Eigentlich schaut der Bursche ja recht nett aus (Schon deutlich größer, als eine Katze). Aber: Seit einer Woche verwüstet der meinen Gartenteich und den Garten. Scheint ein Jungtier zu sein, das meinen Garten klasse findet. Bekämpfen? Einige Telefonate später: Erst mit Genehmigigung der unteren und der oberen Naturschutzbehörde darf ein Fachmann eine Lebendfalle aufstellen. Kostet alles Geld. Die Alternative: Ich lege den Teich trocken. Wird auch nicht einfach, weil der Teich ca. 100 Quadratmeter hat. Andererseits findet meine Frau, dass der Schilfbewuchs am Rand ohnehin nicht mehr zu bändigen ist. Trockenlegen bedeutet Folie raus. Dummerweise liegen auf der Folie 12 Tonnen Sand und Kies, kräftigst durchwurzelt. So oder so, ich verliere immer. Grüße Bernd
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Bernd F. schrieb: > Eigentlich schaut der Bursche ja recht nett aus Ja prima, einfach abwarten, dein Teich ist mit 100m² viel zu klein für eine Population. Der verschwindet wieder, wie er gekommen ist.
Bernd F. schrieb: > Eigentlich schaut der Bursche ja recht nett aus > (Schon deutlich größer, als eine Katze). > > Aber: Seit einer Woche verwüstet der meinen Gartenteich > und den Garten. ... > Trockenlegen bedeutet Folie raus. Dummerweise liegen auf der Folie > 12 Tonnen Sand und Kies, kräftigst durchwurzelt. > > So oder so, ich verliere immer. > > Grüße Bernd Trockenlegen geht auch wenn man einige Löcher in die Folie macht. Das geht dann fix.
Diese Nutrias haben das Gewerbegebiet in Offenbach okupiert. Viele Firmen haben Teiche als Biotope angelegt, einmal wegen anfallendem Regenwasser, andererseits auch als Löschteiche. Keine Firma mehr, ohne hauseigene Nutrias. (Scheißviecher, die Elenden....), Als ob wir mit der Storchenplage nicht schon genug Ärger haben. Von den Moskitos will ich gar nicht reden. Natur kann auch nerven. Nutrias sind eine inversive Art, die gehören hier nicht hin. Grüße Bernd
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Bernd F. schrieb: > Nutrias sind eine inversive Art, die gehören hier nicht hin. Genau das ist mittlerweile ja auch in (fast?) allen Bundesländern so geregelt, und die Nutrias sind dem Jagdrecht unterstellt. Damit ist eher die untere Jagdbehörde zuständig als die Naturschutzbehörde. Aber genau dieser Fall – also Fallenjagd auf dem eigenen Grundstück in einem befriedeten Bezirk – ist eine sehr landesspezifische Sache. Noch spezieller wird es, wenn es sich nicht um klassisches Wild handelt, sondern um Neozoen. (Die Fallenjagd an sich, selbst klassisch für Jäger im eigenen Revier, ist schon extrem landesspezifisch. Da sind mittlerweile einige Auflagen dazugekommen – Fallenschein, Fallenmelder und tägliche Kontrollen als Beispiel.) Aus welchem Bundesland kommst du noch mal? Irgendwo an der Grenze zwischen Hessen und BW, meine ich mich zu erinnern, oder? Bebaute Gebiete, also Wohngebiete und auch Gewerbegebiete, sind zwar befriedete Bezirke, können aber trotzdem formal zu einem Jagdbezirk gehören. Das wäre für das Grundstück als Erstes abzuklären, und falls das so ist, mit dem Jagdpächter Kontakt aufzunehmen. Falls dieser die Fallenjagd auf Nutria ausübt, lässt sich da vielleicht direkt etwas machen – oder zumindest gemeinsam eine Möglichkeit finden. Das amdere wäre halt Wege gehen zu denen ich ausdrücklich nicht auffordern will... Wobei das erste der drei S in einem solchen Fall sowieso wegen der Örtlichkeit wegfällt. Gruß Carsten
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Wenn ich das Tierchen zum Nachbarn vertreiben könnte, wäre ich schon zufrieden. Da gibt es aber ein Problem: Mein Garten ist eine blühende Wildnis mit großem Teich, da können die Nachbarn nicht mithalten. Beton und grün anstreichen, dann hat man diese Probleme nicht. Grüße Bernd
> Scheint ein Jungtier zu sein, das meinen Garten klasse findet. > Bekämpfen? Einige Telefonate später: Erst mit Genehmigigung der > unteren und der oberen Naturschutzbehörde darf ein Fachmann eine > Lebendfalle aufstellen. Nicht verallgemeinarbar, das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, in Bayern dürfen Nicht-Elterntiere weggeballert werden, auch mit Nachtsichtgerät. Es gäbe noch die Möglichkeit das Wildtier "zu vergrämen" (das freut aber den Nachbar nicht), allerdings ist der Nutria ziemlich standorttreu. Man könnte aber überlegen die "natürlichen Feinde" wie Greifvögel anzulocken bspw. durch eine Ansitzstange. Auch Reineke Fuchs könnt sich gern mal ne Portion: https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none/path/sdf6d4a6f2852982c/image/i44ef4c72ff840424/version/1699527212/image.png
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So ein Naturteich ist schon schön. Wenn da so ein Eisvogel Jagd auf kleine Fische macht... Oder Wildenten brüten. Irgendwas ist halt immer. Der Begriff "Bekämpfen" ist eher falsch, Vertreiben, Vergrämen ist angesagt. Grüße Bernd
Kennst du jemanden mit einem Hund? Ich würde versuchen die Präsenz eines Hundes durch verteilen der Haare am Eingang des Bau und rund um den Teich herum zu simulieren indem ich sie großzügig verteile. Da muss der Besitzer des Hundes für dich nur ein, zwei mal kämmen, schon hast du bestimmt ausreichend Haare für einen Versuch und beiden Tieren wird nix schlimmes angetan. Ansonsten, Hund Ausleihen und mal für eine Woche im Garten laufen lassen.
