Übliche Zeitschaltuhren schalten zu programmierten Zeiten ein und wieder aus. Das ist für meinen Zweck nicht geeignet. ich suche eine Schaltuhr, die beim Einschalten eines Gerätes (z.B. Fernseher) für eine vorgegebene Zeit startet und nach dieser Zeit das Gerät wieder abschaltet. Gibt es solche, wie ist der Suchbegriff ?
Viele Fernseher haben das eingebaut, dass bei x Stunden ohne Tastendruck abgeschaltet wird. Schon mal alle Menüs durchsucht? https://www.ebay.de/itm/374554179612 Gelegentlich haben auch digitale Steckdosenschaltuhren diese Funktion und sind bis viele Stunden einstellbar.
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Wolf17 schrieb: > Viele Fernseher haben das eingebaut, dass bei x Stunden ohne Tastendruck > abgeschaltet wird. Das sollten alle Fernseher haben, die in der EU verkauft werden, das ist nämlich Pflicht. Ansonsten: Ausschaltwischer. Eltako hat kleine Hutschienentimer, die das können.
Soll der Timer automatisch mit dem Einschalten des Gerätes gestartet werden, dann Shelly mit Script. Ansonsten hier eine Wochenzeitschaltuhr als Zwischenstecker, die mit der C/D-Funktion 1 Sekunde bis 99 Stunden lang als Ausschalttimer (nur einmal die C/D-Taste drücken, nochmal drücken schaltet wieder aus) arbeiten kann: EAN 4004282407669 EverFlourish GAO EM757 Mini Zeitschaltuhr digital Gabs mal beim Kaufland für 3 Euro, normal kostet sie um die 10 Euro. Umgelabelt von Hama etc. Hat einen kleinen NiMH-Akku für die Netzausfall-Überbrückung eingelötet (hält ewig). Ab und zu mal aufladen hilft vor Auslaufen des Elektrolytes.
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Rudi K. schrieb: > ich suche eine Schaltuhr, die beim Einschalten eines Gerätes (z.B. > Fernseher) für eine vorgegebene Zeit startet und nach dieser Zeit das > Gerät wieder abschaltet. Und wenn die 'Steckdose' des Fernsehers abgeschaltet ist, wie geht er dann wieder an wenn du auf der Fernbedienung auf POWER drückst ? Und wenn der Fernseher an einen eingeschaltete Timersteckdose angeschlossen wurde, wie soll die Steckdose erkennen daß der Fernseher eingeschaltet wurde ? Spannung liegt ja in beiden Fällen am Fernseher an, es bleibt wohl nur, den Strom zu messen und wenn der Fernseher mehr als 10W benötigt, das als Einschalten zu bewerten. Bei einem anderen Gerät mag der Strom ein ganz anderer sein, so universell kann der Timer also nicht sein. Man muss also zuerst die Timersteckdose einschalten. Darf dann irgendwann den Fernseher einschalten, Und dann schaltet die Steckdose ihn hart wieder ab nach 1 Stunde. Dann bleibt der Fernseher auch aus, egal wie du auf die Fernbedienung drückst. Klingt wie eine richtig blöde Idee. Kauf dir einen ordentlichen Fernseher mit sleep-timer. Oder, noch besser, schalt das Ding aus und lass es aus.
Früher gab es elektromechanische Schaltuhren mit kleinen Schalthebeln auf dem Zifferblatt, im Abstand von 20 Minuten. Mit meinem "electro-boy" habe ich damit jahrelang die Nachttischlampe als Wecker morgens mit lautem Klack eingeschaltet. Wenn nebeneinanderliegende Hebel eingeschaltet waren blieb die Lampe entsprechend länger an. Von Diehl gab es später ähnliches mit kleinen Plastikstöpseln als Schaltstiften für 15 Minuten-Abstände.
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Christoph db1uq K. schrieb: > Früher gab es elektromechanische Schaltuhren mit kleinen Schalthebeln > auf dem Zifferblatt, Solche Schaltuhren gibt es nach wie vor ab ca 2€ in "Krimskramsläden".
