Forum: Platinen Beurteilung erster PCB-Entwurf


von Darius (dariusno)



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Hallo zusammen,

ich habe ein bisschen zu dem Thema gelesen, versucht das umzusetzen und 
würde mir jetzt gerne Eure Meinung zu meinem ersten Design einholen.

Versorgung:

Speziell würde mich interessieren, ob ihr denkt, dass der 
Spannungsregler für die Versorgung mehr Platz braucht und ob es ein 
Problem ist, dass die Klemme, die die 24V anschließt, nicht direkt 
daneben ist ? Ist für max. 0,5A ausgelegt, damit wird die 
Konstantstromquelle (100mA), AD-Wandler und uC versorgt. Separate 
Versorgung habe ich nicht geplant.

Planes:

Nach dem was ich gelesen habe, würde ich ein 4-Layer Design machen. Oben 
würde dann I2C laufen, dann GND, +5V und unten ext. Trigger und 
Button-Signale.

Vias:

Alles was mit +5V oder GND verbunden ist, würde ich über Vias direkt auf 
die Plane bringen.

AD-Trennung:

AD-Trennung bei mir soweit, dass auf der rechten Seite vom AD-Wandler 
der ganze I2C Kram liegt, links davon der Konnektor für 4-Leiter und 
links davon die Konstantstromquelle.

Entkoppelungskondensatoren:

KSQ lT3092 und Shunt-Ref.Spannungsquelle LT1634 brauchen laut Datenblatt 
keine Entkoppelungskondensatoren. Der Rest hat jwls. 0.1u und 10uF 
bekommen, immer etwa 1mm Abstand, der kleinere näher am IC. Die 
Spannungsregler so wie im Datenblatt geschrieben 0.3uF bei 24V-Seite und 
0.1uF bei 5V-Seite.

Leiterbahndicke:

5-10 Mil ?

Danke schonmal für Eure Hilfe!
Darius
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Darius schrieb:
> ob ihr denkt, dass der
> Spannungsregler für die Versorgung mehr Platz braucht

Ich denke mal, der wird viel mehr Kuehlung brauchen. Rechne dir mal 
durch, was die Schaltung bei 5V an Strom zieht und was dann der 7805 an 
Leistung verbraten muss und dann guck' wo die hinsoll.

Gruss
WK
von H. H. (hhinz)


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Ein vernünftiger Schaltplan ist das halbe Layout. Mit Wimmelbildern wird 
das schwieriger.

Was soll eigentlich IC5 für einen Job machen?
von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Für die paar Bauteile brauchst du keine 4-lagige Platine. Jedenfalls 
wenn du kein Design machen musst, was ins EMV-Labor geht. Für eine erste 
Platine zum Üben kannst du das auch locker 2-lagig machen.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
von Helmut -. (dc3yc)


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Darius schrieb:
> Nach dem was ich gelesen habe, würde ich ein 4-Layer Design machen. Oben
> würde dann I2C laufen, dann GND, +5V und unten ext. Trigger und
> Button-Signale.

Wozu 4 Lagen? Sowas baue ich im Manhattan-Verfahren mit Fädeldraht auf. 
Da reicht auch eine einseitige Platine, wenn man's richtig macht.
von Darius (dariusno)


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Dergute W. schrieb:
> Ich denke mal, der wird viel mehr Kuehlung brauchen. Rechne dir mal
> durch, was die Schaltung bei 5V an Strom zieht und was dann der 7805 an
> Leistung verbraten muss und dann guck' wo die hinsoll.

Alles klar, schaue ich mir morgen mal an.

Thorsten O. schrieb:
> Für die paar Bauteile brauchst du keine 4-lagige Platine. Jedenfalls
> wenn du kein Design machen musst, was ins EMV-Labor geht. Für eine erste
> Platine zum Üben kannst du das auch locker 2-lagig machen.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Thorsten Ostermann

Ok, danke!

H. H. schrieb:
> Ein vernünftiger Schaltplan ist das halbe Layout. Mit Wimmelbildern wird
> das schwieriger.

Ist ja auch das erste Mal... was würdest Du anders machen ? Ich würde es 
gerne besser machen. Habe gelesen, nach Funktionen sortieren. Dachte, 
das hätte ich so halb umgesetzt..?

H. H. schrieb:
> Was soll eigentlich IC5 für einen Job machen?

Ext. 24V Triggersignal auf 5V bringen.

Helmut -. schrieb:
> Wozu 4 Lagen? Sowas baue ich im Manhattan-Verfahren mit Fädeldraht auf.
> Da reicht auch eine einseitige Platine, wenn man's richtig macht.

Habe gelesen, dass das Best-Practice ist.
von Gerald B. (gerald_b)


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Ohne die Cu-Lagen zu sehen, können wir ebensogut Flaschendrehen 
veranstalten. Breite der Leitwezüge, wo sind Gabelungen, wie lang sind 
die Wege, wie groß sind Cu-Flächen an Leistungsbauelementen, gibt es 
Thermal Vias und weitere angebundene Cu-Lagen?
Man weiß es nicht.
von Michael B. (laberkopp)


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Darius schrieb:
> Eure Meinung zu meinem ersten Design

Ich würde mir eine vernünftige Schaltung ausdenken, bevor ich eine 
Platine mache.

Deine Schaltung braucht unendlich viel Strom, kein Batteriebetrieb.
Und wo zeigt sie eigentlich was an, der Nano hat kein Display.

Es gibt im wesentlichen 2 Ansätze: ICL7136 mit ratiometrischer Messung 
oder uC mit Direkansteuerung eines LCD Glas ebenfalls mit 
ratiometrischer Messung. Bei beiden Ansätzen sollte ein Dual OpAmp die 
Messspannung verstärken und man sollte die Polaritat der Messspannung 
umschalten können damit Thermoelementeffekte rausgerechnet werden. Eine 
kurze Messdauer spart Batteriestrom. Ein Nano ist leider überhaupt nicht 
batterietauglich.

Und wenn man dann noch die Wechselspannungsmessung per Kondensator 
abkoppelt, kann man sogar den Innenwiderstand von Spannungsquellen 
messen

https://de.aliexpress.com/item/1005004545723092.html
von H. H. (hhinz)


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Darius schrieb:
> Habe gelesen, nach Funktionen sortieren. Dachte,
> das hätte ich so halb umgesetzt..?

Du hast es wie Softwerker gemacht. Das ist für Schaltpläne nur teilweise 
sinnvoll.

Man verbindet die Bauteile mit Linien, und man stellt sie möglichst 
nicht als leere Kästen dar. Siehe Anhänge.
von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Und wo zeigt sie eigentlich was an, der Nano hat kein Display.

Da wird ein I2C-Display dran hängen, über J2.
von Helmut -. (dc3yc)


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Darius schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Was soll eigentlich IC5 für einen Job machen?
>
> Ext. 24V Triggersignal auf 5V bringen.

mit einem Spannungsregler?

Darius schrieb:
> Helmut -. schrieb:
>> Wozu 4 Lagen? Sowas baue ich im Manhattan-Verfahren mit Fädeldraht auf.
>> Da reicht auch eine einseitige Platine, wenn man's richtig macht.
>
> Habe gelesen, dass das Best-Practice ist.

Best Practice ist "KISS": Keep it simple, stupid! Da reicht eine 
einlagige aus. Da fliessen ja keine exorbitanten Ströme und die paar 
Leitungen kann sogar der Autorouter selbständig ziehen. Für die paar 
Milliamps reicht eine 0.5mm-Leiterbahn zur Stromversorgung und die Masse 
muss auch nicht viel dicker werden. Einzig um die Kühlung des 
Spannungsreglers solltest du dich kümmern. Der zweite wird eh entfallen. 
Zum Verkleinern von Signalpegeln wurden Spannungsteiler erfunden; 
notfalls noch mit einer Z-Diode und einem Vorwiderstand.
von Re (r42)


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Darius schrieb:
> dass der Spannungsregler für die Versorgung mehr Platz braucht

(1) Der braucht vor allem mehr Kühlung. Bei 48K/W Junction-to-CaseTop 
heizt der bei 100mA um 100K auf, bei 125°C max. Junction Temperature 
geht das nicht nur bei den derzeitigen Zimmertemperaturen schief.

