Festspannung mit Strombegrenzung

#466776
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Ich kenne leider keinen Festspannungsregler mit Strombegrenzung aber die 
Strombegrenzung kannste ja extern mit einem jfet und einem Widerstand 
machen. Am Besten wohl vor dem Regler, damit der jfet dir nicht die 
schöne geregelte Spannung versaut. Ich denke mal so genau muss der Strom 
da wohl nicht begrenzt werden. Da reicht das wohl locker..
Vielleicht kann man mit der Gatespannung des jfet dann auch gleich noch 
eine LED ansteuern (?), damit man auch mitbekommt, wenn die Begrenzung 
reinhaut.
Gast #466786
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Macht man ne Strombegrenzung nicht immer mit irgendeiner Art Widerstand? 
Und dann fällt da auch ne Spannung dran ab, schliesslich nimmt man Die 
ja  als Stellgrösse für die Strombegrenzung.

bye

Frank
OP #466789
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Frank wrote:
> Macht man ne Strombegrenzung nicht immer mit irgendeiner Art Widerstand?
> Und dann fällt da auch ne Spannung dran ab, schliesslich nimmt man Die
> ja  als Stellgrösse für die Strombegrenzung.

im Prinzip hast du Recht. Aber normalerweise fallen dann 0,7V über einem 
Lastwiderstand ab und ein Transistor wird leitend und begrenzt den 
Strom.

Ich stelle mir das so vor, dass nur eine sehr kleine Spannung abfällt 
z.B. 10mV über einem 0.01 Ohm Widerstand (für 1A) ein 
Operationsverstärker wertet das dann aus. Das ganze will ich aber nicht 
selbst aufbauen, es soll im Regler integriert sein.
#466799
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Tja, ok, Festspannungsregler mit einstellbarer Strombegrenzung kenn ich 
auch nicht. Der L200 ist ein einstellbarer Spannungsregler, der, wenn 
ich mich recht erinnere auch ein minimale Spannung von 2,85 Volt (?) 
hat. Die Strombegrenzung kann man wohl einstellbar machen, aber auch 
nicht von 0 an (zumindest ohne OP dürfte das nicht gehen). Ansonsten 
muss man wohl doch einen diskreten Aufbau machen. Ansonsten fällt mir 
nur noch ein Leistungs-OP als "Krücke" ein. Von Burr-Brown gibts welche 
mit einstellbarer Strombegrenzung (OPA547 oder so ähnlich)

Gerhard
OP #468931
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SintesiMoe wrote:
> Den 2,85V minimalspannung kann man aber mit einer vituellen Masse
> entgegenwirken, so mach ich das bei den LM317 / LM350 immer und es
> funktioniert wunderbar.

Das kleinste was man gewöhnlich braucht sind 5V.
Ich habe mir jetzt gerade 5 Platinen gemacht, die alle von einem eigenen 
Trafo gespeist werden und so kombinierbar sind.
Ich stelle dann alle Spannungen ein, sowie den Strom den ich maximal 
erwarte.
Mehr als 5 Spannungen habe ich im Steuerteil noch nie gebraucht. Meist 
sind es +5V -5V +12V +15V -15V (für OPs und IGBT-Treiber)
#3218932
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Ihr alten Leichenflederer ;)

Bert S. schrieb:
> wenn ich bei deiner Schaltung ein Strom max.5A brauche muss ich an
> deiner Schaltung was änern oder reicht es den L200 zu wechseln

Wechseln gegen was? L500 ;) Gibts ned. Im Datenblatt sind 
Hochstromvarianten als Schaltungsbeispiele genannt. Das sollte sich mit 
dem hier kombinieren lassen.

http://www.st.com/st-web-ui/static/active/en/resource/technical/document/datasheet/CD00000053.pdf

Is das mit der einstellbaren Strombegrenzung eigentlich so astrein? Ich 
hab noch irgendwas im Hinterkopf das es auf die Art Probleme geben 
soll.. weis nur nimmer was.
#3218976
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Stefan Gemmel schrieb:

> Ich stelle mir das so vor, dass nur eine sehr kleine Spannung abfällt
> z.B. 10mV über einem 0.01 Ohm Widerstand (für 1A) ein
> Operationsverstärker wertet das dann aus.

Das geht im Prinzip mit einer der vielen Labornetzteilschaltungen,
die man u.a. hier im Forum findet.

> Das ganze will ich aber nicht
> selbst aufbauen, es soll im Regler integriert sein.

Es hat schon seinen Grund, warum auch kommerzielle Netzteile auf
diskrete Schaltungen setzen. Ausser dem L200 kenne ich keine
ICs mit einstellbarer Strombegrenzung. Man darf nicht vergessen,
das bei einsetzender Strombegrenzung eine recht hohe Verlust-
leistung anfällt.
Gruss
Harald
#3219098
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Ich find das Konstrukt mit D1,R6,R4,R2,R5 durch seine Einfachheit 
ziemlich faszinierend. Wobei der Einstellbereich wohl wieder nicht 
linear ist. Bei 50% Potistellung müsten ca 300mA rauskommen wenn ich das 
mal grob schätze. Find ich aber nicht so schlimm. Die Genauigkeit wird 
auch "relativ" sein.. aber für seinen Einsatzzweck sollte es tun. Schade 
das keine CC-Led dabei is. Dann währs perfekt für mich. :)

Wenn ich mich nicht täusche sollte die Strombegrenzung auf diese Art 
relativ robust sein, oder? Keine externen Cs, keine Verstärkungen... 
Nicht genau aber zuverlässig.

Im Datenblatt steht nix darüber wieviel Strom der Pin 2 für korrekte 
Funktion braucht. Weis das zufällig jemand?
Gast #3219100
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> Ausser dem L200 kenne ich keine ICs mit einstellbarer Strombegrenzung.

Wobei die von Stefan verwendete Schaltung eher eine Stromabschätzung, 
als eine einstellbare Strombegrenzung ist, denn die Diodenspannung 
schwankt je nach Temperatir der Diode deutlich und damit der Strom der 
die Temperatur der Diode quasi bestimmt.
#3219160
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> Wobei die von Stefan verwendete Schaltung eher eine Stromabschätzung,
> als eine einstellbare Strombegrenzung ist, denn die Diodenspannung
> schwankt je nach Temperatir der Diode deutlich und damit der Strom der
> die Temperatur der Diode quasi bestimmt.

Darüber zerbrech ich mir auch gerade den Kopf. Besonders bei hohen 
Strömen hat man ne ordendliche Drift, oder? Ich glaub ich mach einfach 
mal nen Aufbau und guck mal wie sich die über Zeit verhält. Evtl sind 
die Auswirkungen garnicht so groß. Aber so wie ich das sehe ist das 
blöderweise selbstverstärkend. Hoher Strom, Diode wird warm, Uf fällt, 
Regler gibt mehr Strom frei.

M. N. schrieb:
> http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/LM317-D.PDF
> Figure 22 & 23

lol.. ich dachte ich kenn schon alle LM317 Datenblätter auswendig. Das 
kenn ich noch garnicht... 22 sieht irgendwie grenzwertig aus.

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