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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DC/DC als Sicherung für AT90USB <-> PC


Autor: Ugene (Gast)
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Habe vor ein DC/DC(IN:4-5V / OUT:5V, 0,5A) zwischen USB und µC zu 
schalten. Zu einem damit VCC constant bleibt, zu anderem als eine Art 
Sicherung.

Natürlich könnte ich eine einfache Drahtsicherung nehmen, wie HR. Stefan 
Salewski es in seinem Beispielboard gemacht hat. Aber eine elektronische 
Sicherung scheint mir elegantere Lösung zu sein.

Hat jemand damit schon Erfahrungen? Was könnt ihr mir empfehlen?

Bin für jeden Vorschlag dankbar.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Beitrag "USB Kurzschlussfest - suche Schaltung"

Dort wurde eine USB-Sicherung kürzlich diskutiert.

Einen DC/DC-Wandler einzusetzen halte ich doch für etwas zu viel 
Aufwand.
Nach der USB-Spezifikation soll der USB-Port eh kurzschlussfest sein -- 
bei den meisten Mainboards ist er das auch, bei einigen Billigteilen 
aber nicht. Ich habe meist einen Hub (passiver vierfach-Verteiler) 
zwischen meiner Platine und der PC-Buchse. Sicherung hat eh nur Sinn, 
wenn sie auch schnell anspricht. Schmelzsicherung ist im Prinzip ganz 
ok, mit einer Ausnahme: Wenn man eine Experimentierplatine verkaufen 
will. Da wäre eine flinke, selbstrücksetzende Strombegrenzung 
wünschenswert. Dafür habe ich noch keine gute Lösung.

Gruß

Stefan Salewski

Autor: Ugene (Gast)
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Auf die USB Spezifikation kann ich mich leider nicht verlassen, weil 
meine Anwendung Kurzschluss sicher sein soll.
Nach langem Suchen und Durchlesen von Datenblättern, habe ich ein 
passenden Current-Limiter gefunden: TPS2020D.
Funktion: begrenzt Strom auf 200mA (Imax für µC), sperrt Rückstrom

Was meint ihr dazu?

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Was meint ihr dazu?

Zumindest interessant -- kannte ich bisher nicht.

Ich habe das Datenblatt nur ganz grob überflogen -- in einem Diagramm 
war für den  TPS2020 200 mA, in  einem anderen ca. 500 mA 
Kurzschlussstrom dargestellt. Sehr scharf scheint die Grenze nicht zu 
sein.

Grundsätzlich könnte man auch daran denken, soetwas selber zu bauen, 
etwa mit einem Comparator, einem Strommesswiderstand und einem 
Logic-Level-Mosfet. Aber der  TPS2020 scheint schon eine recht gute 
Lösung zu sein. Hast Du schon eine Bezugsquelle gefunden?

Gruß

Stefan Salewski

Autor: Ugene (Gast)
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Danke fürs Feedback,

> in einem Diagramm war für den  TPS2020 200 mA, in  einem anderen ca.
> 500 mA
Wenn damit Figure6 und Figure7 gemeint sind.. Man beachte die 
dazugehörigen Vin ind Voc (beide low-activ) im selben Diagramm. Dann 
passt es.

> Grundsätzlich könnte man auch daran denken, soetwas selber zu bauen
Das ist richtig. TPS2020D ist ip Prinzip nichts anderes als 
Stromüberwachung und -reglung. Aber leider keine Zeit und kein Platz auf 
der LP um sowas selber zu bauen.

> Hast Du schon eine Bezugsquelle gefunden?
TPS2020D gibt es bei rsonline.de für ca. 3 Euro. Für Heimbedarf nicht 
gerade billig.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>TPS2020D gibt es bei rsonline.de für ca. 3 Euro.

Nicht schlecht. Vielleicht werde ich mir mal ein Exemplar besorgen und 
mal probieren -- für Experimentierplatinen ist so eine Strombegrenzung 
schon eine sinnvolle Sache. Nachteile sehe ich auf den ersten Blick 
nicht. Ein Low-Power-USB-Device soll im Suspend-Zustand ja maximal 500 
uA aufnehmen (Full Power 2,5 mA), das wird durch den Eigenbedarf des 
TPS2020D noch etwas knapper. Aber viele USB-Geräte unterstützen eh kein 
Suspend. Nach Figure 14 fließen für ca. 0,1 ms ca. 1,5 A, wenn man mit 
einem 3,7-Ohm Widerstand einen Kurzschluss macht. Aber das sollte 
vertretbar sein.

Gruß

Stefan Salewski

Autor: Ugene (Gast)
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> Aber das sollte vertretbar sein.
Dieser Meinung bin ich auch, deshalb werde ich TPS2020D einsetzen. Mal 
schauen was sich dabei ergibt. Von meinen Ergebnissen werde ich aber 
frühestens KW13 berichten können.

Danke für die hilfreiche Beiträge

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