Ich suche für mein BASF (Siemens) 6106 Laufwerk einen Ersatz für die defekte Klappe. Vielleicht hat ja wer ein defektes Laufwerk mit intakter Mechanik rumliegen...
Ich habe noch neue Slin 5,25 Laufwerke in grau, schwarz nur gebraucht.
Ein PC-Laufwerk hilft mir nicht... das 6106 ist ein 40 Track / Single Side Laufwerk. Speziell alt. Ich bräuchte wirklich die passende Klappe zu genau diesem LW. Trotzdem danke!
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > 3D-Druck? Keine Chance. Das Original ist vermutlich aus GFK, der Stift, der in eine Rasthalterung Typ Kugelschreiber einrastet, ist mit in die Klappe eingespritzt. Die Kräfte auf den Stift beim Verriegeln und Entriegeln sind gigantisch. Da ist 3D-Druck viel zu elastisch und es ist sehr wenig Fleisch vorhanden. Wenn gar nichts hilft, fräse ich mir ein Messingteil, in das ich den Stift einpresse und verklebe das dann großflächig mit der Klappe. Aber einfach ein funktionierendes Originalteil wäre toll!
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Das ist mein erstes Floppylaufwerk, dass ich je hatte. Hat damals im Westen 555 DM gekostet und ich als armer Ossi musste 1:4 tauschen. Interessant ist Kopfpositionier-Mimik: die funktioniert mit einem Schneckenrad, dass auf einem Schrittmotor sitzt. Ist absolut leise. Dafür knallt der Kopflademagnet richtig laut
Sinus T. schrieb: > die funktioniert mit einem > Schneckenrad, dass auf einem Schrittmotor sitzt. Stimmt. https://www.wolfgangrobel.de/apple/basf6106.htm
Sinus T. schrieb: > Interessant ist Kopfpositionier-Mimik: die funktioniert mit einem > Schneckenrad, dass auf einem Schrittmotor sitzt. Ist absolut leise. Ähnlich wie bei der CBM 4040. Die Klappe war da auch ähnlich, nur volle Bauhöhe. Vielleich ließe sich daraus was basteln?
40 Track muss ich suchen, geht aber erst im September.
Wolfgang R. schrieb: > Wenn gar nichts hilft, fräse ich mir ein Messingteil, in das ich den > Stift einpresse und verklebe das dann großflächig mit der Klappe. > > Aber einfach ein funktionierendes Originalteil wäre toll! Bei "ähnlicher" Problematik (naja - Handschuhfach vom Auto..) habe ich mit Sekundenkleber & Füllstoff gute Erfahrung gemacht. Bissl großzügig aufgebaut und anschließend mit dem Dremel in Form gebracht.
Die Suche hat sich erledigt - ich war in meiner Werkstatt tätig.
Wolfgang R. schrieb: > ich war in meiner Werkstatt tätig Da werde ich ja auf Deine Möglichkleiten neidisch - gut gemacht!
Die Zeiten als diese Laufwerke verwendet wurden waren schöner und vor allem transparenter. Schade dass diese Zeit vorbei ist. Einer meiner USB-Sticks ist kaputt geworden - nun hilft keine Drehmachine mehr - Werkstoffhof ;-( .
Thomas Re schrieb: > Die Zeiten als diese Laufwerke verwendet wurden waren schöner und vor > allem transparenter. Was ist an unzuverlässiger und langsamer Speicherung auf Datenträgern mit winziger Speicherkapazität "schön" oder "transparent"? Eine kaputte Diskette konnte man auch nicht reparieren.
Harald K. schrieb: > Eine kaputte Diskette konnte man auch nicht reparieren. Das ist wohl wahr, aber dafür hatte man auch Sicherheitskopien. Nebenbei funktioniert die überwiegende Mehrzahl den 40 Jahre alten Disketten heute immer noch... Erstaunlich!
Wolfgang R. schrieb: > Das ist wohl wahr, aber dafür hatte man auch Sicherheitskopien. Die 40-Track-Single-Sided-5,25"-Disketten waren auch extrem robust. Da konnte man die nackte Magnetscheibe ins Laufwerk legen und es wurde immer noch fehlerfrei gelesen...
