Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Raspberrypi und auschalten


von Mat. K. (matthias_kornfield)


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Hi
ich benutze in der Produktion einen Raspberry um gewisse EOL Tests 
auszuführen.
Es heisst ja ein Raspberry Image kann kaputt gehen, wenn man im Betrieb 
den USB Power supply abzieht.
Gibt es ein Industrial Grade Pi welches sich selbst runter fährt?
Achtung ich brauche den kompletten PIN Header von PI für mein 
testadapter.
Danke
von Rahul D. (rahul)


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> Gibt es ein Industrial Grade Pi welches sich selbst runter fährt?

Beim "echten" Raspberry läuft doch allgemein über UPS-Bausteine und 
einen Thread, der einen Pin überwacht, den die UPS umschaltet, wenn 
keine externe Spannungsversorgung mehr vorhanden ist, und das OS dann 
runtrefährt.

Mat. K. schrieb:
> Achtung ich brauche den kompletten PIN Header von PI für mein
unpraktisch...

Möglicherweise gibt es UPS, die über USB den Verlust der Stromversorgung 
melden.
von N. M. (mani)


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Wäre es nicht sinnvoller das Medium was für das OS ist Ready only zu 
mounten / zu machen?
Logs oder Applikationen dann halt extern.
Dann kann doch beim abschalten nichts kaputt gehen.
: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Hallo!

Mat. K. schrieb:
> Gibt es ein Industrial Grade Pi welches sich selbst runter fährt?

Ich bzw. mein Unternehmen habe/hat ein Stromversorgungsmodul 
(24V-Eingang) im Angebot, welches für genau diesen Zweck bestimmt ist. 
Es wird auf den Header aufgesteckt und enthält einen dicken 
Doppelschichtkondensator. Die Kommunikation erfolgt sowohl über diskrete 
GPIO als auch per UART, wobei sich in jeder Leitung ein Widerstand 
befindet, der entweder entfernt oder übersteuert werden kann.

> Achtung ich brauche den kompletten PIN Header von PI für mein
> testadapter.

Das Modul kann wahlweise auch mit ein extralangen Stiftleiste bestellt 
werden, um ein weiteres HAT aufzustecken. In diesem Fall muss der 
Doppelschichtkondensator aber neben dem dem Aufbau angebracht werden, 
was auf Grund der ohnehin vorhandenen, ca. 5 cm langen Anschlussleitung 
ohne Umbauten möglich ist.

Von diesem Modul sind bisher ca. 400-500 Stück im industriellen Einsatz, 
d.h. das ist keine schnell zusammengepfuschte Einzellösung.

Bei Interesse kannst Du mir ja eine Foren-PN oder eine E-Mail an andreas 
ÄÄTT schweigstil PUNKT de schicken.
von Harald K. (kirnbichler)


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Mat. K. schrieb:
> Es heisst ja ein Raspberry Image kann kaputt gehen, wenn man im Betrieb
> den USB Power supply abzieht.

Wenn das Dateisystem in einem inkonsistenten Zustand ist, d.h. wenn es 
r/w-gemountet ist, ein Schreibcache verwendet wird und Dateien geöffnet 
sind, dann kann sowas vorkommen.

Man kann aber auch ein Nur-Lese-Dateisystem verwnden, oder z.B. sowas 
wie mfslinux.
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> Bei Interesse kannst Du mir ja eine Foren-PN oder eine E-Mail an andreas
> ÄÄTT schweigstil PUNKT de schicken.

Oh, Tippfehler: schweigstill
von Hardy F. (hflor)


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Harald K. schrieb:

> Man kann aber auch ein Nur-Lese-Dateisystem verwnden, oder z.B. sowas
> wie mfslinux.

Das originale OS-Image kann über raspi-config schon den RO-Modus 
aktiviert bekommen ...
von Norbert (der_norbert)


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Mat. K. schrieb:
> Gibt es ein Industrial Grade Pi welches sich selbst runter fährt?

Die älteren Raspis konnte man Berührungslos, nur mit einem Blitzlicht 
herunter fahren.
von R ichard K. (kollomann)


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Mit den neueren Raspberry-OS-Versionen ist das Thema meiner Erfahrung 
nach etwas weniger dramatisch, als es oft dargestellt wird.
Kaputte SD-Karten hatte ich meist eher durch minderwertige Karten als 
durch das Ausschalten selbst.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Man kann Folgendes tun, um dem (plötzlichen) Ausschalten seinen 
Schrecken zu nehmen:

1. Raspi herunterfahren (per Taste und Software)
2. Mini-USV mit Akku zum korrekten Herunterfahren bei 
Spannungswegfall/Ausschalten
3. Filesystem auf Read-only und/oder RAM-Disk
4. SSD statt SD-Karte, ist robuster und langlebiger
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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... und 4. ist dann auch noch deutlich schneller, selbst wenn man die 
PCIe-Lane nur mit der vorgesehenen Geschwindigkeit betreibt. Dann 
liefert sie immerhin noch 500 MByte/sec Datenrate, während der SD-Slot 
auf etwa 100 MByte/sec beschränkt bleibt.

