Komparator Aufbau - diskret oder über µC?

OP #8092240
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Hallo Freunde des Forums, ich muss aktuell eine Schwellenspannung von 600mV erkennen (Hysterese etwa 50mV), und das zweifach (unabhängig voneinander). Ein Ansatz wäre die konventionelle Lösung über OPVs oder speziellen diskreten Komparatoren (LM339) oder die Nutzung interner Komparatore von µCs (hier hätte ich den PIC16F877A ins Auge gefasst). Einen µC für das Miniprojekt brauche ich eh und dann würde sich auch z.B. die beiden internen Komparatoren des µCs anbieten. Habe aber keine praktische Erfahrung damit und würde gerne eure Meinung/Erfahrung hören. Kennwerte: Betriebsspannung: 5V DC Schwellspannung: 0,6V Hysterese: ca. 50mv Symmetrische Spannungsversorgung: ist weder vorhanden noch eingeplant

(Die Schwellspannung muss an 2 verschiedenen Stellen erfasst werden, sobald Schwellspannung erreicht -> HIGH Pegel, sobald unterschritten (unter Berücksichtigung der Hysterese) -> LOW Pegel

Danke Euch

#8092253
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Paul F. schrieb:

würde gerne eure Meinung/Erfahrung hören

Die Sache ist ganz einfach: Schau ins Datenblatt deines uC ob dort ausreichend Analogkomparatoren enthalten sind.

Uups, kein einziger.

Also brauchst du externe.

Dann könnte man einen LM393 nehmen und dessen Ausgänge parallel schalten, wenn Hysterese auch gemeinsam beeinflusst werden darf. Ansonsten je einen vor je einen Eingang des uC der dann das logische ODER macht.

Ob man die 600mV von den 5V ableiten darf per Spannungsteiler oder es genauer sein muss als deine Versorgungsspannung weisst nur du.

Ein ICL7665 ist jedenfalls nicht geeignet.

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OP #8092278
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Meine Frage richtet sich in erster Linie an Leser, die einen Komparator mittels eines µCs (wie dem oben genannten PIC16F887A o.ä.) umgesetzt haben oder umsetzen wollten und dann gemerkt haben, ah, da gibt es ja diese oder jene Probleme und dann doch zu einem externen Komparator umgeschwenkt sind. Auf den ersten Blick erscheint mir unter den genannten Bedingungen der µC die bessere Lösung (kompakter, flexibler), aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail und die saubere Lösung benötigt Erfahrung...

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#8092283
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Ich hatte ein ähnliches Problem und hab es auch mit einem PIC versucht, ist aber schon ewig her, da waren die PICs mit Komparator neu, den genauen Typ weiß ich nicht mehr, ein 16Firgendwas. Die Komparatoren waren reichlich mau und jitterig, und es brauchte viele Pins wg. der Rückkopplung. Habs dann eben auch mit dem ADC gelöst, der läuft im Timer-Int so nebenbei mit. Braucht weniger Pins und ist einfach einstellbar, man muss nicht rumtändeln wegen der Hysterese sondern kann im Code leicht einstellen wer wann wie schaltet. Sofern genug Processing Power über ist...

#8092321
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Paul F. schrieb:

Auf den ersten Blick erscheint mir unter den genannten Bedingungen der µC die bessere Lösung (kompakter, flexibler), aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail und die saubere Lösung benötigt Erfahrung...

Als wir mangels Internet noch selbstständig entscheiden durften, hätten wie das aufgebaut und eigene Erfahrung gesammelt.

Paul F. schrieb:

Das Erkennen und Schalten sollte unter 1 Sekunde sein; wir sind nicht im ms oder noch schnellerem Umfeld tätig.

Das ist ja ewig lange, könnte ein Arduino mit AT328 in Software gegen seine interne 1,1V-Referenz.

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