Selbst beim Fallenfang kann Ärger drohen. https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/nutria-herxheim-fallenjagd Hier im Nachbardorf. ( Wie soll der Fuchs den Nutria in der Falle fressen?). Grüße Bernd
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Bradward B. schrieb: > Auch Reinke Fuchs könnt sich gern mal ne Portion Ein halbwegs ausgewachsener Nutria fürchtet sich bestimmt nicht vor einem Füchslein. Aber ansonsten richtig: Nutrias sind auch bei der EU als invasive Art gelistet. Eine Schonzeit gibt es i.d.R. nicht mehr in den Landesjagdgesetzen. Ich würde mal einen ortsansässigen Jäger in ein Gespräch verwickeln... Oder eine Axt schärfen, BITTE NICHT NACHMACHEN! Zum Thema Aufessen: https://jagdklub-darmstadt.de/hp/2021/03/10/nutria-von-trichinen-untersuchungspflicht-befreit/
Katzenfutter hinstellen. Nach zwei Tagen mit habanero Chili gewürzt. So bin ich einen Waschbär losgeworden.
Wer nicht ballern mag: * https://www.pirsch.de/jagdpraxis/jagdarten/nutria-jagd-mit-dem-stoeberhund-34051 Beizjagd wäre auch eine Variante, aber nicht jeder Vogel schafft auch Nutria, besonders die fetten nicht. Habicht wird gelegentlich erwähnt.
Bradward B. schrieb: > Wer nicht ballern mag: > https://www.pirsch.de/jagdpraxis/jagdarten/nutria-jagd-mit-dem-stoeberhund-34051 Und was glaubst du wie dann der Nutria erlegt wird? Bei der Stöberjagt fällt erschlagen, das eh umstritten ist und nur allerletzte Lösung sein sollte, definitiv aus. So nah kommst du nicht ran. Und Nutrias sind Wehrhaft! Sowohl mit Zähnen wie mit den Krallen. Davon abgesehen wie ich weiter oben schon geschrieben haben: Nutria -> Jagdrecht, da ist man auch wenn es ein Schädling ist je nach Bundesland, genauer Örtlichkeit und Methode sehr schnell im Bereich der Jagdwilderei selbst bei Lebendfall wenn keine Genehmigung vorliegt. Und wenn es um die Tötung geht, dann schnell beim Verstoss gegen das Tierschutzgesetz wenn das nicht Fachgerecht und schnell genug ist. > Beizjagd wäre auch eine Variante, aber nicht jeder Vogel schafft auch > Nutria, besonders die fetten nicht. Habicht wird gelegentlich erwähnt. Du hast keine Ahnung wie groß Nutrias sind. Das geht wirklich nur für die ganz Jungen. Davon abgesehen erfordert das sogar einen speziellen Falknerjagdschein, sonst ist bereits die Haltung des Greifvogels ein schwerer Verstoss. Vermutlich sogar härter durch das Tierschutzgesetz sanktioniert als das fangen eines Nutrias ohne Erlaubnis. Da Greifvogel "besonders" geschützt, ein Nutria nur "geschützt" (wie alle Wirbeltiere) ist. Die Sache mit der Jagdwilderei, falls örtlich einschlägig, ist aber noch zusätzlich. Gruß Carsten
Kilo S. schrieb: > Ansonsten, Hund Ausleihen und mal für eine Woche im Garten laufen > lassen. Warum einen Hund? Eichhörnchen aussetzen, die vertreiben es mit Nüssen!
Alexander schrieb: > Kilo S. schrieb: >> Ansonsten, Hund Ausleihen und mal für eine Woche im Garten laufen >> lassen. > > Warum einen Hund? Eichhörnchen aussetzen, die vertreiben es mit Nüssen! Eichhörnchen habe ich schon, das hilft anscheinen nicht :-) Grüße Bernd
Normalerweise sind die Nutrias nicht in bewohnten Gebieten am Gartenteich, sondern an den Flüssen. Der Grund, dass diese jetzt in die Wohngebiete gehen, sind die Wölfe. Die weichen damit aus gefressen zu werden. Aber die Jäger wandern bald ihrer Beute nach und dann wird es im Außenbereich auch nicht mehr ganz ungefährlich sein. Viele werden dann wieder für alle Strecken ab Abends und Morgends wieder zum Auto zurückkehren.
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Dieter D. schrieb: > Der Grund, dass diese jetzt in die > Wohngebiete gehen, sind die Wölfe. Dringend deine Neuroleptika nehmen!
Alexander schrieb: > Warum einen Hund? Katze wird wohl kaum als fressfeind anerkannt, wobei ich aus sicherer eigener Erfahrung sagen kann das selbst eine 3kg Maine Coon/Siam mischlingskatze ausreichend Kraft hätte um dem Nutria gefährlich zu werden. Sofern also Erfahrungen vorliegen, meine Alina gibt genug Haare beim kämmen ab, wenn es mit Katzenhaaren funktioniert, geb ich welche ab. Hund sehe ich als ehestes als "Gegner" eines Nutria an, Wolfshaar sammeln dürfte in manchen Gegenden auch funktionieren.
Dieter D. schrieb: > Der Grund, dass diese jetzt in die > Wohngebiete gehen, sind die Wölfe. Du hast echt einen Schuss! Hauptsache einen Schmarrn schreiben und dabei sein!
Kilo S. schrieb: > ... wobei ich aus sicherer > eigener Erfahrung sagen kann das selbst eine 3kg Maine Coon/Siam > mischlingskatze ausreichend Kraft hätte um dem Nutria gefährlich zu > werden. > > ... Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion? Selbst das Jungtier dürfte da schon ein ernster Gegner werden. Wie oben schon geschrieben, Jagdpächter anbauen und dann auf den Grill das Viech.
