Hallo Forengemeinde, straft mich nicht gleich wieder ab, wenn ich mit KiCad 4.07 unterwegs bin. Es ist so, ich bin lieber auf XP unterwegs. Habe nun aber das Problem, dass mir zu der Messerleiste: Connectors_IEC_DIN:Socket_DIN41612-CaseC1-AC-Male-64Pin-2rows anscheinend die 3D Darstellung fehlt. Die Pins sind da, aber ich würde gern das Bauteil komplett sehen, da es etwas eng wird. Und ich die Leiste ziemlich genau plazieren muss. Wo finde ich das passende 3D Objekt dazu? Wie bitte kann ich dann das 3D Bauteil /Messerleiste in der Libary einfügen?
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Thomas S. schrieb: > Wo finde ich das passende 3D Objekt dazu? Selber machen. Strafe muss sein; wer freiwillig mit einem über 20 Jahre alten Windows unterwegs ist, der hat auch dafür Zeit genug. Thomas S. schrieb: > Libary Lib_r_ary.
Harald K. schrieb: > Selber machen. Strafe muss sein; Ah komm. bitte helf mir a bisserl. Wengstens wie i damit ofang.
Installiere Dir ein Wings3d. Für Xp z.B. die V 1.5.4. Damit öffnest Du eines der Kicad-Zutaten vom Typ *.wings. So etwas kannst Du dann bearbeiten und unter einem anderen Namen speichern. Viel Erfolg! MfG. Andreas
Thomas S. schrieb: > straft mich nicht gleich wieder ab, wenn ich mit KiCad 4.07 unterwegs > bin. Es ist so, ich bin lieber auf XP unterwegs. Damit hast Du keine Hilfe verdient.
Thomas S. schrieb: > Es ist so, ich bin lieber auf XP unterwegs. Warum tust du dir das an? Den Einsatz von XP halte ich allenfalls noch dann für sinnvoll, wenn irgendwelche Uralt-Software eingesetzt werden muss, die (halbwegs) direkten Zugang zu uralter Nicht-USB-Hardware benötigt. Dafür hält man dann einen dedizierten Rechner vor, den man notfalls irgendwo aus dem Elektronikschrott des nächsten Wertstoffhofes ziehen kann. Arbeiten möchte man mit sowas nicht mehr. Und für Uralt-Software ohne Hardware-Zugangs-Probleme nimmt man einfach eine VM auf einem aktuellen Rechner und gut isses.
> straft mich nicht gleich wieder ab, wenn ich mit KiCad 4.07 unterwegs > bin. Es ist so, ich bin lieber auf XP unterwegs. Ich habe den Eindruck, dass du dich wohl eher selber strafst. Geh' die Aktualisierung endlich mal an.
Gab es damals schon einen STEP-zu-KiCad Konverter? Oder DWG-zu-KiCad kombiniert mit einem aktuellen STEP-zu-DWG? https://b2b.harting.com/files/download/PRD/STEP/09031202020300_100083161MOD000C.stp Ich finde, manche Leute hier sollten sich mal zurück erinnern. Als XP abgekündigt wurde, war es das beste Windows überhaupt und ihr wolltet niemals updaten. Es wäre was anderes, wenn es Thomas um KiCad 4 ginge.
Bauform B. schrieb: > Gab es damals schon einen STEP-zu-KiCad Konverter? Oder DWG-zu-KiCad > kombiniert mit einem aktuellen STEP-zu-DWG? > > https://b2b.harting.com/files/download/PRD/STEP/09031202020300_100083161MOD000C.stp > > Ich finde, manche Leute hier sollten sich mal zurück erinnern. Als XP > abgekündigt wurde, war es das beste Windows überhaupt und ihr wolltet > niemals updaten. Es wäre was anderes, wenn es Thomas um KiCad 4 ginge. Irgendwie verstehe ich dich nicht. Es gibt keinen Grund, auf KiCad4 zu beharren AUSSER man will auf WinXP beharren. Und es gibt (fast) keinen Grund auf WinXP zu beharren. Die Benutzung von KiCad jedenfalls ganz sicher nicht. Das ist eigentlich die Sachlage.
Bauform B. schrieb: > Gab es damals schon einen STEP-zu-KiCad Konverter? "zu KiCad"? Mittlerweile benutzt KiCad STEP als Standardformat, und seit einigen Versionen war es schon mitgeliefert. Möglicherweise (so ganz genau erinnere ich mich nicht mehr) haben sie damals nur VRML unterstützt. Dann kann man sich ja allemal irgendeinen Konverter von STEP zu VRML (.wrl) suchen. Wenn man eh ein öffentlich erhältliches STEP bekommt, muss man sich auch nicht scheuen, das irgendwo in einen Online-Konverter zu füttern. > Ich finde, manche Leute hier sollten sich mal zurück erinnern. Als XP > abgekündigt wurde, war es das beste Windows überhaupt und ihr wolltet > niemals updaten. Nö, ich wollte es niemals besitzen (so wie seine Vorgänger und Nachfolger :), aber das spielt hier sicher keine Geige. Kann mich nur dran erinnern, dass meine Kollegen es damals irgendwie als "Windows for Teletubbies" bezeichnet haben. ;-) Wirklich ernsthaft verstehen kann ich den TE aber auch nicht. Gerade für CAD-Arbeiten würde ich mir ja nicht unbedingt die älteste Kiste schlechthin hinstellen. Wenn's nur um paar HTML-Seiten oder das Angucken von PDFs geht, ist das sicher noch was anderes.
