Binäre Armbanduhr mit AVR - Machbarkeit

Gast #527252
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Guten Tag,
ich überlege mir grad, ob und mit welchen Einschränkungen es möglich 
ist, sich eine binäre Armbanduhr mit LEDs und einem ATtiny (oder gibts 
für diesen Zweck bessere Microcontroller?) selbst zu bauen.
Die sind ja im Laden verdammt teuer, es gibt auch kaum Hersteller...
So ein Ding benötigt ja nur 10 LEDs, 6 für Minuten und 4 für Stunden.
Was ich mich frage ist, wie lange sowas mit Knopfzellen läuft und 
inwieweit man SMD LEDs die für 2V ausgelegt sind, mit 3V betreiben kann, 
da ja Knopfzellen, die ich bisher so gesehen habe 1,5 und 3 Volt haben.
der µC verträgts ja und da es ja eine Armbanduhr sein soll, sollte da so 
wenig wie möglich rein.
Ein passendes und schickes Gehäuse dafür wäre dann das nächstgrößte 
Problem :)
Gast #527280
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> ist, sich eine binäre Armbanduhr mit LEDs und einem ATtiny (oder gibts
> für diesen Zweck bessere Microcontroller?) selbst zu bauen.


Ja, wie unten geschrieben, der MSP430. Ich habe diesen für eine Pulsar 
verwendet, bei der nur noch die LED-Anzeige zu retten war. Durch seine 
Power-Down-Modi ist dieser ideal geeignet.
Gast #527525
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Danke für die Infos.
Mit dem Stromverbrauch der LEDs ist das bei den "echten" Uhren wohl auch 
so gelöst, dass die nur auf Knopfdruck für ein paar Sekunden angezeigt 
werden.
Zwar nicht besonders nutzerfreundlich, aber wahrscheinlich besser als 
ständig die Batterien zu wechseln :)
Gast #527533
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@MiKo

>Mit dem Stromverbrauch der LEDs ist das bei den "echten" Uhren wohl auch
>so gelöst, dass die nur auf Knopfdruck für ein paar Sekunden angezeigt
>werden.
>Zwar nicht besonders nutzerfreundlich, aber wahrscheinlich besser als
>ständig die Batterien zu wechseln :)

Wenns "cooler" oder mehr HighTec sein soll. Mein Tauchcomputer hat ne 
Schlagaktivierung. Einmal kurz draufhauen (naja, leicht klopfen reicht) 
und für 10 Sekundn geht die Hintergrundbeleuchtung an (LCD).

MFG
Falk
Gast #527920
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Travel Rec. wrote:
> Die sinnvollste Variante ist, die LEDs nur auf Knopfdruck einzuschalten
> und danach wieder aus. Einige neue AVRs erlauben tiefere SLEEP-Modi bei
> laufendem Timer 2, an dem ein Uhrenquarz ticken kann. Das braucht dann
> auch sehr wenig Strom.

So wird das auch bei der Pulsar gemacht.
Gast #528759
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Den Piezopieper für den Wecker könnte man gleich als 
Körperschallmikrodraufhaudetektor verwenden.

Hat Atmel jetzt nicht vor kurzem erst ihre PicoPowertechnologie kräftig 
in den (Fach)medien gepusht?.
(M)ein AtMega48 braucht bei 1.8V und 128Khz internem Takt und mit 
aktiviertem Programm (HW-PWM auf- und abdimmend über timer1) lächerliche 
25mikroampere!!
Habe ich letztens getestet. An den PWM-Grenzen fällts etwas ab (ca 
21uA).

Dürfte wohl an Umladevorgängen seitens der Messtechnik liegen (Oszi war 
AC-gekoppelt)

Also steht 'nem AVR eigentlich nichts im Wege ;-))

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