Nimm etwas, was Du an einen kleinen Kühlkörper schrauben kannst.


(2) Und by-the-way: Bei 24V Input hast Du noch reichlich Budget für 
primitiven Verpolungsschutz.


(3) Abblockkondensatoren (C5,C6,C9,C10) sollten direkt an den 
betreffenden ID-Pins sitzen. Nicht viele mm daneben. Vorzugsweise auf 
der anderen Platinenseite per Via direkt am IC-Pin.

(4) Ein Bestückungsdruck ist beim Ausprobieren und Debuggen recht 
nützlich.
Ein Aufdruck, wo "+" und "GND" angeschlossen wird, auch.

(5) IC5: Kreativ, habe ich so nich nie gesehen, aber - nein. Echt nicht. 
Das ist absurd. Nein. Wenn er wenigstens Pull-Down hätte, aber auch 
dann...

Nimm dafür eine normale Transistor-Eingangsstufe und gut isses. Ist 
sogar kleiner.

(6) 4-Lagen sind hier völlig overdressed. Eine Lage GND und Vcc 
mittendurchgeroutet (also 2 Lagen) tut es bei der Packungsdichte 
genauso.
(Sogar 1-Lagig wäre hier angemessen, macht die Sache aber nicht 
preiswerter.)

Darius schrieb:
> AD-Trennung bei mir soweit ...

(7) ist eine sehr gute Idee, erfordert zur Entfaltung der Sinnhaftigkeit 
aber, dass Du dafür auch einen (!) gemeinsamen Masse-Sternpunkt (und 
nicht nur eine Plane) hast. Das kann man aber erst beurteilen, wenn Du 
tatsächlich Leiterbahnen geroutet hast.

my2¢t (re)
Beitrag #8064600 wurde vom Autor gelöscht.
von Nick (b620ys)


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Wenn du schon im Schaltplan (mit dem du dich nicht beliebt machst) Cs 
und Rs zu den Bauteilen platzierst, dann halt dich auch dran bei der 
Platzierung.
Mach im KiCAD auch ein Fenster mit dem Schaltplan auf, dann siehst du 
was, wo dazu gehört. Dann wirf die Teile einer Gruppe auf einen Haufen. 
Und platzier sie dann sinnvoll.
Die Gruppen lassen sich dann als Gruppe verschieben und sinnvoll zu 
anderen Gruppen platzieren. Rotieren geht auch.

Dass das beim ersten Mal nix wird ist ganz normal und kein Grund 
aufzugeben oder zu verzweifeln.

Und zweilagig reicht und ist passend. Einlagig macht es etwas 
schwieriger. Insbesondere bei SMD.
Auf zweiseitige Bestückung würde ich mich nicht einlassen.

Challenge:
Platine um 1/3 der Fläche reduzieren.

Bei den 24 V Eingangsspannung würde ich zu einem DC/DC-Wandler greifen.
von H. H. (hhinz)


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Nick schrieb:
> Challenge:
> Platine um 1/3 der Fläche reduzieren.

100x100mm werden reichen, und die sind dann spottbillig.
von Rainer W. (rawi)


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Darius schrieb:
> Leiterbahndicke:
> 5-10 Mil ?

Die Dicke der Leiterbahnen ist durch die Kupferbeschichtung von meist 1 
oz/in² auf 35 μm festgelegt.

Bei den Ansprüche deiner Leiterplatte wäre es nicht sinnvoll, die 
minimal im Standardherstellungsprozess verfügbare Breite zu 
unterschreiten, da sonst unnötig teuer. Die Versorgung und andere 
Leiterbahnen mit höherem Strom dürfen gerne breiter sein.
: Bearbeitet durch User
von Darius (dariusno)


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H. H. schrieb:
> Man verbindet die Bauteile mit Linien, und man stellt sie möglichst
> nicht als leere Kästen dar. Siehe Anhänge.

Ok, danke für den Hinweis.

Helmut -. schrieb:
> Zum Verkleinern von Signalpegeln wurden Spannungsteiler erfunden

Stimmt, danke!

Re schrieb:
> Nimm etwas, was Du an einen kleinen Kühlkörper schrauben kannst.

Ok!

Re schrieb:
> (2) Und by-the-way: Bei 24V Input hast Du noch reichlich Budget für
> primitiven Verpolungsschutz.

Stimmt, gute Idee!

Re schrieb:
> (3) Abblockkondensatoren (C5,C6,C9,C10) sollten direkt an den
> betreffenden ID-Pins sitzen. Nicht viele mm daneben. Vorzugsweise auf
> der anderen Platinenseite per Via direkt am IC-Pin.

Alles klar, werde ich so machen.

Re schrieb:
> Nimm dafür eine normale Transistor-Eingangsstufe und gut isses. Ist
> sogar kleiner.

Wie würde so eine Schaltung aussehen ? Ich habe im Netz nichts zu dem 
Begriff gefunden.

Re schrieb:
> (6) 4-Lagen sind hier völlig overdressed. Eine Lage GND und Vcc
> mittendurchgeroutet (also 2 Lagen) tut es bei der Packungsdichte
> genauso.
> (Sogar 1-Lagig wäre hier angemessen, macht die Sache aber nicht
> preiswerter.)

Alles klar, danke.

Re schrieb:
> (7) ist eine sehr gute Idee, erfordert zur Entfaltung der Sinnhaftigkeit
> aber, dass Du dafür auch einen (!) gemeinsamen Masse-Sternpunkt (und
> nicht nur eine Plane) hast. Das kann man aber erst beurteilen, wenn Du
> tatsächlich Leiterbahnen geroutet hast.

OK.

Nick schrieb:
> Wenn du schon im Schaltplan (mit dem du dich nicht beliebt machst) Cs
> und Rs zu den Bauteilen platzierst, dann halt dich auch dran bei der
> Platzierung.

Habe ich so gemacht, ist vielleicht schlecht zu erkennen?

Rainer W. schrieb:
> Bei den Ansprüche deiner Leiterplatte wäre es nicht sinnvoll, die
> minimal im Standardherstellungsprozess verfügbare Breite zu
> unterschreiten, da sonst unnötig teuer. Die Versorgung und andere
> Leiterbahnen mit höherem Strom dürfen gerne breiter sein.

Ok. Ich habe mich auf die Tabelle in dem Artikel hier bezogen: 
https://jlcpcb.com/blog/pcb-design-rules-best-practices. Da stand das 
für 0.5A.
: Bearbeitet durch User
von Darius (dariusno)


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Was haltet ihr von der Idee, die 24V erst mit einem Buck-Converter 
runterzubringen (zb. 9V), damit den Arduino zu versorgen, und für den 
Rest der Schaltung einen Linearregler zu nehmen? Zu viel Aufwand ? Ich 
habe jetzt verstanden, dass der Linearregler die überschüssige Energie 
einfach verbrät...
von F. (radarange)


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Für den Triggereingang empfehle ich dir einen Optokoppler. 
Spannungsregler sind nicht dafür gemacht, die Spannung von Signalen zu 
reduzieren.

