Ich habe eine 10Wp Solarzelle an mein Fester geschraubt und möchte damit gerne einen Akku laden. Ich habe mir mal 4 18650 Li-Ionen Akkus mit Lötfahnen einer Lade-Elektronik zusammen gebaut: [[IMG_2240a.jpg]] Den Akku kann ich einfach mit der Solarzelle verbinden und hier auch einen Verbraucher anschließen. Der Verbraucher müsste dann mit den 14..16,5 V zufrieden sein. Gibt es so was: 4x 18650 mit Ladeelektronik fertig zu kaufen, z.B. als Staubsauger- oder Werkzeug-Akku?
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Karl-Heinz V. schrieb: > Gibt es so was: 4x 18650 mit Ladeelektronik fertig zu kaufen Hast du das mal etwa so im Google eingegeben: - https://www.google.com/search?q=+4s+18650+Ladeelektronik - https://www.google.com/search?q=+4s+18650+BMS Falls ja: was gefällt dir an diesen Lösungen nicht?
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Lothar M. schrieb: > Falls ja: was gefällt dir an diesen Lösungen nicht? Weil Gehäusebau scheinbar nicht seins ist. Zumindest ein paar scharfe Bohrer wären hilfreich.
Ich meine z.B.: https://www.amazon.de/dp/B09FLGR2R6 Kann ich den ohne weitere Beschaltung an meiner Solarzelle betreiben? Ist gewährleistet, dass der weder überladen noch unterladen wird? [Mod: Link korrigiert und gekürzt]
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Karl-Heinz V. schrieb: > Kann ich den ohne weitere Beschaltung an meiner Solarzelle betreiben? > Ist gewährleistet, dass der weder überladen noch unterladen wird? Nein. Abgesehen vom Unterladen – das gibt’s nicht, man kann die Dinger mit beliebig geringem Strom laden. Zu tief entladen ginge, aber damit hat deine Solarzelle nix zu tun.
Karl-Heinz V. schrieb: > Ich meine z.B.: > https://www.amazon.de/dp/B09FLGR2R6 Was hat das Ding mit den von dir angeführten Rundzellen zu tun? > Ist gewährleistet, dass der weder überladen noch unterladen wird? Da ist (im besten Fall) ein simpler Balancer auf den Zellen. Die Unterspannungsabschaltung sitzt im Sauger. Und die Ladeelektronik in der Basisstation. Mit ein wenig Nachdenken kommt man leicht drauf, warum die Elektronik auf diese Art ganz gut verteilt ist.
Schalte eine Z15,6 parallel zum Solarmodul und gehe mit einer Shottky Diode in Serie auf den + Anschluss des Akkus. Damit kannst Du den Akku nicht überladen und Dein Solarmodul arbeitet nahe dem MPP.
Karl-Heinz V. schrieb: > Den Akku kann ich einfach mit der Solarzelle verbinden und hier auch > einen Verbraucher anschließen. Der Verbraucher müsste dann mit den > 14..16,5 V zufrieden sein. > Gibt es so was: 4x 18650 mit Ladeelektronik fertig zu kaufen Du hast offenbar ein protection pcb schon an deinem Akku. Damit ist der gegen Überladung und Tiefentladung geschützt. Da aus einer 10Wp Solarzelle auch nie zu viel Strom kommt, kannst du die direkt an deinen geschützten Alku anschließen, damit sich nachts nicht der Akku in die Solarzelle entlädt über eine Diode. Eine weitere Ladeschaltung brauchst du nicht. Da einige Leute aber einen Akku lieber nicht zu 100% voll und 0% leer laden, sondern nur 90 10, braucht man dazu dann eine weitere Überwachung, macht man ift mit einem uC. Karl-Heinz V. schrieb: > Gibt es so was: 4x 18650 mit Ladeelektronik fertig zu kaufen, z.B. als > Staubsauger- oder Werkzeug-Akku? Warum das, gefällt dir dein Aufbau nicht ?
StefanK schrieb: > Damit kannst Du den Akku nicht überladen und Dein Solarmodul arbeitet > nahe dem MPP. Hoffentlich verschiebt sich der MPP nicht zu sehr mit der Bestrahlungsstärke. Warum gibt es MPPT, wenn eine Z-Diode reicht? Oder wie nahe liegt mit der einfachen Schaltung der Arbeitspunkt, abhängig von der Bestrahlungsstärke, am MPP?
Wichtig wäre auch eine Ladeschlussabschaltung. Auch mit 10Wp wird’s irgendwann voll, und Li-Akkus mögen es dann gar nicht, ständig mit kleinem Strom auf Ladeschlussspannung gehalten zu werden. Michael B. schrieb: > Du hast offenbar ein protection pcb schon an deinem Akku. > Damit ist der gegen Überladung und Tiefentladung geschützt. Das sind meist Sicherheitseinrichtungen, und nicht für den Regelbetrieb gedacht. Bei einigen ist gerade die untere Schwelle in einem Bereich, der im Grunde schon ungesund ist. Müsste man hier im Einzelfall prüfen, ob man darauf bauen möchte – pauschal empfehlen würde zumindest ich das nicht.
Rainer W. schrieb: > Warum gibt es MPPT, wenn eine Z-Diode reicht? > Oder wie nahe liegt mit der einfachen Schaltung der Arbeitspunkt, > abhängig von der Bestrahlungsstärke, am MPP Klar, wenn man etwas mehr Aufwand treiben will, spendiert man einen kleinen MPPT-Laderegler. Eine passende Version für dieses Minimalsystem gibt es hier: https://sebastianfoerster86.wordpress.com/2016/01/02/attiny13-solar-cell-charger-hardware/
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