Hier ist eine Übersicht der Fressfeinde der Nutrias: Säugetiere: Wolf und Luchs. Jungtiere fallen zudem häufig Füchsen, Mardern oder dem Dachs zum Opfer. Greifvögel: Speziell für Jungtiere gefährlich sind Seeadler, Uhus oder auch Graureiher. Fische: Große Raubfische wie Welse und Hechte können vor allem junge Nutrias oder Biber unter Wasser attackieren.
Ich könnte einen Tausch anbieten, ich nehme dein Nutria und dafür bekommst du dieses abscheuliche Autokabelbaum-annagende Drecksvieh von Marder was sich hier rumtreibt.
Vielleicht gibt es eine Lösung mit Mikrocontroller, die damit Forengerecht wäre. Ein Mikrocontroller wertet die Überwachungssensoren aus und erkennt, dass ein Nutria ins Wasser geht. Im Wasser sind ein paar Elektroden, die für den Nutria so unangenehme Strompulse einleiten, wie ein Elktroweidezaun dies täte. Das geht natürlich nur, wenn keine Fische im Wasser sind.
H. H. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Der Grund, dass diese jetzt in die >> Wohngebiete gehen, sind die Wölfe. > > Dringend deine Neuroleptika nehmen! Nachdem diese Erkenntnis von sachkundigen Biologen kommt, würde ich Dich gerne dorthin weiterempfehlen. Fluchtverhalten: Wie die meisten Beutetiere meiden Nutrias Gebiete mit hoher Wolfspräsenz. Da sich Wölfe jedoch zunehmend auch in der Nähe von Dörfern und Städten aufhalten, ist eine reine Flucht und Einwanderung in den urbanen Raum keine absolute Sicherheit mehr. (agrarheute und PETA) Keine natürlichen Feinde: Außer dem Menschen gibt es im urbanen Raum kaum Fressfeinde, die ausgewachsenen Nutrias gefährlich werden können.
Roland E. schrieb: > Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion? Meine Katze hat schon größere und schwerere Hunde Platt gemacht. Unterschätz das nicht, für die niedliche Größe und Gewicht sind katzen echt unfaire und verdammt zähe Kämpfer. Versuch mal eine Katze die sich in das Gesicht eines Hundes gekrallt und verbissen hat von ihm weg zu bekommen, danach siehst du aus als wärst du nackt durch ein Kaktusfeld gerannt. Jedenfalls bei meiner, die wird zum absoluten Raubtier und kennt dann keinen Freund mehr! Aber das ist wie mit allen Tieren, das kommt auf den Charakter an.
Kilo S. schrieb: > Roland E. schrieb: >> Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion? > > Meine Katze hat schon größere und schwerere Hunde Platt gemacht. > > Unterschätz das nicht, für die niedliche Größe und Gewicht sind katzen > echt unfaire und verdammt zähe Kämpfer. > [...] > Aber das ist wie mit allen Tieren, das kommt auf den Charakter an. Es ist schon mehrfach vorgekommen das in die Enge getriebene Nutrias auch größere Hunde getötet haben. Von erheblich verletzt ganz zu schweigen. Die Dinger werden echt unterschätzt. Wenn sie in Ruhe gelassen werden, dann sind die für Mensch und Tier harmlos (von den Schäden die sie verursachen abgesehen) aber wenn sie sich oder den Nachwuchs verteidigen wird es sehr blutig. Da ist eine Katze schnell Hackfleisch.
Bei meinem Freund sind die alle an einer Bleivergiftung gestorben. Luftdruckgewehr und Taschenlampe in der Nacht mögen die nicht. Kilo S. schrieb: > Versuch mal eine Katze die sich in das Gesicht eines Hundes gekrallt und > verbissen hat von ihm weg zu bekommen, danach siehst du aus als wärst du > nackt durch ein Kaktusfeld gerannt. Versuch mal ein Meerschweinchen zu baden.
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Kilo S. schrieb: > Roland E. schrieb: >> Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion? > > Meine Katze hat schon größere und schwerere Hunde Platt gemacht. > > Unterschätz das nicht, für die niedliche Größe und Gewicht sind katzen > echt unfaire und verdammt zähe Kämpfer. Alles klar, Deine Katze aus den dritten Stock im Mietshaus.. Nimmst Du die regelmässig mit auf den Spielplatz, natürlich neben Deiner Tochter?
Dieter D. schrieb: > Ein Mikrocontroller wertet die Überwachungssensoren aus und erkennt, > dass ein Nutria ins Wasser geht. Im Wasser sind ein paar Elektroden, die > für den Nutria so unangenehme Strompulse einleiten, wie ein > Elktroweidezaun dies täte. Das geht natürlich nur, wenn keine Fische im > Wasser sind. Ohne Worte!
Alternativ fällt mir ein, allerdings eher als letztes mittel .68 Pepperballs und Steinschleuder. Das brennt dem Tier wenigstens nur ein mal an einem Ende, anstelle an beiden Enden nacheinander wie das beim Füttern mit Chili und Katzenfutter der Fall wäre. Wirkt im Notfall auch gegen zweibeiner und ist (Sportgerät, keine Waffe) auf dem eigenen Grundstück legal zu benutzen. So lange nix über die Grenze des Grundstücks fliegt. Wird dem armen Viech nicht gut tun und man sollte sicherheitshalber erst mal ein paar Durchgänge mit Tonkugeln üben bevor einem so einen peperball schleudern will, Schutzbrille ist Pflicht(!) da reicht theoretisch allerdings schon ein Treffer in der unmittelbaren Nähe und im Gegensatz zu Sprays muss man nicht so nahe heran. Carsten S. schrieb: > Die Dinger werden echt unterschätzt. Werden doch die meisten Tiere. Aber hier geht es wohl auch nicht um ein ausgewachsenes Tier, junge Nutria werden von Katzen gejagt. Die gehen da zwar meistens auch nicht ohne Verletzungen heraus, haben aber eine hohe Chance sie zu erlegen.
