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Forum: Platinen Belichtungsgerät Elektor - Wellenlänge ?


Autor: Timo (Gast)
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Hallo,
Ich bin dabei mir ein Belichtungsgerät zu bauen. Beim Lesen von 
Datenblättern bezüglich der Entwicklung von Bungard Platinen habe ich 
gelesen, dass die Fotoschicht ihre höchste Endfindlichkeit bei etwa 400 
nm hat ... sprich uv-Breich ... nun sind die LED´s bei Reichelt mir 
zugegeben zu teuer ... wollte mir welche bei Ebay ersteigern...da die 
meisten leds aber aus der Ferne kommen habe ich beführchtungen, dass die 
Herstellerangaben mit sehr großen Toleranzen vesehen sind.

Hat jemand schon einmal das Gerät von Elektor getestet und kann mir 
sagen, ob es sich zu 100% lohnt?

Bekomme ich durch die LED´s nicht eine "Punktbelichtung" ... also 
intensitäten sind unterschiedlich ... je nach dichte der LED´s ?

Bekomme ich mit dem Gerät professionelle Platinen geätzt?

Mfg Timo

Autor: sdfsd (Gast)
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gegenfrage:

würdest du schneller ne antwort bekommen wenn du die forum suche 
benutzen würdest ?
müsstest du dir nicht solche rotzigen posts durchlesen wenn du suchen 
würdest?

ganz ehrlich die antwort auf beide fragen hat nur 2 buchstaben

Autor: Timo (Gast)
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Sehr professionelle antwort. Das sind ganz normale Fragen. Den Beitrag 
hättest dir auch sparen können finde ich, darauf bin ich schon längst 
gekommen.

Autor: sdfsd (Gast)
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aber den post wo das ganze thema genaustens zerpflückt wurde haste wohl 
noch nicht gefunden   naja   manche lernens nie
es wird sich niemand hinsetzen das nochmal genauso breit auszuarbeiten 
wie damals

ich ahbe ne idee ich nne mich jetzt immer gedächtniss  gute idee  und 
immer wenns das schonaml gab ... .

Autor: Sebastian K. (basti)
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Ich glaub da ist mein alter Thread ne gute Referenz:
Beitrag "Theorie zu LED-Belichter (Elektor)"

Hat mich übrigens keine 10 Sekunden gekostet mit der Suche...!

MfG

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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sdfsd wrote:
> manche lernens nie
... wozu die Shift-Tasten an der Tastatur sind

Autor: f7ziukcj aka sdfsd (Gast)
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 Sebastian Knödler:

damit macht ihr die leute unselbstständig. die werden euch ständig mit 
solchen sachen löchern damit ist niemad geholfen in dem wust findet sich 
niemand zurechtd er nicht wie ich oder du das ganze heir seit jahren 
mitlesen und auch shcreiben

ja auch sinvolles zeug

 Holger Krull

auch dir sei gesagt nutze die suchfunktion sowas gabs auch schon 50x 
sone einwürfe .. %phi punkt

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Genau das war der Thread
Beitrag "Theorie zu LED-Belichter (Elektor)"

Ich habe meine UV-LEDs für den Belichter hier gekauft:
http://www.led1.de/shop/index.php?cName=led-5mm-ul...

Laut Beipackzettel liegt die Wellenlänge zwischen 400 und 405 nm.

Autor: Timo (Gast)
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Hi  Christoph Db1uq,

Vielen Dank...

Wie sind die Ergebnisse so mit deinem Gerät? Konturenscharf?

mfg Timo

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Ich bin noch nicht fertig. Aber vorsichtshalber habe ich nicht direkt 
reingeschaut. 11*18 LED pro Platinenseite im Raster 15mm ( ich habe das 
auch in solche Holzschubkästen eingebaut wie in dem Thread abgebildet) 
das sind immerhin 27 Watt Eingangsleistung mit einem 24V 2A 
Steckernetzteil von Conrad.
Je 6 Stück hintereinander und noch 180 Ohm in Reihe ergibt gerade ca 20 
mA.

Autor: Jan H. (Gast)
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Cool,
Kannst es ja mal posten, wenn du Ergebnisse hast.