Jörg W. schrieb: > Wenn's nur um paar HTML-Seiten oder das > Angucken von PDFs geht, ist das sicher noch was anderes. Und gerade dabei ist das olle Gerümpel besonders doof, think TLS.
Kann ich total nachvollziehen, dass du noch bei KiCad 4 bleibst, XP macht manchmal mehr Spaß! Für den DIN-Stecker fehlt meist die zugehörige .wrl Datei der 3D-Modelle. Zuerst schau mal im KiCad Libraries Repository nach den passenden 3D-Modellen für Connectors_IEC_DIN, lade die wrl-Datei runter. Dann im Footprint Editor bei deinem Bauteil unter 3D-Einstellungen den Pfad zur Datei verknüpfen – dann wird das komplette Gehäuse angezeigt.
Vlt findet man in diesen alten Bibliotheken ja auch noch ein 3D-Model der RV12P2000. Beim aktuellen KiCAD wird man da jedenfalls nicht fündig.
Hallo an alle Mitwirkende, ich fühle mich mit XP und dem was ich sonst auf der Kiste drauf hab pudelwohl. Sicher gibt es hier und Problemchen, wie dieses 3D-Model, oder vieleicht was weiteres. Auf diesem HP nw8440 Workstation läuft XP für mich perfekt. Win7 geht auch noch. Wobei Video etwas zäh ist. Alles klar, alles gut. Ich bin grad dabei meinen anderen Notebook (nw8540w - Elitebook) aufzubauen. Dort läuft bereits Win7 und Win10. Linux kommt noch mit drauf. Dauert noch etwas. Ich bin nicht drauf verpicht immer up-to-date zu sein. Es ist mir schnurz egal was läuft. Nur eins ... ich will zum Ziel kommen. Und wenn die Kiste läuft, dann ist es gut für mich. Aber ein Dank an die, die mir Lösungen zum Problem geben. Da es schon spät ist, mach ich mich morgen drüber und such das Teil. A guts Nächtle
Thomas S. schrieb: > Nur eins ... ich will zum Ziel kommen. Tust du ja aber offenbar nicht. Oder warum gibt es sonst diesen Thread?
Thomas S. schrieb: > verpicht immer up-to-date zu sein. Zwischen "immer up-to-date zu sein" und 20 Jahre hinterher zu hinken ist schon ein gewaltiger Unterschied! Wenn es ja keine "Probleme" macht, warum existiert dieser Thread hier überhaupt? Und ein neu aufgesetzter XP Rechner, auf letztem Stand, mit FW... Wird bereits nach 6 Minuten mit Sasser infiziert, die anderen folgen dann direkt bei Minute 10... Wer sich solch eine Viren- und Malware-Schleuder ins eigene Netz holt gehört nicht nur bestraft sondern auch sämtliche IT entzogen.
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Rene K. schrieb: > Und ein neu aufgesetzter XP Rechner, auf letztem Stand, mit FW... Wird > bereits nach 6 Minuten mit Sasser infiziert, die anderen folgen dann > direkt bei Minute 10. Wie soll das funktionieren? Sofern man das Ding nicht direkt (d.h. ohne Router) ins Internet hängt und das lokale Netzwerk nicht mit lauter Malware verseucht ist, was sollte da der Wirkmechanismus sein?
Harald K. schrieb: > Internet hängt und das lokale Netzwerk nicht mit lauter > Malware verseucht ist, was sollte da der Wirkmechanismus sein? Offene Ports... einfach lokale offene Ports, da reicht schon 80, 8080, 443, 21, 22 und die dazugehörende fehlende TLS... Siehe hier, und das ist nun schon 2 Jahre her...: https://www.golem.de/news/youtuber-demonstriert-so-unsicher-ist-windows-xp-mit-internet-im-jahr-2024-2405-185239.html
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Jonmay schrieb: > XP > macht manchmal mehr Spaß! Wenn man sonst Windows 98 gewohnt ist, mag das tatsächlich zutreffen. :-) (Aber halt, nicht daß ich den TO noch auf Ideen bringe ... Der nächste Thread heißt dann: Woher bekomme ich die letzte KiCad-Version, die noch auf Win 98 läuft, meinem neuen Lieblings-OS? ;-))
Johannes F. schrieb: > (Aber halt, nicht daß ich den TO noch auf Ideen bringe ... Der nächste > Thread heißt dann: Woher bekomme ich die letzte KiCad-Version, die noch > auf Win 98 läuft, meinem neuen Lieblings-OS? ;-)) Oh .... Das wäre die Idee !!! Aber lassen wir es mit 98se. Ich habe noch einen P2-550 mit sagenhaften 680 MB Ram am laufen. Das Problem nur, ist, dass ich bei 'sauber eingerichteten' Qnaps da nicht mehr drauf kommen. Aber USB läuft. Also Win98 ist für neue Szenarien nicht mehr unbedingt mein Faforit. Ich habe ja oben geschrieben, dass ich den neueren HP-Elitebook, nach der erfolgreichen Reparatur nach kompletter Multi-Installation als primären Lappi nutze. Dauert aber noch ein Stück. Rene K. schrieb: > Wenn es ja keine "Probleme" macht, warum existiert dieser Thread hier > überhaupt? Warum schreiben auch andere hier für Dich Kinderkram hier rein? Ist ein Forum, in dem man sich austauscht. Rene K. schrieb: > Und ein neu aufgesetzter XP Rechner, auf letztem Stand, mit FW... Wird > bereits nach 6 Minuten mit Sasser infiziert Habe keine Probleme mit Sasser und Co. . Ich gehe nicht auf 'Schmuddel-Seiten' Ach ja ... seit längeren ist nicht mal mehr ein Virenscanner hier aktiv.
