Hi, hier geht es weder um eine Konzeptdiskussion, noch um das unbefugte Öffnen eines Fahrzeugs! Fact: Ein Fahrzeug ist mit einem Keyless Schlüsselsystem ausgerüstet. Schon der Name widerspricht sich :-( Der Schlüssel öffnet auf Knopfdruck die Fahrzeugtüren. Dazu wird ein kurzes Burstsignal auf ca. 455MHz abgesetzt, dessen Reichweite ca. 10 bis 20 m beträgt. Am Fahrzeug (Fiat Ducato) befindet sich am Türgriff jeweils ein Taster, der bei Betätigung ein kurzes, ebenfalls kodiertes, Burstsignal im Frequenzbereich unter 150kHz auslöst. Die entsprechenden Antennen - besser Induktionsspulen -befinden sich direkt hinter den Türgriffen. Das Signal hat eine Reichweite, von deutlich unter 2m und dient ausschließlich dazu, den Schlüssel zu wecken, der dann mit dem UHF Signal antwortet und das Auto öffnet. Weitere Spulen im Fahrzeug dienen der Erkennung des/der Schlüssel im Innenraum. Hier aber nicht mein Thema. Das Problem: einer der beiden Schlüssel ging verloren. Vermutlich liegt er im ziemlich zugewucherten Garten, unerwartete Plätze im Haus sind nicht auszuschließen. Eine klassische Suchspule (Metalldetektor) führte nicht zum Erfolg. Für das UHF Signal habe ich einen passenden Empfänger um das Burstsignal zu hören. Das Wecksignal kann ich über eine CuL Spule auf einem Ferritstab direkt an der Tür abgreifen und anzeigen (ca. 20mV). Der Plan: Ich verstärke das Wecksignal und speise es in eine entsprechend großen Sendespule ein. Mit entsprechend langem Kabel hoffe ich den verbummelte Schlüssen auf ein bis 2 m Distanz wecken zu können und so den Suchbereich einzugrenzen. Ob das funktioniert kann ich mit dem noch vorhandenen Zweitschlüssel testen. Ich suche also einen entsprechenden Leistungsverstärker der bis ca. 150kHz ausreichende Flankensteilheit bei vielleicht 1 bis 2A Ausgangsstrom liefert. Hat da jemand eine Idee oder Erfahrungen?
Meines Wissens nach ist die Technik zur Reichweitenverlängerung seit Jahren erprobt, und prinzipiell auch käuflich zu erwerben. Kontakte in entsprechende Kreise sind hilfreich. Oliver
Wohl wahr, aber erstens fehlen mir entsprechende Kontakte (auch kein Interesse) und der übliche Aufwand mit Relaisstation /Umsetzung auf Übertragungskanal zu teuer/aufwendig. Dann könnte ich mir auch einfach einen neuen Schlüssel bestellen. Um mich genau vor dieser Technik zu schützen, werden Funkschlüssel in HF-dichten Dosen aufbewahrt. Ausserdem will ich das Schlüsselsignal ja nicht dekodieren, sondern nur hören.
Ulrich R. schrieb: > Ich suche also einen entsprechenden Leistungsverstärker der bis ca. > 150kHz ausreichende Flankensteilheit bei vielleicht 1 bis 2A > Ausgangsstrom liefert. Das sollten bessere Audio-Verstärker noch schaffen. Da die bis 20 kHz phasenlinear sein müssen, gehen sie oft bis deutlich über 100 kHz.
Genau das ist mein Ansatz. Hoffe aber auf jemanden, der da schon mal so etwas gemacht hat.
150kHz mit ausreichender Flankensteilheit. Das mach mal mit nem mit Audioverstärker. Oliver
Oliver S. schrieb: > 150kHz mit ausreichender Flankensteilheit. Das mach mal mit nem mit > Audioverstärker. > > Oliver Das wird kein Audioverstärker schaffen - ist hier aber meiner Meinung nach auch nicht nötig: Der Antennenstrom sollte schon sinusförmig sein, man will ja keinen Lattenzaun bis in den Kurzwellenbereich senden.
