Weiß jemand, wo man als Privatperson einen Magnetstreifen mit mehrpoliger Magnetisierung für den AS5311 herbekommen könnte? Laut Datenblatt werden benötigt: * Breite ca. 10 mm * Polbreite 1,0 mm (N-S-N-S ...) Gefunden habe ich bisher nur diesen Magnetstreifen von Adafruit, der aber leider aktuell nicht lieferbar ist: https://www.adafruit.com/product/4680 Kennt jemand alternative Bezugsquellen in Deutschland oder Europa? Auch Reststücke oder Kleinmengen wären interessant.
Das ist wohl eher eine Anwendung für höhere Ansprüche. https://core-electronics.com.au/alternating-multi-pole-magnetic-strip-1-meter-long.html https://www.rheinmagnet.com/en/products/magnetic-strips-and-profiles/ Mal fragen. Manche Firmen machen da was über Musterbezug, auch an privat.
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Chris schrieb: > Kennt jemand alternative Bezugsquellen in Deutschland oder Europa? https://www.bogen-magnetics.com/eng/products/linear-magnetic-scales/linear-magnetic-scale-incremental-lmsi https://www.bogen-magnetics.com/media/434/d-1/t-file/230816_LMSI_technical_data_sheet.pdf https://www.rls.si/eng/ms-scale
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Vielleicht eine blöde Idee: Die gängigen Streifen sind "irgendwie" magnetisiert, aber das Grundmaterial ist doch immer ein flexibles, eisen/ferritgefülltes Kunststoffband? Warum das nicht mit einem starken Magnetfeld "löschen" und danach mit einem kräftigen "Tonkopf" genau nach Wunsch neu magnetisieren? Den Tonkopf kann man elektrisch so ansteuern daß passend zur Durchzugsgeschwindigleit des Bandes unter dem Kopf das gewünschte Muster entsteht.
Thomas schrieb: > ... > Warum das nicht mit einem starken Magnetfeld "löschen" und danach mit > einem kräftigen "Tonkopf" genau nach Wunsch neu magnetisieren? > ... da dürfte es wohl einfacher sein, das mit einer Guillotine/Fallmesser einen so einen Streifen zu schneiden und die Teile verdreht wieder zusammen zu setzen.
wie lange soll er denn sein, was darf es kosten? Wir sind mittlerweile von den Relativ-Positionierungen abgekommen, machen es mit Leuze Absolutgebern, da wird ein Band mit Barcodes aufgeklebt
Aus einer Quelle von Monopolen Magnetstreifen sollte sich alle Varianten zusammenstellen lassen.
Heinz R. schrieb: > Wir sind mittlerweile von den Relativ-Positionierungen abgekommen, > machen es mit Leuze Absolutgebern, da wird ein Band mit Barcodes > aufgeklebt Ich befürchte, er wollte nur 10€ und nicht 1000€ ausgeben, und lieber 0.01mm als 1mm Auflösung haben. Allerdings liefert Paulimot auch nicht zum vernünftigen Preis https://www.paulimot.de/themenwelten/maschinen/maschinenzubehoer/messsysteme/magnetbaender/ Thomas schrieb: > Warum das nicht mit einem starken Magnetfeld "löschen" und danach mit > einem kräftigen "Tonkopf" genau nach Wunsch neu magnetisieren? Und das macht dein 'Tonbandgerät' auf 1um genau über 1m oder länger ?