Thomas S. schrieb: > Ich habe ja oben geschrieben, dass ich den neueren HP-Elitebook, nach > der erfolgreichen Reparatur nach kompletter Multi-Installation als > primären Lappi nutze. Dauert aber noch ein Stück. Was genau dauert denn da doch? Wenn Win 10 darauf läuft, KiCad 10.0.3 runterladen, installieren, feddisch. Wo ist das Problem? Von dem Multi-Boot würde ich übrigens an deiner Stelle Abstand nehmen. Das hat man früher gemacht, als Behelfskrücke, hat aber verschiedene Tücken und führt immer wieder zu Problemen. Bei hinreichend leistungsfähigem PC nimmt man heute Virtual Machines, oder einen älteren Rechner für das Zweit-System, der eh übrig ist.
Johannes F. schrieb: > Was genau dauert denn da doch? Wenn Win 10 darauf läuft, KiCad 10.0.3 > runterladen, installieren, feddisch. Wo ist das Problem? Das es auch andere Programme auf der Maschiene bedarf. Ich benötige Multiboot auf der Maschine. Inclusivo Linux. Und dann bitte keine Diskusion über warum? weshalb? wieso? . Es ist mein Vorgehen. Ich will mal mit Linux, mal mit Win10, und wenn es sein muss wenn möglich mit WinXP (SP3) drauf. Ohne viel Komplikationen. Einfach beim Booten auswählen. Punkt. Johannes F. schrieb: > Von dem Multi-Boot würde ich übrigens an deiner Stelle Abstand nehmen. Nicht wirklich. Johannes F. schrieb: > hat aber verschiedene > Tücken und führt immer wieder zu Problemen. Nicht wirklich. Jedes Betriebssystem sieht nur 'sich' und seine zugeordenten Partitionen. VM ist ein Thema, und kommt in Verwendung. Aber auf der Maschine sind mehrere OS möglich. Ohne Probleme. Seit Jahrzenten. Vorher mit Boot-Star. Nun mit Boot-US.
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Thomas S. schrieb: > Und dann bitte keine > Diskusion über warum? weshalb? wieso? . Es ist mein Vorgehen. Ich will > mal mit Linux, mal mit Win10, und wenn es sein muss wenn möglich mit > WinXP (SP3) drauf. Prima, dann komm' halt damit klar, daß es nicht funktioniert, wie du es gerne hättest. Und daß dir keiner bei deinem idiotischen XP-Fetisch helfen will. Ist halt dein (sinnfreies) Vorgehen. Punkt. Thomas S. schrieb: > Johannes F. schrieb: >> hat aber verschiedene >> Tücken und führt immer wieder zu Problemen. > > Nicht wirklich. Jedes Betriebssystem sieht nur 'sich' und seine > zugeordenten Partitionen. Ahja, du kennst dich ja mit allem bestens aus. Was willst du dann eigentlich hier?
Thomas S. schrieb: > Habe keine Probleme mit Sasser und Co. . Ich gehe nicht auf > 'Schmuddel-Seiten' > > Ach ja ... seit längeren ist nicht mal mehr ein Virenscanner hier aktiv. Dafür musst du überhaupt keine Webseiten besuchen, du musst nur XP booten und in deinen Benutzer einloggen, für den Rest sorgen dann Crawler - da musst du mal rein nichts dafür tun! Und zum zweiten Satz: Tja, was soll man da noch sagen... völlig ohne Worte!
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Hallo Mitwirkende, entspannt euch ! Ich habe es nun gelöst. Natürlich auch mit Hilfe von einigen produktiven Usern hier. Vielen Dank an alle Helfern. Ich nun zwei Probleme in einem Aufwasch erlediegt. 1. Habe mir nun auf meinen Qnaps mir einen zentralen KiCad-Ordner / Freigabe erstellt. Darin dann meinen separaten Importe, selbst erstellen Symbole, ect. 2. Habe das 3D-IEC-Symbol auf GitHub gefunden, und in mein Qnap-Verzeichniss gelegt. Dazu neue Ofadvariable in KiCad eingepflegt. Allerdings musste ich ganz schön an den 3D Einstellungen rumdrehen. Skallierung, Offset, Drehung um 180 Grad. Es geht auch mit dem Uralt-Kicad. Es wäre nun für die Zukunft schön, wenn hier weniger Gemecker kommen würde, und dafür produktive Unterstützung. Nochmals Danke an die Unterstützer.
