Forum: Haus & Smart Home Motorsense mit Nylonfaden Tipps gesucht.


von Stefan M. (derwisch)


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Auch wenn das hier kein Gartenforum ist, frage ich mal hier.
Technisch sind ja hier genug helle Köpfe unterwegs.

Ich verwende eine "Motorsense" mit Nylonfäden und Netzbetrieb.
Seit Ewigkeiten ärgere ich mich darüber, dass die Nylonfäden immer 
reissen, bevor sie verschlissen sind.
Das sich die Fäden mit der Zeit abnutzen und kürzer werden ist klar.
So sollte es eigentlich sein.
Bei meinem Trimmer brechen die Fäden aber schon viel früher ab.
Dort wo sie aus der Fadentrommel austreten sind die Austrittslöcher mit 
einem Metallring verstärkt (nicht scharfkantig).
Und genau da berechen sie trotzdem ab.
Die eigentliche Trommel ist aus Kunststoff.

Ich habe schon verschiedenste Fäden (dick, dünn, unterschiedliche 
Fabrikate...) ausprobiert.
Auch die feuchte Lagerung der Fäden ist gewährleistet.
Nylon wird spröde, wenn es austrocknet.

Wer hat ein vergleichbaren Trimmer und evtl. keine Probleme damit.

Mittlerweile habe ich im Verdacht, dass die Drehzahl des Motors etwas zu 
hoch ist.
Neulich habe ich "Profis" vom Gartenbau beobachtet.
Die haben Benzintrimmer mit Nylonfaden und offenbar deutlich weniger 
Drehzahl (Auch variabel, entsprechend wieviel Gas man gibt).
von Frank O. (frank_o)


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Stefan M. schrieb:
> Neulich habe ich "Profis" vom Gartenbau beobachtet.

Wenn du dir alle Profìs anschaust, dann wirst du feststellen,  dass 
alle solche Geräte von Stihl haben.
Klar kosten die mehr Geld, aber dafür keinen Ärger.
Ich hatte auch mal Garten und so ein billiges Teil.
Alles ausprobiert und mich nur geärgert.
Wenn du Ruhe und ein Gerät willst,  dass seine Arbeit tut, dann nimm 
Stihl.
von Stefan M. (derwisch)


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Frank O. schrieb:
> Wenn du Ruhe und ein Gerät willst,  dass seine Arbeit tut, dann nimm
> Stihl.

Das bestätigt meine leise Ahnung.
Habe mir die Stihl Geräte auch schon mal angeschaut.
Wird wohl darauf hinauslaufen.
Ich wollte nuz wissen, ob ich irgendwas übersehe oder falsch mache.
von Udo S. (urschmitt)


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Ja nachdem kann man einen Kopf mit Kunststoffschlägel oder Metallblatt 
benutzen.
Je weniger Drehzahl, desto schlechter die Wirkung des Fadens.
Die großen Benzinsensen haben eine kleinere Drehzahl, weil der 
Sensenkopf größer ist, und deshalb die Umlaufgeschwindigkeit an der 
Aussenkante relativ zur Drehzahl höher ist.
Dass sie vorwiegend an einer Stelle abreißen, die einmal an der Kante 
war ist normal, weil sie da umgebogen werden und reiben. Meistens reißen 
sie ab, wenn man an Stein, Holz oder Beton kommt.
Oft genug nachstellen, dann reißt meistens nur das äussere Drittel ab 
(je nachdem wie weit ein Nachtstellintervall ist)

Außerdem, je kleiner die Sense, desto dünner der Faden, desto weniger 
ist der für grobes Material geeignet.
von Nick (b620ys)


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Überlagerter Faden und/oder in mieser Qualität. Ist so wie bei den 
Kabelbindern vom Wühltisch.
von Stefan M. (derwisch)


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Udo S. schrieb:
> wenn man an Stein, Holz oder Beton kommt.

