Forum: Offtopic Nutria bekämpfen


von Bernd F. (metallfunk)


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Eigentlich schaut der Bursche ja recht nett aus
(Schon deutlich größer, als eine Katze).

Aber: Seit einer Woche verwüstet der meinen Gartenteich
und den Garten.

Scheint ein Jungtier zu sein, das meinen Garten klasse findet.
Bekämpfen? Einige Telefonate später: Erst mit Genehmigigung der
unteren und der oberen Naturschutzbehörde darf ein Fachmann eine
Lebendfalle aufstellen.
Kostet alles Geld.

Die Alternative: Ich lege den Teich trocken.
Wird auch nicht einfach, weil der Teich ca. 100 Quadratmeter hat.
Andererseits findet meine Frau, dass der Schilfbewuchs am Rand
ohnehin nicht mehr zu bändigen ist.

Trockenlegen bedeutet Folie raus. Dummerweise liegen auf der Folie
12 Tonnen Sand und Kies, kräftigst durchwurzelt.

So oder so, ich verliere immer.

Grüße Bernd
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Bernd F. schrieb:
> Eigentlich schaut der Bursche ja recht nett aus

Ja prima, einfach abwarten, dein Teich ist mit 100m² viel zu klein für 
eine Population. Der verschwindet wieder, wie er gekommen ist.
von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Bernd F. schrieb:
> Eigentlich schaut der Bursche ja recht nett aus
> (Schon deutlich größer, als eine Katze).
>
> Aber: Seit einer Woche verwüstet der meinen Gartenteich
> und den Garten.
...
> Trockenlegen bedeutet Folie raus. Dummerweise liegen auf der Folie
> 12 Tonnen Sand und Kies, kräftigst durchwurzelt.
>
> So oder so, ich verliere immer.
>
> Grüße Bernd
Trockenlegen geht auch wenn man einige Löcher in die Folie macht. Das 
geht dann fix.
von Roland E. (roland0815)


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Aufessen. Nutria schmeckt wie Karnickel und wir auch so zubereitet...
von Bernd F. (metallfunk)


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Diese Nutrias haben das Gewerbegebiet in Offenbach okupiert.
Viele Firmen haben Teiche als Biotope angelegt, einmal wegen
anfallendem Regenwasser, andererseits auch als Löschteiche.

Keine Firma mehr, ohne hauseigene Nutrias.

(Scheißviecher, die Elenden....),
Als ob wir mit der Storchenplage nicht schon genug Ärger haben.
Von den Moskitos will ich gar nicht reden.

Natur kann auch nerven.
Nutrias sind eine inversive Art, die gehören hier nicht hin.

Grüße Bernd
: Bearbeitet durch User
von Carsten S. (dg3ycs)


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Bernd F. schrieb:
> Nutrias sind eine inversive Art, die gehören hier nicht hin.

Genau das ist mittlerweile ja auch in (fast?) allen Bundesländern so 
geregelt, und die Nutrias sind dem Jagdrecht unterstellt.
Damit ist eher die untere Jagdbehörde zuständig als die 
Naturschutzbehörde.

Aber genau dieser Fall – also Fallenjagd auf dem eigenen Grundstück in 
einem befriedeten Bezirk – ist eine sehr landesspezifische Sache. Noch 
spezieller wird es, wenn es sich nicht um klassisches Wild handelt, 
sondern um Neozoen.
(Die Fallenjagd an sich, selbst klassisch für Jäger im eigenen Revier, 
ist schon extrem landesspezifisch. Da sind mittlerweile einige Auflagen 
dazugekommen – Fallenschein, Fallenmelder und tägliche Kontrollen als 
Beispiel.)

Aus welchem Bundesland kommst du noch mal? Irgendwo an der Grenze 
zwischen Hessen und BW, meine ich mich zu erinnern, oder?
Bebaute Gebiete, also Wohngebiete und auch Gewerbegebiete, sind zwar 
befriedete Bezirke, können aber trotzdem formal zu einem Jagdbezirk 
gehören. Das wäre für das Grundstück als Erstes abzuklären, und falls 
das so ist, mit dem Jagdpächter Kontakt aufzunehmen. Falls dieser die 
Fallenjagd auf Nutria ausübt, lässt sich da vielleicht direkt etwas 
machen – oder zumindest gemeinsam eine Möglichkeit finden.