Ich weiß jetzt nicht, was für Bauteile du da hast, aber wenn es sich um 
eine Analogschaltung handelt, wovon ich bei einem Milliohmmeter ausgehe, 
solltest du darauf achten, die Spannungsversorgung möglichst rauscharm 
zu gestalten. Ein Linearregler ist dafür relativ gut, aber natürlich 
geht's auch mit guten Schaltreglern oder Schaltregler mit 
nachgeschaltetem Linearregler und entsprechenden Kondensatoren zum 
Filtern.
Beim Schaltregler sei aber so gut und besorge dir ein fertiges Modul. 
Schaltregler-Layout ist schwierig und du hast ja noch nicht mal ein 
Layout produziert, sondern nur Bauteile irgendwie angeordnet. Ob das 
passt, sieht man so ohne Weiteres nicht, layoute mal die Bahnen, dann 
sehen wir weiter. Du wirst da sowieso immer bei jedem Projekt viel 
nacharbeiten müssen.
von Gerald B. (gerald_b)


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F. schrieb:
> Beim Schaltregler sei aber so gut und besorge dir ein fertiges Modul.
> Schaltregler-Layout ist schwierig und du hast ja noch nicht mal ein
> Layout produziert, sondern nur Bauteile irgendwie angeordnet.

78xx pinkompartibles Schaltreglerderivat. Etwas kleiner als ein Stück 
Würfelzucker. Bei LCSC auch unter 1€ erhältlich. Wenn die 
Versorgungsspannung für den Analogteil besonders rauscharm werden soll, 
dann halt keinen 7805, sondern den nächstgrößeren und dann die kleinere 
Differenz per Linearregler stabilisieren.
Ich bin jetzt überfragt, ob es die 78er Schaltreglerderivate ebenfalls 
mit 6, 8 und 9V gibt. 12V ist als Ausgangsspannung aber auf alle Fälle 
erhältlich. Selbst bei vermeindlich nur halb so hoher Eingangsspannung 
sparst du fast 2/3 Verlustleistung ein.
Denn 24-5V macht 19V; 12V-5V sind nur 7V.
Was nun stabiler ist und weniger rauscht, ein konventioneller 
Linaerregler, oder ein LDO, sollen die Experten klären ;-)
von Re (r42)


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Darius schrieb:
> Re schrieb:
>> Nimm dafür eine normale Transistor-Eingangsstufe und gut isses. Ist
>> sogar kleiner.
>
> Wie würde so eine Schaltung aussehen ? Ich habe im Netz nichts zu dem
> Begriff gefunden.

Zum Beispiel so.

R1 und R2 sind absichtlich so klein gewählt, damit ein signifikanter 
Strom aus dem SPS-Teil gezogen wird und die Störverträglichkeit besser 
wird. Wenn das nicht nötig ist, können die auch um 2 Größendordnungen 
hochohmiger ausfallen.

F. schrieb:
> Für den Triggereingang empfehle ich dir einen Optokoppler.

Oder das, je nach Gusto.

HTH (re)
von Thomas (kosmos)


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So als Idiotenschutz könntest du einen Brückgleichrichter vorschalten 
,dann läuft die Schaltung egal wie rum man sie polt.

Ansonsten würde ich jedem I/O einen Widertstand spendieren. Bei einem 
Eingang hast du im Zusammenspiel mit den internen Dioden einen 
Überspannungsschutz und die Ausgänge kannst du dann nicht überlasten.

kleiner LC-Filter für AVCC 10µH und 100nF

Resetbeschaltung?

Und dem µC würde ich zur Sicherheit auch einen kleinen 
Überspannungsschutz spendieren Widerstand (ggf. passende Spule, die 
könne mehr ab) und eine Z-Diode an VCC von dort dann auch den AVCC LC 
Filter versorgen.

Bei der hohen Eingansspannung würde ich lieber einen LM2596 verwenden.
von Darius (dariusno)


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Ich habe mich jetzt für einen Optokoppler entschieden, muss aber 
schauen, ob das die finale Version sein kann, weil ich damit den Strom, 
mit dem der FU seinen STO-Eingang überwacht, auf 5mA begrenze. Leider 
konnte ich heute nicht testen, ob es reicht wenn überhaupt was 
durchkommt oder es einen Mindestbetrag gibt. Im Datenblatt stand leider 
nichts. Hat von euch zufällig Erfahrung damit ?

Die ext. Spannungsversorgung habe ich über Bord geworfen, nach dem 
KISS-Prinzip nutze ich einfach den USB-Port.

Für die +5V-Traces habe ich jetzt 0,5mm und Signale 0,2mm genommen. Bei 
1oz/ft^2 Cu sollte das in Ordnung sein.

Unten durchgängige Groundplane, oben Signale und +5V

Habe außerdem alles dichter gepackt.

Evtl. lege ich noch die GPIO Pins um, damit die Traces gerade zum uC 
gehen.

Was denkt ihr?
von Bob E. (embedded_bob)


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Darius schrieb:
> Die ext. Spannungsversorgung habe ich über Bord geworfen, nach dem
> KISS-Prinzip nutze ich einfach den USB-Port.

Sehr gut, in dem Fall wirklich nicht nötig. Die 5V vom USB sind 
"sauber". Damit kannst du weiterarbeiten


> Unten durchgängige Groundplane, oben Signale und +5V

Du kannst auch oben Signale durchführen wenn es dem Layout hilft.

> Evtl. lege ich noch die GPIO Pins um, damit die Traces gerade zum uC
> gehen.

Generell würde ich zu jedem Pad (egal ob uC, R oder IC) gerade zulaufen. 
Optische Gründe :)


Extrapoints: -Bauteilbezeichnungen nicht unter die Bauteile platzieren. 
Wenn alles aufgelötet ist siehst du diese nicht mehr.
-Wie oben schon geschrieben wurde: Beschriftungen auf der Platine 
(+/-/evtl. Signale)
-Testpoints: zum Debuggen und Programmieren hilfreich wenn du kleine 
Testpoints hast, da kommst du besser mit dem Multimeter oder Oszi drauf
von Otto K. (opto_pussy)


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Darius schrieb:
> Ich habe mich jetzt für einen Optokoppler entschieden

Prima, das macht bei komplexeren Schaltungen mit SPS auch Sinn. Da du 
sowieso alles in SMD-Technik aufgebaut hast, nimm einfach den SMD 
Optokoppler IS181C im SOP-4 Gehäuse. 5mA genügen, um den Optokoppler 
voll durchzusteuern. Die SMD LL4148 Mini-Melf Diode D1 dient als 
Verpolschutz, falls mal der 24V SPS-Eingang versehentlich verpolt 
angeschlossen wird.

Bei dir braucht der Optokoppler natürlich nicht schräg auf das 
Platinenlayout gesetzt werden. Ich habe das nur bei meinem Schaltplan so 
schräg gemalt, weil der Optokoppler sonst nicht auf den DIN-A4 
Kästchen-Malblock draufpasst.
von Nick (b620ys)


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Darius schrieb:
> Habe außerdem alles dichter gepackt.

Da geht noch was! ;-)
Q1 90 GUZ drehen.
IC3 90° UZ drehen
IC2 90°UZ drehen und über IC3
Aus den Rs oben eine Schlange bilden (U oder Z)
Um IC1 gehts dichter, J3 kann dann weiter rechts

Muss aber nicht sein, wäre nur eine Fortsetzung der Übung. Dass du jetzt 
Leiterbahnen wegwerfen musst, ist halt so.

Dass man Stecker eher nicht drehen will, ist mir klar.

Pass auf, dass die Schraubenköpfe nicht in die Bauteile rumpeln. Minimum 
keep-out ist 2 * d. Also 4er Loch 8 mm Drm keep out.
von Jens K. (jensky)


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Setze die Schraubklemmen weiter zusammen und mach Beschriftung dran!
von Darius (dariusno)


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Danke für eure Ratschläge und die Hilfe.

Es hat sich nun doch ergeben, dass die gewünschte Info am FU auch über 
potentialfreie Kontakte vorliegt. Der Kram mit dem Optokoppler ist also 
auch entfallen.

