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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVRISP MKII welches Programm zum flashen?


Autor: Peter (Gast)
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Hallo,

ich benutze hier den AVRISP MKII USB und möchte damit meinen ATmega32 
flaschen, welches Programm benutze ich dafür am besten? Funktioniert 
PonyProg mit dem Adapter?

Peter

Autor: AVR-User (Gast)
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Ich empfehle AVR-Studio dafür. Oder hast du das nicht auf dem Rechner?

Autor: Peter (Gast)
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Doch, ist alles da .. hm da muss man aber mit den Fuse-Bits böse 
aufpassen oder?

Ist das nicht wieder etwas anders mit dem AVR-STudio ..

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>hm da muss man aber mit den Fuse-Bits böse aufpassen oder?

Nö, das war eher Ponyprog.

Autor: Peter (Gast)
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Aber den Jteg-Haken muss ich auf jedenfall wegmachen, oder? Hab da schon 
die fiesesten geschichten gehört wenn man den drinnen lässt.

Gibts irgendwo ein Tut für die Einstellung der Fusebits über AVR?

ARbeite mit nem 16MHz Quarz an XTAL2/1.

Peter

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Aber den Jteg-Haken muss ich auf jedenfall wegmachen, oder?
Wenn du den entsprechenden Port komplett nutzen willst, solltest du das 
tun.

>Gibts irgendwo ein Tut für die Einstellung der Fusebits über AVR?

Das Tut nennt sich Datenblatt...

>ARbeite mit nem 16MHz Quarz an XTAL2/1.
Schön...
Fällt unter Kategorie "Crystal oscillator". CKOPT zu setzen, wird noch 
nötig sein.
Das ist aber wunderbar im Datenblatt beschrieben ("System Clock and 
Clock Options"; Seite 24 im Datenblatt).

Autor: Peter (Gast)
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Sind die 1en und 0en gleich zu setzen mit denen im Datenblatt?

Also Häckchen im AVR-Studio = "1" im Datenblatt?

Dort steht nämlich "0" = programmed.

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Also Häckchen im AVR-Studio = "1" im Datenblatt?

Nein.
Guck dir doch mal das JTAGEN-Häkchen an (das zu ändern, hat noch keine 
wirklich schlimmen Auswirkungen) und versuche irgendwas auf dem Port auf 
dem JTAG liegt, auszugeben.

Gesetztes Häkchen bedeutet "programmed". Da ist der eigentliche 
Fuseszustand (=0) egal...
Falls du den Mega32 zerfused haben solltest, kannst du ihn mir schicken 
- ich besitze ein STK500 mit dem er sich "reanimieren" lässt.

Autor: Peter (Gast)
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Genau das wollte ich ja verhindern.

Aber scheinbar funzt da eh irgendwas nicht, bekomme immer nen ISP MODE 
Error.

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>bekomme immer nen ISP MODE Error.

Wie sieht die Fehlermeldung aus?
Hast du die ISP-Frequenz runtergesetzt?

Autor: Peter (Gast)
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Die Fehlermedlung meint ich sollte auf den Takt achten und dass der 
ISP-Takt unter 1/4 des uC Taktes liegen sollte wenn ich das richtig 
verstanden habe. Allerdings hab ich den Takt auch schon auf den 
niedrigsten Wert ich glaube 50Hz oder so eingestellt und da kommt das 
selbe.

WEnn ich mit dem Oszi auf den Quarz gehe sieht mir das aber sowieso 
ziemlich merkwürdig aus. Kurze Taktimpulse mit ner Frequenz von 300Hz 
o.0, was soll das denn sein? Habe den 16MHz Quarz an Xtal2/1 und 2*18pF 
Kondensatoren daran.

Peter

Autor: Falk (Gast)
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@Peter

> niedrigsten Wert ich glaube 50Hz oder so eingestellt und da kommt das
> selbe.

Dann ist der Wurm woanders drin.

> WEnn ich mit dem Oszi auf den Quarz gehe sieht mir das aber sowieso
> ziemlich merkwürdig aus. Kurze Taktimpulse mit ner Frequenz von 300Hz
> o.0, was soll das denn sein? Habe den 16MHz Quarz an Xtal2/1 und 2*18pF
> Kondensatoren daran.

WIE gehst du an den Quarz ran? Mit nem 1:1 Tastkopf -> sehr schlecht, 
der hat ca. 150pF Eingangskapazität.
Mit nem 10:1 gehts meist, die haben so 15pF, ist aber im Einzelfall auch 
genug um den Oszillator aus dem Tritt zu bringen.

Mach den Quarz ab und häng mal probeweise den Takt von einem normalen 
DIL-Oszillator an XTLA1.

MfG
Falk


Autor: Peter (Gast)
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Jetzt hab ich das ganze mal auf 1MHz ISP-freq. gesetzt und er bringt mir 
folgende Meldungen:

Setting mode and device parameters.. OK!
Entering programming mode.. OK!
Reading FLASH ..      OK!
WARNING: FLASH byte address 0x0000 is 0x00 (should be 0x0C).. FAILED!
Leaving programming mode.. OK!

