Forum: HF, Funk und Felder Quelle für Multi-pole Magnetstreifen


von Chris (mellow)


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Weiß jemand, wo man als Privatperson einen Magnetstreifen mit 
mehrpoliger Magnetisierung für den AS5311 herbekommen könnte?

Laut Datenblatt werden benötigt:

* Breite ca. 10 mm
* Polbreite 1,0 mm (N-S-N-S ...)

Gefunden habe ich bisher nur diesen Magnetstreifen von Adafruit, der 
aber leider aktuell nicht lieferbar ist:
https://www.adafruit.com/product/4680

Kennt jemand alternative Bezugsquellen in Deutschland oder Europa? Auch 
Reststücke oder Kleinmengen wären interessant.
von Roland E. (roland0815)


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Das ist wohl eher eine Anwendung für höhere Ansprüche.

https://core-electronics.com.au/alternating-multi-pole-magnetic-strip-1-meter-long.html

https://www.rheinmagnet.com/en/products/magnetic-strips-and-profiles/

Mal fragen. Manche Firmen machen da was über Musterbezug, auch an 
privat.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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: Bearbeitet durch User
von Wolfgang W. (mikroelektroniker)


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Bei Paulimot hatte ich mal welche gesehen.
von Thomas (mercury3)


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Vielleicht eine blöde Idee:

Die gängigen Streifen sind "irgendwie" magnetisiert, aber das 
Grundmaterial ist doch immer ein flexibles, eisen/ferritgefülltes 
Kunststoffband?

Warum das nicht mit einem starken Magnetfeld "löschen" und danach mit 
einem kräftigen "Tonkopf" genau nach Wunsch neu magnetisieren?

Den Tonkopf kann man elektrisch so ansteuern daß passend zur 
Durchzugsgeschwindigleit des Bandes unter dem Kopf das gewünschte Muster 
entsteht.
von Roland E. (roland0815)


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Thomas schrieb:
> ...
> Warum das nicht mit einem starken Magnetfeld "löschen" und danach mit
> einem kräftigen "Tonkopf" genau nach Wunsch neu magnetisieren?
> ...

da dürfte es wohl einfacher sein, das mit einer Guillotine/Fallmesser 
einen so einen Streifen zu schneiden und die Teile verdreht wieder 
zusammen zu setzen.
von Heinz R. (heijz)


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wie lange soll er denn sein, was darf es kosten?

Wir sind mittlerweile von den Relativ-Positionierungen abgekommen, 
machen es mit Leuze Absolutgebern, da wird ein Band mit Barcodes 
aufgeklebt
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Aus einer Quelle von Monopolen Magnetstreifen sollte sich alle Varianten 
zusammenstellen lassen.
von Michael B. (laberkopp)


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Heinz R. schrieb:
> Wir sind mittlerweile von den Relativ-Positionierungen abgekommen,
> machen es mit Leuze Absolutgebern, da wird ein Band mit Barcodes
> aufgeklebt

Ich befürchte, er wollte nur 10€ und nicht 1000€ ausgeben, und lieber 
0.01mm als 1mm Auflösung haben.

Allerdings liefert Paulimot auch nicht zum vernünftigen Preis
https://www.paulimot.de/themenwelten/maschinen/maschinenzubehoer/messsysteme/magnetbaender/

Thomas schrieb:
> Warum das nicht mit einem starken Magnetfeld "löschen" und danach mit
> einem kräftigen "Tonkopf" genau nach Wunsch neu magnetisieren?

Und das macht dein 'Tonbandgerät' auf 1um genau über 1m oder länger ?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wenn Cloudflare mal nicht spinnen sollte, kann man mal schauen, welche 
Hersteller es gibt und bei welchem Distributor es die Produkte gibt:
https://www.globalspec.com/industrial-directory/multi-pole_magnetic_strips
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Oder bei dem Hersteller fragen, bei welchen Händler es deren Magnete 
gibt:
https://www.rheinmagnet.com/en/magnet-abc/#c1577
von Michael B. (laberkopp)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn Cloudflare mal nicht spinnen sollte, kann man mal schauen, welche
> Hersteller es gibt und bei welchem Distributor es die Produkte gibt:

https://www.siko-global.com/de/produkte/lineare-sensoren/massstaebe-magline/massstaebe-inkrementell-magline

also

https://www.siko-global.com/de/produktdetailseite/mb100-1

2019 kostete 1m 39€
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Aus einer Quelle von Monopolen Magnetstreifen sollte sich alle Varianten
> zusammenstellen lassen.

Genau - dann kann man damit auch Absolutencoder mit binär kodierten 
Magnetstreifen bauen. Und ein Nobelpreis würde dabei wohl auch abfallen.