Hier nochmal mein letzter Stand. Werde nochmal ne Nacht drüber schlafen 
und das Teil dann in Auftrag geben.

LG
Darius
von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Darius schrieb:
> Hier nochmal mein letzter Stand. Werde nochmal ne Nacht drüber schlafen
> und das Teil dann in Auftrag geben.

Der IC1 hat zwar laut Schaltplan Abblockkondensatoren aber im Layout 
sind sie nicht am IC platziert.

Und die Kondensatoren am Spannungsregler könnten ein wenig näher an den 
Ein- bzw. Ausgang.
von Johannes F. (jofe)


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Habe gerade nur nen kurzen Blick auf das Layout geworfen. Was mir 
aufgefallen ist habe ich anbei grün markiert:

1. Oben rechts hätte ich die Leiterbahndurchführung zwischen den beiden 
SOIC-Pads vermieden. M.E.n. lieber zwei Vias und ein kurzes Stück 
Leiterbahn im GND-Layer.

2. Die GND-Vias samt Leiterbahnstückchen zum Pad in den drei anderen 
grünen Kreisen sind absolut überflüssig. Die doppelseitige Platine wird 
doch durchkontaktiert, d.h. sämtliche THT-Pads sind quasi gleichzeitig 
Vias. Alle GND-Pads sind somit im entsprechenden Layer ohnehin mit der 
GND-Fläche verbunden. Das ist auch in der vollständigen Ansicht zu 
sehen.

Und an die (teils noch fehlenden) Abblock-Cs setzt man an der GND-Seite 
so nah wie möglich ein paar mehr Vias, mindestens drei sollten es schon 
sein, damit die Verbindung möglichst niederimpedant wird.
: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Thorsten O. schrieb:
> Für die paar Bauteile brauchst du keine 4-lagige Platine.
Du verstehst das nicht. 4-lagig ist halt hipp.

Natürlich hast Du recht, für den bissel Kram reicht 2-lagig locker. 
Wenn man sich Gedanken über die Anordnung der einzelnen Bauelemente 
macht, dann reicht da vermutlich sogar einlagig.
von Hans (ths23)


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@TO
Den D0 würde ich nicht als Triggereingang benutzen. D0/D1 sind beim 
Arduino mit dem UART verbunden. Der USB-Anschluß ist über einen 
USB/Seriell-Wandler und Entkopplungswiderstände auch mit diesem Ports 
verbunden. Schau Dir einfach mal die Schaltung des Arduino an 
(https://forum.arduino.cc/t/ardunio-nano-v3-schematic-design/658742). 
Lass diese Anschlüsse für die serielle Kommunikation frei. Du könntest 
dann nämlich einfach seriell Daten auf PC übertragen oder auch Dein 
Gerät via PC steuern. Ich würde sogar noch einen MAX232 mit drauf packen 
und mit den genannten Ports (D0 und D1) eine ganz normale serielle 
Schnittstelle implementieren.

PS: Auf den MAX kann man auch verzichten, die serielle Kommunikation 
geht auch über USB. Die alte RS232 ist halt universeller.
: Bearbeitet durch User
von Klaus F. (klaus27f)


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Johannes F. schrieb:

(A)
> 1. Oben rechts
Und auch zu Pad 4 dieses IC sollte diese Leiterbahn weiter weg von Pad 3 
verlaufen.

(B)
Die dünnen Leiterbahnen sind ohne Not viel zu dünn.
Denke das ist < 0.3 mm.
Leiterbahnbreite 0.3 ist sinnvolle Untergrenze für Standardrules.
(Sowie minimale Abstände 0.2 mm).
von Rainer W. (rawi)


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Re schrieb:
> (1) Der braucht vor allem mehr Kühlung. Bei 48K/W Junction-to-CaseTop
> heizt der bei 100mA um 100K auf, bei 125°C max. Junction Temperature
> geht das nicht nur bei den derzeitigen Zimmertemperaturen schief.
>
> Nimm etwas, was Du an einen kleinen Kühlkörper schrauben kannst.

Besser - nimm einen Spannungsregler der dafür KEINEN Kühlkörper 
benötigt. Ein linearer Spannungsregler, um von 24V auf 5V zu kommen, ist 
Technik vom Ende des letzten Jahrhunderts. Setze ein kleines 
Step-Down-Modul auf deine Platine.
von Hans (ths23)


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Darius schrieb:
> Hier nochmal mein letzter Stand. Werde nochmal ne Nacht drüber schlafen
> und das Teil dann in Auftrag geben.

Da kann noch einiges optimiert werden.
Den J4 würde ich anders anordnen und zwar dor wo jetzt die Messpunkte 
sind. Da auch noch überlegen  ob Du die wirklich brauchst. Wenn ja würde 
ich die mehr zum Arduino verschieben und J4 zwischen den Messpunkten und 
dem Leiterplattenrand positionieren.
Den ganze Kram der oberhalb vom Arduino würde ich dann gespiegelt 
anordnen (Spiegelachse wäre J2), d.h. z.B. der IC1 wandert auf die 
rechte Seite der LP.

Dann man darf Bauelemente auch drehen. So wie es jetzt ist würde die 
Drehung von IC2 90° im Uhrzeigersinn schon ein bessere Leiterzuführung 
ergeben.
Man  darf Bauelemente auch winklig, z.B. 45° anordnen, wenn dies eine 
optimalere Leiterzugfühung ergibt.
So spitzwinklige Abzweige würde ich auch nicht machen. Bei mir erzeugt 
das Augenkrebs - das ist aber Ansichtskarte, für die Funktion ist es 
unerheblich.
Wie andere schon angemerkt haben, die Leiterzüge dürfen dicker sein. 
Wenn Du alle Leiterzüge so machst wie jetzt die +5V wäre das OK, Du hast 
genug Platz.

Dann vermisse ich die Versorgung (+5V, GND) vom IC1.
Warum müssen die Leiterzüge zu den DND Vias so dünn sein? Auch die 
dürfen deutlich kräftiger sein. Man darf auch verschieden große Vias 
setzen. Die Vias für GND dürfen größer sein, das ergibt am Ende mehr 
Kupfer in der Bohrung.

Auch wenn die Rückseite komplett Massefläche ist, würde ich dort 
trotzdem erst mal alle Verbindungen routen. Das gibt Sicherheit das man 
keine Verbindung vergessen hat. Danach kann man die Fläche einfach 
fluten.

Ganz wichtig, wenn alles fertig ist einen DRC und einen ERC durchführen. 
Da die Warnungen nicht einfach weg klicken sondern schauen ob man die 
tolerieren kann oder ob man nach bessern muß.

Bis so ein Layout fertig ist dauert es schon eine Weile, gerade wenn man 
Anfänger ist. Die erste Lösung ist meist nicht beste. Ruhig öfter noch 
mal drüber schauen, man findet immer wieder was man besser machen kann. 
Die Routinekommt mit der Zeit.

Wenn es fertig ist und die Gerberdaten erstellt wurden, dann diese noch 
mal anschauen und gucken ob bei Bestückungsdruck zuviel oder zu wenig da 
steht. Pinnummer sind meist zuviel. Es reich wen bei IC's und 
Steckverbindern Pin1 gekennzeichnet ist. Manchmal erfolgt das auch durch 
eine vom Rest abweichende Padform, dann braucht es gar keine 
Beschriftung (z.B. bei J4).
Zum Anschauen der Gerberfiles nutze ich persönlich ZofzPCB 
(https://de.zofzpcb.com). Anfang muß man sich zwar etwas in die 
Bedienung des Programmes einfuchsen, das geht aber schnell und man kann 
sich dann sehr gut anschauen ob mit den Gerberdaten auch das raus kommt 
was man haben will. Notfalls kann man die Daten auch bei JLCPCB 
hochladen und sich dort im Gerberviewer anschauen.
von Rainer W. (rawi)


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Hans schrieb:
> Auch wenn die Rückseite komplett Massefläche ist, würde ich dort
> trotzdem erst mal alle Verbindungen routen. Das gibt Sicherheit das man
> keine Verbindung vergessen hat.