Das ist leider oft der Fall.
Ich entferne damit oft das Unkraut, das zwischen Gehwegplatten wächst.
Auch ganz am Rand, wo man dann gegen einen "Bordstein" kommt.
Leider sind alle Geräte mit Metallklingen (Freischneider) dafür auch 
nicht gedacht.
Die Geräte mit beweglichen Kunststoffblättern werden wahscheinlich auch 
nicht lange durchhalten.
Die Anwendung ist sicher etwas "hart", aber ich weiss sonst kein 
Hilfsmittel, was hier (ca. 35m Gartenweg) halbwegs effizient bearbeiten 
kann.
Unkrautvernichter > dort verboten.
Gasbrenner > dort verboten.
von Udo S. (urschmitt)


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Stefan M. schrieb:
> Ich entferne damit oft das Unkraut, das zwischen Gehwegplatten wächst.
> Auch ganz am Rand, wo man dann gegen einen "Bordstein" kommt.
> Leider sind alle Geräte mit Metallklingen (Freischneider) dafür auch
> nicht gedacht.

Dann musst du mit erhöhtem Verschleiß rechnen.
Schau mal ob es für deine Sense dickeren Faden gibt.
Oder du musst auf ein größeres Modell wechseln, das einen dickeren Faden 
hat.

Nick schrieb:
> Überlagerter Faden und/oder in mieser Qualität.

Könnte auch sein, habe ich keine Erfahrung mit.
von Jörg K. (joergk)


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Die Profis benutzen Automatik-Fadenköpfe. Der Faden wandert also immer 
ein Stück nach und bricht daher nicht am Austritt.
Und ja: Die großen Maschinen drehen langsamer und lassen den Faden 
weiter rausgehen. Die Länge wird durch eine Schneide an der Schutzhaube 
bestimmt.
Und wie Nick schon anmerkte: Beim Aufwickeln des Fadens auf die Spule 
sauber lagig wickeln.
Und natürlich Steinkanten meiden, besonders nicht gegen Kanten arbeiten.

Wenn man das beherzigt reißt guter Faden fast nie. Ich muss hier 
regelmäßig hunderte Meter Weidezaun und Gräben freischneiden (bei 
letzteren kennt der Deichverband keine Gnade) und habe da einen gewissen 
Erfahrungsschatz
von Oliver R. (orb)


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von Bad U. (bad_urban)


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Das Problem ist der Durchmesser des Fadens. Zu Hause habe ich einen 
billigen Akkutrimmer von Worx. der kann nur Fäden bis 1,6mm. Reicht hier 
da ich nur die Rasenkante nacharbeite. Habe aber das selbe Problem, dass 
der Faden schnell bricht.
Auf dem Grundstück meiner Eltern habe ich eine Echo Motorsense. Die kann 
Fäden bis 2,7mm. Da sind Welten dazwischen. Aber auch preislich.
Kommt halt immer auf das Einsatzgebiet an.
Wenns privat ist muss man nicht gleich zu Stihl greifen. Echo ist da ein 
guter Kompromiss. Und Privatkunden bekommen auch 5 Jahre Garantie.
von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Welches Plastik überlebt es, mehrfach in der Sekunde mit 50-80m/s gegen 
Beton, Steine, Holz etc zu klatschen, mit Abrieb, Materialermüdung etc.
von Lu (oszi45)


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Das Material des Fadens kann auch sehr verschieden sein. Mein 
Einhell-Rasentrimmer hat rote "Finger". Ein originaler Finger reichte 
für eine Runde im ganzen Garten, der China-Ersatz (100 Stück) ist 
wesentlich brüchiger. Da brauchte ich für eine Runde ca. 10 neue Finger. 
Also Mist-Qualität.
von Flip B. (frickelfreak)


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Stefan M. schrieb:
> ie Anwendung ist sicher etwas "hart", aber ich weiss sonst kein
> Hilfsmittel, was hier (ca. 35m Gartenweg) halbwegs effizient bearbeiten
> kann.
> Unkrautvernichter > dort verboten.
> Gasbrenner > dort verboten.

kochendes Wasser wirkt.
von Michael B. (laberkopp)


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🍅🍅 🍅. schrieb:
> Welches Plastik überlebt es, mehrfach in der Sekunde mit 50-80m/s
> gegen Beton, Steine, Holz etc zu klatschen, mit Abrieb, Materialermüdung
> etc.

