Beim SternTV war ein Beitrag über diese ekelhaften Biester! Was kann man dagegen ernsthaft tun? Da sind Handwerker in ABC-Schutzanzügen bei Sommerhitze unterwegs um die einzeln einzukassieren. Das kann doch keine Lösung auf Dauer sein für die nächsten Jahrzehnte!
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Benedikt L. schrieb: > Was kann man dagegen ernsthaft tun? Zunächst den Namen richtig schreiben. s/f/z
Natürliche Feinde protegieren bspw. den Kuckuck. https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Eichenprozessionsspinner-Strategien-zur-Bekaempfung,eichenprozessionsspinner494.html Also Nistkästen aufhängen, der elektroniker kann ja noch ne Nistkamera in die Kiste packen.
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Benedikt L. schrieb: > ekelhaften Biester Wieso ekelhaft? Sind genauso schlimme oder harmlose Raupen wie jede andere behaarte Raupe. Das einzige, was nicht so toll ist, ist, dass die gerne massenhaft auftreten, aber dass deren Haare bei manchen Jucken auslöst, ist ja bei anderen hübschen Raupen genau so.
Auch manche (eingeschleppte) Pflanzen lassen einen jucken bis der Arzt kommt: * https://de.wikipedia.org/wiki/Riesen-B%C3%A4renklau#Gesundheitliche_Sch%C3%A4digungen_durch_den_Riesen-B%C3%A4renklau Der Elektroniker könnt dagegen seinem Mährobotor einen Remote-Autonomen-Modus "Grünes Armageddon bei Mondschein" implementieren.
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Benedikt L. schrieb: > Da sind Handwerker in ABC-Schutzanzügen bei Sommerhitze unterwegs um die > einzeln einzukassieren. Solche Bilder kenne ich. Typisch deutsche Panikkultur. Niemand muss die Raupen anfassen und es gibt noch zig andere Arten, die eine natürliche Abwehr gegen Fressfeinde haben. Das gehört in die Kategorie "lernen durch Schmerzen". Es wälzt sich ja auch niemand nackt durch Distelfelder. Und ebensowenig werden solche Felder durch Männer in Schutzanzügen abgemäht.
Stefan M. schrieb: > Typisch deutsche Panikkultur. Vorschlag: Such dir mal eine Eiche, die befallen ist, und halte dich eine Weile in unmittelbarer Nähe auf. Nimm auch gerne einige der Raupen von dem Baum, denn das ist’s ja, was die Leute in den Schutzanzügen machen. Schreib dann gerne hier von deinen Erfahrungen, wenn’s dir wieder besser geht :) Das Problem mit den Viechern ist, dass Mensch die Fressfeinde dezimiert hat, sodass die nun in einem Maß auftreten, das eben nicht natürlich ist – was zu Schäden an den Bäumen bis hin zu deren Tod führen kann. Und Eichen wachsen nicht so schnell, deswegen möchte man das eigentlich vermeiden.
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Jack V. schrieb: > Vorschlag: Such dir mal eine Eiche, die befallen ist, und halte dich > eine Weile in unmittelbarer Nähe auf. Nimm auch gerne einige der Raupen > von dem Baum, denn das ist’s ja, was die Leute in den Schutzanzügen > machen. Schreib dann gerne hier von deinen Erfahrungen, wenn’s dir > wieder besser geht :) Und genau das meine ich. Warum imn aller Welt sollte das jemand bei einem befallenen Baum tun? (Beispiel Distelfeld). Baum meiden und in Ruhe lassen. Die Raupen sind nicht ewig dort. Das nennt man Natur.
Stefan M. schrieb: > Warum imn aller Welt sollte das jemand bei einem befallenen Baum tun? In meinem Garten steht eine Eiche.
Stefan M. schrieb: > Warum imn aller Welt sollte das jemand bei einem befallenen Baum tun? Weil Eichen als erhaltenswert gelten. Nicht zu unrecht, wie ich finde – wie gesagt, sie wachsen sehr langsam.