Mehr kann der auch nicht, das ist kein UHS-II-Slot, und auch kein 
SD-Express-Slot. Auch wenn die Kartenhersteller bunte Fantasiezahlen auf 
ihre Karten (oder deren Verpackungen) draufschreiben, mehr als 100 
MByte/sec ist nur mit anderer Hardware oder proprietären, 
undokumentierten Protokollerweiterungen möglich. Letztere spricht dann 
i.d.R. der Spezialkartenleser, den der Kartenhersteller für seine Karten 
im Programm hat, aber nie etwas anderes.

Und man kann die PCIe-Lane schneller betreiben, dann steigert sich die 
Datenrate auf knapp 1 GByte/sec und ist noch viel weiter entfernt von 
der SD-Karte.
von Rainer W. (rawi)


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N. M. schrieb:
> Wäre es nicht sinnvoller das Medium was für das OS ist Ready only zu
> mounten / zu machen?

Ein Medium sollte immer bereit sein. Eine Busy-Rückmeldung erzeugt nur 
unnötige Wartezeiten, gerade beim OS. ;-)
von N. M. (mani)


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Rainer W. schrieb:
> N. M. schrieb:
>> Wäre es nicht sinnvoller das Medium was für das OS ist Ready only zu
>> mounten / zu machen?
>
> Ein Medium sollte immer bereit sein. Eine Busy-Rückmeldung erzeugt nur
> unnötige Wartezeiten, gerade beim OS. ;-)

Streiche das letzte y und es sollte klar sein was gemeint war ;-)
von Harald K. (kirnbichler)


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N. M. schrieb:
> Streiche das letzte y

Eine "Bus-Rückmeldung"?


Der nächste Bus kommt Dienstag.
von N. M. (mani)


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Harald K. schrieb:
> Eine "Bus-Rückmeldung"?

Denk nochmal nach. Du bekommst es bestimmt hin. Ich glaube an dich 👍
von Norbert (der_norbert)


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Harald K. schrieb:
> N. M. schrieb:
>> Streiche das letzte y
>
> Eine "Bus-Rückmeldung"?
>
> Der nächste Bus kommt Dienstag.

Nee, nee Harald, er meint wohl ›ready-onl‹
von Harald K. (kirnbichler)


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N. M. schrieb:
> Denk nochmal nach.

Nee, die Steilvorlage hast Du geliefert:

N. M. schrieb:
> Streiche das letzte y



N. M. schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> N. M. schrieb:
>>> Wäre es nicht sinnvoller das Medium was für das OS ist Read_y_ [1] onl_y_ [2] 
zu
>>> mounten / zu machen?
>>
>> Ein Medium sollte immer bereit sein. Eine Bus_y_ [3] -Rückmeldung erzeugt nur
>> unnötige Wartezeiten, gerade beim OS. ;-)
>
> Streiche das letzte y und es sollte klar sein was gemeint war ;-)

Naja, zählen im Zahlenraum von 0 bis 10 ist halt eine Herausforderung 
für den einen oder anderen.

Oder eine sehr, sehr merkwürdige Auffassung, was das "letzte" ist.
von N. M. (mani)


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Geil dich an nem Schreibfehler auf du armer Tropf.
Hast du fein gemacht.
Ein ganz toller Deutschlehrer bist du 🤣
von Harald K. (kirnbichler)


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N. M. schrieb:
> Geil dich an nem Schreibfehler auf du armer Tropf.

Und Du findest Deine Reaktion angemessen? "Denk nochmal nach"? Echt 
jetzt?

Du hättest ja einfach die Klappe halten können.
von Ein T. (ein_typ)


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Harald K. schrieb:
> Du hättest ja einfach die Klappe halten können.

Diese Möglichkeit hätte allerdings allen Beteiligten offengestanden.
von N. M. (mani)


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Harald K. schrieb:
> Und Du findest Deine Reaktion angemessen? "Denk nochmal nach"?

Es gibt 2 Möglichkeiten:

Du hast es tatsächlich nicht verstanden.
In diesem Fall ist der Hinweis nochmal darüber nachzudenken angemessen, 
ja!

Du hast es trotz y verstanden. Dann stellt sich mir die Frage was der 
Sinn deiner Nachfragen ist? Was willst du dadurch erreichen?

