Hallo!
Wie geht das am geschicktesten wenn ich mit einem ATMEGA den kompletten
Inhalt einer CF Karte in einen Ordner auf der Festplatte kopieren will?
Erreicht der ATMEGA überhaupt ausreichend große Übertragungsraten?
Ich will nicht für eine 4GB CF Karte 5 Stunden warten!
mfg beni
Naja bei 16 MHz und 8 Bit dürfte die Geschwindigkeit sehr bescheiden
sein. Von der CF Sektorweise in den AVR, dabei Dateisystem auswerten.
Dann vom AVR wieder Sektorweise auf die Platte und ebenfalls Dateisystem
schreiben. Ich würe sagen, vergiss es. Hinzu kommt natürlich, dass das
Schreiben auf Platte 16 Bit breit ist, das verlangsamt alles noch mehr.
Hallo,
Kleine Anmerkung:
Bevor man einen AVR32, ARM o.ä. nimmt, kann man gleich einen
kleinen Embedded PC für ca. 200 Euro kaufen.
Das wäre die einfachere Möglichkeit.
Alternativ gebe es da eine Möglichkeit. Kenntnisse von VHDL in
Verbindung
mit einem FPGA vorrausgesetzt.
Mann kann das ganze so gestalten, dass die Daten direkt am AVR
vorbeigeschleust werden. Damit dürften sinnvolle Datenraten erreichbar
sein. Evt. Reicht ein FPSLIC Controller (AVR mit FPGA), wenn er genügend
Logikzellen hat...
Kosten : mittel bis hoch (für Hobbyanwender)
Beschaffbarkeit : mittel bis schwer (für Hobbyanwender und teilw. KMU)
Am besten man zieht die Karte ab und steckt die in ein Kartenleser
(Kosten 10 Euro und keine Programmierarbeit und Kosten für spezielle
Hardware - die evt. auch noch schwer beschaffbar ist).
Gruß
Matthias
Naja es geht um die Mobilität und um die Kosten...
Ich will mir ein Gerät bauen mit dem ich die volle CF Karte auf eine
2.5" Festplatte verschiebe und dann hab ich eine leere Karte.
Für die Kamera perfekt, da das ganze nicht viel Strom braucht(geht mit
Mignon Zellen ca. 2Stunden).
Ich will ja das es ohne Steckdose geht.
mfg beni
@Benjamin A.:
Dafür gibt es doch fertige Geräte, sogenannte Fototanks. Die kosten so
ab 40 Euro (ohne Festplatte natürlich). Such mal nach "X-Drive".
MfG, Dirk
So ein Projekt wollte ich mir auch mal basteln ... aber mittlerweile hat
die Realität und vor allem die Preisentwicklung das ganze unnötig
gemacht.
Ich verwende 1 GB SD-Karten mit meiner DSLR, und eine Handvoll davon
kostet weniger als eine Festplatte, auch wenn die Hand recht groß ist.
(etwa 8.50 EUR pro Stück bei Angelika)
Ich kann problemlos einen dreiwöchigen photointensiven Urlaub
"abwickeln" und muss mir keine Sorgen darum machen, daß eventuell die
Festplatte kaputtgeht und damit alle Bilder verloren sind. Sicher, so
eine SD-Karte kann auch kaputtgehen, dann aber sind nur die Bilder hops,
die auf der SD-Karte gespeichert sind, und nicht die, die auf den
anderen fünf gespeichert sind.
Davon abgesehen:
Für die hier vorgesehene Lösung ist FAT32 erforderlich, sowohl bei der
CF-Karte (hier war von 4GB die Rede) als erst recht bei der Festplatte.
Damit halbwegs schnell geschrieben werden kann, sollte die FAT im RAM
gepuffert werden und nicht für jeden einzelnen Schreibvorgang gelesen &
aktualisiert werden. Bei FAT32-Platten aber wird die FAT sehr, sehr
groß. Bereits eine 10 GB-Platte (die aufgrund ihrer lächerlichen Größe
für dieses Projekt eh nicht in Frage käme) hat bei 4 kByte-Clustern
(Standard bei FAT32) etwa 2.5 Millionen Cluster. Für jeden Cluster wird
ein DWORD (uint32_t) in der FAT abgelegt, damit ist die FAT für diese
lächerlich kleine Platte bereits 10 MByte groß.
Ein AVR scheidet hier also komplett aus, wenn es denn wirklich schnell
gehen soll.
