Forum: Haus & Smart Home Wandfeuchtemessung mit Kugelsonde


von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Dafuer gibts ja fertige Messgeraete fuer ein paar Handvoll Euro.
Wie funktioniert das genau (Ja, ich weiss: irgendwie per 
Kapazitaetsmessung - aber wie laeuft das mit der Kugelsonde genau, wo 
ist da die 2. Elektrode, welche Messfrequenz, etc. bla.), oder hat da 
mal wer eine Bauanleitung?
Und bitte keinen KI-Slop, den kann ich mir selber generieren.

Gruss
WK
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dergute W. schrieb:
> wo ist da die 2. Elektrode,

Entweder die Erde oder über die Zuleitung oder die Hand, der Person, die 
misst.
von Wolf17 (wolf17)


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https://sv-artikel.de/blog/wandfeuchte_messen/
Es ist keine absolute Messung, sondern ehr ein Vergleich.
: Bearbeitet durch User
von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Dergute W. schrieb:
> Dafuer gibts ja fertige Messgeraete fuer ein paar Handvoll Euro.

Genau! Einfach kaufen. hab einfach eins für 20€ oder so beim Aliixpress 
bestellt.
Das geht irgendie mit HF Strahlung.
Genaugigkeit? Keine Ahnung. Einfach erst mal paar Testmessungen machen 
an bewusst trockenen Wänden und Flächen. Der Wert ist nie absolut 
sondern nur potentiell.
von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Dieter D. schrieb:
> Entweder die Erde oder über die Zuleitung oder die Hand,

Rharberrabaerbergelaber. Das funktionuckelt ganz anderster.
von H. H. (hhinz)


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Benedikt L. schrieb:
> Das geht irgendie mit HF Strahlung.

Hoffentlich hast du deinen Aluhut auf.
von Jörg K. (joergk)


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H. H. schrieb:
> Hoffentlich hast du deinen Aluhut auf.

Dann ist der Kopf die Kugelelektrode
von Rainer D. (rainer4x4)


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Benedikt L. schrieb:
> Das geht irgendie mit HF Strahlung.
Nö, ich glaub das funktioniert irgendwie elektrisch!
von Stefan M. (derwisch)


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HF wäre aber auch eine Möglichkeit.
Verstimmung eines Oszillators.
Trockene Wand = wenig Frequenzänderung.
Feuchte Wand = stärkere Frequenzänderung.
Wie beim Theremin (wer das kennt...)
von Mani W. (e-doc)


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Rainer D. schrieb:
> Benedikt L. schrieb:
>> Das geht irgendie mit HF Strahlung.
> Nö, ich glaub das funktioniert irgendwie elektrisch!
>
Ist HF nicht elektrisch?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Eine HF-Strahlung kann auch HF-Schall (hochfrequenter Schall oder 
Ultraschall) sein und bezeichnet Schallwellen, deren Frequenz über der 
menschlichen Hörgrenze liegt.
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Eine HF-Strahlung kann auch HF-Schall (hochfrequenter Schall oder
> Ultraschall) sein

Dieter, halt Deine Griffl still!

In der Kugel gibt es keine Schallquelle!
von Heinrich K. (minrich)


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jajaaa, sog. Schallstrahlen. Oder Wellenstrahlen. Oder 
Ultraschallwellenstrahlung, oder unhörbare HF-Strahlen.
von Mani W. (e-doc)


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Auf jeden Fall wird HF auf die Kugel gegeben im MHz-Bereich,
feuchte Wand ergibt dann hohe Kapazität, trockene kleine...
von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Eine HF-Strahlung kann auch HF-Schall (hochfrequenter Schall oder
> Ultraschall) sein

Strahlung brauch keinen Äther, Schall dagegen braucht ein Medium - egal 
wie hoch die Frequenz ist.
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Einfach eine Mikrowelle mit offener Tür an die Wand drücken.