Heise hatte mal einen Artikel mit Hintergrund-Infos zur Reichweitenverlängerung. Vielleicht hilft dir das weiter? Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
Mit Digiscope das 150 kHz Signal aufzeichnen und auslesen. ggf etwas aufhübschen, skalieren und in einen AWG speisen. Der sollte mit seinen 50 ohm Ausgangsimpedanz und ein paar Volt eine Spule treiben können. AWG auf Batterie umbauen spart die Kabeltrommel. Empfangsspule und eine 3-4 Transistor Magloop (Vor)Verstärkerschaltung? mit Klingeldraht oder besser Cat4-6 Netzwerkkabel
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Oliver S. schrieb: > 150kHz mit ausreichender Flankensteilheit. Das mach mal mit nem mit > Audioverstärker. Das macht schon ein TDA2030. In seinem Datenblatt als Audioverstärker steht das zwar nicht drin, aber er wurde ja auch als Opamp verkauft: L165.
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Der CCC hat schon vor Jahren die Details seines Keyless Range Extenders veröffentlicht: https://aachen.ccc.de/keyless-klau
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Vor gut 20 Jahren haben zwei Kollegen einen Demonstrator zur Reichweiten-Verlängerung aufgebaut und den Kunden vorgeführt. Hintergedanke war, unser System zu verkaufen, welches durch Laufzeitmessung und korrelation etwas robuster gegen solche Angriffe war. Interessiert hat sich dafür genau ein OEM...
Ich freue mich über die rege Resonanz. Ein neuer Schlüssel soll laut Händler ab 400€ aufwärts kosten und eigentlich will ich nicht bis zum Spätherbst warten um dann festzustellen, dass der Schlüssel doch nicht draußen liegt. Trotzdem möchte ich den Aufwand in engen Grenzen halten. Bastelprojekte habe ich anderweitig genug. Mal sehen, Was der CCC Bericht hergibt. Vor einiger Zeit habe ich mal von einem Projekt gelesen, bei dem VAG zusammen mit einem Chipentwickler an einem System arbeitete, dass die zusätzliche Verzögerung durch die Funkstrecke erkennen soll. In meinem Fall muss das Antwortsignal ja nicht das Auto auf der Straße erreichen, weil ich den UHF Empfänger ja beliebig platzieren kann. Mein Speicherscope aus dem letzten Jahrhundert tut sich mit dem Triggern des Wecksignal etwas schwer und ich tue mich mit Software schwer, sonst wurde ich das Signal einfach aufzeichnen und per uP wiedergeben/simulieren. Dann würde ich auch weniger Leistung benötigen, weil ich flexibler bin.
Ulrich R. schrieb: > Vor einiger Zeit habe ich mal von einem Projekt gelesen, bei dem VAG > zusammen mit einem Chipentwickler an einem System arbeitete, dass die > zusätzliche Verzögerung durch die Funkstrecke erkennen soll. Wie du ein paar Beiträge vorher nachlesen kannst, gibts das prinzipiell schon seit Jahrzehnten, und ja, einige Hersteller verbauen inzwischen sowas in der Art. Besagter VW so ab Golf 8. Oliver
Als erstes würde ich testen, ob ein Metalldetektor in der Lage ist so einen Schlüssel als Metallquelle zu detektieren. Wenn das der Fall sein sollte, wäre die erste Frage, ob Du das Gelände schon damit abgesucht hast.
Beitrag #8064687 wurde vom Autor gelöscht.
Ulrich R. schrieb: > Fact: Ein Fahrzeug ist mit einem Keyless Schlüsselsystem ausgerüstet. > Schon der Name widerspricht sich :-( > Der Schlüssel öffnet auf Knopfdruck die Fahrzeugtüren. Du hast Keyless nicht verstanden, bzw. bedienst es falsch.
Jörg R. schrieb: > > Du hast Keyless nicht verstanden, bzw. bedienst es falsch. Jörg, welcher Teil meines ersten Satzes war unverständlich? :-) Aber ich werden deinen Kommentar gerne an Fiat weiter leiten.
Dieter D. schrieb: > Als erstes würde ich testen, ob ein Metalldetektor in der Lage ist so > einen Schlüssel als Metallquelle zu detektieren. > > Wenn das der Fall sein sollte, wäre die erste Frage, ob Du das Gelände > schon damit abgesucht hast. Dieter, der mir verfügbare Metalldetektor schlägt bei dem Schlüssel erst unter ca. 10cm an. Das gibt das Gelände derzeit nicht her. Außerdem ist nicht restlos auszuschließen, dass der Schlüssel irgendwo im Haus liegt.