Michael B. schrieb: > Man muss also zuerst die Timersteckdose einschalten. Darf dann > irgendwann den Fernseher einschalten, Und dann schaltet die Steckdose > ihn hart wieder ab nach 1 Stunde. Dann bleibt der Fernseher auch aus, > egal wie du auf die Fernbedienung drückst. > > Klingt wie eine richtig blöde Idee. Mit einem Shelly, Tasmota usw geht das problemlos: Stromaufnahme messen - wenn über X Watt Timer starten Wenn Timer beendet, TV aus - dann nach einer gewissen Zeit wieder an, TV ist wieder in StandBy
Rudi K. schrieb: > Gibt es solche, wie ist der Suchbegriff ? Suche nach Nachlaufrelais z.B. CS3-1B bei Pollin.
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Rudi K. schrieb: > für eine vorgegebene Zeit startet und nach dieser Zeit das > Gerät wieder abschaltet. z.Bsp. ANSMANN AES1 Timer Schaltet bei mir Akkulader, die nicht auf 100% laden sollen.
Wolf17 schrieb: > Viele Fernseher haben das eingebaut, dass bei x Stunden ohne Tastendruck > abgeschaltet wird. Schon mal alle Menüs durchsucht? Nennt sich neudeutsch "sleep timer". Hat mein TV natürlich eingebaut. Das ist aber nicht das, was ich suche. Ich suche auch keine Schaltuhr mit Schalthebeln, sowas habe ich schon vor 70 Jahren mittels Uhrwerkweckern und Kippschaltern realisiert. Und 2,99€ Schaltuhren habe ich einige hier rumliegen. Das Problem ist, dass ein Schaltelement merken soll, wann ein Verbraucher eingeschaltet wird und dann nach einer eingestellten Zeit wieder abschaltet. Am Verbraucher liegt jetzt also keine Spannung mehr an. Mir ist klar, dass somit auch nicht über die FB eingeschaltet werden kann. Es muss also mit die Schaltuhr gestartet werden. Aber wie kann jetzt der Verbraucher gleichzeitig automatisch starten, ohne die FB zu bedienen? Es bleibt wahrscheinlich nur die Lösung mit einer Schaltuhr mit Laufzeitbegrenzung und separtem Einschalten des Gerätes. Danke für eure Tipps.
Heinz R. schrieb: > Mit einem Shelly, Tasmota usw geht das problemlos: > Stromaufnahme messen - wenn über X Watt Timer starten > Wenn Timer beendet, TV aus - dann nach einer gewissen Zeit wieder an, TV > ist wieder in StandBy Das funktioniert bei vielen Geräten/Fernsehern gerade nicht. Die gehen nach Netzausfall bei Wiederkehr in den vorherigen Betriebszustand. (Bei manchen Geräten auch programmierbar, was in so einem Fall passieren soll)
Rudi K. schrieb: > Das Problem ist, dass ein Schaltelement merken soll, wann ein > Verbraucher eingeschaltet wird und dann nach einer eingestellten Zeit > wieder abschaltet. Das erinnert mich stark an PC-Master-Slave Steckdosen. Wenn Stromfluss auf Steckdose "Master" festgestellt wird, wird Relais für "Slave"-Steckdosen aufgeschaltet. Und hier könnte der "Slave" mit Abschalttimer versehen werden. ciao gustav
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Ralf X. schrieb: > Das funktioniert bei vielen Geräten/Fernsehern gerade nicht. > Die gehen nach Netzausfall bei Wiederkehr in den vorherigen > Betriebszustand. stimmt, so was hatten meine Eltern auch, unten war der Netzschalter, darüber ein herausziehbarer Programmumschalter um die Sender mechanisch zu "speichern" Im Ernst: mir ist kein aktuelles Gerät bekannt das nach Strom aus - Strom an nicht in Standby sondern in Vollbetrieb geht Evtl. wenn die Unterbrechung nur ein paar Sekunden war und er davor an war, aber nicht bei Unterbrechung von z.B. einer Stunde Ich habe auch noch keinen TV mit "Power-on-behaviour" gesehen, so was gibt es nur bei PC und evtl. Industrie-Displays
Karl B. schrieb: > Das erinnert mich stark an PC-Master-Slave Steckdosen. Hier noch der Schaltplan. Der Hochlastwiderstand wurde durch einen galvanich trennenden Stromwandler ersetzt. Kommt nur noch auf die Auslöseschwelle an. Wie hoch soll der Strom sein, an dem die Schaltuhr merken soll, dass ein Gerät eingeschaltet ist? ciao gustav
Rudi K. schrieb: > Es bleibt wahrscheinlich nur die Lösung mit einer Schaltuhr mit > Laufzeitbegrenzung und separtem Einschalten des Gerätes. > Danke für eure Tipps. geht es denn wirklich um einen TV? Kannst Du mal testen was er macht wenn Du im Betrieb den Strom wegnimmst, dann nach 5min wieder an?