Rene K. schrieb: > Offene Ports... einfach lokale offene Ports, da reicht schon 80, 8080, > 443, 21, 22 und die dazugehörende fehlende TLS... Unsinn. Lokale Ports sind (normalerweise) nur aus dem LAN zu erreichen. Sprich: die Infektionsquelle muss sich bereits im eigenen LAN befinden. Damit hast du dann sowieso schon verloren und kannst sämtliche Rechner im LAN als zumindest potentiell kompromittiert betrachten. > Siehe hier, und das ist nun schon 2 Jahre her...: > https://www.golem.de/news/youtuber-demonstriert-so-unsicher-ist-windows-xp-mit-internet-im-jahr-2024-2405-185239.html Da steht: "mit dem Internet verbunden". Das ist aber nicht das normale Szenario für ein LAN. Da gibt es zwischen LAN und Internet eine Trennung, das Gateway. Wenn natürlich Vollhonks darauf Porttfreigaben oder gar einen exposed host mit Ziel WinXP-Rechner einrichten: selber schuld, die verdienen es nicht besser.
Ob S. schrieb: > Unsinn. Lokale Ports sind (normalerweise) nur aus dem LAN zu erreichen. Genau das ist der Punkt. Aber Panik und Hysterie verbreitet sich natürlich viel besser.
Thomas S. schrieb: > Es wäre nun für die Zukunft schön, wenn hier weniger Gemecker kommen > würde, und dafür produktive Unterstützung. Offenbar verstehst Du nicht (oder willst nicht verstehen), daß das "Gemecker" in Wahrheit genau das ist: eine produktive Unterstützung, damit Du endlich aufhörst Dich selbst, aber auch andere und so eben auch uns zu gefährden. Denn unsere modernen Systeme sind zwar (hoffentlich) gegen die Malware immun, die Du Dir mit Deinen Museumsstücken fängst, aber Datenverkehr und Spam belasten alle. Ich sehe ja, daß Du der irrigen Annahme folgst, das sei halb so wild, und Du wüßtest ja ohnehin alles besser als die Fachleute. Laß Dir von mir als jemandem, der beruflich mit IT-Sicherheit befaßt ist, sagen: Du irrst.
Sheeva P. schrieb: > Ich sehe ja, daß Du der irrigen Annahme folgst, das sei halb so wild, Nö, das behaupte ich ja nicht. Aber bislang kam ich entweder mit Avira klar, oder seit es hier keine Updates mehr gibt, ist halt kein Virenscanner onBoard. Ich hatte immer, wo Virenscanner aufkamen, Solomon, McAffee, Avira drauf. Eben den einen oder den anderen. Oder auf den Qnaps eben Clam-Av. Da ist es mir wichtig. Ich sage nicht, das es nicht gefährlich ist. Aber hier in meinem Szenario ist seit Jahren nix mehr passiert. Sicher, wenn die Bude wieder brennt habe ich was zu tun. Und dann überlege ich schon, wie nun weiter.
Harald K. schrieb: > Ob S. schrieb: >> Unsinn. Lokale Ports sind (normalerweise) nur aus dem LAN zu erreichen. > > Genau das ist der Punkt. Das ist zwar richtig, aber zu kurz gedacht. Denn so ein Rechner ist ja kein Selbstzweck und steht dann ebenso ungenutzt wie dekorativ in der Landschaft herum, zumal man mit einem nackten Windows auch nicht allzu viel tun kann. Deswegen fängt der geschätzte Windows-Anwender dann also an, sich für alles und jedes irgendwelche Software zu installieren, womöglich gar aus dubiosen Quellen -- und spätestens da steigen die Risiken, sich Malware einzufangen, mit jedem weiteren Programm rapide an. Zudem werden meisten halbwegs seriösen Download-Plattformen die Unterstützung für veraltete Windows-Versionen mittlerweile eingestellt haben, so daß Nutzer auf andere, womöglich unseriösere Quellen zurückgreifen muß. Für böswillige Akteure ist das eine großartige Situation, denn dadurch können sie gezielt Anwender anziehen, von denen sie bereits wissen, daß sie auf IT-Sicherheit keinen großen Wert legen, und sie treffen dabei eine Zielplattform, bei der auch bekannte Sicherheitslücken nicht mehr behoben werden. Gleichzeitig sind Angreifer heute meistens keine aufmerksamkeitsheischenden Skriptkiddies mehr, sondern verfolgen ökonomische Interessen und sind darum darauf erpicht, möglichst lange unentdeckt zu bleiben. Solche Angreifer zu entdecken, ist sogar mit modernen Mitteln schwierig, mit veralteter Software und vertretbarem Aufwand vermutlich sogar unmöglich.