Kilo S. schrieb: > Aber hier geht es wohl auch nicht um ein ausgewachsenes Tier, junge > Nutria werden von Katzen gejagt. Die gehen da zwar meistens auch nicht > ohne Verletzungen heraus, haben aber eine hohe Chance sie zu erlegen. Die Hauskatzen aus den Hochhaussiedlungen sind dafür berüchtigt, Jagd auf die von den Elterntieren vernachlässigten Jungtiere zu veranstalten und ihren Speiseplan zu ergänzen.
Ralf X. schrieb: > Nimmst Du die regelmässig mit auf den Spielplatz, natürlich neben Deiner > Tochter? Ja, ich bin nicht der einzige der das macht. Gegenüber vom Spielplatz gehen zwei graue britisch Kurzhaar mit ihrem Frauchen auch draußen spazieren. Vor Jahren war sie sogar mit mir auf der Arbeit, mit 30m gespannter freilaufleine. (umlenkrolle als Laufkatze drauf und daran die eigentliche Leine zum Geschirr) Nicht weil ich das mit der leine so wollte, sondern weil es angrenzend zum Naturschutzgebiet war, ich musste sie anleinen! Sie bleibt von sich aus in der Nähe und kommt auf Zuruf zurück, Maine Coon Mix sind halbe hunde. Oder sitzt mir wie ein Papagei auf der Schulter, liegt mir wie ein Schal um den Nacken... Übrigens vierter Stock und scheiße isoliert, wenn du dein Tier hier nicht bei extremer Hitze quälen willst, nimmst du es mit raus!
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Dieter D. schrieb: > H. H. schrieb: >> Dieter D. schrieb: >>> Der Grund, dass diese jetzt in die >>> Wohngebiete gehen, sind die Wölfe. >> >> Dringend deine Neuroleptika nehmen! > > Nachdem diese Erkenntnis von sachkundigen Biologen kommt, Wieder mal Selbstgespräche im S-Bahn-Zimmer.
> Und was glaubst du wie dann der Nutria erlegt wird? > Bei der Stöberjagt fällt erschlagen, das eh umstritten ist und nur > allerletzte Lösung sein sollte, definitiv aus. So nah kommst du nicht > ran. Naja ich dachte da an den im UK verbreiteten Rattenjagd mit darauf gezüchteten Terrier "Ratting". OK so ein Nutria ist deutlich robuster als ne Ratte, hatt aber auch seine Feinde, Ink wird noch erwähnt, wie er bei der Jagd seit Jahrhunderten angesetzt wird. > Und Nutrias sind Wehrhaft! Sowohl mit Zähnen wie mit den Krallen. Warum stilisiert hier alle Welt so ne Bisamratte auf das Niveau eines Mutierten Tschernobyl-Alien-Predator-Killerwolfes wie im letzten Hollywood-CGI-Gruselschocker ?! Und selbst wenn, der Weidmann hat auch "sowas" regulierend im Visier. > Du hast keine Ahnung wie groß Nutrias sind. Naja, hatte schon öfters einen auf dem Teller, sind früher regelmäßig in der Pelzfabrikation mit angefallen. https://de.wikipedia.org/wiki/Nutriafell#Farm-Nutrias > Das geht wirklich nur für die ganz Jungen. Ist ja auch von einem Jungtier die Rede. > Davon abgesehen erfordert das > sogar einen speziellen Falknerjagdschein, sonst ist bereits die Haltung > des Greifvogels ein schwerer Verstoss. Ja klar, ich dacht schon das der TO sich an einen Fachmann oder -frau wendet. Und so ein Greifvogel wird schon mit seiner Beute fertig, Sturzflug und Biss in den Nacken. Und wenn nicht, dann nicht soll ja nur ein Hinweis sein, welche traditionellen Jagdmethoden heute noch im Gebrauch sind. In Bayern gibt es Orstweise schon im Rathaus einen "Bibermanager" -Berater und die Möglichkeit sich aus der dortigen Tiefkühlruhe einen für den Sonntagsbraten mitzunehmen. https://www.lra-bgl.de/lw/umwelt-natur/natur-artenschutz/bibermanagement/ Der TO war ja schon beim Naturschutzamt, vielleicht sollte er sich mal direkt an einen Förster wenden. Der nimmt auch schon mal das Fell/Fleisch "als Bezahlung". > Kostet alles Geld. Ja und ? Wo ein Garten mit Teich ist, sollte auch das Geld für die Nutzung sein. Mal ein youtube-Tipp: https://youtu.be/AqD-KtI6Uo8?t=113 "Nutriajagd?! Auf Jagd mit Lucy"
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Kilo S. schrieb: > Jedenfalls bei meiner, die wird zum absoluten Raubtier und kennt dann > keinen Freund mehr! Katzen sind wie Frauen
Bernd F. schrieb: > Lebendfalle aufstellen. Bis das funktioniert hast Du 3 Igel und 2 Katzen gefangen. Versuchs mal mit Elektrozaun in niedriger Höhe?
Ralf X. schrieb: > Kilo S. schrieb: >> Roland E. schrieb: >>> Meinst du, so ein 8..10kg Nutria hat Respekt vor der halben Portion? >> >> Meine Katze hat schon größere und schwerere Hunde Platt gemacht. >> >> Unterschätz das nicht, für die niedliche Größe und Gewicht sind katzen >> echt unfaire und verdammt zähe Kämpfer. > > Alles klar, Deine Katze aus den dritten Stock im Mietshaus.. > Nimmst Du die regelmässig mit auf den Spielplatz, natürlich neben Deiner > Tochter? Du hast offensichtlich noch nie eine durchgedrehte Katze gesehen! Und glaub mir einfach, die geht auch an ausgewachsene Hunde wenn es sein muss. Ich habe es zwei mal selber gesehen. Einmal ein ausgewachsener Kater und einmal eine normale, unauffällige Katze, die wie der geölte Blitz auf einen Fuchs los ist. Diese Bilder… graben sich ein! Kater bei großem Hund im Nacken gekrallt und mit Zähnen und einer Pfote das Ohr zerlegt. Das Ergebnis bei letzterem war wildes Getobe und Geschrei in der Hecke, danach beide Tiere weg und jede Menge Gewöll in der Hecke. 4 Stunden später kam die Katze zurück als wäre nichts gewesen. Der Fuchs wurde nicht wieder im Garten gesehen. Aber letztlich, wer will sein Tier in diese Situation bringen? Und Potential haben beide! Also ist Katze definitiv keine so gute Idee!