Das amdere wäre halt Wege gehen zu denen ich ausdrücklich nicht 
auffordern will...
Wobei das erste der drei S in einem solchen Fall sowieso wegen der 
Örtlichkeit wegfällt.

Gruß
Carsten
: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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Wenn ich das Tierchen zum Nachbarn vertreiben könnte, wäre
ich schon zufrieden.

Da gibt es aber ein Problem: Mein Garten ist eine blühende
Wildnis mit großem Teich, da können die Nachbarn nicht mithalten.

Beton und grün anstreichen, dann hat man diese Probleme nicht.

Grüße Bernd
von Harald K. (kirnbichler)


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Lieber Nutria im Teich als Buckelwal.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Scheint ein Jungtier zu sein, das meinen Garten klasse findet.
> Bekämpfen? Einige Telefonate später: Erst mit Genehmigigung der
> unteren und der oberen Naturschutzbehörde darf ein Fachmann eine
> Lebendfalle aufstellen.

Nicht verallgemeinarbar, das ist von Bundesland zu Bundesland 
unterschiedlich, in Bayern dürfen Nicht-Elterntiere weggeballert werden, 
auch mit Nachtsichtgerät.

Es gäbe noch die Möglichkeit das Wildtier "zu vergrämen" (das freut aber 
den Nachbar nicht), allerdings ist der Nutria ziemlich standorttreu.

Man könnte aber überlegen die "natürlichen Feinde" wie Greifvögel 
anzulocken bspw. durch eine Ansitzstange.

Auch Reineke Fuchs könnt sich gern mal ne Portion: 
https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none/path/sdf6d4a6f2852982c/image/i44ef4c72ff840424/version/1699527212/image.png
: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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So ein Naturteich ist schon schön.

Wenn da so ein Eisvogel Jagd auf kleine Fische macht...
Oder Wildenten brüten.

Irgendwas ist halt immer.

Der Begriff "Bekämpfen" ist eher falsch, Vertreiben, Vergrämen
ist angesagt.

Grüße Bernd
von Kilo S. (kilo_s)


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Kennst du jemanden mit einem Hund?

Ich würde versuchen die Präsenz eines Hundes durch verteilen der Haare 
am Eingang des Bau und rund um den Teich herum zu simulieren indem ich 
sie großzügig verteile.

Da muss der Besitzer des Hundes für dich nur ein, zwei mal kämmen, schon 
hast du bestimmt ausreichend Haare für einen Versuch und beiden Tieren 
wird nix schlimmes angetan.

Ansonsten, Hund Ausleihen und mal für eine Woche im Garten laufen 
lassen.
von Bernd F. (metallfunk)


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Selbst beim Fallenfang kann Ärger drohen.

https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/nutria-herxheim-fallenjagd

Hier im Nachbardorf.
( Wie soll der Fuchs den Nutria in der Falle fressen?).

Grüße Bernd
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (alter_mann)


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Bradward B. schrieb:
> Auch Reinke Fuchs könnt sich gern mal ne Portion

Ein halbwegs ausgewachsener Nutria fürchtet sich bestimmt nicht vor 
einem Füchslein.
Aber ansonsten richtig: Nutrias sind auch bei der EU als invasive Art 
gelistet. Eine Schonzeit gibt es i.d.R. nicht mehr in den 
Landesjagdgesetzen.

Ich würde mal einen ortsansässigen Jäger in ein Gespräch verwickeln...

Oder eine Axt schärfen, BITTE NICHT NACHMACHEN!