Thomas S. schrieb: > Das es auch andere Programme auf der Maschiene bedarf. Ich benötige > Multiboot auf der Maschine. Inclusivo Linux. Na dann hoffe ich, das du auch S.u.S.E. Linux 4.4.1 verwendest. Wenn schon denn schon ;)
Ein T. schrieb: > Das ist zwar richtig, aber zu kurz gedacht. Denn so ein Rechner ist ja > kein Selbstzweck und steht dann ebenso ungenutzt wie dekorativ in der > Landschaft herum, zumal man mit einem nackten Windows auch nicht allzu > viel tun kann. DAS ist zu kurz gedacht. > Deswegen fängt der geschätzte Windows-Anwender dann also an, sich für > alles und jedes irgendwelche Software zu installieren, womöglich gar aus > dubiosen Quellen Wer das tut, egal ob unter Windows, Linux oder sonstwas, ist sowieso ein Sicherheitsrisiko. So jemand sollte einfach nicht das Recht haben, irgendetwas ausführbar zu installieren.
Axel G. schrieb: > Na dann hoffe ich, das du auch S.u.S.E. Linux 4.4.1 verwendest. Wenn > schon denn schon ;) Habe ich nie benutzt. Wenn das (bzw. dessen Installer) aber Probleme mit der Einrichtung einer Multiboot-Umgebung haben sollte, dann taugt der Installer schlicht nix. Sowas kommt schonmal vor, wird dann erfahrungsgemäß aber auch sehr schnell gefixt.
Wie sieht's denn mit OS2 Warp aus? - Das sollte doch sicher sein, denn dfür gibts ja nicht mal nen Virenscanner.
Thomas S. schrieb: > Sheeva P. schrieb: >> Ich sehe ja, daß Du der irrigen Annahme folgst, das sei halb so wild, > > Nö, das behaupte ich ja nicht. Du behauptest es zwar nicht, aber es läßt sich aus Deinem Verhalten und Deiner Verteidigung desselben gegen die hier im Thread geäußerte Kritik ersehen. > Aber bislang kam ich entweder mit Avira > klar, oder seit es hier keine Updates mehr gibt, ist halt kein > Virenscanner onBoard. Unter Windows keinen Malwarescanner zu nutzen, unterstreicht das oben ausgeführte noch, und "es ist dann halt so" tut das erst Recht. > Ich sage nicht, das es nicht gefährlich ist. Aber hier in meinem > Szenario ist seit Jahren nix mehr passiert. Bist Du Dir da sicher? Wie der Typ erklärt hat, versuchen die Angreifer heute meistens, unauffällig zu bleiben. Oder, anders gesagt: selbst mit einem Virenscanner hättest Du wenig Chancen, eine Kompromittierung zu erkennen, und ohne hast Du höchstwahrscheinlich überhaupt gar keine Chance. > Sicher, wenn die Bude > wieder brennt habe ich was zu tun. Und dann überlege ich schon, wie nun > weiter. Dann mach das doch einfach jetzt schon. Wenn irgendwann die Kiste abgeraucht, die Daten von Erpressern verschlüsselt, die Mail Deiner Kontakte in den Händen von Spammern oder noch übleren Drecksäcken sind, dann ist es zu spät. Und dann kann Dir dieses Forums leider auch nicht mehr helfen.
Axel G. schrieb: > Na dann hoffe ich, das du auch S.u.S.E. Linux 4.4.1 verwendest. Wenn > schon denn schon ;) Wenn ich mich recht entsinne, hatte die SuSE GmbH diese Art der Versionierung erst später eingeführt.
Ob S. schrieb: > DAS ist zu kurz gedacht. Nö. > Wer das tut, egal ob unter Windows, Linux oder sonstwas, ist sowieso ein > Sicherheitsrisiko. So jemand sollte einfach nicht das Recht haben, > irgendetwas ausführbar zu installieren. Willkommen im echten Leben.
Thomas S. schrieb: > Wie sieht's denn mit OS2 Warp aus? - Das sollte doch sicher sein, denn > dfür gibts ja nicht mal nen Virenscanner. Weiland gab es dafür Produkte, die aber natürlich nicht mehr gepflegt werden, da OS/2 genau so tot ist wie Windows XP (und viele seiner Nachfolger). Heute wird der quelloffene ClamAV die wahrscheinlich beste, wenn nicht gar einzige Lösung für verstorbene Systeme sein.
Ob S. schrieb: > Wenn das (bzw. dessen Installer) aber Probleme mit der Einrichtung einer > Multiboot-Umgebung haben sollte, dann taugt der Installer schlicht nix. Damals konnten die Installer der Linux-Distributionen schon ziemlich gut. Das Einzige, das dabei immer wieder versagt hat, war Windows, was insbesondere deswegen nicht sehr schön war, als man Windows damals ziemlich regelmäßig neu installieren mußte.
Ein T. schrieb: > Das ist zwar richtig, aber zu kurz gedacht. Mir ging es um die falsche Hysterie, nicht um die Praktikabilität insgesamt. Daß die nicht existiert, erkennt man auch daran, daß hier krampfhaft eine fossile KiCad-Version eingesetzt wird ... XP bietet, wie jedes Agar-Agar aus dem Hause Microsoft, genügend Infektionsvektoren an, um schnell "interessante" Sonderfunktionen zu erhalten. Die kommen zwar nicht auf dem von unserem "Fachmann" herbeihalluziniertem Weg auf den XP-Rechner, aber eben auf genügend anderen, sofern der Nutzer durch Installieren von Software und womöglich sogar den Gebrauch von Webbrowsern, Emailprogrammen etc. nachhilft. XP sollte man auch aus Altersstarrsinn nicht mehr einsetzen.