Benedikt L. schrieb: > Was kann man dagegen ernsthaft tun? Na melden, was denn sonst? Teilweise hat die Zurückdrängung von Schwalben oder generell von Vögeln und Fledermäusen usw. dafür gesorgt, das andere Insekten wie Motten oder Fruchtfliegen sich groß breitmachen können. Die Dinge sind selten so eindeutig, wie man sie haben möchte. Neulich kam (abends im dunkeln) ein sehr schöner rot-weiß-gezeichneter Nachtfalter (Weiß, rote Ränder) durch das Badezimmerfenster rein - hatte aber nur kurz reingeschaut, und ist dann gleich wieder abgehauen, teilweise rückwärts. Leider kann man den Viechern kein Bier ausgeben, oder keinen Kaffee oder was immer, wenn man sich über so eine Situation freut ;)
Bradward B. schrieb: > Auch manche (eingeschleppte) Pflanzen lassen einen jucken bis der Arzt Ja, die berüchtigte Stalin-Palme! Da habe ich ein paar Entfernungsaktionen im Ort mitgemacht. Ganz schöne Schufterei! Aber bisher hat immer einer Mettbrötchen sponsorisiert!
Jens G. schrieb: > aber dass deren Haare bei manchen Jucken > auslöst, Das Jucken kannst du einfach bekämpfen indem du deinen Körper mit Blättern der Gympie-Gympie Pflanze abreibst.
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Den Eichenprofessionsspinner kann man nur professionell bekämpfen. :)
Andreas M. schrieb: > Den Eichenprofessionsspinner kann man nur professionell bekämpfen. > :) Und dem Prozessionspinner muss man den Prozess machen.
Jens G. schrieb: > Sind genauso schlimme oder harmlose Raupen wie jede > andere behaarte Raupe. Nein, das sind sie eben nicht. Deren Haare (nicht die langen, sichtbaren, sondern die deutlich kürzeren, kaum auffallenden) fallen auch so aus und sind gesundheitsgefährdend. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/nachtfalter/28380.html https://www.berlin.de/sen/gesundheit/gesundheitsschutz-und-umwelteinfluesse/tiere/eichenprozessionsspinner-1367028.php Stefan M. schrieb: > Baum meiden und in Ruhe lassen. Es gibt Straßen, in denen das Straßenbäume sind, auch in Parks steht so etwas herum. Soll man also die mehreren Wochen, in denen die Eichenprozessionsspinnerraupen unterwegs sind, das Haus nicht verlassen?
>> Baum meiden und in Ruhe lassen. > > Es gibt Straßen, in denen das Straßenbäume sind, auch in Parks steht so > etwas herum. Soll man also die mehreren Wochen, in denen die > Eichenprozessionsspinnerraupen unterwegs sind, das Haus nicht verlassen? Eben, da werden auch schon mal ganze Parks Strassen Grillplätze / Spielplätze für die Öffentlichkeit gesperrt, weil die Spinner ihre Eichen Prozessieren o.ä..
Deutschland war mal führend bei der Herstellung von Insektiziden. Aber die gute alte Giftspritze ist ja verboten weil BÖSE. Dabei ist sie überhaupt nicht klimaschädlich.
Michael B. schrieb: > Aber die gute alte Giftspritze ist ja verboten weil BÖSE. Ist sie ja auch, weil sie alles plattmacht, und nicht nur die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Man muss schon sehr beschränkt sein, um das nicht als Problem zu erkennen.
Harald K. schrieb: > Michael B. schrieb: >> Aber die gute alte Giftspritze ist ja verboten weil BÖSE. > > Ist sie ja auch, weil sie alles plattmacht, und nicht nur die Raupen des > Eichenprozessionsspinners. > > Man muss schon sehr beschränkt sein, um das nicht als Problem zu > erkennen. Was bitte gibt es an befallenen Bäumen noch plattzumachen außer eben die borstigen Raupen? Ich schrieb nicht, daß da Einsätze wie damals in Vietnam mit Agent Orange geflogen werden sollen.
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Benedikt L. schrieb: > Beim SternTV war ein Beitrag über diese ekelhaften Biester! > Was kann man dagegen ernsthaft tun? Sich davon fern halten, von den Eichenprozessionsspinnern... Und auch von den Menschen, die professionelle Spinner darstellen...
Beitrag #8071722 wurde von einem Moderator gelöscht.
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