Ulrich R. schrieb: > Hat da jemand eine Idee oder Erfahrungen? Weshalb wendet man sich mit so einem „Problem“ nicht in einem Autoforum?
Weil Leser im Autoforum HF und Elektronik Kenntnisse nicht als Kernkompetenz besitzen
Mit dem Metalldetektor findest Du 1000 metallische Kronkorken in der Landschaft. Da sollte bald auch ein Schlüssel mit CR2025 zu finden sein? https://duckduckgo.com/?q=obi+metalldetektor&t=newext&atb=v312-1&ia=web Der TO Ullrich wollte jedoch gerne eine andere Lösung?
Ulrich R. schrieb: > Weil Leser im Autoforum HF und Elektronik Kenntnisse nicht als > Kernkompetenz besitzen Könnten die denn wenigstens korrekt zitieren? Woher weißt du dass dort nicht User sind die sich auskennen?
Jörg R. schrieb: > Ulrich R. schrieb: >> Weil Leser im Autoforum HF und Elektronik Kenntnisse nicht als >> Kernkompetenz besitzen > > Könnten die denn wenigstens korrekt zitieren? > > Woher weißt du dass dort nicht User sind die sich auskennen? Weil ich nicht davon ausgehe, dass es dort Idioten gibt, die Schlüssel im Garten verlieren und sich dann über Nichtigkeiten belehren lassen wollen
Ulrich R. schrieb: > kurzes Burstsignal auf ca. 455MHz Kann es sein, dass das nur 455 kHz sind? Ulrich R. schrieb: > UHF Signal Das wären dann eher 455 MHz
Lu schrieb: > Mit dem Metalldetektor findest Du 1000 metallische Kronkorken in der > Landschaft. Da sollte bald auch ein Schlüssel mit CR2025 zu finden sein? > https://duckduckgo.com/?q=obi+metalldetektor&t=newext&atb=v312-1&ia=web > Der TO Ullrich wollte jedoch gerne eine andere Lösung? Ich könnte den Garten auch platt rasieren, doch wofür sollte ich euch dann noch bemühen. Es wäre nett, wenn wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen könnten
Ulrich R. schrieb: > Weil Leser im Autoforum HF und Elektronik Kenntnisse nicht als > Kernkompetenz besitzen Es gibt dort zwar auch welche, aber die prozentuale Quote wird geringer sein.
Ulrich R. schrieb: > Außerdem ist nicht restlos auszuschließen, dass der Schlüssel irgendwo im Haus liegt. Das wäre der GAU schlechthin.
Christoph db1uq K. schrieb: > Ulrich R. schrieb: >> kurzes Burstsignal auf ca. 455MHz > > Kann es sein, dass das nur 455 kHz sind? > > Ulrich R. schrieb: >> UHF Signal > > Das wären dann eher 455 MHz Es liegt sicher im Bereich 433,05-434,79MHz.
Dieter D. schrieb: > Als erstes würde ich testen, ob ein Metalldetektor in der Lage ist so > einen Schlüssel als Metallquelle zu detektieren. > > Wenn das der Fall sein sollte, wäre die erste Frage, ob Du das Gelände > schon damit abgesucht hast. Jetzt hats Dich aber gewaltig!
Ulrich R. schrieb: > Es wäre nett, wenn wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen > könnten Denke mal, dass das hier auch einen unangenehmen Nebenkriegsschauplatz gibt, den ich auch immer wieder mal angesprochen habe. Es gibt den Grundsatz von Technik und Verantwortung. Das spielt hier auch ein Rolle. Der Verstärker mit Antenne ist nichts anderes als ein Langwellensender. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass Du keine Lizenz oder Genehmigung hast so einen Sender in Betrieb zu nehmen. Deine Oberwellen des Senders werden auch in den Bereich der Mittelwelle stören. Aus diesem Grunde werden Leute mit dem entsprechenden Wissen eher zurückhalten.
Die Klimanalage in Dieters Klinik scheint noch immer defekt zu sein.
Dieter D. schrieb: > Deine Oberwellen des Senders > werden auch in den Bereich der Mittelwelle stören. Wen interessierts, außer den Hobbyquatscher?