Unsinn, das ist der Job vom DRC.

Nur wenn man die Verbindungen vorher routet, hat man die Kontrolle über 
die Art der Anbindung (Breite, Verlauf). Beim Fluten entstehen mehr oder 
weniger unkontrolliert irgendwo irgendwelche Verbindungen.
von Hans (ths23)


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Rainer W. schrieb:
> Unsinn, das ist der Job vom DRC.

Nö das ist defintiv nicht der Job vom DRC. Der guckt nur nach den 
Designrules ob diese eingehalten wurden. Also so Sachen wie minimale 
Leiterzugbreiten, Abstände etc.. Die elektrischen Verbindungen sind dem 
so was von egal, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen.

Für die Verbindungen ist der ERC zuständig. Deshalb habe ich darauf 
hingewiesen diesen durchzuführen und vor allem die Warnungen nicht zu 
ignorieren. Bei so einer kleinen Schaltung sehe ich allerdings, schon 
beim Routen ob ich da irgendwas  vergessen habe - zumindest in Eagle 
funktioniert das prima, weil das beim Routen eines Signals alle 
angeschlossenen Pads, Vias, Leiterzüge und Airwires hervor hebt. Da 
sieht man sehr schnell ob ein Pad verbunden wurde oder nicht.
Gerade bei IC's wo das was mit GND verbunden wird oftmals mit VEE oder 
VSS bezeichnet wird über sieht man fehlende Verbindungen sehr schnell, 
wenn man da nicht im Schaltplan eine explizite Verbindung zwischen 
diesen Anschlüssen und GND hergestellt hat. Der ERC wird dies dann auch 
nicht als Fehler melden. Da kommt maximal die Warnung das Pin(xy) von 
IC(abc) nicht angeschlossen ist. Gerade wenn man nicht alle Pins 
angeschlossen hat ignoriert man solche Warnungen sehr schnell.

Rainer W. schrieb:
> Nur wenn man die Verbindungen vorher routet, hat man die Kontrolle über
> die Art der Anbindung (Breite, Verlauf). Beim Fluten entstehen mehr oder
> weniger unkontrolliert irgendwo irgendwelche Verbindungen.
Es gehört einfach zum guten Stil das man alle Verbindungen routet und 
sich eben nicht darauf verläßt das beim Fluten alles gerichtet wird. Ich 
mache das so und bin damit bisher nicht schlecht gefahren.
von Rainer W. (rawi)


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Hans schrieb:
> Der guckt nur nach den Designrules ob diese eingehalten wurden.

Dazu gehört dann auch, dass ein Leiterzug nicht nur als Luftlinie 
"geroutet" iat, weil im Zweifelsfall Luftlinien die in den Designregeln 
festgelegte Mindestbreite für jede Netzklasse sicher unterschreiten.
von Hans (ths23)


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Rainer W. schrieb:
> Dazu gehört dann auch, dass ein Leiterzug nicht nur als Luftlinie
> "geroutet" iat, weil im Zweifelsfall Luftlinien die in den Designregeln
> festgelegte Mindestbreite für jede Netzklasse sicher unterschreiten.
Ja klar, wenn die Designregeln korrekt sind und überhaupt Airwires 
angezeigt werden. Ist halt blöd wenn gar keine Airwires angezeigt 
werden, wie bei ihm bei IC1. Da hat er schlichtweg vergessen die 
Anschlüsse im Schematic zu verbinden. Demzufolge keine Airwires und als 
Folge eben auch kein Fehler im DRC. Maximal eine Warnung im ERC wegen 
nicht angeschlossenem Pin. Beim Routrn der 5V Leitung oder des 
GND-Signals sollte sowas natürlich auch auffallen (zumindest bei dieser 
kleinen Schaltung), wenn bei dem IC kein Pin hervorgehoben wird.
Der DRC allein ist eben nicht die Wundewaffe. Die Kombi aus DRC und ERC 
führt in aller Regel zum Erfolg.
von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Da wir gerade beim "Meckern" sind:

Obwohl ich nicht den ganzen Thread nicht akribisch gelesen habe, kommt 
es mir vor, daß sich niemand gegen einige der spitzen Leiterbahnwinkel 
aufgeregt hat. Solch spitze Winkel werden traditionell aus 
verschiedensten Gründen verpönt und sollte man nach Möglichkeit 
vermeiden.

Hier ist eine Zusammenfassung von Google Gemini, warum man es vermeiden 
sollte:

"Beim Layouten von Leiterplatten (PCBs) solltest du spitze Winkel – also 
Winkel unter 90 Grad – unbedingt vermeiden. Der wichtigste Grund dafür 
liegt in der Herstellung der Platine, dem sogenannten Ätzen. Wenn die 
Leiterplatte chemisch geätzt wird, kann sich die Ätzflüssigkeit in 
diesen engen, spitzen Ecken festsetzen und sich dort quasi „verfangen“. 
Das führt oft dazu, dass die Flüssigkeit an dieser Stelle zu viel Kupfer 
wegnimmt, wodurch die Leiterbahn extrem dünn wird oder sogar komplett 
reißt. Man nennt diesen Effekt in der Fachwelt auch „Säurefalle“ (Acid 
Trap). Außerdem neigen spitze Winkel bei der Bestückung oder im späteren 
Betrieb eher dazu, dass sich die Kupferbahn vom Trägermaterial ablöst. 
Wenn du stattdessen weiche Kurven oder zwei 45-Grad-Winkel nutzt, fließt 
der Strom reibungslos und deine Platine lässt sich ohne Fehler 
produzieren."

Gruß,
Gerhard
: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Gerhard O. schrieb:
> daß sich niemand gegen einige der spitzen Leiterbahnwinkel
> aufgeregt hat.

Hallo Gerhard, ich habe es schon bemängelt (s. hier 
Beitrag "Re: Beurteilung erster PCB-Entwurf"), aber eher auch 
aus Gründen der Optik. Auf alle Fälle haben wir beide von den 
Spezialisten hier für unseren Beitrag eine  -1 eingefangen.
von Gerhard O. (gerhard_)


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Hans schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> daß sich niemand gegen einige der spitzen Leiterbahnwinkel
>> aufgeregt hat.
>
> Hallo Gerhard, ich habe es schon bemängelt (s. hier
> Beitrag "Re: Beurteilung erster PCB-Entwurf"), aber eher auch
> aus Gründen der Optik. Auf alle Fälle haben wir beide von den
> Spezialisten hier für unseren Beitrag eine  -1 eingefangen.

Hallo Hans,

Ich habe Deinen Beitrag nicht richtig durchgelesen, weil er mir zu lang 
war und ich wenig Zeit hatte;-) Andrerseits liest man unsere Beiträge 
gewissenhaft und werden sogar, welche Ehre, indeed, von aufmerksamen 
Lesern signiert.

Interessanterweise sind auch die Layouts der LP in früheren HP 
Instrumenten auch nicht so perfekt. Ein perfektes Layout gibt es nämlich 
nicht wirklich. Die Verschiedenheit der Anwendungsbereiche muß je nach 
Sachgebiet berücksichtigt werden und ist Spezialisten Gebiet. Jedes 
Layout ist mehr oder weniger ein Versuch, wichtige Physik Constraints zu 
berücksichtigen und man hofft, daß man es später noch gut genug 
optimieren kann. (Mikrowellen Layout, ultraschnelle Impedanz-und 
Geschwindigkeitskonforme Busse). Da muss sich optische Ästhetik manchmal 
der Simulation, Zweckmässigkeit und Notwendigkeit physikalischer 
Gegebenheiten unterordnen.

