https://www.youtube.com/watch?v=93FNZ7QvOpo Hier läßt sich einer über den Stand der Dinge der Softwareentwicklung mit KI aus. Interessant. Und einige Erkenntnisse gab es auch schon vor KI. Das Wirthsche Gesetz gilt nach wie vor! https://de.wikipedia.org/wiki/Wirthsches_Gesetz Bloat Tax. Schönes Wort!
Hm, was ist dann die Folge des Preisverfalls bei Hardware (oder die Konsequenze von Moore's Law). ?? * Je billiger die Hardware desto mehr Videogame-süchtige Kids ? * Effizientere Waffentechnik? (Stichwort "more rubble for the ruble") ?
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Die Preise steigen derzeit wieder kräftig an, alternativ schrumpft der Speicher von Neugeräten. Dank dieser ungewohnten Situation können wir nun beobachten, wie darauf reagiert wird, welche neuen Sinnsprüche entstehen. "Expensive RAM does make software better"? :)
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Man könnte die These ja mal anhand von einigen lange weiterentwickelten Softwarepaketen versuchen zu belegen: Windows 2.0 war besser als Windows 3.11 und das war besser als Windows NT. Das wiederum war besser als Win7 und das besser als Win11. Das allerbeste war Dos 2.11 oder CCPM-86. Framework war besser und leistungsfähiger als heutige Office systeme Wordstar besser als Open Office Writer oder Windows Word. Das beste war natürlich vi :-) dBase-II besser als heutige DBMS Systeme. ... Am deutlichsten wird das bei CAD Programmen. Das Autocad 2.x, das ich mal illegalerweise auf meinem 8088 laufen hatte benötigte mehrere Minuten um ein Linienmodell des Petersdoms zu zeichnen. In 320 x 200 Punkten mit 4 Farben! Da können heutige Cad Programme nicht mehr mithalten.
Udo S. schrieb: > Man könnte die These ja mal anhand von einigen lange weiterentwickelten > Softwarepaketen versuchen zu belegen: Stanisław Lem befand in Form von Golem XIV, dass die Produkte der Evolution mit jeder neuen Generation an Vollkommenheit abnahmen: "Außerdem widerspricht er in dieser „Vorlesung“ der Ansicht, die Evolution wäre eine Entwicklung der Lebewesen von einer niederen zu einer höheren Stufe gewesen. Aus technischer Sicht sind die Algen insofern vollkommener, als sie die Photonen der Sonne direkt in Lebensenergie umwandeln können. Die von uns als höher eingestuften Lebewesen haben aber diese Fähigkeit verloren und müssen ihre Lebensenergie als Schmarotzer von anderen Lebewesen holen." https://de.wikipedia.org/wiki/Golem_XIV
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Udo S. schrieb: > Am deutlichsten wird das bei CAD Programmen. Das Autocad 2.x, das ich > mal illegalerweise auf meinem 8088 laufen hatte benötigte mehrere > Minuten um ein Linienmodell des Petersdoms zu zeichnen. In 320 x 200 > Punkten mit 4 Farben! > Da können heutige Cad Programme nicht mehr mithalten. Das wäre mit einem 8087 im Sockel sehr viel schneller gewesen. Man muss seine Armut nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen.
Cartman E. schrieb: > Man muss seine Armut nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen. Ich verkneife mir mal die passende Antwort. Zu dem Fakten: Ein 8087 hat damals 1984 - 1985 wenn ich mich richtig erinnere inflationsbereinigt etwa so viel gekostet, wie heute ein halbwegs flotter kompletter Desktop PC mit 32 GByte Ram. Und es gab maximal eine Handvoll Programme, die ihn unterstützten. Damit wäre dann das Linienmodell des Petersdoms statt in einigen Minuten in vielleicht einer Minute gezeichnet gewesen. Also noch viiieel schneller als das heutige ineffiziente CAD System leisten können. Und immer noch in unerreichten 320 x 200 Punkten mit 4 Farben (incl. Hintergrundfarbe). Zudem, durch die Verwendung einer besseren Hardware wie dem 8087 wird ja nur ineffizientere Software entwickelt. Also wäre das eine völlig unsinnige Ausgabe. Siehe: Falk B. schrieb: > Das Wirthsche Gesetz gilt nach wie vor!