Nylon :-)

Bei ihm bricht es aber schon am Auslass, was vermutlich verhindert 
weiteren neuen Faden rauszuziehen.

Nylonfaden-Freischneider sind ideal um Gewächs an Steinen wegzuhauen, 
weil es eben den Stein nicht beschädigt. Das der Faden kürzer wird ist 
normal, dafür ist ja die Spule mit Faden drin. Aber der sollte halt von 
selbst nachkommen, nicht jedesmal aus der Spule gepopelt werden müssen.

Ich bin mit meinem 2mm Faden zufrieden per Hand auf die Spule gewickelt, 
der bricht an den Spitzen aber selten am Auslass. Statt weniger Drehzahl 
würde ich mehr Drehzahl als hilfreich ansehen.
von L. (lah)


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Stefan M. schrieb:
> Auch die feuchte Lagerung der Fäden ist gewährleistet.
> Nylon wird spröde, wenn es austrocknet.

Wie genau lagerst du die? Ich hab letztens gesehen wie einer die Rolle 
in einem alten Farbeimer randvoll mit Wasser liegen hatte. Also wirklich 
komplett untergetaucht nass gelagert.

Hast du zufällig Makita 18V Akkus? Die haben auch dazu kompatible und 
durchaus brauchbare Gartengeräte. Der Freischneider DUR192L war bei mir 
schon mal in der engeren Auswahl.
von Bruno V. (bruno_v)


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Stefan M. schrieb:
> Und genau da berechen sie trotzdem ab.

hast Du einen automatischen Vorschub?
Brechen die mit einem Mal ab (also volle Länge und dann zack)?
Hast Du wirklich nur Grün? Oder auch Holz, Randsteine, Platten, Stämme 
dazwischen?
von Ralf X. (ralf0815)


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Stefan M. schrieb:
> Bei meinem Trimmer brechen die Fäden aber schon viel früher ab.
> Dort wo sie aus der Fadentrommel austreten sind die Austrittslöcher mit
> einem Metallring verstärkt (nicht scharfkantig).
> Und genau da berechen sie trotzdem ab.
> Die eigentliche Trommel ist aus Kunststoff.
>
> Ich habe schon verschiedenste Fäden (dick, dünn, unterschiedliche
> Fabrikate...) ausprobiert.
> Auch die feuchte Lagerung der Fäden ist gewährleistet.

Motorleistung und "Eile" (Vorschub) des Benutzers müssen harmonieren; 
insb. wenn Dein Problem bei unterschiedlichen Fäden auftritt.
von Gunnar F. (gufi36)


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ich hatte überlegt, aber noch nicht probiert: Eine Scheibe mit zwei fest 
angebrachten Stahlkabeln, so wie in Fahrrad-Bowdenzügen zu verwenden.
von Oliver R. (orb)


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Gunnar F. schrieb:
> Eine Scheibe mit zwei fest angebrachten Stahlkabeln

Hält nicht lange und funktioniert interessanterweise nicht gut.
Du kannst auch dünnes Stahlkabel statt des Nylonfadens auf die Spule 
wickeln, schneidet bescheiden und Du hast hinterher lauter kleine 
Drahtstücke in den Hosenbeinen stecken (sofern Du eine lange Hose 
anhattest, frag nicht woher ich das weis).
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Oliver R. schrieb:
> und Du hast hinterher lauter kleine
> Drahtstücke in den Hosenbeinen stecken (sofern Du eine lange Hose
> anhattest, frag nicht woher ich das weis).