Außerdem ist ein AVR ausgesprochen ungeeignet, wenn 16-Bit-Zugriffe
durchgeführt werden müssen, die sind bei der CF-Karte ratsam und bei der
Festplatte ein Muss. Da empfiehlt sich ein Controller, der echte
16-Bit-Zugriffe durchführen kann und auch mit 16-Bit-Datenwörtern
arbeiten kann.
Das ganze liefe also auf einen (kleinen) ARM hinaus, der am besten mit
viel externem Speicher ausgestattet wird.
Und das ganze ist -in Anbetracht der Preise für Flash-Speicherkarten-
mittlerweile für mich obsolet. Ein Gerät weniger, das ich mitsamt
Netzteil und Kabelage mit in den Urlaub nehmen muss, ein Gerät weniger,
das meine Bilder vernichten könnte ...
Ich hab mal ein Geraet namens XDrive2 fuer 200Euro ohne 2.5Zoll HD
gekauft. Eine HD, selbst istalliert kann vom PC her ueber USB
angesprochen und formatiert werden. Betrieben mit Lithium akkus, koennen
allerlei Speicherriegel eingesteckt werden und mit einem Button kopiert
werden. Ich bin sehr zufrieden damit. 4000 Aufnahmen in 2Wochen sind so
gar kein Problem.
O.
Ja, so ein XDrive habe ich auch, allerdings eine etwas ältere Version
davon. Das brauchte für eine 256 MByte-CF-Karte gut 'ne Viertelstunde
...
Das Teil hat mich zwar nur 80 EUR gekostet (ohne Festplatte; ich kann
mir allerdings auch nicht vorstellen, daß ein XDrive2 ohne Platte 200
EUR kostet), aber für 80 EUR zuzüglich dessen, was eine 2.5"-Platte
kostet, bekomme ich mittlerweile mehr Speicherkarten als ich in den 30
Urlaubstagen benötige, die mir mein Arbeitgeber zugesteht - gut, es
könnte knapp werden, wenn ich im RAW-Format photographiere.
>4000 Aufnahmen in 2Wochen sind so gar kein Problem.
Das erinniert mich irgendwie an die Diaabende bei meinen Eltern...
(2 Wochen = 604800 Sekunden ===> alle 151,2 Sekunden (2,52Minuten) ein
Bild machen. Wann will man sich die angucken?)
Darum geht es nicht, sondern ums Sammeln.
Außerdem: Hast Du schon mal eine japanische Touristengruppe gesehen? Die
haben so wenig Zeit beim Besichtigen, daß sie einfach alles knipsen und
sich erst zu Hause ansehen, was sie da so geknipst haben und wo sie
waren.
Ein nicht mit einer Kamera bewaffneter Touristengruppenjapaner ist
sonderbar ...
@Rahul, der Trollige
>>4000 Aufnahmen in 2Wochen sind so gar kein Problem.>Das erinniert mich irgendwie an die Diaabende bei meinen Eltern...>(2 Wochen = 604800 Sekunden ===> alle 151,2 Sekunden (2,52Minuten) ein>Bild machen. Wann will man sich die angucken?)
Mach doch nen Film draus. ;-)
Aber sinnvollerweise macht der Photograph aus 4000 Aufnahmen ein Best of
von 100..x Bilder. Es isnd ja wohl kaum 4000 Schnappschüsse.
MfG
Falk
Das hatte ich auch vor...lief auch ganz gut auf dem Steckbrett, aber die
Kopierzeiten waren bei weitem zu hoch! Naja der AVR hat halt nicht den
Speicher um gleich ganze Cluster zu cachen und außerdem werden zuviele
32bit-Operationen(FAT16/32) gemacht. Spaßprojekt halt. Hab dann für
meine Frau ein X-Drive mit einer 80GB-Platte gekauft. Zusammen rund 100
Euro und eine 1GB CF-Karte ist in kürzester Zeit kopiert.
Also hier in Shanghai gibt's exakt die Modelle der Imagetanks, die auch
Reichelt verkauft. Nur kosten die hier eben ca. 18€ als erster Preis.
Gibt auch bessere, die bis zu 30€ kosten.
Die Chips, die das Kopieren erledigen gibt's z.B. bei Genesys Logic.
Welcher bei meinem Gerät drin ist, weiß ich grad nicht aber es ist
jedenfalls nicht gerade schnell und als externe Festplatte mit max. 5-7
MB/s auch kein Knaller.