Rudi K. schrieb: > Es bleibt wahrscheinlich nur die Lösung mit einer Schaltuhr mit > Laufzeitbegrenzung und separtem Einschalten des Gerätes. Das kommt darauf an, wie sich dein Gerät beim Einschalten benimmt (Standby oder richtig ein), wie sein Stromaufnahmeverhalten (Leistung konstant oder stark variabel) aussieht und wie lang die Ausschaltverzögerung sein soll. Für eine konkrete Lösung müsstest du dazu etwas verraten. Smarthome Steckdosen gibt es für kleines Geld. Damit kannst du die Energieaufnahme laufend messen, auswerten und über Scripte das Verhalten programmieren.
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Wie wärs denn mit dem Umbau einer „normalen” Schaltuhr? https://www.stoppe.de/Basteln3.htm Funktioniert seit Jahren perfekt um Akkus nicht zu überladen...
Für einen Fernseher wäre das folgendermaßen möglich zu lösen. Der Fernseher hängt als Master an einer Master-Slave-Steckdose. Am Slave hängt ein kleines USB-Netzteil mit einem µC. Im µC-Forum eine Lösung ohne µC wäre wie ein Wurstbrot ohne Wurst darauf. Der µC zählt, sobald dieser eingeschaltet wird, die Zeit herunter. Wenn die Zeit abgelaufen ist schickt er über die IR-LED das Signal zum Abschalten des Fernsehers heraus. Der Vorgang beginnt automatisch von Neuem, wenn der Fernseher wieder eingeschaltet wird.
Dieter D. schrieb: > Der > Fernseher hängt als Master an einer Master-Slave-Steckdose. Am Slave > hängt ein kleines USB-Netzteil mit einem µC. Sehr nett, dass wenigsten Dieter meine oben genannte Idee aufgreift. Beitrag "Re: Schaltuhr für bestimmte Einschaltdauer" Beitrag "Re: Schaltuhr für bestimmte Einschaltdauer" Es ergibt sich bei derartigen Schaltungen immer das Problem der "Idiotensicherheit". Zum Beispiel: Wie verhält sich die Schaltung bei plötzlichem Stromausfall und wackliger Wiederkehr der Netzspannung. Beispielsweise hatte wir hier ursächlich auf der 10 kV-Seite 45 Minuten Ausfall. Der Techniker grenzte den Fehler ein, indem er der Reihe nach Leistungstrenner aus- und zuschaltete. Das führte dazu, dass der Strom für ein paar Sekunden plötzlich wieder da war, dann wieder weg, bis die Umschaltung auf die noch funktionierende Masche stabil lief. Bestimmte Geräte reagieren auf sowas äußerst allergisch. Daher würde ich zusätzlich einen Unterspannungsauslöser vorsehen. Gerade bei den Oleds wird so zumindest nicht sofort die Pixelpflege außer Takt gebracht. Dazu kann man ja später selber die vorgeschlagen Prozedur bei persönlicher Anwesenheit durchführen. ciao gustav
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danke für eure Vorschläge gestern und heute. Ich werde mir die mal genauer ansehen, auch den Bastelvorschlag zum Umbau einer Schaltuhr von mikronix
Für Wickeltische gibt es Steckdosen, die per Taster eingeschaltet werden und nach x Minuten wieder ausgehen. Ist für die Wärmelampe über dem Platz. Die wird zwar individuell ein- und ausgeschaltet, aber bevor man es vergisst, weil ... man hat halt Kinder.
Karl B. schrieb: > Sehr nett, ... Immer wieder gerne, wenn die Idee als Anstoß weiter verwendet werden kann. Vor allem muss für die Kombination mit der Ergänzung nicht an 230V-Leitungen durch den TO gebastelt werden.