Von der Herausforderungsseite her haben sich die Spieleentwickler früher mehr Mühe gegeben als aktuell. Da gab es aber eigentlich auch mehr Angriffsflächen. https://www.youtube.com/watch?v=LFGoVK19xJo Oder Sampling war damals cool, ist aber völlig aus der Mode gekommen. Naja, nicht völlig - aber fast.
In meinem XT von ca. 1988 steckte ein 8087. In den nächsten Evolutionsstufen auch. Sonst hätte man manches gar nicht (sinnvoll) benutzen können. Und dazu war der Rechner ja wohl da. Den vi benutze ich heute noch. dBaseII war dagegen eine (CPM/DOS-)Krankheit. Da gab es durchaus auch "richtige" Datenbanksysteme, mit allem Drum und Dran. Allerdings eben nicht gerade für CPM/DOS. Deine ganze weitere Vergleichsarie kannst du für dich behalten. P.S.: Der Beschleunigungsfaktor durch einen 8087, liegt auch nicht nur bei einem lächerlichen Faktor 10.
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Cartman E. schrieb: > Sonst hätte man manches gar nicht (sinnvoll) benutzen können. > Und dazu war der Rechner ja wohl da. > Den vi benutze ich heute noch. Der vi brauchte wohl kaum die 8087 FPU. Hast du den ernsthaft unter DOS verwendet? Linux und BSD gab es ja noch nicht.
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Udo S. schrieb: > Das beste war natürlich vi :-) Das Beste ist natürlich Emacs und dann gleich danach vi(m).
Cartman E. schrieb: > In meinem XT von ca. 1988 steckte ein 8087. Da gab es schon den 80387. > In den nächsten Evolutionsstufen auch. Ab dem 80486 war der externe Coprozessor Geschichte.
H. H. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> In meinem XT von ca. 1988 steckte ein 8087. > > Da gab es schon den 80387. > > >> In den nächsten Evolutionsstufen auch. > > Ab dem 80486 war der externe Coprozessor Geschichte. Nicht ganz. Es gab auch noch den 80486SX-Krüppel.
Hans W. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Sonst hätte man manches gar nicht (sinnvoll) benutzen können. >> Und dazu war der Rechner ja wohl da. >> Den vi benutze ich heute noch. > > Der vi brauchte wohl kaum die 8087 FPU. Hast du den ernsthaft unter DOS > verwendet? Linux und BSD gab es ja noch nicht. Für DOS gab es elvis. Und zum SCO Unix gehörte natürlich ein vi von AT&T. Auf anderen UNIX-Maschinen war ein vi auch ein geläufiger Editor. Schick war auch der red. Ein Editor mit "Fenstern" in einem Terminal. Den durfte man sich selbet übersetzen. Unter Windows kann man recht gut den vi aus dem MKS-Toolkit benutzen/ Vom emacs kenne ich nur ctrl-c ctrl-q. ☺ Aber Autocad war eines der Programme von dem Mann wusste, dass es enorm von einem 387 profitiert. Wer dann mit einem Autocad auf einem XT ohne 387 daherkommt, war wohl arm oder dumm. Oder beides.
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Also die Borland-Sachen waren ja nun auch nicht so schlecht: https://stcarchiv.de/st-computer/1990/03/source-level-debugger ganz abgesehen von zusätzlichen Gimmicks wie Grafikwerkzeuge oder eine sehr gute Dokumentation.
Cartman E. schrieb: > Es gab auch noch den 80486SX-Krüppel. Nur war der Coprozessor technisch ein Ersatzprozessor, der den SX vollständig abschaltete.
