle- oder Kicad-Datei an einen chinesischen 
Dienstleister schickt und ein paar Tage später seine fertigen Platinen 
bekommt, gebohrt und mit Bestückungsdruck.

Ich bevorzuge (wie an meinen Fotos oben zu sehen ist) wenn möglich einen 
Aufbau auf Lochrastermaterial, selbst bestückt und Einzelfertigung. 
Billiger ist das wahrscheinlich nicht. Und heutige Bestückungsdichten 
erreicht man so auch nicht.
von Johannes F. (jofe)


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Michael L. schrieb:
> Hans schrieb:
>> Das Problem heutzutage ist das Erstellen einer wirklich lichtdichten
>> Vorlage, der Johannes hat es hier
>> Beitrag "Re: Fotoplatinen Beleuchten welche Röhren" korrekt
>> dargestellt.
>
> Nö, daß ist auch heute kein Problem.

Und das geeignete Mittel dafür bleibt dein Geheimnis?

Michael L. schrieb:
> Was wirklich gegen selbst Belichten, Entwickeln und Ätzen spricht, ist
> der Zeitaufwand.

Und die deutlich höheren Kosten, und die geringere erreichbare 
Strukturfeinheit sowie fehlende Extras. Das wurde jetzt auch alles schon 
zum x-ten Mal gesagt, nur noch nicht von jedem ...

Christoph db1uq K. schrieb:
> (wenn man das Material noch beschaffen kann)

Guter Punkt. Fraglich ist auch, wie lange es Bungard u.ä. überhaupt noch 
gibt. Die Nachfrage nach Photo-Basismaterial dürfte seit Jahren ins 
Bodenlose sinken. Ja, man kann den Photolack auch selbst aufsprühen, 
aber dann hat man noch einen Produktionsschritt inkl. Fehlerquellen 
(Dicke, Gleichmäßigkeit) mehr, und ob es geeigneten Photolack auch noch 
"ewig" zu kaufen gibt?
von Michael L. (nanu)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Aber wird hatten einen technischen Fortschritt, und der bedeutet heute
> eben, dass man seine Eagle- oder Kicad-Datei an einen chinesischen
> Dienstleister schickt und ein paar Tage später seine fertigen Platinen
> bekommt, gebohrt und mit Bestückungsdruck.

Keine Frage, so ist es. Aber danach hat der TE nicht gefragt.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael L. schrieb:
> Aber danach hat der TE nicht gefragt .

So ist das, +1 !
von Hans (ths23)


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Manfred P. schrieb:
> Deine nichtssagenden mäßigen Bilder haben mit dem Thema "Fotoplatinen
> belichten" genau was zu tun?
Typischer Fall von " der Puckelfred konnte mal wieder die Finger nicht 
still halten.
Gegenfrage was hat Dein Beitrag mit dem Thema "Fotoplatinen belichten" 
zu tun? Würde mal sagen Null Komma Nichts.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich bevorzuge (wie an meinen Fotos oben zu sehen ist) wenn möglich einen
> Aufbau auf Lochrastermaterial, selbst bestückt und Einzelfertigung.
> Billiger ist das wahrscheinlich nicht. Und heutige Bestückungsdichten
> erreicht man so auch nicht.
Das mache ich auch bei Sachen wo es mal schnell gehen soll. Leider geht 
es eben auch nicht so flott wie man es sich wünschen würde, wenn man das 
halbwegs ordentlich machen will. Auch eine Uniplatte kann ordentlich 
aussehen wenn man sich Mühe gibt. Billiger ist es am Ende definitiv 
nicht. Allein der Preis der Uniplatte ist schon höher als das was der 
Chinamann für die fertige Leiterplatte verlangt. Dennoch gibt es Sachen, 
wo eine Uniplatte durchaus angesagt ist und auch sinnvoll ist.
Beitrag #8062558 wurde vom Autor gelöscht.
von Rainer W. (rawi)


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Hans schrieb:
> Allein der Preis der Uniplatte ist schon höher als das was der Chinamann
> für die fertige Leiterplatte verlangt.

Die Uniplatinen designst du dir genau einmal und der Chinamann verlangt 
dafür nicht mehr, als für zum Projekt passend gefertigte Leiterplatten.
von Peter N. (alv)


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Johannes F. schrieb:
> und ob es geeigneten Photolack auch noch
> "ewig" zu kaufen gibt?