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Ulrich R. schrieb: > Lu schrieb: >> Mit dem Metalldetektor findest Du 1000 metallische Kronkorken in der >> Landschaft. Da sollte bald auch ein Schlüssel mit CR2025 zu finden sein? >> https://duckduckgo.com/?q=obi+metalldetektor&t=newext&atb=v312-1&ia=web >> Der TO Ullrich wollte jedoch gerne eine andere Lösung? > > Ich könnte den Garten auch platt rasieren, Elektrisch oder Nasrasur? > ..doch wofür sollte ich euch dann noch bemühen. Für die wirklich wichtigen Dinge. > Es wäre nett, wenn wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen > könnten Worum geht’s?
Ulrich R. schrieb: > Dieter, der mir verfügbare Metalldetektor schlägt bei dem Schlüssel erst > unter ca. 10cm an. Es gibt viele billigen Metalldetektoren, die sind auch wirklich nicht besser. Es gibt aber auch Schlüssel, die haben so wenig Metalle, dass der Metalldetektor nicht viel bringt. Um die Empfindlichkeit Deines Detektors herauszufinden, gab es mal im www irgendwo Beispiele mit Euromünzen und Detektionsentfernungen.
Um noch mal auf den Metalldetektor zurückzukommen, wäre das Prinzip auf eine andere Methode für die Suche möglich zu verwenden. Es gibt Schlüssel, die haben eine relativ große Antenne für die 150kHz und nutzen die übertragene Energie. Für die Detektion bei solchen Schlüsseln müßte der Metalldetektor genau auf dieser Frequenz arbeiten.
Ulrich R. schrieb: > (..) > Das Problem: einer der beiden Schlüssel ging verloren. Vermutlich liegt > er im ziemlich zugewucherten Garten, unerwartete Plätze im Haus sind > nicht auszuschließen. > Hat da jemand eine Idee oder Erfahrungen? Ok, ernsthafte Antwort.. Ich nutze seit Erscheinen Airtags von Apple für Schlüsselbunde, Laptoptasche etc.. Mittlerweile gibt es auch günstige Alternativen. Hilft dir jetzt natürlich nicht mehr.
Ulrich R. schrieb: > Am Fahrzeug (Fiat Ducato) befindet sich am Türgriff jeweils ein Taster, > der bei Betätigung ein kurzes, ebenfalls kodiertes, Burstsignal im > Frequenzbereich unter 150kHz auslöst. Die entsprechenden Antennen - > besser Induktionsspulen -befinden sich direkt hinter den Türgriffen. > > Das Signal hat eine Reichweite, von deutlich unter 2m und dient > ausschließlich dazu, den Schlüssel zu wecken, der dann mit dem UHF > Signal antwortet und das Auto öffnet Interessant. Ich kenne es nur so, daß einzig der Schlüssel in festen Intervallen sendet und in der Tür ein Sensor die Personenberührung erkennt. Senden verbraucht weniger Strom als Empfangen, da die Autobatterie als Riesenquelle die Synchronisation überflüssig macht. Gegen den "Laufzeittrick" hatte NXP damals was rausgebracht.
Du meintest das UHV Signal kannst Du erkennen... SDR mit USB-Stick? Welches Scope(s) hast Du? Einige meiner alten analogen lassen sich als Verstärker verwenden.. Bereit ein paar Bauteile zu verlöten? The joy of engineering is to do what you want with the stuff you can get ;)
Nochmal zurück zum Anfang Deiner Fragen: 455 MHz ist mitten im BOS Dienst, da würde ich an Deiner Stelle weder Senden noch Empfangen. Obwohl letzteres rechtlich nicht verboten ist, würde es dich an unscheinbare Sendemasten leiten, nicht zu Deinem Schlüssel. Auf 155 kHz zu senden ist auch nicht optimal, da hier Zeitzeichensender, Industrielle Steuersignale und Militär unterwegs sind. Damit Du deinen Schlüssel findest, brauchst Du einen Sender auf 125 kHz, damit dessen Elektronik angeregt wird auf 433,9 MHz zurück zu funken. Da an die 125 kHz keine großen Anforderungen gestellt werden, tut es da jede beliebige Sinusquelle an einer auf einen alten Bilderrahmen gewickelte Loop Antenne. Halte Dich mit der Leistung zurück, mach die Antenne größer und sorge dafür, dass der Sinus sauber ist, dann hast Du keine Oberwellen. Zu viel Leistung und du ortest alle Schlüssel in der Nachbarschaft. Du hast ja noch einen Schlüssel, also teste das erst mal. Im Grunde könnet Du mit einem TinySA Ultra das Problem lösen, da er Generator und Spectrum Analyzer unabhängig voneinander behandeln kann. Damit könntest Du also das Signal generieren und die Antwort vom Schlüssel sehen. Den Sender kannst Du auch hiermit generieren: https://at.rs-online.com/web/p/entwicklungstools-kommunikation-und-drahtlos/1845114 Dann würde es noch einen Spectrum Analyzer oder zumindest ein UHF Funkgerät benötigen, um die Antwort des Schlüssels zu hören, es müsste aber frei einstellbar sein und nicht im festen Raster arbeiten, wie manche PMR Handfunken.