Und zwischendrin wieder den ISP MODE Error mit dem TIP dass die Frequenz 
auch richtig eingestellt sein sollte.






Autor: Peter (Gast)
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@Falk

Aber normalerweise ist der interne Oszillator doch gesetzt, da sollte es 
doch zumindest bis ich das FUSEBIT ändere ziemlich egal sein was an 
XTAL2/1 hängt, nicht?


Peter

Autor: Falk (Gast)
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Theoretisch ja, praktisch haben schon Pferde vor die Apotheke gekotzt.

MfG
Falk

Autor: Peter (Gast)
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Hmpf, wenn ich die Fuses auslese dann steht dort Ext. Clock Start-Up 
time 6 CK + 0ms ...

Autor: Dominik Riebeling (bluebrother)
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Peter wrote:
> Aber den Jteg-Haken muss ich auf jedenfall wegmachen, oder? Hab da schon
> die fiesesten geschichten gehört wenn man den drinnen lässt.

Kommt drauf an. Wenn du noch JTAG-Debugging machen willst solltest du 
den tunlichst anlassen. Wenn du dann trotzdem noch den Port benutzen 
willst kannst du das JTAG auch per Software abschalten (den Fall hatte 
ich mal: Mega16, JTAG-Pins als GPIO genutzt und keine Möglichkeit ISP zu 
machen, also musste JTAG in jedem Fall anbleiben und die Software das 
JTAG im Bedarfsfall abschalten. In dem Moment geht dann natürlich auch 
die Debug-Verbindung weg).

Autor: Peter (Gast)
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So wie ich das sehe liegt das Problem beim Takt der jetzt laut 
ausgelesenen Fuses auf External Clock steht. Gibts da die Möglichkeit 
nen Taktgenerator anzuschließen an XTAL1 und dann zu flashen?

Peter

Autor: Falk (Gast)
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> nen Taktgenerator anzuschließen an XTAL1 und dann zu flashen?

Ja.

MfG
Falk

Autor: Peter (Gast)
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Und die Einstellungen des Taktgenerators sollte ich wahrscheinlich so 
wählen, dass ich ne Amplitude von 5V habe, Rechteck  und nen Offset von 
2,5V damits nicht negativ wird. Richtig?

Peter

Autor: Falk (Gast)
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@Peter

>Und die Einstellungen des Taktgenerators sollte ich wahrscheinlich so
>wählen, dass ich ne Amplitude von 5V habe, Rechteck  und nen Offset von
>2,5V damits nicht negativ wird. Richtig?

Ja. Einfach ein normales 0/5V Taktsignal anlegen.

MfG
Falk

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Rechteck, Sinus, Dreieck mit >2V Amplidude um 1/2 Vcc geht alles. Der 
XTAL1 ist ein Schmitt-Trigger, der akzeptiert so ziemlich alles, was 
nach symmetrischer Schwingung aussieht. Die Frequenz sollte einigermaßen 
stabil sein. Nimm am besten einen 555er in bekannter Beschaltung und 
lass ihn zwischen 500kHz und 1MHz schwingen. Dessen Ausgang schaltest Du 
dann an XTAL1. Oder halt ´nen ferigen Quarz-Büchsenoszillator nicht 
allzu hoher Frequenz.

Autor: Peter (Gast)
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Ich hab ja eigentlich nen 16MHz Quarz an xtal2/1 allerdings schaff ich 
es nicht zu programmieren, da ständig verschiedenste Fehler auftreten.

Wenn ich jetzt die FUSES auslese steht er wieder auf internem 
Oszillator.

Flashen kann ich trotzdem nicht, woran das wohl liegen mag.

Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
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>Flashen kann ich trotzdem nicht, woran das wohl liegen mag.

Drückst du nach dem Ändern auch "Program"?

Autor: Peter (Gast)
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Ich mach verify, das dürfte doch erstmal genügen oder?

dann kommt folgendes:

Reading FLASH input file.. OK
Setting mode and device parameters.. OK!
Entering programming mode.. OK!
Reading FLASH ..      OK!
WARNING: FLASH byte address 0x0000 is 0xFF (should be 0x00).. FAILED!
Leaving programming mode.. OK!

bei 125KHz und ausgelesenen Fusebit Interner RC-Oszillator 1MHz


Autor: Peter (Gast)
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Hm .. so wie ich das sehe ist das verify nicht nötig .. wenn ich 
Programm mache funktionierts.

Wofür ist das dann gut?

Autor: Peter (Gast)
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Oder vergleicht der bei verify die Daten/Fusebits mit denen im 
Controller?

Autor: Peter (Gast)
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Ok, jetzt hab ichs verstanden.

Danke trotzdem an alle .. naja aller Anfang ist schwer.

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