Was mich betrifft, ziehe ich verfolgbare Layouts vor. Gerade bei 
gemischt Analog SMD Layouts kann man manchmal sehr schön, 
linear-schaltbildgerecht, ein optisch ansprechendes Layout zaubern. 
Natürlich sind manche Schaltungen hoffnungslose in Bezug auf 
Übersichtlichkeit.

Gruß,
Gerhard
von Darius (dariusno)


Angehängte Dateien:

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Sche**e! hab eben schon die Bestellung losgeschickt und gedacht, ich 
schau nochmal ins Forum...und siehe da, ich kann direkt nochmal 
bestellen. Zumindest der Fehler mit dem D0-Pin ist fatal.

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Sache mit den Vias bei den 
Cs nicht so wichtig in meinem Fall, die Sache mit den spitzen Winkeln 
anscheinend auch. Aus Zeitgründen lasse ich das jetzt so. Die i2C 
Leitungen habe ich  nochmal neu geroutet. Da ist es ja bei der Länge 
nicht so wichtig, dass die gleich lang sind.


Stefan S. schrieb:
> Der IC1 hat zwar laut Schaltplan Abblockkondensatoren aber im Layout
> sind sie nicht am IC platziert.
>
> Und die Kondensatoren am Spannungsregler könnten ein wenig näher an den
> Ein- bzw. Ausgang.

Nummerierung habe ich geresettet und die SR rausgeschmissen. Das passt 
so, danke aber fürs Hinschauen!

Johannes F. schrieb:
> Die GND-Vias samt Leiterbahnstückchen zum Pad in den drei anderen
> grünen Kreisen sind absolut überflüssig. Die doppelseitige Platine wird
> doch durchkontaktiert

Ja hab ich dann auch gesehen^^.

Johannes F. schrieb:
> Und an die (teils noch fehlenden) Abblock-Cs setzt man an der GND-Seite
> so nah wie möglich ein paar mehr Vias, mindestens drei sollten es schon
> sein, damit die Verbindung möglichst niederimpedant wird.

Ok danke. Dazu meinte die KI
"
Zwei oder mehr GND-Vias pro Kondensator lohnen sich bei:

hohen Strömen (mehrere Ampere),
schnellen Schaltreglern,
HF-Designs (mehrere 100 MHz bis GHz),
sehr großen MLCCs (z. B. 1210/1812) mit hohen Pulsströmen.

Für einen Mikrocontroller mit I²C, GPIO usw. bringen zwei GND-Vias an 
einem 100-nF-Kondensator praktisch keinen messbaren Vorteil.
"

Also hier überflüssig ? Würde ich weglassen wenns nicht sein muss..

Klaus F. schrieb:
> Die dünnen Leiterbahnen sind ohne Not viel zu dünn.

Ok aber was ist das Problem daran ? solange der Hersteller das hinkriegt 
und es physikalisch geht. Ist die Standardeinstellung von Kicad. Ich 
müsste jetzt alles nochmal routen...Beim nächsten Mal Defaultwert 
ändern...

Gerhard O. schrieb:
> Solch spitze Winkel werden traditionell aus
> verschiedensten Gründen verpönt und sollte man nach Möglichkeit
> vermeiden.

Danke für den Hinweis. Ich habe jetzt auch mal die KI gefragt und die 
meinte:
"
Ich würde an deiner Stelle die vorhandene Geometrie nicht wegen der 
"Acid Trap"-Thematik ändern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein moderner 
Leiterplattenhersteller deshalb Probleme hat, geht praktisch gegen null.
"
Tja..?? xD
: Bearbeitet durch User
von Darius (dariusno)



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Edit: Breite ändern geht ganz schnell. Habe einfach überall 0,5mm 
gemacht. Platz ist ja da.

Edit 2: SDA war zu nah am Pad 4 von IC3. Ist gefixed.
: Bearbeitet durch User
von Dietrich L. (dietrichl)


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Der Abstand der Leitung am unteren Pad von C2 ist auch zu klein.
von Marcel V. (mavin)


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Dietrich L. schrieb:
> Der Abstand der Leitung am unteren Pad von C2 ist auch zu klein.

Nicht nur an C4. Und warum sind die Pads von den Steckern und Buchsen so 
mager? Gerade beim Einschrauben der Drähte in den Buchsen, oder beim 
Aufstecken eines Steckers auf die Steckerleiste entstehen hohe 
Hebelkräfte. Da sollte man die Pads etwas größer gestalten!
von Nick (b620ys)


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Darius schrieb:
> Edit: Breite ändern geht ganz schnell.

Wollte ich eben sagen.
Dass so ein Layout mal daneben geht kommt vor.
Ich schlaf immer eine Nacht drüber, bevor ich abschicke.

Und ein ganz seltsamer Tip:
Ich schau mir die Platine im 3D-viewer an. Da sehe ich beinahe immer, 
dass ich irgendeine Bahn besser routen kann. Ich gebs zu, ist gagga, 
aber mir hilft es.
Beitrag #8068042 wurde vom Autor gelöscht.
von Darius (dariusno)


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Dietrich L. schrieb:
> Der Abstand der Leitung am unteren Pad von C2 ist auch zu klein.

Warum ist das im den Standard-Designrules von Kicad nicht drin, wenn es 
"common knowledge" ist ?

Für Traces sind es 0.2mm. Trace zu Pad habe ich nicht im Kopf, aber was 
stellt ihr da immer ein ?
von Johannes F. (jofe)


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Darius schrieb:
> Dazu meinte die KI

Darius schrieb:
> Ich habe jetzt auch mal die KI gefragt und die
> meinte:

Warum fragst du überhaupt hier im Forum, wenn du sowieso "der KI" mehr 
glaubst als den NI-Antworten?

Lade doch deine Dateien direkt dort hoch und lasse sie sie automatisch 
verbessern. Das kann die ganz bestimmt auch super gut.
von Johannes F. (jofe)


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Darius schrieb:
> Für Traces sind es 0.2mm. Trace zu Pad habe ich nicht im Kopf, aber was
> stellt ihr da immer ein ?

In den DRC-Einstellungen wird das eingetragen, was in den Regeln des 
Fertigers steht. Im Falle von JLC hier zu lesen:
https://jlcpcb.com/capabilities/pcb-capabilities

Und tatsächlich versucht man, möglichst weit weg davon zu bleiben, 
Richtung "unkritisch", also möglichst mindestens 50 % mehr Abstand und 
Dicke. Stromtragende Leiterbahnen (Masse, Versorgung) sowieso so dick 
wie möglich.
von Hans (ths23)


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Darius schrieb:
> Edit 2: SDA war zu nah am Pad 4 von IC3. Ist gefixed.
Bei der Bezeichnung Deiner ICs auf dem Board stimmt was nicht. IC1 ist 
lt. Schematic IC3 und umgekehrt.

Darius schrieb:
> Warum ist das im den Standard-Designrules von Kicad nicht drin, wenn es
> "common knowledge" ist ?
Weil die Designrules vom Fertiger abhängen. Nur der weis was er mit 
Sicherheit fertigen kann. Da muß man sich schon selbst drum kümmern und 
die Vorgaben des Fertigers im ECAD selbst eintragen.