Da gäbe es noch die Möglichkeit, den "Abdecklack" gleich als Layout per 
Resindrucker auf die blanke Kupferplatine zu drucken...
von Michael B. (laberkopp)


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Johannes F. schrieb:
> Die überwiegende Mehrheit macht (vermutlich) eher Einzelexemplare bis
> Kleinstserien, und möchte dafür zwei-, vier- oder gar sechslagige
> Platinen,

LOL.

Gib zu, du machst nix. Noch nie. Nur Dampfplauderei.

Johannes F. schrieb:
> Der einzige verbliebene objektive Vorteil der Selbstherstellung ist, die 
Wartezeit

Also mir fällt vor allem immer wieder auf, wie teuer industrielle 
Platinen ab einer bestimmten Grösse (jenseits der 10x10) werden.

So 26cm lange (und nur 1cm breite) LED Träger mit Konstantstromregler, 
oder 16x22 gehäusebodengrosse Trägerplatine die ein paar fertige Module 
(uC, RS485, step down, LCD) miteinander verbindet und trägt, oder 
Tastaturträger die sogar 48cm breit sind. Und die Verdrahtung ist simpel 
also reicht einseitig. Manchmal kann man sie sogar mit dem Edding malen. 
Ist ja ein Einzelstück.

Das reicht auch für Printtrafo, Gleichrichter, Siebelko und Regler oder 
den step up Schaltregler oder den NE555 Blinker oder den 
Audioverstärker.

Leider muss man nicht nur die Fertigmodule aus China beziehen, sondern 
auch die Rohplatinen, denn Basismaterial ist in Deutschland verboten 
teuer. Aber wer eh in China einkauft, kriegt auch das hin.
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Peter N. schrieb:
> Resindrucker

Hast du mal einen Link auf ein Angebot...

(wahrscheinlich meinst du resist, aber das machts nicht besser, die 
Ahnungslosigkeit überwiegt)
: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Michael B. schrieb:
> wahrscheinlich meinst du resist

https://de.wikipedia.org/wiki/Harz_(Material)#Verarbeitung_und_Verwendung
"resin" bedeutet auch Harz
von Peter N. (alv)


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Allgemein ist mit "Resin" die unter UV-Licht aushärtende Flüssigkeit 
gemeint, die in 3D-Resindruckern verwendet wird.
von Michael B. (laberkopp)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> "resin" bedeutet auch Harz

Mir ist klar was es bedeutet, schön dass du es auch rausgefunden hast, 
aber du wolltest sicherlich resist drucken, Ätzresist, das tunlichst 
kein (Epoxyd)harz ist sondern nach dem ätzen wieder abgelöst/aufgelöst 
werden kann damit man pads verlöten kann.

Der Lötstop darf dann aus resin (wie die Platine) sein, denn der soll 
lötfest werden..
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Michael B. schrieb:
> schön dass du es auch rausgefunden hast

Schade eigentlich, das wäre eine einfache Erklärung gewesen.

"Explanations exist; they have existed for all time; there is always a 
well-known solution to every human problem — neat, plausible, and 
wrong."
https://en.wikiquote.org/wiki/H._L._Mencken#1910s
von Johannes F. (jofe)


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Michael B. schrieb:
> So 26cm lange (und nur 1cm breite) LED Träger mit Konstantstromregler,
> oder 16x22 gehäusebodengrosse Trägerplatine die ein paar fertige Module
> (uC, RS485, step down, LCD) miteinander verbindet und trägt, oder
> Tastaturträger die sogar 48cm breit sind. Und die Verdrahtung ist simpel
> also reicht einseitig. Manchmal kann man sie sogar mit dem Edding malen.
> Ist ja ein Einzelstück.

Sowas kann man tatsächlich auch mit Lochrasterplatinen machen, dafür muß 
ich mir den ganzen Aufwand mit Entwickeln, Ätzen, Bohren etc. nicht 
antun, und spare demgegenüber auch noch reichlich Zeit und Geld.

Michael B. schrieb:
> sondern
> auch die Rohplatinen, denn Basismaterial ist in Deutschland verboten
> teuer. Aber wer eh in China einkauft, kriegt auch das hin.

Ja genau, nur daß ich dann halt gleich die fertigen doppelseitig 
durchkontaktierten Platinen in Industriequalität in China bestelle, und 
nicht das Basismaterial, was ich erst noch aufwendig bearbeiten muß.