Da wo Wasser ist, wirds warm, was man dann mit einer Wärmebildkamera 
sehen kann. :)
von Thomas W. (goaty)


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Das Billigmessgerät vom großen C hier schwingt bei etwa 700kHz.
von Udo S. (urschmitt)


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Dieter D. schrieb:
> Eine HF-Strahlung kann auch HF-Schall (hochfrequenter Schall oder
> Ultraschall) sein und bezeichnet Schallwellen, deren Frequenz über der
> menschlichen Hörgrenze liegt.

Müssten wir nicht spätestens jetzt über den Welle Teilchen Dualismus von 
Schallwellen reden?
von Andreas M. (amesser)


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Udo S. schrieb:
> Müssten wir nicht spätestens jetzt über den Welle Teilchen Dualismus von
> Schallwellen reden?

Ich dachte es geht um Wasserwellen.
von Ralf X. (ralf0815)


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Andreas M. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Müssten wir nicht spätestens jetzt über den Welle Teilchen Dualismus von
>> Schallwellen reden?
>
> Ich dachte es geht um Wasserwellen.

Wenn es um Wasserwellen geht, sind Zollstock und Echolot angebrachter.
von H. H. (hhinz)


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Ralf X. schrieb:
> Wenn es um Wasserwellen geht, sind Zollstock und Echolot angebrachter.

Friseur!

Ich mag ja eher Donauwellen.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Angehängte Dateien:

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Es ist eine kapazitive (Vergleichs-)Messung. Die Kapazität eines 
Kondensators hängt - neben Größe und Abstand der Platten - auch von der 
rel. Dieelektrizitätskonstante ε (dimensionsloser Faktor) des Materials 
dazwischen ab.

"Zum Glück" hat Wasser eine relativ großes ε, so um 88 herum, im 
Gegensatz zur Umgebung. Die liegt bei Mauerwerk um den Wert 3...12. D.h. 
der (absolute) Wassergehalt hat einen ziemlich großen Einfluss. Bei Heu 
und Stroh (womit wir uns beschäftigen), ist der Unterschied noch größer.

Die auch oft genutzte Leitfähigkeit in Anhängigkeit vom Wassergehalt ist 
dagegen sehr viel mehr von weiteren Störfaktoren abhänging, wie 
Salzgehalt oder Anpressdruck.

Im Messgerät mit der Kugel ist deshalb eine Art Kapazitätsmessung, für 
die es verschiedene Möglichkeiten gibt, z.B. Frequenzverstimmung oder 
Messung der Umladezeit ...

Die Geräte werden nach dem Einschalten zunächst frei in den Raum 
gehalten und kalibrieren sich damit selbst, ähnlich dem Tara-Prozess 
einer Waage. Hält man sie danach an eine Wand, erhält man einen 
Vergleichswert. Trägt man die Messwerte in einer Art Matrix ein, erhält 
man z.B. ein Bild der relativen Feuchteverteilung in der Fläche.

Auch hier gibt es sehr unterschiedlich solide oder funktional 
umfängliche Geräte. Das beginnt mit 10..20 Euro für einfachste 
Schätzeisen und kann auch mal bei über 300...400 enden mit aufwändig 
stabiler Elektronik und Software-Ausstattung.
: Bearbeitet durch User
von Stephan (stephan_h623)


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Die zweite Elektrode ist dein Körper und die Kapazität gegen Erde. Vom 
Prinzip aber ne reine Kapazitätsmessung (bei den Messgeräten mit Kugel). 
Aber halt nicht nur der Wand sondern über Wand-Boden-Dich.

Das Messergebnis hängt damit auch von den Schuhen, Bodenaufbau, Feuchte 
des Bodens etc. ab.
Wenn du dich an die Wand "anlehnst", du aber sehr dicke Sohlen anhast 
oder auf nem Gerüst stehst "misst" du unter Umständen eher deinen 
Abstand / Druck gegen die Wand als die Wandfeuchte wenn du in den Ecken 
misst.

Zumindest bei Ausreißern machts Sinn mehrfach zu messen und auf die 
Position zu achten / zu variieren. Wenn keine Sperre in der Wand ist 
ändert sich die Feuchte nicht schnell. Wenn doch, dann verfälschst du 
das Ergebnis vermutlich durch die Bedienung.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Andreas M. schrieb:
> Ich dachte es geht um Wasserwellen.