Johannes F. schrieb:
> Und tatsächlich versucht man, möglichst weit weg davon zu bleiben,
> Richtung "unkritisch", also möglichst mindestens 50 % mehr Abstand und
> Dicke. Stromtragende Leiterbahnen (Masse, Versorgung) sowieso so dick
> wie möglich.
Ist doch völlig wurscht, die KI ist da anderer Meinung. Lass ihn einfach 
mal Lehrgeld zahlen. Leiterplatte + Versand geht bei vielen Versuchen 
auch ins Geld. Er wird schnell lernen das es besser ist so etwas 
sorgfältig zu machen
von Anton (antang)


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Übertreibt mal nicht. Die Voreinstellungen von KiCAD sind völlig 
problemlos für die Fertigung durch JLCPCB. Früher mußte man noch für 
ein- und zweiseitige Platinen die Solder Mask Expansion auf 0,038mm 
setzen, das ist seit etwa einem Jahr nicht mehr der Fall, da JLCPCB 
seitdem bessere Maschinen verwendet.
: Bearbeitet durch User
von Darius (dariusno)


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Johannes F. schrieb:
> Warum fragst du überhaupt hier im Forum, wenn du sowieso "der KI" mehr
> glaubst als den NI-Antworten?

Hey, nicht falsch verstehen. Ich vertraue der KI immer dann nicht, wenn 
ich nicht viel Ahnung von dem Thema habe und genau deshalb frage ich 
hier. Es ging mir nur darum zu verstehen, warum die Antworten komplett 
verschieden sind und wie ihr, die mehr Ahnung haben, die KI-Antworten 
interpretiert.

Also danke nochmal an alle, die hier geholfen haben:)
von Gerhard O. (gerhard_)


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Darius schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Solch spitze Winkel werden traditionell aus
>> verschiedensten Gründen verpönt und sollte man nach Möglichkeit
>> vermeiden.
>
> Danke für den Hinweis. Ich habe jetzt auch mal die KI gefragt und die
> meinte:
> "
> Ich würde an deiner Stelle die vorhandene Geometrie nicht wegen der
> "Acid Trap"-Thematik ändern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein moderner
> Leiterplattenhersteller deshalb Probleme hat, geht praktisch gegen null.
> "
> Tja..?? xD

Mir ging es hauptsächlich darum, Dich auf die mögliche Problematik 
hinzuweisen und wenn auch (Deine) KI meint es sei in moderner 
LP-Manufaktur vernachlässigbar, bedeutet dieser Einwand noch lange nicht 
darauf nicht Rücksicht nehmen zu müssen. Abgesehen davon leidet 
zumindest die Layout Ästhetik. In meinen Augen sehen die spitzen Winkel 
nämlich besch...en aus. Es war von mir nur einfach gut gemeint.
: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Darius schrieb:
> Ich vertraue der KI immer dann nicht, wenn
> ich nicht viel Ahnung von dem Thema habe und genau deshalb frage ich
> hier.

Ja, so ist das mit der K"I": Hat man keine Ahnung vom Thema, muß man die 
"KI"-Antwort anderweitig verifizieren. Hat man dagegen Ahnung und weiß 
die Antwort im Grunde vorher schon, braucht man die "KI" eigentlich auch 
nicht fragen. Im Endeffekt ist "KI" bei Sach- und Fachfragen daher 
vollkommen nutzlos.
von Alexander (alecxs)


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Nick schrieb:
> Ich gebs zu, ist gagga, aber mir hilft es.

Mir auch. Das liegt am menschlichen Gehirn. Man kann die Layer 
ausblenden, doch das Auge wird betriebsblind wenn man stundenlang in 
einer Ansicht arbeitet. Der Wechsel in eine neue Ansicht präsentiert es 
dem Gehirn als neu.
von Herbert Z. (herbertz)


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Alexander schrieb:
> Mir auch. Das liegt am menschlichen Gehirn. Man kann die Layer
> ausblenden, doch das Auge wird betriebsblind wenn man stundenlang in
> einer Ansicht arbeitet. Der Wechsel in eine neue Ansicht präsentiert es
> dem Gehirn als neu.

Warum schaut man da stundenlang drauf? Ich denke die 
Schaltplanverknüpften Sachen werden vollautomatisch verlegt. Klar, wenn 
einem das nicht gefällt muss man nacharbeiten. Frage. Wie einfach ist 
eigentlich ein vollsymmetrisches Layout zb. für einen Push Pull 
HF-Verstärker bei euch zu machen? Kann man da die Symmetrie Wünsche 
eingeben?
Bei Sprint ist das relativ einfach. Man malt einen Zug und per 
copy&paste setzt man den zweiten einfach drunter und verdrahtet den Rest 
der nicht symmetrisch sein muss.
MfG
von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich denke die
> Schaltplanverknüpften Sachen werden vollautomatisch verlegt.

Nein, werden sie nicht. Habe ich dir schon mal erklärt. Man sieht dünne 
Luftlinien, die anzeigen, was verbunden werden muss. Mehr nicht.
von Herbert Z. (herbertz)


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Johannes F. schrieb:
> Nein, werden sie nicht. Habe ich dir schon mal erklärt. Man sieht dünne
> Luftlinien, die anzeigen, was verbunden werden muss. Mehr nicht.

Und wie wird daraus ein symmetrischer Aufbau?
Du meinst, man muss wie bei Sprint das immer noch händisch malen? Ich 
habe vor Jahrzehnten mal so ein Prog getestet, meinen Erinnerung ist 
aber verblasst.
: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Und wie wird daraus ein symmetrischer Aufbau?

Indem man die Teile symmetrisch anordnet und routet. Wie sonst?
von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Du meinst, man muss wie bei Sprint das immer noch händisch malen?

Die meisten ziehen die Leiterbahnen tatsächlich immer noch händisch 
(ggf. unterstützt durch Tools z.B. für impedanzkontrollierte 
differentielle Paare).

Es gibt natürlich schon seit Jahrzehnten Autorouter, deren Qualität 
variiert von Vollkatastrophe bis fast brauchbar.
von H. H. (hhinz)


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Johannes F. schrieb:
> Es gibt natürlich schon seit Jahrzehnten Autorouter, deren Qualität
> variiert von Vollkatastrophe bis fast brauchbar.

So wie die Benutzer.
von Herbert Z. (herbertz)


Angehängte Dateien:

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Johannes F. schrieb:
> Es gibt natürlich schon seit Jahrzehnten Autorouter, deren Qualität
> variiert von Vollkatastrophe bis fast brauchbar.

Ja, das weiß ich. So richtig Ahnung wie diese schaltplanverknüpften 
Sachen zu bedienen sind habe ich nicht, da dabei wohl deutlich mehr 
Userspeicher notwendig ist als bei Sprint.
Aber meine Sachen sind ja nicht so komplex. Der Schaltplan wenn er gut 
gezeichnet ist gibt schon mal das meiste vor. Die letzte Arbeit, der 
Loopverstärker für die LZ1AQ Breitband-Loop habe ich per copy &paste 
erstellt, während ich v1 noch zweimal gemalt habe. V1 hat 10mm Differenz 
bei den wichtigen Leitungen, macht aber bei 30MHz nur ca.1° 
Phasenverschiebung aus. Das bügelt der Übertrager weg.
Aber weil es so einfach ist ,habe ich das beim zweiten mal gleich 
richtig gemacht. Geht demnächst zum Fertiger. Früher, mit dem 
Rubbelzeugs hätte ich das so nicht hingebracht. Da bin ich um das 
bessere Werkzeug richtig froh
MfG
Info: Blau ist Top, Grün Bottom, Durchgängige Masse oben und unten. 
Alles durchkontaktiert.
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Johannes F. schrieb:
> Im Endeffekt ist "KI" bei Sach- und Fachfragen daher vollkommen nutzlos.

So so.

Ich finde, sie aggregiert Wissen (im Sinne von Internetinformationen) 
recht gut, dann muss man nicht selber alles zusammensuchen.

Das Problem ist halt, dass auch jede Menge Unwissen veröffentlicht 
wurde.
von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> Warum schaut man da stundenlang drauf? Ich denke die
> Schaltplanverknüpften Sachen werden vollautomatisch verlegt.