Persönlich glaube ich, dass du es von Anfang an verstanden hast. Also 
versuchst du durch solche Kommentare gezielt zu provozieren indem du 
andere denunzierst.

Harald K. schrieb:
> Du hättest ja einfach die Klappe halten können.

Frag dich lieber mal ob es das alles Wert ist, nur weil man Kommentare 
zu einem Schreibfehler macht. Oder ob man die Finger lieber mal still 
hält wenn man es trotz Schreibfehler scheinbar von Anfang an verstanden 
hat.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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N. M. schrieb:
> Also versuchst du durch solche Kommentare gezielt zu provozieren
> indem du andere denunzierst.

Denunzieren. Weißt Du überhaupt, was das ist?

Und sonst geht's Dir noch gut?

Wenn Du nicht zum Lachen den Kopf in einen Sack stecken würdest und in 
den Keller gingest, hättest Du meine Anmerkung auch einfach mit etwas 
Humor lesen können - etwas, was Norbert wohl verstanden hat.

Aber der Zug ist abgefahren und der Bahnhof abgerissen.
von N. M. (mani)


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Harald K. schrieb:
> Wenn Du nicht zum Lachen den Kopf in einen Sack stecken würdest und in
> den Keller gingest, hättest

Na siehst du, du kannst auch witzig sein 😁
von Hans-jürgen H. (hjherbert) Benutzerseite


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Eine USV für einen Raspberry Pi heißt "Powerbank" und kostet ca 10 EUR.
von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Hallo,
externe Regelung mit zweiter MCU. Siehe zB hier:
www.microchip.com/en-us/application-notes/an4121
von Harald K. (kirnbichler)


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Hans-jürgen H. schrieb:
> Eine USV für einen Raspberry Pi heißt "Powerbank" und kostet ca 10 EUR.

Und die lässt a) gleichzeitiges Laden und Entladen zu und verfügt b) 
über eine Füllstandsmeldung?


Ersteres bedeutet so viel wie Onlinebetrieb, letzteres bedeutet, daß der 
versorgte Rechner nicht nur mitbekommt, daß Stromausfall ist (und sich 
dann sauber herunterfährt), sondern daß er das auch hinauszögern kann, 
damit kürzere Stromausfälle überbrückt werden.

Wenn nämlich die USV z.B. 10 Minuten durchhält, ist es bei einem 
30-Sekunden-Stromausfall irgendwie nicht sinnvoll, sofort den Rechner 
herunterzufahren.

Richtige USV haben deswegen eine entsprechende 
Signalisierungschnittstelle.

Welche Powerbank bietet das?
von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> Welche Powerbank bietet das?

Durchladefähige Powerbanks gibt es, aber Ladestand abzufragen, würde 
bestenfalls ein elendes, unzuverlässiges Gebastel.

Wenn man basteln wollte, wäre es mit verhältnismäßig wenig Aufwand mit 
einem blanken Akku und einer Handvoll Bauteile, sowie etwas Code zu 
realisieren. Allerdings befürchte ich, dass der TE nicht basteln wollte, 
wenn er von „Produktion“ schreibt.

Abgesehen davon wär’s da mit Blick auf Beschädigungen des Systems 
sowieso best practice, ein für den jeweiligen Job auf das Nötigste 
reduzierte System ins RAM zu booten, wie hier ja auch schon 
vorgeschlagen wurde.
von Baku M. (baku)


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Jack V. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Welche Powerbank bietet das?
>
> Durchladefähige Powerbanks gibt es, aber Ladestand abzufragen, würde
> bestenfalls ein elendes, unzuverlässiges Gebastel.
>
Nebenbei schalten alle mir bekannten durchladefähigen Powerbanks beim 
Umschalten von Laden auf Entladen die Last für 0,5 bis 2 Sekunden ab, 
was zusätzlichen Aufwand erfordert. Spezifiziert ist dieses Verhalten 
nirgendwo.
Es ist also noch mehr zusätzlicher Aufwand erforderlich...

Nur so am Rand,
Baku
von Harald K. (kirnbichler)


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Baku M. schrieb:
> Nebenbei schalten alle mir bekannten durchladefähigen Powerbanks beim
> Umschalten von Laden auf Entladen die Last für 0,5 bis 2 Sekunden ab,

Daß es anders gehen kann, zeigt jedes Notebook.

Leider ist die Ladeelektronik von Notebooks oft ein von sieben 
NDA-Siegeln verrammeltes Areal, bei dem man noch nicht mal anständige 
Datenblätter der beteiligten Chips bekommt -- gut, 's ist schon 'ne 
Weile her, daß ich mir das das letzte Mal angesehen habe, vielleicht 
ist's ja besser geworden.
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