Ulrich schrieb: > brauchst Du einen Sender auf 125 kHz, > damit dessen Elektronik angeregt wird Dieter D. schrieb: > für die 150kHz und > nutzen die übertragene Energie. Es kann auch bei 125kHz liegen, oder im Bereich von 125–134 kHz,
Ulrich schrieb: > Da an die 125 kHz keine großen Anforderungen gestellt werden, tut es da > jede beliebige Sinusquelle an einer auf einen alten Bilderrahmen > gewickelte Loop Antenne. Durch einen CW LF Träger werden sich die wenigsten Keyless Schlüssel angesprochen fühlen, die brauchen in den allermeisten Fällen ein passend moduliertes Signal um zu reagieren.
Dieter S. schrieb: > Durch einen CW LF Träger werden sich die wenigsten Keyless Schlüssel > angesprochen fühlen, die brauchen in den allermeisten Fällen ein passend > moduliertes Signal um zu reagieren. ACK. Wird da auch schon ein Rolling Code o.ä. verwendet?
H. H. schrieb: > > Wird da auch schon ein Rolling Code o.ä. verwendet? Bei den Keyless Schlüsseln, die ich kenne, gibt es unterschiedliche Dinge, die zwischen Fahrzeug und Schlüssel ausgetauscht werden, z.B.: - Ein paar fest codierter Bytes vom Fahrzeug um den Schlüssel per LF aufzuwecken, der sendet dann seine ID per HF zurück. - Wenn die ID erkannt wurde Challenge vom Fahrzeug zum Schlüssel per LF, der Schlüssel sendet die Response per HF zurück. Passt die Response zum Challenge entsperren der Fahrzeugtür und gegebenenfalls Wegfahrsperre freigeben. Nachtrag: Bei nur "Keyless Entry" reicht es aus wenn der Schlüssel nach dem Aufwecken durch ein passendes LF Signal das HF Signal für "Tür entsperren" sendet, genau so wie wenn man die entsprechende Taste drücken würde.
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Dieter S. schrieb: > - Ein paar fest codierter Bytes vom Fahrzeug um den Schlüssel per LF > aufzuwecken, der sendet dann seine ID per HF zurück. Das sollte ja machbar sein, ganz ohne "Verlängerung", nur mit passend programmiertem µC und kleiner Endstufe. Und bei der doch ziemlich kleinen Sendeleistung wird es auch keine Probleme wegen Oberton auf 375kHz geben.
H. H. schrieb: > > Das sollte ja machbar sein, ganz ohne "Verlängerung", nur mit passend > programmiertem µC und kleiner Endstufe. Ja, normalerweise lässt sich das LF Aktivierungssignal relativ einfach aufzeichnen und dann später nachbilden.
