Beim Versuch einen nagelneuen 8Ah Akku aus der Parkside X20 Serie zu laden sind mir nacheinander zwei ältere Ladegeräte PLG20 C1 durchgebrannt. Bis dato hatten die mehrere Jahre klaglos 2Ah und 4Ah Akkus geladen. In beiden Fällen ist Q5 auf der Sekundärseite durchgebrannt, ein NCE4953. Ohne weitere Schaltungsanalyse vermute ich diesen als Schalttransistor für die Steuerung der Ladung mit dem vollen Maximalstrom des Schaltnetzteiles, das mit 2,4A angegeben ist. Vermutlich wird der immer an seiner thermischen Grenze betrieben und hat jetzt wegen der Verdoppelung der Belastungszeit aufgegeben. An einem neueren "Schnellladegerät" mit 4,5A max. Ladestromstrom aus der X20 Reihe lädt der Akku ohne Probleme. Ich möchte versuchen die "alten" Ladegeräte mit einem besseren Transistor zu ertüchtigen. Ein geringerer RDSon wird das Problem vermutlich lösen. Gibt es einen (möglichst PIN kompatiblen) Ersatz mit weniger RDSon?
Thomas schrieb: > Gibt es einen (möglichst PIN kompatiblen) Ersatz mit weniger RDSon? Gibt es schon, aber die haben natürlich erheblich mehr Cgs und Qg. AO4805 wäre so einer.
@Hinz: Danke, werde ich einfach mal versuchen. Kommt auf die nächste TME Bestellung.
Die Frage ist, was ist aus der Sicht des Ladegerätes an einem größeren Akku anders? Der Strom wird im Ladegerät geregelt, der geringere Innenwiderstand des größeren Akkus sollte keinen Einfluss haben. Du nennst die Zeit als Faktor, sind die denn direkt beim ersten Versuch gestorben? Das der das 1h an der Belastungsgrenze dauerhaft wiederholend schafft, 2h aber nicht klingt zumindest mal merkwürdig.
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Spendiere Deinem neuen MOSFET bei der Gelegenheit doch auch gleich noch einen Kühlkörper.
Harald A. schrieb: > Die Frage ist, was ist aus der Sicht des Ladegerätes an einem größeren > Akku anders? Der Strom wird im Ladegerät geregelt, der geringere > Innenwiderstand des größeren Akkus sollte keinen Einfluss haben. Du > nennst die Zeit als Faktor, sind die denn direkt beim ersten Versuch > gestorben? Das der das 1h an der Belastungsgrenze dauerhaft wiederholend > schafft, 2h aber nicht klingt zumindest mal merkwürdig. Scheint mir aber die einzig sinnvolle Erklärung. Akku ausgepackt, eingesteckt und 10 Minuten später stank es verbrannt. Anderes Ladegerät, gleicher Vorgang. Erst das 4,5A Ladegerät hat dann funktioniert. 2,5W Verlustleistung werden da allerdings wirklich nie erreicht...... Klar bekommt der neue ein kleines Kühlblech (wenn der Drop-In funktioniert), sicher ist sicher.
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Thomas schrieb: > 2,5W Verlustleistung werden da allerdings wirklich nie erreicht...... Kann der MOSFET ja auch nur für ganz kurze Zeit.
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