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Es gibt eine einfache und wirksame Lösung: Dieter wird auf einem kleinen Boot in den Teich gesetzt. Seine schiere Anwesenheit vertreibt alles, bis auf Mücken.
Harald K. schrieb: > Dieter wird auf einem kleinen Boot in den Teich gesetzt. Der wurde doch von den Wölfen gefressen.
Ove M. schrieb: > Aber letztlich, wer will sein Tier in diese Situation bringen? Und > Potential haben beide! Also ist Katze definitiv keine so gute Idee! Prinzipiell doch, die müssen sich ja nicht zerfetzen, die Katze ist auch gut bei eindringenden Tieren, die zu vertreiben. Ein anderer Vorteil ist, dass die Katzen im halbdunkel besser sehen können, und die Nutrias sind ja meist Dämmerungsaktiv - und diese Zeit abzupassen ist halt auch schwierig, weswegen Katzen etwas bessere Wächter sind als Automatismen. Ich kannte auch mal 2 Katzen, die waren hinter Mardern her. Definitiv auch Marderkiller, absurderweise (war im inneren Dorf, während die Marder eher am Dorfrand hausen) - auf jedenfall gab das regelmäßig ein furchtbares Gekreische diesbezüglich. Katzen legen auch gerne größere Ratten auf die Fußmatte. Das kann man ja selber mal versuchen, ohne Hilfsmittel nachzumachen.
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Bernd F. schrieb: > eine inversive Art Was meinst du damit? inversiv (von lateinisch inversio = Umkehrung) bedeutet umkehrend oder entgegengesetzt.
Rbx schrieb: > Prinzipiell doch, die müssen sich ja nicht zerfetzen, die Katze ist auch > gut bei eindringenden Tieren, die zu vertreiben. Dein Lob in allen Ehren aber die Katzen in unserem Viertel haben noch keinen Marder vertrieben. Im Gegenteil, die teilen sich meinen Hof schön brüderlich um beide hinzuscheißen!
Rainer W. schrieb: > Was meinst du damit? Kein Abstraktionsvermögen? Invasiv. Und gib's zu, du hast es schon geahnt...
Udo S. schrieb: > Im Gegenteil, die teilen sich meinen Hof schön > brüderlich um beide hinzuscheißen! Katzen vergraben das aber, dann bekommt man davon doch gar nichts mehr mit. Tun sie das nicht, wurden sie nicht richtig sozialisiert. Solche Sachen lernen sie von ihren Eltern.
Daniel A. schrieb: > Katzen vergraben das aber, dann bekommt man davon doch gar nichts mehr > mit. Du hast die Theorie, ich habe die Praxiserfahrung. Die kacken auf die Wiese. Vergraben tun sie es manchmal wenn ich hier Kies oder Pflastersplit liegen habe Offensichtlich hast du noch nie Katzenscheiße gerochen oder hast keinen Geruchssinn, von wegen "bekommt man das nicht mit".
> > Du hast die Theorie, ich habe die Praxiserfahrung. > Die kacken auf die Wiese. > Vergraben tun sie es manchmal wenn ich hier Kies oder Pflastersplit > liegen habe Und Freilaufkatzen laufen gern weit sich ihrer Notdurft zu entledigen. Aber vielleicht hat es auch was mit "Reviermarkierung" zu tun.
Udo S. schrieb: > Offensichtlich hast du noch nie Katzenscheiße gerochen Ja, und das obwohl ich 2 Katzen hatte, und das nicht die einzigen in der Umgebung sind. (Gesehen hab ich es nicht oft, aber die haben in der weichen Erde gegraben).
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Udo S. schrieb: > Dein Lob in allen Ehren aber die Katzen in unserem Viertel haben noch > keinen Marder vertrieben. Im Gegenteil, die teilen sich meinen Hof schön > brüderlich um beide hinzuscheißen! Waren halt Ausnahmekatzen. Viele Katzen haben auch sehr individuelle Unterschiede. Eigenen Spezialcharakter, z.B. eine von meiner Schwester hat sich bei Besuch ständig unters Bett verkrochen, dann später kam eine andere Katze, die war total verschmust, und hat die ängstliche Katze ständig abgeleckt. So haben sich zwei Extreme gut ergänzt - ;) Andere spielen mit Mäusen, fressen die aber nicht, andere fressen Mäuse, andere wiederum sind gezielte Vogelkiller, manche beißen einen beim Spielen, andere fahren gerne Auto usw. usw.
Rainer W. schrieb: > Bernd F. schrieb: >> eine inversive Art > > Was meinst du damit? > > inversiv (von lateinisch inversio = Umkehrung) bedeutet umkehrend oder > entgegengesetzt. Ich habs ja noch bemerkt, konnte es aber nicht mehr ändern, weil schon geantwortet wurde. Meine Lateinlehrer vom humanistischen Gymnasium würden bei so einem Lapsus im Grab rotieren. Grüße Bernd
Bernd F. schrieb: > Natur kann auch nerven. > Nutrias sind eine inversive Art, die gehören hier nicht hin. Versuch's mal mit Nutriaverbotszonenschildern! Das hat bei anderen Problemen in Deutschland auch SUPER funktioniert! 8-)
War mir auch aufgefallen, fand es aber unwichtig. https://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Invasion
Bernd F. schrieb: > Meine Lateinlehrer vom humanistischen Gymnasium würden bei > so einem Lapsus im Grab rotieren. Ich bin der Ansicht, daß man das als Energiequelle nutzen sollte. Treibriemen und Generator ran, und dann ab mit dem Versaumistbockseln von lateinischen Sprüchen ... "cogito ergo dumm", "nunc est vomitum", "gaudeamus igelkur" etc. pp.
