Hallo, ich habe ein Problem das bei meinem Oldtimer Golf 3. Das Steuergerät immer an der selben Stelle verschmort wird. Habe bereits das zweite Steuergerät mit dem Selben schaden. Allesamt bei mir entstanden also muss irgendwo noch ein defekt vorliegen. Nun aber Zum Steuergerät. Es sind immer drei Bauteile, die Parallel geschalten sind, verschmort sind. Ich habe zum Glück noch ein Bild wo die Bauteile noch in Ordnung sind. Weiß von euch vielleicht jemand um welche Bauteile es sich hierbei handelt? Eventuell kann man diese Bauteile ja ersetzen? Den drei verschmorten Bauteilen ist auch ein kleiner Schwarzer "Käfer" vorgeschalten, ich erkenne die Aufschrift (5C p sn) ??? oder (50 P) Um was könnte es sich hierbei denn handeln? Für das Steuergerät ansich habe ich leider keinen Stromlaufplan gefunden aber es gibt eine Steuergeräte Steckerbelegung und ich meine dass die Verschmorten Bauteile auf Pin 9 des Steuergeräts gehen. Dies ist für die Ansteuerung eines 12V Relais für die Spannungsversorgung des Steuergeräts zuständig. (anbei ein Bild davon) Zum Fehler was ich komischerweiße manchmal habe, das Auto stottert bei einer gewissen Drehzahl. Nicht immer aber manchmal. Ich habe das Relais J176 welches ja für die Spannungsversorgung des Steuergeräts verantwortlich ist gewechselt, danach ist es vieeeel besser gewroden. Leider konnte ich nur ein Bild anfügen. hier nun die restlichen: https://ibb.co/gbV1XvMZ https://ibb.co/DDCs8FSM https://ibb.co/1tzrB6kf https://ibb.co/fYgHckSB
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Tobi schrieb: > das Auto stottert bei einer gewissen Drehzahl. Relaiserschütterungen in Resonanz. Dein Problem liegt extern Das Relais hat zwar eine Freilaufdiode, aber an Klemme 15. Suche Wackelkontakte extern.
Offenbar schaltet der "Käfer" irgend etwas ein, was zu viel Strom aufnimmt. Könnte auch an einer kurz geschlossenen Leitung liegen. Die drei parallelen Bauteile sind 100 Ohm Widerstände.
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Danke für eure Antworten. Werde mir die Schaltung des Relais J176 nochmal genauer anschauen, vielleicht liegt hier der Fehler. Um welche Widerstandsart bzw. Bauweiße handelt es sich denn? Die Widerstände die ich kenne haben alle einen Drahtanschluss. Die auf der Platine sehen aber irgendwie wie Röhrchen aus.
Tobi schrieb: > Um welche Widerstandsart bzw. Bauweiße handelt es sich denn? Die gibt es nicht mehr, glaube ich: Minimelf
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Der PNP-Transistor 5Cp5n schaltet über die 3 parallelgeschalteten 100 Ohm 250mW MiniMELF Widerstände das Relais. Wenn das Relais aber aus Gründen überbrückt wird, dann fliesst ein Strom von 120 mA durch je einen 100R Widerstand das entspricht einer Leistung von 1,44 W pro Widerstand. Dadurch verkohlt er nach geraumer Zeit!
Tobi schrieb: > Um welche Widerstandsart bzw. Bauweiße handelt es sich denn? Mini-MELF (wenn Du schon nicht "Bauform" schreibst, dann doch bitte wenigstens "Bauweise")
Marcel V. schrieb: > Der PNP-Transistor 5Cp5n schaltet über die 3 parallelgeschalteten 100 BC807-40 heißt der bei Mouser. > Ohm 250mW MiniMELF Widerstände das Relais. Wenn das Relais aber aus > Gründen überbrückt wird, dann fliesst ein Strom von 120 mA Der TO könnte ja mal Pin9 am Stecker auspinnen und den Strom messen. Wenn das Relais aus ist sollte da gar nichts fließen, und nach dem einschalten vielleicht 100 mA.
Ja mittels Stromzange könnte ich den Strom messen, sofern das genau genug geht
Marcel V. schrieb: > Wenn das Relais aber aus > Gründen überbrückt wird, dann fliesst ein Strom von 120 mA durch je > einen 100R Widerstand das entspricht einer Leistung von 1,44 W pro > Widerstand. Dadurch verkohlt er nach geraumer Zeit! Ursache könnte eine durchgescheuerte Isolierung sein, schau Dir mal das Kabel im Verlauf an
Tobi schrieb: > Ja mittels Stromzange könnte ich den Strom messen, sofern das genau > genug geht Da bräuchtest du schon eine DC-Stromzange für so kleine Ströme.
Tobi schrieb: > Ja mittels Stromzange könnte ich den Strom messen, sofern das genau > genug geht Das ist DC, Du brauchst also eine Stromzange die auch DC kann. Außerdem mit passendem Messbereich für 100 mA, oft sind die nur für viel größere Ströme ausgelegt und Du kannst daher die 100 mA nicht zuverlässig messen. Es gibt aber natürlich Modelle die dafür ausgelegt sind. Dass bei Dir die Widerstände öfters durchschmoren lässt mich vermuten, dass da manchmal ein deutlich zu hoher Strom fließt. Es könnte z.B. ein Kabel in der Nähe des Relais durchgescheuert sein und manchmal einen Kurzschluss machen. Oder im Relais-Sockel fliegt irgendwo ein loses Drahtstück umher das manchmal einen Kurzschluss erzeugt oder etwas ähnliches. MELF-Widerstände sind eigentlich ziemlich robust. Die brennen nicht durch wenn da statt 100 mA mal 150 mA fließen oder so, das muss deutlich viel mehr sein bevor da was passiert. Daher vermute ich einen nur selten auftretenden Kurzschluss.
Michael B. schrieb: > Das Relais hat zwar eine Freilaufdiode, aber an Klemme 15. Die dient bei dem Relais nicht als Freilaufdiode. Das Relais hat einen Widerstand parallel zur Wicklung, auch wenn der im Schaltplan nicht zu sehen ist.
Ich habe jezt eine Sache gefunden: Bei Klemme 86 des relaishalter, wenn ich gegen Fahrzeugmasse messe, habe ich 3 Ohm. Relais ist dabei abgesteckt. Klemme 86 geht eigentlich auf Zündungspluss. Also dürfte ich da ja keinen Durchgang haben. Die Kabelfarbe (Schwarz) passt aber auch, sehr komisch?! Messe ich vielleicht irgend einen andern Verbraucher mit?
Tobi schrieb: > Bei Klemme 86 des relaishalter, wenn ich gegen Fahrzeugmasse messe, habe > ich 3 Ohm. > Relais ist dabei abgesteckt. > > Klemme 86 geht eigentlich auf Zündungspluss. Also dürfte ich da ja > keinen Durchgang haben. Es gibt sicherlich Verbraucher zwischen Klemme 15 (=Klemme 86 des Relais) und Klemme 31 ("Masse").
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