Ich route lieber von Hand.
Für mich ist das wie ein Irrgarten den ich lösen kann/muss/soll/darf. 
Mir macht das einfach Spaß kurze Wege auszutüfteln bzw. eine saubere 
Leitungsführung zu haben und dass dann die Platine ordentlich aussieht.
Das fängt schon bei der sinnvollen Platzierung der Bauteile an.

Genauso wie mir 3D-Cad Spaß macht.
von H. H. (hhinz)


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von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Von HF-Design keine Ahnung.

Dann schieß mal los! Ich möchte Details hören, und dann zeigst du mir 
deine Hf-Designs die du gemacht hast. Bei mir funktioniert immer alles 
und dieses einfache Layout macht keine Ausnahme. Und deines? Von dir und 
deinen Fähigkeiten der Hände habe ich noch nie etwas gesehen. Da wird es 
aber Zeit!
Ich glaube, du bist nur Theoretiker! Könnte ich ,täte ich...
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Michael B. schrieb:
> Ich finde, sie aggregiert Wissen (im Sinne von Internetinformationen)
> recht gut, dann muss man nicht selber alles zusammensuchen.

KI ist total geil ...und so freundlich. Wenn ich hier die bekannten 
Datenbänker/innen laabern höre, dann hört sich das wie Obdachlosenheim 
an.
Ein krasser Unterschied also... Mit gefällt KI, da kannst die HH 
vergessen.
von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> KI ist total geil ...und so freundlich.

Mit deiner Kompetenz bist du sicherlich in der Lage das AI-Layout 
richtig zu bewerten:
https://www.youtube.com/watch?v=qX29OWSYTmI&t=218s
von Herbert Z. (herbertz)


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Nick schrieb:
> Mit deiner Kompetenz bist du sicherlich in der Lage das AI-Layout
> richtig zu bewerten:

Damit kann sich jemand beschäftigen der Industrie Design macht und davon 
lebt. Der einfache Hobbyist, der ab und an mal einen brauchbaren HF- 
Push Pull Verstärker baut oder einen TX oder einen RX muss sich damit 
nicht herumschlagen. Das wäre ja mit dem Porsche den Acker umpflügen. 
Weiß du, bei Kurzwelle kommt man mit einfacheren Regel sehr gut zurecht. 
Overengineering im tun und denken wäre da lächerlich unangemessen.
Bis rauf auf 70cm haben bei mir alle Projekte funktioniert. Dafür sind 
die einfachen Design-Regeln die ich im Kopf habe und auch beherzige gut 
genug. Sehr wahrscheinlich sind im Gigaherz-Bereich strengere Dinge 
nötig, ist aber nicht meine Welt! Also, schön differenzieren, dann ist 
alles wieder gerade.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Herbert Z. schrieb:
> ist aber nicht meine Welt!

Deine Welt ist der Murks.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> Das wäre ja mit dem Porsche den Acker umpflügen.

Wäre ja durchaus geeignet:
https://de.wikipedia.org/wiki/Porsche-Diesel_Motorenbau
von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Deine Welt ist der Murks.

Zeig mir mal Deine Welt!
von Herbert Z. (herbertz)


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von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Darius schrieb:
> Edit: Breite ändern geht ganz schnell. Habe einfach überall 0,5mm
> gemacht. Platz ist ja da.

Ui ja, gerade eben wollte ich posten, dass ich nicht verstehe, wieso 
jeder die Leitungen extra dünn macht.

Und schwupps, da ist es ja. Schöne dicke Leitungen.

Ansonsten, einseitig ist nicht wirklich billiger als doppelseitig.

Falls du die Platine nicht selbst ätzen möchtest, würde ich empfehlen, 
auf die Rückseite flächig GND zu packen und jeden Ground Pin direkt in 
den GND layer zu stitchen mit einem Via.
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Mampf F. schrieb:
> Ui ja, gerade eben wollte ich posten, dass ich nicht verstehe, wieso
> jeder die Leitungen extra dünn macht.

Verstehe ich auch nicht, ich stehe auf robust. Ca. 2.75mm wären als 
Micro-Strip und FR4 ca. 50 Ohm. 1,5mm habe ich immer, in Sonderfällen 
mal 1mm.
Aber scheinbar gibt es da Wettbewerbe, wer macht die dünnsten Leitungen. 
Beim rauslöten hast dann die Bahn an der Lötspitze...
von H. H. (hhinz)


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Herbert Z. schrieb:
> Mampf F. schrieb:
>> Ui ja, gerade eben wollte ich posten, dass ich nicht verstehe, wieso
>> jeder die Leitungen extra dünn macht.
>
> Verstehe ich auch nicht, ich stehe auf robust. Ca. 2.75mm wären als
> Micro-Strip und FR4 ca. 50 Ohm.

Du hast da keine Microstrip, sondern Coplanar Waveguide.

Und man will in einer HF-Schaltung keineswegs überall 50 Ohm haben.


> Aber scheinbar gibt es da Wettbewerbe, wer macht die dünnsten Leitungen.

Du machst wohl mit beim Wettbewerb um das dümmste Design.


> Beim rauslöten hast dann die Bahn an der Lötspitze...

Ungeschickt auch noch.
Beitrag #8072288 wurde vom Autor gelöscht.
von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Du hast da keine Microstrip, sondern Coplanar Waveguide.

Falsch!

H. H. schrieb:
> Und man will in einer HF-Schaltung keineswegs überall 50 Ohm haben.

Gäh weida... ist doch Schnee von Gestern ;-)

H. H. schrieb:
> Du machst wohl mit beim Wettbewerb um das dümmste Design
Du schreibst den dümmsten Satz seit Jahren ,bist aber nicht in der Lage 
meine Arbeit mit Fakten (nicht mit Einbildung) zu zerpflücken

Jetzt wird es aber Zeit für deine händische Arbeit! Fotos bitte!

H. H. schrieb:
> Ungeschickt auch noch.

Ich bin mir nicht sicher, ob du alleine gehen kannst...
von H. H. (hhinz)


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Du bist einfach ein ahnungsloser Spinner.
von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Du hast da keine Microstrip, sondern Coplanar Waveguide.

Falsch!

H. H. schrieb:
> Und man will in einer HF-Schaltung keineswegs überall 50 Ohm haben.

Gäh weida... ist doch Schnee von Gestern ;-)

H. H. schrieb:
> Du machst wohl mit beim Wettbewerb um das dümmste Design
Du schreibst den dümmsten Satz seit Jahren ,bist aber nicht in der Lage 
meine Arbeit mit Fakten (nicht mit Einbildung) zu zerpflücken

Jetzt wird es aber Zeit für deine händische Arbeit! Fotos bitte!

H. H. schrieb:
> Ungeschickt auch noch.

Ich bin mir nicht sicher, ob du alleine gehen kannst...

H. H. schrieb:
> Du hast da keine Microstrip, sondern Coplanar Waveguide.

Ich habe keine einzige 50 Ohm Leitung bewusst auch meiner Platine. So 
etwas ist nicht unbedingt notwendig bei fast Gleichstrom ...;-)
von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Du bist einfach ein ahnungsloser Spinner.

Du hast außer Bücher nichts zu zeigen!
Und jetzt, wenn der Admin gnädig ist ,kann er das was du vom Zaun 
gebrochen hast gerne löschen. Es sind nur deine Gefühle die furchtbar 
sein müssen.
von H. H. (hhinz)


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Nimm deine Medikamente.
von Marcel V. (mavin)


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H. H. schrieb:
> Nimm deine Medikamente.

Ah, es ist wieder soweit! Pünktlich zum Wochenende werden den Patienten 
die hochdosierten Medikamente von Herrn Hinz mit auf den Weg gegeben.
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