Zum Thema Aufessen: 
https://jagdklub-darmstadt.de/hp/2021/03/10/nutria-von-trichinen-untersuchungspflicht-befreit/
von Oliver S. (phetty)


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Katzenfutter hinstellen.
Nach zwei Tagen mit habanero Chili gewürzt. So bin ich einen Waschbär 
losgeworden.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Wer nicht ballern mag:

* 
https://www.pirsch.de/jagdpraxis/jagdarten/nutria-jagd-mit-dem-stoeberhund-34051

Beizjagd wäre auch eine Variante, aber nicht jeder Vogel schafft auch 
Nutria, besonders die fetten nicht. Habicht wird gelegentlich erwähnt.
von Carsten S. (dg3ycs)


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Bradward B. schrieb:
> Wer nicht ballern mag:
> https://www.pirsch.de/jagdpraxis/jagdarten/nutria-jagd-mit-dem-stoeberhund-34051

Und was glaubst du wie dann der Nutria erlegt wird?
Bei der Stöberjagt fällt erschlagen, das eh umstritten ist und nur 
allerletzte Lösung sein sollte, definitiv aus. So nah kommst du nicht 
ran.
Und Nutrias sind Wehrhaft! Sowohl mit Zähnen wie mit den Krallen.

Davon abgesehen wie ich weiter oben schon geschrieben haben:
Nutria -> Jagdrecht, da ist man auch wenn es ein Schädling ist je nach 
Bundesland, genauer Örtlichkeit und Methode sehr schnell im Bereich der 
Jagdwilderei selbst bei Lebendfall wenn keine Genehmigung vorliegt.

Und wenn es um die Tötung geht, dann schnell beim Verstoss gegen das 
Tierschutzgesetz wenn das nicht Fachgerecht und schnell genug ist.


> Beizjagd wäre auch eine Variante, aber nicht jeder Vogel schafft auch
> Nutria, besonders die fetten nicht. Habicht wird gelegentlich erwähnt.

Du hast keine Ahnung wie groß Nutrias sind.
Das geht wirklich nur für die ganz Jungen. Davon abgesehen erfordert das 
sogar einen speziellen Falknerjagdschein, sonst ist bereits die Haltung 
des Greifvogels ein schwerer Verstoss. Vermutlich sogar härter durch das 
Tierschutzgesetz sanktioniert als das fangen eines Nutrias ohne 
Erlaubnis. Da Greifvogel "besonders" geschützt, ein Nutria nur 
"geschützt" (wie alle Wirbeltiere) ist.
Die Sache mit der Jagdwilderei, falls örtlich einschlägig, ist aber noch 
zusätzlich.

Gruß
Carsten
von Alexander (alecxs)


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Kilo S. schrieb:
> Ansonsten, Hund Ausleihen und mal für eine Woche im Garten laufen
> lassen.

Warum einen Hund? Eichhörnchen aussetzen, die vertreiben es mit Nüssen!
von Bernd F. (metallfunk)


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Alexander schrieb:
> Kilo S. schrieb:
>> Ansonsten, Hund Ausleihen und mal für eine Woche im Garten laufen
>> lassen.
>
> Warum einen Hund? Eichhörnchen aussetzen, die vertreiben es mit Nüssen!

Eichhörnchen habe ich schon, das hilft anscheinen nicht :-)

Grüße Bernd
von Alexander (alecxs)


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warte auf den Herbst
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Normalerweise sind die Nutrias nicht in bewohnten Gebieten am 
Gartenteich, sondern an den Flüssen. Der Grund, dass diese jetzt in die 
Wohngebiete gehen, sind die Wölfe. Die weichen damit aus gefressen zu 
werden. Aber die Jäger wandern bald ihrer Beute nach und dann wird es im 
Außenbereich auch nicht mehr ganz ungefährlich sein. Viele werden dann 
wieder für alle Strecken ab Abends und Morgends wieder zum Auto 
zurückkehren.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Der Grund, dass diese jetzt in die
> Wohngebiete gehen, sind die Wölfe.

Dringend deine Neuroleptika nehmen!
von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> Warum einen Hund?

Katze wird wohl kaum als fressfeind anerkannt, wobei ich aus sicherer 
eigener Erfahrung sagen kann das selbst eine 3kg Maine Coon/Siam 
mischlingskatze ausreichend Kraft hätte um dem Nutria gefährlich zu 
werden.

Sofern also Erfahrungen vorliegen, meine Alina gibt genug Haare beim 
kämmen ab, wenn es mit Katzenhaaren funktioniert, geb ich welche ab.