Deine "Argumentation" ist schwach, du widersprichst dir selber. Die 
Fakten sprechen eindeutig gegen das Selbst-Ätzen. Wem es so viel Spaß 
macht, der kann es ja machen, aber zu behaupten, es würde sich irgendwie 
lohnen oder objektive Vorteile haben, ist einfach lächerlich.
von Michael B. (laberkopp)


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Johannes F. schrieb:
> Sowas kann man tatsächlich auch mit Lochrasterplatinen machen

Klar.

Macht besonders viel Spass bei 20 davon.

Johannes F. schrieb:
> nur daß ich dann halt gleich die fertigen doppelseitig
> durchkontaktierten Platinen in Industriequalität in China bestelle, und
> nicht das Basismaterial, was ich erst noch aufwendig bearbeiten muß

Uberraschenderweise kann ich das Basismaterial bereits weit vor dem 
Zeitpunkt (mit)bestellen, an dem ich die Schaltung designe, und du erst 
danach.

Johannes F. schrieb:
> Deine "Argumentation" ist schwach, du widersprichst dir selber

Deine Dummheit ist zu gigantisch.
von Johannes F. (jofe)


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Michael B. schrieb:
> Macht besonders viel Spass bei 20 davon.

Und diese 20 Stück brauchst du natürlich unbedingt noch am selben Tag, 
keinesfalls erst in ein bis zwei Wochen. Stattdessen steckst du x 
Stunden in das Selbst-Herstellen von 20 dieser Platinen, wo sich bei 
solchen Mengen JLC erst recht lohnt. Zeit, in der man auch an anderen 
Projekten weiterarbeiten könnte, am nächsten Design, an der Software, 
etc. pp.

Michael B. schrieb:
> Uberraschenderweise kann ich das Basismaterial bereits weit vor dem
> Zeitpunkt (mit)bestellen, an dem ich die Schaltung designe, und du erst
> danach.

Ja, das hatten wir schon. Meines Erachtens nach spielt das halt gerade 
im Hobby eher keine Rolle, wenn man quasi Pipelining macht, wie oben 
angedeutet.

Wie gesagt, jedem wie ihm beliebt. Wer meint, unbedingt viel Zeit und 
Geld mit Chemie, Säge und Bohrer rumbringen zu müssen, der soll das tun. 
Die Wirtschaftlichkeit ist aber mindestens fraglich und die erreichbaren 
Resultate (einseitig, geringe Strukturfeinheit, Toleranzen, etc.) sind 
technisch seit Jahrzehnten überholt, wenn sie überhaupt brauchbar sind.
von Holger R. (holgerr)


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Johannes F. schrieb:
> Die Wirtschaftlichkeit ist aber mindestens fraglich und die erreichbaren
> Resultate (einseitig, geringe Strukturfeinheit, Toleranzen, etc.) sind
> technisch seit Jahrzehnten überholt, wenn sie überhaupt brauchbar sind.

Da gebe ich Dir recht.
Dehalb habe ich noch einen Belichter gegen geringe €50,-- an 
Selbstabholer abzugeben.
HolgerR
von Michael B. (laberkopp)


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Holger R. schrieb:
> Da gebe ich Dir recht

Ich ihm nicht.

Seine Argumentation ist: ein Spaten ist überholt, es gibt heute 
Minibagger. Aber ich rufe einfach den Galabau an und die machen das dann 
fur mich.

Wer heute noch einen Spaten kauft ist blöd, damit kann man gar nicht den 
ganzen Rasen umbuddeln.

Es ist halt einfach so, dass oftmals die einfache Platine AUSREICHEND 
ist.
von Johannes F. (jofe)


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Michael B. schrieb:
> Seine Argumentation ist: ein Spaten ist überholt, es gibt heute
> Minibagger. Aber ich rufe einfach den Galabau an und die machen das dann
> fur mich.

Der Vergleich hinkt nicht nur, der hat nicht mal Beine.

Michael B. schrieb:
> Wer heute noch einen Spaten kauft ist blöd, damit kann man gar nicht den
> ganzen Rasen umbuddeln.

Ich habe hier niemanden als blöd oder dumm beleidigt, im Gegensatz zu 
dir. Da dir die sachlichen Argumente fehlen, greifst du leider zu 
primitiven Mitteln...