Danke

Autor: FBI (Gast)
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Hi,

bin auch grad dabei sowas zu bauen. Meine LEDs dürften ähnlich denen von 
Christoph sein. Allerdings ist bei meinen kein mcd Wert angegeben 
sondern eine UV-Leistung von typ. 30mW @ 20mA.
Für einen ersten Test hab ich mal eine Hand voll davon im 20mm Raster 
auf eine Lochrasterplatine gelötet und mit 20mA betrieben. Der Rahmen 
bestand aus Pappe, auf der Inneseite per Tesafilm mit Alufolie 
verkleidet. Die Glasplatte stammte von einem Bilderrahmen. Der Abstand 
LED-Oberkante <--> Glasplatte betrug etwa 50mm. Von unregelmäßiger 
Ausleuchtung keine Spur. Die Belichtungszeit (mit Bungardplatinen) 
betrug etwa 90s. Das Layout wurde dabei mit einem Canon iP6600 auf 
Geha-Folien gedruckt (Einfachdruck, nur eine Folie). Das ganze geätzt 
mit Fe3Cl (Zimmertemperatur, mehr als 30min Ätzdauer :( da muß ich mir 
noch was einfallen lassen). Damit waren sowohl größere Flächen, als auch 
3mil Leiterbahnen absolut problemlos. 1mil Leitebahnen wurden an einigen 
Stellen mit weggeätzt, aber mit ein paar Optimierungen sollte im 
Extremfall selbst das noch machbar sein. Bin jedenfalls ziemlich 
begeistert.
Hab das ganze dann auch mal mit 10mm Raster und 20mm Abstand probiert. 
30s Belichtung waren dann aber für die Leiterbahnen und Flächen schon 
zuviel (und für die wegzuätzenden Teile zu wenig). Ließe sich vielleicht 
mit Doppeldruck (ist mir nicht gelungen, immer leichter horizontaler 
Versatz :( ), mit zwei übereinandergelegten Folien oder eventuell auch 
mit Druck auf Transparentpapier (beides nicht probiert) verbessern, aber 
um die 90s ist mir eh schnell genug.
Hab dann noch bei einem weiteren Test einfach mal ein Stück 
Transparentpapier direkt auf die LEDs gelegt. Die Ausleuchtung ist damit 
noch wesentlich gleichmäßiger, die Belichtungszeit beträgt etwa das 
3-4fache. Allerdings gibt das auch eine Menge Streulicht, was sich 
absolut negativ auf die Konturenschärfe auswirkt. Meine 3mil Leiterbahn 
war deutlich schmaler, die 1mil fast völlig verschwunden.
Mein endgültiges Design wird dem von Christoph ähneln. Werd ebenfalls 
ein 15mm Raster verwenden (12*16 LEDs). Abstand muß ich dann nochmal 
testen, 30-40mm sollte passen. Werd den Strom aber so auf 10-15mA 
runterschrauben (eventuell auch PWM). Damit sollte sich die 
Belichtungszeit besser einstellen lassen und etwas unkritischer sein.

CU Frank

Autor: Timo (Gast)
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Hi ...

Zu Frank:

Versuche es einmal mit Amoniumpersulfat. Bungard hat eine Anleitung, in 
der alle Angaben zum Belichten, Entwickeln und zum Ätzen stehen. Diese 
ist auf deren Internetseite unter Downloads zu finden. Ich selbst ätze 
mit Amoniumpersulfat in etwa 5- 10 Minuten je nach Frische das Bades.

Das die dünnen Leiterbahnen beim Ätzen verschwinden mag an unterätzungen 
liegen, die auf die zu lange Ätzdauer zurückzuführen sind.
Gruß Timo

Autor: FBI (Gast)
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Hi Timo,

vielen Dank für die Tipps.
Im Moment hab ich noch genug Eisen3Chlorid, das muß erstmal weg. 
Wesentlich für die lange Ätzdauer ist sicher auch, daß die Brühe 
ziemlich kalt wahr (<20 Grad).
Komplett verschwunden sind auch nur die 1mil(!) breiten Leiterbahnen und 
auch nur beim Test mit Transparentpapier als "Streuscheibe". Selbst in 
der Anleitung von Bungard steht, daß unter 70µm nicht mehr viel drin 
ist. Und 1mil ist ja weniger als die Hälfte dessen.
Insgesamt bin ich jedenfalls sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Sind 
wesentlich besser als ich es für den ersten Test erwartet hätte.
Und das mit dem Ätzen krieg ich auch noch in den Griff :)

CU Frank

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