Hund sehe ich als ehestes als "Gegner" eines Nutria an, Wolfshaar 
sammeln dürfte in manchen Gegenden auch funktionieren.
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Der Grund, dass diese jetzt in die
> Wohngebiete gehen, sind die Wölfe.

Du hast echt einen Schuss!

Hauptsache einen Schmarrn schreiben und dabei sein!
von Roland E. (roland0815)


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Kilo S. schrieb:
> ... wobei ich aus sicherer
> eigener Erfahrung sagen kann das selbst eine 3kg Maine Coon/Siam
> mischlingskatze ausreichend Kraft hätte um dem Nutria gefährlich zu
> werden.
>
> ...

Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion? 
Selbst das Jungtier dürfte da schon ein ernster Gegner werden.


Wie oben schon geschrieben, Jagdpächter anbauen und dann auf den Grill 
das Viech.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hier ist eine Übersicht der Fressfeinde der Nutrias:

Säugetiere: Wolf und Luchs. Jungtiere fallen zudem häufig Füchsen, 
Mardern oder dem Dachs zum Opfer.

Greifvögel: Speziell für Jungtiere gefährlich sind Seeadler, Uhus oder 
auch Graureiher.

Fische: Große Raubfische wie Welse und Hechte können vor allem junge 
Nutrias oder Biber unter Wasser attackieren.
von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Ich könnte einen Tausch anbieten, ich nehme dein Nutria und dafür 
bekommst du dieses abscheuliche Autokabelbaum-annagende Drecksvieh von 
Marder was sich hier rumtreibt.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vielleicht gibt es eine Lösung mit Mikrocontroller, die damit 
Forengerecht wäre.

Ein Mikrocontroller wertet die Überwachungssensoren aus und erkennt, 
dass ein Nutria ins Wasser geht. Im Wasser sind ein paar Elektroden, die 
für den Nutria so unangenehme Strompulse einleiten, wie ein 
Elktroweidezaun dies täte. Das geht natürlich nur, wenn keine Fische im 
Wasser sind.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Der Grund, dass diese jetzt in die
>> Wohngebiete gehen, sind die Wölfe.
>
> Dringend deine Neuroleptika nehmen!

Nachdem diese Erkenntnis von sachkundigen Biologen kommt, würde ich Dich 
gerne dorthin weiterempfehlen.


Fluchtverhalten: Wie die meisten Beutetiere meiden Nutrias Gebiete mit 
hoher Wolfspräsenz. Da sich Wölfe jedoch zunehmend auch in der Nähe von 
Dörfern und Städten aufhalten, ist eine reine Flucht und Einwanderung in 
den urbanen Raum keine absolute Sicherheit mehr. (agrarheute und PETA)

Keine natürlichen Feinde: Außer dem Menschen gibt es im urbanen Raum 
kaum Fressfeinde, die ausgewachsenen Nutrias gefährlich werden können.
von Kilo S. (kilo_s)


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Roland E. schrieb:
> Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion?

Meine Katze hat schon größere und schwerere Hunde Platt gemacht.

Unterschätz das nicht, für die niedliche Größe und Gewicht sind katzen 
echt unfaire und verdammt zähe Kämpfer.

Versuch mal eine Katze die sich in das Gesicht eines Hundes gekrallt und 
verbissen hat von ihm weg zu bekommen, danach siehst du aus als wärst du 
nackt durch ein Kaktusfeld gerannt.

Jedenfalls bei meiner, die wird zum absoluten Raubtier und kennt dann 
keinen Freund mehr!

Aber das ist wie mit allen Tieren, das kommt auf den Charakter an.
von Carsten S. (dg3ycs)


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Kilo S. schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion?
>
> Meine Katze hat schon größere und schwerere Hunde Platt gemacht.
>
> Unterschätz das nicht, für die niedliche Größe und Gewicht sind katzen
> echt unfaire und verdammt zähe Kämpfer.
> [...]
> Aber das ist wie mit allen Tieren, das kommt auf den Charakter an.