Michael B. schrieb:
> Es ist halt einfach so, dass oftmals die einfache Platine AUSREICHEND
> ist.

Bei dir scheinbar. Ich wage aber mal die These, daß der überwiegende 
Teil der heutigen Elektronik-Hobbyisten (zumal in einem 
/Mikrocontroller/-Forum) sich nicht mehr hauptsächlich auf THT 
beschränkt. Das "oftmals" ist da eher durch "selten" zu ersetzen.
von Michael B. (laberkopp)


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Johannes F. schrieb:
> Bei dir scheinbar.

Genau.

Bei mir ist das so.

Und weil ich das weiss, gestehe ich das auch anderen zu.

Du hingegen hast einen StandPUNKT der so gross ist wie dein Ego. Nur so 
und nicht anders darf die Welt sein die du überblickst.

Dass andere Leute andere Präferenzen haben kommt in deinem Leben nicht 
vor.

Übrigens hättest du merken können, wenn du dir mein Bild angesehen 
hättest, dass es durchaus auch SMD gibt wenn das angeraten ist.

Und du hättest wissen können, dass THT gut für Handbestuckung geeignet 
und SMD für Maschinenbestückung ist und dir denken können dass 
Hobbyisten wohl meist per Hand bestücken.

Man sieht an deinem nicht-Wissen vor allem dass du keine Praxiserfahrung 
hast.
von Johannes F. (jofe)


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Michael B. schrieb:
> Dass andere Leute andere Präferenzen haben kommt in deinem Leben nicht
> vor.

Was für ein Käse. Ich habe oft genug geschrieben, daß jeder doch seine 
Platinen selber ätzen soll, wenn er das will. Habe ich früher(tm) in 
meiner Jugend auch gemacht, erst mit FeCl3 und später Na2S2O8, und mich 
mit Eisenflecken, Chlorgeruch, herumstehenden Chemikalienresten, zwei 
mangelhaften Ätzküvetten, Bohrerverschleiß etc. pp. herumgeärgert.

Zum Teil hat es auch Spaß gemacht, aber insgesamt war es doch eher 
unbefriedigend, bei dem ganzen Aufwand am Ende doch nur bestenfalls 
mäßige und gerade so brauchbare Platinen zu erhalten. Daher kann ich 
heute dankend darauf verzichten.

Michael B. schrieb:
> Übrigens hättest du merken können, wenn du dir mein Bild angesehen
> hättest, dass es durchaus auch SMD gibt

Naja, große LEDs und Hühnerfutter halt. Wenn ich hier von SMD schreibe, 
meine ich eher feinere Dinge wie TQFP oder QFN.

Michael B. schrieb:
> Und du hättest wissen können, dass THT gut für Handbestuckung geeignet
> und SMD für Maschinenbestückung ist

Jaja, klar, es ist natürlich streng verboten, SMD von Hand zu bestücken. 
Wie man auch hier im Forum sehen kann, macht das absolut niemand.

Michael B. schrieb:
> Man sieht an deinem nicht-Wissen vor allem dass du keine Praxiserfahrung
> hast.

Und an deinen Äußerungen sieht man, daß du technologisch in den 
90er-Jahren hängen geblieben bist.
von Michael B. (laberkopp)


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Johannes F. schrieb:
> Und an deinen Äußerungen sieht man, daß du technologisch in den
> 90er-Jahren hängen geblieben bist.

Genau so wie meine Finger, die sind seit dem 90ern nicht geschrumpft. 
Die taugen nach wie vor nicht für 0201.

Johannes F. schrieb:
> gerade so brauchbare Platinen zu erhalten. Daher kann ich heute dankend
> darauf verzichten

Mir ist klar dass du keine brauchbaren Platinen brauchst. Zum 
Dampfplaudern reicht Vaporware.

Johannes F. schrieb:
> herumgeärgert

Ts ts, dass der grösste Hecht hier das nicht im Griff hat.
von Johannes F. (jofe)


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Michael B. schrieb:
> Die taugen nach wie vor nicht für 0201.

Hat auch keiner verlangt. Mir reichte bisher immer 0805.

Michael B. schrieb:
> Mir ist klar dass du keine brauchbaren Platinen brauchst. Zum
> Dampfplaudern reicht Vaporware.

Michael B. schrieb:
> Ts ts, dass der grösste Hecht hier das nicht im Griff hat.

