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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik H-JTAG LPC2148 Embedded Artists Board


Autor: mgiaco (Gast)
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Hallo,

Ich wollte mal den H-JTAG wegen dem H-Flasher testen. Doch ich habe ein 
Problem mit diesem Board: Embedded Artists LPC2148 USB QuickStart Board 
+ Prototype Board V1.1 .

Wenn ich Detect Target starte wird das Device nicht erkannt und somit 
kann ich nichts damit machen. Ich habe schon einige Einstellungen 
probiert. Ich habe auch schon ein LPC2138 QuickStart Board versucht, es 
geht auch nicht. Der parallel JTag ist von Olimex.

Ein Keil MCB23xx Board wird erkannt und es funktioniert. Muss man bei 
dem Embedde..Artist Board etwas spezielles anpassen ausser JTAG jumper?

Besten Dank im Voraus

mgiaco



Autor: mgiaco (Gast)
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Niemand eine Idee?

Autor: mgiaco (Gast)
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So habe es jetzt geschaft mein Embedded Artist Board mit dem H-JTAg zu 
verbinden.

Aber ich bekomme noch einen Fehler wenn ich von Keil aus versuche zu 
Flashen.

Load 
"C:\\Keil\\ARM\\GNU\\Boards\\Keil\\MCB2100\\Blinky\\Flash\\Blinky.ELF"
*** RDI: System-Reset is not supported !
*** RDI: System-Reset is not supported !
Load size error.
Unknown Error
Full Chip Erase Failed!


Kann mir jemand Helfen?

Was ist das Problem? Ich habe alles so gemacht wie im PDF von Martin 
Thomas.

Besten Dank im Voraus

mfg mathias

Autor: Martin Thomas (Gast)
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Mein Text ist schon etwas älter. Keil+H-JTAG+Wiggler war seinerzeit nur 
eine kurze Spielerei hat aber recht gut zum Flashen funktioniert. Im 
Text sind die Versionen der Keil IDE und von H-JTAG genannt, mit denen 
ich getestet habe. Kann gut sein, dass aktuelle Versionen von uVision 
oder H-JTAG nicht mehr "miteinander können".

Hatte irgendwann nachdem ich meinen Text erstellt hatte auf arm.com eine 
Application-Note für uVisoin+H-JTAG (Stundent's guide oder ähnlich) 
gesehen. Die App-Note hat teilweise ähnlichen Inhalt wie mein Text, 
bietet aber noch weitere Themen und kommt zudem von den "Göttlichen" 
höchstselbst. Daher habe ich meinen Text nicht mehr aktualisiert und die 
Methode mangels Eigenbedarf nicht mehr mit aktuellen Versionen getestet.

Vorschlag: die Vorgehensweise aus der ARM Application-Note 
nachvollziehen, falls das nicht funktioniert: ARM anschreiben und 
nachfragen, warum das Beschriebene nicht "klappt". Mit etwas Glück 
landet die Anfrage dann auch bei der "ARM-Abteilung" Keil und dort 
erbarmt sich jemand zu antworten oder - mit noch mehr Glück - einen 
eventuellen Fehler auch noch zu beheben. Kurzer Weg: support-forum auf 
keil.com. Alternativ: "twentyone" anschreiben und fragen, er kann 
vielleicht von der anderen Seite her helfen.

Autor: Martin Thomas (Gast)
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Nachtrag: link zur Application-Note von ARM zu uVision+H-JTAG: 
http://www.arm.com/miscPDFs/13610.pdf

Den vielleicht etwas unglücklichen Tonfall in den letzten paar Zeilen 
meines vorherigen Beitrags bitte nicht überbewerten. Meine Erfahrungen 
mit dem Keil-Support sind alles Andere als aktuell und noch aus den 
Zeiten, als das ULINK nicht dazu zu bewegen war, unter Windows2000 zu 
arbeiten. Ich war und bin kein Lizenznehmer von Keil/ARM, konnte also 
als Nutzer der Testversion auch keinen "Premium-Support" erwarten.

Autor: mgiaco (Gast)
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Ja danke, diese PDF hatte ich schon. Mit deinem bin ich aber viel weiter 
gekommen, eben bis zu diesem Problem. I werde mal weiter schauen.

Ich  bleibe aber so wie ich denke bei Eclipse / WinARM und Openocd => 
funktioniert ja gut.

Noch was anderes gibt es eine gute Beschreibung für das erstellen von 
Linker-, Startup- und Make-Files im Bezug auf LPC ARM. Deine Files sind 
ja wirklich super aber die zu verstehen ist ohne Beschreibung schwierig. 
Gerade die Linker-Files schauen bei vielen anders aus. Ich meine die von 
der Portierung von den Phillips Codebeispielen zum Beispiel.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen .cmd und .ld sind doch 
beides Linker-Files oder?

Besten dank schon mal

mgiaco

Autor: Martin Thomas (Gast)
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"Noch was anderes gibt es eine gute Beschreibung für das erstellen von
Linker-, Startup- und Make-Files im Bezug auf LPC ARM."

Jim Lynch's Tutorial dürfte den besten Überblick für ARM "bare metal" 
und gnu-Toolchain geben.

"Deine Files sind ja wirklich super aber die zu verstehen ist ohne 
Beschreibung schwierig."

Muss zugeben: meine Dateien (make, linker-script etc. sind stellenweise 
etwas überladen aber dafür wird hoffentlich auch möglichst viel 
"vorgekaut". Ein gutes "Rezeptbuch" für die Nutzung der GNU arm-elf 
Toolchain kenne ich nicht. Habe mich auch seinerzeit auch durch die 
GNU-manuals und diverse Beispiele gekämpft.

"Gerade die Linker-Files schauen bei vielen anders aus. Ich meine die 
von
der Portierung von den Phillips Codebeispielen zum Beispiel."

Im Prinzip "schauen" die schon alle gleich aus, ich habe da nicht 
gehext. Es geht nur darum, bestimmte "Sektionen" Speicheradressen 
zuzuweisen, viel mehr passiert nicht.

Vielleicht zwar in einigen von meinen Beispielen enthaltene 
Funktionalität, die man woanders nicht so oft sieht:
- Vorbereitung Remapping: Speicher reservieren für Execptions-Vector im 
RAM
- Vorbereitung für "fastrun"-Funktionen: Programmcode im RAM
- unused-code-removal support: Verarbeitung von function- und 
data-sections, neu bei gcc 4 und binutils ab 2.16(?)

"Was ist eigentlich der Unterschied zwischen .cmd und .ld sind doch
beides Linker-Files oder?"

Wahrscheinlich ja. Meines Wissens existiert keine wirkliche Konvention 
für die Dateiendung von Linker-Dateien. Vordefinierte Scripte im 
lib-Pfad der Toolchain enden meist mit .x*. Diese Skripte habe ich aber 
für ARM Projekte nie direkt genutzt sondern höchstens Teile davon 
übernommen. Ich vermeide Endungen mit .x um die vordefinierten von den 
selbstgebastelten Skripten deutlich abzugrenzen und nutze stattdessen 
.ld als Endung. Diese Endung habe es mir aber auch nicht selbst 
ausgedacht, sondern von irgendwoher übernommen (alte Keil-Beispiele?). 
Endung steht wohl für linker-description. cmd als Endung für 
Linker-Scripts auch schon mal irgendwo gesehen (Lynch?). Aber das ist 
eigentlich eine "well known"-Endung unter MS Windows NT++ und ich 
vermeide diese daher.

Hoffe, es hilft etwas weiter.
Martin Thomas

Autor: Mathias G. (mgiaco)
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Super danke,

mfg mathias

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