>> Meine Lateinlehrer vom humanistischen Gymnasium würden bei >> so einem Lapsus im Grab rotieren. > > Ich bin der Ansicht, daß man das als Energiequelle nutzen sollte. > Treibriemen und Generator ran, und dann ab mit dem Versaumistbockseln > von lateinischen Sprüchen ... "cogito ergo dumm", "nunc est vomitum", > "gaudeamus igelkur" etc. pp. Katze und Butterbrot: https://youtu.be/Z8yW5cyXXRc?t=13
Hi! Wenn Teich mit Folie: warum nicht einfach Pumpe rein und nen Nachmittag laufen lassen? Dann kann man gleich trockenen Fußes das Schilf rausbuddeln und mal drn gröbsten Dreck rausschaufeln. VG
Bradward B. schrieb: > im Grab rotieren Ich meine irgendwo im lateinischen Asterix steht: "cicero in sepulcro rotaretur"
Wenn es nur um das eine Viech geht: a) einfangen (Kescher -> Kiste) und 30km vor die Stadt fahren b) Mankung Sobek
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Matthias B. schrieb: > Wenn Teich mit Folie: warum nicht einfach Pumpe rein und nen Nachmittag > laufen lassen? Der Teich soll eine Fläche von 100 Quadratmetern haben ... da ist anzunehmen, daß die Pumpe da 'ne ganze Weile zugange ist. Außerdem geht dann auch alles kaputt, was im Teich drin ist - Fische und sonstige Bewohner.
Frank E. schrieb: > a) einfangen (Kescher -> Kiste) und 30km vor die Stadt fahren Das wird nicht funktionieren, weil: Ein Mann will die Nutria aus dem Teich seiner Frau loswerden, also fängt er sie, nimmt er sie mit ins Auto, fährt 2 Kilometer weit, setzt sie aus und fährt heim. Zehn Minuten später ist die Nutria auch wieder da. Also nimmt er die Nutria wieder mit, diesmal 20 Kilometer. Nach einer Stunde ist die Nutria wieder da. "Jetzt reicht's!", nimmt die Nutria, fährt über die Hebebrücke, durch den Wald, rechts, links, 30 Kilometer im Niemandsland. Nach zwei Stunden ruft er seine Frau an. "Ist die Nutria da?" —"Ja" —"Hol sie mal ans Telefon, habe mich verfahren." Frei nach: https://100xhahaha.com/witz_83440343-de_ss
Lu schrieb: > Versuchs mal mit Elektrozaun in niedriger Höhe? Die KI würde Elektroden im Wasser im Abstand von 80cm als ZickZack-Muster empfehlen. "Wasserzaun"-Spannungsimpulse von 50V sollten reichen um eine Stromdichte von 5mA/m² durch die Oberfläche eines fiktiven Entferungszylinders zu erreichen.
Wenn Du genug Bäume haben solltest, erledigt sich vielleicht das Problem von selbst: https://www.fichtelgebirge-oberfranken.de/biber/bilder/biber.jpg
Dieter D. schrieb: > Die KI würde Elektroden im Wasser im Abstand von 80cm als > ZickZack-Muster empfehlen. Dieter und die KI!
Alexander schrieb: > Kannst Du mal einen Versuchsaufbau in der Badewanne vornehmen? Energieeffizienz: Ein Vollbad in einer Standardwanne benötigt etwa 150 bis 200 Liter Wasser. Eine kurze Dusche kommt mit rund einem Drittel der Wassermenge aus, was den Energiebedarf für das Warmwasser massiv senkt. Viele moderne Energiesparhäuser bevorzugen tatsächlich komfortable, bodenebene Duschen (da Duschen deutlich weniger Wasser und Energie zum Heizen verbrauchen als ein Vollbad).
Hi, Frank E. schrieb: > Wenn es nur um das eine Viech geht: > a) einfangen (Kescher -> Kiste) und 30km vor die Stadt fahren Ist -ausser für das Nutria natürlich- auch nicht wirklich viel besser als die 3S Methode. Je nach Landesrecht wäre das gewollte einfangen Jagdwilderei oder Verstoss gegen das Naturschutzgesetz, das Aussetzen dann ein weiterer (zusätzlicher) Verstoss gegen das Naturschutzgesetz. Nutrias sind invasive Arten von unionsweiter Bedeutung entsprechend Art. 7 Abs. 1 der EU-Verordnung 1143/2014. Sowohl das Freilassane wie auch schon der Transport zu anderen Zwecken als der "Entsorgung/Vernichtung" sind ohne Sondergenehmigung verboten. Der Jagdausübungsberechtigte darf ein im befriedenten Bezirk gefangenes Nutria ins Revier transportieren um es da mittels .22lr ins Land der ewigen Träume zu schicken. Aber ALLES andere muss genehmigt werden. Das Aussetzen und Transport ist aber nur eine OWI, Bis zu 50 000 Euro kann es aber jeweils kosten. Das Einfangen kommt darauf an... > b) Mankung Sobek Böse, ganz Böse... Da bleibt es nicht bei einer OWI wenn das raus kommt.
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wieleicht brauchst du ein größeres Katzenkaliber. https://de.wikipedia.org/wiki/Karakal Spaß beiseite besorg dir ne Lebendfalle und setzt das Ding an einem Bach aus. Musst es ja nicht an die große Glocke hängen.
Carsten S. schrieb: > oder Verstoss gegen Es müßte nur das Tier dazu bewegt werden die Strecke von selbst zu laufen. Wie lautet ein Werbespruch "sex sells". Wenn es sich um ein männliches Tier handelt, könntest Du so einem Roboterhund das Outfit einer sexy Nutriaine überstülpen. Dein Nutria läuft dann dem Roboter kilometerweit hinterher und wech ist er.