Ich Versuche es mal... Ja 455... ist falsch. Versehentlich hatte ich vor dem Auslesen die falsche Taste des Frequenzspeichers gedrückt und nicht weiter nachgedacht. Real sind es 433,xx MHz. Wer von Anfang an gelesen hat, dem sollte aufgefallen sein, dass ich den Ablauf ziemlich genau analysiert habe. Also kein Dauersenden des Schlüssels, sondern nur nach Wecksignal auf 125kHz. Natürlich ist das Fahrzeug ständig empfangsbereit. Aber mir ging es ja nicht um Grundsatzdiskussionen, sondern um die praktische Ausführung. Ja, das Fahrzeug "strahlt" auf ca. 125kHz knapp 3ms Burst, ca. 5ms Pause und dann noch ein nicht näher analysiertes Signal zum Abschluss. Vieles von dem, was ich hier lese, hat mir auch schon eine KI erzählt. Genauso variantenreich und leider wenig hilfreich. Mal etwas spezifischer: ich besitze einen ca 50 Jahre alten Communication Analyse, dessen Empfänger leider erst bei 1MHz beginn und schon bei 1GHz endet. Mein Speicherscope ist nur wenig jünger und quält sich mit der digitalen Anzeige und dem Triggern. Ein guter Grund, mal in was Neues zu investieren. Dann wäre die Auswertung des Wecksignals ein Klacks. Aber macht man das, wenn man auf die 80 zugeht und aktuell keine Idee für eine Zweitverwertung hat? Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn auch nie SW schreiben müssen, bin aber auch aus der HW-Entwicklung ewig raus. Was ich mir gewünscht hätte, war nahe an dem dran, was die CCC Doku zeigte. Ein entsprechendes Blockschaltbild hatte ich natürlich längst im Kopf. Sinnvolle Bauteildimensionierung um mir langes Testen und Optimieren zu ersparen wäre toll gewesen. Ein Ring CAT6 oder CAT7 liegt noch im Lager. Damit wäre ich gerne losgezogen. Durch den Garten, Keller oder sonst wo im Haus. Öffentliche Parkplätze würde ich meiden. Sieht blöd aus, mit dem langen Kabel vor dem Supermarkt. Na ja, zumindest war ich erstaunt über die rege Beteiligung und der Unterhaltungswert war ja auch brauchbar. Doch besser ins Autoforum gehen? Bis dann Uli
Für die 125kHz kannst Du den Verstärker mit einfachen BC 557 oder BD 138 oder änlichern Transistoren bauen. Für die 433 MHz tut es vielleicht ein Fuchsjagd-Empfänger, der die Signalstärke anzeigt.
Den RX habe ich. Das TX Signals des Schlüssels reicht über das ganze Grundstück. Für die 125 kHz brauche ich aber schon etwas Wums. Störstrahlung spielt hier für die kurze Zeit wirklich keine Rolle
Eine Richtantenne für 125kHz dürfte etwas groß ausfallen und wäre recht unhandlich. ;) Das müßte man mal testen, wie empfindlich der Schlüssel auf eine Rahmenantenne für 125kHz reagiert. D.h. vorwiegend magnetische Senderabstrahlung.
Das Problem ist, dass die Suchmaschinen immer mehr an die Kette gelegt werden. Früher wurden viele Links zu Schaltpläne im Netz bei solchen Suchen ausgeworfen.
Hi Müssen die 125 KHz codiert werden? Wenn man diesen Code nicht in geeigneter Weise speichern und neu aussenden kann, wird auch dein Schlüssel nicht antworten. Das würde mir als erstes Teilprojekt ansehen: Aufzeichnung dieses 125Khz -Signals. Alles andere dann danach.
Der Plan ist: LF Signal am Auto aus koppeln, verstärken, über z.B CAT6 in den Garten leiten, dort mit Leistungsverstärker auf TX Spule und beten, oder so was ähnliches. Spart das analysieren des Lf Signals
Für das Aufzeichnen des LF Signals reicht ein einfacher, billiger Logic Analyzer und ein paar Bauteile als LF Frontend. Und das Analysieren und Nachbilden des LF Signals ist normalerweise sehr einfach.
Polnische Verlängerung wäre einfach, den rollierenden Code einer FB zu knacken erfordert mehr Wissen. Mein Conrad-Metallsuchgerät hat mit seiner großen Spule zuverlässig viele Kronkorken und einige Leitungen in der Tiefe auf der Baustelle geortet. Da sollte Deine FB in 5 Minuten gefunden sein?
So würde ich es veruchen: Empfangs- und Sendespule als Schwingkeise, Spule aus dem was da ist ;) Zum Abstimmen einen Pelzoszillator (2 Transistoren (, 1,5V Batterie und ein Poti ) bauen und mit Oszi auf 125kHz abstimmen. Als Verstärker würde ich im ersten Versuch nur einen Transistor nehmen , Sendeschwingkeis über collector an 9 V , Emitter 100 Ohm , In die Basisvorspannung (2x 47k) den Empfangerkreis über Netzleitung mit 100nF einkoppeln. Nix simuliert , so aus dem Bauch.
Dieter D. schrieb: > Das Problem ist, dass die Suchmaschinen immer mehr an die Kette > gelegt werden. Von wem? > Früher wurden viele Links zu Schaltpläne im Netz bei solchen > Suchen ausgeworfen. Und das wird heutzutage deiner Meinung nach zensiert?