Wenn Cloudflare mal nicht spinnen sollte, kann man mal schauen, welche Hersteller es gibt und bei welchem Distributor es die Produkte gibt: https://www.globalspec.com/industrial-directory/multi-pole_magnetic_strips
Oder bei dem Hersteller fragen, bei welchen Händler es deren Magnete gibt: https://www.rheinmagnet.com/en/magnet-abc/#c1577
Dieter D. schrieb: > Wenn Cloudflare mal nicht spinnen sollte, kann man mal schauen, welche > Hersteller es gibt und bei welchem Distributor es die Produkte gibt: https://www.siko-global.com/de/produkte/lineare-sensoren/massstaebe-magline/massstaebe-inkrementell-magline also https://www.siko-global.com/de/produktdetailseite/mb100-1 2019 kostete 1m 39€
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Dieter D. schrieb: > Aus einer Quelle von Monopolen Magnetstreifen sollte sich alle Varianten > zusammenstellen lassen. Genau - dann kann man damit auch Absolutencoder mit binär kodierten Magnetstreifen bauen. Und ein Nobelpreis würde dabei wohl auch abfallen. Heinz R. schrieb: > Wir ... machen es mit Leuze Absolutgebern, da wird ein Band mit Barcodes > aufgeklebt Falls ausreichend Bewegung vorhanden ist, kann man auch mit nur zwei Magnetspuren einen Absolutencoder aufbauen. https://www.bogen-magnetics.com/eng/products/linear-magnetic-scales/linear-magnetic-scale-absolute-lmsa-prc-pseudo-random-code Roland E. schrieb: > Thomas schrieb: >> ... >> Warum das nicht mit einem starken Magnetfeld "löschen" und danach mit >> einem kräftigen "Tonkopf" genau nach Wunsch neu magnetisieren? >> ... Zum Löschen benötigt man ein abklingendes Wechselfeld. > da dürfte es wohl einfacher sein, das mit einer Guillotine/Fallmesser > einen so einen Streifen zu schneiden und die Teile verdreht wieder > zusammen zu setzen. Wohl kaum. Früher® hat man mit der Ummagnetisierungstechnik ganze Videofilme auf Magnetband aufgezeichnet. Da saßen keine Heinzelmännchen drin, die magnetische Monopole auseinandergeschnitten und neu zusammengeklebt haben ;-) Auch in Computermassenspeichern (aka Festplatten/HDD) wird die Ummagnetisierungstechnik verwendet und man kommt lt. Wikipedia auf Aufzeichnungsdichten von 5·10^11 Bit/in². Die geforderte Polbreite von 1 mm ist vergleichsweise harmlos.
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Ich würde den TO gerne fragen, welche Aufnehmer er für die Magnetstreifen verwenden möchte. Die von Siko sind schon bissl hochpreisig (wimre).
Bastelvorschlag: Mit einem Tonbandgerät oder Cassettenrecorder einen Magnetstreifen passend bespielen? Eine Kassette läuft mit 4,75 cm/s, damit kann man die Abstände der Magnetstreifen ausrechnen. Tonbandgeräte hatten 4,75 bis 19 cm/s.
Christoph db1uq K. schrieb: > Bastelvorschlag: Mit einem Tonbandgerät oder Cassettenrecorder > einen Magnetstreifen passend bespielen? > Eine Kassette läuft mit 4,75 cm/s, damit kann man die Abstände der > Magnetstreifen ausrechnen. Tonbandgeräte hatten 4,75 bis 19 cm/s. Wie ungenau darf die Längenmessung denn werden ? Ich hab schon das Problem, dass aufkleben des Bandes auf Aluminium die Länge je nach Umgebungstemperatur ändert. Ob die Magnetisierungsstärke ausreicht müsste man auch noch probieren. Jedenfalls kriege ich von den Magnetstreifen ein Muster auf einer Magnetfeldkarte und von einem bespielten Tonband (parallel daneben) nicht.
Michael B. schrieb: > Ob die Magnetisierungsstärke ausreicht müsste man auch noch probieren. > Jedenfalls kriege ich von den Magnetstreifen ein Muster auf einer > Magnetfeldkarte und von einem bespielten Tonband (parallel daneben) > nicht. Da dürften einige Größenordnungen dazwischenliegen. Zumal das Feld des Tonbandes keine Reichweite haben darf, sonst gäbe es Kopiereffekte zur Nachbarwindung. Wir haben unsere Encoder mit passend gebogenen Drähten geschrieben, durch die ein Stromstoß geschickt wurde. Das waren einige kA aus einer Kondensatorbatterie. Der Draht muss in einer Kuststoffform fixiert werden, sonst ist er nach dem Puls deformiert.
Rainer W. schrieb: > Genau - dann kann man damit auch Absolutencoder mit binär kodierten > Magnetstreifen bauen. Und ein Nobelpreis würde dabei wohl auch abfallen. 👍👍👍 +1 🤓
Soul E. schrieb: > Wir haben unsere Encoder mit passend gebogenen Drähten geschrieben, > durch die ein Stromstoß geschickt wurde. Das waren einige kA aus einer > Kondensatorbatterie. Die Magnetstreifen für Hall-Sensoren müssen ein wenige cT starkes Feld produzieren. Falls der Schreibkopf nicht nur eine Drahtwindung besitzt, braucht man dafür keine kA.
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