Mehr als sinnlose Provokation kommt hier wohl nicht mehr von dir. Mach 
halt weiter deine NE555-Platinen, wenn es dich glücklich macht.
von H. H. (hhinz)


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von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ich werde diese Woche mit gezielten Experimenten zur 
Laser-Direktbelichtung beginnen. Dazu hab ich einen kleinen 
Desktop-Laser-Marker (xy-Galvo-Prinzip) "Longer" mit 6W Blau per USB am 
Mac.

Software: Lightburn.

Designquelle: LibrePCB.

Das Vorhaben: Kleine (max. 80x80mm, in Realität 12x52mm) einseitige 
Platinen für SMD (Sensoren plus MC) herzustellen.

Das Prinzip: Das einseitige Platinenmaterial wird mit schwarzem Acryl 
einesprüht, der Laser brennt es an den Stellen weg, wo geäzt werden 
soll.

Vor ca. 4 Wochen hab ich mal schnell einen Test gemacht, der sah recht 
hoffnungsvoll aus. Leider hatte ich bis jetzt keine Zeit, z.B. die 
Laser-Leistung, die Geschwndigkeit und die Anzahl der Durchläufe samt 
Äztests optimal auf einander abzustimmen, das passiert in der kommenden 
Woche ...

Ich werde berichten.
von Gunnar F. (gufi36)


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Frank E. schrieb:
> Ich werde berichten.

bin sehr gespannt drauf!
Mein Plan, Toner per Laser aufzuschmelzen war schon ganz kurz nach dem 
Start wieder verworfen... Zum Glück noch vor der riesigen Schweinerei!
von Wolle G. (wolleg)


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Michael L. schrieb:
> Was wirklich gegen selbst Belichten, Entwickeln und Ätzen spricht, ist
> der Zeitaufwand.
Für diejenigen, die Leiterplatten als Hobby entwickeln und selbst 
herstellen wollen, ist der notwendige Zeitaufwand zweitrangig.
Wer natürlich viele Leiterplatten mit gleicher Schaltung benötigt und 
dies als Belastung empfindet, der muss sich natürlich nicht mit eigener 
Herstellung plagen.
Für mich ist es ein Hobby und deshalb stelle ich meine Leiterplatten 
durch Belichten, Entwickeln und Ätzen selbst her. Die max. Größe der 
Leiterplatten ist bei mir 160 x 100mm.
Verwendet wird ein Laserdrucker, welcher die Leiterplattenmuster auf 
Pergamentpapier ausdruckt. Anschließend wird noch mit Tonerverdichter 
gearbeitet, um scharfkantige Leiterzüge zu erzeugen.
von Johannes F. (jofe)


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Wolle G. schrieb:
> Für diejenigen, die Leiterplatten als Hobby entwickeln und selbst
> herstellen wollen, ist der notwendige Zeitaufwand zweitrangig.

Klar, wenn man so viel Spaß daran hat. Für viele dürfte das heute jedoch 
eher nur ein untergeordneter Aspekt des Hobbys "Elektronik" sein.

Wolle G. schrieb:
> Für mich ist es ein Hobby und deshalb stelle ich meine Leiterplatten
> durch Belichten, Entwickeln und Ätzen selbst her.

Es gibt aber so viele andere Teilgebiete, in denen man sich als 
Elektronik-"Hobbyist" austoben kann: Schaltungen verstehen und 
entwerfen, Platinenlayouts entwerfen, Platinen bestücken bzw. löten, und 
heutzutage nicht zuletzt auch das ganze Mikrocontroller-Software-Gebiet, 
also sich in Architekturen, Befehlssätze und Peripheriemodule 
einarbeiten, Datenblätter und fremden Code lesen und verstehen, sich mit 
SDKs und Toolchains vertraut machen, etc. Darüber hinaus auch noch 
elektrotechnische, mathematische und physikalische Grundlagen vertiefen.

Für mich persönlich bieten sich da schon viel mehr Möglichkeiten, als 
ich überhaupt Zeit aufbringen kann, sodaß ich sehr froh bin, das für 
mich persönlich entbehrliche Selbstherstellen von Platinen einsparen und 
die sonst dafür benötigten Stunden gewinnbringender nutzen zu können.

Wie gesagt, wenn es um's Hobby geht, darf und soll natürlich jeder seine 
eigenen Schwerpunkte setzen. Das o.g. daher nur mal als meine 
persönliche Sichtweise.
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