Harald K. schrieb: > Die kommen zwar nicht auf dem von unserem "Fachmann" > herbeihalluziniertem Weg auf den XP-Rechner, aber eben auf genügend > anderen, sofern der Nutzer durch Installieren von Software und > womöglich sogar den Gebrauch von Webbrowsern, Emailprogrammen etc. > nachhilft. Genau das ist eben falsch, mir ist kein Router im Home Sektor bekannt welcher NICHT Port 80 oder 443 frei hat, und du brauchst nichtmal nen Portforward zu dem XP Rechner. Exploits wie Fast16, BlueHammer etc finden das System über Update Anforderungen durch XP auf eben diesen Ports, durch veraltetes TLS ist der dann wie ne Glühbirne in der Nacht. Da geht es gezielt um alte Industrierechner - danach geht es mit Sasser und Konsorten weiter. So sieht es aus, setz dir nen XP Rechner auf und beobachte!
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Harald K. schrieb: > XP bietet, wie jedes Agar-Agar aus dem Hause Microsoft, genügend > Infektionsvektoren an, um schnell "interessante" Sonderfunktionen zu > erhalten. Zu den Zeiten des seligen Windows9x gab es ein "Back Orifice", das damit warb, einem Remote-Benutzer mehr Kontrolle über ein Windows-System zu geben als der Nutzer vor dem Bildschirm hätte. Das mußten wir natürlich probieren, und deren Claim stimmte. Mein seliger Freund Axel fiel bei einem modalen Dialog mit dem Titel "Schwuler Ausnahmefehler" aus allen Wolken, sein entrüstetes "woher weiß die Kiste denn, daß ich schwul bin" habe ich immer noch im Ohr. Okay, Opa erzählt vom Krieg, bin ja schon ruhig. :-)
Rene K. schrieb: > Genau das ist eben falsch, mir ist kein Router im Home Sektor bekannt > welcher NICHT Port 80 oder 443 frei hat, und du brauchst nichtmal nen > Portforward zu dem XP Rechner. Ich habe keinen Homesektor-Router. Fritzbox ist für mich Kinderkram. Mit Router meine ich Router. Habe hier einen Lancom. Und bin immer wieder (täglich) drauf, und schau was er so wieder 'vereitelt' hat. Das Syslog wächst jeden Tag um hunderte Einträge, aber kein Einbruch. Es sind auch keine Ports sinnlos 'offen' Und wenn er (Router) attakiert wird, dann funkt mich mein Router an. Danach trennt er sich für einige Zeit vom Netz. Dann sind hinter dem Router NUR managed-Switche. Und die lassen nur Packete durch deren Ursprung die kennen. Dann ist meine Hardware nur an, wenn ich da bin. ansonsten ist vieles 'down'
Thomas S. schrieb: > Ich habe keinen Homesektor-Router. Fritzbox ist für mich Kinderkram. Auch eine Fritzbox hat natürlich nicht Port 80 oder 443 "frei", keine Ahnung, warum Rene so einen Unfug verzapft. Sofern man keine Portweiterleitungen ("Freigaben") einrichtet (oder auf die idiotische Idee kommt, die Konfigurationsoberfläche der Fritzbox selbst ins Internet zu hängen), ist auch eine Fritzbox von außen zu.
Harald K. schrieb: > Auch eine Fritzbox hat natürlich nicht Port 80 oder 443 "frei", keine > Ahnung, warum Rene so einen Unfug verzapft. Nach draußen? Sicher haben sie das.
Jörg W. schrieb: > Nach draußen? Sicher haben sie das. Wollen wir den Mathematikerwitz mit dem Löwen und der Wüste neuerfinden? Wenn von außen (d.h. dem Internet) irgendwelcher Traffic auf Port 80 oder 443 der Fritzbox (oder einem anderen Router) ankommt, passiert damit gar nichts, der wird nicht an den verletzbaren Rechner "drinnen" weitergeleitet, -- es sei denn, eine entsprechende Portweiterleitung ist eingerichtet. Und damit kann der XP-Rechner, um den es hier geht, nicht ohne aktive Mithilfe durch den Anwender aus dem Internet infiziert werden. Das aber hatte Rene behauptet (6 Minuten, Sasser). Die aktive Mithilfe bestünde darin, daß jemand auf dem XP-Rechner einen Webbrowser verwendet, um sich Kompromat herunterzuladen (d.h. die Sicherheitslücken seines Webbrowsers auszutesten). Ausgehenden Netzwerkverkehr (d.h. Zugriffe auf Webseiten im Internet) lässt eine Fritzbox natürlich zu, aber den muss der XP-Rechner ja erst mal erzeugen. Ist jetzt etwas klarer, was "innen" und "außen" sind?
