Hallo Forengemeinde, ich brauche mal wieder euer Wissen/eure Hilfe. Bei obigem Rechner sind einige wenige Segmente der Anzeige "tot". Getestet einfach mit Eingabe von lauter 8-en (siehe Bild). Mit leichtem Verwinden des Gehäuse ändert sich die Anzeige, d.h.: einzelne Segment gehen dann, andere gehen aus. Das lässt darauf schließen, das der Kontaktgummi zwischen Platine und LCD-Modul Probleme hat. Soweit ist mir das schon klar. Und da der Rechner schon fast als "antik" anzusehen ist (gekauft Anfang/Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts), ist das ja durchaus als normal anzusehen. Jetzt die Fragen: - Hat schon mal jemand von euch genau diesen Taschenrechner-Typ offen gehabt und den Leitgummi bearbeitet/ausgetauscht? - Falls ja, welche Daten hat das "Zebra" und wo bekommt man so was her (zu sinnvollen Preisen)? - Oder hat noch jemand einen Streifen passenden Leitgummi rumliegen, den er mir abgeben könnte? Ich frage deshalb erst mal hier, da ich den Rechner noch nicht aufgeschraubt habe. Ich werde mich erst an die kleinen Schräubchen wagen, falls ich hier keine brauchbaren Infos erhalte. Falls das schon jemand versucht hat und festgestellt hat, das da nichts zu machen ist, wäre das also auch schon mal eine hilfreiche Info für mich. Lieber sind mir natürlich Infos/Tips zur Demontage und ggf. Reparatur. Schon mal vielen Dank im Voraus und noch einen schönen Restsonntag!
Aus dem gleichen Grund habe ich meinen alten Taschenrechner (genau dieses Modell) weg geworfen. So etwas ist praktisch irreparabel, weil du nicht an die Ersatzteile ran kommst und das Werkzeug dazu extra anfertigen müsstest.
Schraub das Teil doch einfach auf und zeig das Innenleben. Manchmal reicht es schon den Leitgummi und das Display mit Alkohol zu reinigen. Oder ein passendes Stück Papier unterlegen um der Druck etwas zu erhöhen. Ich habe hier einen TI Taschenrechner der ein ähnliches Problem hatte. Da ist der Folienleiter allerdings aufgeklebt. 2-3x mit einem nicht zu heissen Lötkolben drüber, das Teil funzt seit nun mehr über 10 Jahren ohne weitere Ausfälle.
:
Bearbeitet durch User
Ste N. schrieb: > Manchmal > reicht es schon den Leitgummi und das Display mit Alkohol zu reinigen. > Oder ein passendes Stück Papier unterlegen um der Druck etwas zu > erhöhen. Beide Massnahmen zusammen führten bei mir meistens zum Erfolg.
Leitgummi UND Kontakte auf der Platine UND dem LCD mit Kontakt 61, IPA, ... reinigen, zusammenbauen und dann ggf. mit einem Schulterzucken wegwerfen. TR diese Kalibers gibt es schon bei Penny, die TI 59 / HP 48 Zeiten sind längst vorbei.
Horst V. schrieb: > Das lässt darauf schließen, das der Kontaktgummi zwischen Platine und > LCD-Modul Probleme hat. Wenn er denn überhaupt ein Leitgummi und keine ACF verklebten Folienleiter hat. Wenn es der ist: Folienleiter: https://le-rayon-des-calculatrices.fr/WordPress3/?p=1197 Leitgummi ist einfach: aufmachen, Display auseinandernehmen (oft ein Metallrahmen dessen Laschen man aufbiegen muss), Leitgummi und Gegenkontakte mit sauberem Lappen putzen, zusammenbauen. ADF Folienleiter sind doof. Erhitzen mit Lötkolbenspitze ist doof. Es fehlt der Druck bis um abkühlen und zu viel Hitze zerstört. Man braucht schon definierten Druck, geregelte Temperatur und macht es möglichst mit neuen ACF Kleber. http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.11
:
Bearbeitet durch User
Michael B. schrieb: > Display auseinandernehmen (oft ein > Metallrahmen dessen Laschen man aufbiegen muss Bei Taschenrechnern ist es durchaus üblich, daß es diesen Rahmen nicht gibt, sondern das Displayglas direkt durch die Gehäuseschalen auf das Leitgummi gedrückt wird. Einen Metallrahmen, wie man ihn von den üblichen HD44780-Textdisplays her kennt, hat man da aus Platzgründen eher nicht. Und ja, wenn man Pech hat, ist Folienleiter auf die Kontakte geklebt, das ist dann schnell ein Fall für die Tonne.