Ein Spezl hatte mal eine Drahtbürste in der Flex verwendet. So, wie wir 
alle es wohl machen würden.
Ein Draht hat sich selbstständig gemacht und steckte in seiner Brust. Er 
wollte ihn rausziehen, hat es aber nicht geschafft.
Im Krankenhaus hat man dann festgestellt, dass das Drahtstück in eine 
Rippe eingedrungen ist, sich dann zu einem Widerhaken umgebogen hat und 
man musste dann bissl was von der Rippe wegfräsen.
Ob man das mit einem Dremmel gemacht hat, ist nicht überliefert.
von J. H. (neanderthaler)


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Es gibt auch Nylonfäden mit Drahteinlage.
Seh ich aber mehr Nach- als Vorteile bei der Verwendung.
von Heinz B. (Firma: Privat) (hbrill)


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Ich hätte ja auch gesagt : nimm so eine Kräuter - Drahtbürste. Aber mit
einem Elektrotrimmer funtkioniert das nicht. Da muß man schon einen
guten Benzin-Trimmer haben.
Aber die Bürsten sind relativ teuer (mind. 30 €). Ich habe zwischen
Haus und Garage eine Verbundsteinfläche von ca. 4 X 8 Meter. Nach
zweimaliger Nutzung ist die Bürste dann runter und reif für den
Metallschrott.

Ich kenne ja jetzt deine örtlichen Verhältnisse nicht. Es geht auch
ganz gut mit einem guten Kärcher-Dampfstrahler. Natürlich nur für
Unkraut, wie man es halt zwischen Fugen kennt. Kein dickes Zeug.
Auch die Übergänge zwischen Verbundsteinflächen und Rasen, wenn er
halt drüber wächst, kann man prima damit saübern.
von Stefan W. (stefan_w234)


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Heinz B. schrieb:
> Es geht auch
> ganz gut mit einem guten Kärcher-Dampfstrahler.

Auch diese Tapetenablöser mit Dampf funktionieren gut, man muss halt nur 
auf den Knien rumrutschen damit.

Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit einer Nylonbürste ähnlich 
dieser hier:
https://www.hsparts.de/nylonburste-fur-motorsensen-und-trimmer-durchmesser-20-cm-bohrung-25-4-mm/
Nylonfäden habe ich auch im Einsatz, aber wirklich nur um die Wiese zu 
mähen. Ansonsten gilt bezüglich des Einsatzes von bestimmten im Ausland 
noch erhältlichen Substanzen: Wo kein Kläger, da kein Richter...
von Heinz B. (Firma: Privat) (hbrill)


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Stefan W. schrieb:
> Auch diese Tapetenablöser mit Dampf funktionieren gut, man muss halt nur
> auf den Knien rumrutschen damit.

Da mußt du entweder ein ganz gewaltiger Riese sein oder die zu
bearbeitende Stelle ist wirklich 2 m und mehr unter dir, wo du
vielleicht nicht rankommst.
Aber Spaß beiseite, dafür gibt es doch Verlängerungs-Zwischenstücke. Da
kommt sogar ein Mann über 2 Meter locker mit der Lanze auf den Boden.
Da habe ich selber eine solche Verlängerung, um das Dach (solche 
durchsichtigen Kunststoffplatten, die in ein Alu-Profil eingeschoben 
werden) hinterm Haus zu reinigen. Da kann man ja auch nicht überall 
hintreten.
: Bearbeitet durch User
von Rainer D. (rainer4x4)


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Michael B. schrieb:
> Aber der sollte halt von
> selbst nachkommen, nicht jedesmal aus der Spule gepopelt werden müssen.
Es gibt Mäher mit manuellem, halbautomatischem und vollautomatischem 
Vorschub.
Die manuellen Dinger werden oft lange an einer Stelle genudelt, sodass 
der Faden bricht oder abreisst.

Michael B. schrieb:
> Ich bin mit meinem 2mm Faden zufrieden per Hand auf die Spule gewickelt,
Es gibt neben den standartmäßig runden Fäden auch eckige, die zuweilen, 
je nach Mäher, deutlich besser schneiden.
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