Ein T. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Das beste war natürlich vi :-) > > Das Beste ist natürlich Emacs und dann gleich danach vi(m). Allerdings eine uralte Software gibt es tatsächlich, dagegen sehen moderne Textverarbeitungssysteme immer noch ziemlich alt aus. LaTeX! Lief schon auf dem 4,77 MHz 8088. Inclusive Viewer. Aber auch da hat der 8087 nix geholfen. Cartman E. schrieb: > P.S.: > Der Beschleunigungsfaktor durch einen 8087, liegt auch nicht nur > bei einem lächerlichen Faktor 10. Ich hatte in meinem PC später einen V20 mit einem 8087 Nachbau drin. Der Faktor 4-5 beim Aufbau von Linienmodellen in Autocad beruht also auf tatsächlicher Beobachtung. Denn zum Aufbau der Linienmodelle musste Autocad nicht nur FLießkommaberechnungen machen. Aber du kannst bestimmt einige Anekdoten erzählen welche Software damals denn mit dem Coprozessor 10-100 mal schneller lief, und eine Qualität hatte die auch heute noch gemäß dem Wirthschen Gesetz nie mehr erreicht wurde.
Falk B. schrieb: > Jaja, 8087 Gefasel im KI-Zeitalter. Mann O Mann! Du warst derjenige, der das Wirtsche Gesetz hier in den Himmel gelobt hat. Danach war früher alle Software besser als heute. Vielleicht solltest du deinen Link oben mal selbst lesen?
Cartman E. schrieb: >> Der vi brauchte wohl kaum die 8087 FPU. Hast du den ernsthaft unter DOS >> verwendet? Linux und BSD gab es ja noch nicht. > Für DOS gab es elvis. Und zum SCO Unix gehörte natürlich ein > vi von AT&T. Auf anderen UNIX-Maschinen war ein vi auch ein > geläufiger Editor. Du bist meiner Frage ausgewichen.
(prx) A. K. schrieb: > Willst du von 6502 und Z80 lesen? 😁 Neanderthaler und Homo erectus! Yeahhhhhh!
Falk B. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >> Willst du von 6502 und Z80 lesen? 😁 > > Neanderthaler und Homo erectus! Yeahhhhhh!
Falk B. schrieb: > Neanderthaler und Homo erectus! Yeahhhhhh! wer die Vergangenheit nicht achtet, kann niemals die Zukunft gestalten... MfG Drr Alte
Falk B. schrieb: > Hehe. > > https://www.youtube.com/watch?v=NebvccLHutQ Das ist mir nie aufgefallen ;-)
Wolfgang R. schrieb: > 6502 ist einfach die geilste CPU... Da stimme ich zu. Aber so etwas in einem Forum zusagen in dem sich auch Z80er aufhalten, das ist ungefähr so, als wenn man einem emacs fan erklärt weshalb der vi so viel besser ist. ;-)
Norbert schrieb: > Wolfgang R. schrieb: >> 6502 ist einfach die geilste CPU... > > Da stimme ich zu. Aber so etwas in einem Forum zusagen in dem sich auch > Z80er aufhalten, das ist ungefähr so, als wenn man einem emacs fan > erklärt weshalb der vi so viel besser ist. ;-) Einfach die KI fragen welche die geilste CPU ist...
Cartman E. schrieb: > Das wäre mit einem 8087 im Sockel sehr viel schneller gewesen. > Man muss seine Armut nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen. Gnenau.
