Hallo,
ich möchte gern eine Spannung zwischen +10V und -10V mit dem Analog
Digital Wandler eines ATMega8 messen. Nur kann dieser ja leider nur 0
bis 5V. Gibt es dafür eine einfache Lösung?
Danke
Christopher
Einfachste Möglichkeit:
Die Masse des ATMega8 auf -10V legen und einen Spannungsteiler mit dem
Verhältnis 4:1 daran schalten.
Dann bezieht sich zwar die gesamte Schaltung auf -10V, aber so wäre es
die einfachste Möglichkeit.
VCC des Controllers würde dann bei -5V liegen...
Hallo,
@Rahul
Gute Idee, hab aber leider nur 5V zur Verfügung.
Ich probier das mal mit dem Operationsverstärker.
Oder gibt es da evtl. auch fertige IC's dafür?
Danke
Früher [tm] hätte man das mit 3 Widerständen und 5 min Rechnen erledigt.
Heute gibt es wahrscheinlich ein Maxim-IC für EUR 27.93, das das gleiche
tut ;)
[+5V]
|
|
R1
|
u_in >---R3-----+------>ADC
|
R2
|
[GND]
R3 = R2 = 2* R1
u_in = +10V => u_ADC = 5V
u_in = -10V => u_ADC = 0V
Eingangsimpedanz der Schaltung von EZ81__ entspricht R3 + (R2 || R1).
Wenn das kein Problem ist, gut. Wenn doch, muß ein Impedanzwandler
davor. Im einfachsten Fall ein als Puffer (oder früher (TM)
Spannungsfolger) beschalteter OP. Dann brauchst Du aber wieder +/- 12V.
Der Texas Instrument INA159 ist fuer das Problem gedacht. Nur hab ich
den Baustein leider noch nicht in "der freien Wildbahn" gesehen. Bisher
habe ich nur Sample von TI.
Bei +10V fließt durch R1 kein Strom, da auf beiden Seiten +5V liegen,
damit ist der Spannungsteiler R2, R3 festgelegt, er muß durch 2 teilen.
Bei -10V fließt durch R2 kein Strom, damit ist R1,R3 festgelegt.
>Heute gibt es wahrscheinlich ein Maxim-IC für EUR 27.93, das das gleiche>tut ;)
Dennoch bevorzugen Leute diese Lösung, da es einfacher ist, 27,93
auszugeben als eine einfache Rechenaufgabe zu lösen. Und selbst, wenn
alle Argumente für die drei Widerstände sprechen, wird die hohe
Geldausgabe zur Not damit begründet, IC xyz bietet noch galvanische
Trennung.
Die Schaltung hat den kleinen Nachteil, dass sie nicht auf Masse bezogen
ist, sondern einen Pull-Up-Widerstand für die Spannungsquelle darstellt.
Das kann je nach Innenwiderstand der Quelle zu Fehlmessungen führen.
Wir benutzen hier den ADC AD7862-3, der (je nach -xx Bezeichnung
unterschiedlich) intern einen solchen Spannungsteiler enthält.
http://www.analog.com/UploadedFiles/Data_Sheets/AD7862.pdf
das hat schon öfters zu kleinen Messfehlern geführt.
Hi!
Sorry dass ich das wieder augreife, aber ich hab irgendwie grad nen
Denkfehler drin:
aber irgendwie hab ich
Das sind doch nur 2 Spannungsteiler die ich überlagern kann - oder?
Z.B. R1=10kOhm und R2=R3=20kOhm(die Werte sind ja egtl egal)
also wenn ich den 5V Pfad hernehm Uaus=2/3 * 5V.
Für den Eingangszweig: Uaus=1/2 Uein.
Überlagert: Uaus=1/2Uein+2/3*5V - aba das kann ja so net hinhauen..!?
MFg
Oh verdammt wie peinlich - ich hab bei der Überlagerung die jeweiligen
widerstände kuzgeschlossen . mannmann. Ich geh jetzt mal in ne Ecke und
schäme mich.
Danke soweit.
MFG
Hallo!
Hab da ein ähnliches Problem, muss nämlich ein Audiosignal (denke mal
1Vss, nicht gemessen) digitalisieren. Dafür bräuchte ich auch einen
relativ schnellen ADC sowie dazugehörigen DAC, der die Bitmuster
hinterher wieder korrekt in eine Wechselspannung wandelt. Ich hab sowas
sogar schonmal in einem IC (A/D, D/A) gesehen, allerdings nur mit I2C
Bus bei 100kHz, was für Audio ein wenig langsam ist. So 8-16kHz
Samplerate sollten schon drin sein bei 8 Bit.
Kennt jemand vielleicht die (oder das) entsprechende IC oder hat ne
Lösung für mein Problem?
Danke schonmal,
Gruß Jan
Die Schaltung sollte noch um 2 Schottky-Dioden ergänzt werden um den ADC
vor Überspannungen (z.B. wenn Uin = +/- 15V) zu schützen.
Achtung:
Je größer R3 desto größer auch der ADC-Messfehler (ADC-Innenwiderstand)!
Zu klein darf er auch nicht sein, da dieser ggf. den Diodenstrom
begrenzt.
[Vref] [Vref] Vref = +5V
| |
| ---
R1 / \
| |
u_in >---R3-----+-------+----->ADC
| |
R2 ---
| / \
| |
[GND] [GND]
R3 = R2 = 2* R1
u_in = +10V => u_ADC = 5V
u_in = -10V => u_ADC = 0V