Thomas S. schrieb: > Ich habe keinen Homesektor-Router. Fritzbox ist für mich Kinderkram. Mit > Router meine ich Router. Habe hier einen Lancom. Und bin immer wieder > (täglich) drauf, und schau was er so wieder 'vereitelt' hat. > > Das Syslog wächst jeden Tag um hunderte Einträge, aber kein Einbruch. lol, ich kenne die – und bei den Appliances, die ich in den Fingern hatte, war das ’ne größere Augenwischerei, als damals™ die Windows-Firewalls, die einem dick angezeigt haben, wieviele Bedrohungen sie doch abgewehrt hätten. Größer, weil dem Ganzen hier der professionelle Anstrich gegeben wurde. Bei einem richtigen Angriff oder Schadsoftwarebefall im LAN sind die genauso zahnlos, wie alle anderen Appliances, welche keine DPI machen. Aber immerhin ’ne lange Liste von simplen Ereignissen, wo etwa ein Script mit nmap angeklopft hat, als „verhinderte Angriffe!!!k“ :D Glaube, die meiste Entwicklungsarbeit ist bei den Teilen in die Lizenzverwaltung geflossen, mit der sie den Geldrückfluss für ihr modifiziertes Linuxsystem mit dem zugegebenermaßen hübsch bunten Frontend incl. grafischer Darstellung der Umgebung sicherzustellen gedenken. Ich halte jedes OPNsense-System für haushoch überlegen – Eignung der Hardware und insbesondere des Bedieners vorausgesetzt.
Harald K. schrieb: > Und damit kann der XP-Rechner, um den es hier geht, nicht ohne aktive > Mithilfe durch den Anwender aus dem Internet infiziert werden. Sofern der Anwender ihn nicht komplett ohne Netzwerk betreibt, ist das Risiko aber hoch, dass er diese Mithilfe über kurz oder lang irgendwo unfreiwillig leistet.
Harald K. schrieb: > Und damit kann der XP-Rechner, um den es hier geht, nicht ohne aktive > Mithilfe durch den Anwender aus dem Internet infiziert werden. > [...] > Die aktive Mithilfe bestünde darin, daß jemand auf dem XP-Rechner einen > Webbrowser verwendet, Der Rechner steht ja nicht zur Zierde da. Er wird benutzt. Und Deine "aktive Mithilfe" kann nicht nur ein Webbrowser sein, womöglich reichen bereits ein PDF- oder Bildbetrachter, ein Office-Programm, ein Videoplayer.
Hallo Thomas. Thomas S. schrieb: > Es ist so, ich bin lieber auf XP unterwegs. Das kann ich nachvollziehen. Ich finde aktuelle Windows Oberflächen mit ihren impliziten Wissensvoraussetzungen auch eher lästig, aber auf der Arbeit muss ich halt Windows nehmen. Aber privat kannst Du doch etwas anderes verwenden. Ich verwende z.B. einen xfce Desktop unter Linux. > Wo finde ich das passende 3D Objekt dazu? Schau mal nach, was Hersteller dazu anbieten. Die haben oft 3D-Modelle ihrer Produkte zum Download. Schau auch nach Alternativen - ähnliches/gleiches Produkt von anderem Hersteller. Oft sind die ja relativ eng genormt. Wenn nicht, musst Du das Teil selber machen. Ein Datenblatt des Herstellers ist sehr hilfreich, alternativ ein solches Bauteil im Original und eine Schieblehre. Bei einem so alten 4er KiCad kannst Du auch .wrl Dateien erstellen, das geht relativ einfach mit Wings3d. Wenn Du FreeCad schon installiert haben solltest, dort ist es meistens schon mit enthalten. Eine Kurzanleitung für Wings3d findest Du hier: https://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Kicad-Wings3D_Merkzettel_29November2012.pdf Wenn es Dir nur darum geht, den Platz abzuschätzen, könntest Du Dich beim Modell möglicherweise auch auf einen Quader über maximale "Höhe x Länge x Breite" beschränken. > Wie bitte kann ich dann das 3D Bauteil /Messerleiste in der Libary > einfügen? Im KiCad Footprint Editor ist oben in der Buttonleiste ein Button "Bauteileigenschaften". Wie er aussieht und näheres dazu kann ich Dir leider nicht beschreiben, weil ich wohl seit über einem dutzend Jahre kein 4er KiCad mehr habe. Es ist also alles rein aus dem Gedächnis. Wenn du den Button betätigst, poppt ein Fenster auf, und da ist oben rechts irgendwas mit "3D-.....", wenn Du das anklickst, kommst du irgendwie in ein weiteres Fenster, wo Du einen Pfad auf Dein Modell und einen Namen dafür (?) angeben kannst. Zusätzlich musst Du noch Skalierungsfaktoren ec. angeben. Das alte KiCad rechnete bei Abmessungen in imperialen Massen. Ein Zoll ist 2,54cm. Wenn Du ein metrisches Modell hast, musst Du also für die Skalierung 0,3937 angeben. Viel Erfolg. Mit freundlichem Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Hallo Bernd, danke für Deine Ausführung. Wie ich oben geschrieben habe, bin ich auf Github war es glaub ich fündig geworden. Habe mir dann erst mal Gedanken machen müssen, wie ich das manage, mit 'nachgeladenen' Bauteilen, oder Spezialitäten, die ich erstellt habe. Habe ich aber bereits am 14.06. um 18:30 geschrieben. Ich bin da noch nicht so ganz flüssig in KiCad drin. Habe mir nun ein zentrales Verzeichniss auf einem meiner Qnap's erstellt, und dort strukturiiert. Ein Notebook wo nun Win7, Win10, Linux drauf ist, existiert ja bereits. Aber es sind alle Betriebssysteme noch 'nackt'.