Es ist schon mehrfach vorgekommen das in die Enge getriebene Nutrias 
auch größere Hunde getötet haben. Von erheblich verletzt ganz zu 
schweigen.
Die Dinger werden echt unterschätzt.

Wenn sie in Ruhe gelassen werden, dann sind die für Mensch und Tier 
harmlos (von den Schäden die sie verursachen abgesehen) aber wenn sie 
sich oder den Nachwuchs verteidigen wird es sehr blutig. Da ist eine 
Katze schnell Hackfleisch.
von Holger R. (holgerr)


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Bei meinem Freund sind die alle an einer Bleivergiftung gestorben.

Luftdruckgewehr und Taschenlampe in der Nacht mögen die nicht.

Kilo S. schrieb:
> Versuch mal eine Katze die sich in das Gesicht eines Hundes gekrallt und
> verbissen hat von ihm weg zu bekommen, danach siehst du aus als wärst du
> nackt durch ein Kaktusfeld gerannt.
Versuch mal ein Meerschweinchen zu baden.
: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Kilo S. schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion?
>
> Meine Katze hat schon größere und schwerere Hunde Platt gemacht.
>
> Unterschätz das nicht, für die niedliche Größe und Gewicht sind katzen
> echt unfaire und verdammt zähe Kämpfer.

Alles klar, Deine Katze aus den dritten Stock im Mietshaus..
Nimmst Du die regelmässig mit auf den Spielplatz, natürlich neben Deiner 
Tochter?
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Ein Mikrocontroller wertet die Überwachungssensoren aus und erkennt,
> dass ein Nutria ins Wasser geht. Im Wasser sind ein paar Elektroden, die
> für den Nutria so unangenehme Strompulse einleiten, wie ein
> Elktroweidezaun dies täte. Das geht natürlich nur, wenn keine Fische im
> Wasser sind.

Ohne Worte!
von Kilo S. (kilo_s)


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Alternativ fällt mir ein, allerdings eher als letztes mittel .68 
Pepperballs und Steinschleuder.

Das brennt dem Tier wenigstens nur ein mal an einem Ende, anstelle an 
beiden Enden nacheinander wie das beim Füttern mit Chili und 
Katzenfutter der Fall wäre.

Wirkt im Notfall auch gegen zweibeiner und ist (Sportgerät, keine Waffe) 
auf dem eigenen Grundstück legal zu benutzen. So lange nix über die 
Grenze des Grundstücks fliegt.

Wird dem armen Viech nicht gut tun und man sollte sicherheitshalber erst 
mal ein paar Durchgänge mit Tonkugeln üben bevor einem so einen 
peperball schleudern will, Schutzbrille ist Pflicht(!) da reicht 
theoretisch allerdings schon ein Treffer in der unmittelbaren Nähe und 
im Gegensatz zu Sprays muss man nicht so nahe heran.

Carsten S. schrieb:
> Die Dinger werden echt unterschätzt.

Werden doch die meisten Tiere.

Aber hier geht es wohl auch nicht um ein ausgewachsenes Tier, junge 
Nutria werden von Katzen gejagt. Die gehen da zwar meistens auch nicht 
ohne Verletzungen heraus, haben aber eine hohe Chance sie zu erlegen.
von Ralf X. (ralf0815)


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Kilo S. schrieb:
> Aber hier geht es wohl auch nicht um ein ausgewachsenes Tier, junge
> Nutria werden von Katzen gejagt. Die gehen da zwar meistens auch nicht
> ohne Verletzungen heraus, haben aber eine hohe Chance sie zu erlegen.

Die Hauskatzen aus den Hochhaussiedlungen sind dafür berüchtigt, Jagd 
auf die von den Elterntieren vernachlässigten Jungtiere zu veranstalten 
und ihren Speiseplan zu ergänzen.
von Kilo S. (kilo_s)


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Ralf X. schrieb:
> Nimmst Du die regelmässig mit auf den Spielplatz, natürlich neben Deiner
> Tochter?