Henrik V. schrieb: > So würde ich es veruchen: > Empfangs- und Sendespule als Schwingkeise, Spule aus dem was da ist ;) > Zum Abstimmen einen Pelzoszillator (2 Transistoren (, 1,5V Batterie und > ein Poti ) bauen und mit Oszi auf 125kHz abstimmen. > > Als Verstärker würde ich im ersten Versuch nur einen Transistor nehmen , > Sendeschwingkeis über collector an 9 V , Emitter 100 Ohm , > In die Basisvorspannung (2x 47k) den Empfangerkreis über Netzleitung > mit 100nF einkoppeln. > > Nix simuliert , so aus dem Bauch. Was bitteschön ist ein Pelzoszillator
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Falls sich jemand dafür interessiert wie die LF im Fahrzeug erzeugt werden könnte kann sich z.B. den Atmel ATA5279C ansehen: https://www.microchip.com/en-us/product/ATA5279C Der ist schon älter, es gib dazu aber einige interessante Application Notes.
Der Schlüssel hat doch einen spezifischen Geruch, wie der zweite Schlüssel. Frag doch mal bei einer Suchhundestaffel vom THW o.ä., ob die nicht mal auf deiner Wiese und im Haus üben wollen. Für ein paar Dosen Chappi machen die das bestimmt gerne.
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Netter Ansatz, allerdings würde der Schlüssel so gut wie nie genutzt
Henrik V. schrieb: > Empfangs- und Sendespule als Schwingkeise, > [..] > Nix simuliert , so aus dem Bauch. Den Sendekreis als Reihenschwingkreis.
Ulrich R. schrieb: > Netter Ansatz, allerdings würde der Schlüssel so gut wie nie genutzt. Der muss ja auch nicht nach Mensch riechen. Es gibt auch Suchhunde, die finden USB-Sticks und externe Festplatten. Oder Drogen.
Kann das nicht der Flipper Zero? ansonsten das mal als Ausgangspunkt zum Experimentieren: https://www.amazon.de/Frequenzger%C3%A4t-Frequenzgenerator-01Hz-200kHz-Wellenformen-Wiederaufladbarer/dp/B0GWQSPNL5?source=ps-sl-shoppingads-lpcontext&psc=1&smid=APPEGJJ21UU6W Notfalls noch ein Verstärker mit DIY > Antenne erweitern.
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Der Verstärker sollte die 125kHz packen: https://www.elektronik-labor.de/elexs/Kap5_8.htm Und da wären noch etwas Grundlagen: https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/endstu_t.htm
Passive Kugelmarker zur Markierung von Leitungstrassen funktionieren auch im Bereich zwischen 75 und 150 kHz. Vielleicht könnte man mal mit so einem Detektorgerät dafür den verlorenen Schlüssel anfunken?
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Ulrich R. schrieb: > Was bitteschön ist ein Pelzoszillator Er meint einen Peltz-Oszillator. https://de.wikipedia.org/wiki/Differenzverst%C3%A4rker-Oszillator
Ich habe einen kleinen Test bezüglich LF Reichweite mit einem Atmel ATA5291 (PEPS Driver and Immobilizer Base Station) gemacht, der ist etwas neuer aber im Prinzip ähnlich dem weiter oben erwähnten Atmel ATA5279C. Die LF Antenne (Premo KGEA-BFCWX-B-0345J) ist dazu passend und wird so ähnlich auch in Fahrzeugen verbaut. Die Antenne ist ein Serienschwingkreis, der entsprechende Kondensator befindet sich in der Antenne. Als Schlüssel habe ich einen älteren "Keyless" Schlüssel eines Fords verwendet, für den ich das LF Aktivierungssignal kenne. Bei optimaler Ausrichtung der Antenne zum Schlüssel und maximaler Sendeleistung des ATA5291 kann der Schlüssel bis ca. 260 cm Abstand zur LF Antennen zum Senden des RF Signals gebracht werden. Antenne und Schlüssel befinden sich dabei in etwa 1 Meter über dem Boden, es sind keine metallischen Gegenstände in der Nähe. Was man bei dem Ganzen beachten sollte: Bei neueren Keyless-Schlüsseln wird teilweise ein Bewegungssensor verbaut um zu verhindern dass der Schlüssel per LF aktiviert werden kann wenn er sich eine Weile nicht bewegt hat.
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