Forum: Markt [S] 5 1/4 Zoll Floppy Laufwerk Verriegelungsklappe


von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Ich suche für mein BASF (Siemens) 6106 Laufwerk einen Ersatz für die 
defekte Klappe. Vielleicht hat ja wer ein defektes Laufwerk mit intakter 
Mechanik rumliegen...
von Rüdiger B. (rbruns)


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Ich habe noch neue Slin 5,25 Laufwerke in grau, schwarz nur gebraucht.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Ein PC-Laufwerk hilft mir nicht... das 6106 ist ein 40 Track / Single 
Side Laufwerk. Speziell alt. Ich bräuchte wirklich die passende Klappe 
zu genau diesem LW.

Trotzdem danke!
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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3D-Druck?
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> 3D-Druck?

Keine Chance. Das Original ist vermutlich aus GFK, der Stift, der in 
eine Rasthalterung Typ Kugelschreiber einrastet, ist mit in die Klappe 
eingespritzt. Die Kräfte auf den Stift beim Verriegeln und Entriegeln 
sind gigantisch. Da ist 3D-Druck viel zu elastisch und es ist sehr wenig 
Fleisch vorhanden.

Wenn gar nichts hilft, fräse ich mir ein Messingteil, in das ich den 
Stift einpresse und verklebe das dann großflächig mit der Klappe.

Aber einfach ein funktionierendes Originalteil wäre toll!
: Bearbeitet durch User
von Sinus T. (micha_micha)


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Das ist mein erstes Floppylaufwerk, dass ich je hatte. Hat damals im 
Westen 555 DM gekostet und ich als armer Ossi musste 1:4 tauschen.
Interessant ist Kopfpositionier-Mimik: die funktioniert mit einem 
Schneckenrad, dass auf einem Schrittmotor sitzt. Ist absolut leise. 
Dafür knallt der Kopflademagnet richtig laut
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Sinus T. schrieb:
> die funktioniert mit einem
> Schneckenrad, dass auf einem Schrittmotor sitzt.

Stimmt.

https://www.wolfgangrobel.de/apple/basf6106.htm
von Peter N. (alv)


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Sinus T. schrieb:
> Interessant ist Kopfpositionier-Mimik: die funktioniert mit einem
> Schneckenrad, dass auf einem Schrittmotor sitzt. Ist absolut leise.

Ähnlich wie bei der CBM 4040.
Die Klappe war da auch ähnlich, nur volle Bauhöhe. Vielleich ließe sich 
daraus was basteln?
von Rüdiger B. (rbruns)


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40 Track muss ich suchen, geht aber erst im September.
von Markus T. (toybaer) Benutzerseite


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Wolfgang R. schrieb:

> Wenn gar nichts hilft, fräse ich mir ein Messingteil, in das ich den
> Stift einpresse und verklebe das dann großflächig mit der Klappe.
>
> Aber einfach ein funktionierendes Originalteil wäre toll!

Bei "ähnlicher" Problematik (naja - Handschuhfach vom Auto..) habe ich 
mit Sekundenkleber & Füllstoff gute Erfahrung gemacht. Bissl großzügig 
aufgebaut und anschließend mit dem Dremel in Form gebracht.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Die Suche hat sich erledigt - ich war in meiner Werkstatt tätig.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Wolfgang R. schrieb:
> ich war in meiner Werkstatt tätig

Da werde ich ja auf Deine Möglichkleiten neidisch - gut gemacht!
von Thomas Re (db8nr)


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Die Zeiten als diese Laufwerke verwendet wurden waren schöner und vor 
allem transparenter.
Schade dass diese Zeit vorbei ist.
Einer meiner USB-Sticks ist kaputt geworden - nun hilft keine 
Drehmachine mehr - Werkstoffhof ;-(
.
von Harald K. (kirnbichler)


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Thomas Re schrieb:
> Die Zeiten als diese Laufwerke verwendet wurden waren schöner und vor
> allem transparenter.

Was ist an unzuverlässiger und langsamer Speicherung auf Datenträgern 
mit winziger Speicherkapazität "schön" oder "transparent"?

Eine kaputte Diskette konnte man auch nicht reparieren.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Harald K. schrieb:
> Eine kaputte Diskette konnte man auch nicht reparieren.

Das ist wohl wahr, aber dafür hatte man auch Sicherheitskopien.
Nebenbei funktioniert die überwiegende Mehrzahl den 40 Jahre alten 
Disketten heute immer noch... Erstaunlich!
von Peter N. (alv)


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Wolfgang R. schrieb:
> Das ist wohl wahr, aber dafür hatte man auch Sicherheitskopien.

Die 40-Track-Single-Sided-5,25"-Disketten waren auch extrem robust.
Da konnte man die nackte Magnetscheibe ins Laufwerk legen und es wurde 
immer noch fehlerfrei gelesen...
von Otto K. (opto_pussy)


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Wolfgang R. schrieb:
> Nebenbei funktioniert die überwiegende Mehrzahl den 40 Jahre alten
> Disketten heute immer noch..