Ja, ich bin nicht der einzige der das macht. Gegenüber vom Spielplatz 
gehen zwei graue britisch Kurzhaar mit ihrem Frauchen auch draußen 
spazieren. Vor Jahren war sie sogar mit mir auf der Arbeit, mit 30m 
gespannter freilaufleine. (umlenkrolle als Laufkatze drauf und daran die 
eigentliche Leine zum Geschirr) Nicht weil ich das mit der leine so 
wollte, sondern weil es angrenzend zum Naturschutzgebiet war, ich musste 
sie anleinen!

Sie bleibt von sich aus in der Nähe und kommt auf Zuruf zurück, Maine 
Coon Mix sind halbe hunde.
Oder sitzt mir wie ein Papagei auf der Schulter, liegt mir wie ein Schal 
um den Nacken...

Übrigens vierter Stock und scheiße isoliert, wenn du dein Tier hier 
nicht bei extremer Hitze quälen willst, nimmst du es mit raus!
: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


Angehängte Dateien:

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7 Jahre her. Auf der Arbeit.

Hihihi.
von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Dieter D. schrieb:
>>> Der Grund, dass diese jetzt in die
>>> Wohngebiete gehen, sind die Wölfe.
>>
>> Dringend deine Neuroleptika nehmen!
>
> Nachdem diese Erkenntnis von sachkundigen Biologen kommt,

Wieder mal Selbstgespräche im S-Bahn-Zimmer.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Und was glaubst du wie dann der Nutria erlegt wird?
> Bei der Stöberjagt fällt erschlagen, das eh umstritten ist und nur
> allerletzte Lösung sein sollte, definitiv aus. So nah kommst du nicht
> ran.


Naja ich dachte da an den im UK verbreiteten Rattenjagd mit darauf 
gezüchteten Terrier "Ratting". OK so ein Nutria ist deutlich robuster 
als ne Ratte, hatt aber auch seine Feinde, Ink wird noch erwähnt, wie er 
bei der Jagd seit Jahrhunderten angesetzt wird.

> Und Nutrias sind Wehrhaft! Sowohl mit Zähnen wie mit den Krallen.
Warum stilisiert hier alle Welt so ne Bisamratte auf das Niveau eines 
Mutierten Tschernobyl-Alien-Predator-Killerwolfes wie im letzten 
Hollywood-CGI-Gruselschocker ?! Und selbst wenn, der Weidmann hat auch 
"sowas" regulierend im Visier.

> Du hast keine Ahnung wie groß Nutrias sind.

Naja, hatte schon öfters einen auf dem Teller, sind früher regelmäßig in 
der Pelzfabrikation mit angefallen. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Nutriafell#Farm-Nutrias

> Das geht wirklich nur für die ganz Jungen.
Ist ja auch von einem Jungtier die Rede.

> Davon abgesehen erfordert das
> sogar einen speziellen Falknerjagdschein, sonst ist bereits die Haltung
> des Greifvogels ein schwerer Verstoss.

Ja klar, ich dacht schon das der TO sich an einen Fachmann oder -frau 
wendet. Und so ein Greifvogel wird schon mit seiner Beute fertig, 
Sturzflug und Biss in den Nacken. Und wenn nicht, dann nicht soll ja nur 
ein Hinweis sein, welche traditionellen Jagdmethoden heute noch im 
Gebrauch sind.

In Bayern gibt es Orstweise schon im Rathaus einen "Bibermanager" 
-Berater und die Möglichkeit sich aus der dortigen Tiefkühlruhe einen 
für den Sonntagsbraten mitzunehmen. 
https://www.lra-bgl.de/lw/umwelt-natur/natur-artenschutz/bibermanagement/

Der TO war ja schon beim Naturschutzamt, vielleicht sollte er sich mal 
direkt an einen Förster wenden. Der nimmt auch schon mal das 
Fell/Fleisch "als Bezahlung".

> Kostet alles Geld.

Ja und ? Wo ein Garten mit Teich ist, sollte auch das Geld für die 
Nutzung sein.

Mal ein youtube-Tipp: https://youtu.be/AqD-KtI6Uo8?t=113  "Nutriajagd?! 
Auf Jagd mit Lucy"
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Kilo S. schrieb:
> Jedenfalls bei meiner, die wird zum absoluten Raubtier und kennt dann
> keinen Freund mehr!