> Das Aussetzen und Transport ist aber nur eine OWI, Bis zu 50 000 Euro > kann es aber jeweils kosten. Das Einfangen kommt darauf an... > Der TO hat ein Problem: Er fragt zuviel (und redet evtl. darüber). Einfach machen und Ruhe ist. >> b) Mankung Sobek > Böse, ganz Böse... > Da bleibt es nicht bei einer OWI wenn das raus kommt. Macht aber kein Gräusch.
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Übrigens, wenn tiefer gefragt wird, laufts wie bei Deinem Thread zum Gemini. Die Suchmaschinen bringen es auch nicht mehr.
Das kleine Boot vorzugsweise als Schlauchboot mit kleinen Leckagen. SuperDiet macht gluck, gluck, gluck...
Heinrich K. schrieb: > Das kleine Boot vorzugsweise als Schlauchboot mit kleinen Leckagen. > SuperDiet macht gluck, gluck, gluck... Na na, wir hätten uns ja früher abends zusammensetzen können, um genüsslich Nutriafleisch zu verspeisen, und eventuell auch nette Pelzjacken oder Pelzhüte usw. kaufen können. Leider ist ja das Wildfleisch-Futtern nicht so verbreitet. 2012 und 2013 waren arschkalte Winter, 2012 über -20 Grad - 2013 etwas milder so um - 10, dafür aber sehr lange im Gang. Da kam hinterher der stumme Frühling von Rachel Carson - aber nicht wegen Giftstoffen. Das hätte man damals vielleicht ausnutzen können, um die Nutria-Verbreitung stark zurückzudrängen. Andererseits: Man könnte ja die Lederverarbeitung wieder neu anfachen. Früher kannte ich noch Leute, die früher noch mit Leder gearbeitet hatten, oder eben auch Handwerker der Lederverarbeitung waren. Und aktuell gibt es auch viele, die den Jagdschein machen.
Es geht darum, ein Nutria loszuwerden, oder einen SuperDiet.😁 Ganz ohne Tierleid, Schmerzen oder Schusswaffengebrauch. Vielleicht gibts ja ein super sexy Überzugskostüm, dem SuperDiet dann ewig hinterherläuft?
Es gibt den Futterneid und hier gibt es den Ideenneid. Ein Rudel Woelfe in Deiner Wohngegend wuerde das Problem loesen. Also wie anlocken? Wölfe lassen sich durch Gerüche (wie Aas, frisches Fleisch oder spezielle Urin-/Drüsenpräparate) und akustische Signale (wie das Heulen oder das Bellen von Raben, die sich um einen Kadaver streiten) anlocken. Wölfe sind extrem neugierig und folgen solchen Reizen.
Du meinst also, Dich mit Drüsensekreten einzusprühen um damit ein Rudel hungrige Wölfe anzulocken? Schwimmen die dann zu deinem kleinen Boot und das macht dann "gluck, gluck, gluck"?
Dieter D. schrieb: > Es gibt den Futterneid und hier gibt es den Ideenneid. > > Ein Rudel Woelfe in Deiner Wohngegend wuerde das Problem loesen. > > Also wie anlocken? Großmutter und Mädchen mit roter Kappe.
H. H. schrieb: > Großmutter und Mädchen mit roter Kappe. https://www.youtube.com/watch?v=Yeq5ULcqhPE
Um SuperDiet wegzulocken brauchts ein williges billiges Mädchen mit sehr knappem Rock.
Heinrich K. schrieb: > Um SuperDiet wegzulocken brauchts ein williges billiges Mädchen > mit > sehr knappem Rock. Eher ein S-Bahn-Ticket.
Der Plan: Teich trockenlegen. Der müsste eh weg oder generalsaniert werden, da der Schilfbewuchs (Hier ganz schlimm, der große Rohrkolben), mittlerweile alles überwuchert. Die Fische (Rotfedern) wird sich der Reiher holen. Der Nutria wird sich wohl ein anderes Revier suchen müssen. Die Sache mit diesen Arten, die hier nicht hingehören, artet langsam aus. Die Superameisen sind auch schon im Garten angekommen, Tigermücken ebenfalls. Wo soll das noch hinführen? Waschbär fehlt noch. Grüße Bernd
Bernd F. schrieb: > Die Sache mit diesen Arten, die hier nicht hingehören, artet > langsam aus. Ja, diese lästigen Rasenpflege-Leute. Die machen alles rücksichtslos platt.
Rbx schrieb: > Bernd F. schrieb: >> Die Sache mit diesen Arten, die hier nicht hingehören, artet >> langsam aus. > > Ja, diese lästigen Rasenpflege-Leute. Die machen alles rücksichtslos > platt. Du verkennst die Lage. Mein Grundstück ist wahrscheinlich das einzige Biotop im gesamten Gewerbegebiet. Vom Eisvogel bis zur Gottesanbeterin lässt sich da alles finden. Der Fluch der guten Tat. Die Nachbarn, die alles zubetoniert haben, haben meine Probleme nicht. ( Bis auf Tapinoma magnum, die sind mittlerweilen überall). Grüße Bernd
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Bernd F. schrieb: > Die Sache mit diesen Arten, die hier nicht hingehören, artet > langsam aus. Jaja, gilt nicht nur für die Fauna . . .
Lu schrieb: > +10 :-) +99 wäre mit Deutschlandticket. Und speziell in der Urlaubszeit möchte ich Euch noch auf diese Bahnpässe hinweisen: https://www.interrail.com/en/interrail-passes/global-pass?https://www.interrail.com/de/ni/european-train-passes Es muss nicht immer das Auto und das Flugzeug sein.
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Dieter D. schrieb: > Und speziell in der Urlaubszeit möchte ich Euch noch auf diese Bahnpässe > hinweisen Du meinstes Bahnengpässe...
Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es in Deiner Nachbarschaft mindestens eine Person, die Nutrias füttert. Weil die Tierchen ja so süß und verfressen sind. Diese Person/en musst Du ausfindig machen. https://www.bruchsal.de/gestalten/nachhaltige%2Bstadt/Artenschutz/nutria---nicht-fuettern Ähnliches findet sich bei ganz vielen Städten und Landkreisen auf deren Homepages.
Dieter D. schrieb: > Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es in Deiner Nachbarschaft mindestens > eine Person, die Nutrias füttert. Weil die Tierchen ja so süß und > verfressen sind. Diese Person/en musst Du ausfindig machen. Denunziant!
Mani W. schrieb: > Denunziant! Übrigens Bernd, es wäre möglich, wenn Du die Person gefunden hast und überzeugen konntest nicht mehr invasive und trollige Arten zu füttern, der Mani auch keine Leckerli mehr bekommt. Daher auch seine Reaktion auf das Posting.
Bernd F. schrieb: > Aber: Seit einer Woche verwüstet der meinen Gartenteich > und den Garten. Hast Du schon versucht, das Tier mit Ultraschall zu vergrämen? Wir sind ja hier in einem Elektronikforum, Stichwort "Mückenscheuche", da liegt das nah.
Daniel schrieb: > Wir sind ja hier in einem Elektronikforum, Stichwort "Mückenscheuche", > da liegt das nah. Alternative: Zum Tier sprechen, "such dir ein anderes Revier oder.." und wenn das Vieh nicht auf "oder" reagiert, mit starkem Laserpointer die Augen vom Vieh zerbruzeln.
Falk B. schrieb: > Mein Kampf! ;-) Wie sicher kann man hier sein dass der TE nicht in Wirklichkeit nur gegen Sackratten kämpft?
Daniel schrieb: > mit Ultraschall zu vergrämen? Versuch das mit Abspielen von Liedern des Eurovision Song Contests.
Cyblord -. schrieb: >> Mein Kampf! ;-) > > Wie sicher kann man hier sein dass der TE nicht in Wirklichkeit nur > gegen Sackratten kämpft? In Deutschland gibt es keine Opossums ;-) https://de.wikipedia.org/wiki/Opossums "Opossums (Didelphis) sind eine Gattung der Beutelratten mit sechs Arten."
Falk B. schrieb: > In Deutschland gibt es keine Opossums ;-) Mit Sackratten ist da ganz sicher etwas anderes gemeint!
Schorsch M. schrieb: >> In Deutschland gibt es keine Opossums ;-) > > Mit Sackratten ist da ganz sicher etwas anderes gemeint! [Loriot] ACH? [/Loriot] ;-)
Falk B. schrieb: > [Loriot] > ACH? > [/Loriot] gut gekontert ;-) Apropos Loriot, da fällt mir seine Steinlaus ein, die er in den Pschyrembel geschmuggelt hat: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinlaus
Rbx schrieb: > Alternative: Zum Tier sprechen Vielleicht können die beiden die Umgestaltung des Gartens zu beider Zufriedenheit besprechen.
Da mit großer Wahrscheinlichkeit Irgendjemand in Deiner Nachbarschaft, die Nutrias füttert, könntest Du als Konkurrenz diese Füttern. Wenn diese dann nicht mehr bei der anderen Person auftaucht, dann wird diese rasend vor Eifersucht, den Nutrias nach dem Leben trachten.
Der Nutria hat aufgegeben :-) Wasserstand im Teich kräftig gesenkt, mit der Heckenschere große Bereiche des Schilfbewuchses abgemäht. Ob es jetzt die fehlende Deckung oder die dauerenden Störungen waren? Das Tierchen hat sich ein anderes Revier gesucht.(Hoffe ich). Grüße Bernd
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Dieter D. schrieb: > Die fuetternde Person koennte auch einfach nur im Urlaub weggefahren > sein. ;) Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen erwischt.
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Ich verstehe nicht, warum man so ein kompaktes Reise-Capybara bekämpfen sollte.
Ich nehm' ja in den Urlaub immer eine Blauwalfamilie mit. Es ist zwar in den ICEs der Bahn immer ein ziemliches Gekrampfe, die in die Gepäckablage zu stopfen, aber man hat unterwegs und auch woanders viel Freude an ihnen. Sie mögen es, wenn man ihre Kinnfalten kratzt, und sie haben so viele davon ... Lästige Bahnkontrolleure kann man auch in diesen Kinnfalten verschwinden lassen. Lässt man sie am Zielort wieder raus, sind sie viel entspannter. Und die Walgesänge übertönen während der Zugfahrt auch problemlos die im Ruhebereich von irgendwelchen selbsternannten Managertypen geführten Telephonschreiereien. Im Hotelzimmer sollte man die Wale allerdings nicht in der Hotelbar aufbewahren, das führt zu Irritationen seitens des Zimmerpersonals, das einem ständig neue Schnapsflaschen dort reinstellen und die Wale in der Badewanne verstauen will.
Ich empfehle Dir die Blue Whale Challenge wieder aufzunehmen, Niveau Hobbytheoretiker.
Entlang von kleinen Bächen waren die Bauern bis vor kurzen froh, wenn die Nager kräftig zuschlugen. Der Grund war die Aktualisierung des EU-Baumkatasters. Wenn zum Zeitpunkt der Erfassung ein 10m breiter Wald entstanden wäre, dann müsste der für ewig erhalten werden mit 5m Schutzzone.
Harald K. schrieb: > Ich nehm' ja in den Urlaub immer eine Blauwalfamilie mit. Diesen Sommerurlaub scheinen andere die Blauwalfamilie mitzunehmen.
Dieter D. schrieb: > Entlang von kleinen Bächen.... Apropos Bach oder Bächen: Der Bürgermeister verkündet, daß ab Dienstag nicht mehr in den Bach geschissen werden darf, weil am Freitag Bier gebraut wird.
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