Wie die Diskussion zeigt, war das durchaus sinnvoll zu posten ...

Rainer D. schrieb:
> funktioniert irgendwie elektrisch!

weil HF doch nicht so eineindeutig ist.
von Mani W. (e-doc)


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Stephan schrieb:
> Die zweite Elektrode ist dein Körper und die Kapazität gegen Erde.

Ich wette, dass kein Mensch dazu notwendig ist...
von Rainer W. (rawi)


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Mani W. schrieb:
> Ich wette, dass kein Mensch dazu notwendig ist...

Ein behaarter Affe tut's genauso.
von Heinrich K. (minrich)


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Oder ein SuperDiet.
von H. H. (hhinz)


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Heinrich K. schrieb:
> Oder ein SuperDiet.

Alles wird verstrahlt!
von Heinrich K. (minrich)


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...ist doch "Super"!

Die Messergebnisse werden dann besonders genau, weil Supermans, ähh, 
SuperDiets Astralleib natürlich supraleitend ist. Keine 
Übergangswiderstände Richtung Erde!
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinrich K. schrieb:
> Die Messergebnisse

Wobei das keine Kunst ist. Denn er packt das Messgerät in den Eimer und 
zieht los...

https://www.lieder-archiv.de/wenn_der_pott_aber_nu_en_loch_hat-notenblatt_100084.html
von Mani W. (e-doc)


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Weis man jetzt, wie es funktioniert und warum man das Gerät mit den
Griffeln möglichst weit hinten am Griff anfassen soll?

Also scheidet der Mensch als Erdverbindung aus, wie hier schon
angemerkt wurde...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es reicht doch, wenn es die KI weiß.

Wer die KI nicht frägt, der muss dumm sterben.

Da ist absolut etwas dran! In einer Zeit, in der das Wissen der Welt nur 
einen Chat-Befehl entfernt ist, sind Neugier und die richtigen Fragen 
der Schlüssel, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

https://www.youtube.com/watch?v=DSlrHsVD8-A
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Es reicht doch, wenn es die KI weiß.
>
> Wer die KI nicht frägt, der muss dumm sterben.

Du stirbst sicher dumm mit Deiner KI!
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> In einer Zeit, in der das Wissen der Welt nur
> einen Chat-Befehl entfernt ist, sind Neugier und die richtigen Fragen
> der Schlüssel, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

Und wenn dort Schwachsinn verzapft wird, dann geht das viral,
und viele Menschen werden verdummt und in die Irre geführt...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das Video ist von ARTE.tv.
von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Das Video ist von ARTE.tv.

Das hier auch:
https://www.youtube.com/watch?v=BptsAf4gfb0
von Mani W. (e-doc)


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Es geht immer noch um die Kugelsonde.
Dieter muss man ausblenden...
von Schorsch M. (schorschm)


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Mani W. schrieb:
> Es geht immer noch um die Kugelsonde.

Da muss man doch mal hinterfragen, warum ist ddas eine Kugelsonde und 
keine Plattensonde?
Eine Platte täte doch auch den Job?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Das hier auch:

Es ist gut, dass Du Dich an eines der Videos erinnerst, das Dir hilft, 
das Video von ARTE (wer die KI nicht frägt...) ohne einen Rückfall zu 
überstehen.
von Mani W. (e-doc)


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Schorsch M. schrieb:
> Eine Platte täte doch auch den Job?
>
Eine Platte hat keine punktuelle Messfläche!
von H. H. (hhinz)


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Mani W. schrieb:
> Schorsch M. schrieb:
>> Eine Platte täte doch auch den Job?
>>
> Eine Platte hat keine punktuelle Messfläche!

Mit dem Kopf durch die Wand ist eh keine gute Idee.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Es ist vermutlich eine Kugel, weil sich bei deren unterschiedlicher 
Handhabung (Neigung des Gerätes) die elektrischen Gegebenheiten, z.B. 
die Feldgeometrie, deutlich weniger stark ändern, als wenn man eine 
Platte verwenden würde.
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das deckt sich mit der KI.
von Udo S. (urschmitt)


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Dieter D. schrieb:
> Das deckt sich mit der KI.