Harald K. schrieb: > Wenn von außen (d.h. dem Internet) irgendwelcher Traffic auf Port 80 > oder 443 der Fritzbox (oder einem anderen Router) ankommt, passiert > damit gar nichts, der wird nicht an den verletzbaren Rechner "drinnen" > weitergeleitet, -- es sei denn, eine entsprechende Portweiterleitung ist > eingerichtet. > > Und damit kann der XP-Rechner, um den es hier geht, nicht ohne aktive > Mithilfe durch den Anwender aus dem Internet infiziert werden. Mensch Harald! Doch, die aktiven Angriffsvektoren gehen direkt von XP aus. XP ruft auf Port 443/80 nach Updates und erwartet eine Antwort auf eben diesen Ports, der Portzugriff ist über ein HTTP/S Stream (mit absolut veralteter TLS) dann freigegeben. Dein Router, und da ist das völlig Wurscht ob das Lancom, Fritz, OpenWRT oder eine OpnSense ist - da der Request vom XP Rechner angefragt ist - lässt dann selbstverständlich den Request an den XP Rechner durch. Wie ganz normalen HTTP/S Verkehr eben auch. Du brauchst da keine Portweiterleitung wie bei einem Web-Server etc... Genau DAS ist ja das fatale an XP.
Rene K. schrieb: > XP ruft auf Port 443/80 nach Updates und erwartet eine Antwort auf > eben diesen Ports, der Portzugriff ist über ein HTTP/S Stream (mit > absolut veralteter TLS) dann freigegeben. Was soll das hier sein, ein HTTP/S Stream? > Dein Router lässt dann selbstverständlich > den Request an den XP Rechner durch. Wie ganz normalen HTTP/S Verkehr > eben auch. Der Router würde eine Antwort vom angefragten Rechner durchlassen (von dem keine mehr kommt), aber doch nicht irgend eine andere?
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Rene hat oben einen Golem-Artikel verlinkt, in dem demonstriert wird, wie das funktioniert. Einfach mal anschauen.
Rene K. schrieb: > Mensch Harald! Doch, die aktiven Angriffsvektoren gehen direkt von XP > aus. XP ruft auf Port 443/80 nach Updates und erwartet eine Antwort auf > eben diesen Ports Das ist Schwachsinn. Das einzige, was daran stimmt, ist die Tatsache, das WindowsXP aktiv nach Updates fragt. Das tut allerdings auch jedes andere einigermaßen neuzeitliche OS... So, und nun der Schwachsinn: WindowsXP fragt natürlich Update-Server von MS und nicht malwarespreader.ru:443. Dementsprechend müsste ein Angreifer sich erst mal in eine MIM-Position zwischen dem heimatliche GW und dem MS-Server bringen und/oder das DNS faken. Beides nicht so ganz einfach...
Jörg W. schrieb: > Rene hat oben einen Golem-Artikel verlinkt, in dem demonstriert wird, > wie das funktioniert. Einfach mal anschauen. Zitat aus diesem Artikel: Sonderlich praxisnah war das Set-up allerdings nicht: Parker stellte das Windows-XP-System in einer virtuellen Maschine bereit. Das System wurde direkt mit dem Internet verbunden, also ohne einen Router als zusätzliche Sicherheitsbarriere. Alles klar?
Jörg W. schrieb: > Rene hat oben einen Golem-Artikel verlinkt, in dem demonstriert wird, > wie das funktioniert. Einfach mal anschauen. Der Artikel hat nichts mit einem XP hinter Router Aufbau zu tun. Den gab es da nämlich gar nicht, den Router. Ich sehe keine Möglichkeit, dass ein XP, das nichts anderes tut, als über einen alles von draußen blockierenden Router mit stateful inspection Paketfilter einen nicht mehr existierenden Updateserver anzuspechen, sich irgendetwas einfängt. Würde sich jemand als Updateserver ausgeben können sähe das natürlich ganz anders aus.
„Wir“ steuern unsere, teils antiquierte, HP-Messtechnik über Agilent-VEE und Der dazwischen geschalteten Visa Schnittstelle. Geht, auch unter Win11 völlig problemlos. Unsere IT ist da (zu Recht, wie ich finde) sehr restriktiv, was „alte Rechner“ im Netzwerk anbelangt. Vielleicht wäre das ne Alternative?
Axel R. schrieb: > „Wir“ steuern unsere, teils antiquierte, HP-Messtechnik über Agilent-VEE > und Der dazwischen geschalteten Visa Schnittstelle. Falscher Thread? Passt Dein Kommentar nicht viel besser in den "Zugriff-Verweigert"-Thread, wo es um antiquarische GPIB-Software geht?
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