Wolfgang R. schrieb: > Nebenbei funktioniert die überwiegende Mehrzahl den 40 Jahre alten > Disketten heute immer noch.. Jetzt wo ich den Monitor mit dem Computerspiel sehe, dieses Spiel heißt Lode Runner und ich habe das früher in meinem Kinderzimmer auch immer auf dem Commodore C64 gerne gespielt. Ich weiß nur nicht mehr, ob es das Spiel auch auf Datasette gab. Ich hab's jedenfalls mit dem 5 1/4 Zoll Floppy Laufwerk gespielt. Nach jedem überlebten Level musste man eine Leiter ins nächste Level hochklettern und das Floppylaufwerk hat dann das nächste Level von der Diskette geladen. Beim Einsammeln der Punkte hatte man immer lästige Verfolger am Hals, die man aber ins Mauerwerk einmauern konnte. Das Problem war jedoch, dass sich die Verfolger nach einer gewissen Verweilzeit selbst befreit haben und man hatte sie erneut im Nacken sitzen: https://youtu.be/PWwyhymcDxI?is=GZgcLB2jttykMC8Y
"Meine" Spiele waren Montezumas Revenge und Boulder Dash
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Boulder Dash Das, bzw. dann "Emerald Mine" auf dem Amiga, waren mit die besten Spiele.
Wolfgang R. schrieb: > Das ist wohl wahr, aber dafür hatte man auch Sicherheitskopien. Da hast Du natürlich recht, sowas kann man ja heute, in Zeiten der USB-Sticks, auf keinen Fall mehr machen. > Nebenbei funktioniert die überwiegende Mehrzahl den 40 Jahre alten > Disketten heute immer noch. Nur keine 3.5"-HD-Disketten. Die waren schon in den späten 80ern, aber spätestens den frühen 90ern so unzuverlässiger Dreck, daß auch "Markenware" von Maxell, Teac, Sony, Verbatim und wie sie alle hießen locker 30-40 % Ausschussquote beim Formatieren einer frisch aus der Verpackung genommenen Diskette hatten (mit diversen PCs in sauberer Umgebung und Diskettenlaufwerken der üblichen Hersteller (Teac, Sony, NEC, Mitsumi etc.) erlebt. 5.25"-Disketten, insbesondere die nicht-HD-Varinten, konnten deutlich zuverlässiger sein. Aber die Speicherkapazität war lächerlich, und die Geschwindikeit gering(st). Heute haben die meisten Leute einen Internetzugang, der schneller ist, als es damals Festplatten beim linearen Lesen oder Schreiben waren.
Harald K. schrieb: > 5.25"-Disketten, insbesondere die nicht-HD-Varinten, konnten deutlich > zuverlässiger sein. > > Aber die Speicherkapazität war lächerlich, und die Geschwindikeit > gering(st). Die Geräusche solcher Laufwerke dagegen sind unschlagbar!
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K. H. schrieb: > Die Geräusche solcher Laufwerke dagegen sind unschlagbar! Wenn sie, wie im IBM PC, falsch angesteuert werden. Nämlich mit einer zu langsamen Steprate. Dann erzeugen sie beim Kopfpositionieren diese lauten Schrapelgeräusche. Steuert man sie hingegen mit der richtigen, schnelleren Steprate an, sind sie deutlich leiser. Oh, und natürlich, das von IBM patentierte Verfahren, um herauszufinden, ob das Laufwerk nun 40 oder 80 Spuren unterstützt, das darf auch nicht fehlen: So lange in Richtung Spur 0 positionieren, bis der Spur-0-Sensor anschlägt. Dann deutlich mehr als 40 Mal in der entgegengesetzten Richtung positionieren, und so lange wieder in Richtung Spur 0 positionieren, bis der Spur-0-Sensor anschlägt, dabei die Positionierungsimpulse zählen. Das Laufwerk knallt also irgendwo hinter Spur 40 mit dem Kopf wiederholt gegen einen Anschlag, wie eine Stallfliege gegen ein Fenster ... Und darauf war IBM so stolz, daß sie es haben patentieren lassen: https://patents.google.com/patent/US4928193A/en
Harald K. schrieb: > Das Laufwerk knallt also irgendwo hinter Spur 40 mit dem Kopf wiederholt > gegen einen Anschlag, wie eine Stallfliege gegen ein Fenster ... Das war bei Apple genauso. Da durfte Hardware genau gar nichts kosten. Daher hat man bei Shugart SA-400 Mechaniken eingekauft und alles weggelassen, was nicht unbedingt erforderlich war. So auch den Track 0-Sensor. Man fuhr also einfach 40 Spuren nach innen, was erfahrungsgemäß immer ausgereicht hat. Die von Woz selbstgestrickte Elektronik war so gut, dass man sogar Mechaniken zweiter Wahl mit spurabhängig schwankender Kopfamplitude verwenden konnte. Die gab es nochmal günstiger...
Thomas Re schrieb: > Die Zeiten als diese Laufwerke verwendet wurden waren schöner und vor > allem transparenter. Aha, gabs da Verriegelungsklappen aus glasklaren Kunststoff?
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