Katzen sind wie Frauen
von Lu (oszi45)


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Bernd F. schrieb:
> Lebendfalle aufstellen.

Bis das funktioniert hast Du 3 Igel und 2 Katzen gefangen. Versuchs mal 
mit Elektrozaun in niedriger Höhe?
von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Ralf X. schrieb:
> Kilo S. schrieb:
>> Roland E. schrieb:
>>> Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion?
>>
>> Meine Katze hat schon größere und schwerere Hunde Platt gemacht.
>>
>> Unterschätz das nicht, für die niedliche Größe und Gewicht sind katzen
>> echt unfaire und verdammt zähe Kämpfer.
>
> Alles klar, Deine Katze aus den dritten Stock im Mietshaus..
> Nimmst Du die regelmässig mit auf den Spielplatz, natürlich neben Deiner
> Tochter?

Du hast offensichtlich noch nie eine durchgedrehte Katze gesehen!
Und glaub mir einfach, die geht auch an ausgewachsene Hunde wenn es sein 
muss.
Ich habe es zwei mal selber gesehen. Einmal ein ausgewachsener Kater und 
einmal eine normale, unauffällige Katze, die wie der geölte Blitz auf 
einen Fuchs los ist. Diese Bilder… graben sich ein!
Kater bei großem Hund im Nacken gekrallt und mit Zähnen und einer Pfote 
das Ohr zerlegt.
Das Ergebnis bei letzterem war wildes Getobe und Geschrei in der Hecke, 
danach beide Tiere weg und jede Menge Gewöll in der Hecke. 4 Stunden 
später kam die Katze zurück als wäre nichts gewesen. Der Fuchs wurde 
nicht wieder im Garten gesehen.
Aber letztlich, wer will sein Tier in diese Situation bringen? Und 
Potential haben beide! Also ist Katze definitiv keine so gute Idee!
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Es gibt eine einfache und wirksame Lösung:


Dieter wird auf einem kleinen Boot in den Teich gesetzt. Seine schiere 
Anwesenheit vertreibt alles, bis auf Mücken.
von H. H. (hhinz)


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Harald K. schrieb:
> Dieter wird auf einem kleinen Boot in den Teich gesetzt.

Der wurde doch von den Wölfen gefressen.
von Rbx (rcx)


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Ove M. schrieb:
> Aber letztlich, wer will sein Tier in diese Situation bringen? Und
> Potential haben beide! Also ist Katze definitiv keine so gute Idee!

Prinzipiell doch, die müssen sich ja nicht zerfetzen, die Katze ist auch 
gut bei eindringenden Tieren, die zu vertreiben. Ein anderer Vorteil 
ist, dass die Katzen im halbdunkel besser sehen können, und die Nutrias 
sind ja meist Dämmerungsaktiv - und diese Zeit abzupassen ist halt auch 
schwierig, weswegen Katzen etwas bessere Wächter sind als Automatismen.
Ich kannte auch mal 2 Katzen, die waren hinter Mardern her. Definitiv 
auch Marderkiller, absurderweise (war im inneren Dorf, während die 
Marder eher am Dorfrand hausen) - auf jedenfall gab das regelmäßig ein 
furchtbares Gekreische diesbezüglich.
Katzen legen auch gerne größere Ratten auf die Fußmatte. Das kann man ja 
selber mal versuchen, ohne Hilfsmittel nachzumachen.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Bernd F. schrieb:
> eine inversive Art

Was meinst du damit?

inversiv (von lateinisch inversio = Umkehrung) bedeutet umkehrend oder 
entgegengesetzt.
von Udo S. (urschmitt)


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Rbx schrieb:
> Prinzipiell doch, die müssen sich ja nicht zerfetzen, die Katze ist auch
> gut bei eindringenden Tieren, die zu vertreiben.

Dein Lob in allen Ehren aber die Katzen in unserem Viertel haben noch 
keinen Marder vertrieben. Im Gegenteil, die teilen sich meinen Hof schön 
brüderlich um beide hinzuscheißen!
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