Bist du jetzt vom KI Copy-Paster zum KI Faktenchecker befördert worden?
von Stephan (stephan_h623)


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Mani W. schrieb:
> Stephan schrieb:
>> Die zweite Elektrode ist dein Körper und die Kapazität gegen Erde.
>
> Ich wette, dass kein Mensch dazu notwendig ist...

Absolut notwendig nicht, aber typischerweise vorhanden. Und er spielt 
auch eine Rolle.

Wenn ich mein Billigteil per "Stock" bediene (isoliert auf ner 
umgedrehten Wasserkiste) liefert das gegen ne Wanne mit Wasser (20x30cm) 
10% Feuchte.
Fasse ich das Messgerät an, lande ich bei 20-40% Feuchte. Je nachdem wo 
und wie ich anfasse. Das ganze unisoliert lande ich natürlich immer bei 
100%.
Ob mit oder ohne Schuhen ist bei meinem Teil nicht wahnsinnig relevant. 
Man merkts aber, ob ich die anhabe, oder auf nem Blech stehe oder in ner 
Pfütze oder auf ner Bierkiste.

Also ich würde sagen, der Faktor Bediener spielt schon ne Rolle. Bei mir 
hauptsächlich die Haltung des Geräts.
Die Kugel hat halt ne ziemlich kleine "Fläche" und selbst Schuhe mit 2cm 
Sohlenstärke sind dagegen kaum relevant. Grob 1,5qm wirksame 
Körperoberfläche relativieren das ganze auch nochmal.
von H. H. (hhinz)


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Eine Präzisionsmessung ist das eh nicht, die müsste man destruktiv 
machen.
von Stephan (stephan_h623)


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H. H. schrieb:
> Eine Präzisionsmessung ist das eh nicht, die müsste man destruktiv
> machen.

Das eh nicht. Sonst würde der "Messwert" nicht an nem Wechsel der 
Oberfläche springen.

Bei meinem Post ging es hauptsächlich um die Frage, ob der Bediener 
notwendig ist bzw. eine Rolle spielt.
Und nach meinen Tests tut er das. Weniger als ich dachte, aber ziemlich 
klar.

Ob das ganze die Kapazität oder den Widerstand bei grob 1 MHz nutzt kann 
ich nicht sagen.
Die Kalibrierung kann da kaum mehr machen als die Luftfeuchtigkeit und 
den Abstand der Hand von der Kugel zu berücksichtigen.

Ob Platte oder Kugel wird vermutlich sinnvoll gewählt sein. Spontan 
hätte ich eher ne Platte mit so 1mm Abstand zur Wand und 5mm zu den 
Seiten gewählt.
Platte hätte eher ne höhere Kapazität aber dann wird die Kapazität des 
Bedieners relevanter. Zwangsabstand reduziert die Kapazität und bei 
zuviel Abstand dominiert die Isolierung und es kann gar nichts mehr 
gemessen werden.
2 kleine Füße mit je 22x6 cm und 1cm Bodenabstand haben 230pF. Bei 1MHz 
so 700 Ohm Blindwiderstand. Körperwiderstand ca. 1-2 kOhm.

Die Halbkugel in der Wand etwas von der Messstelle (Durchmesser 10cm, 
"Plattenabstand" 5cm) hat je nach Feuchte 2-10pF. Die nächsten 5cm 
6-30pF, wieder die nächsten dann 10-50pF.
Das sind aber alles noch relevante Werte bis 12,5cm von der Messstelle. 
Das weitere wird dann aber zunehmend irrelevant.
Die Kugel hat unter Umständen nur einige µm Abstand zur Wand, aber auch 
ne sehr kleine Auflagefläche. Kann irgendwas wie 1-50pF sein, je nach 
Oberfläche.
Relativ sicher und bestimmend sind so die ersten 2-5 cm in der Wand. 
Wobei ne trockene und isolierende Putzoberfläche die Messwerte Richtung 
trocken verschiebt.
von Mani W. (e-doc)


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Conclusio:

Bleibt ein Schätzeisen!
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