Bruno V. schrieb: > Für Wickeltische gibt es Steckdosen, die per Taster eingeschaltet werden > und nach x Minuten wieder ausgehen. In Gemeinschaftswohneinrichtungen gibt es Schütze mit Zeitschaltuhren in der Küche für den Elektroherd. Man muss immer "nachlösen" durch Drücken eines Tasters. Beim Kartoffelkochen etwas lästig. Muss praktisch daneben stehenbleiben. Das war aber - soweit ich das mitbekommen hatte - nicht das eigentliche Problem des TO. Also schaltungslogisch gesehen eine Und-Verknüpfung. Wenn eine Schaltuhr für einen etwas größeren Zeit auf eingeschaltet steht, soll erst eine zweite Schalteinrichtung feststellen, ob sich tatsächlich ein Gerät eingeschaltet hat und ab dem Zeitpunkt die Zeit rückwärts bis zur Ausschaltung zählen. Das geht prinzipiell schon mit den PC-Master-Slave-Steckdosen. Mastersteckdose wird selbst durch Schaltuhr geschaltet. An Master hängt z.B. eine Beleuchtung, an Slave die zweite Schaltvorrichtung mit "Rückwärtszähler". Dort das auszuschaltende Gerät. Habe festgestellt, dass man die Schaltschwelle nicht zu empfindlich einstellen sollte. Könnte zum Flattern des Relais führen. Aber sonst recht zuverlässig. Der Hochlastwiderstand wurde durch einen Stromwandler (nur eine Windung auf der Lastseite) ersetzt. Ansonsten könnte es ziemlich warm werden. Da ist zwar meistens noch ein 6A Sicherungsautomat vorgesehen, der hat aber eine träge Charakteristik. Bei sattem Kurzschluss gab es vor dem Einbau des Stromwandlers Rauchzeichen (vom Widerstand). Viel Spaß! ciao gustav
Karl B. schrieb: > Das war aber - soweit ich das mitbekommen hatte - nicht das eigentliche > Problem des TO. Er hat leider nie verraten ob das Problem wirklich ein TV-Gerät ist oder ob es nur ein Beispiel ist Dieter D. schrieb: > Der > Fernseher hängt als Master an einer Master-Slave-Steckdose. Am Slave > hängt ein kleines USB-Netzteil mit einem µC. Im µC-Forum eine Lösung > ohne µC wäre wie ein Wurstbrot ohne Wurst darauf. die Idee ist auch nicht schlecht ich würde mir aber die Versorgungsspannung direkt aus dem Gerät holen Ähnlich mache ich es mit dem "Badradio" - da moderne STereoanlagen nach Strom an nur in Stand-By gehen schicke ich bei Strom an ein IR-Signal Funktioniert seit vielen Jahren problemlos
Heinz R. schrieb: > Er hat leider nie verraten ob das Problem wirklich ein TV-Gerät ist oder > ob es nur ein Beispiel ist ja, es geht um einen TV
Rudi K. schrieb: > ja, es geht um einen TV Falles es um ein OLED-TV geht, hast Du das oben bereits angeschnittene Problem mit der Pixelregeneration. Schau einmal in der Bedienungsanleitung nach, was passiert, wenn OLED-TV plötzlich keine 230V~ mehr bekommt. Zitat: "...Wichtige Tipps für die Praxis:Immer am Strom lassen: Da der kleine Refresher im Standby-Modus läuft, sollte das Gerät niemals komplett vom Stromnetz (z. B. durch schaltbare Steckdosenleisten) getrennt werden..." /Zitat ciao gustav
Karl B. schrieb: > Zitat: > "...Wichtige Tipps für die Praxis:Immer am Strom lassen: Da der kleine > Refresher im Standby-Modus läuft, sollte das Gerät niemals komplett vom > Stromnetz (z. B. durch schaltbare Steckdosenleisten) getrennt werden..." > /Zitat Aha. Die Dinger werden wohl mit laufender USV ausgeliefert, mit Strom oder Benzin für 3..6 Monate (aus Korea) ???
Klaus F. schrieb: > Die Dinger werden wohl mit laufender USV ausgeliefert, > mit Strom oder Benzin für 3..6 Monate (aus Korea) ??? Nagelneue Oled-Geräte brauchen keinen Refresh.
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