Michael B. schrieb: > Wenn es der ist: Folienleiter: > > https://le-rayon-des-calculatrices.fr/WordPress3/?p=1197 Wenn Du mein Foto (ganz oben) angeschaut hast: genau der ist es. Leider! Ich kann nur mit dem Text so nichts anfangen. Meine Französich-Kenntnisse gibt es nicht (nie in der Schule gehabt!) Aber ich werde mein Schätzchen die Tage doch mal aufschrauben und nachschauen, ob es ein Folienleiter ist. Dann bleibt nur der Versuch, an den passenden Stellen was unterzulegen und die Lötverbindung durch Druckkraft zu ersetzen. Wie lange das dann hält? Mal sehen. Einen Bügellöter für die Folie habe ich nicht im Zugriff. Schon mal Danke an aller Antworter! Falls ich das Teil offen habe, stelle ich noch ein Foto rein, damit die Info vollständig ist.
:
Bearbeitet durch User
Horst V. schrieb: > Ich kann nur mit dem Text so nichts anfangen. Der beschreibt nicht die Repaatur, sondern nur, wie as Gerät bedient wird. Man kann sich das mit Google translate auch übersetzen lassen, hier mal der Anfang: Ein 12-stelliger wissenschaftlicher Taschenrechner von CASIO ist wirklich ungewöhnlich. Der CASIO FX-992S ist ein formschönes Gerät mit vielen wissenschaftlichen Funktionen – im Grunde ein 12-stelliger 991S –, aber sein Dateneingabesystem, VPAM genannt, ist meiner Meinung nach aufgrund seiner hybriden Natur eher unüberzeugend. Die Bedienung des VPAM ähnelt eher der eines Grafikrechners, die Eingaben erinnern jedoch an einen traditionellen, kettenförmigen Taschenrechner. Und in dem Stil geht es weiter; über die Innereien, über den Folienleiter wird kein Wort verloren - außer über die Stromversorgung mit einer Solarzelle und einer LR44-Primärzelle.
Michael B. schrieb: > Leitgummi ist einfach: aufmachen, Display auseinandernehmen (oft ein > Metallrahmen dessen Laschen man aufbiegen muss), Leitgummi und > Gegenkontakte mit sauberem Lappen putzen, zusammenbauen. .. und danach wegwerfen. Die Leitgummis sind verformt und haben Elastizität verloren. Wenn überhaupt, kann es helfen, mit 1..2 Lagen Papier den Andruck zu erhöhen (das übliche Blatt 80g-Papier ist 0,1 mm dick). Hat er aber garnicht: Horst V. schrieb: > Michael B. schrieb: >> Wenn es der ist: Folienleiter: >> https://le-rayon-des-calculatrices.fr/WordPress3/?p=1197 > Wenn Du mein Foto (ganz oben) angeschaut hast: genau der ist es. Leider! Diese Folienleiter funktionieren per Heißkleber, der Fertigungsprozess ist recht sensibel. Mit ganz viel Glück kann man die nachbügeln: Ein Blatt Papier auflegen und mit dem Lötkolben langsam drauf lang. Hilfreich ist ein Lötkolben, dessen Temperatur man auf 100..150°C einstellen kann.
Ich bin mir relativ sicher diese Gummis schonmal bei Aliexpress zufaellig gefunden zu haben. Aber wie finden? Moechte garnicht wissen was ich da finde wenn man nach Gummi sucht. :) Vanye
Vanye R. schrieb: > Ich bin mir relativ sicher diese Gummis schonmal bei Aliexpress > zufaellig gefunden zu haben. Aber wie finden? Moechte garnicht wissen > was ich da finde wenn man nach Gummi sucht. :) Zebra connector.
Manfred P. schrieb: > .. und danach wegwerfen. Die Leitgummis sind verformt und haben > Elastizität verloren. Ich hab' schon einige Displays mit Zebragummi zerlegt und wieder zusammengesetzt - keines hatte das von Dir geschilderte Problem. Muss also nicht so sein. Und sonst: Ja, Leitgummi (Zebragummi) kann man auch durch neue ersetzen. Es gibt Firmen, die haben so viel davon, daß sie die notgedrungen sogar verkaufen. Ist bei diesem Taschenrechner hier alledings müßig, da ist so ein (Sc)heißklebefolienleiter drin.
Harald K. schrieb: > Ist bei diesem Taschenrechner hier alledings müßig, da ist so ein > (Sc)heißklebefolienleiter drin. Beitrag "Folienkabel an LCD kleben / bonden" vielleicht hilft das?
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.