Wolfgang R. schrieb: > 6502 ist einfach die geilste CPU... MILF! Microprocessor I Like Foremost! ;-)
H. H. schrieb: > Norbert schrieb: >> Wolfgang R. schrieb: >>> 6502 ist einfach die geilste CPU... >> >> Da stimme ich zu. Aber so etwas in einem Forum zusagen in dem sich auch >> Z80er aufhalten, das ist ungefähr so, als wenn man einem emacs fan >> erklärt weshalb der vi so viel besser ist. ;-) > > Einfach die KI fragen welche die geilste CPU ist... Gute Idee! ChatGPT sagt: Intel 4004 (1971) – Der erste kommerziell erhältliche Mikroprozessor. Historisch vielleicht der bedeutendste überhaupt, aber leistungsmäßig natürlich winzig. Intel 8080 (1974) – Machte frühe Mikrocomputer wie den Altair 8800 möglich und gilt als einer der Wegbereiter der PC-Revolution. MOS Technology 6502 (1975) – Kultstatus. Steckte u. a. im Apple II, Commodore PET, Atari 800 und später auch im Commodore 64 (als 6510-Variante). Extrem günstig und erstaunlich leistungsfähig. Zilog Z80 (1976) – Einer der beliebtesten 8-Bit-Prozessoren aller Zeiten. Eingesetzt in CP/M-Rechnern, Sinclair ZX Spectrum, MSX-Systemen und vielen Arcade-Automaten. Motorola 68000 (1979) – Für viele der eleganteste Prozessor seiner Zeit. Er trieb später den Apple Macintosh, Atari ST und Commodore Amiga an. Obwohl er 1979 erschien, wurde sein Einfluss erst in den 1980ern richtig sichtbar. Meine "Hall of Fame" Historisch wichtigster: Intel 4004 Einflussreichster: MOS Technology 6502 Beliebtester Allrounder: Zilog Z80 Technisch beeindruckendster (vor 1980): Motorola 68000 Wenn ich einen Sieger küren müsste, wäre es der Motorola 68000. Er war seiner Zeit weit voraus – intern mit 32-Bit-Registern, einer sauberen Befehlssatzarchitektur und einer Lebensdauer, die sich über Jahrzehnte erstreckte. Viele Ingenieure betrachten ihn bis heute als einen der schönsten klassischen CPU-Entwürfe.
Wolfgang R. schrieb: > Manchmal will ich eben die Welt brennen sehen! Man sollte nicht von seinem EPROM auf die Welt schließen! ;-)
Wolfgang R. schrieb: >> Man sollte nicht von seinem EPROM auf die Welt schließen! > > 1701? Bei der Zahl denke ich eher an die Enterprise! ENERGIE ;-)
Wolfgang R. schrieb: > Manchmal will ich eben die Welt brennen sehen! Schießen Sie auf das EPROM! https://fr.wikipedia.org/wiki/Tirez_sur_le_pianiste
Falk B. schrieb: > Wolfgang R. schrieb: >>> Man sollte nicht von seinem EPROM auf die Welt schließen! >> >> 1701? > > Bei der Zahl denke ich eher an die Enterprise! ENERGIE ;-) Kein Wunder, Intel hat bei Roddenberry geklaut.
Wolfgang R. schrieb: > „To boldly go where no one has gone before..." Oder auch anders herum! https://www.youtube.com/watch?v=dAVFOVgwBrY#t=1m30s MUAAAHAHAHAHAHAHAHA
Falk B. schrieb: > Wolfgang R. schrieb: >> „To boldly go where no one has gone before..." > > Oder auch anders herum! > > https://www.youtube.com/watch?v=dAVFOVgwBrY#t=1m30s > > *MUAAAHAHAHAHAHAHAHA* Prust! Das ist gut...
(prx) A. K. schrieb: > Stanisław Lem befand [...]: > "[...] Aus technischer Sicht sind die Algen > insofern vollkommener, als sie die Photonen der Sonne direkt in > Lebensenergie umwandeln können. Die von uns als höher eingestuften > Lebewesen haben aber diese Fähigkeit verloren und müssen ihre > Lebensenergie als Schmarotzer von anderen Lebewesen holen." Konsumenten haben i. A. keine solche Fähigkeit verloren, sie haben die Fotosynthese nie besessen. Es ließ sich ab Entwicklung der Fotosynthese durch ein paar frühe Nachhaltigkeitsgläubige lediglich noch besser schmarotzen.
Martin L. schrieb: > Es ließ sich ab Entwicklung der Fotosynthese > durch ein paar frühe Nachhaltigkeitsgläubige lediglich noch besser > schmarotzen. Nanana, die Azteken hatten früher auch Tamales mit Gemüse gegessen, das wurde teilweise auch den Spaniern vorgesetzt. Teilweise kann man die Tamales aber auch mit Hühnerfleisch oder ähnlichem füllen.
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