Heinz R. schrieb:
> Wir ... machen es mit Leuze Absolutgebern, da wird ein Band mit Barcodes
> aufgeklebt

Falls ausreichend Bewegung vorhanden ist, kann man auch mit nur zwei 
Magnetspuren einen Absolutencoder aufbauen.

https://www.bogen-magnetics.com/eng/products/linear-magnetic-scales/linear-magnetic-scale-absolute-lmsa-prc-pseudo-random-code

Roland E. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> ...
>> Warum das nicht mit einem starken Magnetfeld "löschen" und danach mit
>> einem kräftigen "Tonkopf" genau nach Wunsch neu magnetisieren?
>> ...

Zum Löschen benötigt man ein abklingendes Wechselfeld.

> da dürfte es wohl einfacher sein, das mit einer Guillotine/Fallmesser
> einen so einen Streifen zu schneiden und die Teile verdreht wieder
> zusammen zu setzen.

Wohl kaum.

Früher® hat man mit der Ummagnetisierungstechnik ganze Videofilme auf 
Magnetband aufgezeichnet. Da saßen keine Heinzelmännchen drin, die 
magnetische Monopole auseinandergeschnitten und neu zusammengeklebt 
haben ;-)
Auch in Computermassenspeichern (aka Festplatten/HDD) wird die 
Ummagnetisierungstechnik verwendet und man kommt lt. Wikipedia auf 
Aufzeichnungsdichten von 5·10^11 Bit/in². Die geforderte Polbreite von 1 
mm ist vergleichsweise harmlos.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Ich würde den TO gerne fragen, welche Aufnehmer er für die 
Magnetstreifen verwenden möchte. Die von Siko sind schon bissl 
hochpreisig (wimre).
von Michael B. (laberkopp)


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Nick schrieb:
> würde den TO gerne fragen,


Chris schrieb:
> AS5311
von Nick (b620ys)


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Michael B. schrieb:
>> AS5311

Danke! Wäre jetzt für mich nicht so schwer gewesen das zu finden. :-(
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Bastelvorschlag: Mit einem Tonbandgerät oder Cassettenrecorder einen 
Magnetstreifen passend bespielen?
Eine Kassette läuft mit 4,75 cm/s, damit kann man die Abstände der 
Magnetstreifen ausrechnen. Tonbandgeräte hatten 4,75 bis 19 cm/s.
von Michael B. (laberkopp)


Angehängte Dateien:

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Christoph db1uq K. schrieb:
> Bastelvorschlag: Mit einem Tonbandgerät oder Cassettenrecorder
> einen Magnetstreifen passend bespielen?
> Eine Kassette läuft mit 4,75 cm/s, damit kann man die Abstände der
> Magnetstreifen ausrechnen. Tonbandgeräte hatten 4,75 bis 19 cm/s.

Wie ungenau darf die Längenmessung denn werden ?

Ich hab schon das Problem, dass aufkleben des Bandes auf Aluminium die 
Länge je nach Umgebungstemperatur ändert.

Ob die Magnetisierungsstärke ausreicht müsste man auch noch probieren. 
Jedenfalls kriege ich von den Magnetstreifen ein Muster auf einer 
Magnetfeldkarte und von einem bespielten Tonband (parallel daneben) 
nicht.
von Soul E. (soul_eye)


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Michael B. schrieb:
> Ob die Magnetisierungsstärke ausreicht müsste man auch noch probieren.
> Jedenfalls kriege ich von den Magnetstreifen ein Muster auf einer
> Magnetfeldkarte und von einem bespielten Tonband (parallel daneben)
> nicht.

Da dürften einige Größenordnungen dazwischenliegen. Zumal das Feld des 
Tonbandes keine Reichweite haben darf, sonst gäbe es Kopiereffekte zur 
Nachbarwindung.

Wir haben unsere Encoder mit passend gebogenen Drähten geschrieben, 
durch die ein Stromstoß geschickt wurde. Das waren einige kA aus einer 
Kondensatorbatterie. Der Draht muss in einer Kuststoffform fixiert 
werden, sonst ist er nach dem Puls deformiert.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Genau - dann kann man damit auch Absolutencoder mit binär kodierten
> Magnetstreifen bauen. Und ein Nobelpreis würde dabei wohl auch abfallen.

👍👍👍 +1 🤓
von Rainer W. (rawi)


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Soul E. schrieb:
> Wir haben unsere Encoder mit passend gebogenen Drähten geschrieben,
> durch die ein Stromstoß geschickt wurde. Das waren einige kA aus einer
> Kondensatorbatterie.

Die Magnetstreifen für Hall-Sensoren müssen ein wenige cT starkes Feld 
produzieren. Falls der Schreibkopf nicht nur eine Drahtwindung besitzt, 
braucht man dafür keine kA.
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