Jetzt wo ich den Monitor mit dem Computerspiel sehe, dieses Spiel heißt 
Lode Runner und ich habe das früher in meinem Kinderzimmer auch immer 
auf dem Commodore C64 gerne gespielt. Ich weiß nur nicht mehr, ob es das 
Spiel auch auf Datasette gab. Ich hab's jedenfalls mit dem 5 1/4 Zoll 
Floppy Laufwerk gespielt. Nach jedem überlebten Level musste man eine 
Leiter ins nächste Level hochklettern und das Floppylaufwerk hat dann 
das nächste Level von der Diskette geladen.

Beim Einsammeln der Punkte hatte man immer lästige Verfolger am Hals, 
die man aber ins Mauerwerk einmauern konnte. Das Problem war jedoch, 
dass sich die Verfolger nach einer gewissen Verweilzeit selbst befreit 
haben und man hatte sie erneut im Nacken sitzen:

https://youtu.be/PWwyhymcDxI?is=GZgcLB2jttykMC8Y
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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"Meine" Spiele waren Montezumas Revenge und Boulder Dash
von Peter N. (alv)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Boulder Dash

Das, bzw. dann "Emerald Mine" auf dem Amiga, waren mit die besten 
Spiele.
von Harald K. (kirnbichler)


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Wolfgang R. schrieb:
> Das ist wohl wahr, aber dafür hatte man auch Sicherheitskopien.

Da hast Du natürlich recht, sowas kann man ja heute, in Zeiten der 
USB-Sticks, auf keinen Fall mehr machen.

> Nebenbei funktioniert die überwiegende Mehrzahl den 40 Jahre alten
> Disketten heute immer noch.

Nur keine 3.5"-HD-Disketten. Die waren schon in den späten 80ern, aber 
spätestens den frühen 90ern so unzuverlässiger Dreck, daß auch 
"Markenware" von Maxell, Teac, Sony, Verbatim und wie sie alle hießen 
locker 30-40 % Ausschussquote beim Formatieren einer frisch aus der 
Verpackung genommenen Diskette hatten (mit diversen PCs in sauberer 
Umgebung und Diskettenlaufwerken der üblichen Hersteller (Teac, Sony, 
NEC, Mitsumi etc.) erlebt.

5.25"-Disketten, insbesondere die nicht-HD-Varinten, konnten deutlich 
zuverlässiger sein.

Aber die Speicherkapazität war lächerlich, und die Geschwindikeit 
gering(st).

Heute haben die meisten Leute einen Internetzugang, der schneller ist, 
als es damals Festplatten beim linearen Lesen oder Schreiben waren.
von K. H. (hegy)


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Harald K. schrieb:

> 5.25"-Disketten, insbesondere die nicht-HD-Varinten, konnten deutlich
> zuverlässiger sein.
>
> Aber die Speicherkapazität war lächerlich, und die Geschwindikeit
> gering(st).

Die Geräusche solcher Laufwerke dagegen sind unschlagbar!
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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K. H. schrieb:
> Die Geräusche solcher Laufwerke dagegen sind unschlagbar!

Wenn sie, wie im IBM PC, falsch angesteuert werden. Nämlich mit einer zu 
langsamen Steprate. Dann erzeugen sie beim Kopfpositionieren diese 
lauten Schrapelgeräusche. Steuert man sie hingegen mit der richtigen, 
schnelleren Steprate an, sind sie deutlich leiser.

Oh, und natürlich, das von IBM patentierte Verfahren, um herauszufinden, 
ob das Laufwerk nun 40 oder 80 Spuren unterstützt, das darf auch nicht 
fehlen:

So lange in Richtung Spur 0 positionieren, bis der Spur-0-Sensor 
anschlägt. Dann deutlich mehr als 40 Mal in der entgegengesetzten 
Richtung positionieren, und so lange wieder in Richtung Spur 0 
positionieren, bis der Spur-0-Sensor anschlägt, dabei die 
Positionierungsimpulse zählen.

Das Laufwerk knallt also irgendwo hinter Spur 40 mit dem Kopf wiederholt 
gegen einen Anschlag, wie eine Stallfliege gegen ein Fenster ...

Und darauf war IBM so stolz, daß sie es haben patentieren lassen:

https://patents.google.com/patent/US4928193A/en
von Soul E. (soul_eye)


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Harald K. schrieb:
> Das Laufwerk knallt also irgendwo hinter Spur 40 mit dem Kopf wiederholt
> gegen einen Anschlag, wie eine Stallfliege gegen ein Fenster ...

Das war bei Apple genauso. Da durfte Hardware genau gar nichts kosten. 
Daher hat man bei Shugart SA-400 Mechaniken eingekauft und alles 
weggelassen, was nicht unbedingt erforderlich war. So auch den Track 
0-Sensor. Man fuhr also einfach 40 Spuren nach innen, was 
erfahrungsgemäß immer ausgereicht hat.

Die von Woz selbstgestrickte Elektronik war so gut, dass man sogar 
Mechaniken zweiter Wahl mit spurabhängig schwankender Kopfamplitude 
verwenden konnte. Die gab es nochmal günstiger...
von Harald W. (wilhelms)


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Thomas Re schrieb:

> Die Zeiten als diese Laufwerke verwendet wurden waren schöner und vor
> allem transparenter.

Aha, gabs da Verriegelungsklappen aus glasklaren Kunststoff?
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